Es wurde allgemein angenommen, dass iOS 8.2 kurz vor dem Verkaufsstart der Apple Watch erscheinen soll - also irgendwann im April. Einem neuen Bericht zufolge steht die Veröffentlichung aber unmittelbar bevor. Laut Boy Genius Report plant Apple, das Update in der kommenden Woche für alle Nutzer freizugeben. iOS 8.2 dient in erster Linie der Vorbereitung auf die Apple Watch und ist erforderlich, um die Smartwatch vom iPhone aus zu steuern und mit Daten zu füttern.

Auch iOS 8.3 ist angeblich nicht mehr weit entfernt - zwei Entwicklerversionen sind bereits erschienen, zwei weitere sollen noch folgen. iOS 8.3 erscheint daher wohl nur wenige Wochen nach iOS 8.2 - möglicherweise also zeitgleich mit der Apple Watch. Im Gegensatz zu iOS 8.2 enthält iOS 8.3 zahlreiche sichtbare Verbesserungen, darunter Unterstützung für kabelloses CarPlay, neue Emojis, verbesserten Google-Login, Vorbereitungen für Apple Pay in China, eine überarbeitete Siri-Stimme im Englischen sowie 14 neue Sprachen.
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Apple hat der Karten-App einige neue Funktionen spendiert. Grundsätzlich ist es jetzt möglich, Gebäude animiert darzustellen – bisher wird dieses Feature aber nur bei der Karte Londons verwendet. Dort kann der Nutzer in der Flyover-Ansicht sehen, wie sich das 135-Metter-Riesenrad „London Eye“ (auch bekannt als "Millennium Wheel“) dreht. Durch das permanente Drehen dürfte es für Fahrgäste allerdings etwas schwierig werden, in das größte Riesenrad Europas einzusteigen.

Außerdem zeigt die Turmuhr des Elizabeth Towers, besser bekannt als Big Ben, immer die aktuelle Vorort-Zeit an (Greenwich Mean Time, GMT). Amerikanische und kanadische User können in ihren Heimatländern zudem von erweiterten Datenquellen profitieren - GasBuddy zeigt aktuelle Benzin- und Dieselpreise einzelner Tankstellen an, GreatSchools kümmert sich um Informationen rund um Schulen. Es bleibt spannend, welche Gebäude als nächstes animiert werden und welche weiteren Daten Apple bald auch hierzulande zur Verfügung stellen wird.

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Der schwedische Mobilfunk-Pionier Ericsson macht Ernst. Wegen eines Patenstreits mit Apple fordert das Unternehmen die Internationale Handelskommission der USA dazu auf, einen iPhone-Verkaufsstopp in den Vereinigten Staaten zu erwirken. Insgesamt geht es um 41 Ericsson-eigene Patente – unter anderem aus den Bereichen LTE, Chipdesign und Benutzeroberfläche.

Apple zahlte die geforderten Lizenzgebühren noch bis Mitte Januar 2015 regelmäßig an Ericsson. Als das Lizenzabkommen vor eineinhalb Monaten schließlich auslief und eigentlich erneuert werden sollte, kam es zum Streit zwischen Apple und Ericsson – worauf beide Unternehmen sich gegenseitig verklagten. Das Gericht muss nun entscheiden, ob die vom schwedischen Kommunikationsunternehmen geforderten Gebühren fair und angemessen sind.

Zudem stellt Apple grundsätzlich in Frage, dass es sich bei den betroffenen LTE-Patenten um essenzielle Patente (Standard-Essential Patent) handelt – daher seien diese für Apple auch nicht gebührenpflichtig. Essenzielle Patente sind solche, die zur Benutzung einer bestimmten Technologie vonnöten sind. Falls das Gericht die besagten Patente wider Erwarten doch als essenziell einstufe, möchte Apple zumindest eine faire Nutzungsgebühr durchsetzen.

Laut Apple nutzt Ericsson lediglich Lizenz-Praktiken aus und beute Patente aus, um von topaktuellen Apple-Innovationen zu profitieren. Der Preis von heutigen Smart-Devices werde vor allem durch Design, Betriebsystem und Touch-Fähigkeiten bestimmt.

Ericsson berechnet die Lizenzgebühren als Prozentsatz des Kaufpreises von Mobilgeräten wie iPhone oder iPad, wohingegen Apple jetzt vor Gericht darum kämpft, Lizenzabgaben nur anhand des Prozessorwertes entrichten zu müssen, welcher zum Beispiel die LTE-Technik enthält. Abgaben pro iDevice kommen Apple wesentlich teurer zu stehen als Lizenzgebühren, die sich prozentual am vergleichsweise geringen Prozessorpreis orientieren. Apple hatte mit Ericsson seit 2008 ein Lizenzabkommen, welches viele der betroffenen Patente abdeckte.
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Überraschend ist im deutschsprachigen Apple TV ein neuer Kanal aufgetaucht, mit dem man wohl keiner gerechnet hat. ABC News lässt sich seit kurzem via Apple TV anschauen - vollständig auf Englisch. Ob es sich um einen Fehler handelt oder ABC News bewusst auch in Deutschland verfügbar ist, lässt sich schwer einschätzen. Im Menü sind keine rechtlichen Hinweise zu den Nutzungsbedingungen und dem Datenschutz hinterlegt. Stattdessen wird auf die US-Webseite von ABC News verwiesen.

Möglicherweise handelt es sich um Vorbereitungen für ein lokalisiertes Angebot auf Deutsch. Momentan findet man aber nur das US-Angebot mit aktueller Berichterstattung, Sendungen und Archiv vor. ABC News gehört wie der Disney Channel zur Disney-ABC Group, welche erst im vergangenen Jahr den Disney Channel in einer runderneuerten deutschsprachigen Auflage im Free TV und Internet veröffentlicht hatte.
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Das Wochenende naht und so auch die Zusammenfassung der App-Sonderangebote für iPhone, iPad und Mac. Dieses Mal herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ernsthaften Anwendungen und Spielen. Hervorzuheben sind unter anderem die kostenlose Notizverwaltung Remembers, das tschechische Adventure Botanicula sowie das preisreduzierte Duet Display, bei dem iPhone und iPad zum touch-fähigen Zweitdisplay für OS X werden. Nachfolgend alle zwölf Angebote im Überblick:

Mac App Store


DwellClick — 1,99 € statt 9,99 €
Seit 30 Jahren sind Maus und Trackpad die bevorzugten Steuerungssysteme am Mac. Wenn man aber viel Klicken muss oder damit grundsätzlich Probleme hat, kann dies zur Qual werden. DwellClick sorgt hier für Abhilfe und erlaubt Maus-Klicks per Bewegungsgesten. Zusätzlich gibt es auch Modi für Bedienungshilfen. (OS X 10.6.6+)


HaTTiP — gratis statt 19,99 €
Bei großen Web-Projekten reicht die Entwicklung von HTML und JavaScript nicht aus - auch der HTTP-Server muss aufgebaut werden. Stößt man hierbei auf spezielle HTTP-Probleme, lassen sich diese mit HaTTiP untersuchen. Auch komplexere Testszenarien sind dank Script-Unterstützung möglich. (OS X 10.10+)


Remembers — gratis statt 9,99 €
Notizsysteme gibt es viele, doch führen sie aufgrund komplexer Strukturen oft zu Unterbrechungen des Arbeitsflusses. Remembers will dies mit einer am Display-Rand verschwindende Notizliste besser machen. So lassen sich aus jeder App heraus mit nur einem Klick neue Notizen erstellen und mit einem Doppelklick wieder entfernen. (OS X 10.7+)


Transistor — 9,99 € statt 19,99 €
In diesem Rollenspiel begibt man sich als Sängerin Red in die Science-Fiction-Stadt Cloudbank. Hier verliert Red durch ein mysteriöses Ereignis ihre Stimme an das Schwert "Transistor". Damit noch nicht genug, wird sie auch noch von Truppen der "Camerata" verfolgt, die auf der Suche nach dem Schwert sind. (OS X 10.7.5+)

Weiterlesen: Sonderangebote für iPhone und iPad
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Apple repariert seit heute nicht nur das MacBook Pro des Modelljahres 2011 kostenlos, wenn der Grafikchip defekt ist und es zu Bildstörungen kommt, auch Geräte der Jahre 2012 und 2013 sind Bestandteil des Programms. Die von Apple als "MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme" bezeichnete Maßnahme muss nicht zwingend bei Apple durchgeführt werden, auch autorisierte Service-Provider führen die Reparatur fortan kostenlos durch.

Die Aktion läuft bis zum 27. Februar 2016 - oder drei Jahre nach dem ursprünglichem Verkaufsdatum, je nachdem welcher Abdeckungszeitraum länger ist.

Hat man den seit rund eineinhalb Jahren immer häufiger auftretenden Fehler selber beseitigen lassen, die Reparaturkosten liegen im Durchschnitt bei rund 600 Euro, so gibt es von Apple Geld zurück. Apple will betroffene Kunden kontaktieren - erhält man kein Schreiben von Apple, solle man sich bitte selbst an den Support wenden, wie es in der Programmbeschreibung heißt. Eine etwas detailliertere Beschreibung des Reparaturprogramms hatten wir unter diesem Link zusammengestellt:

Betroffene Modelle
MacBook Pro (15 Zoll, Frühjahr 2011)
MacBook Pro (15 Zoll, Ende 2011)
MacBook Pro (Retina, 15 Zoll, Mitte 2012)
MacBook Pro (17 Zoll, Frühjahr 2011)
MacBook Pro (17 Zoll, Ende 2011)
MacBook Pro (Retina, 15 Zoll, Anfang 2013)
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Apple gehört zwar zu den bekanntesten Unternehmen der Welt – aber auch zu den verschwiegensten, wenn es um Interna geht. App-Designer Luis Abreu gibt jetzt einen raren Einblick in den gewöhnlich gut vor Blicken der Öffentlichkeit geschützten Unternehmensalltag Apples. Abreu schildert in seinem Blog die Strapazen, welche Bewerber für einen Job bei Apple hinter sich bringen müssen.

Apple wurde auf den App-Designer aufmerksam, als dieser aus über 17-Stunden an Videomaterial der WWDC-2014-Sessions für Entwickler alle Informationen bezüglich Privatsphäre und Sicherheit zusammentrug und als Artikel veröffentlichte. Auf die E-Mail eines Apple-Anwerbers, ob Abreu daran interessiert sei, beim Team für Entwickler-Publikationen mitzuarbeiten, antwortete der App-Designer begeistert: „Natürlich!“ Zu diesem Zeitpunkt war sich Abreu noch nicht bewusst, auf welchen Bewerbungsmarathon er sich damit einließ.

Weiterlesen: Screening Calls, FaceTime-Konferenzen und Reise nach Cupertino
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Google und Apple liefern sich seit Jahren ein spannendes Duell auf dem Markt für Mobilgeräte. Sowohl Android als auch iOS versuchen mit immer neuen Features, Kunden zu gewinnen und halten. Googles Chef für Android, Chrome und Google Apps, Sundar Pichai, hat sich jetzt in einem Interview zu iPhone 6 und 6 Plus sowie Googles Suchmaschinen-Zukunft unter iOS geäußert.

Auf die Möglichkeit angesprochen, dass Apple in Zukunft vielleicht Yahoo Search oder Microsofts Bing statt Google als Standardsuchmaschine in Safari anbieten wird, zeigt sich Pichai unbeirrt: „Es gibt Bereiche, in denen wir schon immer mit Apple zusammengearbeitet haben. Auch bei der Suche pflegen wir eine lange Partnerschaft. Die wichtigste Frage für Google bei Suchmaschinen muss sein: ‚Bauen wir etwas, das Nutzer brauchen?‘“ Solange Google weiterhin etwas anbiete, das der Nutzer brauche und einen hohen Wert habe, gebe es für die Suche-Integration in iOS nichts zu befürchten, so der Android-Chef.

Der riesige Erfolg von iPhone 6 sowie 6 Plus und die gleichzeitig enttäuschenden Verkaufszahlen von Android-Flagships wie dem Samsung Galaxy S5 verunsichern Pichai ebenfalls nicht: „Wir haben erwartet, dass die neuen iPhones ein großer Erfolg werden. Aber trotzdem gibt es eine hohe Loyalität von Android-Nutzern zu unserem Mobil-Betriebsystem – auch im High-End-Markt. Da ist nichts, worüber ich mir Sorgen machen muss. Uns allen (Apple und Google) geht es gut."
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Am übernächsten Montag gibt Apple höchstwahrscheinlich die noch ausstehenden Informationen zur Apple Watch bekannt - also genauen Veröffentlichungstermin und Preisgestaltung. MacRumors will in Erfahrung gebracht haben, dass der Verkaufsstart früher als gedacht erfolgt. Heißt "im April" bei Apple meist, dass der spätestmögliche Tag im Monat zu erwarten ist, so sehe es bei der Apple Watch anders aus.

Momentan plane Apple, die Smartwatch bereits Anfang des Monats auf den Markt zu bringen - und zwar in der Woche vom 6. bis zum 10. April. Zwischen Medien-Event und Verkaufsstart läge dann ziemlich genau ein Monat. Spannend bleibt, ob die Apple Watch vorerst nur in den USA oder bereits in weiteren Ländern verfügbar sein wird. Ganz neue Produktkategorien brachte Apple in der Vergangenheit zunächst nur auf dem heimischen Markt in die Regale - sowohl beim iPhone als auch beim iPad mussten Kunden außerhalb der USA länger warten.
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Mit einer Rekordzahlung von 25 Millionen US-Dollar konnte sich der Internet-Riese Google die neue TLD-Endung ".app" sichern. Im Vergleich dazu erscheinen 6,7 Millionen für ".tech" oder 4,5 Millionen für ".buy" wie Schnäppchen. Vorausgegangen war ein Bieterwettstreit mit anderen Unternehmen, der am Ende zu der ungewöhnlich hohen Summe führte. Die US-Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) wird nun die Kontrolle über die TLD (Top-Level-Domain) abgeben.

Google zeigt sich in einer Stellungnahme über den Erfolg glücklich, und erklärt mit Verweis auf andere gewonnene Endungen: "We've been excited and curious about the potential for new TLDs for .soy long. We are very .app-y with .how, at a .minna-mum, they have the potential to .foo-ward internet innovation."

Bislang lassen sich bei Google keine Domains mit den neuen Endungen registrieren. Auch hat der Internet-Riese noch nicht erklärt, wie man die Endungen zukünftig verwenden möchte. Die ".app"-Endung könnte beispielsweise für die Promotion von Android-Apps genutzt werden. Eine Verpflichtung, die Endung auch für andere Plattformen zu öffnen, gibt es zumindest auf Seiten der ICANN nicht. Allerdings könnten die Kartellbehörden hier Druck auf Google ausüben, falls eine Verzerrung des Wettbewerbs zu erkennen ist.
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Nach einer sehr kurzen öffentlichen Testphase von gerade einmal zwei Wochen hat Apple iWork in iCloud für alle Nutzer aktiviert- es ist fortan nicht mehr erforderlich, ein Apple-Gerät zu besitzen. Im Gegensatz zu einem normalen iCloud-Account erhalten Nutzer von iWork zwar nur 1,0 statt 5 GB Speicherplatz, ansonsten stehen aber im Browser alle bekannten Funktionen der Webversion zur Verfügung - noch immer ist diese allerdings als "Beta" markiert.

Die Anzahl potenzieller Nutzer erhöht sich dadurch enorm, denn zuvor war es nicht möglich, einen iCloud-Account ohne den Kauf eines Apple-Produkts einzurichten. Wer sich anmelden möchte, gelangt auf ein Formular zur Registrierung, mit der dann die Apple-ID zu erstellen ist.

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Donnerstag, 26. Februar 2015

Für das März-Event hat Apple erneut eine Live-Übertragung eingeplant. Apples Systemvoraussetzungen zufolge wird für den Stream Safari 5 oder neuer und mindestens Mac OS X Snow Leopard benötigt - allerdings kann die Aufzeichnung erfahrungsgemäß auch mit anderen Browsern und unter Windows betrachtet werden. In den vergangenen Jahren hatte Apple schon mehrere Events live übertragen, dies allerdings nur zu Beginn der Bühnenvorstellung verzögerungsfrei, im Laufe der Keynote hinkte die Live-Ausstrahlung dann meist einige Minuten hinterher - oder brach komplett ab. MacTechNews.de wird natürlich wieder per Live-Ticker berichten und alle wichtigen Neuerungen melden.

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Der Termin des nächsten Apple-Events steht fest. Apple verschickte soeben Einladungen für die Veranstaltung namens "Spring Forward", die am 9. März in San Francisco stattfindet. Als Veranstaltungsort wählte Apple diesmal das Yerba Buena Center. Zum Inhalt des Events machte Apple keine Angaben. Höchstwahrscheinlich wird sich Apple aber zum Verkaufsstart der Apple Watch äußern und die genaue Preisstruktur vorstellen. Ebenfalls denkbar ist die Präsentation des neuen 12"-Notebooks, über das in den vergangenen Monaten bereits viel zu lesen war (siehe: ). Zudem geistert schon länger das "iPad Plus" durch die Gerüchteküche - ein neues iPad-Modell mit größerem Display.

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Mit dem Spieleportal GOG, die Kurzform von Good old Games, gibt es bereits seit sieben Jahren eine Anlaufstelle für Liebhaber alter Computer- und Videospiele, wobei mittlerweile auch viele aktuelle Titel anzutreffen sind. War das Angebot bislang nur auf Englisch verfügbar, steht es ab sofort auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Dies betrifft natürlich auch die Auswahl der Spiele-Klassiker.

Zur Einführung sind einige ausgewählte Titel bis Sonntag im Preis gesenkt (Übersicht: ). Hierzu zählen unter anderem Deponia für 0,49 Euro, Blackguards ab 1,69 Euro oder auch Omerta für 4,49 Euro. Beachten sollte man die unterstützten Plattformen, denn nicht alle aufgeführten Titel lassen sich auch in OS X spielen. Prominente Beispiele hierfür sind beispielsweise Die Siedler oder auch Tropico. Viele andere Klassiker können dank Emulation dagegen auch auf dem Mac gespielt werden, wie beispielsweise Dungeon Keeper, Evil Genius oder Sim City 2000.
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Wie berichtet befindet sich Tim Cook momentan in Israel - höchstwahrscheinlich deswegen, um dort Apples neue Außenstelle einzuweihen. Das Wall Street Journal geht in einem Artikel darauf ein, warum Apple verstärkt Interesse an Israel zeigt und welche Absichten dahinterstecken. Generell gelte Israel als eines der wichtigsten Länder im Bereich Chip-Entwicklung. Zahlreiche große Unternehmen betreiben ihre Forschung in israelischen Anlagen, darunter auch IBM und Intel sowie Facebook, Amazon, Google - und Apple. Apple übernahm Anfang 2012 den Speicherhersteller Anobit aus Herzliya, wo sich auch Apples neues Zentrum befindet. Ebenfalls aus Israel stammt PrimeSense, ein Spezialist für Bewegungssteuerung, den Apple Ende 2013 für fast 400 Millionen Dollar aufkaufte.


Dem Wall Street Journal zufolge verstärkte Apple das israelische Team in den letzten Jahren enorm, vor allem für das Entwicklungszentrum in Haifa. Als Texas Instruments im vorletzten Jahr ein Entwicklungszentrum aufgab, konnte Apple zahlreiche Ingenieure für sich gewinnen. Die neue Außenstelle soll ebenfalls ganz im Zeichen der Chipentwicklung stehen. Der Vorsitzende des Israel Semiconductor Club betont, dass es Apple auf diese Weise immer besser möglich werde, sich von Drittanbietern unabhängiger zu machen. Seit 2012 entwickelt Apple die A-Prozessoren nicht mehr gemeinsam mit Samsung, sondern übernimmt einen großen Teil der Anpassung selbst.

Laut Tim Cook beschäftigt Apple momentan 700 Angestellte in Israel, das neue Entwicklungszentrum wird den Wert wahrscheinlich mindestens verdoppeln. Aktuelle Stellenausschreibungen dokumentieren, dass Apple großen Bedarf an weiteren Ingenieuren in Israel hat und eine Vielzahl an Hardware- und Software-Spezialisten für Chipentwicklung, Testverfahren, Fertigung sowie Materialien sucht.
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Weitere Schlagzeilen

Halten Sie ein Apple-Auto für denkbar?

  • Ja, das ist der nächste logische Schritt16,4%
  • Ja, obwohl ich die Idee seltsam finde33,2%
  • Nein, das passt nicht zu Apple11,5%
  • Nein, es gibt schon genügend Autohersteller6,7%
  • Nein, Apple erforscht bestimmt nur Software, aber nicht Fahrzeugbau27,3%
  • Nein, sonstiger Grund5,0%
807 Stimmen16.02.15 - 28.02.15
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