Mittwoch, 18. März 2015

Apples neuer Campus samt UFO-artigem Hauptgebäude wird riesig und soll bis zu 16.000 Mitarbeiter aufnehmen. Es ist allerdings jetzt schon klar, dass auch diese Kapazität nicht ausreicht. Apple deutete vor Monaten bereits an, noch viel mehr Büroflächen zu benötigen, um alle Mitarbeiter in Cupertino aufzunehmen. Nun wurde auch bekannt, wie Apple das Problem löst. Nicht weit vom Apple Campus 2 entsteht momentan eine neue Büroanlage mit einer Fläche von rund 24.000 Quadratmetern. Aus den Unterlagen geht hervor, dass ein neuer Mieter für das gesamte Objekt gefunden werden konnte, nämlich Apple.


Die Anlage bietet Platz für ca.1300 Angestellte, weist aber natürlich nicht das aufsehenerregende Design des Raumschiffs im Apple Campus 2 auf. Erst kürzlich hatte sich Apple an anderer Stelle weitere Büroflächen gesichert und fast 40.000 Quadratmeter im nahegelegenen Sunnyvale gemietet. Vor einigen Jahren hatte Steve Jobs gesagt, man miete im Großraum San Franciscos derzeit jeden erdenklichen Flecken, um genug Büroflächen zu bieten - daran hat sich angesichts Apples kontinuierlichem Wachstum offensichtlich immer noch nichts geändert.
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Die Apple Watch hat eine der letzten Hürden vor dem Verkaufsstart genommen. War auf den Produktseiten bislang zu lesen, dass man noch keine Genehmigung der FCC (Federal Communications Commission) erhalten habe, so genehmigte die FCC Apples Uhr jetzt. Damit ist auch klar, dass Apple der FCC die finale Version der Apple Watch vorstellen konnte und die Arbeiten an der ersten Generation abgeschlossen sind.

Ohne FCC-Zertifizierung ist es in den USA nicht erlaubt, ein technisches Gerät anzubieten und zu verkaufen. Jeder Handelsraum hat dabei eigene Genehmigungsbehörden. Aus diesem Grund prangen auf den Rückseiten der meisten Geräte auch verschiedene Logos - FCC für die USA, CE für Europa und teilweise auch CSA für Kanada.
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Dienstag, 17. März 2015

Soeben hat Apple über die in den Mac App Store integrierte Softwareaktualisierung ein Update für Safari herausgegeben. Leider hält Apple die Update-Beschreibung zur neuen Version 8.0.4 sehr knapp und schreibt lediglich, dass die Aktualisierung Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen mitbringt. Bezüglich der Sicherheitsverbesserungen verweist Apple zwar auf einen Artikel im Support-Bereich, der aber bislang keine Informationen zu Safari 8.0.4 bereithält (). Das Update steht für OS X 10.10 Yosemite wie auch 10.9 Mavericks und 10.8 Mountain Lion im Mac App Store zum Download bereit.

Aktualisierung: Inzwischen wurde bekannt, dass Apple mehrere Sicherheitslücken im WebKit schloss. Diese hätten es Angreifern theoretisch ermöglichen können, beliebigen Code auszuführen.
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Apple wählte für den App Store von Anfang an den Weg eines recht strengen Review-Prozesses - ohne die erfolgreiche Prüfung durch Apples Review-Team ist es nicht möglich, Apps im App Store zu verkaufen. Damit übt Apple zwar viel Kontrolle über Art und teilweise auch Inhalt der Software aus, ausgeprägte Malware-Probleme gab es allerdings in den fast sieben Jahren des App Stores nicht. Anders sah die Situation in Googles Download-Diensten für Android-Software aus, die zunächst ohne Prüfung auskamen.

Als Malware für Android überhand nahm und die Anzahl schädlicher Apps rasant zulegte, führte Google zumindest automatisierte Scanner, nicht jedoch ein Prüf-Verfahren wie Apple ein. Damit gelang es Google allerdings nur teilweise, sich gegen betrügerische Anbieter zur Wehr zu setzen, sodass man bei Android-Apps immer etwas mehr Vorsicht als bei iOS-Apps walten lassen muss.

Angesichts der sehr unterschiedlichen Ansätze von Apple und Google stellt Googles jüngste Ankündigung einen ziemlichen Einschnitt dar. So gab Google an, man werde in Zukunft nicht mehr (nur) auf automatisierte Prüfung zurückgreifen. Fortan sollen echte Menschen - und nicht nur Computer - Apps unter die Lupe nehmen und dazu beitragen, dass die Qualität steigt. Der Produktmanager von Google Play erklärt im offiziellen Blog, man habe vor einigen Monaten damit begonnen, auf ein Team von Experten zu setzen, um Verstöße gegen die Bedingungen ausfindig zu machen.

Unter dem Titel "Creating Better User Experiences on Google Play" erläutert Eunice Kim, ein solcher App-Review schütze den Anwender und die Community besser, außerdem profitiere insgesamt das App-Sortiment. Für Entwickler habe sich seit Einführung der Reviews aber wenig geändert. Weiterhin sei es möglich, Updates bereits nach wenigen Stunden an die Nutzer zu verteilen und nicht erst Tage warten zu müssen - was leider oft bei Apples Review-Prozess der Fall ist.
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In genau einer Woche erscheint das neue Buch "Becoming Steve Jobs", das viele bislang unbekannte Episoden aus dem Leben von Steve Jobs enthält. Hinter dem Werk stehen der Verlag Fast Company sowie die Autoren Rick Tetzeli und Brent Schlender. Nachdem Amazon vor wenigen Tagen längere Ausschnitte des Buches veröffentlicht hatte, gab Fast Company nun ebenfalls einige Teile frei. Darin kommt Apples CEO Tim Cook ausführlich zu Wort, der über die knapp eineinhalb gemeinsamen Jahrzehnte mit Steve Jobs spricht.

Negative Darstellung in der Biografie
Seiner Meinung nach wirft die Biografie von Walter Isaacson ein zu negatives Bild auf Steve Jobs. Cook: "Mit jener Person, über die ich dort gelesen habe, hätte ich nicht all die Jahre zusammenarbeiten wollen". Steve Jobs sei ungestüm und selbstbewusst, gleichzeitig aber auch mit einer sehr sanften Seite versehen gewesen. Bekam er beispielsweise mit, dass Angestellte oder deren Angehörige krank waren, habe er nichts unversucht gelassen, um denjenigen die beste medizinische Behandlung zu vermitteln, so Cook.


Erklären statt nur entscheiden
Außerdem sei es Jobs immer sehr wichtig gewesen, die Gründe für Entscheidungen zu vermitteln. Hätte der junge Jobs Dinge einfach irgendwie gelöst und dann durchgedrückt, verbrachte der ältere Steve Jobs sehr viel Zeit mit Erklärungen. Laut Cook war es Jobs ein großes Anliegen, dass sein Umfeld verstehen konnte, warum er bestimmte Entscheidungen getroffen hat oder wie er zu seinen Ansichten kam. In der Öffentlichkeit wurde Jobs hingegen oft als kompromissloser Diktator dargestellt, dessen Ansichten man nicht hinterfragen durfte.

Weiterlesen: Die letzten beiden Monate
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Nachdem Nintendo eine iOS-App angekündigt hat, bei der Mii-Charaktere des Nintendo Networks im Mittelpunkt stehen werden, sollen nun auch Spiele folgen. Nintendo will dafür mit dem Unternehmen DeNA zusammenarbeiten, Betreiber des in Japan populären Spielenetzwerks Mobage. Geplant sind neue Nintendo-Spiele mit bekannten Charakteren wie Mario, Link, Yoshi und Kirby. Ausdrücklich davon ausgenommen sind bisherige Spiele-Serien wie Super Mario oder Mario Party, die auch weiterhin nur für Nintendo-Konsolen erhältlich sein werden.


Parallel mit den Spielen ist auch ein neues Spielenetzwerk geplant, das Smartphones, Tablets, PCs und Nintendo-Konsolen miteinander verbindet. Nintendo will auch zukünftig Konsolen mit exklusiven Spiele-Titeln anbieten. So hat man in diesem Bereich das NX-Projekt angekündigt, das neue Wege der Spielsteuerung beschreiten wird.
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Microsoft hat eine runderneuerte iOS-App zur Verwaltung von Office 365 für Unternehmen veröffentlicht (Zur App: ). Version 2.0 von Office 365 Admin bietet eine Dashboard-Ansicht mit den wichtigsten Statistiken sowie eine Nutzerverwaltung mit Kennwort-Reset. Im neuen Message Center lassen sich außerdem aktuelle Meldungen zu Aktivitäten und Support einsehen. Darüber hinaus enthält die App für zusätzliche Sicherheit einen PIN-Schutz sowie Unterstützung für Azure-Multi-Factor-Anmeldung. Office 365 Admin benötigt mindestens iOS 6.0 und ist 17 MB groß. Die App selbst ist kostenlos, benötigt aber ein entsprechendes Office-365-Abonnement mit Admin-Zugang. Office 365 für Unternehmen ist ab 4,52 Euro pro Monat und Mitarbeiter erhältlich.

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Apple hat den Bereich mit Stellenangeboten überarbeitet und Touch-freundlicher gestaltet. Unter dem Titel "Der Job deines Lebens. Und die ganze Welt schaut zu." sind auf dem Hauptfoto nicht nur vier Designer mit der Apple Watch zu sehen, auch die zugehörige Verpackung lässt sich erkennen. Auf dem Foto leider etwas unscharf präsentiert sich der weiß gehaltene Karton mit abgerundeten Kanten und der typischen Innenschale für das Produkt. Auf dem Deckel ist eine Apple Watch abgebildet.


Bei den Informationsseite zu Apples Stellenangeboten liegt der thematische Fokus aber auf Diversität, also der Vielfalt der Mitarbeiter. So besteht nicht nur ein relativ ausgeglichenes Verhältnis zwischen der Abbildung von Männern und Frauen, sondern auch bei Alter und ethnischen Herkunft. Beispielsweise sind Afro-Amerikaner, Asiaten und Hispanics auf den Fotos zu sehen. In der Realität trifft diese ausgeglichene Darstellung allerdings nur bedingt zu, wie Apple im vergangenen August in einem Bericht einräumte.

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Seit einigen Jahren motiviert Apple seine Mitarbeiter über spezielle Programme zu sozialem Engagement, etwa mit einem Spendenprogramm. Heute informierte eine interne Mitteilung über den Start des „Apple Global Volunteer Program“, mit dem Apple ehrenamtliche Mithilfe seiner Angestellten in ihrem jeweiligen lokalen Umfeld unterstützt. Man wolle über Trainings den Mitarbeitern die Werkzeuge an die Hand geben, die sie brauchen, um freiwillig Veranstaltungen in der Stadt oder Gemeinde vor Ort zu organisieren. Weiterhin helfe man ihnen, mögliche ehrenamtliche Betätigungen im regionalen Umfeld zu finden.

Perspektivisch soll das Programm überall dort laufen, wo Apple eigenen Mitarbeiter hat, sei es im Vertrieb oder als Entwickler oder Ingenieur. Vorerst aber startet es nur in den USA sowie in Sydney (Australien) und Cork (Irland). Die weltweite Ausweitung soll bald folgen.

In der gleichen internen Mitteilung verkündet Apple auch das Zwischenergebnis seines Spendenprogramms: Bisher seien 78 Millionen US-Dollar an Wohlfahrts- und Non-Profit-Organisationen geflossen. Apple stockt jede Spende seiner Angestellten unter 10.000 Dollar nochmal um den gleichen Betrag auf.
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Nach der Adobe Creative Cloud folgt nun in Kürze mit Document Cloud ein Online-Paket für den Umgang mit PDF-Dokumenten und -Formularen. Im Mittelpunkt steht das Bearbeiten und Bereitstellen von PDF-Dokumenten über das neue Adobe Acrobat DC für den Mac und Acrobat mobile für das iPad. Beide Apps synchronisieren sich mithilfe von Mobile Link, sodass Nutzer die PDF-Dokumente auch unterwegs unkompliziert weiterbearbeiten können. Weiterhin lassen sich die Dokumente dank Document Cloud auch im Web-Browser einsehen und gegebenenfalls bearbeiten.

Für Endanwender plant Adobe die neue iOS-App Fill & Sign, mit der sich PDF-Dokumente ausfüllen und unterzeichnen lassen. Über den Sign Service (vormals Echo Sign) lassen sich außerdem PDF-Dokumente mit Signaturen versehen, wobei auch mehrere Signaturen verschiedener Anwender unterstützt werden. Alle Apps werden im April verfügbar sein. Adobe Acrobat DC kostet im Abo-Modell voraussichtlich 15,50 Euro pro Monat. Wie hoch der einmalige Festpreis für die Vollversion ausfallen wird, ist nicht abzusehen.

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Mit der Aussicht auf besonders hohe Durchsatzgeschwindigkeiten und globale Internetversorgung lockt Boeing, das neben Flugzeugen auch Satelliten entwickelt und herstellt. Wie Jim Simpson, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung des Unternehmens, auf der viertätigen Sattelite-2015-Konferenz in Washington mitteilte, haben mehrere große IT-Firmen Interesse am Erwerb neuer leistungsfähiger Internetversorger in der Erdumlaufbahn. Unter den Interessenten seien unter anderem Apple, Google, Facebook und Amazon.

Satelliten im geostationären Orbit (35.786 Kilometer über dem Erdäquator) bieten die Chance, die geschätzt 70 Prozent des Erdballs mit Internet zu versorgen, die bisher noch über keinen Zugang verfügen. Gleichzeitig bergen sie durch die immensen Kosten die Gefahr einer orbitalen Investitionsruine, sollte sich nicht genug Nachfrage nach ihren Diensten generieren lassen.

Deswegen sieht es Simpson als zentrale Herausforderungen an, die Anfangskosten für die investierenden Unternehmen deutlich zu senken und die Durchsatzgeschwindigkeiten zu erhöhen. Noch in diesem Jahr hofft er auf konkrete Vereinbarungen mit den Interessenten aus der IT-Branche.

Unabhängig von diesem Projekt hat das Privatunternehmen SpaceX ein System von 4000 Satelliten in der deutlich niedrigeren „LEO“-Umlaufbahn (Low Earth Orbit, zwischen 200 und 2000 Kilometern Höhe) zur Internetversorgung angekündigt. Zu diesem Zweck erhielt SpaceX eine Finanzspritze von einer Milliarde Dollar, unter anderem von Google.
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Über Apples Recycling- bzw. Trade-In-Programm lassen sich Macs, iPhones und iPads gegen eine Gutschrift einsenden und recyclen. Zwar sind die Preise, die Apple für gebrauchte Geräte bezahlt, meist lächerlich gering (212 Euro für ein voll funktionsfähiges, nicht zerkratztes iPhone 5s mit 64 GB) - wer aber sehr alte Hardware loswerden möchte, muss sich wenigstens nicht mehr um die ordnungsgemäße Entsorgung kümmern. Einem Bericht zufolge will Apple das Programm bald ausweiten.

Schon länger lassen sich nicht nur Macs, sondern auch herkömmliche PCs einsenden. Dieses Vorgehen werde Apple auch im Smartphone-Bereich wiederholen, so die Angaben von BuzzFeed. Demnach soll es schon in wenigen Wochen möglich sein, auch Smartphones anderer Hersteller einzusenden und in Zahlung zu geben - bzw. ohne Kosten recyclen zu lassen. Da Apple allerdings schon bei den eigenen Geräten mit sehr geringem Gebrauchtwert kalkuliert, wird es sich bei Android-Smartphones sicherlich nicht anders verhalten.
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Apples Pläne für TV-Inhalte könnten umfangreicher ausfallen, als man in den letzten Monaten dachte. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge beschränkt sich Apples zukünftiges TV-Angebot nicht auf das Apple TV, stattdessen soll es sich auch um ein Angebot für iPhone und iPad handeln. Für 30 bis 40 Dollar pro Monat stehen 25 oder mehr Kanäle der namhaften Sender zur Verfügung, darunter auch ABC, CBS und Fox. Ob dies allerdings außerhalb der USA angeboten werden darf - und überhaupt für Interesse der Nutzer sorgt - muss sich erst noch zeigen.

Die erwarteten Gebühren von bis zu 40 Dollar für einen TV-Dienst mit größerer Senderauswahl wären in den USA durchaus konkurrenzfähig - für Kabel-TV entrichten Nutzer sonst zwischen 40 und 100 Dollar monatlich. Außerhalb des Landes wird sich die Zahl derer, die einen solchen Betrag für US-Sender entrichtet, aber vermutlich in Grenzen halten. Die Ankündigung des neuen TV-Dienstes soll im Juni zur WWDC erfolgen, die Markteinführung sei für September geplant.
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Montag, 16. März 2015

Gerade einmal vier Tage liegt die Freigabe der letzten Betaversion von OS X 10.10.3 zurück, da verteilt Apple bereits einen neuen Build für Entwickler sowie Teilnehmer des öffentlichen Betaprogramms. Die letzte Beta hatte als wesentliche Neuerung mitgebracht, dass Entwickler fortan Zugriff auf die Schnittstellen der neuen Trackpads haben. Das "Force Touch"-Trackpad kann zwischen leichtem und starkem Druck unterscheiden - Entwickler haben in Zukunft die Möglichkeit, davon in ihren Apps auch Gebrauch zu machen. Welche Funktionen momentan bereits bekannt sind, hatten wir in diesem Artikel zusammengefasst: .


Jene Entwickler, die bereits ein neues MacBook Pro mit "Force Touch"-Trackpad besitzen, konnten die neuen Funktionen aber noch nicht testen. In der Beta von vergangenem Donnerstag befand sich ein Fehler, weswegen Force Touch nicht zu nutzen war. Dies soll sich mit dem heute erschienenen Build aber ändern. Zu den sonstigen Verbesserungen in OS X 10.10.3 zählen unter anderem neue Emojis, vollständige Unterstützung von Googles 2-Faktor-Authentifizierung - und natürlich die neue Foto-App, der Nachfolger von Aperture und iPhoto.
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In den letzten Wochen häuften sich Beschwerden über zu empfindliche Displays beim MacBook Pro Retina - genauer gesagt ist nicht das Display, sondern die Schutzschicht betroffen. Betroffene Nutzer melden, dass sich nach einiger Zeit sehr deutlich sichtbare Flecken bilden. Diese treten nicht nur am Rand, sondern teilweise auch in der Mitte des Displays auf. Auf einigen Fotos ist zu sehen, dass die Beschädigungen oft genau dort auftreten, wo das Glas des Displays die Tastatur berührt.


Auch bei uns gingen inzwischen zahlreiche Meldungen ein. Demnach reagiert der Apple-Support höchst unterschiedlich. Während manche Anwender mit bis zu 600 Euro zur Kasse gebeten werden, erhalten andere einen kostenlosen Austausch. Mehrere Nutzer betonen in Apples offiziellen Support-Foren, zur Reinigung lediglich ein feuchtes Reinigungstuch und keine anderen Reinigungsmittel verwendet zu haben.

Die Problematik wird seit knapp einem Jahr in Apples Foren diskutiert - leider bislang ohne jegliche offizielle Stellungnahme von Apple. Es handelt sich zwar (bislang) eher um eine Ausnahme als um den Regelfall, dennoch treten die Defekte bei zu vielen Nutzern auf, als dass man von Einzelfällen sprechen kann. Zu begrüßen wäre es in jedem Fall, wenn Apple sich dazu äußern und ein Reparaturprogramm anbieten würde - sofern es sich wirklich um Materialfehler handelt.

Beim häufiger beobachteten Ausfall von Grafikchips im MacBook Pro dauerte es mehr als zwei Jahre, 12.000 Beschwerden im Forum, zwei Sammelklagen und eine Petition mit über 40.000 Stimmen, bis Apple erstmals etwas zur Angelegenheit sagte und den Fehler bestätigte. Man darf hoffen, dass sich Apple diesmal etwas auskunftsfreudiger zeigt, zumal die Anzahl der Beschwerden seit Januar erheblich zunimmt.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein12,9%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,5%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,5%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,8%
842 Stimmen19.03.15 - 29.03.15
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