Montag, 23. Februar 2015

Da die Apple Watch noch bis April auf sich warten lässt, würde es wahrscheinlich viele iPhone-Nutzer reizen, zumindest in der Zwischenzeit mal eine Android-Wear-Uhr wie die Moto 360 von Motorola auszuprobieren. Das Problem daran ist nur, dass Android-Smartwatches bislang nicht mit dem iPhone kommunizieren können. Google hat Android Wear schlicht noch keine iOS-Kompatiblität vergönnt.

Entwickler Mohammad Abu-Garbeyyeh hat es jetzt zumindest geschafft, iPhone-Mitteilungen auf seiner Android-Uhr angezeigt zu bekommen. Für das iPhone ist kein Jailbreak nötig – ähnlich wie die Pebble-Smartwatch nutzt Abu-Garbeyyeh den ANCS (Apple Notification Center Service) zur Übertragung von Mitteilungen via Bluetooth LE. Auch Android Wear komme ohne Root aus, so der Entwickler.

Bisher gibt es nur das Video des Entwicklers; eine Anleitung wurde noch nicht veröffentlicht. Für Features wie Google Now, Apps und Übertragung von Fitnessdaten nutzt Abu-Garbeyyehs Modifikation aber leider sowieso nichts – diese Funktionen konnte der Entwickler nicht freischalten.

Aktualisierung: Auf dem iPhone wird wahrscheinlich doch ein Jailbreak verwendet – anders ist das hüpfende Nachrichten-Icon nicht zu erklären.

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Tim Cook bezeichnet es als Apples bislang größtes Projekt in Europa: 1,7 Milliarden Euro will Apple in die Errichtung von zwei hochmodernen neuen Rechenzentren investieren. Die Anlagen sollen in Irland und Dänemark entstehen, bis 2017 fertiggestellt werden und europäische Kunden mit Daten des iTunes Stores, App Stores, iMessage, Apple Maps sowie Siri versorgen. So wie in den US-Anlagen erfolgt auch die Stromversorgung der europäischen Ableger komplett aus regenerativen Energien.

In der Pressemitteilung zeigt sich Cook begeistert über Apples anhaltenden Erfolg in Europa. Man freue sich darüber, die Aktivitäten ausbauen und hunderte weitere Arbeitsplätze schaffen zu können. Apple werde zudem einige der fortschrittlichsten umweltfreundlichen Gebäudekonzepte einführen.

Apple fügt der Meldung auch noch einige interessante Statistiken hinzu. Momentan sind 18.300 Apple-Mitarbeiter in Europa beschäftigt, in den letzten 12 Monaten wuchs die Zahl um 2000. Rechnet man den gesamten Bereich App-Entwicklung und damit verbundene Arbeitsplätze hinzu, so sind rund 670.000 Personen in irgendeiner Form für oder mit Apple tätig. Seit der Eröffnung des App Stores im Jahr 2008 erzielten europäische Entwickler einen Umsatz von über 6,6 Milliarden Dollar.
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Wie bereits zu der Grammy-Verleihung vor zwei Wochen hat Apple auch anlässlich der Oscars einen thematisch passenden Werbespot veröffentlicht. Der Videoclip "Make a film with iPad" zeigt, wie Schüler der Los Angeles County High School das iPad zur Filmproduktion nutzen – inklusive Aufnahme, Musikuntermalung und Schnitt.

Der Sprecher des Spots ist die amerikanische Regie-Legende Martin Scorsese („The Wolf of Wall Street“, „Taxi Driver“). Einem Bericht zufolge ist der Spot komplett mit einem iPad Air 2 gedreht worden. Zusätzlich zum Video bietet Apple auch einen speziellen Filmbereich im App Store. Dort sind alle möglichen iPhone- und iPad-Apps gelistet, die bei beim Produzieren eines Films helfen – unter anderem Final Draft Writer , FiLMiC Pro und GarageBand .

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Zwei Größen, drei Editionen, einfach zu wechselnde Armbänder: Im April wird nicht nur die eine Apple Watch auf den Markt kommen, stattdessen gibt es vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Apples Produktseiten zufolge stehen am Anfang sechs verschiedene Armbänder pro Edition zur Verfügung, einen bebilderten Überblick dazu hatten wir in diesem Artikel zusammengefasst (). Einem Bericht von 9to5mac zufolge wird Apple aber nicht nur die vorgegebenen Konfigurationen verkaufen, sondern Armbänder auch einzeln anbieten. Apple positioniert die Apple Watch weniger als Stück Technologie denn als modisches Accessoire - den verschiedenen Armbändern kommt daher erhebliche Bedeutung zu.


Dem renommierten Blogger John Gruber zufolge, scherzhaft oft als Apples inoffizielle Pressestelle bezeichnet, könnte die teuerste Version, also eine Apple Watch Edition mit Goldgehäuse und entsprechend exklusivem Gold-Armband, bis zu 20.000 Dollar kosten - auf den ersten Blick ein horrender Preis, für Luxusuhren allerdings nicht unüblich. Die Apple Watch Sport kostet laut Grubers Informationen rund 700 Dollar, zusammen mit dem Metallarmband bereits 1000 Dollar. Möchte man hingegen die Basisausführung mit einem hochwertigen Armband versehen, so gibt es seiner Ansicht nach wohl Grenzen. Nicht jedes Armband passe auch für jede Edition - die günstigste Apple Watch zusammen mit einem Gold-Armband werde es daher nicht geben. Auf diese Weise könne Apple Kunden auch dazu bewegen, sich für eine teurere Ausführung zu entscheiden und nicht für das Basismodell.

Apple führt auf den Produktseiten Stile wie Gliederarmband, Sportarmband, Loop-Lederarmband, klassisches Armband, Lederarmband oder Milanaise-Edelstahlarmband. Laut Gruber wird das Gliederarmband am teuersten, für das in schwarzer oder weißer Farbe gehaltene Sportarmband fällt der niedrigste Preis an. Der Verkaufsstart der Apple Watch soll im April erfolgen - Apple wird daher sicherlich bald auch genaue Details zur Preisgestaltung der Apple Watch und vor allem auch zu den Kosten für hochwertigere Armbänder verkünden.
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Jedes Jahr kürt Fortune die "World's Most Admired Companies" - die am meisten bewunderten und beliebtesten Unternehmen der Welt. Bereits zum achten Mal in Folge liegt Apple in der Aufstellung auf dem ersten Rang. Fortune ermittelt die Position in der Gesamtaufstellung auf Grundlage von aktuellen Ergebnissen, Werten des Vorjahres sowie Umfrageergebnissen unter fast 4000 Führungskräften sowie Marktbeobachtern. In allen neun Disziplinen, darunter Innovation, Management, Qualität der Produkte, finanzielle Solidität, langfristige Aussichten und soziale Verantwortung erhält Apple die Bestnote.

In der Kurzbeschreibung heißt es, Apple habe als erstes Unternehmen einen Börsenwert von mehr als 700 Milliarden Dollar erreicht. Die Technikwelt warte momentan gespannt auf den Verkaufsstart der Apple Watch im April. Beim iPhone habe Apple angesichts der enormen Verkaufszahlen bewiesen, dass es noch immer das Gerät sei, an dem sich andere Hersteller messen lassen müssen.

Auf den Plätzen hinter Apple folgen Google, Berkshire Hathaway, Amazon und Starbucks. Microsoft befindet sich auf Rang 20, Samsung auf 30. Von den deutschen Unternehmen schnitt BMW mit Platz 15 am besten ab, verlor im Jahresvergleich jedoch eine Position. Volkswagen liegt auf Platz 43 (im Vorjahr noch 36). Das am besten platzierte Schweizer Unternehmen ist Nestlé auf Rang 33 (Vorjahr 31).
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Sonntag, 22. Februar 2015

Ein großer Kritikpunkt an Objective-C und Cocoa war seit jeher die Speicherverwaltung: Entwickler mussten sich selbst um die Freigabe von nicht mehr benötigten Speicher kümmern. Für erfahrene Cocoa-Entwickler stellte dies meist kein Problem dar - für Anfänger oder Entwickler, die an Java oder C# gewöhnt sind, war es aber oft eine große Hürde. Bei der manuellen Speicherverwaltung muss der Entwickler Bereiche im Arbeitsspeicher vom Betriebssystem zur Nutzung anfordern und diese wieder ans System zurückgeben, wenn diese nicht mehr benötigt werden.

Mit Mac OS X 10.5 führte Apple daher den Garbage Collector ein. Dieser räumte auf einem Hintergrund-Thread nicht mehr benötigte Speicherbereiche auf. Da eine recht komplexe Analyse nötig war, liefen die mit Garbage Collector geschriebenen Programme messbar langsamer. Außerdem kam es immer wieder zu Problemen mit noch nicht vollständig an den Garbage Collector angepassten Programmbibliotheken. Da der Entwickler auch keine Möglichkeit mehr hatte, manuell größere nicht mehr benötigte Speicherbereiche freizugeben, stieg in manchen Programmteilen der maximal benötigte Arbeitsspeicher stark an (wenn zum Beispiel kurzzeitig größere Berechnungen mit viel Speicherbedarf durchgeführt wurden).

Apple erkannte wohl schnell, dass der Garbage Collector nicht der richtige Weg für eine bessere Speicherverwaltung in Cocoa war. Da der Garbage Collector auf Mobilgeräten wegen des Leistungshungers nicht in Betracht kam, führte man mit OS X 10.6 und iOS 4 ARC ein. ARC bedeutet Automatic Reference Counting und nimmt dem Entwickler die meisten Aspekte der Speicherverwaltung ab. Anders als beim Garbage Collector wird nicht während die App läuft eine Analyse durchgeführt, sondern schon beim Kompilieren der App. Dies führt dazu, dass ein mit ARC kompiliertes Programm ähnlich effizient ausgeführt werden kann als hätte sich der Entwickler selbst um die Speicherverwaltung bemüht.

Apple hat nun bekanntgegeben, dass ab dem 1. Mai 2015 keine Programme mehr im Mac App Store eingereicht werden können, die noch den Garbage Collector einsetzen. Schon mit OS X 10.8 warnte Apple Entwickler, dass der Garbage Collector nicht mehr weiterentwickelt und in den kommenden Jahren auch nicht mehr unterstützt wird.

Empfohlen wird Entwicklern der Umstieg auf ARC, Apple hat hierfür einen Anleitung für Entwickler veröffentlicht: . In Apples neuer Sprache Swift wird automatisch ARC eingesetzt, eine manuelle Speicherverwaltung ähnlich wie in Objective-C existiert nicht mehr.
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Die alles beherrschende Nachricht der letzten Tage war zweifelsohne die, Apple werde in den Markt für Automobile einsteigen – wobei längst noch nicht klar ist, was genau das bedeutet. Wird Apple tatsächlich bald ganze Autos verkaufen, oder vielleicht doch nur Grundlagenforschung betrieben, um später vielleicht als Zulieferer der Autoindustrie für Akkutechnik, Informations- und Kommunikationstechnik oder gar Steuerungssoftware für autonomes Fahren auftreten? Die Auguren sind sich noch uneins, aber es könnte tatsächlich auf ein Automobil mit Apfellogo im Kühlergrill hinauslaufen. Fest steht bislang aber nur, dass Apple eine Menge Personal rekrutiert und mobilisiert hat, um auf dem Gebiet tätig zu werden.

Deutlich unspektakulärer ging es an der Gadget-Front zu. Nichtsdestotrotz finden Sie auch in dieser Ausgabe wieder einige nette Technik-Pretiosen und sogar noch einen Praxistest zu Ihrer Wochenendunterhaltung. Viel Spaß beim Schmökern.


Die Produkthighlights der Woche:

  • Praxistest: 2R-Tec Carbon Cover für iPhone 6 / Plus (Update)
  • iconBIT: Neue USB-Lader mit bis zu 10 Ports
  • Vier externe Speicherlösungen im Preis-Check
  • Naim präsentiert neue Streaming-Vorstufe
  • B&O PLAY: Stylischer Bluetooth-Speaker mit Henkel
  • BenQ: Bluetooth-Lautsprecher als Elektrostat

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Samstag, 21. Februar 2015

Einleitung: Tischradio anno 2015

Kompakt
MarkeNaim
Bezeichnungmu-so
ArtWireless Musiksystem
Empf. Preis (€)ca. 1.100
Verfügbarkeitsofort
Jeder weiß, dass Apple mit dem iPod, dem iPhone und dem iPad gleich mehrfach die Landschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräte revolutioniert hat. Bei derart großen Umwälzungen verkommt es fast schon zu einer Randnotiz, dass der Technologie-Gigant aus Cupertino ganz nebenbei auch noch die Impulse für andere Umwälzungen gegeben hat. So ist der seit Jahren anhaltende Trend zu All-In-One Musiksystemen ohne iDevices kaum zu erklären.

Nachdem das gute alte Tischradio während der Ära der HiFi-Türme praktisch ausstarb, erlebt es heute – natürlich in deutlich modernisierter Form – ein unerwartetes Comeback. Erstaunlicherweise war Apples eigener Versuch auf diesem Gebiet, der iPod Hi-Fi, ein Riesen-Flop. Stattdessen haben sich andere Hersteller den riesigen Markt untereinander aufgeteilt und dabei teilweise großen Erfolg gehabt, wie z.B. B&W mit dem Zeppelin (Air).


Mit dem hier besprochenen mu-so betritt nun ein weiterer britischer High-End HiFi-Hersteller diesen Markt. Naim, bekannt für sündteure Audiokomponenten, will mit seinem Einstieg in den Consumer-Markt aber kein Me-Too-Produkt anbieten, sondern seinen Wurzeln als Edelanbieter für Geräte mit feinster Klangqualität treu bleiben. Darüber hinaus soll mu-so alle modernen Verbindungswege offen halten, um Musik von möglichst vielen Quellen wiedergeben zu können und einfach bedienbar sein. Dabei kann man das mu-so tatsächlich auch als Tischradio bezeichnen, denn es unterstützt unter anderem Internet-Radio und Web-Streaming-Dienste.

Fragt sich nur, ob das Vorhaben tatsächlich gelungen ist, denn es haben sich schon ganz andere mit allzu vollmundigen Versprechen an dem Vorhaben übernommen, guten Klang aus einer kleinen Box zu zaubern.

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Freitag, 20. Februar 2015

Als die Nachrichten-App noch iChat hieß, schloss Apple mit AOL eine Kooperation, um AIM und ICQ über iChat zur Verfügung zu stellen. So konnte man sich mit einem AOL-Nutzernamen nicht nur in iChat anmelden, auch der Zugriff auf den iTunes Store einschließlich App Store und iBookstore war möglich. Neue Käufe erlaubte Apple schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Darüber hinaus kontaktiert Apple seit einigen Tagen betroffene iTunes-Kunden, weil die Anmeldung mit einem AOL-Konto nur noch bis Ende März möglich sein wird. Danach wollen AOL und Apple die Funktionalität nicht mehr anbieten, zumal diese ohnehin nur bis iTunes 10 verfügbar ist.

Apple zufolge können Kunden ihre bisherigen Käufe durch Umstellung auf eine Apple ID sichern. Dazu muss man sich lediglich in iTunes anmelden. Anschließend erscheint ein Dialog, um das Konto zu aktualisieren und eine Apple ID zu erstellen. Das Formular gleicht dem regulären Registrierungsformular. Zu beachten gilt hierbei, dass eine Weiterverwendung der regulären E-Mail-Adresse von AOL möglicherweise nicht akzeptiert wird. Gegebenenfalls benötigt man also ein neues E-Mail-Konto oder zumindest eine Alias-Adresse. Sobald die Registrierung in iTunes abgeschlossen ist, werden alle bisherigen Käufe automatisch der neuen Apple ID zugeordnet.
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Die Apple Watch ist für das Unternehmen aus Cupertino die wichtigste Produktneueinführung seit Jahren. Daher plant Apple den Verkaufsstart bereits seit Monaten minutiös. Eine neue Meldung berichtet jetzt davon, dass momentan Umbauarbeiten im traditionsreichen Pariser Warenhaus Galeries Lafayette stattfinden – der Grund: Zum Marktstart im April soll die Apple Watch dort ausgestellt und verkauft werden. Apples Einzelhandels-Chefin Angela Ahrendts persönlich habe den Apple-Watch-Bereich in der im charakteristischen Jugendstil gehaltenen Galeries Lafayette beauftragt.


Weitere Quellen gehen davon aus, dass die Apple Watch irgendwann auch in eigenen Stores angeboten werden könnte. Denkbar sind spezielle Apple-Watch-Abteilungen in Elektronikketten oder Modehäusern – je nachdem, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Möglich sind auch kleinere Apple Stores, die sich ausschließlich dem Verkauf der Apple Watch widmen. Vor einigen Tagen gab es schon die Meldung, Apple plane in den Apple Stores einen VIP-Bereich für die Apple Watch. Der Uhrenbereich biete unter anderem Teppichboden und sei deutlich von Macs und iDevices abgegrenzt.
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Für OS X bietet Apple bereits seit vergangenem Jahr öffentlich zugängliche Betaversionen an, Updates für iOS 8 konnten hingegen weiterhin nur von registrierten Entwicklern getestet werden. Anfang des Jahres weitete Apple den Kreis an Testern aus und bezog auch Mitarbeiter der Retail-Stores ein - es hieß allerdings zunächst, dass für iOS im Gegensatz zu OS X keine Public Beta geplant ist. Apples iOS-Marketingchef Greg Joswiak hatte vor wenigen Monaten in einem Interview angegeben, dass man zwar einen großen Pool an Testern habe, die überwiegende Mehrheit aber nur neugierig auf neue Funktionen sei und kein brauchbares Feedback liefere. Aus diesem Grund wolle man lieber auf ausgesuchte Testpersonen anstatt auf die große Masse setzen.

Berichten zufolge hat Apple diese Einschätzungen noch einmal überdacht. So plane man jetzt, erstmals auch eine öffentliche Betaversion von iOS anzubieten, iOS 8.3 soll den Anfang machen. Die erste Entwicklerversion von iOS 8.3 erschien vor knapp zwei Wochen, im März folgt angeblich eine öffentlich zugängliche Beta. Wer sich für das Seed-Programm registriert, kann demnach bald Vorab-Versionen installieren, Fehler an Apple melden und damit zur Qualitätssteigerung von iOS beitragen. Den Quellen zufolge wird die Teilnehmerzahl vorerst auf 100.000 Personen limitiert sein - nur ein Zehntel der Grenze, die Apple im vergangenen Juli für OS X Yosemite vorgesehen hatte.

Seit der Veröffentlichung von iOS 8 kam vermehrt Nutzerkritik auf, dass Apple zwar immer weitere Funktionen implementiere, allgemeine Qualität und Zuverlässigkeit aber leide und die Fehleranfälligkeit zunehme. Aus diesem Grund wird iOS 9 angeblich auch zum Stabilitäts- statt zum Feature-Update. Einem Bericht zufolge geht Apple mit iOS jenen Weg, für den man sich auch vor einigen Jahren bei Mac OS X Snow Leopard entschied: Erst einmal keine neuen Funktionen, dafür volle Konzentration auf Stabilität und Verbesserungen unter der Haube. Ein öffentliches Betaprogramm könnte ebenfalls dazu beitragen, Fehler schon vor der Veröffentlichung eines Updates zu beseitigen.
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Anfang des Monats wurde bekannt, dass Apple ein gigantisches Datencenter in Mesa, Arizona errichten will. Den Plänen zufolge investiert Apple rund zwei Milliarden Dollar, um aus der ehemaligen Anlage zur Fertigung von Saphirglas Apples zentrales Kommandozentrum für die weltweit agierenden Daten- und Rechencenter zu machen. Bei der Stromversorgung setzt Apple erneut vollständig auf Solarenergie, mit der Errichtung des neuen Zentrums wird im kommenden Jahr begonnen. Den Vereinbarungen zufolge kann der insolvente Anbieter GT Advanced die bisherigen Einrichtungen noch bis Ende 2015 für verschiedene Zwecke verwenden, anschließend ist Apple der alleinige Nutzer.


Schon bei der Errichtung der Saphirglas-Fabrik gewährte der Staat Arizona Apple umfangreiche Steuererleichterungen, die neue Anlage könnte jene Vergünstigungen auf bis zu 20 Jahre ausdehnen. Angesichts der hohen Investitionssummen sowie der von Apple geschaffenen 150 zusätzlichen Arbeitsplätze qualifiziert sich Apple bereits für zehn Jahre, da die Anlage komplett mit Solarenergie gespeist wird, könnten es bis zu 20 Jahre werden. Arizona fördert Anlagen, die mehr als 50 Prozent der Stromversorgung mit regenerativen bestreiten, Apple kann von dieser Gesetzgebung daher profitieren. Die Höhe der Vergünstigungen steht nicht fest, hierzu bedarf es noch einer Beschlussfassung.
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Die Themenwoche verlässt die Winterpause und meldet sich wieder zurück. Seit Dienstag läuft dazu eine Umfrage im Forum, unter welcher Überschrift die Themenwoche stehen soll. Zur Auswahl stehen diesmal "Blick über den Tellerrand", "Einzelstücke", "Symbole meiner Stadt", "Helfer des Alltags" sowie "Unscheinbar, und trotzdem da". Die Umfrage läuft noch rund eineinhalb Wochen, anschließend steht die Aufgabenstellung für die Themenwoche 116 fest.

Die Themenwoche ist eine seit vielen Jahren jeden Monat stattfindende Aktion in unserer Galerie, bei der interessante Bilder zum ausgewählten Thema veröffentlicht und diskutiert werden.
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Zum Abschluss der Woche folgt hier in gewohnter Weise eine Übersicht aktueller Sonderangebote im App Store. Für Liebhaber der Fotografie empfehlenswert sind zum einen ViewExif für iOS und Image Tricks Pro für OS X, die gratis bzw. stark im Preis gesenkt sind. Für ein bisschen Sport am Morgen kann man sich mit Wake Alarm Clock für iOS aus dem Bett schwingen und dann als Einstimmung für den Tag den 7 Minute Workout für iPhone absolvieren. Nachfolgend alle Apps und Spiele im Überblick.


Mac App Store


BioShock — 4,99 € statt 19,99 €
Ein preisgekröntes Action-Rollenspiel in der Unterwasserstadt Rapture bietet düsteres Steampunk-Design und eine gruselige Geschichte. Nach einem Flugzeugabsturz gelangt der Spieler in ein Uterwasser-Utopia, in dem es keine moralischen Grenzen zu geben scheint. (OS X 10.6.4+)


Image Tricks Pro — 0,99 € statt 9,99 €
Mit dieser Sammlung unterschiedlichster Filter und Masken kann man fast jeden nur erdenklichen Effekt erzielen. Ob Elegant, Kawaii, Popart oder Retrostil - alles ist möglich und lässt sich bei Bedarf individuell anpassen. (OS X 10.6.6+)


Records — 29,99 € statt 49,99 €
Diese Datenbank für den Heimgebrauch erlaubt die Erfassung beliebiger Informationen durch anpassbare Eingabemasken. So lassen sich beispielsweise Bücher, Dokumente, DVDs und Rezepte einschließlich Bilder erfassen. (OS X 10.10+)

Weiterlesen: Gratis-Apps für iPhone und iPad
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Nachdem im Oktober zunächst nur Gewerbetreibende in den USA ihr Geschäft in den Apple-Karten eintragen konnten, ist dies nun auch in Deutschland und Frankreich möglich. Ende Januar hatte Apple die Unterstützung bereits auf Australien, Großbritannien, Irland und Neuseeland ausgedehnt. Um Geschäfte einzutragen, müssen sich Unternehmer mit ihrer Apple-ID in Apple Maps Connect anmelden. Anschließend kann man die Anschrift suchen und einen bereits bestehenden Eintrag anpassen oder einen neuen Eintrag erstellen. Die Autorisierung für diese Änderung erfolgt über einen automatisierten Telefonanruf. Dazu wird ein Code über das Telefon durchgegeben, der dann als Bestätigung in Apple Maps Connect einzutragen ist.

Neben Unternehmensnamen und Anschrift lassen sich für den Eintrag auch Telefonnummer, Webseite und Öffnungszeiten hinterlegen. Zusätzlich ist auch die Übermittelung von Fotos der Geschäftsräume möglich, was vor allem für Einzelhandel und Gastronomie gedacht ist. Angesichts der beschleunigten Aktualisierungsfrequenz von Maps Connect ist im März mit der Unterstützung weiterer Länder zu rechnen. So fehlen unter anderem noch Österreich und die Schweiz.


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Halten Sie ein Apple-Auto für denkbar?

  • Ja, das ist der nächste logische Schritt16,0%
  • Ja, obwohl ich die Idee seltsam finde33,6%
  • Nein, das passt nicht zu Apple11,8%
  • Nein, es gibt schon genügend Autohersteller6,7%
  • Nein, Apple erforscht bestimmt nur Software, aber nicht Fahrzeugbau27,0%
  • Nein, sonstiger Grund4,9%
863 Stimmen16.02.15 - 04.03.15
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