Donnerstag, 16. Juli 2015

Es gibt zwar zahlreiche Solar-betriebene Tastaturen auf dem Markt, Apple bot jedoch bislang keine Solar-Produkte an. Aus einem neuen Patentantrag geht aber zumindest hervor, dass Apple in diesem Bereich forscht. In der Patentschrift mit Titel "Wireless devices with touch sensors and solar cells" schildert Apple, wie sich kleine Solarpanele in berührungsempfindlichen Oberflächen unterbringen lassen. Das Gerät könnte dann mit Licht geladen werden, ohne dass zusätzliche, sichtbare Flächen auf dem Gerät angebracht werden müssen. Als Beispiele nennt Apple kabellose Mäuse, Trackpads aber auch Tastaturen.


Der Beschreibung zufolge befinden sich die Solarzellen unterhalb der Touch-Oberfläche aber oberhalb des Touch-Sensors. Eine spezielle Oberflächenbeschichtung sorgt dafür, dass zwar Licht hindurchdringt, die Solarzellen aber nicht zu sehen sind. Während des Betriebs könnte die komplette Energieversorgung durch Umgebungslicht erfolgen und damit sämtliche integrierte Kommunikationschips sowie die Touch-Sensoren speisen. Eingereicht wurde die neue Patentschrift im Januar 2014. Wie üblich lässt sich nur schwer abschätzen, ob Apple lediglich Grundlagenforschung betreibt oder ob Apples Ingenieure tatsächlich auf die Marktreife eines kommenden Geräts mit Solar-Aufladung hinarbeiten.
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Garmin hat die Navigon-App für iOS auf Version 2.12 aktualisiert und damit das Design überarbeitet. Die neuen hochauflösenden Symbole sollen sich nun besser unterscheiden lassen und zusätzlich gibt es in den Einstellungen neben den bisherigen dunklen Farbmodus auch einen hellen Farbmodus, der Reflektionen auf dem Display reduzieren kann. Eine weitere Verbesserung betrifft die Adresssuche, welche durch einzeilige Eingabe etwas einfacher geworden ist.

Darüber hinaus enthält die neue Version ein verbessertes Widget für die Heute-Ansicht, welches die Orte der Kalendereinträge anzeigt. Über das Widget lässt sich so eine automatische Routen-Führung für anstehende Termine starten. Bereits seit der vorherigen Version unterstützt Navigon übrigens auch die Apple Watch und bietet auf dem Display der Uhr neben Statistiken einen Schnellzugriff auf Favoriten.

In diesen Tagen feiert Garmin nunmehr 6 Jahre Navigon für iOS und hat aus diesem Anlass einige App-Varianten um 30 Prozent im Preis gesenkt. Hierzu zählen Navigon Europe (App: ; 54,99 € statt 69,99 €) und Navigon USA (App: ; 34,99 € statt 44,99 €). Navigon setzt mindestens iOS 4.3 voraus und kostet je nach Kartenmaterial zwischen 29,99 Euro und 89,99 Euro.

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Dass Streaming-Dienste weniger lukrativ für Künstler sind als Albenverkäufe, ist hinlänglich bekannt. Das sei aber dezidiert nicht der Grund, warum er Streaming-Diensten wie Apple Music, Spotify oder Tidal nun den Rücken zukehre, verkündete Neil Young über seine Facebook-Seite. Der 70-jährige Rockmusiker aus Kanada macht stattdessen „die schlechteste Soundqualität in der Geschichte des Broadcasting“ dafür verantwortlich. Er fühle sich nicht berechtigt, seinen Fans solch niedrige Qualität seiner Musik zuzumuten. Apple Music bietet eine maximale Auflösung von 256 kbps im AAC-Format.

Neil Youngs Karriere begann in den 1960ern als Teil der Band Buffalo Springfield. 2012 gründete er PonoMusic, welches 2014 selbst einen Online-Musikdienst namens „Pono“ startete. Ziel sei hier die besonders hohe Qualität der Musik - ebenso wie bei dem iPod-Konkurrenten „PonoPlayer“, bei dem Blindtests allerdings keinen nennenswerten Vorteil gegenüber der Soundqualität etwa des iPhone ergaben. Der bei allen Produkten selbstgesteckte Anspruch höherer Audio-Qualität lässt Youngs jetzigen Schritt auch als eine Werbemaßnahme für die eigenen Dienste erscheinen.

Eine Rückkehr zu den großen Streaming-Diensten schloss Young aber schon jetzt nicht aus: „Wenn die Qualität zurück ist, schaue ich es mir wieder an. Sage niemals nie.“ Bis jetzt ist seine Musik noch nicht aus dem Angebot von Apple Music verschwunden.
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Nachdem Apple gestern die sechste Generation des iPod touch vorgestellt hat, gibt es nun erste Benchmarks zum verbauten A8-Prozessor des 4"-Geräts (Store: ). Der mit 1,1 GHz getaktete Prozessor bietet aufgrund der geringeren Taktfrequenz im Vergleich zum iPhone 6 auch eine entsprechend geringere Rechenleistung. Während beim iPhone 6 mit 1,39 GHz fast 2.950 Punkte in Geekbench erreicht werden, sind es beim neuen iPod touch rund 2.450 Punkte. Mit einem Prozessorkern sind es 1.380 Punkte, das iPhone 6 erreicht hier 1.630 Punkte.

Dennoch sind dies gute Werte und im Vergleich zur vorherigen Generation mit A5 ein großer Leistungssprung um den Faktor 6 bis 10. Aufgrund des kleineren 4"-Displays des iPod touch werden damit im App-Alltag kaum Geschwindigkeitsunterschiede zum iPhone 6 entstehen. Zudem kann Apple die bisherige Akku-Laufzeit von bis zu 40 Stunden bei Musik- und 8 Stunden bei Videowiedergabe beibehalten. Erstmals verfügt der iPod touch auch über 1 GB RAM und eignet sich damit auch für aufwändige Spiele sowie Multitasking.

Weiterlesen: Ausstattungsmerkmale, Apple Watch
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Zwei Tage nach dem Start des Bezahldienstes Apple Pay in Großbritannien, dem ersten Land außerhalb der Vereinigten Staaten, bietet die Koordinationszentrale für den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt, Transport for London, online Informationen zur Nutzung des neuen Angebots. Künftig können Tickets für U-Bahnen, S-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen in London mit Apples Bezahldienst per iPhone 6, iPhone 6 Plus oder Apple Watch gekauft werden.

TfL macht in den Nutzungsinformationen für Apple-Pay-Kunden allerdings auch gleich klar, dass der Kunde die Verantwortung trägt, die benötigte Hardware lauffähig zu halten, sprich dass die Batterie die gesamte Reisedauer durchhält. Sollte durch leerlaufende Akkus der Zugriff auf die Online-Tickets nach einem Kauf nicht mehr möglich sein, stellen sich dem Nutzer zwei Probleme:

  • Erstens ist im Fall des Schienenverkehrs das „Touching Out“ beim Verlassen einer Station nicht mehr möglich und der gesamte Fahrpreis ohne Ermäßigungen fällt erneut an.
  • Zweitens kostet das Nichtvorzeigen des Tickets bei einer Fahrscheinkontrolle Strafgebühren von bis zu 80 britischen Pfund.

Weiterhin empfiehlt TfL, bei mehreren Apple-Pay-fähigen Geräten stets das gleiche Gerät zum Fahrkartenkauf zu verwenden, um unvollständige Reisen zu vermeiden und von speziellen Preisobergrenzen zu profitieren. Schließlich sollte man darauf achten, in seiner iPhone-Schutzhülle keine anderen Kreditkarten zum kontaktlosen Bezahlen mitzuführen, damit der Bezahlvorgang eindeutig von dem Smartphone durchgeführt wird.

Neben dem öffentlichen Nahverkehr Londons unterstützen zur Markteinführung acht Banken und insgesamt etwa 250.000 Geschäfte Apples Bezahldienst. Mit einer weiteren Verbreitung im Vereinigten Königreich ist zeitnah zu rechnen. Ein Start von Apple Pay in Deutschland ist dagegen noch nicht bekannt - vorher steht die Einführung in Kanada, China und Südkorea an.
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Seit dem 24. April ist die Apple Watch erhältlich, zunächst brachte Apple die Smartwatch aber nur in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und den USA auf den Markt. Ende Juni folgten auch die Schweiz sowie Italien, Mexico, Singapur, Spanien, Südkorea und Taiwan. Die dritte Welle der Produkteinführung beginnt morgen. Ab dann steht die Apple Watch zudem in Schweden, Thailand und den Niederlanden zur Verfügung, Neuseeland folgt mit zwei Wochen Verspätung.

Probleme mit Lieferzeiten gibt es keine mehr. In den USA sind bereits alle Modelle als "sofort lieferbar" gekennzeichnet, hierzulande vergehen nur wenige Tage bis zur Auslieferung (zu den Produktenseiten: ). Auch die Markteinführung in den zusätzlichen Ländern wird daran wahrscheinlich nichts ändern.

Österreich muss noch immer warten
Noch immer keine guten Nachrichten gibt es für potenzielle Käufer der Apple Watch in Österreich. Apple äußerte sich weiterhin nicht zum Termin der Veröffentlichung und kündigt die Uhr auf den Produktseiten unverändert als "Erhältlich 2015" an. Folgt Apple dem bisherigen Vorgehen bei der internationalen Ausweitung eines Produkts, so ist frühestens Mitte August damit zu rechnen, dass Österreich offiziell zu den Ländern mit Watch-Verkauf zählt. Bis dahin bleibt nur Geduld oder Kauf bei einem Händler auf der anderen Seite der Grenze.
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Für Besitzer eines Mac mini der Baureihe "Ende 2012" gibt es ein Firmware-Update. Apple behebt mit dem "Mac mini EFI Firmware Update v1.8" einen Fehler, der dazu führen konnte, dass USB-Tastaturen nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand nicht mehr erkannt wurden. Betroffen ist offensichtlich ausschließlich eine einzige Modellgeneration des Mac mini, für die im Herbst aktualisierte Version des Kompakt-Macs gibt es keine Aktualisierung. Als Systemvoraussetzungen für das 4,5 MB kleine Update nennt AppleOS X Mountain Lion 10.8.5, OS X Mavericks 10.9.5 oder OS X Yosemite 10.10.4. Laden und installieren lässt sich das Firmware-Update wie über via Software-Aktualisierung des Mac App Stores.
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Mittwoch, 15. Juli 2015

Dem iPod shuffle sowie dem iPod nano spendierte Apple heute ebenfalls eine Produktaktualisierung. Allerdings sind die Änderungen im Vergleich zur letzten Generation nur designtechnischer Natur. Das Innenleben der Geräte bleibt unverändert, auch Gehäuseabmessungen bzw. das Bedienungskonzept bleiben gleich. Neu hingegen sind zusätzliche Optionen bei den Gehäusefarben. So wie der iPod touch gibt es künftig auch für iPod shuffle und iPod nano dunkelblaue sowie goldene Gehäuse, außerdem kommt noch ein knalligeres Pink hinzu.

Preis, Speicher, kein Apple Music
Für den iPod shuffle verlangt Apple 55 Euro, die Speicherkapazität liegt bei zwei Gigabyte (Store: ). Der iPod nano verfügt über 16 GB internen Speicher, preislich hat Apple den iPod nano bei 179 Euro positioniert (Store: ). An der Preisgestaltung hat sich somit nichts verändert. Wer auf Apple Music für die beiden iPod-Modelle hoffte, muss leider enttäuscht werden. Nur der iPod touch ist in der Lage, auf Apples neues Streaming-Angebot zuzugreifen - Lieder aus Apple Music vom Mac auf die anderen beiden iPod-Baureihen zu übertragen funktioniert nicht. Dies dokumentiert einmal mehr, welch merkwürdige Sonderstellung die Baureihen noch in Apples Portfolio innehaben.


Weiterlesen: Zukunft von iPod nano und iPod shuffle unsicher, das Betriebssystem des iPod nano
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Fast drei Jahre war es her, dass Apple dem iPod touch das letzte Update spendierte. Wie von der Gerüchteküche korrekt vorhergesagt beendete Apple heute aber die lange Durststrecke und präsentiert den iPod touch der sechsten Generation (). Setzte das vorherige Modell noch auf den inzwischen zu schwachbrüstigen A5-Prozessor des Jahres 2011, so kommt im neuen iPod touch ein A8 samt M8-Koprozessor zum Einsatz. Dies bedeutet nicht nur deutlich mehr Rechen- und Grafikleistung, auch die 64-Bit-Umstellung ist damit vollzogen. Für die kommenden zwei bis drei Jahre macht Apple den iPod touch damit wieder fit für aktuelle Anforderungen.

Speicher, Preis und Display
Der iPod touch steht in den Kapazitäten 16, 32, 64 und erstmals auch 128 GB zur Verfügung. Der Preis für das Modell mit 16 GB Speicher liegt bei 229 Euro, für 32 GB bei 279 Euro, für 64 GB werden 339 Euro fällig, für das am üppigsten ausgestattete Exemplar müssen 449 Euro aufgebracht werden. Der Einstiegspreis blieb gleich, 32 GB und 64 GB sind günstiger als beim iPod touch 5G. Apple entschied sich dazu, dem neuen iPod touch ein Display mit 4 Zoll Diagonale zu spendieren. Im Vergleich zum Vorgängermodell blieb die Displaygröße also unverändert.


Kameraauflösung und Farben
Wie zuvor gibt es je eine Kamera an der Vorder- und Rückseite. Die Auflösung der rückseitigen Kamera steigt auf 8 Megapixel, also auf den Wert der letzten iPhone-Generationen. Die Trageschlaufe des iPod touch 5G musste allerdings weichen und ist jetzt nicht mehr vorhanden. Bei den Gehäusefarben besteht reichhaltige Auswahl. Zu haben ist der iPod touch unter anderem in den neuen Farbvarianten Dunkelblau, Pink und Gold, außerdem gibt es weiterhin Rot, Grau und Silber.

Im Lieferumfang enthalten sind die üblichen Apple-Kopfhörer sowie ein Lighning-auf-USB-Kabel. Die Lieferzeit liegt für alle Konfigurationen bei einem Werktag. Wer heute bestellt, erhält den neuen iPod touch also spätestens am Freitag. Ausgeliefert wird der iPod touch mit iOS 8.4 - Apple Music ist also bereits enthalten.
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Apple hat soeben den Online Store vom Netz genommen. Angesichts der Berichte der vergangenen Tage ist es ziemlich klar, warum der Store momentan nicht zur Verfügung steht. Grafiken in iTunes 12.2 verrieten bereits, dass Apple aktualisierte Modelle von iPod touch, iPod shuffle und iPod nano vorbereitet. In der Gerüchteküche hieß es, dass der iPod touch umfassend erneuert wird, wohingegen bei iPod shuffle und iPod nano nur kleinere Änderungen anstehen - genauer gesagt neue Farboptionen beim Gehäuse.


Zu sonstigen Produktaktualisierungen gab es keine Gerüchte. Theoretisch mögliche Neuerungen wären ein iMac 21,5" mit Retina-Display, den Apple bereits in einer Entwicklerversion von OS X in den Systemtiefen erwähnt. Allerdings erscheint es wahrscheinlicher, dass Apple eine so wichtige Neuerung auf einem Event und nicht einfach nur zwischendurch präsentiert. Aus diesem Grund ist wohl nur mit aktualisierten iPods zu rechen.
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Nachdem Google im vergangenen Monat den Posten des CFO neu besetzt hatte, beginnt der Internetriese laut Medienberichte nun zu sparen. Grund soll nicht nur das schwächeres Wachstum bei Umsatz und Gewinn sein, sondern auch der neue Ansatz von Finanzchefin Ruth Porat. Diese hat demnach eine interne Prüfung eingeleitet, um Kosten, Umsatz und Buchführung zur überprüfen und ggf. zu optimieren.

So stellt Google offenbar bereits weniger Mitarbeiter ein, als im vergangenen Jahr und reguliert mittlerweile, welche Projekte überhaupt neue Mitarbeiter erhalten dürfen. Zudem müssen Neuzugänge nachweislich für mehr Umsatz sorgen. Bislang war Google auch dafür bekannt, sehr spendabel bei Events, Materialien und Reisen zu sein. In diesen Punkten fordere Google jedoch nun Begründungen und Genehmigungen.

Offenbar will Google beim geringeren Wachstum strategischer vorgehen und beendet das ungebremste Wachstum der Vergangenheit. Google ist zwar weit davon entfernt, in irgendwelche Zahlungsschwierigkeiten zu kommen, doch steigen die operativen Kosten um 31 Prozent sowie Forschung und Entwicklung um 38 Prozent, während das Wachstum in den vergangenen Jahren von 29 Prozent auf 19 Prozent zurückging.

Mit großen Fragezeichen sind auch verschiedene Investitionen wie der Aufbau eigener Internet-Infrastruktur in den USA versehen, da deren Effizienz und möglicher Gewinn ungeklärt sind. Aktionäre sind dahingehend vorsichtig und ließen den Kurs der Google-Aktie im Jahresdurchschnitt um 3 Prozent fallen.
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In den letzten Jahren änderte Apple in einem wesentlichen Punkt die Personalpolitik. Galt es früher immer als Ziel, alles Fachpersonal in und um Cupertino anzusiedeln, so erreichtet Apple seitdem weltweit vertretene Entwicklungszentren. Beispielsweise befindet sich seit 2013 ein großer Teil des Teams zur Entwicklung neuer Prozessoren in Israel. Rund 700 Angestellte forschen für Apple in Haifa, ein weiteres Zentrum soll diesen Wert sogar in absehbarer Zeit noch verdoppeln.

Ende 2014 eröffnete Apple eine Außenstelle in Schweden, dort geht es vorrangig um Bildanalyse und Gesichtserkennung. In Taiwan arbeiten seit ziemlich genau zwei Jahren Ingenieure an zukünftigen iPhone-Technologien, in Großbritannien befindet sich ein Teil der Abteilung Apple Maps. Die weltweite Expansion bringt Apple taktische Vorteile bei der Personalsuche. Fachkräfte, die nicht unbedingt dazu bereit sind, nach Cupertino oder San Jose umzuziehen, lassen sich dann vor Ort anwerben und beschäftigen.


Weiterlesen: Yokohama als neues Zentrum für Materialforschung, Automobilelektronik und Gesundheit
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Sofern Apple-CEO Steve Jobs noch lebte, könnte er jetzt schreiben: Ich hab Recht behalten. Als Jobs 2010 in einer umfangreichen Stellungnahme den Verzicht auf den Flash Player in der iOS-Version von Safari begründete und Flash für Instabilität und Sicherheitsprobleme kritisierte, schlugen sich noch viele IT-Unternehmen auf die Seite von Adobe. (Zum damaligen Artikel: )

Doch im vorliegen Sicherheitsskandal waren nun alle Systeme mit Flash Player gefährdet - sowohl OS X, Windows als auch Linux. Im Zusammenhang mit Leaks über das Hacking Team aus Italien wurde deutlich, dass sich der Flash Player als schwächstes Glied in der Sicherheitskette großer Beliebtheit erfreut. Seit Jahren nutzten die Hacker mehrere Sicherheitslücken im Flash Player, um die Kontrolle über Systeme zu erlangen.

Browser-Hersteller wie Apple, Google und Mozilla hatten daher Konsequenzen gezogen und Anfang der Woche mit der Blockierung alter Flash-Versionen begonnen. Nutzer mussten daraufhin den Flash Player manuell starten. Mittlerweile hat Adobe ein Update auf Version 18.0.0.209 veröffentlich, mit dem die bekannt gewordenen Lücken geschlossen werden. Die Aktualisierung wird allen Flash-Nutzern dringen empfohlen.

Weiterlesen: Facebook fordert Flash-Exit, HTML5-Alternativen bereits verfügbar
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Seit drei Monaten lässt sich die Apple Watch bestellen und die Lieferzeiten sind inzwischen so stark gesunken, dass Apple alle Bestellungen nach spätestens zwei Wochen ausführen kann. Bei den meisten Modellen beträgt die Wartezeit nur fünf bis sieben Tage, selbst das schwarze Gliederarmband aus Edelstahl ist seit einigen Tagen zügig lieferbar. Noch immer herrscht großes Rätselraten, ob einfach nur die Nachfrage stark eingebrochen ist, wie eine vor wenigen Tagen aufgekommene Studie beweisen wollte, oder ob Apple Zulieferer keine Engpässe mehr hervorrufen.

Ein bisschen Klarheit könnte es möglicherweise am kommenden Dienstag geben, wenn Apple die Zahlen für das abgelaufene Quartal verkündet. Zwar will Apple die Verkaufszahlen der Apple Watch nicht gesondert ausweisen, die zusammengefassten Werte der "sonstigen Produkte" bieten aber zumindest kleine Hinweise - einen plötzlichen Anstieg beim iPod gab es nämlich sicherlich nicht.

In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, ob Sie sich für eine Apple Watch entschieden haben und einer von rund drei Millionen Watch-Besitzer sind (eine Zahl, die von mehreren Marktforschern genannt wurde) - oder ob Sie gar nicht an der Uhr interessiert sind bzw. erst noch eine Weile abwarten möchten.

Ergebnis der letzten Umfrage
Unsere letzte Umfrage wollte in Erfahrung bringen, mit welcher Art von Kamera Sie am häufigsten fotografieren. Unter MTN-Lesern fällt die Antwort knapp zugunsten hochwertiger Kameras aus: Mit 45,1 Prozent ist es eine digitale Spiegelreflex oder eine Systemkamera. Auf Rang 2 landet mit 43,8 Prozent der Stimmen die Smartphone-Kamera - bei 37,8 Prozent bereits seit Jahren, bei 6,2 Prozent erst seit Kurzem. Die normale, kompakte Digitalkamera ist für 8,4 Prozent der Umfrageteilnehmer erste Wahl, die analoge Spiegelreflex immerhin noch bei 2,1 Prozent. Die wenigsten Stimmen entfielen auf die iPad-Kamera - auch wenn man an Urlaubsorten zunehmen iPad-Fotografen beobachten kann.
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Die Vorstellung eines iPad Pro mit 12,9"-Display im Herbst gilt in weiten Kreisen als ziemlich sicher. Keinerlei konkrete Gerüchte gab es allerdings bezüglich der dritten Generation des iPad Air. Einem neuen Bericht zufolge hat dies auch konkrete Gründe: Apple plane für dieses Jahr kein neues iPad Air. Die komplette Aufmerksamkeit solle dem 12,9"-Modell zuteil werden. Der Economic Daily News zufolge werde es erst 2016 wieder ein neues iPad mit 9,7"-Display geben, 2015 halte Apple aber nicht am bisherigen Jahrestakt fest. Allenfalls spendiere Apple dem iPad Air marginale Verbesserungen, ein großer Schritt nach vorne stehe aber nicht an.

Nur noch ein iPad mini, dann ist Schluss
Noch eine weitere richtungsweisende Entscheidung habe Apple getroffen. So wolle Apple zwar noch ein aktualisiertes Modell des iPad mini auf den Markt bringen - anschließend stehe die Baureihe vor dem Aus. Für die Zukunft sei geplant, sich auf die beiden großen iPads zu konzentrieren. Das iPad mini hingegen passe nicht mehr so recht ins Produktportfolio. Der Erfolg von iPhone 6 sowie iPhone 6 Plus führte auch zu Kannibalisierungseffekten beim iPad. Besonders betroffen war das iPad mini - ohnehin hatte man den Eindruck, dass Apple dieses Modell nicht besonders schätzte. Schon das iPad mini 3 war nur noch ein kleiner Schritt nach vorne - bis auf Touch ID beließ Apple alles beim Alten.


Die Nachfrage-Frage
Erst zum Wochenende waren Berichte aufgekommen, wonach Apple das iPad Pro im Oktober vorstellen und im November mit dem Verkauf beginnen wolle. In einem Punkt weicht dieser Bericht allerdings von den neuen Angaben ab. Der Economic Daily News zufolge konzentriert sich Apple auch deswegen ausschließlich auf das iPad Pro, um ausreichend Produktionskapazitäten bei Foxconn sichern zu können und die gewohnten Lieferengpässe zu minimieren. Im älteren Bericht ist hingegen die Rede davon, Apple tue sich sehr schwer mit einer Einschätzung, wie hoch das Kundeninteresse ausfalle und welche Stückzahlen erforderlich sind. Von erwarteten Lieferengpässen war keine Rede.
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