Freitag, 15. Mai 2015

In der vergangenen Nacht hat Apple für die Videoschnitt-Lösung Final Cut Pro X ein Update auf Version 10.2.1 nachgereicht, mit dem einige Probleme der im April veröffentlichten Version 10.2 behoben werden. (Zur App: ) So hat Apple die Genauigkeit beim Aufziehen einer Auswahl in der Timeline erhöht und die Stabilität beim Programmstart verbessert. Ebenfalls unterstützt Final Cut Pro X nun wieder AVCCAM-Videos von Panasonic mit einer Bildwiederholrate von 25p und 30p. Die neuen Funktionen der Version 10.2 stehen unverändert zu Verfügung.

Hierzu zählen 3D-Titel, mit der sich auf einfache Weise eindrucksvoller 3D-Text generieren lässt, sowie erweiterte Effekte wie Superellipse, Zeichnen und Farbkorrektur. Mittels Unterstützung zweier Grafikchips wurde außerdem die Verarbeitungsgeschwindigkeit in vielen Bereichen erhöht. Darüber hinaus hat Apple die Format-Unterstützung ausgebaut: Panasonic AVC-Ultra; Sony XAVC, XAVC-S, XDCAM; JVC H264 Long GOP sowie anamorphotisches (verzerrtes) RED RAW.

Final Cut Pro X benötigt mindestens OS X 10.10.2 Yosemite und kostet 299,99 Euro. Für bestehende Käufer ist das Update natürlich kostenlos.


Darüber hinaus hat Apple auch die Effekt-Ergänzung Motion aktualisiert. Version 5.2.1 behebt Probleme mit der Stabilität beim Programmstart und verbessert den Import von Photoshop-Dateien mit Farbprofil. Motion benötigt ebenfalls OS X 10.10.2 Yosemite und kostet als Vollversion 49,99 Euro.
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Donnerstag, 14. Mai 2015

Offenbar geht man bei Apple davon aus, dass Diebe keinen Auflade-Adapter für die Apple Watch besitzen. Anders lässt sich nämlich nicht erklären, dass die Apple Watch trotz PIN-Schutz auf relativ einfachem Weg in den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden kann. In einem Video wird demonstriert, wie sich die iPhone-Kopplung für Diebe aufheben lässt. Zunächst gelangt man durch langes Drücken der Seitentaste in den Reset-Modus und kann dort durch langes Drücken auf Ausschalten die Apple Watch zurücksetzen. Zwar ist nun die Verbindung an den Auflade-Adapter notwendig, doch dürfte dies keine allzu schwierige Hürde sein. Somit können Diebe eine Apple Watch funktionstüchtig weiterverkaufen.


Für die Polizei bedeutet die Apple Watch damit mehr Arbeit. Dabei hatte man erst vor zwei Jahren noch Apple dafür gelobt, mit dem Activation Lock in iOS 7 (und iOS 8) einen Schutz gegen das unberechtigt Zurücksetzen der Diebesbeute integriert zu haben. Warum das System nicht auch bei der Apple Watch zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Technische Beschränkungen sind als Grund eher unwahrscheinlich. So bleibt zu hoffen, dass Apple sich mit einem Firmware-Update dem Sicherheitsproblem doch noch annimmt.
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Im kommenden Film über Steve Jobs übernimmt Michael Fassbender die Hauptrolle des verstorbenen Apple-CEO. Die Dreharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, womit der Film voraussichtlich im Herbst in die US-Kinos kommen wird. In einem Interview hat sich Fassbender nun über seine Arbeit geäußert, wobei auch die Dreharbeiten zum Jobs-Film angesprochen wurden. Er hält den Film für eine positive Verfilmung der Lebensgeschichte, zumal er durch die Dreharbeiten Apple-Produkte nun mit einer etwas anderen Perspektive sieht.

In diesem Zusammenhang gesteht Fassbender auch, dass er noch immer sein iPhone 4 besitzt. Er räumt zwar ein, dass es schon stark beschädigt ist, ihm aber das Design von allen iPhone-Modellen am besten gefalle. Darüber hinaus nutze er aber auch Dinge einfach solange, bis sie wirklich nicht mehr zu verwenden sind. Unausgesprochen bleibt im Gespräch, dass das iPhone 4 das letzte Modell war, dessen Entwicklung von Steve Jobs bis zum Abschluss begleitet wurde.


Im Jobs-Film wird das iPhone übrigens keine Rolle spielen. Zwar basiert das Drehbuch auf der Jobs-Biographie von Walter Isaacson, widmet sich aber nur drei älteren Keynotes im Leben des Apple-Mitbegründers. Berichten zufolge wird man die Vorstellungen des ersten Macintosh (1984) sowie der ersten NeXT Workstation (1988) sehen sowie die Präsentation des iMac (1998). Kinostart ist voraussichtlich der 9. Oktober.
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Nur noch dreieinhalb Wochen bis zur WWDC 2015 - und somit auch bis zur ersten Präsentation von Apples neuem Streamingdienst. Zahlreichen Berichten zufolge zeigt Apple das neue Musikangebot am 8. Juni, wenige Wochen später soll es dann weltweit an den Start gehen. Angeblich ist jetzt auch der Name des direkten Nachfolgers von Beats Music durchgesickert - Apple wolle das Angebot "Apple Music" nennen. Schon länger war klar, dass Apple den Markennamen "Beats Music" aufgibt und den Streamingdienst mit einer eigenen Bezeichnung betreiben will.

Der Nachfolger von Ping
Vor einigen Jahren scheiterte Apples Versuch kläglich, ein Soziales Netzwerk für Musik zu etablieren. Mit Apple Music will Apple aber zumindest einige Funktionen von "Ping" wieder einführen, so der Bericht. Künstler können individuelle Seiten gestalten und dort Fotos, Videos, aktuelle Informationen, Hintergrundberichte oder kostenlose Demosongs veröffentlicht. Auch Interaktion zwischen den Künstlern ist möglich, beispielsweise Inhalte des anderen auf der eigenen Seite zu teilen. Besuchern der Seite steht eine Kommentarfunktion zur Verfügung, zudem lassen sich Inhalte mit "Gefällt mir" markieren. Im Gegensatz zu Ping gibt es aber keine Profilseiten für Nutzer mehr - Künstler sollen sich untereinander vernetzen und nicht die Besucher der Seiten.

Künstleraktivität
Als eine der wesentlichen Funktionen von Apple Music gelte die "Künstleraktivität" - standardmäßig sehe jeder Nutzer, was die Lieblingsmusiker gerade tun. In der letzten Entwicklerversion von iOS 8.4 tauchte allerdings bereits die Einstellung auf, jene "Artist Activity" auch deaktivieren zu können. Wie erwartet soll der Musikdienst tief in die runderneuerte Musik-App integriert werden. Ist man bereits Kunde von Beats Music (allerdings nur in den USA verfügbar), so lassen sich alle Daten übernehmen. Noch eine weitere Information ist dem Bericht zu entnehmen: iTunes Radio soll nicht nur grundlegend überarbeitet werden (siehe auch diese Meldung: ), stattdessen strebe Apple die internationale Markteinführung an. Bis jetzt war iTunes Radio hierzulande nicht zu nutzen - brachte es aber in den USA angesichts geringer Weiterentwicklung ebenfalls nicht zu sonderlicher Beliebtheit.
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Mittwoch, 13. Mai 2015

Wie viele Visitenkarten Steve Jobs in den vier Jahrzehnten seiner Tätigkeit verteilt hat, ist natürlich unbekannt. Drei Exemplare kamen davon jetzt allerdings unter den Hammer und wurden zugunsten der Marin School in San Rafael, Kalifornien versteigert. Es handelt sich um Visitenkarten dreier wichtiger Stationen: Als "President of NeXT Inc." in Palo Alto, als "Chairman of the Board" bei Apple (damals noch im alten Hauptquartier und nicht im Infinite Loop 1) sowie als "Chairman of the Board" bei Pixar. Um folgende drei Exemplare ging es bei der Versteigerung:


Die Auktion begann bei einem Startpreis von 600 Dollar und endete erst bei 10.050 Dollar, also mehr als 3300 Dollar pro Karte. Wer der neue Besitzer jener drei Visitenkarten wurde, ist ebenfalls bekannt. Es handelt sich um Tim Knowles, den CEO des Startup-Unternehmens Stacks.co - ein Anbieter, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Visitenkarten auf Papier zu eliminieren und stattdessen durch digitale Lösungen zu ersetzen.

Warum er so viel Geld dafür ausgab? Seiner Meinung nach wäre man ohne Steve Jobs überhaupt nicht dort, wo man jetzt geschäftlich stehe. Knowles: "Wenn es irgendeine Visitenkarte gibt, die man im Rolodex (Kartei für Visitenkarten) haben möchte, dann sei es ja wohl ganz klar die von Steve Jobs". Ein kurzes Vorstellungsvideo von Stacks.co gibt es auf der sehr minimalistischen und mit wenig Informationen versehenen Seite des Unternehmens:

Zur Verfügung gestellt wurden die Visitenkarten von einer Familie, die ihre Kinder momentan auf die "Marin School" schickt und früher oft Catering für Steve Jobs übernommen hatten. In der Zeit zwischen 1984 und 1990 erhielten sie dabei die jeweils aktuellen Visitenkarten von Steve Jobs. Die Marin School befindet sich übrigens in jener Stadt nördlich San Franciscos, in der Pixar damals das Hauptquartier aufgeschlagen hatte.
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Der Verkaufsstart der Apple Watch enttäuschte viele Kunden, da die Uhren nur in geringen Stückzahlen lieferbar waren. Schon Minuten nach dem Verkaufsbeginn im Apple Online Store stiegen die Lieferzeiten schnell an – für einige Apple-Watch-Varianten sogar auf mehrere Monate. Die letzten Wochen zeigten allerdings, dass Apple die intelligenten Armbanduhren teilweise doch schneller ausliefert als ursprünglich veranschlagt.

Aktuell bereitet Apple weitere Watch-Varianten zum Versand an Kunden vor. Speziell geht es um folgende Modelle: Apple Watch mit Edelstahlgehäuse in Space Black (42mm), Apple Watch mit modernem Lederarmband, Apple Watch mit Schlaufen-Lederarmband als auch das Edelstahl-Modell mit Gliederarmband.


Damit hat Apple außer der Gold-Variante Apple Watch Edition inzwischen zumindest einzelne Exemplare aller anderen Watch-Varianten ausgeliefert. Viele Käufer warten aber immer noch auf ihre Uhr. Kunden, die sich jetzt für eine Apple Watch entscheiden, müssen nach wie vor mindestens mit mehreren Wochen Lieferzeit rechnen. Je nach Armband und Modell fallen Apples Lieferprognosen höchst unterschiedlich aus. Die 38mm-Varianten sind inzwischen deutlich besser verfügbar, die 42-mm-Modelle erfordern allerdings weiterhin sehr viel Geduld.

Weiterlesen: Die aktuellen Lieferzeiten aller Modelle der Apple Watch und Apple Watch Sport
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Für das iPhone stellte Apple von Anfang an im Jahrestakt große Systemupdates vor. Seit dem Verkaufsstart vor knapp acht Jahren konnten sich Nutzer darauf verlassen, etwa alle 12 Monate eine umfangreiche Aktualisierung mit vielen Neuerungen zu erhalten. Bei Mac OS X hielt Apple die hohe Frequenz in den ersten Jahren auch ein - auf OS X 10.0 Cheetah folgte 2001 Puma, 2002 Jaguar und 2003 Panther. Damals war von Apple zu hören, man wolle diese Geschwindigkeit aber nicht beibehalten und zwischen "Major Releases" mehr Zeit verstreichen lassen. Fortan mussten Anwender rund 18 Monate auf große neue Versionen warten (2005 Tiger, 2007 Leopard, 2009 Snow Leopard).

Seit einigen Jahren stellte Apple dann allerdings auf einen strikten Jahrestakt um - ein Jahr nach Lion war Mountain Lion verfügbar, 2013 dann Mavericks, 2014 Yosemite - und zur WWDC 2015 im Juni sind bereits Neuerungen für OS X angekündigt. Man kann sehr stark davon ausgehen, dass der Nachfolger von Yosemite also ebenfalls wieder im Herbst auf den Markt kommt. Diese Politik ist in den unzähligen Foren sehr umstritten. Oft ist zu lesen, die Qualität leider darunter, andere freuen sich hingegen darüber, wie schnell Apple neue Funktionen umsetzen kann. In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, ob Sie diese rasche Updatefolge befürworten - oder ob Sie es lieber sähen, wenn Apple mehr Zeit zwischen großen Updates verstreichen ließe.

Ergebnis der letzten Umfrage
In unserer letzten Umfrage hatten wir danach gefragt, ob Sie der Apple Watch zutrauen, ein langfristiger Erfolg für Apple zu werden. 46,4 Prozent der Umfrageteilnehmer entschieden sich für die Antwortoption "Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone", 6,8 Prozent sind sogar der Meinung, die Apple Watch könnte irgendwann einmal Apples wichtigstes Produkt werden. 24,5 Prozent trauen Apple zwar zu, mit der Apple Watch immer Kunden zu finden, ein Nischenprodukt bleibe die intelligente Uhr aber dennoch. 11,5 Prozent sehen noch viel Nachbesserungsbedarf, damit sich der große und vor allem langfristige Markterfolg einstellt, 9,1 Prozent halten die Apple Watch nur für einen kurzfristigen Hype. Lediglich 1,8 Prozent antworteten, die Apple Watch sei jetzt bereits gescheitert, da Apple zu viel falsch gemacht habe.
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Die Datenbanklösung FileMaker liegt aktuell in Version 14 vor und bietet damit vor allem verbesserte Funktionen für den mobilen Einsatz im geschäftlichen Bereich. Hierfür wurde unter anderem die Zuverlässigkeit beim Online-Zugriff auf FileMaker-Datenquellen verbessert und in FileMaker Go die Optionen zur Einbindung von Audio, Video und Text erweitert. Mithilfe neuer Werkzeuge lassen sich außerdem für iOS 8 optimierte Tasten- und Navigationsleisten erstellen. Weiterhin wurde die Browser-Ansicht FileMaker WebDirect für Tablets optimiert und allgemein beschleunigt.

Die Desktop-Variante FileMaker Pro bietet zusätzlich außerdem neue Möglichkeiten zur Script-basierten Automatisierung sowie erweiterte Starter-Lösungen für den einfachen Einstieg. In FileMaker Server lässt sich zur Erhöhung der Verfügbarkeit auch ein Standby-Server einbinden, der mittels Kommandozeile beim Ausfall der Primärquelle gestartet werden kann.


FileMaker Go 14 läuft ab iOS 8.1 und ist kostenlos, lässt sich aber nur in Kombination mit anderen FileMaker-Lösungen sinnvoll verwenden. Für FileMaker Pro 14 wird mindestens OS X 10.9 Mountain Lion vorausgesetzt. Der Preis liegt abhängig vom Umfang bei 415,31 Euro bzw. 653,31 Euro (Advanced). Ein Upgrade von den drei vorherigen Versionen ist ab 248,71 Euro möglich. Darüber hinaus gibt es noch Abonnements, die auch FileMaker Server 14 umfassen können.
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NAS-Speichersysteme mit Cloud-Funktion werden auch für Privatkunden immer interessanter. Insbesondere die NAS-Lösungen von Synology bieten sich sowohl für den Heimgebrauch als auch für Unternehmen an. Mit DSM 5.2 hat Synology eine neue Version des hauseigenen NAS-Betriebsystems DiskStation Manager (DSM) veröffentlicht und eine Reihe interessanter Verbesserungen und Neuerungen integriert.

Cloud Station kümmert sich um die Synchronisierung von Daten zwischen Mac, iPhone sowie iPad und soll wegen des intelligenten Pollings und der anpassbaren Dateiversionierung jetzt noch besser und zuverlässiger funktionieren. Nun lassen sich sogar Dateien über 10 GB synchronisieren. Zudem optimierte Synology die Einweg-Synchronisierung – so kann der Nutzer bestimmte Dateien einer DiskStation ebenfalls über einen Cloud-Dienst wie Dropbox sichern, ohne jedoch direkt alle Daten der DiskStation mit dem Cloud-Anbieter synchronisieren zu müssen.

Das Virtualisierungstool Docker kümmert sich darum, dass Synology-User App-Container von Entwicklern direkt auf derDiskStation verwenden können, was die Arbeit von Entwicklern und Systemadministratoren gleichermaßen erleichtert.



Die Evernote-Alternative Note Station erweitert Synology um eine praktische Browser-Funktion – per Chrome-Addon (Web Clipper) erfasst Note Station Webseiten schnell und einfach und mit versieht die entsprechende Notiz auf Wunsch mit Tags. Zwar ist das Notiz-Tool von Synology nicht ganz so reich an Features wie Evernote, aber für den alltäglichen Gebrauch allemal geeignet. Zusätzlich zur Notizfunktion ist es unter anderem möglich, individuelle Aufgaben zu speichern, Prioritäten zu setzen und Erinnerungen zu erstellen.

„Datensicherung & Replikation“ zur Wiederherstellung einzelner Dateien verfügt ab jetzt über einen Dateibrowser, über den User einzelne Dateien schnell finden und wiederherstellen können. Außerdem lassen sich alte Dateiversionen automatisch löschen.

Wer Fotos gerne gerne auf Fernsehern oder anderen großen Displays betrachtet, wird sich über folgendes neues Feature freuen: DS Photo unterstützt Chromecast und andere DLNA-kompatible Geräte, um Bilder noch einfacher zu übertragen.

Außer den neuen Features bietet DSM 5.2 zudem neue Sicherheitsstandards. Die Unterstützung der SMB-3-Verschlüsselung ermöglicht sichere Dateiübertragungen von einer DiskStation zu Windows-8- und Windows-Server-2012-Systemen (oder neuer).

Der DiskStation Manager 5.2 setzt eine DiskStation von Synology voraus und ist ab sofort im Download-Center des Herstellers erhältlich. Eine gute DiskStation-Einsteigervariante ist zum Beispiel die Synology DS215j (Amazon: 159 EUR ).
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Der Suchmaschinenriese hat mit "Google News & Wetter" die erste App mit Unterstützung der Apple Watch veröffentlicht. In der seit Herbst 2014 erhältlichen App können Nutzer entsprechend des Namens aktuelle Schlagzeilen nicht mehr nur auf iPhone und iPad abrufen, sondern auch auf der Apple Watch. Dort ist allerdings der Funktionsumfang aufgrund des kleinen Displays etwas eingeschränkt, sodass sich die App auf die zehn wichtigsten News-Meldungen beschränkt.


Ohne Unterstützung der Apple Watch muss hingegen die ebenfalls aktualisierte Google-Karten-App auskommen. Sie bietet in der neuen Version 4.6 ab sofort die Möglichkeit, zu Standorten eigene Fotos hochzuladen und mit der Welt zu teilen. Darüber hinaus hat Google auch die Zuverlässigkeit der Wegvorhersage für den Arbeitsweg und den Weg nach Hause verbessert.

Beide Apps setzen mindestens iOS 7.0 voraus und sind zwischen 13 und 29 MB groß.
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Microsoft hat die drei iOS-Apps Word, Excel und PowerPoint aktualisiert. Microsoft führt in der Updatebeschreibung auf, dass die Apps nun auch direkt via iCloud synchronisiert werden können - eine Option, die es allerdings schon seit Februar gibt. Tatsächlich neu sind hingegen die so genannten "Add-Ins" in Excel, um weitere Funktionen für die Tabellenkalkulation hinzuzufügen. Jene Add-Ins gibt es nur für die iPad-Version, vorausgesetzt wird iOS 8.2 oder neuer. Die Mobilversion von Microsoft Word erhält einige neue Templates, PowerPoint kann fortan direkt Kamerabilder einfügen sowie Folien-Layouts ändern.

Die drei Apps lassen sich in der Grundfunktionalität kostenlos laden und nutzen. Diverse Premium-Features der einzelnen Anwendungen sind aber nur mit einem Office-365-Abo nutzbar. Für Privatanwender empfiehlt sich entweder Office 365 Personal (7 EUR/Monat bzw. 69 EUR/Jahr) oder Office 365 Home (10 EUR/Monat bzw. 99 EUR/Monat). Erheblich günstiger ist, die Abos nicht direkt bei Microsoft, sondern beispielsweise über Amazon zu bestellen ().
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Dienstag, 12. Mai 2015

Vor einigen Jahren musste Apple viel Kritik von Greenpeace einstecken, da andere Hersteller angeblich sehr viel stärker um Umweltschutz und Nachhaltigkeit bemüht waren. Apple begann daraufhin, Giftstoffe aus Produkten zu verbannen, vermehrt auf nachhaltige Stromversorgung zu achten und das ökologische Profil zu stärken. Ob nun aus Überzeugung oder als Folge öffentlichen Drucks: Inzwischen ist Apple in einigen Bereichen Vorreiter und wurde jetzt erneut von Greenpeace explizit gelobt.

Im "Clean Energy Index" erhält Apple die beste Wertung aller Unternehmen. Greenpeace lobt Apple dafür, die energieintensiven Datencenter komplett aus regenerative Energien zu speisen und auf dem besten Wege zu sein, ein "grünes Internet" zu erschaffen. Diesmal schaffte Apple es sogar, die höchstmögliche Wertung zu erreichen - in jeder Einzeldisziplin schneidet Apple mit Bestnote "A" ab. 2014 erhielt Apple in der Kategorie "Energieeffizienz" noch ein "B", seitdem konnte man aber auch in diesem Bereich alles nach Gusto von Greenpeace umsetzen.


Vor genau neun Jahren erzielte Apple den letzten Platzen in der Aufstellung. Greenpeace bezeichnete Apple deswegen als "schwarzes Schaf der Branche", das am wenigsten von allen Anbietern darum bemüht sei, sich umnachhaltige Energieversorgung und umweltfreundliches Wirtschaften zu kümmern. Das Presseecho fiel verheerend aus - in kürzester Zeit musste Apple daher tiefgreifende Änderungen beim Produktionsprozess durchführen.

Zu den ersten Maßnahmen zählte, auf giftige Flammschutzmittel zu verzichten. Außerdem begann Apple damit, große Solarparks zu errichten, um damit Datencenter und demnächst auch Büroanlagen zu speisen. Inzwischen vergeht kaum noch ein Monat, in dem Apple nicht irgendein Umweltschutzprojekt angeht und dieses natürlich öffentlichkeitswirksam vorstellt. Im Mai 2013 besetzte Apple daher auch erstmals die Position der "Managerin für Umweltstrategien" - Lisa Jackson ist seitdem Apples Gesicht für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

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Der amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon hat den früheren Online-Riesen AOL gekauft – oder besser das, was davon noch übrig ist. Mit 50 Dollar pro Aktie bietet Verizon etwa 17 Prozent mehr als den am Montag gehandelten Aktienwert. Der Mobilfunkanbieter verspricht sich von dem Deal, zukünftig von AOLs automatisierter Werbe-Technologie sowie dem großen Angebot an Online-Videos zu profitieren und dadurch den Umsatz zu steigern. AOL-CEO Tim Armstrong bleibt auch nach der Übernahme Geschäftsführer.

Die Erfolgszeit von AOL liegt schon einige Jahre zurück. In den 1990er-Jahren stieg das amerikanische Unternehmen zum größten Internet-Anbieter der Welt mit über 30 Millionen Kunden auf. Auch in Deutschland führte der erste Weg ins Internet bei vielen Nutzern über die AOL-Einwahlsoftware. Der Werbespruch "Bin ich da schon drin oder was?“ der damals noch nicht unbedingt als Internet-affin geltenden Tennislegende Boris Becker dürfte ebenfalls noch einigen Deutschen im Gedächtnis sein. Die massenhaft verteilten Werbe-CDs per Post und Magazinen bescherten dem ehemaligen Internet-Riesen hierzulande zudem eine zweifelhafte Popularität.


An der spektakulären Fusion mit dem Medienkonzern Time Warner im Jahr 2000 verhob sich AOL allerdings. Der Investition von 164 Milliarden Dollar Anfang des neuen Jahrtausends folgte im Jahr 2003 bereits ein Verlust von 99 Milliarden Dollar. Gegenüber diesen Summen wirkt der jetzige Verkaufspreis von gerade einmal noch 4,4 Milliarden Dollar geradezu lächerlich – besser können Zahlen den Niedergang eines Konzerns nicht dokumentieren. Nach der gescheiterten Allianz mit Time Warner und diversen weiteren Rückschlägen war AOL zuletzt kaum noch als Provider aktiv, sondern investierte unter anderem in Newsseiten wie Huffington Post.

Kurioserweise nutzen in den USA immer noch 2,1 Millionen Nutzer AOL als Internetprovider, obwohl die angebotene Technik hoffnungslos veraltet ist. Statt mit DSL-Geschwindigkeit zu surfen, müssen sich AOL-Kunden nach wie vor mit Technik aus den 1990er-Jahren begnügen. Statt Highspeed-DSL bietet AOL immer noch analoge 56K-Modems – das ist selbst für Youtube-Videos auf der niedrigsten Qualitätsstufe zu langsam. Die durchschnittliche Internetgeschwindgkeit deutscher Haushalte (8,8 Mbit) ist über 160 Mal schneller als Internet per Analog-Modem. Am ehesten lässt sich das Analog-Tempo noch mit einer auf GPRS gedrosselten Mobilfunkverbindung vergleichen.

Die Gründe der Kundentreue sind vielfältig: Während manche den Zugang inzwischen gratis nutzen können, wissen andere wahrscheinlich schlicht nichts vom schnellen DSL-Internet oder bleiben prinzipiell bei ihrem gewohnten Internetanschluss. Zudem ist die Internetabdeckung insbesondere in den ländlichen Gebieten der USA teilweise nicht optimal; dortige Kunden sind dankbar für jede Art von Online-Zugang, egal wie langsam die Verbindung schlussendlich ausfällt.
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Rund vier Monate werden noch vergehen, bis Apple den Nachfolger des iPhone 6 auf den Markt bringt. Die Gerüchteküche ist längst heißgelaufen und es kursieren zahlreiche Berichte zur nächsten iPhone-Generation. Die normalerweise sehr gut informierte Ming-Chi Kuo von KGU Securities hat einige wichtige Neuerungen bzw. Eigenschaften aufgeführt, die das iPhone 6s (oder iPhone 7) angeblich mitbringen soll

Force Touch
Wenn zwischen leichtem und starkem Druck unterschieden werden kann, bieten sich ganz neue Möglichkeiten der Bedienung. Force Touch soll nach MacBook und MacBook Pro 13" (und bis dahin vermutlich auch MacBook Pro 15") auch beim iPhone Einzug halten. Damit wäre es auch möglich, Unterschriften richtig zu erfassen und das iPhone besser für Geschäfte zu konzipieren.

Displaygröße
Ein neues 4"-Gerät mit aktueller Hardware sei nicht geplant, Apple bleibe bei 4,7" und 5," Zoll. Es ändert sich also nichts an der Politik, dass die günstigsten iPhones auf ältere Hardware-Architekturen setzen.

Gehäusefarbe
Als vierte Gehäusevariante werde Apple auch Roségold anbieten - analog zur Apple Watch, die als "Edition" ebenfalls in Gelbgold und Roségold zu haben ist. Ein Gehäuse aus echtem Gold ist natürlich sehr unwahrscheinlich.

Kameraauflösung
Bei der Kamera steht angeblich die Umstellung von 8 auf 12 MP an. Kuo macht keine weiteren Angaben, ob Apple tatsächlich das gemunkelte Duallinsen-System verbauen wird.

Mikrofon
Ein weiteres Mikrofon nahe des Lautsprechers soll die Sprachqualität verbessern

CPU und RAM
Das iPhone der nächsten Generation setzt auf einen A9-Prozessor sowie 2 GB sehr schnellen LPDDR4-Arbeitsspeicher.

Biegsamkeit
Um die Stabilität des Gehäuses weiter zu verbessern, stellt Apple auf veränderte Materialien sowie überarbeitetes Innendesign des iPhones um. Die Aufregung rund um "Bendgate" soll sich auf keinen Fall wiederholen.

Fingersensor
TouchID soll mit dem kommenden iPhone noch zuverlässiger werden - dies sei wichtig, um den Bezahldienst ApplePay weiter voranzutreiben.

Saphir
Die komplette Umstellung auf Saphirglas-Display steht zwar nicht an, zumindest beim 5,5"-Modell erwäge Apple aber eine Schutzschicht aus Saphirglas.

Die Massenfertigung des kommenden iPhones soll Mitte bis Ende August anlaufen. Spätestens dann ist wohl auch klar, ob Apple sichtbare Änderungen am Design vornimmt, da sicherlich wieder zahlreiche Bauteile im Vorfeld publik werden. Für das laufende Jahr werde Apple zwischen 80 und 90 Millionen Exemplare fertigen lassen, wie es im Bericht heißt. Apple rechne damit, dass sich rund 66% der Käufer für das Modell mit 4,7" entscheiden.
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Live-Streaming ist das nächste große Ding - nicht nur in der täglichen Anwendung, sondern auch im rechtlichen Bereich. Mit den Streaming-Apps wie Periscope, Meerkat und YouNow kann man live on air aus seinem Leben berichten, die Hochzeit des besten Freundes ausstrahlen, den Hausbrand um die Ecke übertragen oder Pay-TV im Gratis-Stream anbieten. So einfach wie die Streaming-Apps zu installieren und zu bedienen sind, so zahlreich sind die möglichen Rechtsverletzungen insbesondere aus den Bereichen Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht (Recht am eigenen Bild) und Rundfunkrecht. Im folgenden Artikel widmet sich Rechtsanwalt Tobias Röttger von "gulden röttger | rechtsanwälte" aus Mainz der urheberrechtlichen Problematik.


Live-Streaming und das Urheberrecht - Übertragung von Pay-TV Angeboten
Für den Boxkampf Pacquiao - Mayweather mussten die Pay-TV Nutzer sowohl in den USA (HBO - 90 bis 100 $) und in Deutschland (SKY - 30 €) tief in die Tasche greifen. Nicht jeder war gewillt, solche Summen für eine TV-Übertragung zu zahlen. Zahlreiche Periscope- und Meerkat-User haben über ihre Streaming-App den Boxkampf Dritten live und kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieses Phänomen konnte schon bei der Premiere der ersten Folge der aktuellen fünften Staffel der Erfolgsserie Game of Thrones beobachtet werden.

Ist die Übertragung von Pay-TV Angeboten oder sonstigen urheberrechtlich geschützten Dateien per Live-Streaming (Periscope, Meerkat und Co) eine Urheberrechtsverletzung?
Klare Antwort! Ja, wer per Periscope, Meerkat, YouNow oder einer anderen Live-Streaming-App Dritten Pay-TV Angebote wie bspw. SKY und HBO oder sonstige urheberrechtlich geschützte Dateien wie bspw. Kinofilme aus dem Kino überträgt begeht eine Urheberrechtsverletzung. Vorliegend wird gem. § 20 UrhG in das Senderecht des Pay-TV Anbieters eingegriffen.
§ 20 Senderecht - Das Senderecht ist das Recht, das Werk durch Funk, wie Ton- und Fernsehrundfunk, Satellitenrundfunk, Kabelfunk oder ähnliche technische Mittel, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wer im Rahmen eines Live-Streams GEMA-geschützte Musik abspielt, ohne dass er die hierfür notwendige GEMA-Lizenz erworben hat, verstößt ebenfalls gegen § 20 UrhG. Auch in der unlizenzierten Übertragung eines Kinofilms oder in der Übertragung eines DVD / BlueRay -Films / TV-Serie per Streaming-App stellt einen Eingriff in das Senderechts des Rechteinhabers dar.

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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,4%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,3%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,0%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,4%
842 Stimmen13.05.15 - 27.05.15
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