Donnerstag, 16. Oktober 2014

Bild zur News "Google kündigt neue Nexus-Geräte mit Android Lollipop an"In Konkurrenz zum iPhone, iPad und Apple TV hat Google drei neue Nexus-Geräte mit Android-Betriebssystem vorgestellt. Das Smartphone Nexus 6 wurde in Kooperation mit Motorola entwickelt und verfügt über ein fast 6 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Der verbaute 32-bit-Prozessor verfügt über vier Kerne mit maximal 2,7 GHz und 3 GB RAM. Ohne SD-Kartenslot werden die Anwender die Auswahl zwischen 32 GB und 64 GB Speicherkapazität haben. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen eine 13-MP-Kamera und ein 3.200 mAh großer Akku, womit das Nexus 6 auf ein Gewicht von 184 Gramm kommt. Zum Preisen macht Google keine Angaben, laut Media-Saturn beginnen diese bei 570 Euro.

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Gegen das iPad positioniert Google das neue Android-Tablet Nexus 9 mit 8,9-Zoll-Display. In Zusammenarbeit mit HTC hat man ein 425 Gramm schweres Tablet geschaffen, das eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln bietet. Als 64-bit-Prozessor kommt ein Tegra K1 von Nvidia in Kombination mit 2 GB RAM zum Einsatz. Bei der Kapazität zeigt man sich knauserig und verbaut nur 16 bis 32 GB Flash-Speicher. Mit dem 6.700 mAh großen Akku soll eine Laufzeit von 9,5 Stunden beim Surfen im Internet und Schauen von Videos möglich sein. Ab November soll das Nexus 9 zu Preisen ab 400 Euro (WLAN) beziehungsweise 570 Euro (WLAN+4G) erhältlich sein.

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Mit dem Nexus Player hat Google auch eine neue Streaming-Lösung auf Android-Basis abgekündigt, die sowohl als Media-Player als auch Spielekonsole überzeugen soll. Als Prozessor ist dafür ein Intel Atom mit vier Kernen und 1 GB RAM verbaut. In Kombination mit Flash-Speicher von nur 8 GB sind Spiele in Konsolen-Qualität nicht zu erwarten. Fernbedienung und Spiele-Controller verbinden sich kabellos mittels Bluetooth. Ab November soll der Nexus Player für voraussichtlich 99 Euro erhältlich sein. Der Spiele-Controller kostet wahrscheinlich 39 Euro.

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Bild zur News "Health-App: Apple muss Blutzucker-Werte vorläufig ausblenden"Apple bestätigte einen Bericht von CNET, wonach eine Funkion der neuen Health-App deaktiviert werden muss. Es handelt sich dabei um ein Problem mit der verwendeten Einheit. Zwar kann die App Blutzucker-Protokollierung für alle Nutzer in allen Ländern vornehmen - die manuelle Eingabe ist jedoch nur möglich, wenn man die in den USA und einigen weiteren Ländern verwendete Maßeinheit benutzt. In den USA (und zahlreichen europäischen Ländern) verwendet man "mg/dl" (Milligramm pro Deziliter), international gebräuchlicher ist aber inzwischen mmol/L ((Millimol pro Liter). Vor allem in Großbritannien und Australien häuften sich daher die Nutzerbeschwerden, keine Werte in der bei ihnen gebräuchlichen Einheit eintragen und abrufen zu können.

Apple reagierte bereits mit einer Stellungnahme und kündigte an, manuelle Eingabe sowie Anzeige von Blutzuckerwerten mit dem kommenden iOS-Update vorläufig zu deaktivieren. Dies geschehe, um Verwirrung vorzubeugen. Nach Behebung des Fehlers werde die App zuverlässig mit beiden Maßeinheiten funktionieren. Bislang erfasste Daten verbleiben auf dem Gerät, auch wenn der Nutzer sie bis zu einem weiteren Update nicht abrufen könne. Drittanbieter-Apps haben weiterhin Zugriff auf Blutzucker-Daten, auch nach Deaktivierung der Funktion.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Bild zur News "Apple bestätigt iPad Air 2 und iPad mini 3 mit Touch ID - versehentlich"Ein Apple-Mitarbeiter war wohl etwas zu voreilig. So lässt sich jetzt bereits das aktualisierte Nutzerhandbuch zu iOS 8 im iBooks Store betrachten - einen Tag zu früh. Der "iPad User Guide For iOS 8" an sich ist noch nicht in der neuen Version erhältlich, die Screenshots wurden aber bereits ausgetauscht. Dort zu sehen sind das iPad Air 2, das iPad mini 3 sowie iOS 8.1. Am Design der neuen iPads ändert sich erwartungsgemäß fast nichts, allerdings erhalten die neuen Modelle Touch ID. Auch der Name der nächsten iPad-Generation ist somit klar.

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Ebenfalls aus den Screenshots geht hervor, dass Apple der Kamera-App für das iPad Air 2 offiziell den "Burst Mode" spendiert - damit ist es möglich, bis zu zehn Fotos pro Sekunde zu machen. So lange der Finger auf dem Auslöser ist, wird alle 0,1 Sekunden ein Foto aufgenommen. Ursprünglich für das iPhone 5s vorgestellt, dann auf andere iPhone-Modelle erweitert, gibt es den Modus also in Kürze auch auf dem iPad Air 2. Eine weitere Information ist angesichts des Handbuchs zudem klar: iOS 8.1 erscheint wahrscheinlich Ende dieser oder Mitte nächster Woche.

Aktualisierung: Apple hat die Screenshots erneut ausgetauscht - jetzt sind wieder die alten Beschreibungen zu sehen.
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Bild zur News "Irland für Apple bald kein Steuerparadies mehr"Die Europäische Kommission kam zu einem eindeutigen Befund – vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Irland unter dem Verdacht steht, mit vergünstigten Steuersätzen für ausländische Unternehmen gegen EU-Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Apple wurde im Bericht der Kommission als einer der Hauptnutznießer genannt.

Wegen des zunehmenden Drucks der EU kündigte die irische Regierung jetzt an, potenzielle Steuerschlupflöcher für Unternehmen zu schließen. Finanzminister Michael Noonan will insbesondere dem „Double Irish“ an den Kragen. Dieser Steuertrick ermöglicht es ausländischen Konzernen, über mindestens zwei in Irland ansässige Tochterunternehmen unversteuerte Erträge erst in Irland einzuführen und dann direkt an Steuerparadiese wie die Cayman-Inseln weiterzuleiten. Je nach Größe sparen Konzerne so Milliarden an Steuerausgaben.

Zukünftig ist also jedes Unternehmen auf irischem Boden steuerpflichtig und der „Double Irish“ damit Geschichte. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Ist eine Firma bereits in Irland ansässig (wie Apple), hat diese noch bis 2020 Zeit, bis die neue Regel greift.

Der irische Finanzminister betont, dass Irland damit nicht nur auf die Ermittlungen der EU und etwaige neue Steuergesetze reagiert: „Ich wollte dafür sorgen, dass die Verunglimpfung 'Double Irish' nicht länger dem Ruf Irlands anhängt. Mittlerweile wurde uns das international um die Ohren gehauen.“

Allerdings sagte Noonan nichts über die unterschiedlich hohe Besteuerung von Unternehmen; mehrere Quellen berichteten, dass Apple bzw. die Tochterunternehmen Apple Operations International, Apple Sales International und Apple Operations Europe in Cork (Irland) lediglich einen Steuersatz von angeblich 2 Prozent zahlen – normal sind für Unternehmen 12,5 Prozent fällig.
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Bild zur News "Apple bald mit neuem 3D-Logo für Hardware?"Ab dem kommenden Jahr sollen angeblich alle Apple-Geräte ein modifiziertes Apple-Logo aufweisen. Während die Oberfläche von OS X und iOS immer flacher wird, so werde es beim Logo eine etwas andere Entwicklung geben, nämlich zu etwas mehr sichtbarer Plastizität. Neue Fertigungstechniken zum Ausschneiden und Aufbringen des markanten Emblems machen es möglich, dem Logo einen 3D-Effekt zu verleihen und es an den Kanten glänzen zu lassen.

Dem Bericht zufolge mache der kommende iMac den Anfang, im Laufe des Jahres erhalten dann auch alle anderen Baureihen das modifizierte Logo. Etwas unklar bleibt allerdings noch, ob das kommende Apple-Logo wirklich plastischer ausfällt - oder ob es genauso flach wie momentan ist und nur plastischer wirkt. Da Apple morgen wohl den iMac der nächsten Generation präsentiert, weiß man bald Näheres.
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Bild zur News "Deutsche skeptisch bei Smartwatch als Zahlungsmittel"Was in den USA und China schon mit Spannung erwartet wird, dürfte sich hierzulande langsamer durchsetzen. Eine Umfrage des deutschen Marktforschers GfK ergab, dass in China (54 Prozent) und den USA (40 Prozent) deutlich mehr Smartwatch-Besitzer Interesse daran haben, ihr Gerät auch zum Bezahlen zu nutzen, als in Deutschland (20 Prozent).

Das bargeldlose Bezahlen per Mobilgerät soll sich auf Wunsch von Technik-Firmen wie Apple und Samsung möglichst schnell durchsetzen – Apple bringt dazu noch diesen Monat den mobilen Bezahldienst Apple Pay auf den Markt, vorläufig allerdings nur in den USA.

Ähnlich wie beim Bezahlen ist die Verteilung auch bezüglich der Fitness- und Gesundheitsdaten: Während die große Mehrheit der Chinesen (70 Prozent) und immerhin noch die Hälfte aller Amerikaner (50 Prozent) dazu bereit sind, persönliche Gesundheitsinformationen auf ihrer Smartwatch zu speichern, ist es in Deutschland gerade mal jeder Vierte.

Die Apple Watch ist das erste wirklich neue Apple-Produkt seit dem Tod von Steve Jobs. CEO Tim Cook setzt große Hoffnung in die High-Tech-Armbanduhr, die nicht nur diverse Sensoren für Fitness- und Gesundheits-Anwendungen bereithält, sondern auch den hauseigenen mobilen Bezahldienst Apple Pay unterstützt.
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Bild zur News "Intel meldet Rekordumsatz"Auf erfolgreiche drei Monate kann CEO Brian Krzanich vom Prozessorhersteller Intel zurückblicken. Der gestern veröffentlichte Quartalsbericht weist mit 14,6 Milliarden Dollar den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte auf und stellt eine Steigerung von 5% gegenüber dem letzten Quartal und von 8% gegenüber dem dritten Quartal 2013 dar. Davon verblieben 3,3 Milliarden Dollar als Gewinn (+19%, bzw. +12%). Die Aktionäre erhielten Dividenden im Wert von insgesamt 1,1 Milliarden Dollar ausgeschüttet. Weitere 4,2 Milliarden Dollar wurden in einen Aktienrückkauf gesteckt.

Erstmals konnte Intel mehr als 100 Millionen Mikroprozessoren innerhalb eines Quartals ausliefern. Die positiven Zahlen übertrafen die Erwartungen der Anleger, weswegen der Aktienkurs von Intel nachbörslich um 2,5% anstieg. Intel-Prozessoren sind seit 2006 in sämtlichen Macs eingebaut. Außerdem arbeitet das Unternehmen seit 2011 bei der Entwicklung der Thunderbolt-Schnittstelle mit Apple zusammen.
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Bild zur News "GTAT-Insolvenz: Apple beantragt Geheimhaltung der Aussage"Der zahlungsunfähige Saphirglas-Produzent GT Advanced Technologies beschwerte sich jüngst über die wörtlich „knebelnden“ Geheimhaltungsvereinbarungen, die zu dem Vertragswerk mit Apple gehörten. Damit erhoffte sich das Unternehmen, durch die gerichtlich verfügte Offenlegung von Dokumenten um die empfindlichen Vertragsstrafen von 50 Millionen Dollar pro Verstoß herumzukommen. Auch der Staatsanwalt von New Hampshire, der mit diesem Prozess betraut wurde, äußerte sich dahingehend, dass die Wirtschaftsgeheimnisse eines Unternehmens zwar vertraulich behandelt werden müssten, aber eine Geheimhaltung aller Geschäftsvereinbarungen zwischen Apple und GTAT „gehe viel zu weit“.

Genau dies hat Apple aber nun beantragt: Alle Aussagen Apples im Rahmen des Insolvenzverfahrens sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bleiben, um die Vertraulichkeit der Verträge nicht zu verletzen. Dabei beziehen sich die Anwälte des Konzerns auf Sektion 107(b) des United States Bankruptcy Codes, wonach Forschung und Entwicklung eines Rechtssubjekts vertraulich zu halten sind. Apple und GTAT betreiben gemeinsam eine Fabrik zur Saphirglasproduktion in Mesa, Arizona. Das insolvente Unternehmen hat inzwischen die Auflösung seiner Verträge mit Apple beantragt.

Gleichzeitig veröffentlichte das Wall Street Journal einen Bericht, wonach nicht nur GTs CEO Gutierrez, sondern auch COO Daniel Squiller in den letzten sechs Monaten umfangreiche Aktienverkäufe getätigt habe. Im Gegensatz zu Gutierrez geschah dies aber nicht einen Tag vor Apples Produktvorstellung, in der klar wurde, dass die Displays von iPhone 6 und 6 Plus nicht von Saphirglas geschützt werden. Squiller Verkäufe im Wert von insgesamt fast 2 Millionen Dollar fanden in einem Zeitraum von Mai 2014 „und den folgenden Monaten“ statt.
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Bild zur News "Retina-iMac Ende 2014 lieferbar – iPad Air 2 schon am 24. Oktober?"Kurz vor dem nächsten Apple-Event sickern nicht nur immer mehr Hardware-Informationen zu den neuen Macs und iPads durch, sondern auch mögliche Liefertermine. Auf den Retina-iMac mit 5K-Auflösung müssen Kunden wohl noch etwas warten. Ein Bericht geht davon aus, dass der hochauflösende iMac morgen zwar von Apple vorgestellt werde – der Verkaufsstart sei aber erst Ende des Jahres.

Zunächst gebe es nur das 27-Zoll-Modell mit Retina-Auflösung; die 21-Zoll-Variante folge voraussichtlich Mitte 2015. Als Grund für die spätere Markteinführung des kleineren Modells nennt die Quelle zu hohen Produktionsaufwand für zwei unterschiedlich große hochauflösende Panels zur selben Zeit.

Bezüglich neuer MacBooks macht der Bericht wenig Hoffnung. Apple plane erst für 2015 die Vorstellung neuer Mobilrechner, da das Unternehmen aus Cupertino noch auf die Anfang nächstes Jahr erscheinende neue Generation von Intel-Chips (Broadwell) warte.

Dagegen soll der Marktstart des iPad Air 2 schon kommende Woche stattfinden (24. Oktober). Interessenten müssen sich mit der Bestellung aber wohl beeilen, wenn sie möglichst schnell eines der neuen iPads erhalten wollen. Aufgrund von Produktionsschwierigkeiten im Zusammenhang mit der Anti-Reflexions-Schicht der Displays schaffe Apple zum Verkaufsstart „nur“ eine auslieferbare Stückzahl von 7-9 Millionen Stück – beim iPad Air im letzten Jahr waren es noch 12 Millionen.

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Der Bericht geht weiterhin davon aus, dass ein mögliches Upgrade des iPad mini Retina deutlich moderater ausfalle als beim größeren iPad, da Apple mit dem iPad Air mehr Umsatz mache und sich daher auch hauptsächlich auf dieses konzentriere. Vor einigen Tagen waren schon Fotos vom Logicboard des iPad Air 2 zu sehen, die auf eine stärkere Grafikeinheit (A8X) und mehr RAM (2 GB) hinweisen.

Dagegen sei das nächste iPad mini Retina von der Hardware vergleichbar mit iPhone 6 und 6 Plus (normaler A8-Chip, 1 GB RAM). Zudem arbeite Apple bereits intensiv an einem XXL-iPad (12,9 Zoll), über dessen Erscheinungsdatum ist allerdings noch nichts bekannt ist, und ziehe deswegen Entwickler vom kleinen iPad ab.

MacTechNews berichtet morgen wie gewohnt per Liveticker vom Apple-Event mit dem Motto „It’s been way too long“, das um 19 Uhr MEZ beginnt.
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Bild zur News "U2 entschuldigt sich für automatische Verteilung des neuen Albums"In einer Video-Fragerunde mit Fans hat sich U2 für die automatische Verteilung des neuen Albums "Songs of Innocence" an iTunes-Nutzer entschuldigt. Als Apple und U2 auf der iPhone-Presseveranstaltung im September angekündigt hatten, das neue Album kostenlos an alle iTunes-Nutzer zu verteilen, klang dies zunächst nach einer Win-Win-Situation.

Allerdings waren viele Nutzer nicht erfreut, dass in ihrer iTunes-Kaufhistorie automatisch das Album eingetragen wurde. Problematisch wurde dies vor allem bei Nutzern, die den automatischen Download neuer Käufe aktiviert hatten. In diesem Fall landete das U2-Album ungefragt direkt auf Geräte betroffener Nutzer.

Wenige Tage später sah sich Apple gezwungen, eine spezielle Webseite mit zugehörigem Support-Dokument einzurichten, worüber sich das Album wieder entfernen ließ. Nach Angaben von Apples Internet-Chef Eddy Cue haben sich trotz dieser Probleme immerhin ungefähr 9 Prozent der mehr als 850 Millionen Nutzer das Album angehört.

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Bono entschuldigte sich nun für seine Idee, in der er offenbar zu sehr aufgegangen war. Seiner Ansicht nach neigen Künstler etwas zu Größenwahn, Spendierlaune und Selbstvermarktung, getrieben von der Angst, nicht gehört zu werden. Es gäbe dadurch viel Lärm, in dem man [als Band] wohl etwas zu laut wurde.

Weiterlesen: Bonos Entschuldigung im Original, Amazons Reaktion via Twitter
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Dienstag, 14. Oktober 2014

Bild zur News "MacWorld 2015 abgesagt"Die MacWorld Expo San Francisco stand viele Jahre für den Auftakt eines jeden Apple-Jahres. Anfang Januar veranstaltet, eröffnete Apple die Messe jeweils mit einer Keynote und präsentierte neue Produkte. Bekanntlich ist die MacWorld mit Apple-Teilnahme aber schon länger Geschichte, Apple möchte nicht mehr an Messen dieser Art teilnehmen und kehrte der "MWSF" daher nach 2009 den Rücken.

Die Veranstalter der Messe gaben allerdings nicht auf und setzten die Veranstaltung auch ohne Apples Teilnahme fort. Anfang 2012 fand die Umbenennung von MacWorld Expo hin zu "Macworld/iWorld - The ultimate iFanEvent" statt. Immerhin 25.000 Besucher konnten angezogen werden, obwohl Apple sich in keiner Weise mehr beteiligte. Zum Vergleich: Eine "MWSF" mit Apple-Keynote hatte hingegen immer rund 40.000 Besucher.

Fünfmal fand die MacWorld/iWorld ohne Apple statt, für das nächste Jahr gibt es aber nach 30 Jahren in Folge keine Messe (mehr). Man werde die MacWorld/iWorld 2015 nicht wie geplant durchführen, so der Veranstalter. Offiziell heißt es, die MacWorld nehme sich eine Auszeit, weitere Details will IDG in den kommenden Wochen bekannt geben. Nicht bekannt ist, welche Gründe zur Absage der Messe führten. - zu hohes Interesse wird IDG aber ganz sicher nicht zu diesem Schritt veranlasst haben.

Zuletzt noch eine kleine Aufstellung, der Produktvorstellungen von Apple auf einer MWSF:
2003: PowerBook 12", PowerBook 17", Safari, AirPort Extreme
2004: iPod mini, XServe G5, GarageBand
2005: Mac mini, iPod shuffle, iWork
2006: Erster Intel-Mac
2007: iPhone, Apple TV
2008: MacBook Air, Time Capsule
2009: iLife und iWork '09, 17" MacBook Pro Unibody, iTunes ohne DRM
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Bild zur News "Spotify jetzt mit Hörbuch-Kategorie"Musik-Streaming wird auch dank Spotify immer populärer. Was aber manchmal etwas untergeht ist die Tatsache, dass Spotify außer Musik auch diverse Hörbücher zu bieten hat. Darauf hat Spotify jetzt mit einer eigenen Hörbuch-Kategorie reagiert und bewirbt diese heute zudem auf der Startseite.

Unter „Hörbücher“ sieht der Nutzer zunächst einige Playlists wie „Hörbuchtipp der Woche“ und „Hörbücher Neuheiten“, deren Zusammenstellung aber noch etwas wild aus einzelnen Hörbuch-Tracks verschiedener Bücher zusammengewürfelt ist; andere Playlists enthalten gar keine Tracks. Für eine ordentliche Sortierung scheint die Spotify-Redaktion wohl noch etwas Zeit zu benötigen.

Insgesamt enthält Spotify über 1.800 Hörbücher aus den unterschiedlichsten Genres, darunter auch populäre Autoren wie Timur Vermes („Er ist wieder da“) und Ken Follett. Spotify kann gratis genutzt werden, wobei nach jeweils 3-4 abgespielten Clips ein Werbespot eingeblendet wird; die Premium-Variante ohne Werbeunterbrechung und mit Offline-Funktion kostet 9,99 EUR/Monat.
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Bild zur News "Was Apple zum Event voraussichtlich präsentiert"Nach dem Event ist vor dem Event. Erst vor etwa einem Monat präsentierte Apple der Weltöffentlichkeit iPhone 6, 6 Plus und Apple Watch. Das von Apples Internet-Chef Eddy Cue ausgerufene Produktfeuerwerk für die zweite Jahreshälfte hat damit aber erst begonnen. Am Donnerstag (16. Oktober) widmet sich das Unternehmen aus Cupertino den iPads und Macs. Folgende Übersicht fasst die bisherigen Meldungen und Gerüchte zusammen und gibt einen Ausblick darauf, was Apple übermorgen vorstellen könnte. MacTechNews berichtet wie gewohnt per Liveticker von der Veranstaltung.

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iPad: Zu 99 Prozent Wahrscheinlichkeit wird Apple übermorgen neue iPads präsentieren. Die Nachfolger von iPad Air und iPad mini Retina werden mit dem A8-Chip bestückt sein, der auch in den neuen iPhones zum Einsatz kommt. Allerdings erhält das iPad Air 2 wohl leistungsstärkere Grafik (A8X) und doppelt soviel RAM (2 GB), was RAM-intensive Funktionen wie Split-Screen-Mode (parallele Darstellung mehrerer Anwendungen nebeneinander) und eine noch höhere Display-Auflösung ermöglicht.

Den Fingerabdrucksensor Touch ID erhalten aber dem Vernehmen nach beide iPad-Modelle. Was den Speicherplatz angeht, ist noch wenig bekannt – die Basismodelle von iPad Air 2 und iPad mini Retina 2 bieten aber wohl immer noch 16 GB. Ob die Staffelung in 16, 32, 64 und 128 GB weiter bestehen bleibt, ist noch nicht bekannt. Eine Meldung geht davon aus, dass es die neuen iPads in den gleichen Farben gibt wie iPhone 6 und 6 Plus – also auch Gold. Zudem wurde bereits darüber berichtet, dass Apple für die nächste iPad-Generation Displays mit Anti-Reflexions-Schicht plant, welche störende Reflexionen, insbesondere bei Tageslicht, deutlich reduzieren soll. Apple wird wohl kein XXL-iPad mit 12,9 Zoll vorstellen; den jüngsten Berichten nach ist damit frühestens 2015 zu rechnen.


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Mac: Die Berichte der letzten Tage sind sich einig: Apple wird am Donnerstag einen neuen 27-Zoll-iMac mit 5K-Display (5120 x 2880 Pixel) präsentieren und damit den schrittweisen Übergang zu Retina-Displays in allen i-Devices und Macs fortsetzen – zum Vergleich: die jetzigen 27-Zoll-Modelle stellen den Bildschirminhalt mit 2560 x 1440 Pixeln dar. In dem Zusammenhang ist denkbar, dass Apple dem Thunderbolt-Display ebenfalls eine 5K-Auflösung spendiert. Ansonsten gebe es nur geringe Änderungen; Apple drehe etwas an der Leistungsschraube und verbaue Intel-Haswell-Prozessoren mit bis zu 4 GHz sowie Grafikchips von AMD.

Zu anderen Macs gibt es bisher nur wenig Gerüchte. Seit einiger Zeit gibt es immer mal wieder Meldungen zu einem 12-Zoll-MacBook-Air mit Retina-Display. Laut den jüngsten Berichten ist damit aber erst im nächsten Jahr zu rechnen. Überfällig für ein Hardware-Upgrade ist der seit zwei Jahren nicht mehr aktualisierte Mac mini. Sollte Apple sich übermorgen nicht zum kleinsten Mac äußern, kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen aus Cupertino den Einsteiger-Mac nicht mehr lange anbieten wird.


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OS X Yosemite: Apple wird am Donnerstag wohl auch die neue Version von OS X veröffentlichen – die Golden-Master-Kandidaten der letzten Woche sprechen dafür, dass Apple das neue Mac-Betriebsystem möglichst bis zum Event fertigbekommen möchte. Das Update wird kostenlos sein und auf allen Macs laufen, die den Vorgänger OS X Mavericks unterstützen.


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Apple TV: Bereits zur WWDC wurde mit einem aktualisierten Apple TV gerechnet oder zumindest einem Entwickler-SDK, welche auf einen baldigen App Store für Apples Set-Top-Box hingewiesen hätte. Beides ist bis heute jedoch nicht erschienen. Ein Bericht von Ende Juli geht davon aus, dass Apple die eigentlich längst geplante Markteinführung eines neuen Apple TV auf Anfang 2015 verschieben musste, weil sich die Verhandlungen mit Rechteinhabern für Medieninhalte wider Erwarten in die Länge zogen.
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Bild zur News "Einhand-Tastatur für iPhone 6 und iPhone 6 Plus"Mit der App "One Handed Keyboard" ist eine Tastaturerweiterung erschienen, die auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus das gleiche einhändige Schreibgefühl wie auf kleineren iPhones bieten soll (Store: ). Die dargestellte Tastatur weist dafür kleinere Maße auf und kann jederzeit für die einhändige Bedienung an den linken oder rechten Rand geschoben werden. Somit lassen sich alle Tasten mit einer Hand leicht erreichen. Die farbliche Gestaltung der Tastatur kann individuell angepasst werden.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Layout und Autovervollständigung sind momentan nur auf Englisch verfügbar. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann "One Handed Keyboard" ab sofort zum Preis von 1,79 Euro im App Store kaufen. Mindestanforderung ist iOS 8. Auf iPhones mit 4-Zoll- oder 3,5-Zoll-Display nimmt die Tastatur den gesamten Platz ein.

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Bild zur News "Optische Täuschung - 114. Themenwoche in der MTN-Galerie"Seit heute kann in unserer Galerierubrik „Themenwoche“ wieder sieben Tage lang gepostet, bewertet und diskutiert werden: Diesmal sind fantasievolle Bilder zum Thema „Optische Täuschung“ gefragt. Diese Überschrift hat sich in der vergangenen Woche bei der Nutzerabstimmung gegen vier andere Vorschläge aus dem Themenfeld Mathematik behauptet. Bis zum 21. Oktober ist das Einreichen von Bildbeiträge möglich.

Die Themenwoche ist eine seit vielen Jahren jeden Monat stattfindende Aktion in unserer Galerie, bei der interessante Bilder zum ausgewählten Thema veröffentlicht und diskutiert werden. Wer sich auf MacTechNews.de registriert hat, kann sich mit seinen Bildern an der aktuellen Themenwoche beteiligen.
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