Komplett neue Geräte im Apple-Sortiment sind meist sehr schnell ausverkauft, sodass es zu langen Wartezeiten kommt. Doch auch bei Baureihen, die schon längere Zeit angeboten werden, ist teilweise Geduld nach der Bestellung erforderlich. Oft signalisiert Apple mit rasch steigenden Lieferzeiten, dass neue Modelle anstehen - manchmal sind aber auch Zulieferer schuld, die bestimmte Komponenten nicht in ausreichender Stückzahl anbieten können. Momentan gibt es so einige Apple-Produkte, die nicht sofort zu haben sind. Im Folgenden eine Aufstellung, wie sich die Liefersituation bei Apple momentan gestaltet:

MacBook Pro 13": Sofort lieferbar ()
Das MacBook Pro 13" wurde vor zwei Monaten aktualisiert und auf Intels aktuelle Chip-Plattform umgestellt. Außerdem erhielt es das neue "Force Touch"-Trackpad. Wer sich für ein MacBook Pro 13" entscheidet, muss mit fast keiner Verzögerung rechnen. Die vorgegebenen Modelle werden sofort ausgeliefert, BTO-Konfigurationen benötigen 1-3 Werktage.

MacBook Pro 15": Modellabhängig
Anders sieht es beim MacBook Pro 15" aus. Während die Konfiguration ohne dedizierte Grafikkarte auch als "Auf Lager" gekennzeichnet ist, gibt es beim Modell mit Nvidia GeForce GT 750M Lieferprobleme. Schon seit einiger Zeit spricht Apple von "2-3 Wochen Lieferzeit", was mit Sicherheit nicht durch plötzlich in die Höhe geschossene Nachfrage zu erklären ist. Aktualisierte Modelle sind überfällig, denn die 15"-Variante ist weiterhin noch nicht auf Intels neue Broadwell-Plattform umgestellt. Bis zur WWDC sollte man daher mit dem Kauf warten - wenn es auf jeden Fall jetzt noch ein MacBook Pro 15" sein soll, so empfiehlt sich eher den Blick in Apples Refurbished Store ()

Apple Watch: 38 mm ok, 42 mm fast nicht lieferbar
Wie berichtet sinken die Lieferzeiten der Apple Watch mit kleinerem Display deutlich - Apple rechnet nur noch mit 2-3 Wochen bis zum Versand einer Bestellung. Die Version mit 42 mm ist hingegen vergriffen - neue Bestellungen werden erst ab Juli wieder an die Kunden gebracht.

Neues MacBook: Schlecht lieferbar
Das neue MacBook ist so schlecht lieferbar, dass nicht einmal alle Apple Stores mit Ausstellungsgeräten versehen werden können. In allen Farben und Konfigurationen liegt die prognostizierte Lieferzeit bei 3-5 Wochen.

MacBook Air: Sofort lieferbar ()
Bestellungen eines MacBook Air 11" und 13" führt Apple sofort aus, alle Modelle befinden sich in ausreichender Stückzahl auf Lager. Konfigurierte Modelle lassen die Lieferzeit wie üblich auf 1-3 Werktage ansteigen.

iMac und iMac 5k: Sofort lieferbar ()
Seit 2013 befindet sich der iMac bereits unverändert im Sortiment, im vergangenen Herbst fügte Apple als neues Modell noch den iMac 5k mit Retina-Display hinzu. Nachdem steigende Lieferzeiten des regulären iMacs Hoffnung auf eine überarbeitete Modellgeneration machten, sind nun alle Versionen wieder als "auf Lager" gekennzeichnet. Frühestens zur WWDC ist daher mit Broadwell-iMacs zu rechnen.

iPhone und iPad: Sofort lieferbar
Alle Baureihen befinden sich auf Lager und können sofort an Kunden verschickt werden. Die nächste Aktualisierung steht für September/Oktober an, im Juni kommt eventuell das "iPad Pro/Plus" mit größerem Display hinzu.

Mac mini: Sofort lieferbar ()
Glaubt man dem Stimmungsbild in den Foren, so gab es beim Mac mini keine übermäßig hohe Nachfrage. Viele sahen das aktuelle Modell als Rückschritt an - unter anderem, weil Apple dem Mac mini keinen QuadCore-Prozessor mehr spendieren will. Aus diesem Grund ist die Lieferzeit so wie am Tag der Vorstellung: Sofort verfügbar.

Mac Pro: Sofort lieferbar ()
Nach der Markteinführung kam es monatelang zu erheblichen Wartezeiten, die aber seit rund einem Jahr der Vergangenheit angehören. Bestellt man jetzt den Mac Pro des Jahres 2013, so führt Apple die Bestellung ebenfalls sofort aus. Gerüchte zu neuen Modellen kursierten bislang übrigens nicht.
1
2
1
Mac-Nutzer konnten sich schon im Januar freuen, jetzt sind auch die User von iPhone und iPad dran: Das ursprünglich 1998 erschiene LucasArts-Adventure Grim Fandango ist jetzt auch im App Store verfügbar. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Manny Calavera, einem sarkastischen Reiseberater im Reich der Toten.

Als Angestellter des Department of Death soll er den Seelen kürzlich Verstorbener möglichst kostspielige Reise-Luxuspakete für den Weg zur Erlösung aufschwatzen. Im Laufe des Spiels kommt der Protagonist einer Verschwörung auf die Spur.

Der schräge Humor und die zahlreichen Anspielungen auf Film-Noir-Klassiker wie Casablanca sowie den aztekischen Totenkult sorgen für eine einmalige Atmosphäre, die schon vor 17 Jahren Kritiker und User begeisterte. Die 3D-Grafik war damals für Adventures bahnbrechend, wirkt aber im Vergleich zu aktuellen Spielen etwas altbacken.


Die HD-Neuauflage des Kultspiels bietet unter anderem eine Touch-optimierte Steuerung und aufgefrischte Texturen. Zudem wurde der Orchester-Soundtrack vom Melbourne Symphony Orchestra komplett neu eingespielt.

Die iOS-Hardwareanforderungen sind etwas happiger als bei den meisten anderen Spielen: iPhone 5S beziehungsweise iPad Air/iPad mini 2 sind Mindestvoraussetzung. Da das Spiel über 3 GB belegt, sollten Nutzer vor der Installation auf jeden Fall prüfen, ob zunächst nicht noch Speicherplatz freigeschaufelt werden muss. Grim Fandango für iPhone und iPad benötigt iOS 8 und kostet 9,99 EUR.
0
2
2
Kurz vor der anvisierten Präsentation des neuen Apple-Musikstreamingdienstes interessiert sich abermals eine US-Behörde mehr für Apples Geschäftsmethoden, als es dem Unternehmen aus Cupertino lieb sein kann. Die amerikanische Handelskommission FTC (Federal Trade Commission) soll einem Bericht zufolge Untersuchungen gegen Apple eingeleitet haben. Die FTC beleuchtet Apples Umgang mit Partnern aus der Musikbranche und ob das Unternehmen aus Cupertino die eigene Marktmacht ausnutzt, um Konkurrenten wie Spotify zu schaden.

Apple setze Musik-Labels gezielt unter Druck, ihre Songkataloge nicht mehr für Gratis-Streaming zur Verfügung zu stellen – so einer der Vorwürfe. Apple verspreche sich davon, mehr zahlende Kunden für das eigene kostenpflichtige Streaming-Angebot zu gewinnen. Ein Insider bezeichnete Apples Methoden gar als „hals­ab­schnei­de­risch“; das gelte auch für CEO Tim Cook.

Außer der US-Handelskommission ermittelt ebenfalls das US-Justizministerium gegen Apple; auch hier geht es um illegale Methoden gegenüber der Musikindustrie, um die Streaming-Konkurrenz gezielt zu benachteiligen. Zudem untersucht die Europäische Kommission einen ähnlichen Fall, in dem es darum geht, ob einige Musikanbieter (u.a. Apple) ihren Einfluss in der Musikindustrie dazu missbrauchen, Wettbewerbern zu schaden.

Offiziell angekündigt werden soll Apples Relaunch des Musikstreaming-Dienstes Beats Music auf der diesjährigen WWDC-Keynote (8. Juni) – so das amerikanische Musikmagazin Billboard. Der offizielle Marktstart dürfte danach aber noch mindestens einige Wochen auf sich warten lassen, da Apple nach wie vor Vertragsverhandlungen mit den Rechteinhabern führt.

Wie bei Hauptkonkurrent Spotify wird der monatliche Preis wohl etwa 10 Dollar betragen. Ursprünglich plante Apple dem Vernehmen nach einen Abopreis um die 5 Dollar, konnte sich aber nicht mit den Musik-Labels einigen. Auch den Kompromissvorschlag von 7,99 Dollar akzeptierten die Rechteinhaber nicht.
5
6
14
Der Online-Speicherdienst Dropbox hat die iOS-App für iPhone und iPad in Version 3.9 veröffentlicht, die trotz relativ kleinem Versionssprung eine Reihe neuer Funktionen einführt. Noch nicht freigeschaltet, aber schon integriert ist die Möglichkeit, direkt in der App neue Office-Dokumente zur Bearbeitung zu erstellen. In einigen Wochen können Nutzer so direkt in der Ordner-Ansicht neue Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente anlegen.

Bereits jetzt verfügbar ist die neue Kommentar-Funktion, mit der sich beliebig Dateien kommentieren lassen. Ebenfalls unterstützt die App auch Diskussionen, bei denen man sich mittels "@Name" anspricht. Sobald ein Nutzer erwähnt wird, erhält er eine Benachrichtigung und kann die Diskussion fortführen. In der neuen Version lässt sich außerdem über die "Zuletzt"-Ansicht der eigene Aktivitätsverlauf einsehen, um aktuelle Dokumente schnell wiederzufinden.


Darüber hinaus bietet Dropbox Anbindung an die 1Password-App. Sofern auch 1Password auf dem Gerät genutzt wird, können Nutzer dadurch auf einen 1Password-Tresor und dessen Inhalte zurückgreifen. Die Dropbox-App setzt mindestens iOS 7.0 sowie ein Dropbox-Konto voraus, das in der Basis-Ausstattung kostenlos ist.

Der 2 GB große Basisspeicher kann durch das Anwerben von weiteren Nutzern auf bis zu 16 GB erweitert werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit durch dreimonatlich 25,99 Euro oder jährlich 99 Euro insgesamt 1 TB Speicherplatz zu erwerben.
1
6
5
Eher überraschend erfolgte Anfang März die Ankündigung, dass Apple intensiv in die medizinische Forschung einsteigt - bzw. Forschern und Wissenschaftlern ganz neue Möglichkeiten bieten will. ResearchKit ermöglicht es jedem iPhone-Nutzer, die medizinische Forschung zu unterstützen. In den USA gibt es schon einige ResearchKit-Apps, die Nutzerdaten zur Erforschung von Asthma, Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfassen und umgehend an entsprechende Forschungseinrichtungen weiterleiten. Apple betont, dass User stets die volle Kontrolle darüber haben, welche Daten an welche Apps weitergegeben werden.

Der Zuspruch war von Anfang an enorm. Nach nur 24 Stunden hatten sich bereits 10.000 Nutzer registriert - laut Stanford hätte man für so viele Freiwillige sonst ein Jahr intensiv suchen müssen. Mitte April gab Apple das ResearchKit für alle Wissenschaftler und Forscher frei, zu diesem Zeitpunkt lag die Teilnehmerzahl bereits bei 60.000.


Jetzt wurde bekannt, dass Apple die Arbeit an ResearchKit sowie ResearchKit-basierten Apps noch ausweitet. Das nächste große Projekt sei die Analyse von Erbgut, so ein neuer Bericht. Demnach kooperiere Apple mit Wissenschaftlern, um groß angelegte Erbgut-Studien zu ermöglichen. Wer sich als Nutzer an den Studien beteiligen möchte, kann die Daten zur Verfügung stellen und so die Forschung unterstützen. Eine der beiden großen Studien wird von der University of California in San Francisco durchgeführt, die andere vom Mount Sinai Hospital in New York.

Dem Bericht zufolge müssen Teilnehmer lediglich eine Speichelprobe an ein von Apple autorisiertes Labor der erwähnten Universitäten schicken. Anstatt das gesamte Genom zu analysieren, konzentrieren sich die Studien auf ganz bestimmte Merkmale, die mit bestimmten Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Mit wenigen Hundert Dollar pro Test können die Kosten so verhältnismäßig niedrig gehalten werden. Wer möchte, kann möglicherweise auch Resultate der Studien per iPhone abrufen. Die offizielle Ankündigung soll auf der WWDC im Juni erfolgen.
10
8
5
Apple musste lange nach einem neuen Retail-Chef suchen. Nach dem Weggang von Ron Johnson und der darauf folgenden, wenig passenden Besetzung mit John Browett, ließ sich Apple viel Zeit. Bekanntlich fiel die Wahl auf Angela Ahrendts, zuvor Chefin der Luxusmode-Marke Burberry. Ganz offensichtlich war Ahrendts für Apple so wertvoll, dass man sie auch mit einem fürstlichen Gehalt lockte.

Laut Bloomberg erhielt Ahrendts im abgelaufenen Jahr mehr als 80 Millionen Dollar - damit lag sie nicht nur vor Apple-CEO Tim Cook, sondern auch vor jeder anderen Frau in den USA. Mit einigem Abstand auf Platz 2 folgte Safra Catz von Oracle, die inklusive aller Zahlungen auf 71,2 Millionen Dollar kam. Yahoos CEO Marissa Mayer erwirtschaftete 2014 ein Gesamtgehalt von 59,1 Millionen Dollar, damit liegt sie auf Rang 3.
0
6
19

Dienstag, 5. Mai 2015

Dem Musikmagazin Billboard zufolge herrscht in ziemlich genau einem Monat Klarheit darüber, warum Apple drei Milliarden Dollar für Beats ausgab - und welche Funktionen Apples neuer Musikdienst mitbringt. Apple plane demnach, die erste offizielle Präsentation auf der WWDC zu veranstalten. Allerdings gebe es kaum Chancen, dass der Nachfolger von Beats Music auch direkt zur WWDC an den Start gehen kann. Noch immer fehlen Apple wichtige Vertragsabschlüsse, die zwingend für den Marktstart erforderlich seien. Wenn alles glatt laufe, könnte es aber wenige Wochen später so weit sein - möglicherweise noch Ende Juni. Apple werde dann sowohl iOS 8.4 als auch iTunes 12.2 freigeben, die den neuen Streaming-Dienst enthalten.

iOS 8.4 lässt sich bereits seit wenigen Wochen von Entwicklern testen, allerdings noch ohne den Musikdienst. Die Musik-App wurde zwar grundlegend umgestaltet und für das neue Musikangebot vorbereitet, zugreifen kann man auf die Streaming-Plattform hingegen bislang nicht. Eine wichtige weitere Angabe macht das Billboard Magazine: Apples Streaming-Dienst kommt nicht nur in den USA, sondern von Anfang an in zahlreichen Ländern auf den Markt. Während iTunes Radio auch nach fast zwei Jahren noch nicht außerhalb der USA und Australien verfügbar ist, plant Apple für den Musikdienst der nächsten Generation einen größer angelegten Einzugsbereich. Ob dies natürlich den deutschsprachigen Musikmarkt beinhaltet, ist noch völlig unklar.

Jüngsten Gerüchten zufolge wird Apple wohl 10 Dollar pro Monat veranschlagen - geplant waren eigentlich nur fünf Dollar, allerdings konnte Apple keine Einigung mit den Rechteinhabern erzielen. Auch der Kompromissvorschlag von 7,99 Dollar sei den Musiklabels zu wenig gewesen. Es sieht also so aus, als ob Apple die Konkurrenz ausschließlich mit besseren Features und interessanteren Inhalten übertrumpfen kann, da der Preis der gleiche sein wird wie bei Spotify, Deezer und anderen Anbietern. Aus diesem Grund hat Apple wohl auch zahlreiche Größen aus der Musikbranche eingekauft - jüngst erst mehrere namhafte Mitarbeiter von BBC Radio. Dazu zählen der bekannte Radio-DJ Zane Lowe sowie dessen ehemalige Produzenten.
127
9
16
Seit heute gibt es einen neuen Kanal auf dem Apple TV - zumindest wenn man das Gerät in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien oder Luxemburg startet. Der Kultursender ARTE gab heute bekannt, dass man die Inhalte ab sofort direkt via Apple TV verfügbar macht. Der Zugriff auf das Angebot "ARTE Concert" ist ebenfalls möglich.

Die aus der iOS-App bekannten Funktionen findet man auch im Kanal für das Apple TV vor. Zuschauer können fortan mit dem Apple TV der zweiten und dritten Generation zum Beispiel auf "ARTE+7" zugreifen - so die Bezeichnung des Senders für alle Sendungen der vergangenen sieben Tage. Um die ARTE-Inhalte abzurufen ist kein manuelles Update erforderlich, der neue Sender erscheint automatisch.

Bei ARTE ("Association Relative à la Télévision Européenne") handelt es sich um eine Rundfunkanstalt, die in deutsch-französischer Kooperation betrieben wird und die sich auf TV-Inhalte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Geschichte sowie aktuelle Themen konzentriert. Auch ausgesuchte Spielfilme sowie hochwertige Dokumentationen zählen zum Portfolio des Senders. Die offizielle App für iPhone und iPad lässt sich über folgenden Link laden:

Aus der Pressemitteilung:
"Das Replay-Angebot ARTE+7 bietet den Nutzern die Möglichkeit, zahlreiche ARTE-Sendungen bis zu sieben Tage nach ihrer Fernsehausstrahlung abzurufen. Neben Kultur- und Entdeckungsdokumentationen, investigativen Programmen, europäischen Fiktionen und Serien sind auch Informationssendungen und aktuelle Magazine verfügbar. Die der Bühnenkunst gewidmete Plattform ARTE Concert bietet den Musik- und Tanzliebhabern jährlich 600 Aufführungen, davon die Hälfte live. Das Angebot reicht von Weltmusik und Theater über Rock, Pop, Jazz und Klassik bis hin zu Ballett und Oper"
67
11
28
Schon im vergangenen Monat erhielt Apple Design-Patente auf drei Ausführungen der Watch-Armbänder (Sport, klassisch und Gliederarmband), seit dieser Woche ist das Design der Apple Watch komplett geschützt. Das US-Patentamt bestätigte fünf Anträge, in denen Apple detailliert die Merkmale der Apple Watch beschreibt. Dazu zählen Gehäuse, Digital Crown, der Button auf der Seite, die Sensoren auf der Unterseite sowie die Aussparungen zur Befestigung eines Armbands. Die folgenden Bilder zeigen die von Apple angemeldeten Schemazeichnungen - eingereicht am 11. August 2014:


Das Patentamt bestätigte Apple außerdem noch einen ganzen Stoß anderer Anträge. Dazu zählen unter anderem das Icon des GameCenters, die Steuerung des Apple-Kopfhörers, eine bestimmte Track-Ansicht aus iTunes sowie eine Technologie zum Kombinieren von Display und berührungsempfindlicher Oberfläche.
1
0
18
Mit General Electric (GE) wird nun auch die von Thomas Edison gegründete Traditionsmarke in den Markt mit HomeKit-optimierter Haushaltselektronik einsteigen. Zunächst will man sich auf LED-Lichtsysteme konzentrieren, die selbstverständlich zu HomeKit-Produkten anderer Anbieter kompatibel sind. Auf einer zugehörigen Info-Grafik ist zu erkennen, dass sich GE aber auch HomeKit-Lösungen für Fenster, Heizung sowie Herd und Backofen vorstellen kann.

Einen Zeitraum der zu erwartenden Veröffentlichung nennt GE nicht. Gerüchten zufolge wird Apple zur WWDC im Juni den Verkaufsstart für HomeKit-Produkte bekannt geben. Ursprünglich wurde HomeKit bereits im Zuge von iOS 8 vorgestellt, verzögert sich seitdem aber immer wieder. Mit der Zertifizierung von Produkten hatte Apple bereits vergangen November begonnen.


Nutzer sollen über HomeKit verschiedene Bereiche und Elemente der eigenen vier Wände steuern können - entweder über den Sprachassistenten Siri oder aber mittels HomeKit-App. Dabei können Nutzer ihre HomeKit-Produkte wie Leuchtmittel, Klimaanlagen, Türschlösser und Überwachungskameras auch in Aktionsketten zusammenschalten, um beispielsweise den Großteil der Geräte abzuschalten, wenn die Tür abgeschlossen wird.

Darüber hinaus ist auch die Unterstützung von Firmware-Updates Voraussetzung für eine Zertifizierung. Damit will Apple sicherstellen, dass sich Funktionalität und Kompatibilität von HomeKit-Produkten bei Bedarf nachträglich noch verbessern lässt.
2
0
8
Das im Bau befindliche neue Apple-Hauptquartier mit der progressiven UFO-Form und den ehrgeizigen Umweltzielen sollte Ende des Jahres 2016 fertig gestellt und bezugsfertig sein. Möglicherweise muss dieser Termin verschoben werden, denn wie das Silicon Valley Business Journal berichtet, hat Apple für die Innenarbeiten des Campus 2 einen neuen Generalunternehmer verpflichtet, der sich erstmal nun in das umfangreiche Projekt einarbeiten muss: Der Baudienstleister "Rudolph and Sletten" tritt somit neben die beiden bereits bekannten Bauunternehmen DPR Construction und Skanska USA, die sich um die Außenarbeiten kümmern sollen.

Eine offizielle Bestätigung gibt es natürlich nicht, aber Rudolph and Sletten veröffentlichten neun Stellenanzeigen für ein „High Profile Project“ in Cupertino. Es ist unbekannt, ob die veranschlagten Gesamtkosten von 5 Milliarden US-Dollar sowie der geplante Fertigstellungstermin damit noch zu halten sind. Der Apple Campus 2 soll über 12.000 Mitarbeitern Raum für ihre Entwicklertätigkeit geben und dabei zu einhundert Prozent von erneuerbaren Energien versorgt werden. Trotz mittelfristig zwei großen Standorten kauft Apple weiterhin viele freie Flächen in San Francisco und Umgebung für Bürogebäude, was auf das nach wie vor große Wachstum des Unternehmens zurückzuführen ist.
0
6
3
Viele Sympathisanten der neuen Smartwatch von Apple würden sich am liebsten eine Apple Watch Edition kaufen - etwa weil Gold ihre Lieblingsfarbe ist oder das Schmuckstück zu Hause am besten zum goldenen iPhone und dem goldenen MacBook passt. Dem steht in der Regel auch nur ein einziges Argument entgegen: der Preis von mindestens 11.000 € und bis zu 18.000 €.

Was liegt da näher, als sich seinen Goldschatz selbst zu bauen? Die Einzelteile sind ja wesentlich günstiger vorhanden: Die Funktionalität und äußere Form etwa bietet auch die klassische Apple Watch, und das zu einem deutlich niedrigeren Preis ab 649 € bis höchstens 1.249 €. Nur ist diese halt aus Edelstahl.

Des Dilemmas Lösung präsentieren nunmehr einige Juweliere, die über den zweiten Baustein einer Apple Watch Edition verfügen: das Gold. So bietet etwa die Schweizer Firma Golden Dreams die einfache Apple Watch mit feinem Goldüberzug von wahlweise 24-karätigem Gelbgold oder 18-karätigem Rosé- oder Weißgold an. Für diese Symbiose aus amerikanischer Mobiltechnologie und Schweizer Edelmetallhandwerk fallen lediglich 4.200 Dollar (knapp 3.800 Euro) an. Dafür kann man standesecht zwischen Armbändern aus Krokodil, Python, Strauß oder Hai wählen.

Alternativ kann man bei Watch Plate in den USA die Vergoldung einer bereits gekauften Apple Watch beauftragen. Das kostet schließlich nur 399 Dollar (knapp 360 Euro); mit den Anschaffungskosten der ursprünglichen Apple Watch immer noch deutlich preiswerter als der große goldene Bruder. Der gesamte Prozess von Einschicken, Vergolden und Zurückschicken soll innerhalb von nur drei Werktagen vonstattengehen. Zur Auswahl stehen hier Rosé- und Gelbgold jeweils mit 24 Karat.

Insgesamt einfacher haben es Fans von Aluminium oder Edelstahl sowie Besitzer von silbernen Apple-Geräten, die ihr Set farbgerecht vervollständigen wollen: Die Apple Watch aus Edelstahl gibt es wie gesagt ab 649 €, die Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse ab 399 €.
7
8
24
Die minimalistische Drei-Knöpfe-Fernbedienung, die das Apple TV seit der ersten Generation von 2007 ansteuern, scheint vor einem gründlichen Redesign zu stehen. Wie die New York Times unter Berufung auf einen anonymen Apple-Angestellten berichtet, verfüge die kommende Fernsteuerung über ein Touchpad, womit es sich an andere aktuelle Apple-Eingabegeräte wie die Magic Mouse und das Magic Trackpad anpasse.

Neben der Touch-Bedienung verbleiben zwei physische Knöpfe. Insgesamt wachse die Fernbedienung auf ein etwas dickeres Äußeres an, das etwa derjenigen von Amazons Echo-Lautsprechern ähnele. Es ist damit zu rechnen, dass ein Remote-Touchpad auch über das vom neuen 12-Zoll-MacBook bekannte Force Touch verfügen wird, womit kontrolliertes Durchspulen durch die Videos auf dem Apple TV möglich ist.

Vorgabe der Design-Anpassung war der Quelle zufolge einmal mehr der Erhalt von Einfachheit mit wenigen Knöpfen, etwa im Vergleich zur 78-knöpfigen Fernsteuerung des Google TV. Schon im Ausbildungsprogramm, der Apple University, wird Angestellten zufolge regelmäßig die Fernbedienung des Apple TV als Fallstudie für einfache Bedienung behandelt.

Die Vorstellung der kommenden vierten Generation des Apple TV erwartet man zur nächsten WWDC im Sommer 2015. Dabei ist mit dem Start eines Web-TV- und Musikstreaming-Dienstes von Apple zu rechnen. Der aktuelle A8-Chip sollte für verbesserte Leistung sorgen; von einer 4K-Unterstützung ist dagegen vorerst nicht auszugehen. Die aktuelle Generation ist mit der Veröffentlichung im März 2012 bereits drei Jahre alt und und bot erstmals 1080p-Unterstützung an. Fans des Apple TV hofften seitdem auf ein grundlegend neues Modell, was aber an Verhandlungen mit den Rechteinhabern bisher scheiterte. Im Januar 2013 wurde das aktuelle Modell lediglich am A5-Prozessor leicht überarbeitet.
88
0
11
Nachdem mit Aktualisierungen im Februar und März bereits Deutschland und die Schweiz in Apple Maps Connect unterstützt wurden, gilt dies seit nun gleichermaßen auch für Österreich. Die Unternehmensschnittstelle von Apple Karten ermöglicht die Registrierung von Geschäften und Unternehmensstandorten sowie deren Ergänzung und Überarbeitung.

Der schrittweise Ausbau liegt am Autorisierungsverfahren. So müssen sich Unternehmer nicht nur mit ihrer Apple-ID in Apple Maps Connect anmelden, sondern per Telefon auch die durchgeführten Änderungen bestätigen. Neben Unternehmensbezeichnung und Anschrift lassen sich noch Telefonnummer, Webseite und Öffnungszeiten in der Karte hinterlegen - zusätzlich sogar Fotos der Geschäftsräume.


Neben Österreich kamen noch weitere Länder hinzu, sodass Maps Connect nun für 17 Länder zur Verfügung steht. Hierzu zählen Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien und USA.

Für Großunternehmen bietet Apple Karten auch Anbindung an verschiedene Dienstleister, über die weltweit Geschäftsadressen gleich für mehrere Kartendienste eingepflegt werden können. Unterstützt werden unter anderem DAC Group, Factual, Location3 Media, Marquette Group, Neustar Localeze, Placeable, PositionTech, SIM Partners, SinglePlatform, UBL, Yext und Yodle.
4
6
9
Die Apple Watch lässt sich derzeit nur mit Armbändern von Apple bestellen - alternative Armbänder von Drittanbietern wurden jedoch bereits vor Wochen angekündigt. Apple hat jetzt auch ein Dokument mit Vorgaben veröffentlicht, um das Zubehör als "Made for Apple Watch" bewerben zu dürfen. Die "Band Design Guidelines for Apple Watch" geben unter anderem vor, dass Hersteller Apples Umweltschutzbestimmugen befolgen müssen. Außerdem setzt Apple hohe Haltbarkeit und Belastbarkeit voraus, die in Tests nachgewiesen werden müssen.

Grundsätzlich sei sicherzustellen, dass Zubehör keine Funktionen der Apple Watch beeinträchtigt. Armbänder mit integrierter Ladefunktion für die Watch sind daher nicht erlaubt, denn diese würden die Sensoren an der Unterseite verdecken. Auch Schutzhüllen, die NFC-Kommunikation stören, erhalten daher keine Zulassung und dürfen das Siegel "Made for Apple Watch" nicht tragen. Im PDF-Dokument führt Apple auch die exakten Abmessungen und Schemazeichnungen auf.

0
0
7

Weitere Schlagzeilen

Wird die Apple Watch ein langfristiger Erfolg?

  • Ja, die Apple Watch könnte sogar Apples wichtigstes Produkt werden6,4%
  • Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone47,7%
  • Die Apple Watch wird immer Kunden finden, aber ein Nischenprodukt bleiben24,1%
  • Vielleicht, aber dafür muss Apple noch viel nachbessern11,3%
  • Nein, die Apple Watch ist nur ein kurzfristiger Hype und wird bald wieder verschwinden9,3%
  • Nein, Apple hat zu viel falsch gemacht, die Watch ist von Anfang an gescheitert1,2%
776 Stimmen28.04.15 - 06.05.15
11951