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iOS 26: Update-Verweigerung, katastrophal niedrige Verbreitung – verglichen mit früheren Updates

Auf den Entwicklerseiten pflegt Apple eine Statistik, aus der man die Verbreitung einer neuen Hauptversion von iOS entnehmen kann. Üblicherweise zeigt diese nach drei bis vier Monaten schnell Werte von 75 Prozent und mehr an, was Apple auch häufig hervorhebt. Merkwürdigerweise wurden die Daten jedoch seit der Veröffentlichung von iOS 26 nicht mehr aktualisiert. Das legte den Verdacht nahe, diesmal nicht mit guten Ergebnissen punkten zu können. Aktuelle Webstatistiken dürften nun belegen, warum das der Fall ist. Nutzer sind nicht nur zögerlich, es herrscht eine wahre Updateverweigerung. Das gab es bei Major Releases in dieser Form noch nie.


Desaströs schlechte Zahlen für iOS 26 – nicht nur unterdurchschnittliche
Statcounter ermittelt zu diesem Zeitpunkt des Jahres normalerweise rund 60 Prozent Webzugriffe mit der jeweils aktuellen iOS-Generation. Diesmal sind es gerade einmal 16 Prozent, was der mit gewaltigem Abstand schlechteste je ermittelte Wert für ein Major Release wäre. MacRumors warf ebenfalls einen Blick auf die eigenen Webstatistiken, die Anfang Januar 2025 noch bei 89 Prozent für iOS 18 lagen. Der direkte Nachfolger, also iOS 26, bringt es jedoch ein Jahr später gerade einmal auf mickrige 25,7 Prozent.

Unter MacTechNews-Lesern schneidet iOS 26 zwar etwas besser als in den Aufstellungen von Statcounter und MacRumors ab, 33 Prozent Verbreitung sind aber dennoch ein außergewöhnlich niedriger Wert. Zum Vergleich: Neue Hauptversionen überschreiten bei uns üblicherweise nach weniger als zwei Wochen die Marke von 60 Prozent. Derart niedrige Werte haben wir bis dato noch nie gesehen. Lediglich TelemetryDeck, ein Statistiktool zur Einbindung in iOS-Apps, zeichnet ein positiveres Bild und bescheinigt iOS 26 rund 55 Prozent Verbreitung – iOS 18 hatte vor einem Jahr aber 78 Prozent.

Die Stimmung kippt wohl eindeutig
Blickt man auf viele Diskussionen rund um iOS 26, so kann man durchaus von einer gekippten Stimmung sprechen. Gemeckert wurde zwar immer, doch erstmals lässt sich dies mit konkreten Zahlen, also tatsächlicher Updateverweigerung, messen. Aussagen wie "Apple legt keinen so großen Wert mehr auf Softwarequalität, eher auf Effekte und Marketing" hörte man früher vereinzelt, nun sind sie auch abseits von reinen Tech-Foren allgegenwärtig. Die Theorie, Apple habe in Windeseile ein halbgares Liquid Glass hinschustern müssen, um von KI- und Siri-Problemen abzulenken, kursiert ebenfalls beständig. Früher nicht die beste Hardware, dafür die beste Software, heute fast konkurrenzlos gute Hardware, dafür zunehmende Defizite bei Software – so fassen immer mehr Nutzer die Situation zusammen.

Kommentare

Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.01.26 09:37
Wenn keine merkwürdigen Effekte die Statistiken beeinflusst haben, scheint nun bei der Masse angekommen zu sein, dass die Software-Qualität von Apple sinkt. Das ist ein extrem schlechtes Zeichen, denn ist einmal der Ruf weg, dauert es eine sehr lange Zeit, diesen wieder aufzubauen.
+60
chrisseven09.01.26 09:38
Ich bereue den Umzug tatsächlich sehr und wäre lieber bei der vorherigen Version ohne Glas-Effekt geblieben. Ich hatte gedacht, man gewöhnt sich dran, aber es ist an so vielen Stellen so unmöglich zu bedienen und macht überhaupt keinen Spaß. Wenn man sich mehrmals am Tag über das Design aufregen musst, ist das schon ein Stressfaktor, den man sich gut sparen könnte. Bislang ist mir funktionell nicht ein einziges neues Feature wirklich untergekommen, was ich in der neuen Version brauchen würde.
+24
esc
esc09.01.26 09:41
Also ich merke bei meinem iPad pro (ca. 5 Jahre alt) dass es mit dem neuen Update langsamer geworden ist.
Hatte früher nie Wartezeiten, wenn ich die Spotlight-Suche verwendet habe.
+16
Nebula
Nebula09.01.26 09:43
Ich finde, der Spaß war schon länger hin. iOS 26 ist zwar die Krönung, aber ich habe mich seit Jahren an die vielen Unstimmigkeiten gewöhnt, sodass iOS 26 den Braten nicht mehr fett macht. Ich komme damit nicht schlechter klar als mit iOS 18. Bei macOS ist der Bruch mit Big Sur noch härter gewesen.
»Wir sind hier, um eine Delle im Universum zu hinterlassen.« – Steve Jobs
+5
Moranai
Moranai09.01.26 09:45
Mit 26.2 sind zwar die Fehler am iPhone weniger geworden aber einige sind immer noch da. Ich kann damit leben, aber schön ist anders. Optisch finde ich das mit dem Glas nicht schlecht, nur eben mit einigen Fehlern zusammen nervig. Wenn Text abgeschnitten ist oder schlecht lesbar ist. Ich hoffe auf iOS 27 mit der Behebung dieser Fehler und einer Optimierung der Oberfläche. Lieber weniger neues aber dafür ein solided OS. Das gilt auch für MacOS. Mein iPad ist bisher noch nicht auf 26, da meine Frau damit arbeiten muss, darf es noch nicht mit dem Update beglückt werden.
+4
reklov270809.01.26 09:45
Was iOS 26 angeht hab ich keinen Grund zur Klage. Es läuft alles gut und Liquid Glass sieht auf dem iPhone auch schön aus. Anders dagegen macOS. Das neue Design wirkt auf dem Desktop undurchdacht und wie unnötige Effekthascherei. Hier hoffe ich auf Verbesserungen mit macOS 27.
+17
andreas_g
andreas_g09.01.26 09:48
Sie sollten die Security-Updates von iOS 18 für iOS 26-fähige Geräte freigeben und dann iOS 27 auf Basis von iOS 18 entwickeln. So können all jene, die sich Liquid Glass nicht antun wollen, die alte Systemversion weiter nutzen und direkt auf iOS 27 umsteigen. Sonst werden wohl viele Leute mit unsicheren iPhones unterwegs sein. Sollten diese dann Probleme mit Cyber-Angriffen haben, würde das Apple nur noch weiter schaden.
0
Remigius09.01.26 09:50
Bei Liquid Glass scheinen sich tatsächlich und sehr deutlich die Geister zu trennen. Ich persönlich finde Liquid Glass auf dem iPhone gelungen. Für mich persönlich wirkt es frischer und die Buttons sind wieder Buttons geworden. Allerdings ist es, zumindest bei mir, recht buggy: Bei der App „Nachrichten“ hört der Texteditor bei längeren Messages auf dem Cursor zu folgen, sodass ich von Hand nach unten scrollen muss um zu sehen, was ich schreibe. Manchmal gibt es in Nachrichten, meistens bei Bildern oder Videos, auch kuriose Darstellungsartefakte. Die korrekte Darstellung folgt zwar kurz darauf, wirkt aber qualitativ befremdlich. Bei macOS sehe ich das etwas anders. Auch wenn mir Liquid Glass nicht gänzlich missfällt, stören mich die riesigen Eckenradien an den Fenstern schon und da gebe ich Howard Oakley recht, dass damit viel Platz verschwendet wird. Was ich auf meinem Intel iMac 2020 nach Update auf macOS 26.2 gestern ebenfalls „interessant“ fand: 26.2 aktiviert ohne Rückfrage FileVault. Nach einem Neustart und der Login-Maske vor dem Start des Systems, verband sich weder mein Trackpad (noch das mit den Mignon-Akkus), noch meine Apple Tastatur (aktuelles Modell) per Bluetooth. Ich musste die Tastatur erst mit einem Kabel verbinden, um mein Kennwort einzugeben zu können. Dann konnte/musste ich FileVault erst mal deaktivieren.
+12
MacStudio09.01.26 09:54
Wir sind in der Familie nach fast 40 Jahren Apple !!! auf Google bzw. das Pixel umgestiegen und es ist großartig. Software aus dem Jahr 2026. Das Apple iOS 26 nervt einfach massiv. Mein Bekanntenkreis folgt so langsam auch. Viele wollen von Apple weg, aber einen neuen iWatch oder andere Gadgets halten sie noch ab. Noch...
-17
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.01.26 09:54
Remigius
Die UI-/Layout-Fehler, die du beschreibst, habe ich auch in sehr vielen Apps über alle Plattformen hinweg. Ich habe mittlerweile aufgegeben, solche Sachen Apple zu melden – denn behoben werden diese sowieso nicht.

Am irrsten fand ich bislang, dass selbst bei der EINRICHTUNG eines neuen iPads diverse UI-Mängel (abgeschnittene Labels, deplatzierte Knöpfe) sichtbar waren. Da frag ich mich wirklich: Haben die das jemals selbst ausprobiert?
+29
Tomboman09.01.26 09:54
Ich hatte auf 26.1 geupdatet und es sehr schnell bereut. CarPlay mit Kabel hatte ständige Abbrüche und lies sich dann nicht mehr neu verbinden für mehrere Tage. Wenigstens hat (bis jetzt) hier 26.2 Abhilfe geschaffen, aber das Update im Auto war erst unbrauchbar.
Das letzte Mal hatte ich so ein negatives Gefühl mit iOS 7 oder so, wo ein Update die Verbindung Mobilfunknetz kaputt gemacht hat und es 2 Tage gedauert hat, bis ein Update kam und ich 2 tage weder telefonieren konnte, noch erreichbar war.
+1
Troubadixderdritte09.01.26 09:55
Erfreulich zu lesen. Darauf wird Apple reagieren müssen. Dieses effektheischende Klickibunti erinnert mich an Amateur-Websiten der 2000er-Jahre.
+4
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.01.26 09:56
Troubadixderdritte
Erfreulich zu lesen. Darauf wird Apple reagieren müssen. Dieses effektheischende Klickibunti erinnert mich an Amateur-Websiten der 2000er-Jahre.

Meine Meinung: Apple wird darauf reagieren – und zwar mit einer PR, dass iOS 26 das großartigste OS ever ist
+20
iWilson09.01.26 09:57
Liquid Glas stört mich eher weniger. Aber so Dinge wie die Liste vergangener Anrufe. Man drückte einfach auf einen Eintrag eines entgangenen Anrufs und die diese Nummer wurde angerufen. Jetzt landet man erstmal beim Kontakt und muss erstmal eine Nummer suchen.
Ebenso Facetime. Man konnte mal den Kontakt auswählen und dann einfach zwischen FT und FT-Audio wählen. Jetzt fragt er beim Tap auf das FT-Symbol ob Telefonnummer oder Mailadresse, keine Möglichkeit für FT-Audio.
Entweder werde ich wirklich langsam alt und träge im Umgewöhnen, oder die Usability hat schon ziemlich nachgelassen.
+19
pixel77
pixel7709.01.26 09:59
Ohne „Transparenz reduzieren“ und dunkle einfarbige Icons könnte ich iOS 26 nicht nutzen. Finde den Glas Look furchtbar. Leider gibt es auch mit diesen Settings einige Anzeigefehler. Visuell insgesamt ein sehr unrunder Release.
+20
t.stark
t.stark09.01.26 10:02
Man drückte einfach auf einen Eintrag eines entgangenen Anrufs und die diese Nummer wurde angerufen. Jetzt landet man erstmal beim Kontakt und muss erstmal eine Nummer suchen.
Spannend ist ja, dass es eine Option gibt, um wieder zurück zur altbekannten Darstellung zu kommen - einerseits Gottseidank! Andererseits sowas macht man eigentlich nur, wenn man sich nicht sicher ist, dass die neue wirklich besser ist. Das alte Design der Telefon-App war nicht ohne Grund lange unverändert... Da muss man einfach sicher sein, dass eine Veränderung auch eine Verbesserung ist. Dafür gibt es gibt es genug Methoden aus dem UX-Methodenkoffer - ich habe den Eindruck, dass Apple in der Hinsicht nicht mehr wirklich gut arbeitet, warum auch immer.
+11
Ludwich-B09.01.26 10:03
Ich frage mich, warum man überhaupt diesen neuen Glass-Look einführen musste. Das "alte" Design war doch gut. Es war einfach zu lesen, minimalistisch und sauber.
+11
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.01.26 10:07
Ludwich-B
Wie im Artikel beschrieben: Möglicherweise, um über das Scheitern an der KI-Front hinwegzutäuschen.

Und genau genommen war das Design seit Big Sur auch ein zweischneidiges Schwert: Es sah nicht übel aus, aber die Struktur der UI hat dort bereits sehr gelitten. Schau dir mal z.B. frühe Mac-OS-X-Versionen (zu 10.4-10.6-Zeiten) an oder gar Mac OS 8 oder Mac OS 9. Sieht natürlich heute SEHR Altbacken aus – aber die Struktur der Oberfläche war viel klarer.
+23
Paperflow
Paperflow09.01.26 10:08
iWilson
Aber so Dinge wie die Liste vergangener Anrufe. Man drückte einfach auf einen Eintrag eines entgangenen Anrufs und die diese Nummer wurde angerufen. Jetzt landet man erstmal beim Kontakt und muss erstmal eine Nummer suchen.

Einfach auf das 📞-Symbol ganz rechts klicken, dann wird sofort gewählt.

Ich finde es so besser, das verhindert versehentliches Anrufen beim Scrollen.
+16
t.stark
t.stark09.01.26 10:12
Paperflow
...
Ich finde es so besser, das verhindert versehentliches Anrufen beim Scrollen.
Früher waren die iPhones-Touchscreens deutlich besser und haben so versehentliches Anrufen beim Scrollen und anderen Gelegenheiten verhindert.
-1
STB
STB09.01.26 10:23
Ich finde liquid Glass genau so wenig gelungen wie damals Aqua.
Sieht einfach nur billig aus und kostet unnötig Ressourcen. Mein iPad 10 legt nach dem Update schon bedenkliche kunstpausen ein.
Gutes ui Design beschränkt sich auf das wesentliche, Apple ist auf dem Weg in die Sackgasse.
Und natürlich habe ich diese Darstellung und transparenzen abgestellt wo möglich
+3
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.01.26 10:28
STB
Ich finde liquid Glass genau so wenig gelungen wie damals Aqua.
Sieht einfach nur billig aus und kostet unnötig Ressourcen. Mein iPad 10 legt nach dem Update schon bedenkliche kunstpausen ein.
Gutes ui Design beschränkt sich auf das wesentliche, Apple ist auf dem Weg in die Sackgasse.
Und natürlich habe ich diese Darstellung und transparenzen abgestellt wo möglich

Das finde ich nicht. Aqua war damals leistungshungrig, aber es stellte in vielen Bereichen eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren UI-Designs dar. Beispiele: Sheets gingen im Kontext von Fenstern auf, so dass Nutzer diese zuordnen können. Animationen gaben Nutzern Hinweise, was passiert ist (z.B. beim Minimieren eines Fensters ins Dock).
+16
STB
STB09.01.26 10:37
Mendel Kucharzeck
STB
Ich finde liquid Glass genau so wenig gelungen wie damals Aqua.
Sieht einfach nur billig aus und kostet unnötig Ressourcen. Mein iPad 10 legt nach dem Update schon bedenkliche kunstpausen ein.
Gutes ui Design beschränkt sich auf das wesentliche, Apple ist auf dem Weg in die Sackgasse.
Und natürlich habe ich diese Darstellung und transparenzen abgestellt wo möglich

Das finde ich nicht. Aqua war damals leistungshungrig, aber es stellte in vielen Bereichen eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren UI-Designs dar. Beispiele: Sheets gingen im Kontext von Fenstern auf, so dass Nutzer diese zuordnen können. Animationen gaben Nutzern Hinweise, was passiert ist (z.B. beim Minimieren eines Fensters ins Dock).
Wenn ich mich recht erinnere war Aqua ja die erste UI von Mac OS X, das war natürlich ein Meilenstein bezogen aufs OS. Ich bezog mich in meiner Kritik auf die Transparenzeffekte und die Glasoptik bzw. Aqua-optik.
Finde ich ähnlich unnötig wie das "Leder" Adressbuch aus Zeiten des Skeuomorphismus, und ja, die Darstellung der Transparenz kostet nicht zu knapp Rechenleistung.
+3
t.stark
t.stark09.01.26 10:38
Aqua war damals leistungshungrig, aber es stellte in vielen Bereichen eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren UI-Designs dar. Beispiele: Sheets gingen im Kontext von Fenstern auf, so dass Nutzer diese zuordnen können. Animationen gaben Nutzern Hinweise, was passiert ist (z.B. beim Minimieren eines Fensters ins Dock).
Es gibt natürlich auch immer eine gewisse Schnittmenge zwischen Screen Design und Interaktionsdesign, aber man kann es i.A. schon ganz gut trennen.
Ich denke hier geht es in erster Linie um das Screen Design von Aqua.

Ich denke Apple hat bei macOS visuell sehr verspielt angefangen und hat das dann bei den meisten Releases immer mehr konsolidiert, bis es richtig gut war. Und dann haben sie alles in die Tonne geworfen
+2
MLOS09.01.26 10:39
Zum Visuellen kann ich jetzt nichts beitragen, aber da auch die Softwarequalität an sich zur Sprache kam: Seit iOS 13 geht es meiner Meinung nach nur noch bergab. macOS nutze ich erst seit Big Sur und mit 11.2 gab es Sachen, die einfach nicht funktionierten im Bereich Accessibility, bei mir VoiceOver, was ich zur Bedienung der Geräte zwingend benötige.
Frühere Releases waren dafür bekannt, dass alles sofort und intuitiv mit VoiceOVer funktionierte, heute ist alles voll von kleinen Bugs, die angesichts der Vielzahl doch zu einem größeren Problem im Alltag werden.
Zwar behebt Apple auch immer mal wieder etwas, aber gefühlt kommen für ein behobenes Ärgernis drei neue dazu.
Mit Version 26.0 aller Systeme konnte man sich z.B. nicht einmal mehr die Stimme für die Sprachausgabe einstellen, da bis auf die Standardstimme für die ausgewählte Sprache keine mehr geladen wurde. Und das, obwohl das Problem über zwei Monate in den BEtas schon vorhanden war.
Viele der Probleme treten auch nur sehr sporadisch auf, man kann also beim Melden nicht die genauen Reproduktionsschritte darlegen. Das ist aber wohl auch nicht so wichtig, denn selbst bei detailreichen Reports an Apple mit einigem an Material zur Reproduktion (z.B. gebastelte Websites für WebKit-spezifische Accessibility-Probleme) passiert oft jahrelang einfach nichts.
Gerade im WebKit BEreich hatte ich mir auch mal überlegt, auf GitHub Issues zu erstellen, aber aktuell fehlt mir da irgendwie die Lust, da ZEit zu investieren, weil man aus Erfahrung schon kennt, dass eigentlich nichts wirklich passiert.
+7
Tom Macintosh
Tom Macintosh09.01.26 10:45
was ist daran nicht lesbar ? Die Icons sind doch alle
ganz normal sogar bei Glaseffekt sichtbar und ganz sauber wie früher zu unterscheiden….
wenn ich die Icons einfärbe finde ich keine mehr schön und die UI dann langweilig
+1
Embrace09.01.26 10:45
Ich finde das Design und die Animationen grundsätzlich sehr cool, aber wenn man ehrlich ist, ist beides nicht nutzerfreundlich: Es gibt nach wie vor viele Stellen, die einfach schlecht lesbar sind und durch die Animationen ist man langsamer, weil Kontextfenster erst „lange“ animiert werden. Dazu kommen noch viele weitere UI Bugs, wie Adresszeilen in der Mitte von Safari.

Von macOS brauchen wir gar nicht erst reden. Die Konsistenz ist nun völlig dahin. Ist kein schönes Gefühl mehr, damit zu arbeiten. Das müsste dem C-Level eigentlich auch aufgefallen sein, wenn sie damit arbeiten würden.
+7
Phileas09.01.26 11:02
Wenn ich raten müsste: Ein OS mit vielen Animationen sorgt dafür, dass ältere Geräte sich langsamer anfühlen, als die neueren. Etwas, dass Apple seit den Anfängen des iPhones immer wieder ausgenutzt hat, um die nächste Generation zu verkaufen. Nur haben sie diesmal den Bogen überspannt.
+6
macblubb
macblubb09.01.26 11:06
Die Diskussionen hier im Forum zu dem Thema sind ja häufig vorhanden. Eine der besten fand ich die vom 10.12.
Don't touch anything and don't go to the toilet!
+3
h.ml09.01.26 11:10
Für mich ist es schon länger ein Rätsel, warum "muss" man immer wieder etwas Neues bringen oder bewährtes verändern? Heraus kommen oft Verschlimbesserungen ohne Mehrwert für die Anwender, das System zudem komplizierter, Unlogischer in dem man zb. Funktionen anderst an-, oder Zuordnet und es insgesamt Störanfällliger macht.
Ich habe keine grösseren Probleme mit IOS 26, aber warum sah man sich "gezwungen" hier (mal wieder) etwas grundlegend zu verändern, was bringt es für den Anwender?
Mein Mac OS bleibt in jedem Fall von diesem neuen System bis auf weiteres verschont.
0
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