Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Gaming oder Arbeit: Dies sind die Must-Haves für einen perfekt eingerichteten Desktop

Und wieder stürzen wir uns in ein neues Jahr. Je nach Stimmung hinsichtlich der persönlichen wie allgemeinen Gesamtumstände mal mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Desktop-Worker und andere Bildschirm-Anglotzer, die viel Zeit am Desktop verbringen, werden über die Jahre feststellen, dass – neben unverzichtbarem Ausgleichssport – einige Dinge die Zeit am Computertisch wesentlich angenehmer machen.

Dies mag nicht der erste REWIND-Artikel in dieser Richtung sein, aber der Letzte ist schon wieder einige Jahre her und es gibt neue Tools, Gadgets und Unterhaltungselektronik, auf die sich ein näherer Blick lohnt. In meinen nun schon rund 20 Jahren für REWIND und noch viel mehr Jahren an anderen Bildschirmarbeitsplätzen hat sich mein Umfeld ständig verändert. Einige Dinge bleiben über viele Jahre, andere kommen und gehen je nach Bedarf, und wieder andere folgen dem Lauf technischer Entwicklungen.

Das beste Beispiel ist der Mac selbst. Von Tower-Modellen über Laptops, kleineren Tisch-Macs bis hin zu vollintegrierten iMacs und wieder zurück zu kleinen Desktop-Macs (Mac Studio / Mac mini) ist fast alles aus Cupertinos Denkzentrale über (und unter) meinen Tisch gewandert. Der Mac ist und bleibt hier DAS zentrale Element der Aufmerksamkeit. Für ihn und mich gilt es lediglich, das ideale Umfeld zu schaffen. Dafür haben sich im Laufe der Zeit eine Reihe nützlicher bis unverzichtbarer Dinge ergeben. Und das sind aktuell meine Top-Empfehlungen für jeden Desktop-Jockey:

Nummer Uno: Der Tisch (logisch)
Im Laufe der Jahre bestand die Arbeitsfläche in meinem Home-Office unter anderem aus einer ausgemusterten Tischplatte ohne Gestell, die einige Jahre auf Kartons und Büchern ruhte. Die Lösung war durchaus stabil, aber erstens zu klein und ursprünglich nur für einen kurzen Übergang gedacht. Und hübsch schon mal gar nicht. Doch es kamen andere Dinge dazwischen, die einen schnellen Wechsel verzögerten. Irgendwann jedoch ergab sich die günstige Gelegenheit, auf einen ausgemusterten Ikea-Schreibtisch zu wechseln, der für die heutigen Verhältnisse des schwedischen Möbelhauses unglaublich stabil und robust ist. Der steht auch jetzt noch hier, soll aber hoffentlich bald durch einen höhenverstellbaren Schreibtisch ersetzt werden.

Womit wir beim Punkt sind: Statt nur Geld für Tech-Hardware auszugeben, sollte man so früh wie möglich für einen ergonomischen Platz sorgen. Der Tisch ist dabei die halbe Miete. Es muss nicht zwingend ein reiner Stehtisch sein. Es heißt zwar, sitzen ist das neue Rauchen, aber man kann es auch übertreiben. Was auf jeden passen sollte, ist die Stabilität (wackelfrei, und belastbar sollte er sein), die richtige Sitzhöhe und ausreichend Platz auf und unter der Tischplatte. 180 cm bis 200 cm Breite, 80-90 cm Tiefe und eine an die Körpergröße angepasste Höhe (am besten justierbar) sollten es sein. Wenn sich der Tisch dann bei Bedarf auch noch ganz hoch fahren lässt, um stehend daran arbeiten zu können, umso besser. Das setzt allerdings auch gutes Kabelmanagement voraus, was zum Beispiel in meinem Fall mit vielen unterschiedlichen strombetriebenen und vernetzten Komponenten auf dem Tisch gar nicht so leicht ist.

Die Angebotsvielfalt an Arbeitstischen ist riesig und die Preisspanne reicht von Grabbeltisch (Wortspiel) bis hin zum edlen Designermöbel mit allem Schicki-Micki. Ihr Geldbeutel entscheidet. Mein spezieller Tipp richtet sich an diejenigen, die das nötige Kleingeld haben und sich was richtig Edles gönnen wollen. Gemeint ist der TEAM 7 „Pisa“ Schreibtisch. Ein wunderschöner Holzschreibtisch, den es in unterschiedlichen Echtholzausführungen gibt und der umfangreich in Größe und Ausstattung konfigurierbar ist. Je nachdem kostet das gute Stück allerdings 5.000 Euro oder mehr. Der Pisa – der nichts mit der gleichnamigen Bildungsstudie zu tun hat – ist elektrisch mit sehr dezenter Technik auf Stehhöhe ausfahrbar und erstaunlich stabil. Selbst voll ausgefahren wackelt da nichts, obwohl er recht fragil aussieht. Und die Naturholzflächen sind ein Traum.


Nummer 2: Der Stuhl (auch logisch)
Das Thema wurde oft behandelt und auch hier gibt es nicht die eine Empfehlung für jeden Geschmack und Bedarf. Von minimalistischen Steh-Sitz-Hockern bis hin zu vollausgestatteten Luxus-Bürostühlen ist alles denkbar. Und vor allem besser, als Omas Holzstuhl vom Esstisch zu entführen und sich damit den Rücken zu versauen. Wichtig ist vor allem auch hier eine hochwertige und langlebige Konstruktion in Kombination mit guter Ergonomie. Und die sollte man sich etwas kosten lassen.

Ich hätte es selbst nicht gedacht, aber inzwischen sitze ich seit über 16 Jahren (siehe Vorstellung in 2009) auf einem Sato Galileo Bürostuhl, der mit über 2.000 Euro zwar recht teuer war – insbesondere wenn man sich die Millionen von Billigstuhl-Ramschangeboten im Internet anschaut – der aber bis heute so stabil und wackelfrei wie am ersten Tag ist, womit sich die Investition längst amortisiert hat. Nicht eine Schraube habe ich nachziehen müssen und auch die Gasdruckfeder, die Bewegungsmechanik und die Sitzflächen sowie der Stoff sind noch einwandfrei. Einzige Änderung: nach einem Zimmerumbau habe ich die Rollen von Teppich auf Hartböden umgestellt. Ich bezweifle, dass ein „Gaming-Drehstuhl“ von Temu für dreizehneurofuffzich da mithalten kann. Egal wie spacig der aussieht.

Zu einem guten Drehstuhl empfiehlt sich unbedingt eine Fußstütze zur weiteren Unterstützung der Sitzgesundheit. Eine einfache Lösung wie diese hat sich bei mir seit ein paar Jahren bewährt.


Den Sato Galileo gibt es noch immer, und er kostet nach wie vor um oder über 2.000 Euro. An seinem Nutzen hat sich nichts geändert und sein Design und die Ergonomie sind nach wie vor absolut zeitgemäß.

Drittens: LICHT!
Über viele Jahre habe ich gepredigt, dass eine gute Desktop-Leuchte unbedingt zur Grundausstattung gehört. Das ist auch heute noch so. Aber es muss nicht unbedingt die übliche Schwenkarm- bzw. Klemmlampe mit Gelenkarm sein, wie meine noch im Einsatz befindliche Waldmann, die seit 2015 (auch schon wieder über zehn Jahre – WOW) bei mir im Einsatz ist. Inzwischen denke ich über den Kauf einer spezialisierten Stehlampe nach. Warum? Deswegen …

Während eine gute Schreibtischlampe wie die Waldmann den Desktop wirklich gut ausleuchtet, bleibt doch der Rest des Raums im Dunkeln. Man arbeitet mehr oder weniger in einer kleinen Lichtinsel, wenn man nicht die allgemeine Raumbeleuchtung zusätzlich anschaltet, die vielleicht gar kein gutes Arbeitslicht bietet.

Auf Dauer ist es – insbesondere natürlich in der dunklen Jahreszeit – angenehmer, wenn auch die Peripherie des Arbeitsumfeldes ausrechend erhellt wird. Für diesen Zweck bieten sich spezielle Stehlampen an, die sowohl direkte als auch indirekte Beleuchtung erlauben. Ein gutes Beispiel, auf das ich vielleicht auch bald umsteige, ist diese Lampe:


Leuchten dieser Art gab es lange nur von Spezialanbietern und Designer-Labels zu sehr hohen Preisen. Doch inzwischen gibt es auch bezahlbare Varianten, die wie im Falle der Luxula sogar eine sehr hohe Lichtqualität (CRI >98) versprechen. Dimmbar und schaltbar für Down- und Uplight bieten Lampen wie diese ein noch angenehmeres Arbeitsumfeld, als die reichweitenbegrenzten Tischleuchten. Rund 250 Euro kann einem das locker wert sein.


Viertens: Ablagemöglichkeiten
Heutzutage brauchen wir zum Glück viel weniger bis gar kein Papier mehr am Desktop. Spezielle Zettelkästen und Aktenordner können damit wegfallen. In meinem Büro existieren tatsächlich nur noch zwei Aktenordner mit uralten Unterlagen. Und der Drucker, den ich nur noch selten benötige und der in einem anderen Raum steht, kommt mit wenig Futter aus. Notizzettel gibt es hier auch nicht mehr. Temporäre Notizen landen bei mir auf einem „Schmierzettel“ in der Notizen-App. Auch Stifte gibt es aus dem Grund nur noch wenige in meinem Arbeitsumfeld.


Doch andere Dinge haben die Papierflut ersetzt. Etwa Kabel und Adapter, oder Hubs und USB-Festplatten. Dank der Durchsetzung von USB-C wird es zwar langsam weniger mit Steckeradaptern, aber es braucht im Alltag dennoch etliche Strippen. Sei es zum Aufladen von Akkus, für die Peripherie des Mac oder die Desktop-HiFi-Anlage. Darum – und für viele andere Dinge – ist die Notwendigkeit für einen Schreibtischcontainer nach wie vor gegeben. Der sorgt auch dafür, dass der Zubehörkrempel nicht ständig auf dem Tisch liegt, sondern ordentlich und staubgeschützt in Schubladen landet.

Eine Unter-Tisch-Lösung, wie hier vorgestellt, zur Aufnahme von Festplatten, Hubs und Kabeln, ist eine weitere nützliche Installation, die ich dringend empfehle. Der oben genannte Schreibtisch von TEAM 7 kann übrigens ab Werk mit einer sehr praktischen Lösung dieser Art bestellt werden.


Fünftens: Sound
Oft unterschätzt, aber wie Licht und ergonomisches Sitzen trägt auch ein guter Sound am Desktop zum Wohlbefinden bei. Ob über Desktoplautsprecher für Musik oder Gaming-Sound oder Musikspaß per Kopfhörer: Ein gutes Stereo-Setup nach Bedarf und Anspruch komplettiert das Umfeld. REWIND hat seit seiner Gründung im Jahr 2006 auch dieses Thema immer wieder behandelt und ich behaupte mit einem gewissen Stolz, zu der heute etablierten Kategorie und dem Namen „Desktop-HiFi“ in nicht unerheblichem Maße beigetragen zu haben. In der Anfangszeit der REWIND galt das noch als Unsinn. Mehr als ein paar Brüllwürfel aus Plastik mit Rumpelbass unterm Tisch waren bis dahin am Desktop eher unbekannt.


Wieder ist eine Pauschalempfehlung aufgrund des riesigen Angebots an desktoptauglichen Lautsprechern und Komponenten unmöglich. Einfach die REWIND verfolgen und die Vorstellungen und Tests lesen hilft. Um ein tolles Beispiel zu einem fairen Preis zu nennen, schauen und hören Sie sich doch mal den eversolo PLAY an, der für mich das Highlight des Jahres 2025 war. Ergänzt um passende, desktoptaugliche Passivlautsprecher bietet dieser kleine Streaming-Amp alles, was heute auf diesem Gebiet möglich ist, in einem kompakten Paket, das gut unter den Monitor passt. Und der PLAY spielt auch dann munter weiter, wenn der Mac mal aus ist, denn er ist die Quelle, und nicht der Mac.

Fazit: Mach Dir das Desktop-Leben schön
Soweit nur ein paar Empfehlungen, die ich nur als Anreiz verstanden wissen möchte, sich mal Gedanken darüber zu machen, wo und womit man viele Stunden vor dem Bildschirm verbringt. Jeder hat seine eigenen Prioritäten, Ansprüche und sein eigenes Budget. Für nahezu alles gibt es passende Angebote.

REWIND gibt sich Mühe, auch im 20. Jahr seines Bestehens weiterhin mit Tipps aus diesen und anderen Bereichen des modernen Lebens zu informieren und zu helfen. In diesem Sinne: Auf ein gutes Jahr 2026! Ich gehe jetzt eine Runde spazieren. Genug gesessen.

Kommentare

Quickmix
Quickmix03.01.26 08:24
Stark 👍
0
froyo5203.01.26 08:31
Tipp für einen Schreibtisch-Container, so wie er bei mir im Einsatz ist:

+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex03.01.26 09:09
Eigentlich müssten wir jetzt na wieder einen Zeig deinen Schreibtisch Thread eröffnen
+3
esc
esc03.01.26 10:31
Ich kann die Tische von USM empfehlen, qualitativ sehr hochwertig und preislich nicht masslos übertrieben.
Ausserdem findet man viele davon auch günstig gebraucht.
+5
mactelge
mactelge03.01.26 11:05
EGON EIERMANN mit der passenden Tischplatte von hier

Verarbeitet wird das Linoleum von Forbo. Beachtenswert auch das Regalsystem!
Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!
+3
vta03.01.26 11:17
mactelge
EGON EIERMANN mit der passenden Tischplatte von hier

Verarbeitet wird das Linoleum von Forbo. Beachtenswert auch das Regalsystem!
Habe ich seit x-Jahren. Allerdings möchte ich das Eiermann-Tischgestell bei Gelegenheit gegen ein höhenverstellbares Tischgestell austauschen.


Die Lampe aus dem Artikel ist ein Schnapper:
"LUXULA Büro Stehlampe LED, dimmbar, CRI>98 Vollspektrum, UGR<16 blendfrei, RG0 Blaulichtfilter, 4000K Neutralweiß, 2x 50W Uplight und Downlight, 7000lm, weiß - Tageslichtlampe Büro Stehleuchte [Energieklasse F]"

Normalerweise kosten solche Lampen deutlich mehr.
Schade, dass man die Farbtemperatur nicht auch wechseln kann.


hat angeblich Vollspektrumlicht!
+3
TorstenW03.01.26 12:38
Ich finde die grundlegenden Kategorien ergeben durchaus Sinn, aber viele der Empfehlungen sind eher im Bereich "Luxus" oder "unnötig" angesiedelt.
5000€ für einen vergleichsweise simplen Schreibtisch ist relativ übertrieben.
Für die Hälfte kann man sich einen Custom Schreibtisch bauen (lassen), wenn man sich die Zeit nimmt z.B. über Etsy ein paar Schreiner zu kontaktieren und zu beschreiben was man sich vorstellt.

Schreibtischstühle umbedingt probesitzen, bevor man kauft. In jeder größeres Stadt gibt es Studios wo man ergonomische Stühle austesten kann. Das ist ein wahrer Augenöffner und nicht immer ist die teuerste Variante die, die am besten zu einem passt.

Ein Streaming-Amp auf dem Schreibtisch ergibt mMn eher wenig Sinn, denn man hat ja da einen Mac/PC stehen, der ohnehin schon streamen kann. Da zahlt man im Grunde doppelt für die gleiche Funktion.
Hier empfinde ich ein vernünftiges Audiointerface und Aktivlautsprecher als die deutlich elegantere Wahl.
+14
sonorman
sonorman03.01.26 12:56
TorstenW
Wie ich im Artikel schrieb:
Mein spezieller Tipp richtet sich an diejenigen, die das nötige Kleingeld haben und sich was richtig Edles gönnen wollen." … und … "Soweit nur ein paar Empfehlungen, die ich nur als Anreiz verstanden wissen möchte, […] Für nahezu alles gibt es passende Angebote.

Ob ich nun ein besonders billiges oder ein besonders teures Produkt als Beispiel nenne, macht für die Aussage keinen Unterschied.

Und ein kleiner Streaming-Amp macht auf dem Desktop insofern Sinn, weil der auch dann spielt, wenn der Mac Feierabend hat. Wer den Mac ohnehin immer an hat, kann natürlich einen DAC oder Aktivboxen mit USB nehmen. Auch hier gilt: das im Text genannte sind Beispiele.
+1
Finnigan03.01.26 15:12
vta
Habe ich seit x-Jahren. Allerdings möchte ich das Eiermann-Tischgestell bei Gelegenheit gegen ein höhenverstellbares Tischgestell austauschen.

null problemo
> Eiermann M (mechanisch) und Eiermann E (elektrisch)
> guck hier
+4
vta03.01.26 15:39
Finnigan
vta
Habe ich seit x-Jahren. Allerdings möchte ich das Eiermann-Tischgestell bei Gelegenheit gegen ein höhenverstellbares Tischgestell austauschen.

null problemo
> Eiermann M (mechanisch) und Eiermann E (elektrisch)
> guck hier
Danke. Kannte ich nicht.
Leider findet man nur wenig Infos dazu und keinen Preis. Aber ein Händler ist in der Nähe. Ich werde mir das bei Gelegenheit mal näher ansehen. Ansonsten halt ein anderes Tischgestell.
+1
s-cope03.01.26 17:09
> vta
Ca. 3.000 Euro (Eiermann E)
+1
jacklucy&josh03.01.26 18:05
Ja, wenn man sich überlegt wieviel Zeit man vor dem / am Schreibtisch sitzt, dann darf man da ruhig ein paar Euros investieren.
• Ich hab auch meinen Eiermann + Tischplatte von Faustlinoleum (top!) ausgetauscht gegen einen höhenverstellbaren Schreibtisch von Desktronic. Die Platte mit dem geschmeidigen Linoleum hab ich einfach drauf montiert.

• Vor gut 20 Jahren habe ich mir eine sauteure Lampe (mit Bewegungs- und Lichtmengensensor) von Waldmann gegönnt und die leuchtet selbst nach vielen Umzügen immer noch perfekt meinen Schreibtisch aus. Vom Design her sieht die immer noch up-to-date aus und dürfte der im Artikel angepriesenen Leuchte Modell gestanden haben. Vor 2 Monaten wurde der Schalter defekt, ja selbst nach so vielen Jahren gibt's noch ein leitbares Ersatzteil dafür. Top!

• Nur beim Sessel bin ich noch ganz nachlässig. Da hab ich einen mittlerweile durchgesessenen von IKEA. Der fliegt aber demnächst raus, und muss weichen. Nur was folgt nach?
+2
vta03.01.26 18:53
s-cope
> vta
Ca. 3.000 Euro (Eiermann E)
Das ist aber der komplette Tisch. Tischplatte hätte ich ja. Aber ich denke, das wird auch ohne Tischgestell entsprechend kosten und mir den Aufpreis nicht wert sein.
0
Huba03.01.26 21:24
Ich habe mir direkt im Studium nach gut gearbeiteten Semesterferien einen richtig professionellen ergonomischen Bürostuhl angeschafft. Der war zwar für meine damaligen finanziellen Möglichkeiten unverschämt (zu) teuer, war aber im Nachhinein eine goldrichtige Entscheidung -- hat er doch alle meine Computerhardware und sonstige Möblierung um Generationen überlebt. Kann ich nur jedem empfehlen. Und eine frühzeitige Altersvorsorge… aber das ist ein anderes Thema.
+2
Nebula
Nebula03.01.26 22:46
Nachdem meine Katzen meinen teuren Dauphin zerfetzt hatten, hielt bei mir jetzt ein günstiger Flexispot Sheer Einzug. Da schmerzt der Ersatz nicht  so sehr. Mehr saß aber gerade ohnehin nicht drin. Ich hoffe, die Katzen meiden ihn nicht, weil da irgendwelche Schadstoffe ausgasen. Da aber auch edlere Hersteller bei den günstigen Modellen voll auf Plastik setzen, habe ich den Versuch gewagt. Der Stuhl roch nach dem Auspacken kaum und ist dem alten Dauphin vom Komfort ebenbürtig. Er ist etwas härter und nicht ganz so gut verarbeitet, aber besser als der Ikea-Stuhl in der Werkstatt.
»Wir sind hier, um eine Delle im Universum zu hinterlassen.« – Steve Jobs
0
milk
milk04.01.26 11:52
Die Liebe zum Eiermann-Tisch kann ich so gar nicht nachvollziehen. Die lose aufliegende Tischplatte hat mich wahnsinnig gemacht.
+2
Troubadixderdritte04.01.26 12:13
Meine Quelle für eine gute, schicke, aber nicht überteuerte Ausstattung ist Desktronic [url=desktronic.de] (höhenverstellbare Schreibtische, Monitorarme, Hightech-Bürostühle). Kann ich wärmstens empfehlen.
+1
molly7804.01.26 19:52
Troubadixderdritte
Meine Quelle für eine gute, schicke, aber nicht überteuerte Ausstattung ist Desktronic [url=desktronic.de] (höhenverstellbare Schreibtische, Monitorarme, Hightech-Bürostühle). Kann ich wärmstens empfehlen.

Wie schaut es mit der Standfestigkeit bei hochgefahrenem Schreibtisch aus? Mein Eliot Schreibtisch stellt mich da nicht wirklich zufrieden
0
GeoM04.01.26 20:41
milk
Die Liebe zum Eiermann-Tisch kann ich so gar nicht nachvollziehen. Die lose aufliegende Tischplatte hat mich wahnsinnig gemacht.
Das fand ich auch nervig. Als noch schlimmer empfand ich den konstruktionsbedingten Schmerz an den Schienenbeinen beim Ausstrecken dieser.
Um was drauf abzulegen oder präsentieren ok – zum darauf/ daran arbeiten gibt es definitiv bessere.
+1
fleissbildchen05.01.26 00:36
Hi Sonorman, der Sato Galileo ist ja sehr interessant - besonders mit deinem Langzeit-Bericht dazu! Du schreibst, er wäre noch erhältlich, aber ich finde keine Bezugsquelle. Hast du vielleicht einen Tipp, wer den noch liefern kann?
0
Büffelchen
Büffelchen05.01.26 05:40
fleissbildchen

Moin, siehe www.design-Zentrum.de 🤓.
&gt;&gt;&gt; Du hast keine Chance- aber nutze sie. &lt;&lt;&lt; ( Achternbusch )
0
sonorman
sonorman05.01.26 09:12
fleissbildchen
Ja, der Galileo ist wirklich toll. Absolut geschmeidige und klapperfreie Mechanik selbst nach 16 Jahren! Ok, ich bin auch kein großer Zappelphilip und gehe immer pfleglich mit meinen Sachen um, aber der Stuhl brauchte bislang wirklich Null Wartung. Auch die Stoffbezüge sind noch nicht durch. Etwas schmuddelig zwar inzwischen, was ich auch mit Polsterreiniger nicht mehr ganz weg bekomme, aber ansonsten völlig in Ordnung. Die fest gepolsterten Armlehnen (lederüberzogen) sind ebenfalls noch tip-top, auch wenn das Leder an den Stellen, wo die Ellenbogen sitzen, leicht rissig geworden ist. Aber wir werden im Alter ja alle etwas rissiger.

Wo es ihn zu aktuell kaufen gibt, musst Du tatsächlich mal googeln. Da habe ich momentan keine Übersicht.

Ach so, nur eine kleine Kritik: Die "ausrollbare" Beinauflage vorne an der Sitzfläche ist nicht wirklich fest und nicht in der gewünschten Position arretierbar. Die rollt sich immer wieder ein. Aber das war von Anfang an so und mich stört es auch nicht, weil die Sitzfläche für mich (183 cm) auch so lang/tief genug ist.
+1
fleissbildchen05.01.26 09:45
Büffelchen
fleissbildchen

Moin, siehe www.design-Zentrum.de 🤓.

Vielen Dank! Das habe ich auch gefunden, aber dort kann man weder den Bezugstoff noch die Farbe wählen. Den Stuhl scheint es nur noch als Restbestand zu geben. Jetzt könnte man natürlich hoffen, dass er in den vergangenen 17 Jahren signifikant weiterentwickelt wurde und ein neues, viel besseres Modell erhältlich ist, aber die Firmenhistorie lässt eher vermuten, dass da nicht so viel passiert ist. Ist ein paar mal weiterverkauft worden und jetzt Teil eines Gemischtwarenladens, wie es scheint.
0
sonorman
sonorman05.01.26 10:17
Da scheint es wirklich nur noch Restbestände zu geben. Sehr schade.

Jedenfalls habe ich bis heute keinen Bürostuhl gefunden, für den ich den Galileo hergeben würde.
+1
t.stark
t.stark05.01.26 11:17
Ich suche immer noch einen Schreibtischstuhl, der auf einem unebenen, empfindichen Untergrund ohne weiteren Schutz nutzbar ist, ohne diesen Boden zu zerstören.
0
fleissbildchen05.01.26 11:21
sonorman
Da scheint es wirklich nur noch Restbestände zu geben. Sehr schade.

Jedenfalls habe ich bis heute keinen Bürostuhl gefunden, für den ich den Galileo hergeben würde.

Dein Tipp ist Gold wert - vielleicht finde ich ja noch einen der Letzten! Vielen Dank!
0
evanbetter
evanbetter05.01.26 12:56
Ich habe einen Vitra Ypsilon im Jahr 2001 für 1800€ gekauft und sitze noch immer jeden Tag wie ein König darin. Unglaublich, wie wertig der ist.


Und HomePods, die direkt vom Mac aus angesteuert werden. Passt perfekt.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
0
aibe
aibe05.01.26 14:13
Falls noch niemand von diesem Stuhl gehört hat (ist recht neu), ich habe ihn mir bestellt und kann gern berichten. Vielleicht hat ihn ja auch jemand und kann berichten?!

Habe seit 5 Jahren einen Steelcase Gesture mit Kopfstütze im Einsatz und bin eigentlich ganz zufrieden. Das Konzept bzw. die Idee des Omni haben mich jedoch echt angesprochen und ich wollte es mal probieren. Er müsste diese Woche geliefert werden.

Vielleicht ist er ja für den einen oder anderen auch interessant...
0
sonorman
sonorman05.01.26 15:35
aibe
Der sieht interessant aus. Auch die Fußstütze!
+1
vta05.01.26 15:39
milk
Die Liebe zum Eiermann-Tisch kann ich so gar nicht nachvollziehen. Die lose aufliegende Tischplatte hat mich wahnsinnig gemacht.

Wieso?
Bei mir wackelt nichts. Meine Tischplatte hat aber vermutlich auch genug Gewicht (Faust Linoleum): 220 cm x 95 cm (letzte Wert weiß ich nicht genau).

Aber ich hänge an dem Tischgestell auch nicht, wenn ich auf höhenverstellbar umbauen sollte.
+1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.