Forderung nach App-Store-Bann von X und Grok: Massenhaft Bilderzeugung mit sexueller Gewalt an Frauen und Kindern


In einem offenen Brief erinnern mehrere US-Senatoren Apple und Google daran, dass beide Unternehmen in der Vergangenheit unter Druck der US-Heimatschutzbehörde Apps wie ICEBlock und Red Dot sehr schnell entfernt hatten – obwohl diese keine illegalen Inhalte erzeugten, sondern lediglich Meldungen über Einwanderungsbehörden ermöglichten. Im
aktuellen Fall seien jedoch eindeutig rechtswidriges Verhalten und klare Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen auszumachen: Derzeit mache nämlich der Trend von sich reden, mithilfe von Grok massenhaft nicht-einvernehmliche sexualisierte Bilder von Frauen und Kindern zu verbreiten. Die Forderung lautet daher, sowohl X als auch Grok-Apps vorübergehend aus den App Stores zu werfen, bis die Angelegenheit ausgeräumt sei. Bewiesen sei durch das Vorgehen gegen ICEBlock ja, wie schnell man reagieren könne.
Frauen und Kinder in sexualisierter Gewalt zu sehen – Lachtränen-Reaktion von MuskDie Senatoren verweisen auf Fälle, in denen Grok bestehende Fotos so manipuliert haben soll, dass Frauen in Szenen sexualisierter Gewalt, Demütigung oder schwerer Misshandlung gezeigt werden. In zahlreichen Fällen seien auch sexualisierte Darstellungen von Kindern entstanden. Es könne keinerlei Zweifel daran bestehen, dass X von diesen Entwicklungen weiß, so die Aussagen im Brief. X habe dieses Verhalten sogar gefördert – unter anderem dadurch, dass Elon Musk persönlich diesen Trend mehrfach mit "Tränen vor Lachen"-Emojis zur Kenntnis nahm. Forscher haben außerdem ein Grok-Archiv gefunden, das Berichten zufolge fast 100 Bilder potenziellen sexuellen Missbrauchs von Kindern enthält – zusätzlich zu vielen weiteren nicht-einvernehmlichen Nacktdarstellungen realer Personen, in denen gefoltert und Schlimmeres gezeigt wird.
Schnelles Vorgehen gefordert – Erinnerung an Apples Sicherheits-VersprechenIm Appell, X und Grok aus dem App Store bzw. Playstore zu entfernen, heben die Senatoren auf ein von Apple unermüdlich wiederholtes Argument ab: die angeblich sichere und geschützte Plattform. Untätigkeit in dieser Angelegenheit würde indes alle öffentlichen Aussagen sowie die Argumentation vor Gericht untergraben, wonach der App Store den Nutzern ein vollständig sicheres Nutzungserlebnis biete. Jenes Prinzip war zentral in Apples Eintreten gegen Gesetzesreformen zur Stärkung des Wettbewerbs bei App Stores sowie in der Verteidigung gegen den Vorwurf, die Dienste würden durch ihre Bezahlsysteme Marktmacht missbrauchen. Die Senatoren bitten um eine schriftliche Antwort bis zum 23. Januar, aus der hervorgehe, welcher Ansatz bei der Bewertung von X und Grok verfolgt wurde.