Eine Woche nach Veröffentlichung der letzten Entwicklerversion von OS X 10.10.3 ist das dritte Yosemite-Update auch als Public Beta erschienen. Teilnehmer des öffentlichen Testprogramms haben damit unter anderem die Möglichkeit, erstmals die neue Foto-App zu testen und einen genaueren Blick auf den Nachfolger von iPhoto und Aperture zu werfen. Wer sich für Apples Betazugang registriert hat, kann das Update über die Software-Aktualisierung des Mac App Stores vornehmen. Ist man jetzt erst neugierig auf Vorabversionen von OS X geworden, so ist eine Anmeldung über Apples Betaseite erforderlich:

Neben der als "Fotos für OS X" bezeichneten neuen Bilder-App bringt OS X 10.10.3 neue Emojis sowie vollständige Unterstützung von Googles 2-Faktor-Authentifizierung mit. Teilnehmer des Testprogramms werden zudem gebeten, besonders intensiv WiFi und Screen Sharing zu testen. Wie üblich noch unbekannt ist, wann alle Nutzer OS X 10.10.3 laden können. Die erste Entwicklerversion erschien vor einem knappen Monat, bis zur finalen Version vergehen mit Sicherheit noch ein bis zwei weitere Monate.
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Zwar kündigte Apple schon vor einigen Wochen an, die Apple Watch werde im April auf den Markt kommen - unbekannt blieb jedoch, ob sich diese Aussage nur auf die USA bezieht. Während seiner Deutschland-Tour äußerte sich Tim Cook etwas konkreter zu den Plänen und erklärte, auch außerhalb der USA werde man die Apple Watch "im Laufe des Monats" kaufen können. Gegenüber Mitarbeitern des Apple Store Berlin erwähnte er explizit Deutschland.

Es ist zwar weiterhin möglich, dass der Verkaufsstart in den USA Anfang April erfolgt, in anderen Ländern erst gegen Ende des Monats - eine monatelange Wartezeit wie beim ersten iPhone ist aber nicht zu erwarten. Beim ersten iPad lag zwischen US- und deutscher Markteinführung ein Monat, die letzten iPhone-Generationen erschienen in den USA und hierzulande jeweils zeitgleich.
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Vergangenen Sommer verkündeten Apple und IBM eine weitreichende Partnerschaft, um gemeinsam Lösungen für den Einsatz in Unternehmen zu entwickeln. Erste Business-Apps erschienen im Dezember (siehe ), jetzt haben Apple und IBM weitere Apps fertiggestellt. Tim Cook kündigte Anfang Februar an, dass im ersten Quartal 2015 insgesamt 10 neue Apps für Unternehmen zu erwarten sind.


"Advisor Alerts" richtet sich in erster Linie an Finanzberater und erlaubt es, einen raschen Marktüberblick zu erhalten. "Passenger Care" ist für die Reisebranche konzipiert - beispielsweise als mobiler CheckIn-Schalter für Fluggesellschaften. Die dritte neue App trägt die Bezeichnung "Dynamic Buy", soll als Hilfsmittel für den Einzelhandel dienen und erfasst in Echtzeit Verkaufstrends. Für Techniker im Außendienst haben Apple und IBM ebenfalls etwas im Angebot: "Field Connect" liefert aktuelle Informationen und Warnungen vor möglichen Gefahren, dies immer abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort des Mitarbeiters.
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Der plattformübergreifende Video-Player VLC ist in Version 2.2 erhältlich und bietet damit unter anderem ein zuverlässiges "Resume", wodurch VLC die Wiedergabe an der Stelle fortsetzt, an der VLC zuletzt beendet wurde. Weiterhin bietet die neue Version 4K-Optimierungen im Zusammenspiel mit den Video-Formaten H265 und VP9. Für die VLC-Erweiterungen gibt es nun einen integrierten Downloader, der die Installation vereinfacht. Die mitgelieferte Untertitel-Erweiterung kann außerdem automatisch passende Untertitel herunterladen.


Verbesserungen gibt es auch bei der Unterstützung interaktiver Blu-ray-Menüs und dem Digital Cinema Package. Darüber hinaus hat man die Kompatibilität zu exotischen Audio- und Video-Formaten verbessert. In OS X gab es außerdem Anpassungen an OS X Yosemite. Die neue VLC-Version ist für OS X und iOS erhältlich, erforderlich ist mindestens OS X 10.6 Snow Leopard bzw. iOS 6.1.

Eine weitere Neuerung von VLC 2.2 sollte nicht unerwähnt bleiben. Es handelt sich hierbei um die automatische Rotation von Hochkant-Videos zur Bekämpfung des VVS (Vertical Video Syndrome). Das nachfolgende Video klärt über die Hintergründe auf (ggf. Untertitel aktivieren).

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Apples Chip-Zulieferer NXP hat bekannt gegeben, den Konkurrenten Freescale für mehr als 13 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Bei NXP handelt es sich um die ehemalige Halbleitersparte von Philips. Im iPhone stammen unter anderem der Sensor-Chip M8 und das NFC-Modul für Apple Pay von NXP. Freescale wiederum ist die ehemalige Halbleitersparte von Motorola und war Apples früherer Zulieferer für den PowerPC-Prozessor namens "G4". Momentan bietet Freescale unter anderem Entwickler-Lösungen für "Made for iDevice"-Zubehör an. Neuestes Zugpferd sind Chips für kabelloses Aufladen mittels Induktion, welche alle aktuellen Standards beherrschen.

Die Übernahme von Freescale durch NXP wird in Form einer Fusion erfolgen, bei der alle Freescale-Aktien gegen 115 Millionen NXP-Aktien getauscht werden. Zusätzliche ist eine Transaktion in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar geplant. Die Fusion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein und das anschließend 40 Milliarden schwere Unternehmen in den Bereichen Automobil-Chips und Controller-Chips stärken. Außerdem will man in Forschung und Entwicklung von Technologien zur Sicherung von Geräteverbindungen investieren.
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Markenanmeldungen beziehen sich meist auf größere Themenfelder und nicht nur auf die genaue Beschreibung eines Unternehmens oder eines Produkts. Die so genannte "Nizza-Klassifikation" kennt 45 verschiedene Gruppen von Waren und Dienstleistungen. In der Computerbranche oft genutzt werden beispielsweise Klasse 9 (Anwendungssoftware, Computerprogramme) oder Klasse 42 (Softwaredesign, Softwareentwicklung).

Die Marke "Apple" ist natürlich noch sehr viel weitreichender geschützt und deckt eine Vielzahl an Klassen ab, seit vergangenem Jahr beispielsweise auch "Uhren und Schmuck" - dies wurde übrigens Mitte 2014 bereits als offizielle Bestätigung angesehen, dass Apple tatsächlich an einer Uhr arbeitet.

Apple hat den Markenschutz jetzt erneut erweitert und eine weitere Klasse hinzugenommen. In der Schweiz sind "Apple" sowie das bekannte Apple-Logo in den bisherigen Klassen geschützt - fortan allerdings auch noch im Bereich Fortbewegungsmittel zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser.

Die genaue Beschreibung der Klasse lautet "Fahrzeuge; Apparate zur Beförderung auf dem Lande, in der Luft oder auf dem Wasser; elektronische Hardwarekomponenten für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnwaggons und Lokomotiven, Schiffe und Flugzeuge; Diebstahlsicherungen; Diebstahlwarngeräte für Fahrzeuge; Fahrräder; Golfkarren; Rollstühle; Luftpumpen; Motorräder; Aftermarket-Ersatzteile (after-market parts) und -Zubehör für die vorgenannten Waren." Eingereicht wurde der Antrag am 13. Februar - just an jenem Tag, als die Berichte rund um Apples Ambitionen auf dem Automobilmarkt aufkamen.
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Wie aus verschiedenen Berichten hervorgeht, findet momentan wohl ein Bieterwettstreit zwischen Apple, Microsoft und Yahoo statt. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei der intelligente News-Reader Prismatic. Mithilfe von Textanalyse und selbstlernenden Algorithmen bestimmt Prismatic, individuell auf Nutzer abgestimmt, die interessantesten Meldungen. Durch Nutzung lernt Prismatic immer besser die Vorlieben, um anschließend möglichst relevante Inhalte zu liefern.

Einer der Prismatic-Gründer arbeitet bereits bei Apple, doch Berichten zufolge soll bei der Übernahme von Prismatic hingegen Microsoft vorn liegen. Für Apple wäre Prismatic vor allem als ergänzende Technologie zu den redaktionell gepflegten Empfehlungen im iTunes Store interessant. Darüber hinaus könnte Prismatic aber auch bei der geplanten Überarbeitung des Streaming-Dienstes Beats Musik zum Einsatz kommen.

Bislang ist die iOS-App von Prismatic immer noch im App Store zu finden, was darauf schließen lässt, dass die Übernahmeverhandlungen mit Apple, Microsoft und Yahoo noch nicht abgeschlossen sind.


Aktualisierung: Der Bieterwettstreit wurde von Microsoft gewonnen - rund 30 Millionen Dollar legte Redmond für die Übernahme auf den Tisch.
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Samsung Galaxy S6, Galaxy S6 Edge und HTC One M9 waren die Stars unter den Neuvorstellungen auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Die neuen Flagship-Smartphones von Samsung fallen direkt durch ihr neues Design auf – Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge zeigen sich edler und robuster als die Vorgängermodelle.

Sowohl die Geräterückseite als auch das Display auf der Front werden von Gorilla Glass 4 geschützt, welches nicht nur vor Kratzern bewahren, sondern auch Stürze auf unebene Flächen besser aushalten soll als Gorilla Glass 3. Der Rahmen der Geräte ist aus Metall.

Das Galaxy S6 Edge hat gegenüber dem normalen S6 ein besonderes Display-Feature. Am linken und rechten Rand ist das Display leicht gebogen und bietet zusätzliche Touch-Bedienelemente – am rechten Rand können etwa Kontakte zum Schnellzugriff abgelegt werden.


Weiterlesen: Galaxy S6 und S6 Edge Bilder und Leistungsdaten, HTC One M9
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SanDisk hat eine Reihe neuer Speicherlösungen für Mobilgeräte vorgestellt, darunter auch das iXpand Flash Drive für iPhone und iPad. Es verfügt über integrierte Lightning- und USB-Stecker für den Anschluss an ein aktuelles iOS-Gerät sowie Mac oder PC. In der neusten Ausführung bietet das iXpand nun 128 GB Speicherkapazität. Der Zugriff erfolgt über die kostenlose iXpand Sync App (), wobei iOS 7.1 Mindestvoraussetzung ist. Das neue SanDisk iXpand 128 GB soll in Kürze zur unverbindlichen Preisempfehlung von rund 150 US-Dollar im Handel erhältlich sein.

Als Vorbereitung für kommende Geräte mit dem Lightning-ähnlichen USB-C-Stecker hat SanDisk auch einen neuen USB-Stick "Dual Drive Type C" vorgestellt, der sowohl über USB 3.0 als auch das kompaktere USB-C verfügt. Dadurch lässt sich der 32 GB große Speicherstick ohne Adapter sowohl mit bisherigen als auch moderneren Computern und Mobilgeräten verwenden. Der Preis steht erst in einigen Monaten zur Auslieferung fest. Gerüchten zufolge plant Apple ein neues MacBook Air, das ausschließlich über einen USB-C-Anschluss verfügt.


Neben neuen Speicherlösungen für USB hat SanDisk auch neue Speicherkarten vorgestellt. Speziell für Videoaufnahmen gedacht ist die maximal 64 GB große microSDXC-Karte "High Endurance Video Monitoring Card" und verspricht eine Haltbarkeit von 10.000 Stunden Full-HD-Aufnahmen. Kommt es eher auf Kapazität an, hat SanDisk eine neue 200 GB große microSDXC-Karte "Ultra UHS-I Card Premium Edition" im Angebot. Die Kartenpreise liegen bei 150 US-Dollar (64 GB) bzw. 400 US-Dollar (200 GB).

Möglich sind diese Kapazitätssprünge durch neuen Flash-Speicher, den SandDisk ebenfalls vorgestellt hat. Dank einer Strukturbreite von 15 Nanometer und X3-MLCs (Multi-Level Cell) bieten die Flash-Chips bis zu 64 GB Speicherkapazität. Die Geschwindigkeit soll bei bis zu 280 MB pro Sekunde im Lesevorgang und 125 MB pro Sekunde im Schreibvorgang liegen. Hersteller erhalten bereits Test-Samples für die Entwicklung neuer Smartphones und Tablets. Ob sich auch Apple darunter befindet, ist nicht bekannt.
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Apple hat mit der "iPhone 6 World Gallery" eine digitale Fotoausstellung online gestellt, auf der ausschließlich Fotos zu sehen sind, die mit der integrierten Kamera des iPhone 6 eingefangen wurden (Ausstellung: ). Zu sehen sind vielfältige Fotos aus aller Welt, unter anderem Aufnahmen von Landschaften, Menschen und Tieren aber auch abstraktere Szenen, die sich als Desktop-Hintergrundbild eignen. Nicht immer beschränkten sich die Fotografen auf die beim iPhone 6 enthaltenen Funktionen. Teilweise kamen auch zusätzliche Apps zum Einsatz, wie beispielsweise Adobe Photoshop Express und Camera+. Bei den ausgestellten Fotografien war jedoch VSCO Cam mit großem Abstand die am häufigsten verwendete Zusatz-App.


Nachfolgend alle verwendeten Apps im Überblick:

Adobe Photoshop Express
Afterlight
Camera+
Filterstorm Neue
Flickr
Instaflash Pro
Instagram
Mextures
Snapseed
VSCO Cam
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Was Windows Phone und Android mitbringen, soll auch Einzug in die Apple Watch halten: Ein Energiesparmodus, der bei fast leerem Akku anspringt und noch einmal etwas mehr Laufzeit verschafft. Die als "Power Reserve" bezeichnete Funktion wurde von Apple noch nicht offiziell angekündigt. Einem Bericht zufolge soll dies aber aber nächste Woche auf dem Apple-Event erfolgen - neben anderen Details, die auf dem September-Event noch nicht zur Sprache kamen.

Ist der Stromsparmodus aktiv, so dient die Apple Watch nur noch als Uhr und nicht mehr als Kleincomputer am Handgelenk. Alle "smarten" Funktionen stehen dann nicht mehr zur Verfügung - also weder Apps noch Benachrichtigungen. Keine genauen Angaben macht der Bericht, ob der Modus auch dauerhaft benutzt werden kann. Für manch einen Nutzer wäre dies bestimmt interessant, denn einige Kunden wollen sicherlich nur eine schicke Apple-Uhr mit längerer Akkulaufzeit und nehmen dafür den Wegfall einiger Funktionen in Kauf.

Die Akkulaufzeit war eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung der Apple Watch. Mehrfach hieß es, dass die lange Zeit zwischen Vorstellung und Verkaufsstart auch der Tatsache geschuldet war, erst noch einige Probleme diesbezüglich lösen zu müssen. Ende Januar tauchte ein detaillierter Bericht auf, die wie viele Stunden die Apple Watch je nach Intensität der Benutzung durchhält (siehe: ) - angeblich konnte Apple die selbstgesteckten Ziele bis dahin nicht erfüllen. Möglicherweise ermöglichen aber neue Funktionen wie beispielsweise der Stromsparmodus noch ein paar weitere Stunden ohne Ladegerät.
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Sonntag, 1. März 2015

Die Vorbereitung für Apples Event am 9. März laufen auf Hochtouren. So wie schon bei der Präsentation der Apple Watch vor einem knappen halben Jahr errichtet Apple auch diesmal wieder ein zusätzliches Bauwerk. Dieses grenzt direkt an das Yerba Buena Center of the Arts, wo Apples Präsentation stattfindet. Rund um den Aufbau patrouillieren zahlreiche Sicherheitskräfte, die den Bereich abschirmen sollen.

Anders als das Flint Center stünden im Yerba Center Räumlichkeiten zum Ausstellen von Produkten zur Verfügung, offensichtlich reicht Apple der Platz aber dennoch nicht aus, weswegen man erneut zusätzliche Anbauten vornimmt. Im Inneren werden sich wahrscheinlich wieder lange Tische mit verschiedenen Editionen der Apple Watch befinden. Insgesamt fallen die zusätzlichen Ausstellungsflächen diesmal aber erheblich kleiner aus, als es beim September-Event der Fall war - momentan erinnert die Baustelle eher noch an ein Partyzelt.

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Immer das selbe Prozedere: Am Anfang des Jahres stellen die großen TV-Geräte-Hersteller (Samsung, Philips, Sony, LG, Panasonic…) ihre neueste Produktgeneration vor, die im Laufe des Jahres in den Handel kommt. Manchmal werden dann noch technisch besonders aufwendige Geräte zur IFA im Spätsommer nachgereicht. Kaum sind die letzten Nachzügler im Handel, ist auch schon wieder ein neues Jahr angebrochen und das Spielchen geht von vorne los.

Auch wenn sie immer ausgefeilter werden: TV-Geräte haben inzwischen auf mich den Reiz von Kompaktkameras, bei denen es lange Zeit ähnlich zuging: Jedes Jahr ein Sack voller neuer Modelle mit ein paar neuen Features – mal mehr, meistens weniger sinnvoll. Der Verbraucher kann warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, aber egal wann er zuschlägt, er wird stets ein Produkt kaufen, dass schon nach einem halben bis einem Jahr zum alten Eisen gehört. Zumindest geht es mir so. Seit meinem letzten TV-Kauf, einem Plasma von Pioneer (die inzwischen aus dem Rennen sind) vor ca. 8 Jahren, warte ich auf den richtigen Moment zum Umstieg auf die neueste Technik. Dabei ist es beinahe schon egal, für welches Gerät man sich entscheidet. Ein gutes Bild machen sie fast alle und an Features mangelt es selbst Einsteigergeräten kaum.


Diese Woche präsentierten Panasonic und Samsung ihre TV-Produktgeneration 2015, die ich Ihnen zusammengefasst heute vorstelle. Ich bin noch nicht sicher, ob ich auch die Neuheiten der anderen Hersteller in der Rewind berücksichtigen werde, sobald sie verkündet wurden. Zumindest wohl nicht in vollem Umfang, weil das – wie jahrelang bei den Kompaktkameras zu beobachten war – einfach zu beliebig und zu unübersichtlich wird. Der richtige Zeitpunkt für einen Neukauf ist wahrscheinlich dann, wenn die alte Glotze den Geist aufgibt.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Sony: Vier neue Bluetooth-Kopfhörer
  • G-Technology: 2-Bay RAID mit USB 3.0 und Thunderbolt
  • Philips/MMD: 34" QHD-Monitor Extra-Breit (Shop: )
  • Panasonic: Zwei neue Objektive für Micro Four Thirds
  • Panasonic TV-Lineup 2015 in der Übersicht
  • Samsungs neue Fernseher für 2015
  • PURE Digitalradio: Es muss nicht immer Retro sein (Shop: )

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Samstag, 28. Februar 2015

Seit Monaten wird Tim Cook nicht müde, für mehr Datenschutz und Privatsphäre zu werben - dies im Zeichen von Diskussionen, ob Unternehmen nicht sogar dazu verpflichtet werden sollten, Hintürchen für Geheimdienste einzurichten. Laut Cook verstehen viele Anwender die Konsequenzen gar nicht, wenn zu viele Daten mit anderen geteilt werden - eines Tages werden sie es aber einsehen. Argumente von staatlicher Stelle, dass man nur mit weniger Datenschutz gegen Kriminalismus und Terrorismus bekämpfen könne, weist er entscheiden zurück.

Niemand sollte akzeptieren, dass eine Regierung oder auch ein Unternehmen Zugriff auf private Daten habe. Privatsphäre sei ein grundlegendes Menschenrecht, jeder habe ein Recht darauf. Cook: "Wir dürfen nicht aufgeben. Wir sollten nicht denjenigen nachgeben, die keinerlei Ahnung von den Details haben und nur Ängste schüren".

Terrorismus sei eine fürchterliche Sache - keine Lösung im Kampf dagegen sei jedoch, die Privatsphäre des Einzelnen empfindlich einzuschränken. Sollte wirkungsvolle Vollverschlüsselung tatsächlich abgeschafft werden, dann finde auch unweigerlich Zugriff auf persönliche Daten statt. Terroristen wissen jedoch meist, was sie tun und können ihre Kommunikation selbst verschlüsseln, ganz ohne Mithilfe eines Großunternehmens.

Cook: "Terrorristen werden verschlüsseln, sie wissen was sie tun. Wenn wir hingegen nicht mehr verschlüsseln, so hat das in erster Linie Auswirkungen auf die guten Menschen - und 99,999999 Prozent der Menschen sind gut." Cook wiederholt zudem, dass Kunden für Apple keine Produkte darstellen, man nicht an persönlichen Daten interessiert sei, weil man diese auch nicht weitergebe oder verkaufe. Apple könnte extrem viel Geld mit jenen Daten verdienen - ein solches Vorgehen widerspreche aber den eigenen Grundsätzen und man lehne es entschieden ab. Dies sei eine der Grundüberzeugungen Apples.

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Obama spricht sich ebenfalls gegen vollständige Verschlüsselung aus:
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Justizministeriums: Apple könnte Schuld am Tod eines Kindes tragen:
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Einleitung: Samsung SSD T1

Kompakt
MarkeSamsung
BezeichnungSSD T1
ArtUSB 3.0 SSD
Empf. Preis (€)ca. 580 (1 TB)
Verfügbarkeitsofort
Langsam, gaaanz langsam, aber unaufhaltsam nähern wir uns dem Punkt, an dem auch der letzte weit verbreitete digitale Massenspeicher mit mechanischen Bauteilen – die Festplatte – aus unserem Leben verschwindet. Zwar bieten Festplatten mit ihren rotierenden Metallscheiben-Stapeln und den wild hin und her zuckenden Schreib-/Lese-Köpfen nach wie vor das beste Preis-pro-GB-Verhältnis, aber wir sind inzwischen an einem Grenzpunkt angekommen. Speichermedien ganz ohne bewegliche Teile wie die Solid State Disk, kurz SSD genannt, bieten inzwischen für viele Anwender ausreichend Platz und sind erschwinglich genug, um die Abschaffung der Festplatte in Betracht zu ziehen.

Apple geht diesen Weg seit geraumer Zeit sehr konsequent und verkauft schon seit ein paar Jahren seine MacBooks nur noch mit SSD und selbst der neue Mac Pro ist ausschließlich mit einer Solid State Disk als internem Massenspeicher erhältlich. Meiner Meinung nach ist das nur gut so, denn so werden die rauschenden und klackernden Speicherdinosaurier ganz schmerzlos und unauffällig in Altersruhestand versetzt. Wie gesagt: gaaanz langsam!


Einer der interessantesten Neuzugänge auf dem Gebiet externer SSDs kommt von Samsung und nennt sich kurz und knapp T1 (Samsung Produktseite). Diese wie eine externe USB-Festplatte nutzbare SSD ist mit 250 GB, 500 GB und 1 TB Speicherplatz erhältlich. Dem Preisvergleich mit kapazitätsgleichen Festplatten kann die T1 noch nicht standhalten, aber dafür bietet sie andere Qualitäten. – Und bringt uns einen großen Schritt weiter in eine Speicherzukunft ohne mechanische Anachronismen.

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Weitere Schlagzeilen

Halten Sie ein Apple-Auto für denkbar?

  • Ja, das ist der nächste logische Schritt16,0%
  • Ja, obwohl ich die Idee seltsam finde33,3%
  • Nein, das passt nicht zu Apple11,9%
  • Nein, es gibt schon genügend Autohersteller6,8%
  • Nein, Apple erforscht bestimmt nur Software, aber nicht Fahrzeugbau27,1%
  • Nein, sonstiger Grund4,8%
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