Steve-Jobs-Auktion: Schreibtisch, Musiktapes, VW-Handbuch, Fliegen – und vieles mehr


Einmal mehr veranstaltet RR Auctions eine Versteigerung, bei der es ganz besondere "Second Hand"-Artikel zu erwerben gibt. Vieles davon stammt aus der Sammlung von John Chovanec, dessen Name vielen sicher kein Begriff ist – wenngleich es sich bei ihm um jemanden aus der Nähe von Steve Jobs handelt. 1990 hatten Paul Jobs (dessen Adoptivvater) und Marilyn Chovanec geheiratet, aus ihrer Ehe ging John hervor. Wie es heißt, waren Steve Jobs und John freundschaftlich miteinander verbunden – und sogar seit 2005 Kollegen bei Apple. Bei der erwähnten Auktion stellt dieser nun zahlreiche Gegenstände zum Verkauf, die aus Steves Jugendzimmer und der väterlichen Garage stammen.
Kabel, Gehäuse, VW-Handbuch, Tapes und handschriftlicher CodeWährend das "von Steve Jobs besessene
Computerkabel" oder der von ihm verwendete
Prozessorkühler vielleicht nicht besonders spektakulär ist, lassen sich aber andere interessante Funde machen. Beispielsweise gibt es eines jener legendären
Holzgehäuse, in dem die Hardware des Apple I Platz fand. Außerdem beinhaltet die Auktion das mit handschriftlichen Vermerken versehene VW-
Reparaturhandbuch,
8-Track-Bänder mit Musik von Bob Dylan und Joan Baez, den
Schreibtisch aus der bekannten Garage oder das auf
Papier niedergeschriebene Horoskop-Programm für Atari.
Visitenkarte, MacWorld – und FliegenMit hohen Geboten rechnet der Veranstalter einmal mehr bei einer
Visitenkarte mit Grüßen von Jobs (40.000 Dollar) und einer unterschriebenen
Ausgabe der MacWorld Ausgabe 1 (100.000 Dollar). Auch die
Apple Lisa mit zwei Twiggy-Laufwerken dürfte für Sammler nicht ganz billig zu haben sein (60.000 Dollar). Sich mit getragener Kleidung von Jobs einzudecken, ist dabei günstiger (2000 Dollar) – wenngleich man keinen der ikonischen schwarzen Pullis, sondern nur
Fliegen aus dessen Kleiderschrank im alten Jugendzimmer erhält.
Der Apple I, aber als PrototypDas wertvollste Sammlerstück ist einmal mehr ein Apple I, genauer gesagt das
Board. Was einen ohnehin schon besonderen Artikel aber noch zusätzlich begehrenswert macht, liegt am Status als "ältester bekannter Fiberglas-Prototyp". Verwendet wurde jenes Board für Tests, bevor man dem Byte Shop dann die ersten 50 marktreifen Geräte vorlegte.