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Wirtschaft

Mittwoch, 16. April 2014

Intel legt leicht verschlechterte Quartalszahlen vor

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Chip-Hersteller Intel hat heute die Zahlen für das erste Quartal 2014 veröffentlicht. Mit Umsatzrückgängen war zu rechnen und sie sind tatsächlich in ziemlich genau dem erwartetem Umfang eingetreten. An der Spitze steht ein Gewinnrückgang von 26% gegenüber dem letzten Quartal auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 beträgt der Rückgang allerdings nur 5%. Der Gewinn entspricht 38 Cent pro Aktie. Die Umsätze erreichten eine Höhe von 12,8 Milliarden Dollar, was im Quartalsvergleich einen Rückgang von 8%, im Jahresvergleich aber einem Plus von 1% entspricht.

Interessant ist ein Blick auf die einzelnen Abteilungen des Unternehmens. Im Quartalsvergleich sanken zwar in allen Sparten die Umsätze, im Jahresvergleich stiegen sie aber in der Data Center Group, der Internet of Things Group und Software and Services Operating Segments an. Die PC Client Group vermeldet auch im Jahresvergleich leichte Verluste. Das größte Sorgenkind ist allerdings die Mobile and Communications Group. Sie erreichte nur noch 156 Millionen Dollar Umsatz – 51% weniger als im Vorquartal und sogar 61% weniger als vor einem Jahr. Der Markt für Chips in mobilen Geräten wird von Qualcomm dominiert; Intel ist in diesem Bereich weit abgeschlagen. Apple entwickelt den Chip für das iPhone selbst.

Die Börse hatte die Verluste erwartet, daher gab es keinen Einbruch des Aktienkurses. Im Moment liegt er sogar etwas über dem gestrigen Schlusswert. Für das kommende Quartal rechnet Intel mit leichten Umsatzsteigerungen auf etwa 13 Milliarden Dollar, was auch gegenüber dem Vorjahr eine leichte Erhöhung bedeuten würde.
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Wie Samsung 2011/12 auf Apple sah

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Im Rahmen des Patentstreits vor dem kalifornischen Gericht in San Jose kommen in dichter Folge Dokumente über die bisherigen Beziehungen von Apple und Samsung zum Vorschein. Geheime E-Mails innerhalb von Samsungs Chefetage verraten Strategien und Befürchtungen im Umgang des südkoreanischen Konzerns mit seinem großen amerikanischen Konkurrenten in den vergangenen drei Jahren.

Der Oktober 2011 war ein einschneidender Monat in Apples Firmengeschichte. Am 4. Oktober wurde die neue iPhone-Generation 4S zusammen mit iOS 5 vorgestellt, einen Tag später verstarb Firmengründer und CEO Steve Jobs. Zu dieser Zeit war Michael Pennington Samsungs Vizepräsident für den Verkauf; Samsung stellte damals gerade das Galaxy S II vor. In einem E-Mail-Dialog mit dem Präsidenten der Amerikaabteilung von Samsung, Dale Sohn, vom 7. Oktober bedauerte Pennington, dass Jobs’ Tod zu großen Sympathien und einer wahrgenommenen Überlegenheit der Apple-Produkte in der Presse geführt habe. Er bezeichnet das Lebensende des Apple-Gründers gar als „ungewollten Vorteil für Apple“. Daher müsse Samsung jetzt die Gelegenheit ergreifen, um Apple anzugreifen.

Direkte Angriffe wollte Samsung aber vermeiden, da Apple nicht nur Konkurrent, sondern auf anderen Ebenen auch ein großer Kunde und Geschäftspartner war (und heute noch immer ist). Daher stieß Pennington an, Google an die Spitze einer Werbekampagne gegen Apple zu setzen. Der weitere Erfolg Apples und die Angst vor einem „Tsunami, wenn das iPhone 5 kommt“ führten zu massiven PR-Gegenmaßnahmen und teuren Werbekampagnen. Samsungs Werbeetat von 2012 betrug 401 Millionen Dollar, die höchsten Werbeausgaben dieses Jahres in der Branche. Michael Pennington hat Samsung 2014 verlassen.
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Apple kauft Wasserkraftwerk für Serverfarm-Energieversorgung

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Apple bewirbt immer wieder die eigene Umweltverantwortung und stellt seit 2009 jährlich seine Umweltbilanz vor. Als Kronjuwel wird die Serverfarm in Maiden, North Carolina, bezeichnet, die laut Apple zu 100% mit erneuerbaren Energien aus einer großen Fläche von Solaranlagen versorgt wird. Von diesem Wert scheint Apples neuestes Datencenter in Prineville, Oregon, noch entfernt zu sein. Die im letzten Jahr errichtete Anlage erhielt ihre Energie bisher aus einem Mix, in dem eingekaufte Windenergie eine große Rolle spielte.

Jetzt berichtet die Zeitung Oregonian, Apple habe ein nahe gelegenes Wasserkraftwerk aufgekauft, um Teile der Energiekosten selbst unter Kontrolle zu haben. Das Kraftwerk ist in einen Bewässerungskanal eingebettet, der sich aus einem Stausee speist. Der Vorbesitzer EBD Hydro wollte es 2011 in Betrieb nehmen; ob es inzwischen bereits Strom produziert, konnte die Zeitung nicht in Erfahrung bringen. Schätzungen zufolge reicht die maximale Produktionskapazität des Kraftwerks allerdings nur für ca. 10-15% der benötigten Energie. Daher wird es dort wohl weiterhin einen bunten Energiemix geben. Apple kommentierte den Kauf nicht, wahrscheinlich um dem bald erwarteten nächsten Umweltbericht nichts vorwegzunehmen.

Prineville beherbergt neben Apples Serverfarm auch ähnliche Anlagen von Google, Facebook und Amazon, da die Gegend mit niedrigen Stromkosten und Steuervorteilen lockt. Datencenter verbrauchen große Mengen an Energie für Tausende von Computer, die die Daten von Cloud-Systemen speichern. Der Umweltbilanz von 2012 zufolge nutzen alle Apple Firmenstandorte der Welt zu 75% erneuerbare Energien.
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Apple und andere Smartphone-Hersteller unterzeichnen Anti-Diebstahl-Maßnahmen

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Hochwertige Smartphones sind ein besonders begehrtes Diebstahlobjekt, da sie wertvoll und dabei klein, leicht und unbefestigt sind. Diesem Problem widmen sich Firmen, Anwälte und die Gesetzgeber verschiedener Länder seit einiger Zeit. Gestern haben einige Hersteller namhafter Smartphones gemeinsam eine freiwillige Selbstverpflichtung zum besseren Diebstahlschutz unterzeichnet. Unter den Teilnehmern finden sich neben Apple auch Samsung, Google, HTC, Microsoft, Motorola, Huawei und Nokia.

Das Ziel der Einigung besteht darin, dass künftig jeder Eigentümer eines Smartphones die Möglichkeit hat, sein Gerät nach einem Diebstahl ferngesteuert unbrauchbar zu machen. Damit soll der Anreiz für einen Raub verringert werden, um somit die Zahl der Diebstähle zu reduzieren. Konkret einigten sich die Teilnehmer darauf, ab Juli 2015 keine Smartphones ohne diese Möglichkeit mehr zu verkaufen.

Apple bietet bereits eine solche Möglichkeit. Mit „Find my iPhone“ kann ein verlorenes oder gestohlenes Gerät über das Internet geortet und gegebenenfalls gesperrt oder gelöscht werden. Der mit iOS 7 vorgestellte „Activation Lock“ verhindert, dass „Find my iPhone“ ohne Eingabe der korrekten Apple ID abgeschaltet oder das gesamte Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann.

Eine generelle Einigung auf solche Maßnahmen durch alle relevanten Hersteller wurde lange gefordert. Der New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman forcierte die Bemühungen, die jetzt zu dieser freiwilligen Selbstverpflichtung führten. Kritik kommt von dem kalifornischen Senator Mark Leno: Er fordert statt der Freiwilligkeit ein bindendes Gesetz für solche „Kill Switches“.
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Dienstag, 15. April 2014

Deutschlandstart von Netflix im September?

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Videostreaming ist auf dem Vormarsch und macht zunehmend dem klassischen Fernsehen Konkurrenz. In Deutschland teilen sich Anbieter wie Watchever, Maxdome, Apple (Apple TV) und Amazon (Amazon Instant Video) den Markt. Einem Bericht von Curved zufolge könnte aber bald auch der amerikanische Marktführer mitmischen: Netflix, das 1997 als Online-Videothek begann, seit letztem Jahr Video-On-Demand anbietet und in den USA Konkurrenten wie YouTube, Apple, Hulu und Amazon hinter sich ließ. Angeblich sei der Start des Angebots in Deutschland für September 2014 geplant; bestätigen wollte das Unternehmen dies allerdings noch nicht.

Außerhalb des amerikanischen Kontinents ist Netflix bisher nur in England, Irland, Skandinavien und den Niederlanden verfügbar. Mit einer Expansion auf weite Teile des restlichen Europas wird allerdings schon länger gerechnet. Netflix hat bisher 44 Millionen Mitglieder (von denen drei Viertel in den USA leben) und bietet seit Kurzem sogar 4K-Inhalte an. Abseits des Videostreaming-Marktes ist Netflix auch Produzent einer eigenen TV-Serie namens House of Cards.
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Google übernimmt Drohnenbauer Titan Aerospace

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Der Suchmaschinen-Riese Google investiert weiter kräftig in die eigene Zukunft. Mit dem Kauf des Drohnenherstellers Titan Aerospace sichert sich das Unternehmen aus Mountain View nicht nur eine vielversprechende Möglichkeit, Internet und damit auch die eigenen Dienste an entlegene Orte zu bringen – obendrein wurde das ebenfalls an Titan Aerospace interessierte Facebook ausgestochen.

Die Fähigkeiten der Drohnen klingen beeindruckend: eine Flughöhe von etwa 19 Kilometern, Betrieb per Solarzellen und eine unterbrechungsfreie Flugdauer von fünf Jahren. Die Technik wird laut Hersteller aber erst im Jahr 2015 marktreif sein. Nach jetzigen Kenntnissen kann Google die unbemannten Flugkörpern auf drei Gebieten gut gebrauchen. Das naheliegendste Anwendungsgebiet ist die schon angesprochene Versorgung abgeschiedener Gegenden mit Internet, wobei extrem hohe Geschwindigkeiten von 1 Gb/s erreicht würden. Bisher versuchte sich Google mit Ballons zu helfen, die aber nicht gut zu kontrollieren sind und eine vergleichsweise geringe Lebensdauer aufweisen. Die Drohnen können zudem für das Erfassen von Daten für den Kartendienst Google Maps genutzt werden. Außerdem ist eine Anwendung im Projekt „Makani“ denkbar: Ziel ist, dass fliegende Windräder Energie erzeugen.

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Google nannte zwar keinen Kaufpreis für das 20-Mann-Unternehmen aus New Mexico (USA) – geschätzt werden aber für Google-Übernahmen eher moderate 60 Millionen US-Dollar. Erst im Januar hat der Suchmaschinen-Betreiber für den Kauf der Startups Nest Labs (vernetzte Thermostate und Rauchmelder) und DeepMind Technologies (künstliche Intelligenz) insgesamt etwa 3,6 Milliarden US-Dollar ausgegeben.
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Erster Bericht zur Aufsicht von Apples iBook-Geschäften

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Nachdem Apple im vergangenen September wegen der Kartellbildung mit Verlagen zur Durchsetzung von Preisbindungen verurteilt wurde, begann im Oktober der Staatsanwalt Michael Bromwich mit der Aufsicht des iBookstores, um die Einhaltung der richterlichen Auflagen zu überprüfen. In den ersten zwei von insgesamt fünf Jahren soll er sicherstellen, dass Apple keine wettbewerbsfeindlichen Verträge mit Verlagen schließt und auf marktumfassende Preisbindungen verzichtet.

Wie nun dem ersten Bericht von Bromwich zu entnehmen ist, konnten die in den ersten Monaten aufgetretenen Konflikte bei der Aufsicht mittlerweile gelöst werden. So habe Apple im Februar neue Ansprechpartner für Bromwich ernannt, die sich bei der Aufsicht kooperativer zeigen. Zudem gebe es verschiedene Maßnahmen seitens Apple, die einen zukünftigen Verstoß gegen die Auflagen des Gerichts verhindern sollen. Nach Ansicht von Bromwich hat Apple einen vielversprechenden Start hingelegt, um die Auflagen einzuhalten, auch wenn noch viel Arbeit zu tun sei.
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Ecuador erhält unangekündigten Zugriff auf iTunes Radio

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Bisher ist die Nutzung von Apples im letzten Jahr vorgestellten Musik-Streaming-Dienst iTunes Radio auf zwei Länder begrenzt: die USA und Australien. Für dieses Jahr wird allerdings mit einer deutlichen Ausweitung der Verfügbarkeit gerechnet. In dieses Bild passt die Information eines Lesers von AppleInsider aus Ecuador, er habe von seinem Mac aus überraschend Zugriff auf iTunes Radio erhalten. Dabei handele es sich um eine komplett spanische Version, mit der er Zugriff auf Apples Musikserver habe. Allerdings hat Apple bisher die Verfügbarkeit in Ecuador nicht bekanntgegeben.

Der Zugriff scheint sich auf die Mac-Version von iTunes zu beschränken, wohingegen in den USA und Australien gerade die Verfügbarkeit auf mehreren Plattformen, etwa auf iPhone und Apple TV, charakteristisch ist. Das weist darauf hin, dass es sich bei der Beobachtung aus Ecuador wohl lediglich um einen Test für eine bevorstehende Dienstausweitung auf Lateinamerika handelt, die im Herbst bei dem nächsten Apple-Großereignis - eventuell inklusive weiterer Gebiete wie Europa - verkündet würde.

iTunes Radio wurde vor einem Jahr im Gefolge von iOS 7 angekündigt und öffnete seine Pforten in den USA im September 2013. Australien folge im Februar dieses Jahres. Berichte von überraschenden Zugriffsmöglichkeiten auf den Dienst gab es bereits Anfang des Jahres aus Kanada und Großbritannien. Gestern erst wurde durch die Ablehnung der iAd des Internet-Radio-Senders Bloom.fm über den Start des Dienstes im Vereinigten Königreich spekuliert. In den USA belegt iTunes Radio im Musikstreaming-Markt mit 8% Anteil nur Platz 3 hinter Pandora und iHeart Radio.
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Montag, 14. April 2014

Apple verdient mehr als Google, HP, Intel und Cisco zusammen

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Apple hat bereits vor einem halben Jahr einen wirtschaftlichen Meilenstein aufgestellt – mit einem Markenwert von 98,3 Milliarden US-Dollar erklomm das kalifornische Unternehmen erstmals die Spitzenposition bei den weltweit wertvollsten Marken und verdrängte Coca Cola.

Auch bei den Umsatzzahlen sieht es bei Apple glänzend aus, wie aus dem neuen SV150-Bericht der San Jose Mercury News hervorgeht. Apple steht mit weitem Abstand auf Platz 1 der umsatzstärksten Konzerne im Silicon Valley. 174 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 bedeuten mehr Umsatz als bei den beiden nachfolgenden Unternehmen Hewlett Packard (112 Milliarden) und Google (60 Milliarden) zusammen.

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Bei den Gewinnen trumpft Apple gegenüber der Konkurrenz sogar noch deutlicher auf – mit 37 Milliarden US-Dollar verzeichnet Apple mehr Einnahmen als die nächsten vier Unternehmen der Rangliste (HP, Google, Intel, Cisco) zusammengerechnet. Der SV150-Bericht ermittelt die Zahlen aus Daten von Bloomberg und der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC).
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Bilder des neuen Building 4 auf Apples Firmengelände in Irland

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Apple hat auf dem Gelände der europäischen Firmenzentrale in Cork (Irland) ein neues Bürogebäude fertiggestellt: das „Building 4“. Nun veröffentlichten Bilder zeigen detaillierte Aufnahmen von innen und außen. Das Gebäude besteht zum größten Teil aus großflächigen Büroarealen und einzelnen Konferenzräumen. Außerdem ist eine sehr modern eingerichtete Kantine inklusive der Küchenausstattung zu sehen. Ein Lounge-Bereich ist ebenfalls abgebildet.

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Apple eröffnete seinen europäischen Firmensitz im Jahr 1980 – es war der erste außerhalb der USA. Vor zwei Jahren wurde berichtet, dass das kalifornische Unternehmen in Irland 500 neue Mitarbeiter einstellen möchte, was die Zahl der dortigen Angestellten auf insgesamt 3.300 erhöht.

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Samstag, 12. April 2014

Samsung beschönigt Verkaufszahlen der Galaxy-Tablets

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Die meisten Hersteller, darunter auch Samsung, veröffentlichen keine tatsächlichen Verkaufszahlen, sondern nur Auslieferungszahlen an Händler. Häufig werden diese Zahlen von Presse und Analysten mit wirklichen Verkaufszahlen gleichgesetzt, obwohl eine enorme Diskrepanz bestehen kann. Apple veröffentlicht nur tatsächliche Verkaufszahlen in den Quartalsberichten.

Besonders hoch scheint diese Diskrepanz bei Samsungs Galaxy-Tablets zu sein. Im Patentstreit zwischen Apple und Samsung sind nun diverse Dokumente aufgetaucht, aus denen die tatsächlichen Verkaufszahlen des Android-basierenden Tablets hervorgehen. Nach Produktstart im Jahr 2011 gab Samsung stolz bekannt, man habe zwei Millionen Geräte in nur sechs Wochen ausgeliefert. Anscheinend lag das Gerät aber wie Blei in den Regalen, denn aus den nun veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass Samsung gerade einmal eine Million Tablets im gesamten Jahr 2011 verkauft hat. Obwohl diese erschreckenden Daten Samsung sehr wohl bekannt waren, gab man diese weder an die Presse noch an Investoren weiter.

Zum Vergleich: Im Jahr 2011 verkaufte Apple 17,4 Millionen iPads, Amazon konnte 5 Millionen Tablets an Kunden verkaufen und sogar der E-Reader Nook erreichte 1,5 Millionen Kunden. Durch die von Samsung veröffentlichten Auslieferungszahlen sprachen manche Analysten dem Galaxy-Tablet einen Marktanteil von fast 25% zu - obwohl dieser in der Realität nur ein Bruchteil dieser Werte war.

Schon öfter kam bei veröffentlichten Web-Zugriffsstatistiken Zweifel auf, weil häufig iOS-Geräte deutlich stärker vertreten waren als die aus Auslieferungszahlen errechneten Marktanteil ergaben. Cook kommentierte dies mit: "Wenn die Konkurrenz auch so viele Tablets verkauft, weiß ich nicht, wozu diese genutzt werden". Ob und wie groß die Diskrepanzen bei anderen Produkten aus dem Hause Samsung und anderen Herstellern sind, ist leider nicht bekannt.

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Apple stellt CEO Karl Heiselman von Werbeagentur Wolff Olins ein

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In dieser Woche wurde bekannt, dass Apples Marketing-Chef Phil Schiller offensichtlich unzufrieden mit der Strategie von Apples langjährigem Werbepartner TBWA ist (wir berichteten: ) und außerdem bis zu vier neue Werbeagenturen mit der Vermarktung der Produkte beauftragen will (wir berichteten: ).

AdAge.com berichtet nun, dass der derzeitigen CEO der Werbeagentur Wolff Olins zukünftig bei Apple arbeiten wird. Es ist nicht bekannt, welche Funktion Karl Heiselman bei Apple übernehmen wird. Heiselman und Wolff Olins sind bekannt für die Entwicklung von diversen Werbestrategien, unter anderem für Product (RED), die olympischen Spiele 2012 in London sowie für diverse Microsoft-Kampagnen. Heiselman arbeitete schon in den 90ern bei Apple als freiberuflicher Designer.
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Freitag, 11. April 2014

Dropbox nach Berufung von Condoleezza Rice in der Kritik

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Nachdem Dropbox die ehemalige Sicherheitsberaterin und US-Außenministerin Condoleezza Rice im Board of Directors berufen hat, hagelt es nun Kritik von Kunden. Zahlreiche Nutzer haben angekündigt, aufgrund der Personalie ihr Dropbox-Konto zu kündigen. Nutzer werfen Rice vor, unter dem ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush maßgeblich zur Verschärfung der Überwachungsgesetze beigetragen zu haben. Das ausgerechnet Condoleezza Rice nun das Vertrauen in den Online-Speicher Dropbox wiederherstellen soll, ist nach Ansicht von Nutzern ein deutliches Zeichen, dass der Datenschutz bei Dropbox nicht ernst genommen wird.

Ob es aber tatsächlich zu einer großen Abwanderung von Nutzern kommen wird, bleibt abzuwarten. Auch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook sorgte wegen des Datenschutzes für Empörung unter Nutzern, eine signifikante Abwanderung zu anderen Diensten blieb allerdings aus.
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Donnerstag, 10. April 2014

US-Studie: Interesse an einem iPhone 6 außergewöhnlich hoch

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Obwohl erst voraussichtlich im Herbst mit dem kommenden iPhone 6 zu rechnen, gibt es bereits ein ungewöhnliches hohes Interesse an der kommenden iPhone-Generation, wie nun eine US-Studie zeigt. Bislang hat sich Apple noch nicht zum kommenden iPhone geäußert. Gerüchten zufolge soll die nächste iPhone-Generation ein größeres Display aufweisen, was Apple aber bislang nicht kommentieren wollte. Dennoch stoßen die Gerüchte bei potenziellen Käufern auf offene Ohren. Eine Umfrage unter mehr als 4.000 US-Bürger hat ergeben, dass sich 40 Prozent der Befragten wahrscheinlich für ein iPhone 6 entscheiden würden. Davon halten 35 Prozent (14 Prozent insgesamt) den Kauf des nächsten iPhones für sehr wahrscheinlich.

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Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Interesse ungewöhnlich hoch. Für das damals noch nicht angekündigte iPhone 5s interessierten sich im März 2013 nur 26 Prozent, beim iPhone 5 waren es im März 2012 immerhin 33 Prozent. Den Marktforschern zufolge spielen die Spekulationen über ein größeres iPhone-Display eine entscheidende Rolle für das hohe Interesse am iPhone 6. Wie Apple auf diese Nachfrage eingehen wird, ist allerdings noch unklar. Bislang begründete Apple das vergleichsweise kleine Smartphone-Display mit der besseren Ergonomie bei Bedienung mit einer Hand. Es bleibt daher spannend, ob Apple hier ein neues Bedienkonzept gefunden hat oder trotz mancher Ergonomieprobleme einfach ein größeres Display verbauen wird.
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Apple beauftragt vier neue Werbeagenturen für Mobil- und Online-Werbung

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Laut Ad Age wird Apple in den kommenden Monaten ganze vier neue Werbeagenturen, besonders im Mobil- und Online-Werbemarkt, mit der Vermarktung der eigenen Produkte beauftragen. Momentan wird fast das gesamte Werbemarketing von TBWA/Media Arts und einer kleinen hausinternen Gruppe bei Apple von etwa 300 Angestellten übernommen.

Dem Bericht nach sollen sich nun neben TBWA die Agenturen AKQA, Huge, Area 17 und Kettle um die Werbestrategie kümmern. Außerdem will Apple die hausinterne Abteilung von 300 Angestellten auf 500 bis 600 Personen aufstocken. Apple gab zwar im Jahr 2013 deutlich mehr für Werbung aus als im Jahr 2012 (wir berichteten: ), trotzdem sank die Relation zwischen Umsätzen und Werbekosten von 0,644% auf 0,639%.

Erst Anfang der Woche wurde durch Dokumente aus dem Gerichtsstreit mit Samsung bekannt, dass TBWA/Media Arts Ende 2012/Anfang 2013 in einem E-Mail-Wechsel mit Marketing-Chef Phil Schiller aneinandergeraten ist (wir berichteten: ).
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Apple-Treff Hamburg (0)
03.05.14 18:00 Uhr
Mac-Treff München (0)
14.05.14 19:00 Uhr
Xojo-Treff Hamburg (0)
21.05.14 19:00 Uhr
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22.05.14 - 23.05.14, ganztägig
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