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Mittwoch, 30. Juli 2014

Twitter schließt Einschränkungen für Gäste nicht aus

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Das Kurznachrichten-Netzwerk Twitter konnte auf der Quartalskonferenz ein Umsatzwachstum von 124 Prozent auf nun 312 Millionen US-Dollar präsentieren. Dennoch fuhr das Netzwerk mit den von Nutzern generierten Tweets einen Verlust von 145 Millionen US-Dollar ein. Im Juni waren 271 Millionen registrierte Nutzer aktiv, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 24 Prozent entspricht. 78 Prozent der registrierten Nutzer griffen über Mobilgeräte auf Twitter zu.

Kopfzerbrechen bereitet Twitter die hohe Zahl nichtregistrierter Nutzer, die mehr als zwei Drittel aller Zugriffe ausmachen. Um diese Nutzer an Twitter zu binden, will man daher die Abschottung nach dem Vorbild von Facebook nicht ausschließen. Dies ist zwar bislang keine Ankündigung, aber im Management von Twitter wird mit dem Gedanken bereits gespielt. Sollte es so weit kommen, würden zukünftig unangemeldeten Nutzern nicht mehr alle Funktionen von Twitter zur Verfügung stehen. Wie weit Twitter tatsächlich geht, um neue Nutzer zu gewinnen, bleibt abzuwarten. Schließlich könnte eine zu starke Abschottung auch zu einer Abwanderung von Nutzern führen.
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30 Jahre nach der ersten elektronischen Post: 78 Prozent nutzen E-Mails

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Am 3. August 1984 kam der erste elektronische Brief in Deutschland an. Michael Rotert aus der Informatik-Rechnerabteilung erhielt die E-Mail an der Universität Karlsruhe. Die Betreffzeile lautete: „Willkommen in CSNET!“. Im CSNET hatten sich einige amerikanische Universitäten zusammengeschlossen. Lange Jahre war der E-Mail-Dienst nur militärischen und wissenschaftlichen Einrichtungen vorbehalten, erst Anfang der 1990er Jahre wurde er für private und kommerzielle Zwecke geöffnet.

30 Jahre nach Versand der ersten E-Mail in Deutschland liegt der Anteil derer, die E-Mails nutzen, bei 78 Prozent. Damit liegt Deutschland auf Rang 7 im EU-Vergleich. Österreich kommt mit 74% auf Rang 10. Der Durchschnitt aller EU-Länder liegt bei 67 Prozent. Spitzenreiter sind die Niederlande (90 Prozent), Schlusslicht ist Rumänien (42 Prozent). Laut Umfrage ist fast jeder zweite E-Mail-Nutzer seiner ersten Mail-Adresse treu geblieben, 46 Prozent nutzen sie auch heute noch. Bei Männern sind es 49 Prozent, bei Frauen nur 43 Prozent.

Bild von http://data.mactechnews.de/473634.png Bild von http://data.mactechnews.de/473636.png Bild von http://data.mactechnews.de/473638.png

Im Jahr 2002 verschickten gerade einmal 38 Prozent der deutschen Bevölkerung E-Mails. 2004 lag der Wert bereits bei 51 Prozent, 2007 waren es 64 Prozent und im Jahr 2010 73 Prozent. Prognosen zufolge soll der Anteil der E-Mail-Nutzer auch in den kommenden Jahren steigen, obwohl es immer mehr Konkurrenz durch Messaging-Diensten und anderen Online-Kommunikationsformen gibt.
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Montag, 28. Juli 2014

Siri vs. Cortana: Microsofts neuer TV-Spot vergleicht Sprachassistenten

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Vergleichende Werbespots scheinen bei den Apple-Konkurrenten gerade in Mode zu sein. Erst kürzlich nahm Samsung in zwei TV-Spots unter anderem die kurze Akkulaufzeit des iPhone auf’s Korn – jetzt zieht Microsoft mit einem Vergleich zwischen dem eigenen Sprachassistenten Cortana und Apples Siri nach. Der „Happy Anniversary“ genannte Spot zeigt, wie ein iPhone 5s und ein Nokia Lumia 635 auf Spracheingaben reagieren. Wie man es von einem Microsoft-Spot nicht anders erwartet meistert das Lumia alle Befehle souverän, während Apples iPhone völlig überfordert ist.



Microsoft möchte verdeutlichen, dass Cortana Siri insbesondere in einer Disziplin überlegen ist: Erinnerungen bzw. Aufgaben, die sich auf Menschen und Orte beziehen. Ein Windows-Phone-Manager kündigte bereits an, dass Cortana wohl nicht dauerhaft exklusiv für Windows Phone 8.1 angeboten wird, sondern bald auch auf anderen Plattformen wie iOS und Android zum Einsatz kommen könnte.
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Freitag, 25. Juli 2014

OECD: Deutschland hängt bei mobilem Breitband hinterher

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Eine aktuelle Statistik der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) listet die aktuelle Versorgung mit Breitband-Internet in den Mitgliedsländern auf, zu denen vor allem westliche Industriestaaten gehören. Die Statistik basiert auf Datenerhebungen von Dezember 2013. Deutschland landet bei mobilem Breitband-Internet mit 45,1 Prozent im letzten Drittel - und hängt zusammen mit Slowenien, Portugal, Chile, der Türkei, Ungarn und Mexiko dem Trend zur vollständigen Versorgung hinterher. Anders sieht die Situation beispielsweise in Finnland, Australien und Japan aus, die eine mobile Versorgung von mehr als 100 Prozent erreichen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass viele Bürger dieser Länder mehrere mobile Breitband-Verbindungen nutzen.

Bild von http://picture.mactechnews.de/Original/OECD-Breitband-Internet-Dezember-2013-1.473415.png

Obwohl die Versorgung im Festnetz insgesamt schlechter ausfällt, kann Deutschland mit 34,8 Prozent hier den neunten Platz belegen. Bei den verwendeten Technologien für das Festnetz dominieren DSL und Kabel. Im Durchschnitt aller OECD-Länder erreichen diese einen Anteil von 51,5 Prozent beziehungsweise 31,2 Prozent. Glasfaser-Leitungen erfreuen sich aber zunehmender Beliebtheit und sind vor allem in Japan und Korea mit einem Anteil von ungefähr 66 Prozent stark verbreitet. Deutschland ist bei Glasfaser hingegen Entwicklungsland und versorgt nur 0,3 Prozent der Bevölkerung über optische Leitungen mit Breitband-Internet.
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Dienstag, 22. Juli 2014

Siri wird immer besser – Google Now aber noch vorn

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An Apples iOS-Sprachassistent scheiden sich die Geister. Während sich manche Nutzer den digitalen Alltag kaum mehr ohne Apples iOS-Sprachassistent vorstellen können, um etwa Erinnerungen zu erstellen oder Mails zu diktieren, bleiben andere User skeptisch. Die Erkennungsrate sei einfach zu schlecht, so ein häufig geäußerter Vorwurf.

Internet-Spezialist Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray hat jetzt einen umfangreichen Vergleich zwischen Googles mobilem Sprachassistent Google Now und Apples Siri veröffentlicht. Eine Test-Kategorie war das Beantworten von Nutzer-Fragen: Während Google Now 84 Prozent richtig beantwortete, lag Siri mit 82 Prozent korrekter Antworten knapp dahinter. Weiterhin verstand Siri 96 Prozent aller Fragen richtig – 8 Prozent besser als im Dezember 2012.

Bild von http://data.mactechnews.de/473262.png

Das richtige Verstehen einer Frage hat allerdings noch nicht automatisch eine korrekte Antwort zur Folge; 16 Prozent der Siri-Antworten auf richtig erkannte Fragen waren fehlerhaft (Google Now: 14 Prozent). Trotzdem mache Siri stetige Fortschritte und bekommt von Munster erstmals eine Note im 2er-Bereich (B-), während Google Now ein B (glatte 2) erhält.

Bild von http://data.mactechnews.de/473265.png

Zudem kann Apple einen unternehmensinternen Erfolg feiern, von dem der Kunde allerdings nicht allzu viel mitbekommt: Während Siri noch 2012 für die Beantwortung jeder vierten Frage auf Google-Daten zurückgreifen musste, ist der Suchmaschinen-Anbieter aufgrund der Integration von Microsofts Suchmaschine Bing inzwischen nur noch bei der Beantwortung von 3 Prozent der Fragen beteiligt. Gene Munster hält es für eine wichtige Strategie Apples, sich auch bei Siri immer unabhängiger vom Suchmaschinenriesen aus Mountain View zu machen. Wenn Siri einfach nur Google-Ergebnisse liefere, seien Nutzer eher dazu bereit, einfach direkt die Google-Suche ohne den Umweg Siri zu verwenden, so Munster.

Bei der Sortierung von Suchergebnissen ist Google Now ebenfalls vor Siri – der User hat die Wahl zwischen Preis (bei Produkten), Standort, Bewertung und Erscheinungsdatum. Wie es mit der Erkennungsrate bei deutscher Spracheingabe aussieht, kann leider nicht beantwortet werden, da es noch keinen entsprechenden Test gibt.
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Netflix ab September in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Nachdem der Video-Streming-Dienst Netflix gestern die aktuellen Quartalszahlen bekannt gab, steht nun September als Monat für den Start in weiteren europäischen Ländern fest - darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie aus dem Bericht hervorgeht, will Netflix so weitere 60 Millionen potenzielle Kunden mit Breitbandanschluss in Europa erreichen und den Ausbau des internationalen Geschäfts weiter vorantreiben. Gegenüber den 90 Millionen Haushalten im Heimatmarkt USA kann Netflix dann noch auf 180 Millionen internationale Haushalte in Europa und Südamerika zurückgreifen.

Netflix zählt mit 48 Millionen Abonnenten zu einem der erfolgreichsten Video-Streaming-Dienste der USA. Geboten wird ein riesiges On-Demand-Angebot an Filmen und Serien einschließlich Eigenproduktionen. Internationale Anerkennung erlangte Netflix vor allem mit der Serie "House of Cards", die sogar schon Emmy und Golden Globe erhielt. Preislich kostet Netflix voraussichtlich weniger als 10 Euro im Monat. In bisherigen europäischen Ländern wie Finnland und den Niederlanden liegt der Einstiegspreis bei 7,99 Euro. Für hiesige Anbieter wie Amazon Instant Video, Maxdome und Watchever stellt Netflix damit eine ernsthafte Konkurrenz dar.
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Samsung unterstellt Apple-Nutzern „Bildschirm-Neid“

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Samsung hat sich in den eigenen Werbespots inzwischen voll auf Apple eingeschossen. Im neuen Spot „Screen Envy“ schielt ein iPhone-Besitzer immer wieder neidisch zu seinem Sitznachbarn, der ein Galaxy S5 mit großem 5,1-Zoll-Display bedient. Dabei unterhalten sich die Beiden über die Gerüchte zum im September erscheinenden iPhone 6 und dass dieses wohl ein größeres Display bieten werde als die jetzigen 4-Zoll-Modelle 5s und 5c. Darauf zeigt sich der Samsung-Nutzer amüsiert darüber, dass Apple-Fans immer noch auf etwas warten, das Samsung schon seit Jahren im Angebot hat.


Bereits vor einigen Wochen machte sich Samsung in einem anderen TV-Spot über die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit des iPhone lustig. Der Zuschauer sieht Apple-User, die zusammengekauert in der Nähe von Steckdosen sitzen, um ihre iPhones aufzuladen. Währenddessen können sich Samsung-User überall frei bewegen, da der Akku des Galaxy S5 angeblich länger durchhalte als der des iPhone 5s.

Angefangen hat Samsungs Anti-Apple-Kampagne im Jahr 2011, als sich der Konzern aus Südkorea in einem TV-Spot über Apple-Fans lustig machte, die in einer langen Schlange vor einem Apple Store stehen und der Veröffentlichung des neuen iPhone entgegenfiebern – dabei aber etwas neidig auf vorbeigehende Passanten mit Galaxy-S-Smartphones schauen.
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Neuer Macbook-Air-Werbespot „Stickers“

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„Das Notebook, das Menschen lieben (The Notebook People Love)“. So heißt es am Ende von Apples neuem TV-Spot für das Macbook Air. Die „Stickers“ getaufte Werbekampagne zeigt, mit welchen Aufklebern man sein Macbook Air verzieren kann – darunter Plattenspieler, Fotoapparate und Sonnenbrillen. Hinzu kommen bekannte Comic-Charaktere wie Batman, Hello Kitty und Homer Simpson. Für die Musik engagierte Apple Hudson Mohawke.

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Montag, 21. Juli 2014

Sicherheitsreport 2014 der Telekom zum Thema Eltern, Kinder und Internet

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Fasst man die vier Online-Risiken (Datenbetrug im Internet, Missbrauch persönlicher Daten durch Unternehmen, Computerviren und Missbrauch persönlicher Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken) zusammen, so gehen 91 Prozent der Bevölkerung davon aus, dass die damit verbundenen Risiken künftig steigen werden. Dies ist eine der Erkenntnisse aus dem "Sicherheitsreport 2014" der Telekom. Die Studie stützt sich auf insgesamt 1.503 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Befragt wurden außerdem gezielt Eltern von 6- bis 17-jährigen Kindern.

49 Prozent der befragten Eltern räumten ein, dass sie die Internetaktivitäten ihrer Kinder nur schwer überblicken. Dies ist insofern erstaunlich, da sich die Eltern sich durchaus bewusst sind, welcher Vielzahl von Risiken ihre Kinder im Internet begegnen. Die größte Sorge der Eltern (zwei von drei Befragten) ist, dass ihre Kinder im Internet zu viel von sich preis geben und zu lange online sein könnten. 62 Prozent beunruhigt, dass Kriminelle über Chats oder Foren Kontakt mit ihren Kinder aufnehmen könnten, 58 Prozent, dass Fotos der Kinder ohne Wissen der Eltern ins Internet gestellt werden könnten.

Tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht haben nach Angaben der Eltern hingegen nur wenige Kinder. Noch am häufigsten haben Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder zu viel Zeit im Internet verbringen (36 Prozent), sich auf falsche Informationen aus dem Netz verlassen (28 Prozent) und zu viel von sich preis geben (23 Prozent). Jeweils rund ein Fünftel der Eltern berichtet zudem davon, dass ihre Kinder pornographische Filme oder Gewaltvideos gesehen sowie illegal Musik oder Filme heruntergeladen haben.

Soweit es um die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Risiken und Gefahren im Internet geht, sieht die Bevölkerung in erster Linie die Eltern in der Pflicht, an zweiter Stelle Schulen und Lehrer (95 bzw. 63 Prozent). Kindern und Jugendlichen oder Anbietern von Internet-Dienstleistungen (etwa soziale Netzwerke oder E-Mail-Dienste) schreibt nur eine Minderheit (18 bzw. 24 Prozent) eine besondere Verantwortung zu.
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Neue Umfrage: Woher beziehen Sie am liebsten Musik?

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Der iTunes Music Store hat die Musikwelt seit dem Jahr 2003 ganz gehörig aufgemischt - Apple war zwar nicht der erste Anbieter mit einer Download-Plattform für Musik, lieferte aber das überzeugendste Angebot ab und wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der weltweit wichtigsten Musik-Verkäufer. Die letzten zwei bis drei Jahre zeigten hingegen, dass sich das Nutzungsverhalten der Musik-Konsumenten veränderte und Streaming-Dienste immer beliebter werden, dies zu Lasten klassischer Download-Portale. In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, wie Sie am liebsten Musik beziehen - als Download, als Stream, auf CD oder auf anderem Wege?

In unserer letzten Umfrage hatten wir danach gefragt, ob Sie immer noch einen iPod nutzen. 37,5 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, keinen iPod mehr zu benötigen. 25,7 Prozent verwenden ihren iPod hingegen weiterhin mehrmals pro Woche, 7,2 Prozent ungefähr einmal pro Woche. 20,1 Prozent entschieden sich für die Antwortoption "Ja, aber nur noch sehr selten". Nur 9,5 Prozent der Teilnehmer besaß noch nie einen iPod. Die Umfrage spiegelt wieder, was auch Apples Verkaufszahlen zeigen: Das vor knapp zehn Jahren umsatzstärkste Produkt im Sortiment hat stark an Bedeutung verloren. Smartphones bringen die Funktionalität eines iPods mit, weswegen es für viele keine Notwendigkeit mehr gibt, einen dedizierten Musik-Player zu verwenden.
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Donnerstag, 17. Juli 2014

Apple ID: Zweistufige Anmeldung nun auch in Österreich und der Schweiz

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Wie aus einem aktualisierten Support-Dokument von Apple hervorgeht, wurde die sichere zweistufige Anmeldung mit der Apple ID nun unter anderem auf Österreich und die Schweiz ausgedehnt. Bislang hatte Apple diese Form der Anmeldung nur in 11 Ländern unterstützt, darunter Deutschland. Die zweistufige Anmeldung erhöht die Sicherheit, da Nutzer bei Verwendung eines neuen Gerätes nicht nur das Kennwort, sondern auch einen zugesandten Code eingeben müssen. Angreifern wird es so deutlich erschwert, ein Apple-Konto zu übernehmen.

Bild von http://data.mactechnews.de/466242.png

Mit der Ausdehnung des Systems können nun Nutzer in 59 Ländern die zweistufige Anmeldung in ihrer Kontoverwaltung aktivieren. Hierbei wird ein iPhone oder eine SMS-fähige Telefonnummer mit der Apple ID verknüpft. Anschließend erhalten Nutzer einen Code zur Eingabe und Bestätigung, um sich über ein neues Gerät mit der Apple ID erstmalig anmelden zu können oder die Verwaltung des Apple-Kontos aufzurufen. Zu den unterstützten Ländern für zweistufige Anmeldung zählen ab sofort:

  • Argentinien, Australien
  • Belgien, Bolivien, Brasilien
  • Chile, China, Costa Rica
  • Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik
  • Equador, El Salvador
  • Finnland, Frankreich
  • Griechenland, Großbritannien, Guatemala
  • Honduras, Hongkong
  • Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien
  • Japan
  • Kanada, Kolumbien, Korea
  • Luxemburg
  • Macao, Malaysia, Mexiko
  • Niederlande, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen
  • Österreich
  • Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Puerto Rico, Portugal
  • Russland
  • Singapur, Südafrika, Spanien, Surinam, Schweden, Schweiz
  • Taiwan, Thailand, Türkei
  • USA
  • Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam
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Löschanträge nun auch bei Bing möglich

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Nachdem Google vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) dazu angehalten wurde, Einträge in den Suchergebnissen unter bestimmten Umständen auf Wunsch betroffener Personen zu entfernen, steht in der Google-Suche seit einigen Wochen ein entsprechendes Formular für Löschanträge bereit. Hier können Nutzer bestimmte Treffer durch Nennung der URL entfernen lassen, wobei es einige Dinge wie den Nachweis der fehlenden Relevanz zu beachten gilt. In einem MTN-Beitrag erläutert Rechtsanwalt Tobias Röttger von GGR Rechtsanwälte in Mainz dies genauer: .

Ohne ein weiteres Urteil des EuGH abzuwarten, hat nun auch Microsoft in seiner Suchmaschine Bing ein entsprechendes Formular online gestellt, über das Nutzer einen Löschantrag stellen können. Microsoft nennt es allerdings einen "Antrag zur Sperrung von Bing-Suchergebnissen", was verdeutlichen soll, dass die Suchtreffer nur versteckt aber nicht gelöscht werden. Das Formular ähnelt dem von Google, fällt aber etwas umfangreicher aus, da Microsoft genauere Begründung für die Sperrung des Treffers verlangt.
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Mittwoch, 16. Juli 2014

Google verzichtet auf Klarnamen-Pflicht und warnt vor Flash

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Soziale Netze sind etwas ungemein praktisches. User können nicht nur weltweit kostenlos miteinander kommunizieren und Medien tauschen, sondern auch schnell und unkompliziert Bekannte anhand des Namens finden. Viele Nutzer wollen allerdings nicht für jeden x-beliebigen sichtbar im Online-Schaufenster stehen und legen sich daher Fantasienamen zu, um die eigene Identität vor Fremden zu schützen – auch auf die Gefahr hin, gegen die AGB des jeweiligen Social Networks zu verstoßen.

Auf die anhaltende Kritik von Nutzern und Datenschützern an der Klarnamen-Pflicht reagierte Suchmaschinen-Riese Google schließlich gestern Abend mit der Ankündigung, künftig im eigenen Sozialen Netz Google+ alle Namen zu erlauben und damit die bisherigen Einschränkungen abzuschaffen. Auch Youtube-User sind von dieser Änderung betroffen, da Google die Youtube- und Google+-Profile eines Nutzers miteinander verknüpft. Das hat zur Folge, dass auch bei Youtube-Kommentaren der bei Google+ angegebene Klarname des Kommentierenden zu sehen ist. Konkurrent Facebook schreibt dagegen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen weiterhin vor, beim Anlegen eines Accounts den echten Namen zu verwenden.

Zudem hat Google angekündigt, auf Mobilgeräten in Zukunft vor Webseiten mit Flash-Inhalten zu warnen. In den Google-Suchergebnissen steht folgender Hinweis über einem betroffenen Link: "Nutzt Flash. Könnte auf Ihrem Gerät nicht funktionieren". Dadurch sollen Nutzer davor bewahrt werden, auf Seiten zu gehen, deren Inhalt von einem Mobilgerät wie iPhone oder Android-Smartphone nicht dargestellt werden kann aufgrund fehlender Flash-Unterstützung.

Android hat Flash schon seit längerem ausgesperrt und verbietet seit Android 4.4 selbst alternativen Browsern, Flash zu nutzen; iOS unterstützte Adobes proprietäre Technologie ohnehin nie. Mit diesem rigiden Vorgehen gegen den Flash-Player wollen sowohl Apple als auch Google offene Standards wie HTML5 vorantreiben und proprietäre Dritthersteller-Plugins möglichst ganz aus der Online-Welt verbannen.
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Dienstag, 15. Juli 2014

iCloud sichert Transport von E-Mails - allerdings unzureichend

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Nachdem gestrigen Ausfall des iCloud-Mail-Dienstes, der laut Apple lediglich 0,1 Prozent der registrierten Nutzer betraf, ist nun offenbar der gesicherte Transport von E-Mails über verschlüsselte SSL-Verbindung aktiv. Im Juni hatte Apple angekündigt, in Kürze E-Mails verschlüsselt an andere Mail-Dienste zu übertragen, sofern dies auf der Gegenseite unterstützt wird. Laut Sicherheitsexperten ist die eingesetzte Verschlüsselung nicht mehr zeitgemäß.

So verwendet Apple TLS/SSL mit dem Verschlüsselungsverfahren RC4 oder 3DES, was in Fachkreisen als unsicher gilt. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder praktische Angriffsszenarien beschrieben, die Zweifel an der Sicherheit dieser Verschlüsselungsverfahren nähren. Es wird mittlerweile davon ausgegangen, dass Geheimdienste diese Verfahren in Echtzeit entschlüsseln können.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Apple E-Mails unverschlüsselt überträgt, wenn die Gegenstelle RC4 und 3DES aufgrund mangelnder Sicherheit nicht mehr unterstützt. Hier besteht seitens Apple also noch Nachholbedarf. Zudem gilt es zu beachten, dass E-Mails wie bei anderen Anbietern nur beim Transport verschlüsselt werden. Um E-Mails im Postfach zu verschlüsseln, müssen Nutzer Zusatzlösungen wie PGP und S/MIME verwenden.
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Montag, 14. Juli 2014

Störung von iCloud Mail betrifft 0,1% der Nutzer

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Wie aus der Statusseite zu iCloud hervorgeht, ist momentan mit einer kleineren Störung bei der Mail-Funktion zu rechnen. Apple zufolge betreffen die Probleme nur 0,1 Prozent aller registrierten iCloud-Nutzer. Demnach können seit Sonntagabend einige Nutzer keine E-Mails mehr empfangen, was in der Regel aber kein Problem darstellt, da andere E-Mail-Dienste normalerweise weitere Zustellversuche zu einem späteren Zeitpunkt durchführen. Berichten zufolge erhalten betroffene Nutzer in Mail auch eine Nachricht, wonach "iCloud momentan nicht verfügbar sei". Apple macht bislang keine Angaben, wann mit einer Behebung zu rechnen ist.

Bild von http://data.mactechnews.de/472897.jpg

Aktualisierung:
Die Störung wurde von Apple in der Nacht behoben.
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SIGGRAPH 2014 (0)
10.08.14 - 14.08.14, ganztägig
Mac-Treff München (0)
13.08.14 19:00 Uhr
Macintisch Würzburg (0)
13.08.14 19:00 Uhr
Apple-Treff Hamburg (0)
06.09.14 18:00 Uhr
Mac-Treff München (0)
10.09.14 19:00 Uhr
Macintisch Würzburg (0)
10.09.14 19:00 Uhr
IBC2014 (Amsterdam) (0)
11.09.14 - 16.09.14, ganztägig

Woher beziehen Sie am liebsten Musik?

  • Aus dem iTunes Store oder einem anderen kostenpflichtigen Download-Dienst53,6%
  • Über kostenpflichtige Streaming-Dienste10,9%
  • Über kostenloses Online-Streaming bzw. (Online-)Radio5,2%
  • Ich kaufe Musik auf physikalischen Medien wie CDs oder Vinyl20,0%
  • Auf anderem Wege10,3%
755 Stimmen21.07.14 - 31.07.14
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