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Donnerstag, 14. August 2014

Für einen guten Zweck: Phil Schiller nimmt Wassereimer-Challenge an und fordert Tim Cook (Aktualisierung: Cook ebenfalls nass)

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Momentan verbreitet sich die so genannte "Ice Bucket Challenge" wie ein Lauffeuer über soziale Medien. Inzwischen haben viele namhafte Köpfe daran teilgenommen und einen Eimer kaltes Wasser über ihren Kopf geschüttet. Was albern klingt, hat aber einen ernsthaften Hintergrund: Erhält jemand eine "Eimer-Nominierung", so hat derjenige 24 Stunden Zeit, entweder per Fotos oder Videos dokumentiert einen Wassereimer über sich auszuleeren - oder eine Spende an eine Organisation zum Kampf gegen die Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems) zu leisten. Im besten Fall natürlich beides, gefolgt von einer weiteren "Ice Bucket Challenge", um der Aktion noch mehr Sichtbarkeit zu verleihen.

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Neben Facebook-Chef Marc Zuckerberg und Microsoft-CEO Satya Nadella hat jetzt auch Apples Marketingchef Phil Schiller die Herausforderung angenommen und dokumentiert. Natürlich wurden auch weitere Personen herausgefordert: Schillers Frau, der Schauspieler Chris O'Donnell und Apple-CEO Tim Cook. Dieser hat nicht mehr viel Zeit, entweder per Spende, per Wassereimer oder auch mit beidem zu reagieren. Die Aktion hat inzwischen vier Millionen Dollar eingebracht, sehr zur Freude der Initiatoren. Vor einem Jahr waren es zum selben Zeitpunk nur 1,2 Millionen Dollar, diesmal erklärten sich aber viel mehr Prominente zur Teilnahme am Wassereimer-Contest bereit. US-Präsident Obama erhielt die Herausforderung auch, kaufte sich allerdings mit einer Geldspende frei.

Aktualisierung: Tim Cook bewies Humor und ließ sich vom Musiker Michael Franti mit Wasser übergießen. Seine Herausforderung geht jetzt an Disney-CEO Bob Iger, Dr. Dre sowie Franti. Ein Video zeigt Cooks Ausführung der Ice Bucket Challenge:

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Studie: Risikoeinschätzung und Verhalten im Internet widersprüchlich

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Eine Studie im Auftrag der Telekom hat die von Nutzern wahrgenommenen Risiken des Internets zusammengestellt. Demnach haben lediglich 26 Prozent der Nutzer kein Problem damit, wenn sie im Internet persönliche Daten von sich preisgeben sollen. Der Großteil hingegen macht sich Sorgen, was bei Registrierung auf einer Internet-Seite für ein ungutes Gefühl sorgt. Besonders stark ausgeprägt ist dies bei der Angabe von Kreditkartennummern (94%), Bankverbindungen (93%) und Telefonnummern (72%). Dies liegt vor allem daran, dass Nutzer den unerlaubten Zugriff auf das Bankkonto (31%) und die Weitergabe von Daten (28%) befürchten.

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Damit dominiert die Sorge vor Datenmissbrauch die Risiko-Einschätzung von Internet-Nutzern. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass lediglich die Hälfte der Nutzer sich sicher ist, einen Überblick über die im Internet angegebenen Daten zu haben. Außerdem gehen 71 Prozent der Nutzer davon aus, dass Unternehmen die Daten weitergeben. Einen Blick in die Datenschutzbestimmungen werfen aber nur 17 Prozent der Internet-Nutzer regelmäßig. Eine abschreckende Wirkung haben die Datenschutzerklärungen vor allem durch ihren Umfang (67%) und den enthaltenen Formulierungen (55%).

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Im Vergleich zum Vorjahr hat die Sorge vor Datenmissbrauch im Durchschnitt um mehrere Prozentpunkte zugenommen, das ungute Gefühl bei der Registrierung auf einer Internet-Seite ist aber dagegen leicht gesunken. Hohes Vertrauen genießt vor allem die Telekom (46%), noch vor Microsoft (24%) und Apple (24%). Internet-Größen wie Facebook (8%) und Google (15%) landen hingegen auf den hinteren Plätzen. Die Studie wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt und stützt sich auf insgesamt 1.503 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren.
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Dienstag, 12. August 2014

Yaoband's Verse: Neuer Werbespots zum iPad Air

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Unter dem Titel "Yaoband's Verse" hat Apple einen neuen Werbespot zum iPad Air veröffentlicht. In dem einminütigen Videoclip sieht man die in Peking ansässige Electro-Formation Yaoband auf Tour. Natürlich ist auf der Reise durch China auch das iPad Air immer dabei und dient als Composer, Instrument, Mixer, Tape oder einfach zur Unterhaltung. In einer ergänzenden Webseite () stellt Apple die Einsatzmöglichkeiten vor, die sich Yaoband zunutze macht, um beispielsweise neue Samples für ihre Stücke zu bekommen. Als Apps greift die Band unter anderem auf iMaschine von Native Instruments, iMPC von Akai Professional und MIDI Designer Pro von Confusionist zurück.


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Montag, 11. August 2014

P@ssw0rt2014: Neue Angriffe machen komplexere Kennwörter erforderlich

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Hacker haben auf einer Sicherheitskonferenz in Las Vegas ein neues Werkzeug vorgestellt, mit dem sich auch personalisierte Kennwörter relativ effizient erraten lassen. Die Software WordHound entstand auf Grundlage der in den vergangenen Monaten bekannt gewordenen Kennwort-Datenbanken großer Unternehmen wie Adobe, eBay, Electronic Arts, LinkedIn und Twitter. Hier hat sich gezeigt, dass Kennwörter mittlerweile häufig personalisiert werden - entweder durch Anhang einer Jahreszahl oder dem Ersetzen einzelner Buchstaben durch ähnliche aussehende Zahlen oder Sonderzeichen.

Diese einfache Personalisierung macht Kennwörter nicht mehr sicher, da häufig nur ein Wort oder eine einfache Wortkombination verwendet wird. Beispiele hierfür sind "P@ssw0rd1", "L0an@ w0rk!", "ghostrecon76" oder "playstationplaystationdec2014". Grundsätzlich empfiehlt es sich, Kennwörter nicht nur durch Zahlen und Sonderzeichen zu individualisieren, sondern ganze Sätze zu bilden.

Sollte es eine Limitierung der Kennwortlänge geben, muss auf einen Kennwort-Generator zurückgegriffen werden, der zufällige Zeichen kombiniert. Viele Web-Dienste aus dem Sicherheitsbereich stellen einen kostenlosen Kennwort-Generator zur Verfügung, wie beispielsweise Norton (). Das generierte Kennwort lässt sich anschließend im Browser speichern, unter dem Dienstprogramm Schlüsselbund manuell ablegen oder ganz altmodisch auf einem Blatt Papier ausdrucken.
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Mittwoch, 6. August 2014

Milliarden Nutzerkonten und E-Mail-Adressen erbeutet

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Sicherheitsforscher von Hold Security berichten, dass sie erbeutete Datensätze von rund 542 Millionen E-Mail-Adressen und 1,2 Milliarden Nutzerkonten entdeckt haben. Diese erbeutete eine russische Hackerbande durch Kompromittierung von 420.000 Webseiten. Ein Großteil der weltweit betroffenen Seiten soll laut Hold Security immer noch Sicherheitslücken aufweisen, über die Hacker wahrscheinlich an die Nutzerdaten gelangt sind. Um welche Sicherheitslücken und Webseiten es sich handelt, wollen die Sicherheitsforscher aufgrund von Geheimhaltungsklauseln nicht verraten. Es wird lediglich angedeutet, dass sich auch große Unternehmen unter den betroffenen Webseiten befinden.

Eher unwahrscheinlich erscheint es, dass es sich um Daten von Apple, Facebook oder Google handelt. Dafür ist die Zahl der erbeuteten E-Mail-Adressen zu gering. Bislang wurden die Datensätze von den Hackern selbst hauptsächlich für Spam missbraucht, doch kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige bereits verkauft wurden. Momentan werden alle betroffenen Webseiten unterrichtet. Zudem will Hold Security eine Seite einrichten, über die man prüfen kann, ob der eigene Datensatz sich unter der Beute befindet. Wer sichergehen will, sollte unabhängig davon seine Kennwörter ändern. Später will man weitere Details zu den Angriffen bekannt gegeben werden.
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Dienstag, 5. August 2014

Steve Jobs' Traum eines neuen flächendeckenden Funknetzwerks

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Zwischen 2005 und 2007 investierte Steve Jobs viel Zeit in die Ausarbeitung der Vision, ein Apple-eigenes Funknetzwerk auf die Beine zu stellen. Damit sollte es möglich sein, sich beim iPhone nicht auf Mobilfunkbetreiber mit teuren und bisweilen instabilen Netzen einlassen zu müssen. Seiner Idee nach hätte man ungenutzte WLAN-Frequenzbänder einsetzen können, ein solches Netzwerk aufzubauen. Jobs kam jedoch irgendwann zur Überzeugung, sich lieber auf traditionelle Geschäftsmodelle einzulassen und Mobilfunkunternehmen einzubeziehen. Das erste iPhone war somit ganz regulär mit Mobilfunkvertrag zu haben.

Walt Mossberg geht in einem Artikel auf die schon 2011 bekannt geworden Berichte ein und fügt einige weitere Informationen hinzu. Steve Jobs habe sich darüber geärgert, dass zwar beinahe überall WLAN verfügbar sei, dies allerdings meist nur mit kennwortgeschützten Netzen. Seine Idee: Würden alle Router-Hersteller in ihren Produkten Gastzugänge ermöglichen, so böte dies eine einfache und sichere Lösung, um flächendeckend Netzzugang anzubieten.

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Nutzer könnten zusätzlich zum eigenen, geschützten Netz noch eine zweites, offenes Netz einrichten. Der Branche müsste es gelingen, möglichst viele Nutzer von den Vorteilen zu überzeugen, an einem großen Funknetzwerk teilzuhaben. Gute Netzabdeckung vorausgesetzt würde sich das Mobilgerät dann immer ein aktives Netz suchen. Bewegt man sich zu weit davon weg, so springt das nächste Netz ein - also ähnlich wie im Mobilfunknetz.

In der Tat begannen Apple und andere große Hersteller in dieser Zeit damit, ihre Router fortan mit der Option des Gastzugangs zu versehen. Die Arbeit an einem übergreifenden, WiFi-basierenden Netzwerk, das gegen Mobilfunknetze hätte konkurrieren können, wurde jedoch nicht fortgesetzt. Nicht ganz sicher ist, ob der heute fast in jedem Router vorhandene Gastzugang tatsächlich auf Steve Jobs' Initiative zurückging und Jobs der Funktion somit zur schnelleren Markteinführung verhalf. Eine spannende Idee war es aber dennoch, ebenso selbstverständlich allerorts WLAN zum Surfen und zur Telefonie nutzen zu können, wie es mit Mobilfunkanbindung möglich ist.
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Angriffe mit Lösegeldforderung auf Synology DiskStations

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Nachdem Synology im März die Firmware DiskStation Manager 5 für die hauseigenen NAS-Systeme veröffentlicht hat, gibt es nun anscheinend Angriffe auf Synology-Geräte mit älterer Firmware. Offenbar wird eine Sicherheitslücke ausgenutzt, über die Angreifer die Kontrolle über das System erlangen und anschließend die gespeicherten Daten für Lösegeldforderungen verschlüsseln. Als vorbeugende Maßnahme wird empfohlen, zunächst den Remote-Zugang aus dem Internet zu deaktivieren und die aktuellste Firmware zu installieren.

Wenn die DiskStation bereits unter der Kontrolle von SynoLocker steht, sollten Nutzern das Gerät sofort ausschalten und sich mit dem Support von Synology in Verbindung setzen. Mittlerweile untersucht Synology den Angriff, um sicherzustellen, dass Geräte mit aktueller Firmware nicht betroffen sind. Nachfolgend eine erste Stellungnahme von Synology:
Liebe Synology-Kunden,

wir möchten Ihnen ein Update zu SynoLocker geben, einer Ransomware, die einzelne Synology-Server beeinflusst.

Beim Versuch auf das DSM-Interface zu zugreifen, wird die folgende Meldung angezeigt: „All important files on this NAS have been encrypted using strong cryptography“ (dt. „Alle wichtigen Dateien auf diesem NAS wurden mit starker Kryptographie verschlüsselt“) inklusive der Zahlungsanweisungen einer Gebühr, um Ihre Daten zu entsperren.

Was sollten Sie tun, wenn Sie die Nachricht bei der Anmeldung auf DSM sehen?

  • Schalten Sie unverzüglich Ihre DiskStation aus und vermeiden Sie damit die Verschlüsselung weiterer Dateien.
  • Kontaktieren Sie unser Support-Team, so dass wir die Situation weiter untersuchen können. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre DiskStation betroffen ist, zögern Sie bitte nicht, uns unter security@synology.com zu kontaktieren.

Wir entschuldigen uns vielmals für jedwede dadurch entstandene Umstände. Sobald uns weitere Details zur Verfügung stehen, werden wir Sie darüber informieren.

Unser Support-Team erreichen Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Synology-Team
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Montag, 4. August 2014

Lücke in Mozilla-Datenbank gefährdete 75.000 Mail-Adressen

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Wie Firefox-Entwickler Mozilla im Blog einräumt, wies die Entwickler-Datenbank für ungefähr einen Monat eine Sicherheitslücke auf, durch die rund 76.000 E-Mail-Adresse und 4.000 verschlüsselte Kennwörter zugänglich waren. Zwar handelt es sich bei den gespeicherten Kennwörtern um eine Kombination aus Hash und Salt, die nur durch Ausprobieren entschlüsselt werden können, dennoch empfiehlt Mozilla die Änderung des Kennworts. Betroffen Nutzer wurden bereits per E-Mail informiert. Zudem betont Mozilla, dass keine ungewöhnlichen Zugriffe auf die Daten bekannt sind, sodass es sich lediglich um Vorsichtsmaßnahmen handelt. Dennoch will man nun den bisherigen Umgang mit der Datenbank überprüfen, um derartige Lücken zukünftig ausschließen zu können.
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Samstag, 2. August 2014

iPhone 5s "Dreams" - Apples neuer Werbespot

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Apple hat einen weiteren Werbeclip veröffentlicht, in dem die vielfältigen Situationen im Leben geschildert werden, in denen ein iPhone Hilfe bieten kann. Diesmal im Fokus: Der Einsatz bei Feuerwehr, Tieruntersuchung, Flugverkehr, künstlerischen Tätigkeiten, Wetterstationen, Bodenmessung oder als mobiler Dolmetscher. Der Slogan des Clips lautet "You're more powerful than you think", die musikalische Untermalung stammt von Jennifer O’Connor und ihrem neuen Lied "When I Grow Up" (iTunes Store: )

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Donnerstag, 31. Juli 2014

Apple nimmt gigantisches Content Delivery Network in Betrieb

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Musik, Filme oder auch Software-Downloads eines großen Unternehmens benötigen immense Infrastruktur, die meistens gemietet und nicht selbst zur Verfügung gestellt wird. Apple verlässt sich seit vielen Jahren auf einen Provider, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat: Akamai. Doch selbst ein Netzwerk mit mehr als 250.000 Servern geht bisweilen in die Knie, wenn Apple große Updates wie beispielsweise iOS 7 oder auch Mavericks freigibt.

Vor wenigen Monaten hieß es, dass Apple an der Errichtung eines eigenen CDN (Content Delivery Network) arbeitet, um die Infrastruktur besser an eigene Bedürfnisse anpassen zu können. Apple behält traditionell sehr gerne die gesamte Kontrolle über eine Plattform; bislang war es aber trotz zahlreicher großer Daten- und Rechenzentren von Apple weiterhin so, dass die "letzte Meile" nicht von Apple, sondern von beauftragten Netzwerken bedient wurde und in der Verantwortung dieser Anbieter lag.

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Wie es aussieht hat Apple tatsächlich in den letzten Tagen das eigene CDN in Betrieb genommen. Während ein Teil der Inhalte weiterhin von anderen Anbietern ausgeliefert wird, laufen Updates für OS X hingegen schon über Apples eigenes Netzwerk. Apple kooperiert dabei mit Comcast und anderen Anbietern, um direkten Zugriff auf deren Netze zu erlangen. Die Gesamtkapazität soll gigantisch sein: Angeblich steigerte Apple die mögliche Netzleistung um Faktor 10. Apple ist übrigens nicht der einzige Hersteller, der diesen Schritt ging - auch YouTube, Microsoft und Netflix stiegen auf hauseigene Lösungen um.

Der Umstieg erfolgte schneller als von den meisten Marktbeobachtern gedacht, vor allem auch schneller als der Umstieg anderer großer Unternehmen. Rund 100 Millionen Dollar werde Apple bis Ende des Jahres in das eigene Content Delivery Network gesteckt haben, dann aber auch immensen Nutzeranstürmen besser entsprechen zu können. Die nächsten großen Bewährungsproben sind auf jeden Fall iOS 8 und Yosemite im September und Oktober. Nicht bekannt ist, ob Apple irgendwann für die komplette Auslieferung der eigenen Inhalte verantwortlich sein will.
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Mittwoch, 30. Juli 2014

Twitter schließt Einschränkungen für Gäste nicht aus

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Das Kurznachrichten-Netzwerk Twitter konnte auf der Quartalskonferenz ein Umsatzwachstum von 124 Prozent auf nun 312 Millionen US-Dollar präsentieren. Dennoch fuhr das Netzwerk mit den von Nutzern generierten Tweets einen Verlust von 145 Millionen US-Dollar ein. Im Juni waren 271 Millionen registrierte Nutzer aktiv, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 24 Prozent entspricht. 78 Prozent der registrierten Nutzer griffen über Mobilgeräte auf Twitter zu.

Kopfzerbrechen bereitet Twitter die hohe Zahl nichtregistrierter Nutzer, die mehr als zwei Drittel aller Zugriffe ausmachen. Um diese Nutzer an Twitter zu binden, will man daher die Abschottung nach dem Vorbild von Facebook nicht ausschließen. Dies ist zwar bislang keine Ankündigung, aber im Management von Twitter wird mit dem Gedanken bereits gespielt. Sollte es so weit kommen, würden zukünftig unangemeldeten Nutzern nicht mehr alle Funktionen von Twitter zur Verfügung stehen. Wie weit Twitter tatsächlich geht, um neue Nutzer zu gewinnen, bleibt abzuwarten. Schließlich könnte eine zu starke Abschottung auch zu einer Abwanderung von Nutzern führen.
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30 Jahre nach der ersten elektronischen Post: 78 Prozent nutzen E-Mails

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Am 3. August 1984 kam der erste elektronische Brief in Deutschland an. Michael Rotert aus der Informatik-Rechnerabteilung erhielt die E-Mail an der Universität Karlsruhe. Die Betreffzeile lautete: „Willkommen in CSNET!“. Im CSNET hatten sich einige amerikanische Universitäten zusammengeschlossen. Lange Jahre war der E-Mail-Dienst nur militärischen und wissenschaftlichen Einrichtungen vorbehalten, erst Anfang der 1990er Jahre wurde er für private und kommerzielle Zwecke geöffnet.

30 Jahre nach Versand der ersten E-Mail in Deutschland liegt der Anteil derer, die E-Mails nutzen, bei 78 Prozent. Damit liegt Deutschland auf Rang 7 im EU-Vergleich. Österreich kommt mit 74% auf Rang 10. Der Durchschnitt aller EU-Länder liegt bei 67 Prozent. Spitzenreiter sind die Niederlande (90 Prozent), Schlusslicht ist Rumänien (42 Prozent). Laut Umfrage ist fast jeder zweite E-Mail-Nutzer seiner ersten Mail-Adresse treu geblieben, 46 Prozent nutzen sie auch heute noch. Bei Männern sind es 49 Prozent, bei Frauen nur 43 Prozent.

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Im Jahr 2002 verschickten gerade einmal 38 Prozent der deutschen Bevölkerung E-Mails. 2004 lag der Wert bereits bei 51 Prozent, 2007 waren es 64 Prozent und im Jahr 2010 73 Prozent. Prognosen zufolge soll der Anteil der E-Mail-Nutzer auch in den kommenden Jahren steigen, obwohl es immer mehr Konkurrenz durch Messaging-Diensten und anderen Online-Kommunikationsformen gibt.
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Montag, 28. Juli 2014

Siri vs. Cortana: Microsofts neuer TV-Spot vergleicht Sprachassistenten

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Vergleichende Werbespots scheinen bei den Apple-Konkurrenten gerade in Mode zu sein. Erst kürzlich nahm Samsung in zwei TV-Spots unter anderem die kurze Akkulaufzeit des iPhone auf’s Korn – jetzt zieht Microsoft mit einem Vergleich zwischen dem eigenen Sprachassistenten Cortana und Apples Siri nach. Der „Happy Anniversary“ genannte Spot zeigt, wie ein iPhone 5s und ein Nokia Lumia 635 auf Spracheingaben reagieren. Wie man es von einem Microsoft-Spot nicht anders erwartet meistert das Lumia alle Befehle souverän, während Apples iPhone völlig überfordert ist.



Microsoft möchte verdeutlichen, dass Cortana Siri insbesondere in einer Disziplin überlegen ist: Erinnerungen bzw. Aufgaben, die sich auf Menschen und Orte beziehen. Ein Windows-Phone-Manager kündigte bereits an, dass Cortana wohl nicht dauerhaft exklusiv für Windows Phone 8.1 angeboten wird, sondern bald auch auf anderen Plattformen wie iOS und Android zum Einsatz kommen könnte.
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Freitag, 25. Juli 2014

OECD: Deutschland hängt bei mobilem Breitband hinterher

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Eine aktuelle Statistik der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) listet die aktuelle Versorgung mit Breitband-Internet in den Mitgliedsländern auf, zu denen vor allem westliche Industriestaaten gehören. Die Statistik basiert auf Datenerhebungen von Dezember 2013. Deutschland landet bei mobilem Breitband-Internet mit 45,1 Prozent im letzten Drittel - und hängt zusammen mit Slowenien, Portugal, Chile, der Türkei, Ungarn und Mexiko dem Trend zur vollständigen Versorgung hinterher. Anders sieht die Situation beispielsweise in Finnland, Australien und Japan aus, die eine mobile Versorgung von mehr als 100 Prozent erreichen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass viele Bürger dieser Länder mehrere mobile Breitband-Verbindungen nutzen.

Bild von http://picture.mactechnews.de/Original/OECD-Breitband-Internet-Dezember-2013-1.473415.png

Obwohl die Versorgung im Festnetz insgesamt schlechter ausfällt, kann Deutschland mit 34,8 Prozent hier den neunten Platz belegen. Bei den verwendeten Technologien für das Festnetz dominieren DSL und Kabel. Im Durchschnitt aller OECD-Länder erreichen diese einen Anteil von 51,5 Prozent beziehungsweise 31,2 Prozent. Glasfaser-Leitungen erfreuen sich aber zunehmender Beliebtheit und sind vor allem in Japan und Korea mit einem Anteil von ungefähr 66 Prozent stark verbreitet. Deutschland ist bei Glasfaser hingegen Entwicklungsland und versorgt nur 0,3 Prozent der Bevölkerung über optische Leitungen mit Breitband-Internet.
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Dienstag, 22. Juli 2014

Siri wird immer besser – Google Now aber noch vorn

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An Apples iOS-Sprachassistent scheiden sich die Geister. Während sich manche Nutzer den digitalen Alltag kaum mehr ohne Apples iOS-Sprachassistent vorstellen können, um etwa Erinnerungen zu erstellen oder Mails zu diktieren, bleiben andere User skeptisch. Die Erkennungsrate sei einfach zu schlecht, so ein häufig geäußerter Vorwurf.

Internet-Spezialist Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray hat jetzt einen umfangreichen Vergleich zwischen Googles mobilem Sprachassistent Google Now und Apples Siri veröffentlicht. Eine Test-Kategorie war das Beantworten von Nutzer-Fragen: Während Google Now 84 Prozent richtig beantwortete, lag Siri mit 82 Prozent korrekter Antworten knapp dahinter. Weiterhin verstand Siri 96 Prozent aller Fragen richtig – 8 Prozent besser als im Dezember 2012.

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Das richtige Verstehen einer Frage hat allerdings noch nicht automatisch eine korrekte Antwort zur Folge; 16 Prozent der Siri-Antworten auf richtig erkannte Fragen waren fehlerhaft (Google Now: 14 Prozent). Trotzdem mache Siri stetige Fortschritte und bekommt von Munster erstmals eine Note im 2er-Bereich (B-), während Google Now ein B (glatte 2) erhält.

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Zudem kann Apple einen unternehmensinternen Erfolg feiern, von dem der Kunde allerdings nicht allzu viel mitbekommt: Während Siri noch 2012 für die Beantwortung jeder vierten Frage auf Google-Daten zurückgreifen musste, ist der Suchmaschinen-Anbieter aufgrund der Integration von Microsofts Suchmaschine Bing inzwischen nur noch bei der Beantwortung von 3 Prozent der Fragen beteiligt. Gene Munster hält es für eine wichtige Strategie Apples, sich auch bei Siri immer unabhängiger vom Suchmaschinenriesen aus Mountain View zu machen. Wenn Siri einfach nur Google-Ergebnisse liefere, seien Nutzer eher dazu bereit, einfach direkt die Google-Suche ohne den Umweg Siri zu verwenden, so Munster.

Bei der Sortierung von Suchergebnissen ist Google Now ebenfalls vor Siri – der User hat die Wahl zwischen Preis (bei Produkten), Standort, Bewertung und Erscheinungsdatum. Wie es mit der Erkennungsrate bei deutscher Spracheingabe aussieht, kann leider nicht beantwortet werden, da es noch keinen entsprechenden Test gibt.
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Apple-Treff Hamburg (0)
06.09.14 18:00 Uhr
Mac-Treff München (0)
10.09.14 19:00 Uhr
Macintisch Würzburg (0)
10.09.14 19:00 Uhr
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19.09.14 - 20.09.14, ganztägig
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