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Alle Meldungen rund um die WWDC 2014 vom 2. bis zum 6. Juni

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Dienstag, 22. Juli 2014

Siri wird immer besser – Google Now aber noch vorn

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An Apples iOS-Sprachassistent scheiden sich die Geister. Während sich manche Nutzer den digitalen Alltag kaum mehr ohne Apples iOS-Sprachassistent vorstellen können, um etwa Erinnerungen zu erstellen oder Mails zu diktieren, bleiben andere User skeptisch. Die Erkennungsrate sei einfach zu schlecht, so ein häufig geäußerter Vorwurf.

Internet-Spezialist Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray hat jetzt einen umfangreichen Vergleich zwischen Googles mobilem Sprachassistent Google Now und Apples Siri veröffentlicht. Eine Test-Kategorie war das Beantworten von Nutzer-Fragen: Während Google Now 84 Prozent richtig beantwortete, lag Siri mit 82 Prozent korrekter Antworten knapp dahinter. Weiterhin verstand Siri 96 Prozent aller Fragen richtig – 8 Prozent besser als im Dezember 2012.

Bild von http://data.mactechnews.de/473262.png

Das richtige Verstehen einer Frage hat allerdings noch nicht automatisch eine korrekte Antwort zur Folge; 16 Prozent der Siri-Antworten auf richtig erkannte Fragen waren fehlerhaft (Google Now: 14 Prozent). Trotzdem mache Siri stetige Fortschritte und bekommt von Munster erstmals eine Note im 2er-Bereich (B-), während Google Now ein B (glatte 2) erhält.

Bild von http://data.mactechnews.de/473265.png

Zudem kann Apple einen unternehmensinternen Erfolg feiern, von dem der Kunde allerdings nicht allzu viel mitbekommt: Während Siri noch 2012 für die Beantwortung jeder vierten Frage auf Google-Daten zurückgreifen musste, ist der Suchmaschinen-Anbieter aufgrund der Integration von Microsofts Suchmaschine Bing inzwischen nur noch bei der Beantwortung von 3 Prozent der Fragen beteiligt. Gene Munster hält es für eine wichtige Strategie Apples, sich auch bei Siri immer unabhängiger vom Suchmaschinenriesen aus Mountain View zu machen. Wenn Siri einfach nur Google-Ergebnisse liefere, seien Nutzer eher dazu bereit, einfach direkt die Google-Suche ohne den Umweg Siri zu verwenden, so Munster.

Bei der Sortierung von Suchergebnissen ist Google Now ebenfalls vor Siri – der User hat die Wahl zwischen Preis (bei Produkten), Standort, Bewertung und Erscheinungsdatum. Wie es mit der Erkennungsrate bei deutscher Spracheingabe aussieht, kann leider nicht beantwortet werden, da es noch keinen entsprechenden Test gibt.
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Netflix ab September in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Nachdem der Video-Streming-Dienst Netflix gestern die aktuellen Quartalszahlen bekannt gab, steht nun September als Monat für den Start in weiteren europäischen Ländern fest - darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie aus dem Bericht hervorgeht, will Netflix so weitere 60 Millionen potenzielle Kunden mit Breitbandanschluss in Europa erreichen und den Ausbau des internationalen Geschäfts weiter vorantreiben. Gegenüber den 90 Millionen Haushalten im Heimatmarkt USA kann Netflix dann noch auf 180 Millionen internationale Haushalte in Europa und Südamerika zurückgreifen.

Netflix zählt mit 48 Millionen Abonnenten zu einem der erfolgreichsten Video-Streaming-Dienste der USA. Geboten wird ein riesiges On-Demand-Angebot an Filmen und Serien einschließlich Eigenproduktionen. Internationale Anerkennung erlangte Netflix vor allem mit der Serie "House of Cards", die sogar schon Emmy und Golden Globe erhielt. Preislich kostet Netflix voraussichtlich weniger als 10 Euro im Monat. In bisherigen europäischen Ländern wie Finnland und den Niederlanden liegt der Einstiegspreis bei 7,99 Euro. Für hiesige Anbieter wie Amazon Instant Video, Maxdome und Watchever stellt Netflix damit eine ernsthafte Konkurrenz dar.
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Samsung unterstellt Apple-Nutzern „Bildschirm-Neid“

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Samsung hat sich in den eigenen Werbespots inzwischen voll auf Apple eingeschossen. Im neuen Spot „Screen Envy“ schielt ein iPhone-Besitzer immer wieder neidisch zu seinem Sitznachbarn, der ein Galaxy S5 mit großem 5,1-Zoll-Display bedient. Dabei unterhalten sich die Beiden über die Gerüchte zum im September erscheinenden iPhone 6 und dass dieses wohl ein größeres Display bieten werde als die jetzigen 4-Zoll-Modelle 5s und 5c. Darauf zeigt sich der Samsung-Nutzer amüsiert darüber, dass Apple-Fans immer noch auf etwas warten, das Samsung schon seit Jahren im Angebot hat.


Bereits vor einigen Wochen machte sich Samsung in einem anderen TV-Spot über die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit des iPhone lustig. Der Zuschauer sieht Apple-User, die zusammengekauert in der Nähe von Steckdosen sitzen, um ihre iPhones aufzuladen. Währenddessen können sich Samsung-User überall frei bewegen, da der Akku des Galaxy S5 angeblich länger durchhalte als der des iPhone 5s.

Angefangen hat Samsungs Anti-Apple-Kampagne im Jahr 2011, als sich der Konzern aus Südkorea in einem TV-Spot über Apple-Fans lustig machte, die in einer langen Schlange vor einem Apple Store stehen und der Veröffentlichung des neuen iPhone entgegenfiebern – dabei aber etwas neidig auf vorbeigehende Passanten mit Galaxy-S-Smartphones schauen.
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Neuer Macbook-Air-Werbespot „Stickers“

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„Das Notebook, das Menschen lieben (The Notebook People Love)“. So heißt es am Ende von Apples neuem TV-Spot für das Macbook Air. Die „Stickers“ getaufte Werbekampagne zeigt, mit welchen Aufklebern man sein Macbook Air verzieren kann – darunter Plattenspieler, Fotoapparate und Sonnenbrillen. Hinzu kommen bekannte Comic-Charaktere wie Batman, Hello Kitty und Homer Simpson. Für die Musik engagierte Apple Hudson Mohawke.

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Montag, 21. Juli 2014

Sicherheitsreport 2014 der Telekom zum Thema Eltern, Kinder und Internet

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Fasst man die vier Online-Risiken (Datenbetrug im Internet, Missbrauch persönlicher Daten durch Unternehmen, Computerviren und Missbrauch persönlicher Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken) zusammen, so gehen 91 Prozent der Bevölkerung davon aus, dass die damit verbundenen Risiken künftig steigen werden. Dies ist eine der Erkenntnisse aus dem "Sicherheitsreport 2014" der Telekom. Die Studie stützt sich auf insgesamt 1.503 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Befragt wurden außerdem gezielt Eltern von 6- bis 17-jährigen Kindern.

49 Prozent der befragten Eltern räumten ein, dass sie die Internetaktivitäten ihrer Kinder nur schwer überblicken. Dies ist insofern erstaunlich, da sich die Eltern sich durchaus bewusst sind, welcher Vielzahl von Risiken ihre Kinder im Internet begegnen. Die größte Sorge der Eltern (zwei von drei Befragten) ist, dass ihre Kinder im Internet zu viel von sich preis geben und zu lange online sein könnten. 62 Prozent beunruhigt, dass Kriminelle über Chats oder Foren Kontakt mit ihren Kinder aufnehmen könnten, 58 Prozent, dass Fotos der Kinder ohne Wissen der Eltern ins Internet gestellt werden könnten.

Tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht haben nach Angaben der Eltern hingegen nur wenige Kinder. Noch am häufigsten haben Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder zu viel Zeit im Internet verbringen (36 Prozent), sich auf falsche Informationen aus dem Netz verlassen (28 Prozent) und zu viel von sich preis geben (23 Prozent). Jeweils rund ein Fünftel der Eltern berichtet zudem davon, dass ihre Kinder pornographische Filme oder Gewaltvideos gesehen sowie illegal Musik oder Filme heruntergeladen haben.

Soweit es um die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Risiken und Gefahren im Internet geht, sieht die Bevölkerung in erster Linie die Eltern in der Pflicht, an zweiter Stelle Schulen und Lehrer (95 bzw. 63 Prozent). Kindern und Jugendlichen oder Anbietern von Internet-Dienstleistungen (etwa soziale Netzwerke oder E-Mail-Dienste) schreibt nur eine Minderheit (18 bzw. 24 Prozent) eine besondere Verantwortung zu.
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Neue Umfrage: Woher beziehen Sie am liebsten Musik?

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Der iTunes Music Store hat die Musikwelt seit dem Jahr 2003 ganz gehörig aufgemischt - Apple war zwar nicht der erste Anbieter mit einer Download-Plattform für Musik, lieferte aber das überzeugendste Angebot ab und wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der weltweit wichtigsten Musik-Verkäufer. Die letzten zwei bis drei Jahre zeigten hingegen, dass sich das Nutzungsverhalten der Musik-Konsumenten veränderte und Streaming-Dienste immer beliebter werden, dies zu Lasten klassischer Download-Portale. In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, wie Sie am liebsten Musik beziehen - als Download, als Stream, auf CD oder auf anderem Wege?

In unserer letzten Umfrage hatten wir danach gefragt, ob Sie immer noch einen iPod nutzen. 37,5 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, keinen iPod mehr zu benötigen. 25,7 Prozent verwenden ihren iPod hingegen weiterhin mehrmals pro Woche, 7,2 Prozent ungefähr einmal pro Woche. 20,1 Prozent entschieden sich für die Antwortoption "Ja, aber nur noch sehr selten". Nur 9,5 Prozent der Teilnehmer besaß noch nie einen iPod. Die Umfrage spiegelt wieder, was auch Apples Verkaufszahlen zeigen: Das vor knapp zehn Jahren umsatzstärkste Produkt im Sortiment hat stark an Bedeutung verloren. Smartphones bringen die Funktionalität eines iPods mit, weswegen es für viele keine Notwendigkeit mehr gibt, einen dedizierten Musik-Player zu verwenden.
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Donnerstag, 17. Juli 2014

Apple ID: Zweistufige Anmeldung nun auch in Österreich und der Schweiz

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Wie aus einem aktualisierten Support-Dokument von Apple hervorgeht, wurde die sichere zweistufige Anmeldung mit der Apple ID nun unter anderem auf Österreich und die Schweiz ausgedehnt. Bislang hatte Apple diese Form der Anmeldung nur in 11 Ländern unterstützt, darunter Deutschland. Die zweistufige Anmeldung erhöht die Sicherheit, da Nutzer bei Verwendung eines neuen Gerätes nicht nur das Kennwort, sondern auch einen zugesandten Code eingeben müssen. Angreifern wird es so deutlich erschwert, ein Apple-Konto zu übernehmen.

Bild von http://data.mactechnews.de/466242.png

Mit der Ausdehnung des Systems können nun Nutzer in 59 Ländern die zweistufige Anmeldung in ihrer Kontoverwaltung aktivieren. Hierbei wird ein iPhone oder eine SMS-fähige Telefonnummer mit der Apple ID verknüpft. Anschließend erhalten Nutzer einen Code zur Eingabe und Bestätigung, um sich über ein neues Gerät mit der Apple ID erstmalig anmelden zu können oder die Verwaltung des Apple-Kontos aufzurufen. Zu den unterstützten Ländern für zweistufige Anmeldung zählen ab sofort:

  • Argentinien, Australien
  • Belgien, Bolivien, Brasilien
  • Chile, China, Costa Rica
  • Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik
  • Equador, El Salvador
  • Finnland, Frankreich
  • Griechenland, Großbritannien, Guatemala
  • Honduras, Hongkong
  • Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien
  • Japan
  • Kanada, Kolumbien, Korea
  • Luxemburg
  • Macao, Malaysia, Mexiko
  • Niederlande, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen
  • Österreich
  • Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Puerto Rico, Portugal
  • Russland
  • Singapur, Südafrika, Spanien, Surinam, Schweden, Schweiz
  • Taiwan, Thailand, Türkei
  • USA
  • Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam
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Löschanträge nun auch bei Bing möglich

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Nachdem Google vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) dazu angehalten wurde, Einträge in den Suchergebnissen unter bestimmten Umständen auf Wunsch betroffener Personen zu entfernen, steht in der Google-Suche seit einigen Wochen ein entsprechendes Formular für Löschanträge bereit. Hier können Nutzer bestimmte Treffer durch Nennung der URL entfernen lassen, wobei es einige Dinge wie den Nachweis der fehlenden Relevanz zu beachten gilt. In einem MTN-Beitrag erläutert Rechtsanwalt Tobias Röttger von GGR Rechtsanwälte in Mainz dies genauer: .

Ohne ein weiteres Urteil des EuGH abzuwarten, hat nun auch Microsoft in seiner Suchmaschine Bing ein entsprechendes Formular online gestellt, über das Nutzer einen Löschantrag stellen können. Microsoft nennt es allerdings einen "Antrag zur Sperrung von Bing-Suchergebnissen", was verdeutlichen soll, dass die Suchtreffer nur versteckt aber nicht gelöscht werden. Das Formular ähnelt dem von Google, fällt aber etwas umfangreicher aus, da Microsoft genauere Begründung für die Sperrung des Treffers verlangt.
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Mittwoch, 16. Juli 2014

Google verzichtet auf Klarnamen-Pflicht und warnt vor Flash

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Soziale Netze sind etwas ungemein praktisches. User können nicht nur weltweit kostenlos miteinander kommunizieren und Medien tauschen, sondern auch schnell und unkompliziert Bekannte anhand des Namens finden. Viele Nutzer wollen allerdings nicht für jeden x-beliebigen sichtbar im Online-Schaufenster stehen und legen sich daher Fantasienamen zu, um die eigene Identität vor Fremden zu schützen – auch auf die Gefahr hin, gegen die AGB des jeweiligen Social Networks zu verstoßen.

Auf die anhaltende Kritik von Nutzern und Datenschützern an der Klarnamen-Pflicht reagierte Suchmaschinen-Riese Google schließlich gestern Abend mit der Ankündigung, künftig im eigenen Sozialen Netz Google+ alle Namen zu erlauben und damit die bisherigen Einschränkungen abzuschaffen. Auch Youtube-User sind von dieser Änderung betroffen, da Google die Youtube- und Google+-Profile eines Nutzers miteinander verknüpft. Das hat zur Folge, dass auch bei Youtube-Kommentaren der bei Google+ angegebene Klarname des Kommentierenden zu sehen ist. Konkurrent Facebook schreibt dagegen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen weiterhin vor, beim Anlegen eines Accounts den echten Namen zu verwenden.

Zudem hat Google angekündigt, auf Mobilgeräten in Zukunft vor Webseiten mit Flash-Inhalten zu warnen. In den Google-Suchergebnissen steht folgender Hinweis über einem betroffenen Link: "Nutzt Flash. Könnte auf Ihrem Gerät nicht funktionieren". Dadurch sollen Nutzer davor bewahrt werden, auf Seiten zu gehen, deren Inhalt von einem Mobilgerät wie iPhone oder Android-Smartphone nicht dargestellt werden kann aufgrund fehlender Flash-Unterstützung.

Android hat Flash schon seit längerem ausgesperrt und verbietet seit Android 4.4 selbst alternativen Browsern, Flash zu nutzen; iOS unterstützte Adobes proprietäre Technologie ohnehin nie. Mit diesem rigiden Vorgehen gegen den Flash-Player wollen sowohl Apple als auch Google offene Standards wie HTML5 vorantreiben und proprietäre Dritthersteller-Plugins möglichst ganz aus der Online-Welt verbannen.
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Dienstag, 15. Juli 2014

iCloud sichert Transport von E-Mails - allerdings unzureichend

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Nachdem gestrigen Ausfall des iCloud-Mail-Dienstes, der laut Apple lediglich 0,1 Prozent der registrierten Nutzer betraf, ist nun offenbar der gesicherte Transport von E-Mails über verschlüsselte SSL-Verbindung aktiv. Im Juni hatte Apple angekündigt, in Kürze E-Mails verschlüsselt an andere Mail-Dienste zu übertragen, sofern dies auf der Gegenseite unterstützt wird. Laut Sicherheitsexperten ist die eingesetzte Verschlüsselung nicht mehr zeitgemäß.

So verwendet Apple TLS/SSL mit dem Verschlüsselungsverfahren RC4 oder 3DES, was in Fachkreisen als unsicher gilt. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder praktische Angriffsszenarien beschrieben, die Zweifel an der Sicherheit dieser Verschlüsselungsverfahren nähren. Es wird mittlerweile davon ausgegangen, dass Geheimdienste diese Verfahren in Echtzeit entschlüsseln können.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Apple E-Mails unverschlüsselt überträgt, wenn die Gegenstelle RC4 und 3DES aufgrund mangelnder Sicherheit nicht mehr unterstützt. Hier besteht seitens Apple also noch Nachholbedarf. Zudem gilt es zu beachten, dass E-Mails wie bei anderen Anbietern nur beim Transport verschlüsselt werden. Um E-Mails im Postfach zu verschlüsseln, müssen Nutzer Zusatzlösungen wie PGP und S/MIME verwenden.
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Montag, 14. Juli 2014

Störung von iCloud Mail betrifft 0,1% der Nutzer

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Wie aus der Statusseite zu iCloud hervorgeht, ist momentan mit einer kleineren Störung bei der Mail-Funktion zu rechnen. Apple zufolge betreffen die Probleme nur 0,1 Prozent aller registrierten iCloud-Nutzer. Demnach können seit Sonntagabend einige Nutzer keine E-Mails mehr empfangen, was in der Regel aber kein Problem darstellt, da andere E-Mail-Dienste normalerweise weitere Zustellversuche zu einem späteren Zeitpunkt durchführen. Berichten zufolge erhalten betroffene Nutzer in Mail auch eine Nachricht, wonach "iCloud momentan nicht verfügbar sei". Apple macht bislang keine Angaben, wann mit einer Behebung zu rechnen ist.

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Aktualisierung:
Die Störung wurde von Apple in der Nacht behoben.
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Apple prüft Ortsmarkierungen im Kartenmaterial telefonisch

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Um die Qualität der Ortsmarkierungen in den Apple-Karten zu verbessern und von Nutzern gemeldete Korrekturen zu validieren, ist Apple dazu übergegangen, die Markierungen telefonisch zu überprüfen. So berichtet ein Geschäftsinhaber, dass er kürzlich von Apples Karten-Team kontaktiert wurde, um Adresse und andere Informationen zum Geschäft abzugleichen.

Offenbar enthielten die Apple-Karten bis dahin einen veralteten Datensatz vom Bewertungsportal Yelp, das selbst aber bereits aktualisierte Angaben bereitstellt. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Apple die von Yelp stammenden Daten nicht synchronisiert, sondern stattdessen die Pflege der Ortsmarkierungen eigenständig vornimmt.

Bild von http://data.mactechnews.de/472895.jpg

Zuletzt wurde bekannt, dass Apple die Pflege des Kartenmaterials intensiviert hat. So begann Apple im Juni damit, die von Nutzern gemeldeten Verbesserungsvorschläge im Wochenrhythmus einzupflegen. In einigen Regionen sind Ortsmarkierungen damit größtenteils auf einem aktuellen Stand, während in anderen Gebieten noch Verbesserungsbedarf herrscht.
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Donnerstag, 10. Juli 2014

Vimeo überarbeitet Apple-TV-Kanal

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Das Video-Netzwerk Vimeo hat seinen Kanal für das Apple TV überarbeitet. Im hauseigenen Blog stellen die Betreiber die Neuerungen vor, die Nutzern die Navigation durch das Video-Angebot erleichtern sollen. So wurde das Menü nach oben verlegt, während sich Auswahl und Zusammenfassung nun unten befinden. Zudem gibt es mit dem "Staff Favorites"-Album eine Zusammenfassung der sehenswertestes Videos - sozusagen die Besten der Besten. Im neuen Kanal lassen sich nun außerdem Trailer zum kostenpflichtigen "Video On Demand"-Angebot anschauen. Weiterhin lassen sich Filme vormerken, der Kauf ist über das Apple TV nicht möglich. Zu guter Letzt berücksichtigt Vimeo nun auch die eingestellte Altersbeschränkung, sodass unerwünschte Videos automatisch ausgeblendet werden.

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Montag, 7. Juli 2014

O2 drosselt ab Oktober DSL-Anschlüsse

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Die Telekom lieferte sich 2013 selbst das größtmögliche PR-Desaster. Mit der Ankündigung einer Daten-Drossel für alle DSL-Anschlüsse ab einem bestimmten Datenverbrauch im Monat provozierte das Bonner Unternehmen einen gewaltigen Shitstorm im Netz. Wie die Kunden von Telefónica Germany wohl auf die Ankündigung reagieren, dass ab Oktober alle DSL-Tarife von O2 ab einem gewissen verbrauchten Datenkontingent ebenfalls gedrosselt werden? Ab dem 1. Oktober begrenzt O2 die Internetgeschwindigkeit auf 2.000 KBit/s – allerdings erst, wenn auf drei aufeinanderfolgenden Monaten jeweils mindestens 300 GB an Daten pro Monat verbraucht wurden.

Das ist zwar deutlich großzügiger als die ursprünglich geplante Obergrenze der Deutschen Telekom, die normale ADSL-Anschlüsse schon ab 75 GB/Monat verbrauchtem Volumen auf 2.000 KBit/s ausbremsen wollte. Aber Drossel bleibt nun einmal Drossel, auch wenn O2 vorrechnet, dass der durchschnittliche Internet-User nur ungefähr 21 GB im Monat verbraucht. Obendrein stammen die Daten der Bundesnetzagentur zur durchschnittlichen Internetnutzung aus dem Jahr 2012. Inzwischen dürfte sich der Wert wegen des immer weiter verbreiteten Streamings von Filmen und Musik deutlich höher sein.

Die Telekom musste die Drossel-Klauseln in den DSL-Verträgen endgültig streichen, als das Landgericht Köln urteilte, dass als Flatrate beworbene Pauschaltarife nicht ausgebremst werden dürfen. Bei O2 taucht der Begriff Flatrate dagegen nirgends im Zusammenhang mit den DSL-Tarifen auf – stattdessen wird von einem Fair-Use-Vorteil(!) gesprochen. Juristisch dürfte O2 damit zwar aus dem Schneider sein; ob die Tarifänderung jedoch für Begeisterung bei den Nutzern sorgt, darf bezweifelt werden. Es sind alle Kunden betroffen, die ab dem 17.10.2013 einen DSL-Vertrag bei O2 abgeschlossen haben.
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Freitag, 4. Juli 2014

Immer weniger Musik-Downloads, Streaming-Dienste wachsen stark

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Immer weniger Nutzer beziehen Musik über klassische Download-Dienste wie beispielsweise den iTunes Store. Stattdessen setzt sich der Siegeszug von Streaming-Anbietern weiter fort. Neuen Zahlen von Nielsen zufolge wuchsen Streaming-Dienste im Jahresvergleich um 50,1 Prozent, während Download-Anbieter im selben Zeitraum ein Minus von 12 Prozent verkraften mussten. Einzeln aufgeschlüsselt wurden 11,6 Prozent weniger Alben online erworben, bei Einzeltiteln ging die Stückzahl sogar um 13 Prozent nach unten.

Im Mai hatte eine ähnliche Studie ermittelt, dass der iTunes Store sehr stark von dieser Entwicklung betroffen sei. Andere Anbieter ziehen immer mehr Kunden vom iTunes Store ab, sodass die Verkaufszahlen der Musik-Sektion um 24 Prozent zurückgingen. Apple bietet zwar mit iTunes Radio ebenfalls einen Streaming-Dienst an, im Gegensatz zu anderen Diensten können Anwender allerdings nicht gezielt bestimmte Titel oder Alben per Stream anhören.

Apples "Senior Vice President, Internet Software and Services", Eddy Cue, gestand vor einigen Wochen ein, dass Apples Position auf dem Musikmarkt schwächer werde. Spannend bleibt, ob nach der Übernahme von Beats Electronics und Beats Music zeitnah ein eigenes On-Demand-Angebot von Apple erscheint. Mehreren Marktbeobachtern zufolge ist dies die einzige Chance für Apple, weiterhin den Online-Musikmarkt anzuführen.
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Mac-Treff München (0)
13.08.14 19:00 Uhr
Apple-Treff Hamburg (0)
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Mac-Treff München (0)
10.09.14 19:00 Uhr
Macintisch Würzburg (0)
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IBC2014 (Amsterdam) (0)
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Woher beziehen Sie am liebsten Musik?

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