Die Quartalskonferenz zu den vorgelegten Rekordzahlen für das zweite Geschäftsquartal 2015 von Apple hat soeben begonnen. Apple nutzt die Quartalskonferenzen häufig, um neben dem rohen Zahlenwerk auch einige interessante Fakten und Neuigkeiten der aktuellen Geschäftsentwicklung zu veröffentlichen:

  • Das abgelaufene Quartal ist das stärkste 2. Quartal der Firmengeschichte
  • Besonders hebt Apple die iPhone- und Mac-Verkäufe hervor
  • Noch nie haben mehr Kunden im App Store eingekauft wie im vergangenen Quartal - ein Anstieg von 29% im Vergleich zum Vorjahr
  • Während der PC-Markt schrumpft, kann Apple mit dem Mac zweistellige Wachstumsraten vorweisen
  • Apple hat 27 Firmen in den vergangenen 6 Quartalen übernommen
  • Apple Pay ist für das Unternehmen ein großer Erfolg. Mit Discover ist nun auch der letzte der großen Kreditkartenanbietern in den USA mit an Bord

  • Apple investiert 2 Milliarden Dollar in Europa für 2 neue Datencenter in Irland und Dänemark, diese werden zu 100% mit erneuerbarer Energie betrieben
  • Im App Store gibt es nun über 1.000 Apps, die HealthKit nutzen
  • Cook ist sehr zufrieden mit dem Feedback von Kunden zum neuen 12" MacBook. Das Gerät sei die Zukunft von portablen Computern, so Cook
  • Cook: Es sei sehr schön gewesen, Kunden bei den ersten Schritten mit der Apple Watch zu beobachten und das Feedback in sozialen Medien zu verfolgen
  • Apple konnte in China eine Steigerung des Umsatzes um 71% im Vergleich zum Vorjahresquartal erreichen

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Auch nach der heutigen Bekanntgabe der Quartalszahlen bieten wir Ihnen wie üblich einige Diagramme zu den Quartalsergebnissen der vergangenen Jahre an. Auf den Diagrammen können Sie neben Umsatz- und Gewinnentwicklung auch die Verkaufszahlen von iPod, iPhone, iPad und natürlich den Macs verfolgen. Im ersten Jahresquartal 2015 stellte Apple gleich mehrere Rekorde auf - noch nie erzielte Apple im Dreimonatszeitraum Januar bis März mehr Umsatz und Gewinn, noch nie gingen in einem ersten Kalenderquartal mehr iPhones über die Verkaufstheken.

Das erste Diagramm zeigt die Entwicklung der Umsätze seit 2003. Im ersten Finanzquartal 2003 lag dieser bei gerade einmal 1,47 Milliarden Dollar - inzwischen erzielt Apple diesen Umsatz in zwei Tagen. Zu erkennen ist, in welchen Jahren die großen Anstiege zu verzeichnen waren. Ab 2005 setzte der iPod zum großen Höhenflug an, 2007 folgte das iPhone, 2010 das iPad - und Ende 2014 das iPhone 6.


Weiterlesen: Verkaufszahlen und Gewinne
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Soeben gab Apple die Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben. Im ersten Kalenderquartal 2015, Apples zweitem Finanzquartal 2015, lag der Gewinn bei 13,6 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 58 Milliarden Dollar. Zu diesem Ergebnis trugen 4,5 Millionen Macs, 61,2 Millionen iPhones sowie 12,6 Millionen iPads bei.

Mit iPhones machte Apple einen Umsatz von 40,2 Milliarden Dollar, das iPad steuerte 5,4 Milliarden Dollar bei. Der Mac erzielte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 5,6 Milliarden Dollar, mit Diensten wie dem App Store und dem iTunes Store machte Apple 5 Milliarden Dollar Umsatz. Unter "Andere Produkte" fasst Apple den iPod, das Apple TV und weiteres Zubehör zusammen, hiermit wurden 1,7 Milliarden Dollar Umsatz generiert.

Apple hat neben den Quartalszahlen auch bekanntgegeben, dass das Aktien-Rückkauf-Programm auf insgesamt 200 Milliarden Dollar ausgeweitet wird und bis zum März 2017 fortgeführt wird.

Cook zeigt sich in der Pressemitteilung begeistert von den hervorragenden Zahlen beim iPhone, Mac und App Store. Noch nie seien mehr Leute zum iPhone gewechselt als in den vergangenen Monaten - außerdem steht Apple mit der Apple Watch ein sehr aufregendes Quartal bevor, so Tim Cook.

Für das laufende Quartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 46 und 48 Milliarden Dollar und eine Marge zwischen 38,5 und 39,5 Prozent.

Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es 10,2 Milliarden Dollar Gewinn und 45,6 Milliarden Dollar Umsatz bei 4,13 Millionen Macs, 43,7 Millionen iPhones sowie 16,3 Millionen iPads. Während die Verkaufszahlen des iPads somit erneut deutlich nach unten gingen, konnte Apple den Absatz des iPhones ganz erheblich steigern.
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Von OS X 10.10.4 hat Apple am heutigen Abend ebenfalls eine weitere Testversion veröffentlicht. So wie bei der iOS-Beta vergingen auch bei der Vorabversion von OS X 10.10.4 rund zwei Wochen zwischen dem ersten und dem zweiten freigegebenen Build. Bislang fielen noch keine sichtbaren Neuerungen in OS X 10.10.4 auf.

Laut Updatebeschreibung arbeitete Apple an Stabilität, Kompatibilität und Sicherheit, dokumentiert aber keine neuen Funktionen oder konkrete Verbesserungen. OS X 10.10.4 Build 14E11f lässt sich von allen Teilnehmern des Testprogramms laden und installieren. Da die Betaphase von OS X 10.10.4 erst vor einem halben Monat begann, vergehen bis zur Freigabe der finalen Version mit Sicherheit noch mindestens zwei Monate - zumindest wenn Apple ebenso lang wie bei früheren Betaversionen testen lässt.
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Für Teilnehmer des Seed-Programms steht ab sofort eine weitere Beta von iOS 8.4 zur Verfügung - zwei Wochen nach Freigabe der ersten Betaversion. Als wesentliche Neuerung bietet iOS 8.4 eine runderneuerte Musik-App, die verbesserte Navigation, verbesserte Suche, überarbeitetes Design sowie einen Mini-Player mitbringt. Man kann sehr stark davon ausgehen, dass die neue Musik-App in Hinblick auf Apples kommenden Streaming-Dienst konzipiert ist, der allerdings auch für die neue Beta noch nicht aktiviert wurde. Die Vorstellung des Musik-Dienstes wird für die WWDC im Juni erwartet - noch unklar ist aber, ob der Nachfolger von Beats Music schon ab Juni zu nutzen ist oder ob bis zum Startschuss noch einige Wochen bis Monate vergehen.


Hat man iOS 8.4 bereits installiert, so lässt sich die zweite Beta-Version via integrierter Software-Aktualisierung installieren. Andernfalls bietet Apple iOS 8.4 Beta 2 wie üblich im Entwickler- bzw. im Testbereich an. Auch Teilnehmer des öffentlichen Betaprogramms haben die Möglichkeit, iOS 8.4 Beta 2 zu laden und ausgiebig zu testen. Interessierte Nutzer können sich auf dieser Seite für das "Apple Beta Software-Programm" registrieren:
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Am ersten Wochenende nach dem Verkaufsstart der Apple Watch stellte sich heraus, dass Apples Angaben zur Akkulaufzeit eher zu vorsichtig als zu optimistisch ausfielen. Apple geht von 18 Stunden Laufzeit bei durchschnittlicher Nutzung aus, die meisten Anwender erhalten jedoch auch bei intensiverem Einsatz bessere Werte als von Apple versprochen. In den Foren wird allerdings heiß diskutiert, ob stattdessen das iPhone erheblich kürzer pro Ladung durchhält und sehr viel früher wieder an den Netzstecker muss.

Stark vereinfacht ausgedrückt übernimmt das iPhone die Rechenarbeit von Apps oder anderen Diensten, die Apple Watch erhält dann fertige Ergebnisse und muss diese nur noch darstellen. Auf diese Weise wird der Akku der Apple Watch geschont - doch wie stark zieht das den Akku des iPhones in Mitleidenschaft?

Fakt ist, dass beim iPhone natürlich höherer Stromverbrauch anfallen kann. Immerhin findet via Bluetooth (oder WLAN) regelmäßige Kommunikation mit der Apple Watch statt und intensive Nutzung der Uhr bedeutet eben auch indirekt Nutzung des iPhones. Von einigen Nutzern wird daher bemängelt, dass die Apple Watch zwar einen ganzen Tag zu nutzen sei - das iPhone aber schon Stunden vor der Apple Watch aufgebe und nicht einmal bis abends ohne erneutes Aufladen zu verwenden sei.

Sehr unterschiedliche Angaben
Allerdings weichen bisherige Erfahrungsberichte stark voneinander ab. Viele Anwender können gar keine Veränderungen beim iPhone feststellen, einige betonen sogar, ihr iPhone seit Inbetriebnahme der Watch seltener als zuvor aufzuladen - immerhin müsse man es nun nicht mehr so häufig wie früher aktivieren und könne viele Informationen direkt auf dem Watch-Display aufrufen.

Es steht zu vermuten, dass drastisch eingebrochene Akkulaufzeit beim iPhone eher ein Software-Fehler oder ein ganz spezielles Nutzungsschema als eine generelle Begleiterscheinung ist. Wäre es ein grundsätzliches Problem, so würden sich auch sehr viel mehr Nutzer zu Wort melden. In den Apple Discussions steht beispielsweise derzeit der Mail-Abruf über die Apple Watch in Verdacht, übermäßig hohen Stromverbrauch beim iPhone zu verursachen.

Sie haben bereits eine Apple Watch erhalten? Dann wäre es sehr interessant zu erfahren, wie Ihre Erfahrungen aussehen. Hält das iPhone ungefähr so lange durch wie früher oder kommt es ebenfalls zu den genannten Problemen?
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Die iPhone-Version des Messengers Skype hat von Microsoft ein Update spendiert bekommen, durch das nun auch die Apple Watch unterstützt wird. (Zur App: ) Mit der Aktualisierung auf Version 5.12.2 können Nutzer einige Basis-Funktionen von Skype auf der Uhr nutzen. So lassen sich neue Nachrichten mittels Diktierfunktionen, Vorlagen oder Emoticons beantworten. Parallel dazu lässt sich aber auch eine Skype-Verbindung mit den favorisierten Kontakten starten.

Die Telefonie-Funktion von Skype steht auf der Apple Watch nicht zur Verfügung. Hier müssen Nutzer auf die reguläre Telefon-App der Apple Watch zurückgreifen, womit eine Verbindung über den Mobilfunk-Anbieter des gekoppelten iPhones aufgebaut wird.


Neben Unterstützung der Apple Watch soll das Skype-Update auch allgemeine Verbesserungen beinhalten. Skype setzt mindestens iOS 7.0 voraus und ist 82 MB groß. Für die Nutzung ist ein kostenloses Skype-Konto erforderlich. Zusatzfunktionen wie Internet-Telefonie in das Fest- und Mobilfunknetz sind kostenpflichtig und erfordern ein Abonnement.

Für Microsoft ist Skype nach OneDrive, OneNote und PowerPoint übrigens schon die vierte App mit Apple-Watch-Anbindung.
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Zunächst waren nur Benchmarks vom kleinen und mittleren Modell des neuen MacBook 12" mit Retina-Displays bekannt. Mittlerweile hat Apple aber auch das Spitzenmodell mit 1,3 GHz ausgeliefert, das nur im Apple Store als zusätzliche Upgrade-Option erhältlich ist. Im Vergleich zu den anderen Modellen ist die größte Ausstattungsvariante mit maximal 5596 Punkten im Benchmark bis zu 22 Prozent schneller, wobei sich dies auf den regulären 64-Bit-Modus bezieht.

Für ältere Apps im 32-Bit-Modus gibt es momentan nicht genügend Werte, um eine ernsthafte Aussage über den Durchschnitt treffen zu können. Daher konzentriert sich die nachfolgende Übersicht nur auf die 64-Bit-Ergebnisse von Geekbench 3:

MacBook Single-Core Multi-Core
1,1 GHz 2428 4592
1,2 GHz 2579 5185
1,3 GHz 2816 5596
iMac 21,5" 1,4 GHz 2802 5401
MacBook Air 1,4 GHz 2734 5364

Mit den 64-Bit-Werten liegt das Spitzenmodell des MacBook 12" fast auf dem Niveau des kleinen iMac 21,5" mit 1,4 GHz (64 Bit 5400/2800) und muss sich auch vor dem MacBook Air nicht verstecken. Für ein lüfterloses Notebook ist das ein beeindruckendes Ergebnis - das allerdings mit 1.700 Euro seinen Preis hat.
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Noch ohne Erwähnung in der offiziellen Liste aller verfügbarer Orte hat Apple weitere deutsche Städte als 3D-Flyover in den Apple Maps freigegeben. Neu vorhanden sind Karlsruhe und Kiel, außerhalb Deutschlands kam Straßburg hinzu. Die 3D-Flyover in den Apple-Karten unter iOS sowie OS X Mavericks und Yosemite ermöglichen es, einen virtuellen Stadtrundflug zu unternehmen. Inzwischen gibt es rund 200 Städte und interessante Orte, die Apple mit 3D-Ansichten abdeckt. Auf den Produktseiten zu iOS 8 führt Apple ein Aufstellung, wo sich die 3D-Flyover nutzen lassen:

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Nachdem verheerenden Erdbeben in Nepal, hat Apple für die Überlebenden eine Spendenaktion im iTunes Store gestartet. Momentan nur auf der US-amerikanischen Seite zu sehen, sammelt Apple Geldspenden für die Nepal-Hilfe des Amerikanischen Roten Kreuzes. iTunes-Nutzern können Beträge zwischen 5 und 200 US-Dollar wählen, die dann über ihre hinterlegten Zahlungsinformationen abgerechnet werden.

Wie schon in anderen Fällen wird die Spendenaktion hierzulande mit leichter Verzögerung im iTunes Store zu sehen sein. Wer nicht so lange warten will, hat auch die Möglichkeit, direkt an das Deutsche Rote Kreuz zu spenden. (Zur Spendenseite: ) Dies ist auch online per Abbuchung, Kreditkarte, PayPal oder Überweisung möglich. Zusätzlich besteht in diesem Fall die Wahl zwischen einer Krisen-bezogenen oder allgemeinen Spende.

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Bei Gegnern der Apple Watch zählt vor allem die recht kurze Akkulaufzeit von nur einem Tag zu den wesentlichen Kritikpunkten. Apples offiziellen Angaben zufolge muss die Watch bei "durchschnittlicher Nutzung" sogar schon nach rund 18 Stunden aufgeladen werden - dazu zählen 30 Minuten Musik-Wiedergabe, 90x Anzeige der Uhrzeit, 90 Benachrichtigungen und 45 Minuten App-Nutzung. Nutzt man den Stromsparmodus, so sind bis zu 72 Stunden am Stück möglich - die Smartwatch verliert damit aber auch fast die komplette Funktionalität und ist nur noch eine Uhr mit Display.

Mit besonderer Spannung wurde erwartet, wie sich die Apple Watch im Alltag schlägt und welche Laufzeiten tatsächlich möglich sind. In den zahlreichen Foren gibt es dazu inzwischen zahlreiche Erfahrungswerte. Es zeigt sich dabei, dass Apple die offiziellen Angaben eher vorsichtig kalkuliert hat und nicht Laborwerte verspricht, die nur theoretisch erreicht werden können. Da viele Nutzer die neue Uhr am Anfang besonders intensiv testen und alle Funktionen ausprobieren, sind die Werte natürlich noch ein bisschen verzerrt.

Erste Erfahrungswerte
Die meisten Nutzer berichten, dass der Akku einer komplett aufgeladenen Apple Watch am Abend bei rund 25 Prozent angelangt ist - dies aber, obwohl die Watch intensiver als in Apples Beispieldaten genutzt wurde. Die von Apple genannten 18 Stunden wurden von fast allen Anwendern deutlich überschritten. Liegt die Apple Watch tagsüber oder über Nacht untätig herum, so sinkt der Ladestand um 20 bis 30 Prozent. Ein Nutzer in den Apple Discussions schaffte es, die Uhr am Freitag in Betrieb zu nehmen und erst am Sonntagabend erneut laden zu müssen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Besitzern gelang es ihm aber auch, dem Verlangen zu widerstehen, die Uhr intensiv zu nutzen. Die Watch erneut aufzuladen dauert ungefähr so lange wie ein Ladezyklus beim iPhone.

Lebensdauer des Akkus
Apple hat am Wochenende übrigens noch weitere Details zur Lebensdauer des Akkus veröffentlicht. Nach 1000 kompletten Ladezyklen soll der Akku immer noch über 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität verfügen. Verglichen mit dem iPhone-Akku ist das ein sehr guter Wert, denn dieser ist bereits nach 500x Aufladen bei 80 Prozent angekommen. Noch empfindlicher ist der iPod-Akku, diese halten nur rund 400 Zyklen bis zum Erreichen der Marke von 80 Prozent. Muss man den Watch-Akku tauschen lassen, so kostet dies 99 Euro - sofern man sich außerhalb der Garantiezeit befindet und nicht Apple Care für die Watch abgeschlossen hat.
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Heute Abend verkündet Apple die Ergebnisse des abgelaufenen Finanzquartals. Apple bezeichnet den Zeitraum von Januar bis März als "2. Quartal 2015", da Apples Finanzjahr bereits im Oktober beginnt. Marktbeobachter sind sich weitgehend einig, dass Apple erneut Rekordwerte verkünden kann. Zwar liegen die Verkaufszahlen unter den Werten des Weihnachtsquartals, für den traditionell eher schwächeren Dreimonatszeitraum allerdings auf vergleichsweise sehr hohem Niveau.

Einschätzungen zufolge verkaufte Apple 58 Millionen iPhones, 10 Millionen iPads und 4,5 Millionen Macs. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 43,7 Millionen iPhones, 16,3 Millionen iPads sowie 4,13 Millionen Macs. Die Nachfrage nach dem iPhone 6 fiel damit sehr hoch aus, sodass Apple innerhalb eines Jahres stark zulegen konnte. Für das iPad gibt es allerdings erneut keine guten Nachrichten, wie erwartet gehen die Zahlen wohl erneut deutlich zurück. Stimmen die Vorhersagen, so setzt sich auch der Erfolgszug der Macs fort und es ist bei Apple weiterhin wenig davon zu spüren, dass die Zeit der klassischen Computer abgelaufen sein soll.

Die offizielle Pressekonferenz zum Quartalsergebnis beginnt um 23 Uhr unserer Zeit. Erfahrungsgemäß werden die Zahlen aber schon eine halbe Stunde früher bekannt, da Apple die Pressemitteilung meist gegen 22:30 Uhr verschickt. MacTechNews wird wie üblich über alle wichtigen Ereignisse des Abends berichten.
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Sonntag, 26. April 2015

Viele Nutzer konnten ihre Apple Watch inzwischen in Betrieb nehmen und Apples neues Produkt ausführlich testen. Während insgesamt Begeisterung vorherrscht und sich die meisten Anwender sehr zufrieden zeigen, wird ein Problem jedoch ebenfalls deutlich: Das Edelstahl-Gehäuse ist recht kratzempfindlich und zeigt oft schon nach wenigen Stunden erste Gebrauchsspuren. Apple verwendet für das Gehäuse rostfreien Stahl des Typs "316L" - dieser ist etwas kratzempfindlicher als 904L-Stahl, den beispielsweise Rolex einsetzt. Allerdings ist auch letzterer trotz höherer Kosten nicht komplett gegen Kratzer immun, wenn es sich um ein Gehäuse aus poliertem und damit glänzendem Stahl handelt. In Uhrenforen gibt es zudem einen Glaubenskrieg, ob 904L gegenüber 316L ("Surgical Steel") in der Praxis tatsächlich Vorteile bietet oder ob es sich nicht nur um eine Marketing-Entscheidung handelt.


Einige Nutzer der Apple Watch fühlen sich stark an die Rückseite einiger iPod-Modelle erinnert, die ebenfalls sprichwörtlich vom Anschauen bereits Kratzer aufwiesen. Ganz so ausgeprägt sind die Gebrauchsspuren des Watch-Gehäuses natürlich nicht, dennoch wird man kleine Kratzer wohl nicht vermeiden können. Die Apple Watch Sport ist etwas besser gegen Kratzer geschützt, da das eingesetzte Aluminium etwas härter und widerstandsfähiger als Edelstahl ausfällt. Außerdem fallen Kratzer auf der matten Oberfläche sehr viel weniger auf. Noch keine Stimmen gibt es, wie sich das Gold-Gehäuse verhält.

Ein Lösungsvorschlag gegen die Kratzer auf dem Edelstahl-Gehäuse kursiert bereits: Wer das Gehäuse der Apple Watch vorsichtig mit etwas Metallpolitur bearbeitet, erhält anschließend wieder eine komplett glänzende und kratzerfreie Oberfläche. Tägliches Polieren ist allerdings keine Option, da irgendwann auch das Material an sich in Mitleidenschaft gezogen wird. 9to5mac hat dazu zwei Bilder veröffentlicht, wie das Gehäuse vor und nach der Behandlung aussieht.

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Auch wenn dieser Eindruck aufgrund der Produktvorstellungen in dieser REWIND-Ausgabe vielleicht entstehen könnte: Nein, es fand in dieser Woche keine größere Fotomesse von internationaler Bedeutung statt. Es haben sich lediglich in den letzten zwei Wochen ein paar Neuheiten angesammelt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Auch in Sachen Computermonitore geht es derzeit munter weiter. In dieser Woche präsentierten Samsung und EIZO erwähnenswerte Ergänzungen ihres Display-Lineups. Dabei spricht der EIZO mit einem Preisschild nahe der 5.000-Euro-Marke vermutlich überwiegend professionelle Anwender an, Samsung geht hingegen weiter mit dem Curved-Trend auf Kundenfang.


An der Apple-Front dreht sich unterdessen alles weiter um die Markteinführung der Apple-Watch, aber auch des 12" MacBook, das trotz gewisser technischer Beschränkungen (nur ein USB-C-Port) offenbar trotzdem einen sehr positiven Verkaufsstart hatte. Von der Apple Watch gar nicht zu reden. Offizielle Zahlen gibt es natürlich noch nicht, aber Marktbeobachter wollen ausgerechnet haben (MTN-Meldung), dass Apple in den ersten zwei Wochen mit über 3 Millionen verkauften Exemplaren bereits 2 Mrd. Dollar Umsatz mit dem High-Tech-Accessoire gemacht haben könnte. – Bei über 3 Millionen verkauften Exemplaren. Puhhh! Das bedeutet natürlich nicht gleich den Untergang der traditionellen Uhrenindustrie, aber ein bisschen Hosenflattern vor der Konkurrenz aus Cupertino wird da sicherlich im Spiel sein.

Erste Schatten wirft auch die Mitte Mai in München stattfindende Messe „High End 2015“, welche als das Mekka der HiFi-Freaks rund um den Globus zählt. Tatsächlich bieten sich nicht viele Gelegenheiten, um sich derart ausführlich über die Möglichkeiten rund um hochwertige Musikwiedergabe zu informieren. Und keine Angst: Es gibt dort auch ganz normales und bezahlbares HiFi-Equipment zu bestaunen. Selbst wenn man sich die natürlich ebenfalls ausgestellten super-exklusiven Produkte nicht leisten kann, macht es doch sehr viel Spaß, sich einmal die besten HiFi-Boliden der Welt anhören zu können. Die Messe läuft vom 14. bis zum 17. Mai, wobei der 14. (Himmelfahrt) Fachbesuchern vorbehalten ist. Ein Tages-Ticket kostet 12 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Nun aber zurück zu den Technik-Vorstellungen dieser Woche:

Die Produkthighlights der Woche:

  • Corning: Optische USB-Kabel für lange Wege
  • Canon: Auch kleine Fotodrucke können begeistern
  • Samsung: Curved Widescreen-Monitor jetzt auch in 29 Zoll
  • EIZO: Selbstkalibrierender 4K-Monitor mit 31" Diagonale
  • Lyravox: All-in-one-Lautsprecher für Extremophile
  • Ricoh/Pentax: Spiegelreflex mit Pixel-Shift
  • Cullmann stellt neue Photo-Slingbag vor

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Samstag, 25. April 2015

Einleitung: Drahtlos-Sound mit Endlos-Ausdauer

Kompakt
Marke Panasonic
Bezeichnung BTD5
Art BT-Bügelkopfhörer
Empf. Preis (€) 90 (online ab ca. 60)
Verfügbarkeit sofort
Kopfhörer gibt es heutzutage fast wie Sand am Meer und in den unterschiedlichsten Konstruktionsvarianten. Immer beliebter werden dabei Kopfhörer mit drahtloser Verbindung zur Audioquelle. Mit der massenhaften Verbreitung kostengünstiger Bluetooth-Chips ist das inzwischen auch in Kopfhörern der Einsteigerklasse für unter 100 Euro kein Problem mehr und dank des aptX Audio Codecs stellt Bluetooth dabei auch keinen klanglichen Flaschenhals mehr dar, wie noch vor ein paar Jahren. Doch selbst wenn eines der Audiogeräte kein aptX unterstützt (wie nach wie vor bei den iOS-Devices der Fall), kann über modernes Bluetooth eine für die meisten Zwecke ausreichend hohe Klangqualität übertragen werden.


Panasonic hat nun mit dem Modell BTD5 einen ohraufliegenden Bügelkopfhörer für 90 Euro (Onlinepreis bereits ab unter 60 Euro!) vorgestellt, der mit einem der letzten Nachteile drahtlos betriebener Kopfhörer aufräumen soll: dass der unverzichtbare Akku nicht lange genug durchhält. Während die meisten Bluetooth-Kopfhörer heute eine Ausdauer von ca. 10-15 Stunden haben, soll der BTD5 ganze 40 Stunden durchhalten – was bei einem täglichen Musikgenuss von zwei Stunden also rund 20 Tage ohne Nachladen bedeuten würde. – Genug für einen ganzen Urlaub.

Wie sich Panasonics Dauerläufer in der Praxis schlägt und ob er auch klanglich überzeugen kann, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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Weitere Schlagzeilen

Haben Sie sich das neue 12''-MacBook bestellt?

  • Ja, in der silbernen Variante1,3%
  • Ja, in der spacegrauen Variante2,9%
  • Ja, in der goldenen Variante0,9%
  • Nein, die Lieferzeit ist mir zu lang0,9%
  • Nein, ein Anschluss ist mir zu wenig25,9%
  • Nein, ist mir zu teuer14,9%
  • Nein, sonstiger Grund53,2%
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