Amazon führt „Prime Video Ultra“ ein: 4K-Inhalte erfordern neues Abo


Stammkunden von Amazon greifen oftmals zur Prime-Mitgliedschaft: Diese geht mit Premium-Versand, dem Zugriff auf zahlreiche Songs, exklusiven Angeboten und einigen weiteren Annehmlichkeiten einher. Besondere Beliebtheit genießt Prime Video: Abonnenten können etliche Filme und Serien streamen. Allerdings zeigt sich Amazon bereits seit geraumer Zeit weit weniger spendabel: So hob das Unternehmen die Gebühren für die Prime-Mitgliedschaft an und versieht die Inhalte des hauseigenen Video-on-Demand-Dienstes mit Werbeunterbrechungen. In Kürze bietet Amazon eine neue Option an: „Prime Video Ultra“ bündelt alle wichtigen Features, sorgt aber auch dafür, dass der Funktionsumfang der bestehenden Tarifstufe in einigen Bereichen beschnitten wird.
„Prime Video Ultra“: Werbefrei und exklusive Features …Ab dem 10. April dieses Jahres erhalten US-Kunden die Möglichkeit, „Prime Video Ultra“ zu abonnieren. Die Option kostet einen monatlichen Aufpreis von 4,99 US-Dollar. Nach der Buchung können Nutzer eines Kontos bis zu 5 Streams gleichzeitig schauen – bislang sind lediglich 3 Streams erlaubt. Außerdem erhöht sich die Zahl der Downloads von 25 auf 100. Allerdings bleiben einige Funktionen den Abonnenten des Ultra-Tarifs vorbehalten: Dolby Vision und Dolby Atmos stehen nur noch den „Premium“-Kunden zur Verfügung. Werbefreiheit ist ebenfalls inkludiert. Bislang haben Nutzer die Möglichkeit, 2,99 Dollar pro Monat zu zahlen, um sich der Werbeunterbrechungen zu entledigen. Diese Möglichkeit fällt mit der Einführung von „Prime Video Ultra“ weg.
… die bislang auch im günstigeren Abo verfügbar warenBesonders ärgerlich für bestehende Abonnenten ist die Tatsache, dass 4K-Inhalte hinter einer weiteren Bezahlschranke verschwinden: Lediglich Abonnenten der teuersten Stufe erhalten künftig Zugriff auf Inhalte in dieser Auflösung. Wer also beim Basistarif bleibt, muss mit 1080p vorliebnehmen. Immerhin erhöht sich auch in dieser Tarifstufe die Anzahl an gleichzeitigen Streams von 3 auf 4. Ferner sind 50 statt 25 Downloads möglich. Bislang ist nicht bekannt, ob die Änderungen auch in Deutschland Einzug halten. Es ist allerdings durchaus üblich, dass Amazon derartige Änderungen zunächst auf dem Heimatmarkt umsetzt, ehe andere Länder folgen.