Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Kurz: Intels neuer High-End-Mobilprozessor +++ Wenn Anwälte auf KI hereinfallen

Für leistungsfähige Gaming-Notebooks soll laut Intel der neue, auf Arrow Lake basierende "Core Ultra 9 290HX Plus" erste Wahl sein. Große Unterschiede zum Core Ultra 9 285HX gibt es nicht, man hob lediglich den Minimaltakt der Effizienzkerne geringfügig an. Die Fertigung der CPU-Komponenten erfolgt übrigens durch TSMC im 3-nm-Verfahren, die TDP gibt man mit 55 Watt an. Geleakt waren die Chips bereits im Januar, damalige Cinebench-Werte suggerierten, es zumindest mit den Basisversionen aktueller Qualcomm- oder Apple-Chips aufnehmen zu können.

Vergleicht man aktuellere Geekbench-Daten mit Chips vom Typ Qualcomm Snapdragon X2 Elite oder auch Apples neuen M5-Prozessoren, dann ist Intels Produkt performancemäßig weiterhin dahinter platziert. Qualcomm bringt es auf 6 Prozent mehr Multicore-Leistung, der M5 Max gar auf +35 Prozent. Intel bewegt sich ziemlich genau auf dem Niveau eines M3 Max, ab dem M4 ist aber die Performance pro Kern bereits unterlegen – und ab dem M4 Pro auch die aller Kerne zusammen.


Wenn Anwälte auf KI hereinfallen
Es mag verlockend klingen, sich zur fundierten rechtlichen Beratung keinen Anwalt mit dessen hohen Stundensätzen, sondern ein KI-Tool zu nehmen. Die generierten Antworten klingen meist sehr überzeugend, dies samt zitierten Paragrafen und früheren Urteilen. Allerdings gilt auch hierfür derselbe Rat wie für alle anderen von KIs aufbereiteten Themen: Fakten müssen anschließend geprüft werden. Auch wenn viele Angaben stimmen, so kann es dennoch in LLM-typischer Manier auch frei erfundene Aussagen geben. Genau das sorgt gerade im Falle zweier Anwälte für Ärger. Die von ihnen erstellte gerichtliche Eingabe mochte zwar überzeugend und wie ein Selbstläufer klingen, doch es stellte sich heraus, dass einige der angeführten Urteile überhaupt nicht existierten.

Als ersten Schritt fordert das Gericht nun eine genaue Klarstellung, inwiefern generative KI zum Einsatz kam. Außerdem soll es eine Strafe von 15.000 Dollar geben – zuzüglich einer langen Liste an weiteren Gebühren, welche die Rechnungssumme sehr nach oben treiben werden. Es wäre einfach gewesen, sich zwar einige Arbeit abnehmen zu lassen, doch dann die Fakten zu überprüfen – eigentlich eine leichte Aufgabe für die Anwälte. Allerdings sahen sie diesen Aufwand offensichtlich als nicht erforderlich an.

Kommentare

MLOS18.03.26 15:11
Das Namensschema von Intel (und auch AMD) finde ich immer noch total konfus. Woher soll man da ohne ein gründliches Studium der Namensschemata wissen, was jetzt was bedeutet?
Da ist mir Apples Schema mit MX Pro/Max/Ultra schon lieber.
+3
Don Gomez
Don Gomez18.03.26 15:21
MLOS
Das Namensschema von Intel (und auch AMD) finde ich immer noch total konfus.

Es ist aus der Vorhölle. Genau von dort. Und die Urheber dieser Bezeichnungen gehören dorthin.
... darauf einen Dujardin!
0
Legoman
Legoman18.03.26 16:02
Schon mal versucht anhand der Modellnummer irgendwie rauszufinden, welches QNAP wann produziert wurde? Komplettes Chaos.
0
LoCal
LoCal18.03.26 16:09
Zu Anwälten und KI habe ich letzte Woche auch eine interessante Geschichte erfahren, es ging darum wie KI ein StartUp schon vor seiner Gründung zerstörte:

Entwickler und Anwälte wollten mit Hilfe von KI einen Service anbieten, der Webseiten resistent gegen Abmahnungen macht. Also die KI untersucht die gesamten Inhalte und checkt dabei, ob Daten und Produktbeschreibungen abmahnsicher sein.
Das System lief ziemlich gut und sie waren kurz vor der Gründung als ein grosser KI Anbieter seinem Model ein Update verpasste… das deckt jetzt 80% der Fälle von sich aus ab… damit war deren StartUp schon vor der Gründung im Eimer.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.