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Sicherheitsaktualisierungen in macOS 26: Die Funktion im Detail

Softwareaktualisierungen für das gesamte Betriebssystem bietet Apple über einen etablierten Mechanismus an: Ganz gleich, ob man sich am iPhone, iPad, Mac, Apple TV befindet oder eine Vision Pro trägt – in der Einstellungen-App unter Allgemein/Softwareaktualisierung erscheinen anstehende Updates nebst Einstellungen für den automatischen Download. Für bestimmte Softwarekomponenten bietet Apple allerdings einen zweiten Mechanismus – und dieser hat sich beim Wechsel auf die 26er-Versionen verändert. Das erste Update, welches darüber ausgespielt wurde, nutzte Howard Oakley nun, um die Sicherheitsverbesserungen im Hintergrund (engl. Background Security Improvements, kurz BSI) im Detail zu analysieren.


Einiges war bereits im Voraus bekannt: Die BSI-Einstellungen sind an anderer Stelle in der Einstellungen-App untergebracht, nämlich unter „Datenschutz & Sicherheit“. Dort findet sich an vorletzter Stelle ein Dialog namens „In Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen“. Standardmäßig erscheint nur ein Schieberegler mit der Bezeichnung „Automatisch installieren“. Interessanterweise ist dies etwas, was diese Funktion gar nicht durchführt.

Nicht ohne Bestätigung
Aktiviert man diesen Schalter, überprüft das System lediglich, ob Aktualisierungen vorliegen, und weist in einem solchen Fall darauf hin. Erst wenn der Anwender auf „Installieren“ klickt, wird die Sicherheitsverbesserung angewendet. Falls hier trotz Ankündigung auf dem eigenen Gerät keine BSI angeboten wird, sollten Sie dieselben Empfehlungen befolgen wie bei einer latenten Systemaktualisierung – intern ist derselbe Prozess für die beiden Mechanismen zuständig. Eine Befürchtung Oakleys konnte die erste BSI zerstreuen: Über den Informations-Button lässt sie sich im Nachgang wieder entfernen.

26.3.1 (a) wird erst nach einer Bestätigung des Anwenders installiert – und lässt sich von diesem auch wieder entfernen.

"Splat“ für Safari, WebKit (und mehr?)
Laut Oakley hat sich intern wenig geändert im Vergleich zum Vorgänger, der „Rapid Security Response“. Intern verwendet Apple einen eigenen Namen, nämlich „Splat“. Die in dieser Woche für weitgehend alle Systeme veröffentlichte BSI namens 26.3.1 (a) behebt eine Sicherheitslücke in der systemweiten Engine für Web-Inhalte. Diese ist auf einem separaten Cryptex untergebracht und kann deshalb unabhängig vom System aktualisiert werden. Möglicherweise gibt es in Zukunft auch BSIs für andere Frameworks. Apple lagert zunehmend Systemkomponenten in Cryptexe aus, etwa Apple-Intelligence-Funktionen oder Komponenten der Automatisierungslösung „Kurzbefehle“, berichtet Oakley.

Kommentare

Mac-Trek
Mac-Trek19.03.26 17:21
Interessanterweise finde ich die Option "Im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen" in den Einstellungen "Datenschutz&Sicherheit" von visionOS26.3.1 gar nicht. Wollte das Update da grade auch einspielen (Safari gibts ja immerhin auch auf der Vision Pro), aber nun ja... Watt nich is, is nich ^^.
Live long and *apple* . Mögliche Rechtschreibfehler und grammatikalische Entgleisungen sind Gratisgeschenke. Jegliches Nörgeln ist Energieverschwendung >:-]...
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fleissbildchen19.03.26 17:36
Interessanterweise gibt das System auf dem Mac keinen Hinweis, dass für die Installation ein Neustart erforderlich ist.

Wenn man also auf Installieren klickt, werden alle laufenden Programme direkt gekillt, ob sie jetzt gerade beschäftigt sind oder nicht. Das hätte ich nicht für möglich gehalten auf einem Mac.
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