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HDD Burn-in Tests?

xcomma10.03.2618:35
Hallo,

in der Vergangenheit habe ich eigentlich nichts besonderes unternommen, sondern HDDs einfach eingebaut und benutzt. Aber jüngst ist mir der Begriff des "Burn-in Tests" über den Weg gelaufen. Anscheinend wird das empfohlen vor allem für Platten, die im NAS Betrieb eingesetzt werden sollen. Aus dem Grunde lasse ich gerade auf neuen HDDs die SMART Selbsttests laufen, teils mit einer Einzeldauer von knapp 24 Stunden. Beispielbefehl:
smartctl -t long /dev/sda

Danach wollte ich noch den badblocks Check drüberlaufen lassen, der ebenfalls oft erwähnt und beides kombiniert genutzt werden. Beispielbefehl:
badblocks -wvs -b 4096 /dev/sda

Auf Reddit wurden für nur 8TB HDDs Laufzeiten von bis zu 4 Tagen berichtet.

Wie handhabt ihr so neue HDDs bevor ihr sie wirklich benutzt?
Kennt ihr diese Empfehlungen von Burn-in Tests? Habt ihr andere Tools oder Vorgehensweisen dafür evtl.?

Danke für eure Erfahrungsberichte, Erkenntnisgewinne, Tipps & Tricks.
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Kommentare

CHL
CHL10.03.2619:26
Also ich mach bei den NAS-HDDs immer nur einen short-smart-test bzw. noch den conveyance-test (hat glaub ich nur mehr Seagate an Board) - damit sortierst Du gleich einmal Transportschäden aus. DIe "badblocks" Idee ist grundlegend ein Test, ob die ganze Oberfläche sauber funktioniert. Wenn nicht, würde sich dann das SMART melden wenn Sektoren beleidigt werden. Aber speziell im NAS: Eine defekte Platte ist kein Untergang, schon gar nicht mit ZFS und bei doppelter Redundanz. Also spar ich mir die Zeit und lass die Platte einfach werkeln, bis sie den Geist aufgibt. Nachdem ich sehr viele Platten bei Kunden habe zeigt sich auch ganz klares, unklares Bild: Hab z.B. 8TB HDDs die schon gut 10 Jahre 24/7 laufen, welche die nach einigen Jahren beginnen zu sterben und schon welche, die nach wenigen Tagen den Geist aufgegeben haben. Unabhängig ob es nun eine billige (gibts das aktuell überhaupt noch?) Consumer-Platte ist, die gar nicht für 24/7 gedacht ist, oder eine Enterprise-HDD. Die Dinger sehe ich alle als Glücksspiel. Also genug Redundanz und gut ist.
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CHL
CHL10.03.2619:28
Ergänzung zum Thema Redundanz: Ich mische gerne Hersteller und/oder Modelle. Es gab schon Fälle, wo z.B. Firmware-Fehler plötzlich alle Platten auf einmal ausfallen haben lassen - ganz blöde Sache....
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Tommy1980
Tommy198010.03.2619:47
CHL
Ergänzung zum Thema Redundanz: Ich mische gerne Hersteller und/oder Modelle. Es gab schon Fälle, wo z.B. Firmware-Fehler plötzlich alle Platten auf einmal ausfallen haben lassen - ganz blöde Sache....

Genau so sollte man das auch machen.
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