Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Apple verliert den Home-Chef – "Unruhe im Team"

Brian Lynch, nicht zu verwechseln mit Apples Technologie-Chef Kevin Lynch, fungierte seit mehreren Jahren als Senior Director für Hardware-Entwicklung im Home-Bereich. Jenen Bereich verantwortete er seit 2022, zuvor war er unter anderem Mitglied des iPod-Teams sowie Teil von Apples inzwischen eingestelltem Autoprojekt "Titan". Innerhalb der Organisation arbeitete Lynch unter Matt Costello, der neben Home-Hardware auch Audio-Engineering sowie Beats betreut und direkt John Ternus unterstellt ist. Jetzt wurde allerdings bekannt, dass Apple nach einem neuen Spartenleiter suchen muss, denn Lynch verlässt das Unternehmen.


Wechsel zu Oura – und Unruhe im Team
Sein neuer Arbeitgeber ist der Smartring-Hersteller Oura, wo er laut Bloomberg die Position des Senior Vice President of Hardware Engineering einnimmt. Oura hat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Personal von Apple abgeworben; Lynchs Abgang gilt nun als weiterer Rückschlag für ein Team, das ohnehin mit Verzögerungen bei neuen Produkten zu kämpfen hat. Der Wechsel kommt für Apple zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bloomberg spricht von "neuerlichen Unruhen" im Home-Team, während Apple an mehreren neuen Produkten arbeitet.

Zahlreiche Home-Projekte laufen derzeit
Dazu gehören laut den jüngsten Berichten ein Smart-Home-Hub (in Gerüchten oft als "HomePad" bezeichnet), dessen Start sich wegen Verzögerungen bei Siri verschoben hat, sowie weitere Geräte für 2027 – darunter ein Sensor für Heimautomatisierung und ein anspruchsvollerer Tischroboter. Auch von IP-Kameras war in verschiedenen Meldungen die Rede, angeblich befindet sich zudem ein KI-Anstecker in Entwicklung. Wie es mehrfach hieß, waren vor allem die Probleme mit Siri ein wesentlicher Grund, warum Apple verschiedene Zeitpläne nicht einhalten konnte. Ohne einen leistungsfähigen Sprachassistenten hätten die Produkte keine Chance – doch bekanntlich kommt die nächste Siri-Generation mit mehr als eineinhalb Jahren Verspätung auf den Markt.

Kommentare

holk10018.03.26 13:06
Angesichts der immer noch vielen Schwächen im Homebereich von Apple, nehme ich die Nachricht vom Weggang des dafür Verantwortlichen eher als positiv war. Das bei dem Auswechseln eines Chefs bei den Mitarbeitern Unruhe entsteht, ist für mich keine Nachricht, sondern der Normalfall. Entscheidend ist wer nachfolgt und wie der seine Mitarbeiter in die richtige Richtung motiviert.
+6
xcomma18.03.26 13:22
holk100,
zwischen "verlieren" und "auswechseln" gibt es einen semantischen Unterschied
+2
Crypsis8618.03.26 13:27
wenn ich so an die letzten jahre denke, dürfte das jetzt kein großer verlust sein, ab gesehen davon wird er ja auch nicht alleine entscheidungen getroffen haben.
aber so peinliche aktionen wie der ghost touch bei homepod2 und homepod mini und bis heute keine offizielle reaktion ist schon ziemlich erbärmlich und apple-untypisch.
wenn natürlich alles on hold ist wegen siri2.0 ist das eben so..
0
Windwusel
Windwusel18.03.26 14:05
Bedenkt mal, dass der Herr vielleicht gar keine Schuld trägt sondern vielleicht auch von oben gewisse Dinge nicht durfte. Das kann frustrierend sein – kenne ich. Dann wechselt man auch gerne die Firma wenn man dort mehr Freiheiten bekommt.
Meine  Devices: MacBook Air (13,3-inch, 2025), iPhone 16 Pro, AirPods Pro (2. Gen, USB-C), Apple TV 4K (2022), HomePod mini (1. Gen)
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.