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2017: Viel Hardware, Mac-Bekenntnisse - und eine Schattenwoche

Google übernimmt Apple?
Wie ein Lauffeuer hatte sich plötzlich die Meldung verbreitet, Google übernehme Apple für den sagenhaft niedrigen Betrag von gerade einmal neun Milliarden Dollar. Ein Technologie-Test von Dow Jones hatte sich selbstständig gemacht und die vermeintliche Sensation gewann rasch an Fahrt.

KRACK-Lücke
Eine Sicherheitslücke im WPA2-Protokoll betrifft die gesamte Branche und eilends werden allerorts Sicherheitsupdates zusammengezimmert. Auch Apples Produkte sind davon betroffen, iOS 11.1 und macOS 10.13.1 beseitigen das Problem. Eine Aktualisierung für AirPort-Basisstationen erscheint im Dezember.

Face ID unzuverlässiger? Apple dementiert
Ungewohnt schnell dementiert Apple einen Bericht. Angeblich mussten die Qualitätsvorgaben für Face ID abgesenkt werden, um ausreichend Bauteile zu beziehen. "Komplett falsch" seien die Angaben, so Apples Reaktion noch am selben Tag. Face ID bleibe "Goldstandard der Gesichtserkennung", bei Qualität und Genauigkeit gebe es keine Kompromisse.

iPhone X kommt auf den Markt
Anfang November beginnt die Auslieferung des iPhone X, Wochen nachdem das iPhone 8 bereits im Handel ist. Erste Eindrücke nach zwei Tagen mit Apples neuem iPhone-Flaggschiff schildern wir in diesem Artikel. Hält das Gerät, was Apple vollmundig verspricht?

HomePod kommt später
Der HomePod kommt nicht mehr 2017 auf den Markt. Was für Nutzer hierzulande ohnehin schon galt, wird Mitte November international zur Gewissheit. Apple verkündete, den Verkaufsstart auf Frühjahr 2018 zu verschieben, da man noch mehr Zeit benötige. Details gibt es nicht, Apple spricht nur davon, die eigenen Qualitätsstandards seien noch nicht erfüllt.

Face ID und Masken
Einem Sicherheitsunternehmen ist es gelungen, die Gesichtserkennung des iPhone X zu überlisten. Was in vielen Medien allerdings sensationsheischend als schweres Problem dargestellt wird, bedurfte Wochen an Arbeit, hunderte Dollar an Materialien, sowie akkurat konfigurierte 3D-Drucker und tiefe Kenntnis der Funktionsweise eines Gesichtsscanners. Die technische Demonstration ist beeindruckend, aber wahrlich kein Sicherheitsproblem.

Apple-Lexus und Teststrecke
Apple hat ein Auto-Testgelände in Arizona gemietet - allerdings nicht unter eigenem Namen, sondern über eine Briefkastenfirma. Dass unverzagt weiter an autonomen Fahrzeugen geforscht wird, zeigen die aktualisierten Modelle des Apple-Lexus. Die Sensor-Apparatur hat sich inzwischen nämlich erheblich weiterentwickelt.

Die Katastrophenwoche beginnt
29. November: Die wohl kritischste Sicherheitslücke in der Geschichte von macOS muss gestopft werden. Auch ohne Kenntnis des Passworts war es möglich, sich mit Admin-Rechten anzumelden
30. November: Das Sicherheitsupdate macht File Sharing unbrauchbar
2. Dezember: Apple muss an einem Samstagmorgen iOS 11.2 veröffentlichen, da viele Geräte in einer Dauer-Neustart-Schleife gefangen waren
4. Dezember: Einigen Nutzern fällt auf, dass macOS 10.13.1 das Sicherheitsupdate zurücksetzt
5. Dezember: Der 13. Monat des Jahres stellt macOS vor Probleme und bremst das System aus
7. Dezember: Apple muss den geteilten Zugriff auf HomeKit-Geräte stilllegen. Grund ist eine schwere Sicherheitslücke
7. Dezember: Massive Performance-Probleme mit macOS 10.13.2 auf dem MacBook Pro

Kurz zuvor musste sich Apple mit zwei Pannen unter iOS beschäftigen. Der Buchstabe "I" wurde verlässlich zu einem "A" mit Fragezeichen und aus dem englischen Wort "is" machte die Auto-Korrektur "I.S:". Nur die Deaktivierung der Funktion bzw. ein Software-Update konnten das Verhalten abstellen. Reichlich Spott gab es unter anderem von der Ohio State University.

Ive ist zurück
Nachdem sich der langjährige Design-Chef Jony Ive fast komplett aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hatte, gibt es ein überraschendes Comeback. Die vorherigen Design-VPs verschwinden sang- und klanglos von Apples Leadership-Seiten, stattdessen kehrt Ive nach Fertigstellung des Apple Parks zurück.

Shazam gehört Apple
Die zweitgrößte Übernahme der letzten Jahre: Apple hat Shazam gekauft und dafür wohl rund 400 Millionen Dollar ausgegeben. Schon zuvor kooperierte Apple eng mit dem Dienst um Siris Musiksuche auf Shazams Technologie basieren lassen.

Der iMac Pro ist da
Die wohl bedeutendste Hardware-Neuerung des Jahres erscheint. Mitte Dezember kündigt Apple wie versprochen an, dass der iMac Pro verfügbar ist. Keine konkreten Angaben gibt es hingegen zum Nachfolger des aktuellen Mac Pro.

Kommentare

sierkb28.12.17 11:43
MTN
Swift-Vater

Die Weiterentwicklung von Swift lag nur ganz am Anfang in einer Hand - deswegen werden auch wenig Auswirkungen erwartet, als der Swift-Erfinder und Leiter des Teams von Apple zu Tesla wechselt.

heise (21.11.2017): Google hat einen eigenen Swift-Fork auf GitHub
Chris Lattner erklärt den Bereich zum öffentlichen Integrationspunkt für Googles Aktivitäten bezüglich Apples Programmiersprache. Zu den Plänen gehört wohl eine Umsetzung von Swift für das nach wie vor mysteriöse Fuchsia OS. ,
Chris Lattner, Google, via Twitter
Swift at Google has enough folks working on it that we need a staging ground/integration point, and we decided it should be public.
Q:

heise (15.08.2017): LLVM/Swift: Chris Lattner kommt bei Googles KI-Abteilung unter
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Tesla ( ) will sich der Ex-Apple-Mitarbeiter, der hinter Projekten wie der Compiler-Infrastruktur LLVM und der Programmiersprache Swift steckt, nun bei Google Brain mit künstlicher Intelligenz befassen.

heise (11.01.2017): LLVM/Swift: Chris Lattner wechselt von Apple zu Tesla (Update)
Der maßgeblich hinter der Entwicklung der Compiler-Infrastruktur LLVM und der Programmiersprache Swift stehende Entwickler wird neuer Vice President von Teslas Autopilot-Software.
heise
[Update, 11.01., 14:26 Uhr: Lattner würdigt in einer weiteren Mail, dass Kremenek schon seit einiger Zeit der stille, aber eigentliche Kopf hinter Swift (und Clang sowie dem Clang Static Analyzer) sei und dieser das Swift-Entwicklungsteam leiten würde.]
-9
Sahneschnitte28.12.17 11:55
So ganz verstehe ich das nicht. Auf der einen Seite spricht man davon, dass der „ Mac Pro entwicklungstechnisch eine Sackgasse sei“. Auf der anderen Seite präsentiert man einen iMacPro, der die gleiche Käufergruppe ansprechen soll und noch weniger Anpassung ermöglicht. Widerspricht sich das nicht? Von meiner Seite betrachtet wiederholt man den gleichen Fehler. So wie zu lesen, werden die Prozessoren,Grafikkarten aufgrund der Wärmeentwicklung im iMacPro gedrosselt. Heisst für mich, dass da in Zukunft wohl kaum noch Leistungssteigerungen zu erwarten sind. Warum manövriert man sich nun wieder in eine Sackgasse?
+3
Stereotype
Stereotype28.12.17 12:03
Sahneschnitte
Auf der anderen Seite präsentiert man einen iMacPro, der die gleiche Käufergruppe ansprechen soll und noch weniger Anpassung ermöglicht. Widerspricht sich das nicht?

Nein, weil die Geräte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
+4
Sahneschnitte28.12.17 12:04
Stereotype
Sahneschnitte
Auf der anderen Seite präsentiert man einen iMacPro, der die gleiche Käufergruppe ansprechen soll und noch weniger Anpassung ermöglicht. Widerspricht sich das nicht?

Nein, weil die Geräte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Wo unterscheiden sich deiner Meinung nach die Zielgruppen?
+3
matt.ludwig28.12.17 12:25
Sahneschnitte
Stereotype
Sahneschnitte
Auf der anderen Seite präsentiert man einen iMacPro, der die gleiche Käufergruppe ansprechen soll und noch weniger Anpassung ermöglicht. Widerspricht sich das nicht?

Nein, weil die Geräte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Wo unterscheiden sich deiner Meinung nach die Zielgruppen?
Das interessiert mich auch.
+2
Stereotype
Stereotype28.12.17 12:26
Sahneschnitte
Wo unterscheiden sich deiner Meinung nach die Zielgruppen?

In Käufer, die einen kompakten, ausgebauten und leistungsstarken Rechner brauchen und Leute, die flexibel ihre Peripherie an dem Gerät weiter nutzen wollen.
+2
Sahneschnitte28.12.17 12:39
Stereotype
Sahneschnitte
Wo unterscheiden sich deiner Meinung nach die Zielgruppen?

In Käufer, die einen kompakten, ausgebauten und leistungsstarken Rechner brauchen und Leute, die flexibel ihre Peripherie an dem Gerät weiter nutzen wollen.

Dann verstehe ich es nicht, dass so viele vom MacPro auf den iMacPro umsteigen.
+1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck28.12.17 12:57
Sahneschnitte
Dann verstehe ich es nicht, dass so viele vom MacPro auf den iMacPro umsteigen.

Wenn du Performance brauchst aber keine großartige Erweiterbarkeit benötigst, ist das doch das perfekte Gerät? Gibt auch genug Leute, die den Mac Pro verwenden, ohne auf großartige Erweiterungen angewiesen zu sein.
+3
MetallSnake
MetallSnake28.12.17 13:04
Stereotype
Sahneschnitte
Wo unterscheiden sich deiner Meinung nach die Zielgruppen?

In Käufer, die einen kompakten, ausgebauten und leistungsstarken Rechner brauchen und Leute, die flexibel ihre Peripherie an dem Gerät weiter nutzen wollen.

Erstere Käufer kauften einen nanoMac Pro und jetzt einen iMac Pro. Also doch kein Unterschied der Zielgruppe?
Das Schöne an der KI ist, dass wir endlich einen Weg gefunden haben, wie die Wirtschaft weiter wachsen kann, nachdem sie jeden Einzelnen von uns getötet hat.
+5
Stereotype
Stereotype28.12.17 13:10
MetallSnake
Erstere Käufer kauften einen nanoMac Pro und jetzt einen iMac Pro. Also doch kein Unterschied der Zielgruppe?

Nur gibt es keine einfache klare Trennlinie zwischen den Zielgruppen. Den Käufern ist es ausserdem wichtig, was "hintern" rauskommt und wie sehr ihr Workflow mit den Geräten optimiert wird. Professionals handeln nunmal flexibler als du denkst.
-2
Sahneschnitte28.12.17 13:10
Mendel Kucharzeck
Sahneschnitte
Dann verstehe ich es nicht, dass so viele vom MacPro auf den iMacPro umsteigen.

Wenn du Performance brauchst aber keine großartige Erweiterbarkeit benötigst, ist das doch das perfekte Gerät? Gibt auch genug Leute, die den Mac Pro verwenden, ohne auf großartige Erweiterungen angewiesen zu sein.

Na dann liege ich doch mit den gleichen Käufergruppen nicht so verkehrt. Oder?
+2
Sahneschnitte28.12.17 13:14
Stereotype
In Käufer, die einen kompakten, ausgebauten und leistungsstarken Rechner brauchen und Leute, die flexibel ihre Peripherie an dem Gerät weiter nutzen wollen.

Nur gibt es keine einfache klare Trennlinie zwischen den Zielgruppen. Den Käufern ist es ausserdem wichtig, was "hintern" rauskommt und wie sehr ihr Workflow mit den Geräten optimiert wird. Professionals handeln nunmal flexibler als du denkst.

Irgendwie finde ich deine bisherigen Aussagen recht widersprüchlich.
0
Stereotype
Stereotype28.12.17 13:17
Sahneschnitte
Irgendwie finde ich deine bisherigen Aussagen recht widersprüchlich.

Tja, dabei kann ich dir auch nicht helfen. Die Zielgruppen werden nunmal wissen, was sie benötigen und kaufen.
-2
Sahneschnitte28.12.17 13:19
Stereotype
Sahneschnitte
Irgendwie finde ich deine bisherigen Aussagen recht widersprüchlich.

Tja, dabei kann ich dir auch nicht helfen. Die Zielgruppen werden nunmal wissen, was sie benötigen und kaufen.

Bestimmt tun sie das. Aber du hast davon gesprochen, dass es eine klare Trennung gibt. Und da wollte ich eine Erklärung zu. Jetzt machst du eine Rolle rückwärts.
+2
Stereotype
Stereotype28.12.17 13:32
Sahneschnitte
Bestimmt tun sie das. Aber du hast davon gesprochen, dass es eine klare Trennung gibt. Und da wollte ich eine Erklärung zu. Jetzt machst du eine Rolle rückwärts.

Vielleicht solltest du meinen Kommentar etwas langsamer lesen.

Stereotype
Nur gibt es keine einfache klare Trennlinie zwischen den Zielgruppen. Den Käufern ist es ausserdem wichtig, was "hintern" rauskommt und wie sehr ihr Workflow mit den Geräten optimiert wird. Professionals handeln nunmal flexibler als du denkst.
-4
An_Dy28.12.17 13:37
Die Zielgruppe von dem iMac Pro sind wohl Freelancer und Agenturen, denen ein normaler iMac nicht ausreicht.
Das Mac Pro richtet sich eher an Profis, die sehr viel Leistung brauchen und z.B. durch die Aufrüstung (jedes Jahr oder so) alles aus den Kisten herausholen. Ich kenne persönlich nur max. 2 Leute die einen Mac Pro tatsächlich benötigen. Alle anderen kamen bisher auch mit dem max. iMac aus, wobei hier und da schon mehr Leistung erwünscht war. Genau diese Leute werden sich jetzt das iMac Pro kaufen, die anderen sitzen auf ihren maximal ausgerüsteten Mac Pro's und werden sich später den Nachfolger kaufen.
Ich sehe da schon 2 verschiedene Zielgruppen, wobei sich hier und da vll was überschneidet, aber das trifft auch bei anderen Geräten genauso zu.
0
Sahneschnitte28.12.17 13:39
Stereotype
Sahneschnitte
Bestimmt tun sie das. Aber du hast davon gesprochen, dass es eine klare Trennung gibt. Und da wollte ich eine Erklärung zu. Jetzt machst du eine Rolle rückwärts.

Vielleicht solltest du meinen Kommentar etwas langsamer lesen.
Stereotype
Nur gibt es keine einfache klare Trennlinie zwischen den Zielgruppen. Den Käufern ist es ausserdem wichtig, was "hintern" rauskommt und wie sehr ihr Workflow mit den Geräten optimiert wird. Professionals handeln nunmal flexibler als du denkst.

Vielleicht solltest du deine Beiträge langsamer schreiben. Zumal sich deine ersten beiden Beiträge ganz anders anhörten. Zum jetzt geschriebenen, wie schon geschrieben, widersprüchlich. Denn da war noch von „unterschiedliche Zielgruppen„ die Rede. Jetzt klingt das schon deutlich differenzierter.
-1
TorstenW28.12.17 14:17
Hm, macht mich irgendwie traurig, dass man mittlerweile von einem "Produkt-Dauerfeuer" redet, wenn Apple mal einmal im Jahr ihre meistverkauften Macs aktualisiert und ein neues iPad vorstellt..

Ich hab grad mal zum Spaß MacTracker aufgemacht und geguckt.
2017 gab es 19 neue Apple Produkte, wobei davon ein guter Teil auf neue Iterationen vom iPad fällt.
2009 man im Vergleich: 33 Produkte.. Da gab es Dinge wie Time Capsule, Xserve, MacPros, Mac minis, iPods, iPhone, iMacs, MacBooks, Keyboard, Mouse, Remote

2017 empfand ich eher als ganz Normales bis eher verhaltenes Apple-Jahr, was Produkte anging.
Ja, iMac Pro ist neu und der HomePod angekündigt.. der vllt.. 2018 kommt.. ansonsten doch eher alles unspektakulär..
+5
Stereotype
Stereotype28.12.17 14:21
Sahneschnitte
Tja, beim nächsten Mal werde ich mich bemühen, mich für dich verständlicher auszudrücken.
0

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