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Forum>Software>Darstellungsfehler bei versendeten PDF - auf Windows-Rechner

Darstellungsfehler bei versendeten PDF - auf Windows-Rechner

blueman_mannee08.05.2609:13
Hallo, ich versende regelmässig PDF an Kollegen die mit Windows arbeiten. Dort werden die PDF nicht korrekt dargestellt , Farbflächen werden nicht komplett dargestellt, auch beim Drucken. Auf dem Mac sind die pdf einwandfrei ..
Hat jemand eine Idee ?
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Kommentare

mat6308.05.2610:00
Zentrale Frage: Mit was generierst Du die pdf? Bzw. aus welchem Programm?
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MikeMuc08.05.2610:15
Für mich richt das nach einem Problem mit überdruckenden Farben und einer ggf falschen Einstellung im PDF Viewer auf Windowsseite der ggf gar kein überdruckende Farben darstellen kann. Ohne das PDF und den Weg seiner Erstellung ist das aber nur geraten.
Bei Fragen bitte immer möglichst viel Info zum Problem mitteilen, nur das Problem bringt selten was solange es keine funktionierenden Glaskugeln gibt
+7
Dupondt08.05.2611:39
blueman_mannee:

Wichtig zu wissen wäre zudem, mit welchem Programm die Empfänger Deine PDFs betrachten. Windows enthält (anders als macOS mit der Vorschau-App) keinen dedizierten PDF-Viewer, standardmäßig wird dafür der Edge-Browser genutzt. PDF-Betrachter können auch in anderen Anwendungen enthalten sein, bekannte Beispiele sind etwa Firefox, Chrome und Thunderbird.

Interessant wäre auch die Information, wie Firefox oder Chrome die PDF-Dateien auf Deinem Mac darstellen.
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rmayergfx
rmayergfx08.05.2618:38
blueman_mannee
Hallo, ich versende regelmässig PDF an Kollegen die mit Windows arbeiten. Dort werden die PDF nicht korrekt dargestellt , Farbflächen werden nicht komplett dargestellt, auch beim Drucken. Auf dem Mac sind die pdf einwandfrei ..
Hat jemand eine Idee ?
Ohne Informationen mit welcher Software du die PDF Dateien erstellst, welche PDF Version die Datei anzeigt (1.3,1.4 etc) und wie die Farbflächen definiert sind kann man die Frage leider nicht beantworten. Sind die Flächen vektorisiert oder Pixel?
Zudem kommt es auch noch darauf an, mit welcher Software auf Windows Seite die Dateien geöffnet werden. Werden z.B. die Dateien direkt im Edge/Chrome geöffnet können sie ganz anders aussehen, wie wenn man sie mit dem Adobe Acrobat Reader DC öffnet.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+5
blueman_mannee09.05.2609:22
mat63

Hallo.
Ich generiere die pdf in Vectorworks CAD
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blueman_mannee09.05.2609:25
MikeMuc

Sorry das war mir nicht bewusst. Ich dachte pdf ist ein Format das überall gleich aussehen muss.
Es ist auch so dass das Problem nicht bei allen Kollegen auftritt. Also vermute ich inzwischen dass es am jeweiligen Windows -Rechner liegt
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rmayergfx
rmayergfx09.05.2610:46
Das kann nur gleich aussehen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Zudem gibt es bei VectorWorks verschiedene Optionen ein PDF zu erstellen. Einmal als Export mit erweiterten Optionen und über den Druckdialog.
Daher fehlen immer noch wichtige Informationen um das Problem einzugrenzen. Welche macOS Version ist installiert, dito mit VectorWorks. Zudem muss geprüft werden mit welcher Software das bei den nicht funktionierenden Windows Rechnern nicht funktioniert. Edge und Chrome haben einige Einschränkungen was die Darstellung von PDF Dateien betrifft. Dazu gibt es genügen Beiträge in den entsprechenden Foren. Daher immer mit dem offiziellen Adobe Acrobat Reader testen, um Probleme bei der Ansicht von PDF Viewern von Drittherstellern zu vermeiden!
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+6
rmayergfx
rmayergfx09.05.2620:22
Noch ein kleiner Nachtrag falls jemand tiefer in die Materie einsteigen möchte:
https://www.adobe.com/de/acrobat/resources/document-files/pdf-types.html
Da wird einem schon schwindelig wenn man sieht wie viele spezielle Varianten es aktuell gibt.

Im Wiki kann man sehr schön die Entwicklung von 1.0 von 1993 bis heute mit der aktuellen Version 2.0 sehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+3
Weia
Weia10.05.2612:04
Da Adobe das PDF-Format kreiert hat, sind der Acrobat Reader beziehungsweise Acrobat für die Darstellung von PDFs stets die Referenz, und glücklicherweise ist deren Darstellung auf macOS und Windows identisch. Wenn also solche Darstellungsunterschiede auftreten, stets den Acrobat Reader als Referenz nutzen; dann sieht man, welche anderen PDF-Programme korrekt arbeiten und welche nicht.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+8
Phil Philipp
Phil Philipp11.05.2613:54
blueman_mannee
mat63

Hallo.
Ich generiere die pdf in Vectorworks CAD
Hey - ja das Problem kenne ich auch bei aus AutoCAD heraus erzeugten PDF.
Dort wurden teilweise Text-Boxen mit dahinterliegenden Abdeckungen in der PDF einfach nur als schwarzer Kasten dargestellt. Da musste man die Abdeckung dann immer auf irgendwas (hellgrau) einstellen, was in der Zeichnung selbst blöd aussah, in der PDF dann aber okay.
In einer anderen AutoCAD-Version wurden verschiedene Textblöcke in der PDF als PDF-Anmerkung dargestellt, was die ganze Zeichnung komplett unlesbar machte. Das hat Autodesk dann irgendwann gefixt.
Farbflächen wurden z.T. nur halb gefüllt dargestellt - das muss man dann notfalls durch eine Schraffur ersetzen.

Also:
1. liegt das weniger an Mac > Windows als vielmehr an der Art, wie eine CAD-Software PDFs erstellt. Meist gibt es in der CAD-Software dazu verschiedene Einstellungen, die man alle mal systematisch ausprobieren muss (siehe auch o.g. Stichwort "überdrucken").
2. Darstellungsprobleme sind manchmal ein Bug der CAD-Software, der mit dem nächsten (Major-)Update ausgebessert wird, manchmal "ist es einfach so".
3. Manche CAD-Software erstellen PDF sowohl über "drucken" als auch über "exportieren". Die Ergebnisse können sehr verschieden ausfallen (AutoCAD kann z.B. per "publizieren" PDF mit Layern erzeugen, die man im PDF-Viewer ausblenden kann)
4. Um die Erbnisse zu kontrollieren, empfiehlt es sich, mindestens 1-2 weitere PDF-Programme zusätzlich zu "Vorschau" auf dem Mac zu haben. Referenz wäre Adobe Acrobat (wie Weia schon sagte). Ich hab ausserdem noch den Foxit-PDF-Reader
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gfhfkgfhfk11.05.2615:40
Phil Philipp
4. Um die Erbnisse zu kontrollieren, empfiehlt es sich, mindestens 1-2 weitere PDF-Programme zusätzlich zu "Vorschau" auf dem Mac zu haben. Referenz wäre Adobe Acrobat (wie Weia schon sagte). Ich hab ausserdem noch den Foxit-PDF-Reader
Es empfiehlt sich bei solchen Probleme eher auf einen PDF Validierer zurückzugreifen. Meist gibt es diese nur für PDF/A. Ein Beispiel dafür VeraPDF.
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Phil Philipp
Phil Philipp11.05.2615:46
gfhfkgfhfk
Phil Philipp
4. Um die Erbnisse zu kontrollieren, empfiehlt es sich, mindestens 1-2 weitere PDF-Programme zusätzlich zu "Vorschau" auf dem Mac zu haben. Referenz wäre Adobe Acrobat (wie Weia schon sagte). Ich hab ausserdem noch den Foxit-PDF-Reader
Es empfiehlt sich bei solchen Probleme eher auf einen PDF Validierer zurückzugreifen. Meist gibt es diese nur für PDF/A. Ein Beispiel dafür VeraPDF.
ich glaube, das ist zuviel des Guten - in erster Linie geht es ja erstmal nicht darum zu prüfen, ob eine PDF allen gegeben Richtlinien und Standards entspricht, sondern ob die eingestellten PDF-Output-Details des jeweiligen CAD-Programms so rein optisch okay sind und die Lesbarkeit gegeben ist. Bei manchen Darstellungs-Problemen kann man u.U. auch damit leben.

Meist muss man das auch nur einmal machen und die Ausgabe-Einstellungen für alle anderen Zeichnungen dann immer wieder nur übernehmen.
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gfhfkgfhfk11.05.2620:04
Phil Philipp
ich glaube, das ist zuviel des Guten
Weshalb?
Wenn Du das erzeugte PDF durch den Validierer jagst, siehst Du ob das PDF konform ist oder nicht. Sprich Du kannst das Problem gleich eingrenzen, und musst nicht ewig herumspielen welches Programm vielleicht den Fehler macht.
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rmayergfx
rmayergfx11.05.2621:36
gfhfkgfhfk
Phil Philipp
ich glaube, das ist zuviel des Guten
Weshalb?
Wenn Du das erzeugte PDF durch den Validierer jagst, siehst Du ob das PDF konform ist oder nicht. Sprich Du kannst das Problem gleich eingrenzen, und musst nicht ewig herumspielen welches Programm vielleicht den Fehler macht.
Selbst wenn das PDF "Fehler" hat geht jeder Viewer damit anders um....
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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gfhfkgfhfk11.05.2621:56
rmayergfx
Selbst wenn das PDF "Fehler" hat geht jeder Viewer damit anders um....
Normgerechte PDFs dürfen nicht beliebig dargestellt werden, es gibt dafür fest definierte Regeln. Mit dem Validierer findest man heraus welches Programm den Fehler macht, und kann dann entsprechende Bugreports absetzen. Jetzt verstanden?
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Weia
Weia12.05.2600:31
gfhfkgfhfk
Normgerechte PDFs dürfen nicht beliebig dargestellt werden, es gibt dafür fest definierte Regeln. Mit dem Validierer findest man heraus welches Programm den Fehler macht, und kann dann entsprechende Bugreports absetzen. Jetzt verstanden?
Mit welchem Validierer denn? verapdf validiert ja nur PDF/A-Dokumente.

Abgesehen davon: Selbst wenn ein PDF nicht normgerecht ist, aber der Acrobat Reader das PDF korrekt darstellt, wird sich meiner Einschätzung bei einem Rechtsstreit über das Dokument niemand darauf zurückziehen können, dass er das nicht normgerechte PDF nicht lesen konnte. Und in der pragmatischen Alltagspraxis gilt das ohnehin. Warum also nicht gleich mit dem Acrobat Reader als Referenz prüfen?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+2
MikeMuc12.05.2610:02
Weia
Nun ja, mit dem Reader kann man nur destellen ob es aufgeht oder nicht. Falls ja, hat man nur eine Sichtkontrolle bei der einem wahrscheinlich nur grobe Fehler ins Gesicht springen werden. Fehlen kleine Details aufgrund „unsauberer“ Erstellung, merkt man das nur, wenn man alles sehr genau kontrolliert. Da könnte einem ein Validiere schneller das OK geben. Dazu braucht man dann schon die Vollversion vom Acrobat bei der man Preflights laufen lassen kann. Aber auch die muß man interpretieren können. Das können die wenigsten und „irgendwas“ ist ja immer faul… um zu wissen, ob man die „ Fehler“ ignorieren kann, braucht es Fachwissen, eine KI hilft einem da selten.
-2
Phil Philipp
Phil Philipp12.05.2613:00
gfhfkgfhfk
rmayergfx
Selbst wenn das PDF "Fehler" hat geht jeder Viewer damit anders um....
Normgerechte PDFs dürfen nicht beliebig dargestellt werden, es gibt dafür fest definierte Regeln. Mit dem Validierer findest man heraus welches Programm den Fehler macht, und kann dann entsprechende Bugreports absetzen. Jetzt verstanden?
Mit den Bugreports ist echt graue Theorie. Wenn Du mit so CAD-Programmen arbeitest, wie das oben erwähnte VectorWorks oder anderen Dinosauriern aus den 90ern wie AutoCAD, hast Du mit so ziemlich jedem Update neue Bugs.
Und um "dürfen" oder nicht kümmern die sich jetzt auch nicht so großartig. Zumindest nicht so, wie du dir das wünschst. Die Software stammt im Grund-Konzept teilweise noch aus Zeiten, da gabs noch Stiftplotter und entsprechen ist der Software-Unterbau.
Das Ausgeben der Zeichnung erfolgte auf Monitoren, auf Stiftplottern, mittels PLT-Ausgabeformaten für die Plottern einer Vervielfältigungswerkstatt oder zig anderen Optionen. PDF ist da nur EINES von VIELEN.

Also geht es in der ersten Linie erstmal um das rein pragmatische: sieht eine im CAD erzeugte Zeichnung in der PDF "halbwegs" so aus, wie sie aussehen soll?
Problematisch in so ziemlich JEDER CAD-Software, die ich kenne, sind immer Textboxen, Schraffuren, Shadings, Farbverläufe. Das kann PDF einfach mal nicht gut. Manche CAD-Programme umschiffen diese Klippe, indem sie aus den Vectoren teilweise dann JPGs erzeugen, die sie dann in der PDF einbetten, was dieser wiederum aber wieder krass aufbläht.
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Phil Philipp
Phil Philipp12.05.2613:01
Phil Philipp
gfhfkgfhfk
rmayergfx
Selbst wenn das PDF "Fehler" hat geht jeder Viewer damit anders um....
Normgerechte PDFs dürfen nicht beliebig dargestellt werden, es gibt dafür fest definierte Regeln. Mit dem Validierer findest man heraus welches Programm den Fehler macht, und kann dann entsprechende Bugreports absetzen. Jetzt verstanden?
Mit den Bugreports ist echt graue Theorie. Wenn Du mit so CAD-Programmen arbeitest, wie das oben erwähnte VectorWorks oder anderen Dinosauriern aus den 90ern wie AutoCAD, hast Du mit so ziemlich jedem Update neue Bugs.
Und um "dürfen" oder nicht kümmern die sich jetzt auch nicht so großartig. Zumindest nicht so, wie du dir das wünschst. Die Software stammt im Grund-Konzept teilweise noch aus Zeiten, da gabs noch Stiftplotter und entsprechen ist der Software-Unterbau.
Das Ausgeben der Zeichnung erfolgte auf Monitoren, auf Stiftplottern, mittels PLT-Ausgabeformaten für die Plottern einer Vervielfältigungswerkstatt oder zig anderen Optionen. PDF ist da nur EINES von VIELEN.

Also geht es in der ersten Linie erstmal um das rein pragmatische: sieht eine im CAD erzeugte Zeichnung in der PDF "halbwegs" so aus, wie sie aussehen soll?
Problematisch in so ziemlich JEDER CAD-Software, die ich kenne, sind immer Textboxen, Schraffuren, Shadings, Farbverläufe. Das kann PDF einfach mal nicht gut. Manche CAD-Programme umschiffen diese Klippe, indem sie aus den Vectoren teilweise dann JPGs erzeugen, die sie dann in der PDF einbetten, was dieser wiederum aber wieder krass aufbläht.
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Phil Philipp
Phil Philipp12.05.2614:36
sorry, doppel-Post
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gfhfkgfhfk12.05.2615:33
Phil Philipp
Problematisch in so ziemlich JEDER CAD-Software, die ich kenne, sind immer Textboxen, Schraffuren, Shadings, Farbverläufe. Das kann PDF einfach mal nicht gut.
Bis auf Farbverläufe lässt sich alles im Prinzip in PDFs problemlos darstellen. Das Problem dürfte eher die Konversion von internen CAD Daten zu PostScript/PDF Daten sein.
+3
Phil Philipp
Phil Philipp12.05.2616:40
gfhfkgfhfk
Phil Philipp
Problematisch in so ziemlich JEDER CAD-Software, die ich kenne, sind immer Textboxen, Schraffuren, Shadings, Farbverläufe. Das kann PDF einfach mal nicht gut.
Bis auf Farbverläufe lässt sich alles im Prinzip in PDFs problemlos darstellen. Das Problem dürfte eher die Konversion von internen CAD Daten zu PostScript/PDF Daten sein.
Genau, die Konversationen sind problematisch - Beispiel:
ich kann bei mir im CAD Flächen einen Transparenz-Wert (0-100%) zuweisen. So kann ich vorder- und hintergründige Objekte in der Sichtbarkeit besser abstufen. Wenn ich jedoch daraus eine PDF mache, wird aus transparenten Flächen einfach vollgefüllte. Das bringt mir so gar nichts.
Wenn ich die Zeichnung direkt an den Plotter schicke, kann der jedoch die Transparenzen umsetzen.

Es ist also so, das der Plotter eine Raster-Datei bekommt und die im CAD erstellte Zeichnung ziemlich genau abbildet. Das PDF besteht jedoch hauptsächlich aus Vektoren, um die Dateigröße bei großen Formaten klein zu halten und stellt manche Dinge sehr überraschend dar.

CAD ist halt einfach nicht WYSIWIG.

Die Ausgabe auf Drucker und Plotter oder auf Plot-Dateien oder auf PDF lässt sich je nach CAD-Programm teilweise extrem kleinteilig steuern. Leider sind meine Kenntnisse bei VectorWorks relativ beschränkt, so dass ich dem Thread-Ersteller da nicht so richtig raten kann, auf was er beim Export achten muss.
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gfhfkgfhfk13.05.2614:47
Phil Philipp
So kann ich vorder- und hintergründige Objekte in der Sichtbarkeit besser abstufen. Wenn ich jedoch daraus eine PDF mache, wird aus transparenten Flächen einfach vollgefüllte.
Das ist eines der wesentlichen Unterschiede zwischen PostScript und PDF. Seit dem PDF 1.4 Standard (korrespondiert mit Acrobat 5 erschienen im Jahr 2001) unterstützt PDF Transparenz. Prinzipiell kann also eine CAD Anwendung transparente Elemente in ein PDF einbauen, wenn sie denn über korrekte PDF Erzeugung verfügt.
+3
rmayergfx
rmayergfx13.05.2617:08
Phil Philipp
...
Es ist also so, das der Plotter eine Raster-Datei bekommt und die im CAD erstellte Zeichnung ziemlich genau abbildet. Das PDF besteht jedoch hauptsächlich aus Vektoren, um die Dateigröße bei großen Formaten klein zu halten und stellt manche Dinge sehr überraschend dar....
Wie kommst du zu so einer Aussage das es gerastert werden würde? Sämtliche Plotter, gerade im Großformat von bekannten Herstellern haben entweder schon in der CAD Software einen passenden Treiber oder werden vom Betriebssystem aus mit einem PostScript Treiber angesprochen. Ich kennen aktuell keinen Plotter der keinen PostScript Treiber anbietet oder anders herum, der noch per PCL angesprochen wird. Gerade bei techn. Zeichnungen wären die Dateien unnötig groß, wenn diese erst gerastert werden. Reine Zeichnungen ohne eingebettete Bilder sind sehr klein und werden direkt an den Drucker übertragen, der dann die bestmögliche Auflösung wählt. Je nach Modell und Alter haben die Plotter verschiedene PostScript Versionen in der Firmware. Sind ja auch nicht gerade günstig, gerade wenn sie lizenziertes Adobe Postscript haben.

Die einfachste Variante mit solchen Problemen umzugehen ist direkt aus der CAD Software ein Postscript File erstellen zu lassen und dieses dann mit dem Tool seiner Wahl in ein PDF zu konvertieren das mit der passenden Version auch Transparenz unterstützt.
Bei der Ausgabe muß man auch aufpassen:
Adobe
PDF/A, insbesondere der Standard PDF/A-1a und PDF/A-1b, verbietet Transparenzen, da diese für die langfristige, verlässliche Archivierung nicht geeignet sind
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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gfhfkgfhfk13.05.2617:33
rmayergfx
Adobe
PDF/A, insbesondere der Standard PDF/A-1a und PDF/A-1b, verbietet Transparenzen, da diese für die langfristige, verlässliche Archivierung nicht geeignet sind
Transparenz hielt erst mit PDF/A-2 in das PDF/A Format Einzug.
Nachtrag: Das ist von 2011.
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Weia
Weia14.05.2602:26
MikeMuc
Weia
Nun ja, mit dem Reader kann man nur destellen ob es aufgeht oder nicht. Falls ja, hat man nur eine Sichtkontrolle bei der einem wahrscheinlich nur grobe Fehler ins Gesicht springen werden. Fehlen kleine Details aufgrund „unsauberer“ Erstellung, merkt man das nur, wenn man alles sehr genau kontrolliert. Da könnte einem ein Validiere schneller das OK geben.
Das ist schon klar, aber hier ging es ja genau darum, dass ganze Flächen nicht dargestellt werden. Das sollte auffallen. Und da hilft dann der Acrobat Reader, den Schuldigen zu finden.

Die technisch-formale Korrektheit bis ins kleinste Detail überprüft ein Validierer immer besser. Ist halt die Frage, ob das im jeweiligen Fall erforderlich ist.
Dazu braucht man dann schon die Vollversion vom Acrobat bei der man Preflights laufen lassen kann.
Oder ein vergleichbares Programm. Ich verwende z.B. das Programm pdfToolbox von callas, das sozusagen Acrobat Preflight auf Steroiden ist (Adobe hat die Technologie für Acrobat von callas lizenziert). Ist auch nicht billiger als Acrobat, aber kein Abo, nicht von Adobe, und vor allem läuft es im Gegensatz zu aller Adobe-Software außer Acrobat Reader und Lightroom auch auf APFS Case-Sensitive. Acrobat könnte ich als Case-Sensitive-Nutzer nicht mal verwenden, wenn ich wollte. 🙄
Aber auch die muß man interpretieren können. Das können die wenigsten und „irgendwas“ ist ja immer faul… um zu wissen, ob man die „Fehler“ ignorieren kann, braucht es Fachwissen, eine KI hilft einem da selten.
Eben.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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