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Test eversolo DAC Z10: High-End-Technik und überragender Klang „for the rest of us“

Mit dem DAC Z10 hat eversolo einen neuen DAC/Vorverstärker (und Kopfhörerverstärker) im Angebot, der die Konkurrenz unter Druck setzt. Für knapp 2.000 Euro erfüllt das Gerät viele High-End-Kriterien und ist im Bedienkomfort zukunftsweisend. – Der REWIND Test.

Menschen genießen Musik sehr unterschiedlich
Herbert Grönemeyer sang einst: „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist“. Das ist ein durchaus bezeichnender Hinweis darauf, dass Menschen Musik unterschiedlich wahrnehmen und konsumieren. Lassen Sie mich das mal etwas überspitzt und provokant aufdröseln: Musik mag fast jeder. Das steht fest. Aber nicht alle auf die gleiche Weise. Manche Menschen nutzen Musik lediglich als eine Art Hintergrundbeschallung ihres Lebens, weil sie sich ohne Geräuschkulisse vielleicht unausgefüllt oder einsam fühlen. Andere hören Musik vor allem wegen der Liedtexte. Ob Protestsongs, Liebeslieder oder auch Sauflieder – die eigentliche Musik ist da nur schmückendes Beiwerk. Hauptsache, man kann den Text gut mitgröhlen. Solche Musik hat meistens einen stumpfem Umpfz-Umpfz-Umpfz-Rhytmus oder auch vielleicht ein bisschen Rock-Gitarre im Sound, aber sie erzeugt selten Emotion auf melodische Art.


Kompakt
Marke eversolo
Bezeichnung DAC Z10
Art DAC-Vorverstärker mit KHV
Empf. Preis (€) 1.980
Verfügbarkeit sofort
Es gibt aber auch Musikhörer, die Musik vor allem (aber nicht exklusiv) um der Musik Willen hören. Ihnen geht es um Töne, Melodien, Rhythmen, Gesangstimmen, instrumentale Klänge, mit denen die Künstler ihr Bild von der Welt malen wie ein Gemälde. Vor allem in dieser letzten Gruppe von Musikhörern gibt es jene, denen die Klangqualität der akustischen Kunstwerke mehr oder weniger wichtig ist. Wenn weniger, dann reicht ihnen vielleicht auch ein HomePod. Ansonsten sollte es schon etwas auf HiFi-Niveau sein, oder vielleicht sogar etwas mit High-End-Anspruch. Denn so wie bei einem guten Film eine geniale Filmmusik bzw. ein packender Soundtrack das Erlebnis noch mal stark intensiviert, ist Musik mit maximal überzeugendem Klang noch mal doppelt so gut.

So erklärt sich auch das riesige und breit gespreizte Angebot an Komponenten und Lautsprechern zur Musikwiedergabe. Es gibt für jeden Geschmack und Bedarf das Richtige. Der eversolo DAC Z10, um den ist hier geht, ist ziemlich eindeutig ein Angebot an die Gruppe der „wahren“ Musikgenießer. Also diejenigen der letztgenannten Gruppe, die Musik nicht einfach nur beiläufig konsumieren oder eingängige Texte mitträllern wollen, sondern die Musik intensiv erleben und sich von ihr durchströmen lassen wollen. Diese Gruppe ist am besten mit ordentlichem HiFi oder gar mit High-End-Technik bedient. Das Problem: Vor allem High-End-Technik ist meistens auch sehr kostspielig, weil weniger nach Sparzwängen entwickelt, sondern um das letzte Quäntchen Klangqualität aus den heute verfügbaren Mitteln zu quetschen, ohne Rücksicht auf die Kosten.


Das Wunder der technischen Evolution
Im Laufe der Jahrzehnte erworbene Kenntnisse aus Theorie und Praxis werden stetig verfeinert und optimiert. Beispiel Automobil: Zwischen der Erfindung des Ottomotors und des ersten Motorwagens bis zu heutigen, extrem leistungsfähigen High-Tech-Automobilen, war es ein langer, evolutionärer Weg. Wenn wir mal von anderen Motorarten wie Diesel oder auch Elektro absehen ist das Grundkonzept bis heute unverändert. Und doch liegen Welten dazwischen, weil nicht nur die Motorentechnik immer weiter optimiert wurde, sondern auch das Drumherum: Fahrwerk, Federung, Räder, Passagierkomfort/-Sicherheit und zahlreiche kleine Details heben das heutige Automobil von seiner Keimzelle so deutlich ab, wie der Mensch vom Primaten.

Im Laufe dieser technischen Evolution gab es stets Fortschritte, die zunächst sehr teuer waren, dann aber nach und nach in verbraucherfreundliche Preisregionen einsickerten. Auch in der Audiotechnik bzw. im HiFi war das immer so. Vieles, was damals nur teures High-End war (und oft als Quatsch abgetan wurde), ist heute Mainstream und Massenstandard. Der eversolo DAC Z10, zu dem ich nun nach langer Vorrede endlich die Brücke schlagen möchte, ist wiederum kein Massenstandard.

Kommentare

Quickmix
Quickmix18.04.26 08:22
Danke für die umfangreichen Informationen.
+2
Starfish18.04.26 09:31
Wie immer sehr informativ vielen Dank und schönes Wochenende!
Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
+1
Starfish18.04.26 10:36
Holst du dir auch mal die SE100 Lautsprecher zum Test?
Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
+1
sonorman
sonorman18.04.26 12:44
Starfish
Holst du dir auch mal die SE100 Lautsprecher zum Test?
Hmm, ich finde ja, es gibt hübschere.
Habe gerade ein Testpärchen der LEAK Sandwich 100 zum Test bestellt ( ). Aber die SE100 könnte ich auch besorgen und hätte dann gleich einen Vergleich mit preislich ähnlichen Speakern.

Geht los. Sollte klappen.
0
scheibe brot
scheibe brot18.04.26 13:10
sonorman
Habe gerade ein Testpärchen der LEAK Sandwich 100 zum Test bestellt ( ). Aber die SE100 könnte ich auch besorgen und hätte dann gleich einen Vergleich mit preislich ähnlichen Speakern.
Da Du ja schon Dein Ticker von letzter Woche zitierst, wollte ich noch vorschlagen, mal ein Edifier WH950NB Test gleich mitzumachen und zwar der preisliche und Klang unterschied zu dem von Dir gestesteten Cambridge Audio Melomania P100 evt. sogar das neuere Modell und den Bower Wilkens Px7 S3.
was meinst Du, geht da was?
0
Stefan...18.04.26 15:24
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?
+1
tangoloco18.04.26 16:01
Andersrum gefragt, warum nicht?
Wenn Mann kann und will, kann das etwas die Lust was Neues kennen zu lernen befriedigen, oder einen netten smalltalk am Tresen ermöglichen 😊
... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten
+1
Stefan...18.04.26 16:55
tangoloco
Andersrum gefragt, warum nicht?
Wenn Mann kann und will, kann das etwas die Lust was Neues kennen zu lernen befriedigen, oder einen netten smalltalk am Tresen ermöglichen 😊

Steht jedem frei in der welchem Umfang er sich verarschen lassen will.
-6
pit1958ffm
pit1958ffm18.04.26 17:04
sonorman
Starfish
Holst du dir auch mal die SE100 Lautsprecher zum Test?
Hmm, ich finde ja, es gibt hübschere.
Habe gerade ein Testpärchen der LEAK Sandwich 100 zum Test bestellt ( ). Aber die SE100 könnte ich auch besorgen und hätte dann gleich einen Vergleich mit preislich ähnlichen Speakern.

Geht los. Sollte klappen.

Aber auch die LEAK laufen Gefahr, dass man sich an diesen ganzen Vintage-Sachen satt sieht.

Über manchen englischen Lautsprecher hat man schon in den 1970ern die Nase gerümpft und da war das "Design" topaktuell...
0
sonorman
sonorman18.04.26 17:06
pit1958ffm
Aber auch die LEAK laufen Gefahr, dass man sich an diesen ganzen Vintage-Sachen satt sieht.

Über manchen englischen Lautsprecher hat man schon in den 1970ern die Nase gerümpft und da war das "Design" topaktuell...
Ist selbstverständlich Geschmacksache.
+1
haschuk18.04.26 18:30
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.
+4
strateg
strateg18.04.26 19:43
bin gerade am überlegen ob ich den pantheone l oder den marantz grand horizon behalten soll — sind beide absolut exzellent und verzaubern mein mobiles zuhause wie auch das kleine studio in eine konzertlocation! nochmals danke für den tipp sonorman
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
+1
Stefan...19.04.26 02:13
haschuk
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.
Wenn du da Unterschiede hörst hast du ein Konfigurationsproblem.
Technisch ist das ein Problem, das sich mit billiger chinesischer Elektronik lösen lässt, die sauber konstruiert ist.
Zum Abhören ist ohnehin alles über 48khz/24bit nutzlos für homo sapiens.
-5
warp1019.04.26 09:30
Stefan...
haschuk
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.
Wenn du da Unterschiede hörst hast du ein Konfigurationsproblem.
Technisch ist das ein Problem, das sich mit billiger chinesischer Elektronik lösen lässt, die sauber konstruiert ist.
Zum Abhören ist ohnehin alles über 48khz/24bit nutzlos für homo sapiens.
Seit 12/2015 bist du hier auf MTN regelmäßig dabei High End als Voodoo zu beschimpfen. Mich würde interessieren was diesen Eifer bei dir ausgelöst hat.
Ist das irgendeine Mission? Bist du es nicht langsam leid?
+7
haschuk19.04.26 10:12
Stefan...
haschuk
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.
Wenn du da Unterschiede hörst hast du ein Konfigurationsproblem.
Technisch ist das ein Problem, das sich mit billiger chinesischer Elektronik lösen lässt, die sauber konstruiert ist.
Zum Abhören ist ohnehin alles über 48khz/24bit nutzlos für homo sapiens.

Deine Weisheit lässt mit Sicherheit die Nennung solcher Konfigurationsprobleme zu. Ebenso die Nennung billiger chinesischer Elektronik, die sauber konstruiert ist.
+4
ahs19.04.26 16:09
Sauber konstruierte chinesische Elektronik in "sehr ansehnlicher Verpackung":

SMSL D200 Audiophiler Desktop-Audio-Decoder ROHMBD34352EKV DAC-Chip
SMSL PL200T MQA-CD Transport 32bit/768kHz
SMSL G1 xternal Master Clock High Precision OCXO Quad

Das Trio macht "Spaß" beim Hören und ist sein Geld meiner Meinung nach absolut wert.

"Restliche" Komponenten der Anlage: RME ADI2 Dac, SPL Phonitor 2, Transrotor Z1 mit Linn Ekos-Tonarm und Tonabnehmer Goldring Ethos SE, Neumann KH 420

MacPro 2013 als weiterer "Zuspieler" über USB an ADI2 und PL200T via SPDIF ebenfalls an ADI2

Mit der eingebundenen SMSL G1 ändert sich der Klang minimal in Richtung subjektiv angenehmer, aufgelöster und irgendwie richtiger.
Im direkten Vergleich der beiden DAC sind ebenfalls minimale Unterschiede hörbar. Von besser oder schlechter möchte ich hier eigentlich nicht reden.

Abschließend noch ein paar Worte zu einem Vergleich in einem HiFi-Studio von meinem damaligen Meridian Director (500€) mit einem McIntosh für ca. 9000€: Unterschiede ja, McIntosh durchaus "besser", aber ist das Besser ca. 8500€ wert? Vor Allem dann, wenn man zuhause keinen Vergleich hat sondern man sozusagen nur noch in "Erinnerungen schwelgt"...

Und nein: ich plädiere hier nicht für billig sondern allenfalls für "preiswert". Manche sagen mit Blick auf die o.g. Komponenten sicher, ich sei etwas "spinnert". Lasse ich gelten

+1
sonorman
sonorman19.04.26 16:50
Smartwatch, 100% Gleichwertig zu Apple Watch. Nur 30 Euro!
Apple = Snake Oil!
Wer Apple kauft ist dumm!

🤪
+1
Stefan...19.04.26 16:55
warp10
Stefan...
haschuk
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.
Wenn du da Unterschiede hörst hast du ein Konfigurationsproblem.
Technisch ist das ein Problem, das sich mit billiger chinesischer Elektronik lösen lässt, die sauber konstruiert ist.
Zum Abhören ist ohnehin alles über 48khz/24bit nutzlos für homo sapiens.
Seit 12/2015 bist du hier auf MTN regelmäßig dabei High End als Voodoo zu beschimpfen. Mich würde interessieren was diesen Eifer bei dir ausgelöst hat.
Ist das irgendeine Mission? Bist du es nicht langsam leid?

„High end“ bezüglich Signalverstärkung und DAC/ADC IST Voodoo.
Das ist seit vielen Jahren technisch absolut trivial und mit billigen Produkten lösbar.
High-Res ist nutzlos für das Endprodukt/Abhören wenn die Zielgruppe Menschen sind.
Das einzige Produkt das tatsächlich beim Musikhören relevant aufwändig ist und damit auch größere Investitionen wert ist sind die Lautsprecher.
-3
Stefan...19.04.26 16:58
sonorman
Smartwatch, 100% Gleichwertig zu Apple Watch. Nur 30 Euro!
Apple = Snake Oil!
Wer Apple kauft ist dumm!

🤪

Die Vorteile von Apple-Produkten sind real und unterliegen einer Abwägung des Nutzens gegenüber dem Preis und der Konkurrenz.
Die Klangverbesserung für den 20fachen, 200fachen Preis bei Verstärkern und DACs ist reine Einbildung.
-1
ahs19.04.26 17:39
Ich habe persönlich ein Problem mit generellen und nicht belegten Behauptungen hinsichtlich der pauschalen Aussage, dass „billig“ absolut keinen Klangunterschied zu sorgfältig konstruiert und etwas teurer macht.
Unterschiede existieren. Deren individuelle Einordnung in Relation zum aufgerufenen Preis ist jedem selbst überlassen.
Viele haben sicher reine Röhrenverstärker im direkten Vergleich mit „Transistorverstärkern“ gehört. Die Unterschiede sind reine Einbildung??? Die Bewertung der Unterschiede ist jedoch unterschiedlich…

Die pauschale Aussage „wenn man Unterschiede hört bzw. zu hören glaubt, hat man ein Konfigurationsproblem“ ist gelinde gesagt unbelegt und Unsinn…
+4
haschuk19.04.26 21:42
Stefan...

„High end“ bezüglich Signalverstärkung und DAC/ADC IST Voodoo.
Das ist seit vielen Jahren technisch absolut trivial und mit billigen Produkten lösbar.
High-Res ist nutzlos für das Endprodukt/Abhören wenn die Zielgruppe Menschen sind.

Das ist mit Verlaub zum Teil Quatsch. Aber fangen wir hintenrum an.

Über HiRes als Endprodukt kann man sich trefflich streiten. Vorallem wenn für HiRes im Vergleich zu Streaming und CD subtil andere Master vorliegen.

ADC. Mein erstes Audiointerface zum Recording hatte ich 1999. Ne gute RME Digi 96. Seitdem ist einiges über meinen Tisch, entweder mit längerer oder kürzerer Nutzungsdauer verwendet worden. Egal ob als reiner Line-Level ADC oder unter Verwendung von internen Mic-Preamps. Jeder ADC produziert ein anderes digitales Signal. Und bevor die Fehlkonfiguration kommt, ich kenne meine Mics und meine Line-Quellen und weiß wie ich die ADCs zu handhaben habe. Bin auch keiner nach dem Motto 32bit float, one setting for every purpose.

DACs. In der heutigen Zeit gehe ich mit, dass bis zum Übergang in die Analogsektion kaum mehr Unterschiede auftreten. Im analogen Pfad aber durchaus.

Der oben genannte SMSL D200 Ist ein gutes Beispiel (liegt aber inzwischen auch bei 300 x € und nicht bei 100). Der ist mir bei hochdynamischer Klassik und Jazz zu flach und kein Vergleich zum RMI ADI2. Ich betone, mir zu flach, weil andere extreme Schwierigkeiten mit hoher Dynamik haben und ihnen der Grundsound des SMSL mehr taugt. Alles ok.
Ansonsten. Zwei DACs mal nehmen. Matched Pair Mics an zwei Nahfeldmonitore. Bei DACs mit 100, 500, 1000 und 5000 Hz hinsichtlich des Wiedergabepegels eintakten und dann Aufnehmen. Dann nochmal das Gleiche für im Stereomittendreieck. Und das für 3-4 Stücke mit unterschiedlichem Genre und Dynamik. Viele Erkenntnisse bei der Auswertung.
Wer nun was für wieviel Geld beziehen möchte, kann man jedem selbst überlassen, ohne ihm Messias-artig verarschen lassen vorzuwerfen. Wurde ja be
+2
unimoog20.04.26 07:48
haschuk
Stefan...
Warum 2000 Euro ausgeben wenn das einzig relevante Kriterium „digitale Audiodaten transparent in ein analoges Signal für Kopfhörer“ problemlos auch mit Geräten für 100 Euro problemlos erfüllt wird?

Deine Erfahrung beruht genau worauf? Meine darauf, dass ich regelmäßig nen ifi Zen DAC Air, als auch nen SPL Phonitor 3 DAC oder auch nen Zen Studio zum Gegenhören von Mixes verwende.

Zumal dat Ding ja etwas mehr bietet, als „nur“ ein Kopfhörer DAC zu sein.

Daher steht der Z10 grad zum Testen an meinem Mischplatz.

Bin gespannt auf deinen Eindruck vom Z10.
0

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