Mittwoch, 25. Februar 2015

Nachdem sich Apple und Samsung jahrelang erbittert vor verschiedenen Gerichten bekämpften, hat sich der Tonfall seit vergangenem Jahr erheblich entspannt. Einige wichtige Gerichtsentscheidungen sind gefallen, außerdem einigten sich die beiden Unternehmen im August 2014 darauf, alle Streitigkeiten außerhalb der USA fallen zu lassen. Als Hersteller bleiben Apple und Samsung damit erbitterte Konkurrenten, allerdings im Kampf um Kunden und weniger im Kampf um Gerichtsurteile.

Auch wenn Apple im Zuge der gerichtlichen Auseinandersetzungen auf manche von Samsung produzierte Komponenten verzichtete, blieben die Unternehmen dennoch enge Partner. Daran soll sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern, wie ein neuer Bericht besagt. Demnach habe Apple gerade erst eine neue Vereinbarung mit Samsung geschlossen, um mindestens 50 Prozent der Speicherchips für die kommende iPhone-Generation von Samsung zu beziehen.

Die Korea Times bestätigt auch Meldungen, wonach der kommende A9-Prozessor ebenfalls zum größten Teil von Samsung stammen wird, rund 80 Prozent der Produktion habe Apple dort in Auftrag gegeben. Etwas schwächer wurde Samsungs Rolle im Display-Bereich, wo sich Apple nach anderen Anbietern umgesehen hatte. Angeblich wollte Samsung auch das Display der Apple Watch fertigen, den Zuschlag erhielt aber Berichten zufolge LG Display.
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Mit Hilfe von Kickstarter war der Smartwatch-Hersteller Pebble groß geworden und so war es bei der neuen "Pebble Time" mit E-Ink-Farbdisplay nur konsequent, den Produktionsstart ebenfalls mithilfe von Kickstarter zu finanzieren. Die Nachfrage nach der Smartwatch mit einer Akkulaufzeit von einer Woche war so groß, dass nach nur 32 Minuten bereits das Finanzierungsziel von 500.000 US-Dollar erreicht wurde. Nach 49 Minuten war die erste Million erreicht, was laut Kickstarter ein neuer Rekord ist. Mittlerweile ist die Summeauf mehr als 8 Millionen US-Dollar angestiegen. Fast 38.000 Vorbesteller konnte Pebble schon gewinnen.

Die neue Pebble Time bietet interessante technische Eckdaten, die zwar nicht unbedingt mit der Apple Watch mithalten können, dafür aber einen Preis von nur 199 US-Dollar erlauben. Vorbesteller zahlen sogar nur 159 oder 179 US-Dollar. Größte Neuerung ist neben dem dünneren Design das E-Ink-Farbdisplay sein. Es erlaubt Farbdarstellungen bei geringstem Stromverbrauch, aber ohne Touch-Bedienung. Dies ermöglicht erneut eine Akku-Laufzeit von bis zu 7 Tagen.


Zusätzlich steht Trägern außerdem das Ökosystem aus mehr als 6.000 Pebble-Apps zur Verfügung, welche direkt auf dem Gerät installiert werden. Mittels Bluetooth 4.0 können sich Uhr und Pebble-Apps mit dem Smartphone verbinden, sofern mindestens iOS 8 oder Android 4 zum Einsatz kommt. In der Kategorie Sensoren hat die Uhr nicht viel zu bieten: Lediglich Licht- und Bewegungssensor sowie ein Mikrofon sind integriert. Weitere Sensoren wie Fitness-Armbänder lassen sich über Bluetooth hinzuschalten.


Markstart der Pebble Time ist die zweite Jahreshälfte 2015. Vorbesteller erhalten ihre Uhren bereits im Mai und Juni. Ob das Interesse an der Pebble Time weiterhin so hoch sein wird, wenn die Apple Watch im April auf den Markt kommt, bleibt abzuwarten.
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Ein Unternehmen namens Smartflash, Inhaber einiger Schlüsselpatente aber ohne aktiven Geschäftsbetrieb, verklagte vor zwei Jahren Apple. Das im iTunes Store sowie auf iPhone genutzte System zum Kauf und zum Speichern von Apps und Spielen verletze die seit Ende der 90er Jahre von Smartflash gehaltenen Patente, hieß es in der Begründung. 850 Millionen Dollar forderte das Unternehmen an Schadenersatz, Apple wehrte sich allerdings gegen die Forderungen. Apples Anwalt argumentierte, man erwerbe ein iPhone sicherlich nicht ausschließlich deswegen, um damit Apps zu nutzen. Maximal seien die Patente, wenn überhaupt gültig und zutreffend, 4,5 Millionen Dollar wert - die von Smartflash genannten 850 Millionen halte man für vollständig überzogen.

Das texanische Gericht sah es hingegen anders. Zwar stimmte die Jury nicht der Höhe der Forderungen zu, sah aber einen eindeutigen Patentrechtsverstoß von Apple und verhängte eine Strafe von mehr als einer halben Milliarde Dollar - genau 533 Millionen Dollar muss Apple an Smartflash entrichten. Zum Vergleich: Damit liegt die Summe sogar bei mehr als der Hälfte jener Strafe, die von der Jury im medial stark beachteten Verfahren Apple vs. Samsung festgelegt wurde (zunächst 1,05 Milliarden, dann auf 930 Millionen gesenkt). Dies zeigt, als wie schwerwiegend das Gericht den aktuellen Fall einschätzte, obwohl er erheblich weniger durch die Medien ging.
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Der Smartphone-Markt ist fest in der Hand zweier Systeme - noch fester als im Jahr zuvor. 2014 betrug der kombinierte Marktanteil von iOS und Android 96,3 Prozent, im Kalenderjahr 2013 waren es noch 93,8 Prozent. Mit großem Abstand auf dem dritten Platz hinter Android (81,5%) und iOS (14,8%) folgt mit 2,7% Marktanteil Windows Phone.

BlackBerry ist mit gerade einmal noch 0,4 Prozent nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und verlor innerhalb eines Jahres 70 Prozent der verkauften Stückzahlen (19,2 Millionen auf 5,8 Millionen). Alle sonstigen Smartphone-Systeme machen 0,6 Prozent der Geräte aus. Auch wenn Apple im Jahresvergleich 0,3 Prozentpunkte abgeben musste, so dominiert das iPhone jedoch in einer anderen Disziplin: Fast 90 Prozent der im Smartphone-Markt erzielten Gewinne entfallen auf Apple.

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Apple erweitert die Anzahl der Städte erneut, die sich über die Karten-App unter iOS oder auch OS X Mavericks und Yosemite dreidimensional betrachten lassen. Im deutschsprachigen Bereich zählt Linz zu den jüngst hinzugefügten Orten - als erste österreichische Stadt. Die vollständige Liste des jüngsten Städte-Updates lautet:

Baton Rouge, Louisiana
Boise, Idao
Edinburgh, Schottland
Cáceres, Spanien
Guadalajara, Mexico
Ponce, Puerto Rico
Venedig, Italien
Linz, Österreich
Rennes, Frankreich

Allerdings kommt es bei der Aktivierung der 3D-Ansichten teilweise noch zu Problemen - obwohl Apple die englischsprachige Verfügbarkeits-Liste bereits aktualisierte, sind die Bilddaten noch nicht vollständig aktiv und die Umschaltung auf den 3D-Modus funktioniert nicht immer.
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Dienstag, 24. Februar 2015

Apples CEO Tim Cook ist momentan auf Deutschland-Tour. Nachdem er gestern bei einem Glasspezialisten nördlich von Augsburg auftauchte, stattete er heute der Bild-Zeitung einen Besuch ab. Dort traf er unter anderem Chefredakteur Kai Diekmann sowie Julian Reichelt, Leiter des Online-Bereichs. Unbekannt bleibt leider, was Anlass für den Besuch war. Im vergangenen Jahr kam es zu einem Streit zwischen Apple Deutschland und der Computer Bild, nachdem letztere ein Video veröffentlicht hatte, wie leicht man angeblich das iPhone 6 verbiegen kann (siehe Meldung dazu: ). Möglicherweise wollte Tim Cook die Wogen glätten, da es nicht unbedingt vorteilhaft ist, mit der auflagenstärksten Publikation Europas im Clinch zu liegen - gerade auch angesichts der bevorstehenden Markteinführung der Apple Watch.


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Bereit Mitte April will das Kreditkarten-Unternehmen Visa den europäischen Banken das Basissystem für neue Verfahren zur mobilen Bezahlung bereitstellen. Zentrale Rolle nimmt hier die Token-Technologie ein, bei der die Kreditkartenzahlung über eine zufällig generierte ID abgewickelt wird. Dadurch werden Daten zum Kreditkarten-Inhaber nicht übertragen und bleiben vor Datenmissbrauch geschützt.

Sobald das Token-System bei Visa sowie den teilnehmenden Banken eingerichtet ist, erlaubt es Kunden die Verwendung neuester mobiler Zahlungssysteme. Visa nennt zwar keine Namen, dürfte damit aber insbesondere Apple Pay meinen, das bislang nur in den USA verfügbar ist und sich dort schnell wachsender Beliebtheit erfreut.

Laut Visa können Kunden ihr Smartphone kontaktlos in die Nähe des Kassensystems halten und den Kauf bestätigen. Statt der Zahlungsdaten wird die generierte ID als Bestätigung an das Kassensystem übertragen.

Unterdessen bereiten sich auch Anbieter von Kassensystemen auf einen Europastart von Apple Pay vor. So demonstrieren orderbird und ConCardis auf der Fachmesse EuroCIS bargeldloses Bezahlen mit Apple Pay, das auch im nachfolgenden Video zu sehen ist. Apple hat sich bislang noch nicht zu einem geplanten Start von Apple Pay in Europa geäußert.

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Seit vorletztem Jahr konnten Schüler und Studenten bereits kostenlos auf Office 365 zugreifen - zunächst allerdings nur in den USA. Heute gab Microsoft bekannt, dass man das Angebot international ausweitet und auch fünf Millionen deutsche Schüler und Studenten kostenlos auf die Suite zugreifen können. Microsoft hat dazu einen Verfügbarkeits-Check geschaltet, auf der man sich registrieren kann.

Dies funktioniert allerdings nicht mit einer privaten, sondern lediglich mit einer schulischen bzw. universitären Mail-Adresse. Nach Eingabe führt Microsoft eine Überprüfung durch und meldet sich dann wieder beim Nutzer. Verläuft jene Prüfung erfolgreich, so lassen sich fortan alle Office-Apps kostenlos nutzen, außerdem erhält man ein TB kostenlosen Online-Speicher auf Microsofts Cloud-Dienst namens OneDrive. Zuvor gab es für Schüler und Studenten ein Vier-Jahres-Abo zum Preis von insgesamt 79 Euro.
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In den USA hat Apple ein Patent auf eine spezielle Screen-Sharing-Technik mit FaceTime-Integration erhalten. Das Patent geht insbesondere auf das Screen-Sharing von iOS-Geräten ein und erlaubt zwei oder mehr Teilnehmern die gemeinsame Nutzung von Apps. Zunächst wird dafür eine FaceTime-Verbindung aufgebaut, bei der bei genügen Bandbreite das Kamerabild als Hintergrundbild erscheint, während sich im Vordergrund die App-Symbole des Home-Screen oder eine App befinden.

Anschließend startet sich auf teilnehmenden Geräten die entsprechende App, welche für diese Situation über ein "Application Sharing Module" verfügt. Das App-Modul sorgt für die Synchronisation der Nutzungsdaten, sodass alle abhängig vom Anwendungsfall die selbe oder eine ähnliche Ansicht erhalten. Dabei sind die Anwendungsfälle vielfältig. Neben der gleichzeitigen Bearbeitung von Dokumenten ist auch das gemeinsame Betrachten eines Bilderbuchs oder der Abgleich mehrerer Terminkalender möglich. Weiterlesen: Bilder und Berücksichtigung des Datenschutzes
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Apple ist derzeit aktiv auf der Suche nach Redakteuren, die Erfahrungen im Bereich Musikjournalismus mitbringen. Um interessante Angebote im iTunes Store zu präsentieren, soll wohl verstärkt auf redaktionelle und weniger auf automatisierte Auswahl gesetzt werden. In der Stellenausschreibung heißt es, jene Tätigkeit umfasse auch Zusammenarbeit mit Freiberuflern und anderen Unternehmen, um redaktionell erstellte Merchandising- und Verkaufsaktionen ins Leben zu rufen. Apple legt Wert darauf, dass Kandidaten sehr gute Kontakte in die Musikwelt und zu anderen Redakteuren haben, die alle möglichen Themen der Popkultur wie Musik, Filme, Bücher etc. abdecken können.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Apple den renommierten und mehrfach ausgezeichneten BBC-DJ Zane Lowe für das iTunes-Team gewinnen konnte. Mit ziemlicher Sicherheit wird Lowe eine zentrale Rolle bei der Vorstellung neuer Musik und Künstler im iTunes Store einnehmen - und dort ähnlich arbeiten können, wie er es in seinen Musiksendungen tat. Seit den frühen Tagen des iTunes Stores präsentiert Apple zwar bestimmte Künstler direkt auf der Hauptseite, der Bereich ist aber durchaus noch ausbaufähig. Die Zukunft könnte beispielsweise darin liegen, aus dem Store nicht nur einen virtuellen Verkaufsraum, sondern eine Art Online-Musikmagazin zu machen.
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Gersthofen nördlich von Augsburg durfte gestern einen sehr prominenten Gast begrüßen. Dort befindet sich ein Unternehmen namens Sedak, Tochterunternehmen der Seele GmbH, von dem die meisten wahrscheinlich noch nichts gehört haben. Für Apple ist Sedak allerdings von großer Bedeutung, da der Spezialist für Glasbautechnik unter anderem die Glaselemente des markanten Apple Stores in New York lieferte. Auch am Apple Campus 2 wird Sedak keinen geringen Anteil haben, denn Apple hält sehr viel von den Produkten aus Gersthofen und bezog laut Cooks Twitter-Posting 2400 Glasscheiben in den Abmessungen 14x3,2 Meter.


Den Angestellten rief Tim Cook gestern zu: "Ihr seid die Besten der Welt!" und betonte, dass man ohne Sedak kaum so großartige Architektur hätte errichten können. Steve Jobs habe in den letzten beiden Jahren seines Lebens sehr viel Energie in die Konzeption des neuen Hauptsitzes gesteckt. Zitat: "Wir haben nicht nur in den USA, sondern weltweit nach jemandem gesucht, der Steves Vorstellungen umsetzen kann und wir sind hier gelandet, weil das niemand sonst so gut kann". Bislang durfte der Anbieter übrigens nicht darüber reden, dass man Apple als Großkunden beliefert, mit dem gestrigen Tag änderte sich dies allerdings.
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Apple ändert momentan nicht nur das Design der Genius Bar in den Apple Stores und verzichtet auf das große, markante Genius-Logo, auch bei der Arbeitsweise bzw. der Terminerstellung gibt es bald größere Änderungen. Online-Reservierungen sollen unangetastet bleiben und wie zuvor funktionieren, für Laufkundschaft plant Apple jedoch eine Umstellung. Hat man derzeit keinen Termin und wendet sich an die Genius Bar, so kann man das Problem vortragen und erhält eine genaue Uhrzeit, zu der ein Spezialist Zeit hat.

Apples neue Retail-Chefin Angela Ahrendts möchte hingegen von klassischer Terminvergabe zu einem flexibleren Modell namens Concierge wechseln. Der Kunde soll sich an einen Store-Mitarbeiter wenden, der das Problem dann mit Hilfe einer Support-App erfasst. Ein spezieller Algorithmus errechnet anschließend die Priorität und gibt eine Zeitschätzung heraus, wann dem Kunden geholfen werden kann. Hat man ein defektes iPhone-Display und benötigt schnell einen Austausch, dann ist die Priorität höher als bei kleineren iCloud-Problemen. Der Kunde kann sich über eine Nachricht aufs Handy informieren lassen, sobald die Genius Bar für ihn frei ist.


Mehrere Apple-Mitarbeiter bezeichnen die Umstellung als eine der wesentlichsten Änderungen der letzten Jahre. Da Kunden überall im Store Mitarbeiter vorfinden und ihr Problem vortragen können, verschwinden dadurch Warteschlangen an der Genius Bar. Während der Kunde auf den Termin wartet, hat er die Möglichkeit, sich frei im Einkaufszentrum zu bewegen - er muss keinen Sitzplatz im Store suchen und wird rechtzeitig informiert. Angesichts der oft überlaufenen Stores waren wartende Kunden für Apple zuvor ein Problem, denn wartende Kunden nehmen viel Platz in Anspruch und sorgten bei den Betroffen auch häufig für Langeweile.

In den neun Monaten, die Angela Ahrendts nun schon bei Apple tätig ist, hat sie bereits zahlreiche Dinge bewegt. Neben dem neuen Concierge-Dienst konzentrierte sie sich stärker auf die Expansion in China, verändertes Innendesign der Stores, effizientere Abläufe sowie größere Änderungen im Management. Der bevorstehende Verkaufsstart der Apple Watch stellt die Stores ebenfalls vor große Herausforderungen, da bisherige Konzepte nur schwer auf den Verkauf der Apple Watch übertragen werden können (siehe: )
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Mit der zweiten Beta-Version von Xcode 6.3 hat Apple einen neuen Crash Reporter integriert, der das Verwalten zugesandter Fehlerberichte sowie das Aufspüren von Fehlern in iOS- und OS-X-Apps vereinfacht. Hierfür werden Logs von Apps aus dem Mac App Store und dem TestFlight-System zusammengeführt. Im neuen Organizer lassen sich die Berichte dann zusammen mit einer Statistik über Häufigkeit und Fehlerkonstellation einsehen. Darüber hinaus können Entwickler zum Fehler im Quelltext springen und diesen beheben. Sobald das Problem gelöst wurde, lässt sich der Fehler außerdem als gelöst markieren.

Die Funktionalität des neuen Crash Reporter stammt von den TestFlight-Entwicklern, die Apple im vergangenen Jahr übernommen hatte. Insbesondere durch die Werkzeuge zur einfachen Fehleranalyse erfreute sich TestFlight unter Entwicklern schnell wachsender Beliebtheit und führte letztendlich zur Übernahme durch Apple. Bereits auf der WWDC 2014 versprach Apple die vollständige Integration in Xcode, was nun mit Xcode 6.3 zumindest teilweise erfüllt wird. Auf längere Sicht hin angenehme Nebeneffekte sind stabilere Apps sowie eine zügigere Fehlerbehebung.

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Der im Herbst 2011 verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs hätte heute seinen 60. Geburtstag gefeiert. Am 24. Februar 1955 wurde Steve Jobs in San Francisco als Sohn von Joanne Schieble und Abdulfattah Jandali in San Francisco geboren, aber bereits kurz darauf von Paul Jobs und Clara Jobs adoptiert. Steve Jobs wuchs im Stadtteil Palo Alto auf und entwickelte schon früh Interesse für die damals noch am Anfang stehende Computer-Technologie. 1972 machte Jobs seinen High-School-Abschluss, brach sein anschließendes Studium aber bereits nach dem ersten Semester ab.

1974 begann Steve Jobs, für einige Monate bei Atari zu arbeiten und zog den Auftrag ans Land, das Spiel "Breakout" zu entwickeln. Steve Wozniak schrieb das Programm innerhalb weniger Tage und erhielt von Jobs dafür 350 Dollar - angeblich die Hälfte des Honorars. Erst ein Jahrzehnt später fand Wozniak heraus, dass Steve Jobs nicht 700, sondern 5000 Dollar für den Auftrag erhalten hatte. Wäre dies früher bekannt geworden, hätten Wozniak und Jobs vielleicht nicht im April 1976 das Unternehmen Apple Computer gegründet.


Nach anfänglichen Erfolgen (vor allem mit dem Apple II) verließ Jobs aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem übrigen Management das Unternehmen und baute in den folgenden Jahren das Animationsstudio Pixar sowie den Computerhersteller NeXT auf. Nachdem NeXT von Apple übernommen wurde, befand sich Steve Jobs nach einigem Zögern wieder an der Spitze des damals angeschlagenen Unternehmens. Mit revolutionären Konzepten, die verschiedene Märkte umkrempelten, feiert Apple seither einen Erfolg nach dem anderen, so zum Beispiel mit iMac, iPod, iTunes Music Store, iPhone und iPad.


2003 wurde bei Steve Jobs Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In den Folgejahren legte Jobs aus gesundheitlichen Gründen längere Pausen ein, in denen Apples aktueller CEO Tim Cook stellvertretend die Geschicke von Apple leitete. Im August 2011 trat Jobs schließlich den Chefposten an Tim Cook ab (siehe ) und trat auf der Keynote zum iPhone 4S auch nicht mehr auf.


Steve Jobs' letzter öffentlicher Auftritt fand im Juni 2011 vor dem Stadtrat von Cupertino statt, wo Jobs für den Apple Campus 2 warb. Dreieinhalb Monate später verstarb Steve Jobs (5.10.2011). Die Beerdigung erfolgte am 7. Oktober 2011 im kleinen Kreis, am 19. Oktober 2011 veranstaltete Apple eine große Gedenkfeier.

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Ein Spezialist für Audio-Software namens Camel Audio schloss am 8. Januar die Pforten und stellte den Verkauf der eigenen Produkte ein - jetzt wurde auch bekannt, warum dies der Fall war. Als neue Adresse des Unternehmens wurden Apples Londoner Büros eingetragen, als Leiterin des Unternehmens fungiert Apples Anwältin Heather Joy Morrison. Camel Audio bot unter anderem eine Vielzahl an professionellen Plug-Ins, Synthesizern, Effekten, Samples und Sound-Bibliotheken an.


Auch wenn es weder von Apple noch von Camel Audio Informationen zur Übernahme gab, kann man wohl dennoch recht gut abschätzen, warum Apple Interesse am Unternehmen zeigte. Die Technologie wird wahrscheinlich zu Teilen Einzug in Apples Musikprogramme wie GarageBand für iOS und Mac sowie Logic X Pro halten. Camel Audio will noch bis Juli 2015 Produktsupport leisten, anschließend ist der Anbieter komplett von der Bildfläche verschwunden.
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Halten Sie ein Apple-Auto für denkbar?

  • Ja, das ist der nächste logische Schritt16,3%
  • Ja, obwohl ich die Idee seltsam finde33,3%
  • Nein, das passt nicht zu Apple11,7%
  • Nein, es gibt schon genügend Autohersteller6,8%
  • Nein, Apple erforscht bestimmt nur Software, aber nicht Fahrzeugbau26,9%
  • Nein, sonstiger Grund5,0%
818 Stimmen16.02.15 - 01.03.15
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