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iOS 15 und iOS App Store: Personalisierte Werbung erfordert Zustimmung der Nutzer

Dezente Werbebanner gibt es seit vielen Jahren im iOS App Store. Allerdings stehen die kostenpflichtigen Anzeigenplätze ausschließlich Entwicklern von Anwendungen für iPhone und iPad zur Verfügung. In den vergangenen Monaten erweiterte Apple die Werbemöglichkeiten und zeigt die mit dem Kürzel "Ad" gekennzeichnete Werbung auf der Suchseite der App-Store-App direkt über den redaktionellen Empfehlungen an. Was dem Nutzer dort präsentiert wird, ist unter anderem abhängig von bisherigen App-Käufen und einigen persönlichen Informationen.


App-Store-App präsentiert ein Pop-up-Fenster
Die Personalisierung von Werbung im iOS App Store lässt sich künftig leichter abschalten als bisher. Nutzer der aktuellen Betaversion von iOS 15 berichten nämlich, dass seit Kurzem beim Aufruf der App-Store-App ein neues Pop-up erscheint. Darin bittet Apple um aktive Zustimmung beziehungsweise Ablehnung von individualisierten Anzeigen. Das Fenster erstreckt sich nahezu über das gesamte Display. Es lässt sich nicht überspringen, sondern kann ausschließlich mit den Optionen "Personalisierte Anzeigen einschalten" beziehungsweise "Personalisierte Anzeigen ausschalten" beendet werden.


Apple erklärt Vorteile von personalisierter Werbung
Apple geht in dem neuen Pop-up-Fenster kurz auf den Sinn von personalisierter Werbung im iOS App Store ein. Wer der Option zustimme, erhalte relevantere Anzeigen. Die vom iPhone-Konzern vorgenommene Auswahl basiert demnach auf einer Auswertung der bisherigen Käufe von Apps und anderen Inhalten sowie einiger Daten des Benutzerkontos. Wer zusätzliche Informationen benötigt, kann anhand eines Links eine entsprechende Hilfeseite aufrufen. Apple weist zudem darauf hin, dass personalisierte Werbung auch in der News-App zum Einsatz kommt. Ob sich die Zustimmung oder Ablehnung in der App-Store-App gleichzeitig auch für diesen Dienst aus Cupertino gilt, ist derzeit nicht bekannt.

Apple: Weder Tracking noch Weitergabe von Daten
Der iPhone-Konzern vollzieht mit dem neuen Dialog in iOS 15 einen Schritt, welchen er Drittanbieter-Apps bereits in iOS 14 auferlegt hat. Diese müssen schon seit einiger Zeit um Zustimmung bitten, wenn sie individualisierte Anzeigen präsentieren wollen. Das kalifornische Unternehmen weist in dem neuen Pop-up-Fenster ausdrücklich darauf hin, dass es die Nutzer nicht trackt und auch keine Informationen an Dritte weitergibt.

Kommentare

Borimir
Borimir02.09.21 17:48
Ich will KEINE Werbung im App Store. Das nervt ohne Ende und hat keinen Nutzen für mich.

Ich weiß was ich im Appstore suche bzw. will und muss nicht "an die Hand" genommen werden.

Mal davon abgesehen dass die Meisten Werbeeinblendung für echte Kack-Apps sind (Dating, Sozialmedia, Gaming...)
+18
Ely
Ely02.09.21 18:22
Absolut.

Darum habe ich es mir angewöhnt, den ersten Eintrag des Suchergebnisses direkt zu ignorieren, die Augen wandern gleich an die Position auf dem Screen, wo das erste wirkliche Suchergebnis ist.

Überhaupt gibt es keinerlei Möglichkeit, das Suchergebnis zu sortieren. Das ist überfällig.
+8
sambuca2302.09.21 18:56
die sollten mal den Sound ausgeschaltet lassen in deren App-Werbevideos. Zum kotzen.
+4
gorgont
gorgont03.09.21 07:11
Borimir
… Mal davon abgesehen dass die Meisten Werbeeinblendung für echte Kack-Apps sind (Dating, Sozialmedia, Gaming...)

Da weiß Apple was du dir sonst so lädst 😂
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-1
Terendir03.09.21 07:58
gorgont
Borimir
… Mal davon abgesehen dass die Meisten Werbeeinblendung für echte Kack-Apps sind (Dating, Sozialmedia, Gaming...)
Da weiß Apple was du dir sonst so lädst 😂
Naja, also wenn es diesen Algorithmus für AppStore-Werbung wirklich gibt, ist er wohl ziemlich grottig. Es scheint nämlich ziemlich egal zu sein, welche Anwendungen man sich so (nicht) installiert - die Vorschläge scheinen oft ziemlich gleich. Ist irgendwo auch logisch: Die Werbeplätze direkt für Geld zu verkaufen, würde Apple Geld einbringen.

Das die Vorschläge sehr universal sind kannst du ja selbst überprüfen, in dem du dir mal den AppStore von anderen zeigen lässt - und ihr dann einfach mal alle testweise nach den selben Anwendungen sucht. Die Werbeplätze werde sich ziemlich oft ähneln.

Wie gesagt: Entweder das sind alles einfach nur gesponserte Werbeplätze - oder der Algorithmus ist der grottigste überhaupt.
+2

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