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Nach HomePod-Aus: Amazon bedient weiterhin höherpreisigen Markt, Echo Show 10 vorgestellt

Amazon hat das größte und teuerste Modell der hauseigenen smarten Displays überarbeitet. Die bereits vor einigen Monaten angekündigte dritte Generation des Echo Show 10 wird ab 14. April 2021 ausgeliefert. Augenfälligste Besonderheit des Geräts ist ein beweglicher Bildschirm, welcher unter anderem bei Videotelefonaten automatisch dafür sorgt, dass die Nutzer sich stets im Zentrum des Bildes befinden.


Display "schwebt" über dem Lautsprecher
Anders als bei den Vorgängern und auch den kleineren Modellen Echo Show 5 und Echo Show 8 ist beim neuen Echo Show 10 ( Store-Link) das Display nicht in die Gehäusefront integriert. Der Zehn-Zoll-Bildschirm "schwebt" vielmehr über einem bauchigen Zylinder, welcher Lautsprecher und Elektronik beherbergt. Das Design erinnert somit sehr entfernt an den iMac G4, ist aber bei weitem nicht so elegant wie Apples erster All-in-One-Computer mit LC-Display. Dafür bietet Amazons neues Gerät ein Feature, mit dem der 2002 erschienene iMac nicht aufwarten konnte: Der Echo Show ist in der Lage, Personen im Raum zu erkennen und das Display automatisch auf diese auszurichten. Außerdem verfügt er über einen integrierten Zigbee-Hub zur Smarthome-Steuerung.


Quelle: Amazon

Kamerabild wird auf dem Smartphone angezeigt
Pünktlich zum Start der Vorbestellungen für den Echo Show 10 hat Amazon zudem auch in Deutschland eine Funktion freigeschaltet, welche in den Vereinigten Staaten bereits seit einiger Zeit verfügbar ist. Die hauseigenen smarten Displays des Onlinehändler können ab sofort auch hierzulande als Überwachungskameras eingesetzt werden. Wird dieses Feature aktiviert, kann man mithilfe der Alexa-App für iOS und Android aus der Ferne auf die Geräte zugreifen und sich ein Bild des jeweiligen Raums anzeigen lassen. Das Mikrofon bleibt dabei stets abgeschaltet, zum Abhören der Bewohner lässt sich das Feature also nicht missbrauchen.

Signalton und Hinweis auf den Kamerazugriff
Standardmäßig ist die von Amazon als "Heimüberwachung" bezeichnete Funktion deaktiviert. Wer sie nutzen möchte, muss sie in den Einstellungen des Echo Show freischalten, hierzu ist die Eingabe des Amazon-Passworts erforderlich. Eine Aktivierung mithilfe der Alexa-App ist nicht möglich. Sobald aus der Ferne auf die Kamera zugegriffen wird, schaltet sich das Display automatisch ein. Auf dem Bildschirm erscheinen zudem ein deutlicher Hinweis und eine Schaltfläche, mit der sich die Überwachung abbrechen lässt. Darüber hinaus können in den Einstellungen ein Signalton und eine Anzeige-Verzögerung festgelegt werden. Durch diese Maßnahmen will Amazon sicherstellen, dass die Funktion sich nicht für die heimliche Überwachung einsetzen lässt.

Echo Show 10 bei Amazon
Echo Show 8 bei Amazon
Echo Show 5 bei Amazon

Kommentare

KingBradley
KingBradley18.03.21 15:59
Ich fand ja die Info interessant das Leute sich jetzt Home Pods kaufen und die chargen uralt sein sollen.

Der Home Pod muss sich sehr sehr schlecht verkauft haben!
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Tenner
Tenner18.03.21 16:10
KingBradley
Ich fand ja die Info interessant das Leute sich jetzt Home Pods kaufen und die chargen uralt sein sollen.
Gestern im Store nach den Lieferzeiten geschaut: der schwarze wurde da für frühestens Mai verprochen. Entweder die Lagerbestände liegen weit weg und die kommen dann per Schiff oder es wird nachgefertigt? Oder man erhält dann nach einiger Zeit den Hinweis: "nicht mehr lieferbar"?

Auf jeden Fall ungewöhnlich für Apple.
0
ww
ww18.03.21 16:30
Das kann ja nur gut klingen mit dem Monitor vor dem Lautsprecher.

Oder verstehe ich hier was falsch?
0
alpeco
alpeco18.03.21 16:30
Das Show 10 schaut sehr spannend aus, schade, dass Apple keine solch kreativen Ideen mehr hat.

Sieht ein bisschen aus wie der Sonnenblumen-iMac.
+4
becreart
becreart18.03.21 16:53
Ist ja eine komplett andere Produktkategorie, finde ich.
+2
DTP
DTP18.03.21 16:57
Komische Überschrift und seltsamer Vergleich.

Der Echo Show ist doch keine Konkurrenz zum HomePod, ganz andere Geräteklasse, eben ein Bildschirm mit Smartspeaker.

Der Echo Studio ist eher vergleichbar mit dem HomePod, also ein auf Audio Qualität optimierter Smart Speaker:
https://www.amazon.de/dp/B07NQDHC7S/ref=cm_sw_r_cp_api_i_4F16SPS31QQHN5R2QD1T
+2
KingBradley
KingBradley18.03.21 17:11
Tenner
...
Auf jeden Fall ungewöhnlich für Apple.

„ Apple: HomePod muss sich extrem schlecht verkauft haben“



„... Mehr als 3 Jahre alte „Neuware“

Dass es überhaupt jemals deutlich nach dem Marktstart im Dezember 2017 produzierte HomePods gab, darf bezweifelt werden, wie neu erworbene Lautsprecher anhand ihres Produktionsdatums und Alterungsspuren im Karton zeigen. Michael Kukielka, besser bekannt als @DetroitBORG, hat jüngst nach der Ankündigung der Einstellung einen „neuen“ großen HomePod erworben, der aus derselben Produktionscharge stammt wie sein direkt nach dem Launch erworbener HomePod: Dezember 2017...“
+2
dam_j
dam_j18.03.21 17:53
Wer will keine elektrisch bewegbare Kamera (und Mikrofone) von Amazon im Haus haben...
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+7
Legoman
Legoman18.03.21 18:13
MTN
Das Gerät lässt sich für die Heimüberwachung nutzen.
Das Gerät lässt sich jetzt auch vom Besitzer für die Heimüberwachung nutzen...
+2
André M18.03.21 18:53
dam_j
Wer will keine elektrisch bewegbare Kamera (und Mikrofone) von Amazon im Haus haben...

Das gleiche habe ich mich auch gefragt ........

Aber hey , wenn man barfuß durchs Haus läuft werden einem bestimmt Socken empfohlen für den nächsten Einkauf 🥳

Nein , danke !
+2
Apple@Wien
Apple@Wien19.03.21 05:45
Naja in den Geiz ist geil, kauf ein Galaxy und bekomm einen TV dazu. Ist es kein Wunder das der HomePod nicht genügend Absatz fand.

Und in Österreich oder einem Apple (prozentual gesehen) wohl gesonnen Land, der Schweiz, war dieser ja noch nicht mal angeboten worden.

Ich bin jedenfalls zufrieden mit unseren 3 HomePods.

Haben auch einen Mini, im Bad. Der reagiert aber bedeutend langsamer bei Anfragen.
-3
milk
milk19.03.21 09:32
Apple@Wien
Naja in den Geiz ist geil, kauf ein Galaxy und bekomm einen TV dazu. Ist es kein Wunder das der HomePod nicht genügend Absatz fand.
Das finde ich ein bisschen zu simpel runtergebrochen. Wenn man den Kommentaren hier und anderswo glauben darf, dann gab es eben auch die Leute, die den HomePod nicht gekauft haben, weil er einfach nicht genug geboten hat. Es ist nunmal so, dass Siri auch nach all den Jahren im Vergleich mit Alexa und Cortana ziemlich schlecht aussieht und dass der HomePod keine Möglichkeit bietet, Nicht-Apple-Geräte anzuschließen und den Sound anzupassen, wenn die Automatik versagt.

Mir jedenfalls war das Gebotene zu wenig, um das Gerät ernsthaft in die engere Wahl zu nehmen.
+4
ExMacRabbitPro21.03.21 13:41
Mir haben sich diese Smart Lautsprecher noch nie erschlossen. Zu klein, zu teuer, zu schlechte Klangqualität. Und vor allem darauf kommt es bei einem Lautsprecher doch an, oder?
Für rund 400 Euro bekommt man z.b. ein paar Nubert nuBox A-125. mit vielen Anschlussmöglichkeiten und sogar Bluetooth und damit an alles koppelbar, auch z.b. ein Apple TV. So ein System spielt jeden dieser Smart Speaker in Grund und Boden. Und mit einem gekoppelten iPad oder iPhone habe ich auch alle Siri und Apple Music Funktionen.
+2

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