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Alle Neuerungen des iPhone-/Apple Watch-Events vom 9. September

Sonstiges

Dienstag, 16. September 2014

Tim Cook: Menschen haben ein Recht auf Privatsphäre

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Apple sorgte in den vergangenen Wochen nicht nur mit dem iPhone 6 und der Apple Watch für Schlagzeilen – auch der Wirbel um gestohlene Promi-Nackt-Fotos über iCloud-Accounts brachte das Unternehmen aus Cupertino (unfreiwillig) ins Gespräch. Im zweiten Teil des Interviews mit Charlie Rose spricht Tim Cook ausführlich über das Bestreben, Kundendaten so gut wie möglich vor fremden Zugriff zu schützen. Apple mache – anders als einige Konkurrenten – nicht den Hauptumsatz mit Kundendaten. Mit „Konkurrenz“ spielt Cook offensichtlich auf Suchmaschinen-Riese Google an, ohne den Widersacher aber namentlich zu nennen.

Der Apple CEO betont, dass Apple weder E-Mails noch iMessages der Kunden mitlese und dass dies auch nicht mit der Firmenpolitik vereinbar sei. iMessage-Nachrichten sind zudem verschlüsselt und für Apple gar nicht einsehbar. Mit Bezug auf den Geheimdienst-Skandel aus dem Jahr 2013, welcher von dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden aufgedeckt wurde, sagt Cook: „Unternehmen sollten so transparent wie möglich sein, wenn es um die Verwendung von Nutzerdaten geht. Menschen haben ein Recht auf Privatsphäre. Niemand kann über die Hintertür auf unsere Server zugreifen.“ Damit begegnet Cook dem Gerücht, wonach Apple dem amerikanischen Geheimdienst über einen speziellen Zugang Nutzerdaten zur Verfügung stelle. Nichts davon sei wahr.


Cook sprach außerdem über Apples Unternehmens-Philosophie und berief sich abermals auf Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Ziel müsse sein, die Welt zu verändern. Einen geringeren Anspruch habe Jobs nie akzeptiert. Cook empfindet seine Arbeit bei Apple als ein Privileg und Chance, die man nur einmal im Leben erhält.
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Montag, 15. September 2014

Tim Cook über Apple Watch, Beats und Steve Jobs

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„Die Apple Watch führt uns in eine neue Ära“ – so Tim Cook im Gespräch mit dem US-Talkmaster Charlie Rose. Nur wenige Tage nach der Vorstellung von Apples smarter Armbanduhr betonte der Apple-CEO, wie wichtig das Produkt für den Gesundheits- und Fitnessbereich sei. Als Nutzer habe man sowohl einen Personal-Trainer als auch die Möglichkeit, Daten wie Blutdruck direkt an einen Arzt weiterzuleiten. Die iOS-8-Funktion HealthKit und die Watch sind essenziell für das große Geschäftsfeld Gesundheit- und Fitness, das Apple inzwischen für sich entdeckt hat.

Zudem biete das Smart-Device eine völlig neue Form, mit Menschen zu kommunizieren. Zwar benötige die Apple Watch ein iPhone, um alle Funktionen zu liefern – wer aber z.B. zum Joggen das iPhone nicht mitnehmen möchte, kann Musik auch direkt auf der iWatch speichern und per Bluetooth-Kopfhörer anhören. Apples Ziel sei es vorrangig, das Leben von Menschen zu bereichern – und genau das tue die Apple Watch mit den diversen neuen Einsatzgebieten.

Weiterlesen: Tim Cook über den TV-Markt, Beats und Steve Jobs
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Mittwoch, 10. September 2014

Jony Ive: iPhone 6 und Apple Watch unsere besten Produkte bisher

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Medien und Fans diskutieren seit der Vorstellung der Apple Watch kontrovers über Design und Funktionalität. Jetzt hat sich Apples Chefdesigner Jony Ive erstmals öffentlich zur smarten Armbanduhr geäußert und zeigt sich begeistert: „Ich bin sehr stolz auf die Arbeit des Teams. Ich denke, iPhone 6 und Apple Watch sind unsere besten Arbeiten bisher.“

Ive erläutert, dass sein Hauptziel bei der Produktentwicklung stets sei, etwas zu erschaffen, was Kunden „ohne Widerwillen“ nutzen. Die Symbiose aus Software und Hardware mache das Smart-Device sowohl begehrenswert als auch persönlich.



Auf die für Apple-Verhältnisse große Palette an Watches angesprochen, schwärmt Ive davon, dass es Millionen von Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Größen, Modellen und Armbändern gebe. Zusammen mit den diversen zur Wahl stehenden User-Interfaces könne so jeder Nutzer das Gerät individuell gestalten. Das Interview mit Jony Ive wurde nach der Produkt-Präsentation gestern von ABC News aufgezeichnet.
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Freitag, 5. September 2014

Wie Apple auf Erstserien-Probleme reagiert

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Sowohl für Kunden als auch für Apple ist es die Horrorvorstellung – nach einem iPhone-Verkaufsstart stellt sich heraus, dass das gerade gekaufte Gerät eine Macke hat und diese auf einen potentiellen Serienfehler hinweist. Aber wie geht ein Elektronik-Unternehmen wie Apple mit einem solchen Problem eigentlich um? Welche Schritte sind nötig, damit der Fehler so schnell wie möglich beseitigt wird und kommende Produktionschargen verschont bleiben? Bloomberg gibt in einem Bericht Einblick in die Vorgehensweise beim Verdacht eines Serienfehlers und zeigt, warum die ersten Stunden nach Verkaufsstart schon extrem wichtig für das Auffinden von Problemen sind.

So bereite sich Apple direkt beim Launch eines Produkts darauf vor, dass die ersten defekten Geräte binnen kurzer Zeit zurück in einen Apple Store gebracht werden. Dort warten bereits Kuriere, welche die beanstandeten iPhones umgehend in die Apple-Hauptzentrale in Cupertino transportieren. Schließlich werden die Exemplare in einem Testraum von den gleichen Mitarbeitern auseinandergenommen und eingehend untersucht, die auch bei der Entwicklung des jeweiligen iPhones beteiligt waren. Ist der Fehler behoben, wird direkt darüber entschieden, wie die globale Kette an Zulieferern fehlerhafte iPhone-Modelle am schnellsten repariert und welche Umstellungen bei der Produktion vonnöten sind.

Die Methode heißt Early Field Failure Analysis (EFFA) und wurde bei Apple erstmals 1990 angewandt. Die Absicht dahinter ist vor allem, einfache Fehler schnell zu beseitigen – möglichst, bevor die Presse davon erfährt oder sich gar Late-Night-Komiker darüber lustig machen. Das fehlerhafte Apple Maps etwa war auch deswegen für Apple ein PR-Desaster, weil Late-Night-Talker Jimmy Fallon in seiner Sendungen süffisant fehlerhafte Landschaftsaufnahmen der Karten-App zeigte und Apple so lächerlich machte. Der ohnehin grassierende öffentliche Spott wurde dadurch noch weiter befeuert.

Außer mit Mark Wilhelm (ehemaliger Apple-Koordinator für Rückrufaktionen) sprach Bloomberg noch mit Michael Fawkes, dem früheren Chef für Zulieferer-Angelegenheiten bei Hewlett-Packard. Auch Fawkes betont, wie wichtig das schnelle Auffinden von Fehlern ist: „Wenn du es versaust, zahlst du einen hohen Preis. Du verärgerst Kunden und musst dich damit rumschlagen, Änderungen mit den Zulieferern zu vereinbaren.“ Finde man ein Serien-Problem innerhalb der ersten Woche nach Verkaufsstart, könne das dem Unternehmen Millionen von Dollar sparen. Es bleibt natürlich zu hoffen, dass Kunden und Apple beim nächste Woche erscheinenden iPhone 6 von solchen Problemen verschont werden.
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Dienstag, 2. September 2014

Taxi-Konkurrent Uber in Deutschland verboten

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Die Werbeversprechen klingen verlockend. Mit nur zwei Klicks lasse sich ein Fahrer bestellen, der den Kunden innerhalb weniger Minuten abhole – das Ganze ohne Vorbestellung, nerviger Wartezeit am Taxi-Stand und bis zu 20 Prozent günstiger als ein Taxi. Da Uber aber auch in der Praxis erstaunlich gut funktioniert, klagen deutsche Taxi-Unternehmen seit geraumer Zeit darüber, dass immer mehr potenzielle Fahrgäste lieber die App des amerikanischen Unternehmens nutzen, um sich eine Fahrt von A nach B zu organisieren.

Taxifahrer stört es insbesondere, dass sich Uber nicht um die für das Taxi-Gewerbe erforderlichen Lizenzen, Versicherungen und Konzessionen kümmere und daher ein „unlauteres Wettbewerbsverhalten“ bestehe. Das Landgericht Frankfurt gab den Taxi-Unternehmen jetzt Recht und erließ eine einstweilige Verfügung, die es dem amerikanischen Unternehmen deutschlandweit untersagt, Fahrer zu vermitteln. Hält sich Uber nicht an das Verbot, droht pro Fahrt ein Bußgeld von bis zu 250.000 EUR. Die Richter begründen ihr Urteil damit, dass sich die vermittelten Fahrer nicht an das Personenbeförderungsgesetz halten und Uber daher „als Teilnehmerin an einem von dem jeweiligen Fahrer begangenen Verstoß anzusehen ist“.

Es ist nicht das erste Mal, dass der amerikanische App-Entwickler in Deutschland mit einer einstweiligen Verfügung konfrontiert wird – in Berlin ist Uber schon seit Mitte August verboten. Der App-Anbieter startete im Frühjahr zunächst in Berlin, um im Sommer dann schrittweise auch in andere deutsche Städte wie Hamburg und München zu expandieren.

In den USA ist das 2010 in San Francisco gestartete Unternehmen längst eine ernsthafte Konkurrenz für etablierte Taxi-Unternehmen und wurde 2013 von USA Today zur Technik-Firma des Jahres gewählt. Der private Chaffeurdienst soll Taxifirmen das Geschäftsfeld streitig machen und Kunden mit günstigeren Preisen locken. Die App zeigt Nutzern, welche bei Uber registrierten Fahrer in der Nähe sind und haben die Möglichkeit, diese umgehend zu ordern.

Theoretisch kann sich jeder als Fahrer registrieren – vorausgesetzt, das Fahrzeug ist versichert und der PKW-Fahrer ist berechtigt, ein Fahrzeug zu führen. Eine Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung (Taxischein) wird nicht verlangt. Uber kündigte bereits an, man werde gegen das Urteil Widerspruch einlegen: „Wir werden die Entscheidung angreifen und unsere Rechte mit Nachdruck und aufs Äußerste verteidigen. Wir sind der Auffassung, dass Wettbewerb für alle gut ist.“
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Freitag, 29. August 2014

Kaufberatung: Welcher Mac für welchen Zweck?

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Steve Jobs machte 1997 nach seiner Rückkehr zu Apple schnell Nägel mit Köpfen – das bis dato sehr umfangreiche und dadurch unübersichtliche Mac-Portfolio wurde stark reduziert. Schlussendlich hatten die Kunden noch die Wahl zwischen zwei mobilen Macs und zwei Desktop-Varianten. 2005 stellte Apple zudem den Mac mini als Budgetprodukt vor.

Das Prinzip der übersichtlichen Produktpalette hat Apple bis heute beibehalten. Der Käufer kann sich zwischen drei Macs für unterwegs (MacBook Air, MacBook Pro Retina, MacBook Pro) und ebenso vielen Desktop-Geräten (Mac mini, iMac, Mac Pro) entscheiden. Wir zeigen die Vor- und Nachteile der aktuell angebotenen Macs und beantworten die Frage, welches Modell sich für welchen Zweck am besten eignet .
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Montag, 25. August 2014

Vor 3 Jahren: Steve Jobs tritt zurück

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Am 25. August 2011 veröffentlichte Apple folgende offizielle Erklärung im Namen von Steve Jobs: "Ich habe immer gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich nicht mehr in der Lage bin, meine Verpflichtungen als Apples CEO zu erfüllen, bin ich der erste, der es Ihnen mitteilt. Leider ist dieser Tag heute gekommen. Hiermit trete ich als CEO von Apple zurück. Wenn der Vorstand es für möglich hält, würde ich gerne als Vorsitzender des Vorstands, Direktor und Apple-Mitarbeiter weiterdienen.

Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich dringend, unseren Nachfolge-Plan umzusetzen und Tim Cook zum CEO von Apple zu ernennen. Ich glaube, Apples strahlendste und innovativste Tage kommen noch. Und ich freue mich darauf, diese zu beobachten und in meiner neuen Funktion beizutragen. Einige meiner besten Freunde habe ich bei Apple kennengelernt, und ich danke Ihnen für die Möglichkeit, dass ich all die Jahre mit Ihnen zusammenarbeiten durfte. Steve"

Diese Meldung sorgte für gewaltige Aufmerksamkeit und in fast allen Medien war Steve Jobs das dominierende Thema. Man konnte daran deutlich sehen, als welch zentrale Gestalt Steve Jobs angesehen wurde - nicht nur für Apple, sondern für die gesamte Branche. Apples "Board of Directors" kam dem Wunsch natürlich nach, ernannte Tim Cook nun zum CEO (nachdem dieser bereits seit Monaten Steve Jobs als CEO vertrat) und Steve Jobs zum Vorsitzenden des Gremium.

Der offiziellen Jobs-Biografie zufolge war Jobs aber zu diesem Zeitpunkt bereits so krank, dass er sich nahezu nicht mehr um Apple kümmern konnte (Biografie als gebundene Ausgabe: ). Rund sechs Wochen später starb Steve Jobs. Sein letzter offizieller Auftritt war die Ansprache vor dem Stadtrat Cupertinos (7.6.2011), um Apples Neubaupläne des Campus zu präsentieren. Zuvor hatte er auf der WWDC 2011 seine letzte Bühnenpräsentation gegeben und iCloud vorgestellt.


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Mittwoch, 13. August 2014

Apple gedenkt Robin Wiilliams'

Apple hat dem am Montag verstorbenen Schauspieler Robin Williams eine Gedenkseite auf Apple.com eingerichtet. Im Stile früherer Seiten dieser Art platzierte Apple ein großes schwarz/weiß-Foto des Schauspielers, seine Lebensdaten (1951 bis 2014) sowie einen Satz auf der Startseite: "We are deeply saddened by the passing of Robin Williams. He inspired us through his passion, his generosity, and the gift of laughter. He will be greatly missed".

Bild von http://data.mactechnews.de/474152.png

Die Gedenkseite befindet sich derzeit nur auf Apple.com in den USA, (noch) nicht jedoch auf den Apple-Seiten anderer Länder. Ähnliche Nachrufe hatte Apple bereits für die Bürgerrechtlerin Rosa Parks, den verstorbenen CEO Steve Jobs oder auch für Nelson Mandela eingerichtet. Im iTunes Store für Filme gibt es zudem eine Sonderseite mit den wichtigsten Filmen von Robin Williams.
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Freitag, 8. August 2014

China dementiert Verbot von Apple-Hardware in Behörden

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Vorgestern machte eine Meldung die Runde, wonach die Regierung Chinas seit Kurzem die meisten Apple-Geräte in den eigenen Behörden verbietet. Grund sei Angst vor Spionage durch westliche Geheimdienste. Diese Nachricht hat sich jetzt als falsch erwiesen. Sowohl das chinesische Finanzministerium als auch die Behörde für öffentliches Beschaffungswesen dementierten, dass Apple-Produkte künftig gemieden werden.

Grund für das Missverständnis ist wohl eine Behörden-Liste mit energiesparenden Produkten, auf der Apple nicht vertreten ist und auch noch nie vertreten war. Offenbar hat jemand die Liste falsch interpretiert und angenommen, dass nur darauf vertretene Produkte von chinesischen Behörden eingesetzt werden dürfen. Apple ist also doch kein Leidtragender der politischen Rivalität zwischen den USA und China.
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Apple muss wegen Videoüberwachung zahlen

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Ein Mitarbeiter eines Hamburger Apple Stores fühlte sich von der ständigen Kameraüberwachung belästigt und verklagte Apple im letzten Jahr. Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main sprach dem ehemaligen „Genius“ (Kundensupport im Apple Store) bereits im November letzten Jahres 3.500 EUR Schmerzensgeld zu, wogegen die deutsche Niederlassung Apple Retail Germany GmbH Berufung einlegte. Da Apple den Widerspruch gegen das Urteil jetzt jedoch überraschend einen Tag vor der Berufungsverhandlung zurückzog, ist das [b]Urteil des vergangenen Jahres endgültig rechtskräftig.

Zum Hintergrund des Falls: In Deutschland wird Apple schon seit längerem von Datenschützern und Arbeitsrechtlern unter anderem deshalb kritisch beäugt, weil in Apple Stores alles außer Toiletten mit Videokameras überwacht wird – also auch Pausenbereiche, Lager sowie Arbeitsplätze für Reparaturen. Entsprechende Warnhinweise befinden sich laut Bericht oft nur „auf Dackelhöhe“ und sind daher unzureichend. Das hat Apple inzwischen geändert und besser sichtbare Warnschilder in den Apple Stores angebracht.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Prof. Dr. Johannes Caspar, hat zudem bestätigt, dass die Arbeitsplätze in den hinteren Geschäftsbereichen (Back of House) nicht mehr direkt von Videokameras überwacht werden. Aufgrund des rechtskräftigen Urteils ist es jetzt auch anderen Landesdatenschutzbehören möglich, ohne Umwege rechtliche Schritte gegen Apple wegen zu umfangreicher Videoüberwachung einzuleiten.

Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main verurteilte Apple Ende 2013 mit der Begründung, dass das deutsche Datenschutzgesetz keine dauerhafte Videoüberwachung von Arbeitsplätzen erlaube. Zwar sei es verständlich, dass Apple sein Eigentum so gut wie möglich vor Diebstahl oder Vandalismus schützen wolle; der psychische Anpassungsdruck, der durch eine dauerhafte Videoüberwachung bei Mitarbeitern entstehe, wiege aber schwerer als der Schutz des Inventars. Zu den Gründen des fallengelassenen Widerspruchs hat sich Apple bisher nicht geäußert.
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Dienstag, 5. August 2014

Architekten kritisieren Apples neuen Raumschiff-Campus

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Es war das letzte große Projekt von Steve Jobs. Der Apple-Mitbegründer arbeitete bis zu seinem Tod an der Verwirklichung eines architektonischen Traums – dem neuen Apple Campus in Cupertino auf dem ehemaligen Firmengelände von Hewlett Packard. Während das wegen seiner runden Form an ein Raumschiff erinnernde Gebäude bei der Apple-Gemeinde und dem Gemeinderat von Cupertino überwiegend begeistert aufgenommen wurde, sind Architekten anscheinend nicht so euphorisch.

Auf einer internationalen Architekten-Konferenz mit über 6.000 Teilnehmern konnte laut einem Bericht nicht ein Architekt ausfindig gemacht werden, der das Raumschiff-Design mochte. „Muss es ein Raumschiff sein?“ war die einhellige Meinung. Der Pixar-Präsident und langjährige Vertraute von Steve Jobs, Ed Catmull, widmet sich in seinem neuen Buch "Creativity, Inc." auch der Design-Philosophie des ehemaligen Apple CEOs und erklärt die Idee, die hinter dem Entwurf des neuen raumschiffartigen Hauptquartier von Apple steckt. So sei für Jobs auch schon beim Bau des Pixar-Gebäudes extrem wichtig gewesen, dass Mitarbeiter sich immer wieder über den Weg laufen und ihre Gedanken austauschen.

Bild von http://data.mactechnews.de/473895.jpg

Ein Arbeitsplatz müsse Menschen immer wieder dazu animieren, sich miteinander zu treffen und zu kommunizieren. Kreativität sei keine Einzel-Unternehmung. Genau dieses Prinzip habe Jobs auch mit dem Konzept zum neuen Apple-Campus verfolgt. Catmull erläutert, dass ein solches Unternehmens-Gebäude viele unterschiedliche Fachkräfte wie Programmierer, Designer und Marketing-Spezialisten beherberge und es daher wichtig sei, darauf zu achten, dass trotzdem eine gewisse Nähe zwischen allen Angestellten gewahrt bleibe. Das funktioniere etwa durch die Möglichkeit, sich ohne Umwege vertikal und horizontal innerhalb des Gebäudes bewegen zu können.

Jobs habe all dies bei der Planung des neuen Apple-Campus genau bedacht – ebenso wie das perfektionistische Design; z.B. schließen alle Glastüren stets bündig mit den Wänden ab. Apples neuer Campus 2 wird laut Plan im Jahr 2016 fertiggestellt.
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Donnerstag, 31. Juli 2014

Betrüger ergaunert Apple-Produkte im Wert von über 300.000 US-Dollar

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Die Betrugsmasche war genauso simpel wie lukrativ: In den USA hat der aus Tampa (Florida) stammende Sharron Laverne Parrish Jr. (24) in einem einzelnen Apple Store Waren im Wert von fast 7.800 US-Dollar erworben – mit einer ungültigen Bankkarte.

Der Trick: Da ungültige Bank- oder Kreditkarten mit einem Sicherheitscode umgehend wieder freigeschaltet werden können, tat Parrish an der Kasse im Apple Store einfach so, als rufe er bei seiner Bank an und erfrage einen neuen Code für die „versehentlich“ gesperrte Bankkarte. In Wirklichkeit erfand Parrish eine willkürliche Zahl, die nur von der Anzahl der Ziffern mit einem tatsächlichen Bank-Sicherheitscode übereinstimmt und nutzte so eine Sicherheitslücke des Banksystems aus – offenbar können beliebige Zahlenkombinationen zum Freischalten genutzt werden, vorausgesetzt die Anzahl der Ziffern stimmt.

Mit dieser Masche hatte der Betrüger in Apple Stores in insgesamt 16 US-Bundesstaaten Erfolg und erleichterte das Unternehmen aus Cupertino so um insgesamt 309.768 US-Dollar. Parrish wurde schließlich vom Secret Service erwischt und sieht wohl einer mehrjährigen Haftstrafe entgegen. Secret-Service-Agent Halliwell empfahl den Apple Store Mitarbeitern, das nächste Mal „abgelehnte Bankkarten nicht nur deshalb umgehend an der Kasse freizuschalten, weil ein lukratives Geschäft winkt“. Außerdem solle das System mit den – wie man sieht – unsicheren Freischalt-Codes möglichst schnell geändert werden.

Store-Mitarbeiter können je nach Bank sogar persönlich für die entstandenen Verluste haftbar gemacht werden. In einem ähnlichen Fall erschlich sich Temeshia McDonald aus New Jersey Modeartikel u.a. von Victoria’s Secret und Banana Republic im Wert von fast 560.000 US-Dollar.
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Freitag, 18. Juli 2014

EU-Kommission rügt Apple wegen mangelndem Schutz vor In-App-Käufen

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Für Entwicklerstudios ist es das Erfolgsmodell der letzten Jahre: Ein Spiel ist zwar kostenlos im iTunes Store erhältlich, versucht den User aber ständig zu In-App-Käufen zu verführen. Manche Spiele benötigen sogar Zusatzkäufe, damit überhaupt Spielspaß aufkommt, weil es in der kostenlosen Version nur wenig Level gibt oder z.B. die zum Weiterkommen essentiellen Münzen äußerst rar gesät sind ("Pay-To-Win"). In solchen Fällen ist der Spieler schnell dazu bereit, Geld für mehr Levels oder Münzen auszugeben – auch wenn er sich das Spiel gar nicht erst geladen hätte, wenn es von Anfang an kostenpflichtig gewesen wäre. Zudem werden immer wieder Fälle bekannt, wo Kinder sorglos über das iOS-Gerät der Eltern teure Erweiterungen von Apps erwerben, ohne die Folgen dieser Käufe abschätzen zu können.

Die Europäische Kommission hat Apple und Google nun für ein zu lasches Vorgehen gegen verschleierte In-App-Käufe gerügt und wirft den beiden amerikanischen Unternehmen vor, in ihren jeweiligen App Stores nicht deutlich genug auf die „wahren Kosten“ eines Spiels oder Programms hinzuweisen. Wörtlich heißt es in Bezug auf Apple: „Leider hat Apple bis jetzt keine konkreten und unmittelbaren Lösungen für das Problem, insbesondere für die Autorisierung von Zahlungen, präsentiert.“ Zwar habe Apple versprochen, sich darum zu kümmern – bisher sei allerdings noch nichts passiert.

Apple reagierte mit einer öffentlichen Stellungnahme und nannte die im kommenden iOS 8 implementierte Funktion "Familienfreigabe" als Beweis dafür, dass man sich in Cupertino sehr wohl um das Problem In-App-Käufe kümmert. Die "Familienfreigabe" soll dafür sorgen, dass ein Kind für einen App- oder In-App-Kauf immer die Erlaubnis der Eltern benötigt. Laut Apple geht besagtes Feature weit darüber hinaus, was die Konkurrenz anbietet. Google kündigte für den September ebenfalls eine Reihe von entsprechenden Änderungen bei Google Play an.

Die Europäische Kommission betonte, weiter intensiv mit Apple und Google an einer Verbesserung des Verbraucherschutzes in digitalen Stores zu arbeiten. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Institution wegen der Verkaufspraxis im App Store aktiv wird. Vor zwei Wochen verbot der britische Werberat ASA die Anpreisung der iOS-App Dungeon Keeper als „Free-To-Play“, da das Spiel ohne In-App-Käufe praktisch nicht spielbar sei.

Schon im letzten Jahr stimmte Apple einem Vergleich in einer Sammelklage in den USA zu. Erboste Eltern, deren Kinder ohne Zustimmung teure Zusatzkäufe in Apps tätigten, hatten das Unternehmen aus Cupertino verklagt und wurden dabei von der U.S. Federal Trade Commission (US-Handelskommission) unterstützt. Die von Apple zu zahlende Summe belief sich auf über 23 Millionen US-Dollar.
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Bill Campbell über seine Zeit bei Apple und das Verhältnis zu Steve Jobs

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Etwas überraschend gab Apple gestern Abend bekannt, dass Bill Campbell das Unternehmen aus Cupertino nach 31 Jahren verlässt. Der ursprünglich im Marketingbereich gestartete Campbell blickt anlässlich seines Abgangs in einem aktuellen Interview zurück auf die Zeit bei Apple und äußert sich auch über Apple-Mitbegründer Steve Jobs. „Ich sah in Echtzeit, wie Steve Jobs zum CEO aufstieg und von einem jungen kreativen Unternehmer zu jemanden wurde, der das Unternehmen auch leiten musste.“ Damit spielt Campbell darauf an, wie Jobs 1983 als Leiter der Mac-Abteilung das ganze restliche Unternehmen gegen sich aufbrachte.

1997 sei Jobs gereift zu Apple zurückgekehrt und habe noch im selben Jahr den in der Nachbarschaft in Paolo Alto lebenden Campbell besucht, um nebenbei am Pool die Frage zu stellen: „Willst du Mitglied des Board of Directors werden?“ Der verblüffte Campbell sagte sofort zu. Dem Leitungs- und Kontrollgremium gehörte er danach über 17 Jahre an.

Im Interview spricht der inzwischen 74jährige aber auch über Steve Jobs’ aufbrausende Seite, die vor allem im Zusammenhang mit dem immer komplizierteren Verhältnis zu Google zum Vorschein kam. Da Campbell neben seiner Tätigkeit bei Apple auch als Berater für andere Unternehmen arbeitete, darunter Amazon und eben Google, habe Jobs immer wieder Interessenkonflikte befürchtet und lautstark von Campbell ein klares Bekenntnis zu Apple gefordert: „Steve schrie: ‚Wenn du denen (Google) hilfst, schadest du mir!‘, worauf ich erwiderte: ‚Ist das dein Ernst? Ich kann kein HTML. Ich coache sie nur bei der Unternehmensführung.‘“

Aber allen Konflikten zum Trotz war Cambell immer einer der engsten Jobs-Vertrauten im Board of Directors. Den jetzigen Apple-CEO Tim Cook lobt Campbell in höchsten Tönen: „Apple ist inzwischen eine Institution. Tim arbeitet großartig. Es gibt eine Ansammlung neuer und intelligenter Entscheidungsträger bei Apple. Man kann dem Unternehmen förmlich dabei zusehen, wie es erwachsen wird.“

Zu Ehren Campbells wird Tim Cook eine nicht genannte Summe an dessen Heimatort Pennsylvania spenden – genauso, wie es sich das ausscheidende Noch-Mitglied des Board of Directors gewünscht hat. Nachfolger von Campbell im Board of Directors wird Sue Wagner. Sie gehört zu den Mitbegründern von BlackRock Inc., dem größten weltweiten Vermögensverwalter.
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Freitag, 11. Juli 2014

Wie das iPhone zum Langläufer wird – Tipps gegen schwächelnde Akkus

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Es ist erst früher Nachmittag, aber die Akkuanzeige des iPhone ist schon im roten Bereich? Diese Situation kennen leider viele User. So praktisch die ganzen Funktionen auch sein mögen, die moderne Smartphones bieten – Nutzer sind schon seit Jahren genervt von den im Vergleich zu herkömmlichen Handys arg kurzen Akkulaufzeiten.

Dabei gibt es diverse Kniffe, mit denen der iPhone-Akku deutlich länger hält. Wir zeigen, welche Systemdienste übermäßig viel Leistung beanspruchen und bei Nichtgebrauch unbedingt deaktiviert werden sollten. Außerdem empfehlen wir einige Akku-Packs, die das iPhone unterwegs bei Bedarf mit Strom versorgen .
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Oculus Connect (0)
Gestern - Heute, ganztägig
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Heute - Morgen, ganztägig
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Wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit iOS 8?

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  • Ich kann/will nicht auf iOS 8 umsteigen11,9%
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