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Alle Meldungen rund um die WWDC 2014 vom 2. bis zum 6. Juni

Sonstiges

Freitag, 18. Juli 2014

EU-Kommission rügt Apple wegen mangelndem Schutz vor In-App-Käufen

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Für Entwicklerstudios ist es das Erfolgsmodell der letzten Jahre: Ein Spiel ist zwar kostenlos im iTunes Store erhältlich, versucht den User aber ständig zu In-App-Käufen zu verführen. Manche Spiele benötigen sogar Zusatzkäufe, damit überhaupt Spielspaß aufkommt, weil es in der kostenlosen Version nur wenig Level gibt oder z.B. die zum Weiterkommen essentiellen Münzen äußerst rar gesät sind ("Pay-To-Win"). In solchen Fällen ist der Spieler schnell dazu bereit, Geld für mehr Levels oder Münzen auszugeben – auch wenn er sich das Spiel gar nicht erst geladen hätte, wenn es von Anfang an kostenpflichtig gewesen wäre. Zudem werden immer wieder Fälle bekannt, wo Kinder sorglos über das iOS-Gerät der Eltern teure Erweiterungen von Apps erwerben, ohne die Folgen dieser Käufe abschätzen zu können.

Die Europäische Kommission hat Apple und Google nun für ein zu lasches Vorgehen gegen verschleierte In-App-Käufe gerügt und wirft den beiden amerikanischen Unternehmen vor, in ihren jeweiligen App Stores nicht deutlich genug auf die „wahren Kosten“ eines Spiels oder Programms hinzuweisen. Wörtlich heißt es in Bezug auf Apple: „Leider hat Apple bis jetzt keine konkreten und unmittelbaren Lösungen für das Problem, insbesondere für die Autorisierung von Zahlungen, präsentiert.“ Zwar habe Apple versprochen, sich darum zu kümmern – bisher sei allerdings noch nichts passiert.

Apple reagierte mit einer öffentlichen Stellungnahme und nannte die im kommenden iOS 8 implementierte Funktion "Familienfreigabe" als Beweis dafür, dass man sich in Cupertino sehr wohl um das Problem In-App-Käufe kümmert. Die "Familienfreigabe" soll dafür sorgen, dass ein Kind für einen App- oder In-App-Kauf immer die Erlaubnis der Eltern benötigt. Laut Apple geht besagtes Feature weit darüber hinaus, was die Konkurrenz anbietet. Google kündigte für den September ebenfalls eine Reihe von entsprechenden Änderungen bei Google Play an.

Die Europäische Kommission betonte, weiter intensiv mit Apple und Google an einer Verbesserung des Verbraucherschutzes in digitalen Stores zu arbeiten. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Institution wegen der Verkaufspraxis im App Store aktiv wird. Vor zwei Wochen verbot der britische Werberat ASA die Anpreisung der iOS-App Dungeon Keeper als „Free-To-Play“, da das Spiel ohne In-App-Käufe praktisch nicht spielbar sei.

Schon im letzten Jahr stimmte Apple einem Vergleich in einer Sammelklage in den USA zu. Erboste Eltern, deren Kinder ohne Zustimmung teure Zusatzkäufe in Apps tätigten, hatten das Unternehmen aus Cupertino verklagt und wurden dabei von der U.S. Federal Trade Commission (US-Handelskommission) unterstützt. Die von Apple zu zahlende Summe belief sich auf über 23 Millionen US-Dollar.
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Bill Campbell über seine Zeit bei Apple und das Verhältnis zu Steve Jobs

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Etwas überraschend gab Apple gestern Abend bekannt, dass Bill Campbell das Unternehmen aus Cupertino nach 31 Jahren verlässt. Der ursprünglich im Marketingbereich gestartete Campbell blickt anlässlich seines Abgangs in einem aktuellen Interview zurück auf die Zeit bei Apple und äußert sich auch über Apple-Mitbegründer Steve Jobs. „Ich sah in Echtzeit, wie Steve Jobs zum CEO aufstieg und von einem jungen kreativen Unternehmer zu jemanden wurde, der das Unternehmen auch leiten musste.“ Damit spielt Campbell darauf an, wie Jobs 1983 als Leiter der Mac-Abteilung das ganze restliche Unternehmen gegen sich aufbrachte.

1997 sei Jobs gereift zu Apple zurückgekehrt und habe noch im selben Jahr den in der Nachbarschaft in Paolo Alto lebenden Campbell besucht, um nebenbei am Pool die Frage zu stellen: „Willst du Mitglied des Board of Directors werden?“ Der verblüffte Campbell sagte sofort zu. Dem Leitungs- und Kontrollgremium gehörte er danach über 17 Jahre an.

Im Interview spricht der inzwischen 74jährige aber auch über Steve Jobs’ aufbrausende Seite, die vor allem im Zusammenhang mit dem immer komplizierteren Verhältnis zu Google zum Vorschein kam. Da Campbell neben seiner Tätigkeit bei Apple auch als Berater für andere Unternehmen arbeitete, darunter Amazon und eben Google, habe Jobs immer wieder Interessenkonflikte befürchtet und lautstark von Campbell ein klares Bekenntnis zu Apple gefordert: „Steve schrie: ‚Wenn du denen (Google) hilfst, schadest du mir!‘, worauf ich erwiderte: ‚Ist das dein Ernst? Ich kann kein HTML. Ich coache sie nur bei der Unternehmensführung.‘“

Aber allen Konflikten zum Trotz war Cambell immer einer der engsten Jobs-Vertrauten im Board of Directors. Den jetzigen Apple-CEO Tim Cook lobt Campbell in höchsten Tönen: „Apple ist inzwischen eine Institution. Tim arbeitet großartig. Es gibt eine Ansammlung neuer und intelligenter Entscheidungsträger bei Apple. Man kann dem Unternehmen förmlich dabei zusehen, wie es erwachsen wird.“

Zu Ehren Campbells wird Tim Cook eine nicht genannte Summe an dessen Heimatort Pennsylvania spenden – genauso, wie es sich das ausscheidende Noch-Mitglied des Board of Directors gewünscht hat. Nachfolger von Campbell im Board of Directors wird Sue Wagner. Sie gehört zu den Mitbegründern von BlackRock Inc., dem größten weltweiten Vermögensverwalter.
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Freitag, 11. Juli 2014

Wie das iPhone zum Langläufer wird – Tipps gegen schwächelnde Akkus

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Es ist erst früher Nachmittag, aber die Akkuanzeige des iPhone ist schon im roten Bereich? Diese Situation kennen leider viele User. So praktisch die ganzen Funktionen auch sein mögen, die moderne Smartphones bieten – Nutzer sind schon seit Jahren genervt von den im Vergleich zu herkömmlichen Handys arg kurzen Akkulaufzeiten.

Dabei gibt es diverse Kniffe, mit denen der iPhone-Akku deutlich länger hält. Wir zeigen, welche Systemdienste übermäßig viel Leistung beanspruchen und bei Nichtgebrauch unbedingt deaktiviert werden sollten. Außerdem empfehlen wir einige Akku-Packs, die das iPhone unterwegs bei Bedarf mit Strom versorgen .
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Freitag, 4. Juli 2014

Dungeon Keeper: Anpreisung als Free-to-Play ist irreführend

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Es ist ein Trick vieler App-Entwickler: Ein Spiel ist zwar kostenlos im App Store erhältlich; damit Spielspaß aufkommt, müssen Nutzer aber für In-App-Käufe trotzdem Geld ausgeben – um etwa Level freizuschalten oder Münzen zu erwerben, die in der kostenlosen Variante der App nur spärlich gesät sind und für das Meistern eines Levels unerlässlich sind. Das vermeintliche Gratis-Spiel entpuppt sich also schnell als Kostenfalle.

Das Anfang des Jahres für iOS veröffentlichte Dungeon Keeper ist ein besonders krasser Fall, bei dem sich jetzt sogar der britische Werberat ASA (Advertising Standards Authority) eingeschaltet hat. Die ASA befand die Vermarktung der App mit der Bezeichnung „Free-To-Play“ als irreführend gegenüber Nutzern, da das Spiel ohne In-App-Käufe praktisch nicht spielbar ist; das für den Nutzer „erwartbare Spielerlebnis“ werde nicht erbracht wegen der vielen Schikanen wie knappen Zeitlimits und Münzvorräten, die den User zu In-App-Käufen drängen sollen. Entwickler Electronic Arts (EA) darf das Spiel damit in Großbritannien nicht mehr als Free-To-Play (kostenlos spielbar) anpreisen.

EA streitet die Vorwürfe der ASA und vieler Nutzer mit dem Argument ab, dass das Spiel auch ohne Zukäufe zu schaffen sei und die viel kritisierten Zeitlimits zum Gameplay gehören. Dungeon Keeper für iOS hat zwar im Moment eine durchschnittliche Bewertung von 3,5 Sternen im App Store – viele der 1-Stern-Bewertungen äußern sich aber, genau wie die ASA, enttäuscht über das auf In-App-Käufe ausgerichtete Spielerlebnis. Die Advertising Standards Authority ist der regierungsunabhängige Werberrat der britischen Werbe-Indurstrie und entscheidet unter anderem über Verletzung von ethischen Standards und Irreführing in Marketing-Kampagnen.
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Samsung macht sich über Akkulaufzeit des iPhone lustig

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Samsung spielt im neuen Werbespot "Wall Huggers" für das Galaxy S5 auf eines der Hauptprobleme von Smartphone-Nutzern an: die kurze Akkulaufzeit. Dabei macht sich der Konzern aus Südkorea über iPhone-Nutzer lustig und impliziert, dass die Akkuleistung des derzeitigen Top-Modells iPhone 5s signifikant schlechter ist als beim Samsung Galaxy S5. Im Spot halten sich iPhone-Nutzer nur eigenbrötlerisch und gedrungen in der Nähe von Steckdosen auf, da ihr Gerät ständig nachgeladen werden muss; Galaxy-User dagegen können sich überall frei bewegen, da das Galaxy S5 dank langer Laufzeiten nicht permanent auf einen Stromanschluss angewiesen ist.


Samsung möchte so auf den Power Saving Mode des eigenen Flagship-Smartphones aufmerksam machen, der alle Funktionen außer einigen wenigen wie Telefon, SMS, E-Mail und Surfen im Internet deaktiviert und so die Akkulaufzeit stark verlängert. Apple bietet für iPhones keine entsprechende Funktion. Zudem können Galaxy-Nutzer den Akku austauschen und so – etwa über Ersatz-Akkus – lange Zeit ohne Steckdose auskommen.

Samsung versucht nicht zum ersten Mal, die eigenen Smartphones über die Herabsetzung von iPhones und deren Nutzer zu bewerben. In einem früheren Samsung-Spot wurden Menschen gezeigt, die in einer langen Schlange vor einem Apple Store auf den Verkaufsstart des neuen iPhone warten und dabei neidisch auf vorbeigehende Passanten mit Samsung-Smartphones schauen.
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Freitag, 27. Juni 2014

Hilfe, mein Mac läuft instabil! Was kann ich tun?

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„Ich steige von Windows auf OS X um und habe Ruhe vor Abstürzen!“ Dieser Idealvorstellung vieler Nutzer hält der Computer-Alltag leider nicht immer stand. Genau wie auf dem PC haben Mac-Instabilitäten und -Abstürze, die oft vom berüchtigten Beachball angekündigt werden, die unterschiedlichsten Ursachen. Egal ob eine Software nicht sauber programmiert ist, fehlerhafte Plugins rumzicken oder gar die Hardware streikt – alles führt zu einem instabilen Mac.

MacTechNews gibt Tipps, wie betroffene Nutzer einen von Abstürzen geplagten Mac wieder in Gang bringen können. Wir freuen uns natürlich auch über jeden zusätzlichen Hinweis unserer Leser!
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Freitag, 20. Juni 2014

Apples neuer Campus als 3D-Flyover

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Im Vorfeld und während der Bauarbeiten am neuen Hauptquartier veröffentlichte Apple zahlreiche Bilder und Grafiken, um einen Vorgeschmack auf das imposante Bauwerk zu bieten. Seit Monaten laufen die Erdarbeiten und inzwischen sind sogar schon die Grundrisse der Anlagen zu erkennen. Wer noch immer keine Vorstellung hat, wie der neue Apple Campus aussehen wird, dem sei ein Video aus Vogelperspektive empfohlen.

Das gerenderte Werk stammt allerdings nicht von Apple, sondern von einem 3D-Spezialisten namens Technology Integration Services. Anhand der bislang bekannten Informationen wurde ein sehr sehenswertes 3D-Flyover erstellt, das Apples "Spaceship" detailgetreu von allen Seiten aus der Luft zeigt:

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Dienstag, 17. Juni 2014

Jony Ive schwärmt von Arbeit mit neuen Materialien

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Zukünftige Apple-Produkte werden wohl eine Reihe neuer Materialien bieten. Apples Chef-Designer Jony Ive äußerte sich diesbezüglich in einem Interview: „Ich würde mich sehr gerne zu zukünftigen Produkten äußern – es werden Materialien verwendet, die wir bisher nicht verbaut haben. Daran arbeite ich seit einigen Jahren. Tim Cook ist fundamental daran beteiligt, in diese neuen Hardware-Bereiche vorzustoßen.“

Obwohl sich Ive gewohnt vage zu noch nicht erschienen Geräten äußert, kann man den Kreis an möglichen neuen Materialien im großen Stil wohl auf drei Substanzen eingrenzen. Saphir-Glas, das bisher nur zum Schutz der Kamera-Linse des iPhone verwendet wird, könnte eines der Hauptmaterialien von iPhone 6 und der intelligenten Armbanduhr iWatch werden, um diese Geräte möglichst kratzfest zu machen.

Das widerstandsfähige und trotzdem leichte Liquid Metal könnte ebenfalls bei zukünftigen iOS-Produkten zum Einsatz kommen, etwa bei Home-Button und Touch-Sensoren. Graphen wird bereits als neuer Wunderstoff der IT bezeichnet. Er ist extrem dünn (Dicke eines Atoms) und etwa einhundertmal leitfähiger als Silizium, was Graphen-Prozessoren sehr energiesparend macht. Allerdings ist die Produktion noch äußerst teuer – daher ist es eher unwahrscheinlich, dass Apple schon in diesem Jahr mit Graphen arbeitet.

Jony Ive spricht auch über Änderungen des Produktionsmaterials in der Vergangenheit; der Sprung von Plastik zu Titanium etwa wäre ohne ein komplettes Neu-Design und andere Vertragspartnern unmöglich gewesen; deswegen ist es auch nicht so einfach, mal eben auf ein neues Material zu setzen. Ive äußert sich ebenfalls zu seiner Rolle als Chef-Designer für Hardware und Software. Es sei gar kein so großer Unterschied zu der Zeit, als er nur für Hardware-Design zuständig war – er habe ohnehin immer eng mit dem Softwareteam zusammengearbeitet. Laut Ive ist das einzig wichtige die Konzentration auf das Produkt; man sollte jeden Tag zur Arbeit kommen mit dem Ziel, das Bestmögliche zu kreieren.
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Freitag, 6. Juni 2014

Cannes: Jonathan Ive im Interview über Product Red

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Im Zuge des Cannes Lions International Festival of Creativity wird Apples Chef-Designer Jonathan Ive zusammen mit dem U2-Sänger Bono über den Erfolg von Product Red reden. Anlass für dieses besondere Interview, das am Samstag den 21. Juni in Cannes stattfinden wird, ist die Verleihung eines Cannes LionHeart Award an Bono für den Aufbau von Product Red. Seit der Gründung von Product Red im Jahr 2006 konnte die Organisation über Umsatzbeteiligungen bei lizenzierten Produkten insgesamt 250 Millionen US-Dollar Spendengelder einnehmen.

Früheren Berichten zufolge stammen allein 70 Millionen US-Dollar von Apple. Die Einnahmen werden in Afrika zum Kampf gegen Seuchen wie AIDS, Malaria und Tuberkulose verwendet. Apple verkauft jeweils eine rote Version seiner iPod-Modelle (Product RED), von deren Einnahmen ein gewisser Teil an die Hilfsorganisation geht.

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Dienstag, 3. Juni 2014

WhatsApp-Gründer: Apple „borgt“ sich Funktionen von WhatsApp

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Apple präsentierte auf der WWDC viele neue Funktionen für die nächsten Versionen von OS X und iOS, darunter auch umfangreichere Features wie z.B. Sprachnotizen für den hauseigenen Messenger. WhatsApp-Gründer Jan Koum ist darüber alles andere als erfreut und wirft Apple vor, Features von WhatsApp kopiert zu haben. Wörtlich heißt es in seinem ironischen Tweet: „Sehr schmeichelhaft zu sehen, wie sich Apple zahlreiche WhatsApp-Funktionen für iMessage in iOS 8 "borgt".“

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Tatsächlich erinnert das neue iMessage in einigen Bereichen an WhatsApp – wobei auch gesagt werden muss, dass WhatsApp nicht der erste Chat-Dienst war, der die angesprochenen Features verwendete. Nach dem Kauf von WhatsApp durch Facebook ist WhatsApp-Chef Koum inzwischen Verwaltungsrats-Mitglied des Social-Media-Riesen.
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Foto-Buch zeigt Steve Jobs’ Neuanfang bei NeXT

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Steve Jobs stand vor den Trümmern seiner bis dahin so erfolgreichen Karriere. 1985 schied er nach einem Kompetenzgerangel mit dem damaligen Apple-CEO John Sculley aus dem Unternehmen aus, das er selbst mitbegründet hatte und und musste einen beruflichen Neuanfang wagen. Er entschied sich dazu, mit NeXT Computer auf kompromisslose Workstation-Hardware im eleganten Würfel-Design zu setzen. Für Jobs begann eine der kreativsten Phasen seines Lebens.

Genau diese Ära des neuen Aufbruchs in Jobs’ Leben beleuchtet jetzt Doug Menuez im neuen Buch „Fearless Genius: The Digital Revolution in Silicon Valley 1985-2000“. Der Fotograph und Filmemacher begleitete und dokumentierte damals die Entstehung des ersten NeXT-Rechners von der Planung bis hin zur Produktion. Obwohl Menuez schon die Sahara durchquerte, auf dem Nordpol war und Krisengebiete auf der ganzen Welt aufsuchte, bezeichnet er die Zeit mit Steve Jobs Ende der 1980er als aufregendste seines Lebens: „Nichts war spannender, als Steve Jobs dabei zuzuhören, wie er mir und dem jungen NeXT-Team erklärte, wie die Zukunft der Computer-Industrie aussieht.“


Jobs’ habe mit dem NeXT-Computer nichts geringeres im Sinn gehabt, als Studenten in Stanford zu ermöglichen, von ihren Studentenbuden aus Krebs zu heilen. Menuez widmete sich aber nicht nur dem Apple-Mitbegründer, sondern begleitete auch andere IT-Größen wie Bill Gates (Microsoft), Bill Joy (Sun Microsystems) und Gordon Moore sowie Andy Grove (Intel) und wollte vor allem Aufbruch und Gründergeist jener Jahre bildlich einfangen. Fearless Genius präsentiert Fotografien aus über 15 aufregenden Jahren im Silicon Valley und ist seit heute erhältlich . Der Preis: 21,95 EUR.
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Montag, 2. Juni 2014

Google: 12.000 Löschanträge innerhalb von 24 Stunden

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Kaum hat Google das entsprechende Webformular eingerichtet, da türmen sich bereits die Löschanträge. Seit Freitag können besorgte Nutzer per Webforumlar vom Suchmaschinen-Riesen verlangen, bestimmte personenbezogene Links aus den Suchergebnissen zu entfernen. Google gab am Samstag an, dass in den ersten 24 Stunden schon über 12.000 User einen entsprechenden Antrag stellten; zu Stoßzeiten erreichten Google gar 20 Anträge pro Minute.

Die ursprüngliche Bedingung, mit dem Antrag auch eine Kopie des Personalausweises mitzusenden, ist inzwischen aber wieder wegen gesetzlicher Hürden verworfen worden. Der deutsche Jurist und Datenschutzexperte Johannes Caspar begrüßte zwar das rasche Handeln Googles nach der Urteilsverkündung des Europäischen Gerichtshofs, bemängelte aber gleichzeitig, dass „nicht-öffentliche Stellen“ in Deutschland nicht dazu berechtigt seien, eine automatisierte Speicherung des Personalausweises bzw. Reisepasses durchzuführen.

Google entfernte daraufhin die Forderung nach einer Kopie des Personalausweises und spricht jetzt nur noch von einer „lesbaren Kopie eines identifizierenden Dokuments“, die der User bei Löschantrag mit einreichen muss. Laut dem Unternehmen aus Mountain View werden die beanstandeten Links innerhalb von vier Wochen entfernt.

Entsprechende Anträge können aber nur über das dafür vorgesehene Webformular eingereicht werden – anderweitig eingegangene Forderungen wird Google nicht bearbeiten. Am 13. Mai entschied der Europäische Gerichtshof, dass Webdienste Links auf Antrag löschen müssen, wenn diese das Recht auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten verletzen.
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Freitag, 23. Mai 2014

Steve Jobs hasste selbstgesprochene Version des Think-Different-Spots

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„Das ist eine schreckliche Idee!“ – mehr fiel Apple-Mitbegründer Steve Jobs nicht zu seinem gerade eingesprochenen Text zu einem Werbespot der Think-Different-Kampagne ein. Wie der damals verantwortliche Kreativ-Direktor Ken Segall jetzt berichtet, war Jobs von Anfang an nicht von der Idee begeistert, selbst den Text zum Werbespot „The Crazy Ones“ zu sprechen. Jobs kam schon leicht abgehetzt zum Einsprech-Termin und bemerkte launisch: „Ich habe heute keine Zeit hierfür und ich mag die Idee nicht – aber ich lese es einmal, bin dann aber auch direkt wieder weg.“ Nach genau einem Vorlesen verschwand der ehemalige Apple-CEO konsequenterweise umgehend.



Jobs habe befürchtet, dass er inmitten der berühmten Querdenker der Geschichte, die der Spot zeigt, als Egomane rüberkomme und sich die Zuschauer daher nicht auf die Botschaft konzentrieren würden. Am Ende setzte sich Jobs durch; Apple wählte den preisgekrönten Schauspieler Richard Dreyfuss (Der weiße Hai) als Sprecher für den Werbespot. Mit seiner Anekdote will Ken Segall eine Szene des Ashton-Kutcher-Biopics JOBS richtigstellen. Im Film sagt der ehemalige Apple-CEO am Ende des Einsprechens lediglich: „War das ok?“ Der obere Youtube-Clip zeigt die von Jobs gesprochene Version, der zweite Clip ist der offizielle Spot mit Dreyfuss.

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Ehemaliger Apple-Programmierer stößt zu Facebook

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John Harper spielte eine bedeutende Rolle bei der Erstellung des CoreAnimation-Framework für OS X und iOS, mit dem Entwickler durch Angabe weniger Parameter ihre Programme mit Animationen und visuellen Elementen versehen können. Außerdem schuf er die Grundlage zahlreicher Software-Patente von Apple, die mit Grafik, Animation und Bildschirmen zu tun hatten. 12 Jahre arbeitete Harper als Programmierer in Cupertino.

Durch einen öffentlichen Tweet wurde nun bekannt, dass Harper kommende Woche zu Facebook wechseln wird, allerdings bereits seit einem Jahr nicht mehr bei Apple angestellt ist. Es sei also kein „Leaving X for Y“-Fall. Bei seinem neuen Arbeitgeber wird Harper auf seinen früheren Apple-Kollegen Kimon Tsinteris treffen, der inzwischen bei Facebook für iOS programmiert. Die neue Funktion Harpers ist noch nicht bekannt.
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Ehemaliger Apple-Designer entlarvt Mythen über Apples Designprozess

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In einem Interview mit Fast Company sprach der ehemalige Senior Designer von Apple, Mark Kawano, über verbreitete Irrtümer, die den Designprozess für Produkte mit dem Apfel betreffen: Da Apple für besonders innovatives und als „cool“ empfundenes Design bekannt sei, vermuten viele ein riesiges Team der weltbesten Designer in Cupertino. Tatsächlich aber entstehe das Designkonzept meist nicht in abgeschlossenen Teams, die sich nur um die Gestaltung kümmern, auch nicht ausschließlich in den Köpfen der Chefetage, sondern werde in allen Abteilungen mitgedacht, von der Entwicklung bis zum Marketing. Diese Unternehmensatmosphäre sei das Besondere bei Apple und ermögliche den Erfolg in Gestaltungsfragen. Das tatsächliche Design-Team bestand zu Kawanos Zeit aus nur etwa 100 Personen, viel weniger als bei vergleichbaren Unternehmen der IT-Branche. Allerdings räumte Kawano ein, dass sich dies seit Steve Jobs’ Tod und seinem eigenen Ausscheiden geändert haben könnte.

Ein anderer Mythos betreffe die vielen kleinen Effekte-Details, die dem Nutzer intuitiv verständliche Rückmeldung geben, ohne eine Dialogbox zu benötigen, etwa das Bildschirmschütteln bei der Eingabe eines falschen Kennwortes. Viele denken, Apple verfüge über ein zählbares Repertoir an intuitiven Effekten, die nur auf die geeignete Verwendung warten und auch unter Zeitdruck sofort verfügbar seien. Tatsächlich aber, versichert Kawano, entstehen solche innovativen Details meist spontan in den Pausen der Entwickler, die sich mit einem dazu passenden Aspekt beschäftigen. Deadlines und Zeitdruck würden Innovation nur zerstören.

Natürlich wurde Kawano auch zu Steve Jobs befragt und zu dessen Eifer, der jeden in seiner Umgebung ängstigen würde. Doch von Angst will der ehemalige Designer nicht sprechen, denn die meisten Apple-Mitarbeiter seien zum Unternehmen gekommen, eben weil sie diese Sehnsucht und Begierde Jobs’ schätzten. Allerdings gibt er zu, dass Jobs wohl kein Verständnis für Leute hatte, die seine Sehnsucht und seinen Arbeitseifer nicht teilten.

Mark Kawano arbeitete sieben Jahre lang für Apple, erst als Senior Designer etwa bei Aperture und iPhoto, danach als User Experience Evangelist, also jemand, der die Design-Philosophie auch auf Drittenwickler zu übertragen versuchte. Danach wurde er Mitgründer und CEO von Storehouse, einer App für visuelles Geschichtenerzählen.
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