Übersicht: Alle Meldungen zur WWDC 2013

Sonstiges

Montag, 13. Mai 2013

Bill Gates in einem TV-Interview über das letzte private Treffen mit Steve Jobs

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In einem TV-Interview mit dem Nachrichtenmagazin 60 Minutes hat sich Bill Gates über das letzte private Treffen mit Steve Jobs im Mai 2011 geäußert. Der drohende Tod von Steve Jobs spielte demnach keine Rolle. Stattdessen ging es um die bislang gemachten Erfahrungen, um die Familien und andere Dinge des Lebens. Die Beziehung zwischen Bill Gates und Steve Jobs war sehr komplex, da sie durch ihre Unternehmen miteinander konkurrierten, sich aber gleichzeitig auch respektierten. Bei ihrem Gespräch ging es auch um die Zukunft, beispielsweise die Verbesserung der Bildung mithilfe von Technologie.

Ein weiteres Thema war die damals noch in Bau befindliche Yacht von Steve Jobs, deren Fertigstellung der damalige Apple-CEO gern noch miterlebt hätte. Hier zeigt sich nach Ansicht von Bill Gates der konstruktive Umgang von Steve Jobs mit dem möglichen Tod. Angesprochen auf die Misserfolge von Microsoft räumte Bill Gates ein, dass man zwar viel eher den Tablet-Markt bedient hat, aber erst Apple durch die richtige Kombination der Technologien ein Erfolg gelungen ist. Bill Gates bewundert außerdem Steve Jobs Sinn für Design und seine Intuition für Marketing.
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Donnerstag, 25. April 2013

Wohltätigkeits-Auktion: Kaffee mit Tim Cook für 50.000 Dollar

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Im Zuge eine Wohltätigkeits-Auktion von CharityBuzz hat sich Apples CEO Tim Cook bereit erklärt, dem Höchstbietenden persönlich einen Kaffee in Apples Unternehmenssitz in Kalifornien zu spendieren und ihm für 30 bis 60 Minuten Gesellschaft leisten. Der geschätzte Wert für die noch 20 Tage laufende Auktion liegt bei 50.000 US-Dollar, doch liegen die Gebote mittlerweile bei 175.000 US-Dollar. Nicht enthalten sind Anreise, Unterkunft und Verpflegung. Bereits in der Vergangenheit haben führende Apple-Mitarbeiter ähnliche ungewöhnliche Dinge zu wohltätigen Zwecken versteigert. So signierte Apples Chef-Designer Jonathan Ive beispielsweise eine Leica M Kamera, die später versteigert wurde. Auch Spenden in Form von Apple-Aktien sind unter Apples Führungsriege nicht ungewöhnlich. Zudem hatte Tim Cook nach der Übernahme des CEO-Postens bei Apple ein Spendenprogramm eingeführt, bei dem das Unternehmen jede von Mitarbeitern getätigte Spende bis zu einem jährlichen Höchstwert von 10.000 US-Dollar verdoppelt. Bereits zwei Monate nach der Einführung hatte Apple den Mitarbeiter-Spenden 1,3 Millionen US-Dollar beigesteuert.
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Montag, 22. April 2013

Newton- und iOS-Pionier Mike Culbert ist gestorben

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Mit Mike Culbert ist ein langjähriger Hardware-Entwickler von Apple gestorben, Culbert erlag einem Krebsleiden. Vor 25 Jahren kam Culbert ins Unternehmen und zählte zu den Schlüsselfiguren bei der Entwicklung des Newtons. In den letzten Jahren war Culbert als "Vice President of Architecture" vor allem mit iPhone und iPad beschäftigt. Wie wichtig seine Rolle dabei war, dokumentieren hunderte Patente, die mit seinem Namen versehen sind.
So wird Culbert unter anderem beim Umgebungslichtsensor sowie unzähligen Stromspar-Technologien als Erfinder genannt. Das letzte noch zu Culberts Lebzeiten veröffentlichte Patent unter seiner Mitwirkung trägt die Bezeichnung "Thermal management techniques in an electronic device" - eingereicht wurde es im Mai 2008 und schildert, wie die Temperaturentwicklung einzelner Komponenten zu überwachen und zu steuern ist.
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Freitag, 19. April 2013

Die Mutter der ersten Bitmap-Grafiken des Macintosh im Interview

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Eine der ersten großen Wegmarken in der Firmengeschichte Apple Computer war die Einführung des Macintosh im Jahr 1984. Der erste erfolgreiche Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche ist bis heute Namensgeber der Computer-Produktfamilie bei Apple.
Das Konzept einer grafischen Benutzeroberfläche löste die rein textbasierte Eingabemethode ab. Einen Schreibtisch als Metapher verwendend führte es die noch heute üblichen Begriffe des Desktop, des Ordners und des Papierkorbs ein und etablierte als Hardware-Hilfsmittel ein Zeigegerät: die Maus. Mit dem Ziel der Benutzerfreundlichkeit wurden Icons als Sinnbilder für Dateien, Programme und Systemelemente entworfen, um deren Funktion möglichst intuitiv zu erklären.

Susan Kare gehörte damals zu dem Macintosh-Team und war für die Erstellung der ersten klassischen Bitmap-Grafiken verantwortlich, etwa die des Papierkorbs, der Textdatei, der Armbanduhr als Wartesymbol oder der lächelnde Computer als Begrüßungsbild beim Aufstarten. Außerdem entwickelte sie für den neuen Apple-Rechner die serifenlose Schriftart "Chicago".

Weiterlesen: Neue Artworks von Susan Kare
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Jonathan Ive unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt

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Jedes Jahr veröffentlicht das Time Magazine eine Liste der ihrer Meinung nach 100 einflussreichsten Personen, die sogenannten TIME 100. In fünf Kategorien (Titans, Pioneers, Leaders, Icons und Artists) finden sich Menschen wie Papst Franziskus, der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un, Amerikas First Lady Michelle Obama und der Sänger Justin Timberlake nebeneinander. Eine Reihenfolge unter ihnen gibt es nicht.

In der Kategorie Artists (Künstler) findet sich auch Apples Chefdesigner Jonathan Ive. Durch die starke Verbreitung der Apple-Geräte, insbesondere des iPhone und des iPad, liegt das Ergebnis seiner Designarbeit im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen von vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt.

Die Laudatio auf den 46-jährigen Ive hat Bono, Frontsänger der Rockband U2, geschrieben, der auch schon zu Steve Jobs in engem Kontakt stand. In dem kurzen Text personifiziert Bono das Apple-Unternehmen mit Jonathan Ive und seinem Hardware-Look. Einem Obi-Wan Kenobi gleich führe er sein Team aus Jedi-Designern zu emotionalem und finanziellem Erfolg, der Millionen von Menschen fasziniere.

Jonathan Ives Einfluss auf die Apple-Produkte wird in Zukunft sogar noch größer sein, weil er seit dem Umbruch im Apple-Führungsstab neben dem Hardware-Design auch die Verantwortung für das Software-Design in iOS übernehmen wird. Seiner Philosophie folgend wird dort ein Ende des bildhaften Skeuomorphismus und die Einkehr eines einfachen, minimalistischen Stils erwartet.

Kleine Bemerkung zum Schluss: die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist im Jahr 2013 aus der Liste der TIME 100 verschwunden.
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Montag, 15. April 2013

Laurene Powell Jobs gibt erstes Interview seit dem Tod ihres Mannes

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Steve Jobs hinterließ eine Frau und drei Kinder, als er am 5. Oktober 2011 an den Folgen seiner Krebserkrankung starb. Für das Nachrichtenmagazin Rock Center stellte sich seine Witwe Laurene Powell Jobs erstmals wieder einem Interview. Allerdings sollte es dabei nicht um ihren Mann gehen, sondern um ihr Engagement für den sogenannten DREAM Act in den USA. Dies ist ein Gesetzentwurf, nach dem es jungen Immigranten, die in den USA eine Schule besuchten, leichter gemacht wird, die US-Staatsangehörigkeit zu erhalten. Als Mitglied des White House Council for Community Solutions berät sie US-Präsident Obama in sozialen Angelegenheiten rund um Bildung und Arbeitsmarkt.
Trotz des verabredeten Themas kam die Sprache auch kurz auf ihren verstorbenen Ehemann. Sie freue sich, so viele Menschen zu sehen, die Geräte benutzen, welche von ihrem Mann mitentwickelt wurden. Eine solche Hinterlassenschaft zeige, dass Steve sein Leben gut gelebt habe. Für sie persönlich bleibe er aber als Ehemann und Vater in Erinnerung.
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Apple-Aufsichtsratmitglied Bill Campbell deutet die Smartwatch von Apple an

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Wenn ein Aufsichtsratmitglied von Apple in einem Interview über mögliche technische Innovationen der Zukunft und den Weg dahin sprechen möchte, ist Aufmerksamkeit garantiert. Dies besonders, wenn es sich um Bill Campbell handelt, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger CEO der Softwareentwicklungsfirma Intuit ist und einige Zeit zusätzlich im Aufsichtsrat von Google saß. Bill Campbell kennt sich hinter den Kulissen mehrerer großer IT-Unternehmen aus und weiß sicherlich viel über die Richtung, in die dieser Sektor unterwegs ist.

In der Firmenzentrale von Intuit prophezeite er nun, dass die nächsten großen Innovationen Gerätschaften "im intimen Bereich" betreffen würden. Das bedeute: Ähnlich wie IT-Unternehmen aus dem Handy das Allroung-Talent Smartphone gemacht haben, würden auch weitere Elemente des täglichen Lebens in solcher Weise weiterentwickelt werden und unser Leben vergleichbar beeinflussen, wie es in den letzten Jahren das Smartphone tat. Konkret sprach er in diesem Zusammenhang von Brillen im Rahmen des Google Glass-Projekts und auch von Armbanduhren. Dies wurde von vielen Zuhörern als weitere Andeutung interpretiert, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet.

Weiterhin nannte er auch Thermostate als ein solches ausbaufähiges Gerät und verwies auf die Firma Nest Labs des früheren Apple-Vorstandsmitglieds und iPod-Erfinders Tony Fadell, die sich mit genau diesen Produkten auseinandersetzt.
Das gesamte Gespräch mitsamt weiterer Themen, die Campbell anriss, gibt es auf YouTube zu sehen.

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Mittwoch, 10. April 2013

Interview: Als Blinder vor Mac und iPhone

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Nachdem MacTechNews.de gestern im ersten Teil eines Berichtes über Menschen mit Sehbehinderung an Apple-Geräten mit allgemeinen Informationen über Barrierefreiheit bei Apple und die Bedienungshilfe VoiceOver gestartet hat, folgen im heutigen zweiten Teil Worte aus der Praxis.
Denn diesmal kommt ein direkt Betroffener zu Wort: Der blinde MacTechNews.de-Nutzer *web*wusel* stellte sich Fragen über seine Erfahrungen im Umgang mit seinem Mac und insbesondere mit seinem iPhone, sowie über Probleme, denen man als Sehbehinderter vor dem Bildschirm ausgesetzt ist, aber auch Möglichkeiten, die ihm die Geräte trotzdem bieten.
Neben seinem Umgang mit VoiceOver spricht er über Barrierefreiheit bei anderen Betriebssystemen und gibt Empfehlungen, welche Apps sich nur oder auch an Blinde wenden.
Für die Mitarbeit des Nutzers *web*wusel* bedankt sich MacTechNews.de sehr herzlich.
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Dienstag, 9. April 2013

Blind vor dem Bildschirm, ein 2-teiliger Bericht über Menschen mit Sehbehinderung an Apple-Geräten

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Durch den Übergang vom Handy zum Smartphone und dem gleichzeitigen Wegfall der berühr- und spürbaren Tasten ist bei vielen sehenden Menschen die Überzeugung gereift, dass dies dem Trend der Barrierefreiheit (englisch: Accessibility) zuwiderlaufe und Smartphones und Tablets für Blinde faktisch nicht benutzbar wären. Dass das ebenso falsch ist wie die Einschätzung, dass sehbehinderte Menschen keine Chance haben, einen Computer adäquat zu bedienen, soll nun ein zweiteiliger Bericht von MacTechNews.de aufzeigen.

Im ersten Teil werden die Bemühungen Apples geschildert, Barrierefreiheit auf Mac, iPhone und iPad so weit wie möglich zu gewähren, wobei der Screenreader VoiceOver für Blinde eine besondere Bedeutung hat. Allerdings gibt es in der Tat auch Probleme, an die sehende Menschen oft gar nicht denken, da häufig Kleinigkeiten Programme, Apps oder Webseiten unzugänglich für Menschen mit Sehbehinderung machen. In einem zweiten Teil wird dann ein blinder MTN-Leser in einem Interview zu Wort kommen und über seine Erfahrungen und Eindrücke im Umgang mit Apple-Geräten berichten.
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Mittwoch, 3. April 2013

Heute vor 40 Jahren: Der erste Anruf von einem Mobiltelefon

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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Telefon erfunden und revolutionierte die Kommunikationsmöglichkeiten der damaligen Zeit. Von da an zieht sich die Entwicklung der Fernsprechtechnik über viele Wegmarken bis zu unseren heutigen Smartphones.

Eine dieser Wegmarken war zweifelsfrei der Übergang von der kabelgebundenen zur mobilen Telefonie, die Erfindung des Handys.
In den 1970er Jahren traten die Firmen Motorola und AT&T in ein Technologiewettrennen um diesen Fortschritt ein, nachdem zwei Jahrzehnte zuvor mit dem Autotelefon bereits ein erster Schritt zur mobilen Verwendbarkeit des Telefons getan war. Das Ziel hieß nun: Vollkommene Ortsunabhängigkeit.
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Dienstag, 2. April 2013

Bilder aus Tim Cooks Schulzeit aufgetaucht

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Recherchiert man im Internet nach den Stationen in der Biographie von Tim Cook, Apples CEO, so stößt man auf sein Studium an der Auburn University in Alabama (Industrial Engineering), seinen MBA an der Business School der Duke University in North Carolina, seine Tätigkeit für IBM, dann seine Arbeit als COO zunächst bei Intelligent Electronics, dann bei Apple und schließlich seine Ernennung zu Apples Unternehmensspitze als Nachfolger von Steve Jobs.
Bevor aber diese Karriere begann, war er ein ganz normaler Schüler in einer High School in seiner Geburtsstadt Robertsdale in Alabama. Aus dieser Zeit sind nun mehrere Bilder des 15-jährigen Cook aufgetaucht. Über die Webseite der Online-Community Reddit stellte eine Nutzerin acht Ausschnitte aus dem Jahrbuch der Robertsdale High School aus dem Schuljahr 1975/76 ein, das sich in ihrem Privatbesitz befindet.
Zum Vorschein kommt ein junger Zehntklässler mit breiter 70er-Jahre-Frisur, der unter anderem seinen Preis für einen Rede-Wettbewerb der Firma Optimist in die Kamera hält, zum Redaktionsteam des besagten Jahrbuches gehört, von seinen Mitschülern in der Kategorie "Most Studious" (am fleißigsten) gewählt wurde und einer Mitschülerin das Jahrbuch mit "War Eagle", dem Kampfschrei seiner späteren Universität in Auburn, und gleichzeitig auch einem kleinen Rechtschreibfehler ("Your a great Auburn fan") signierte.
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Montag, 25. März 2013

Google will Reader auch wegen möglichen Datenschutzproblemen schließen

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Aus involvierten Kreisen bei Google heißt es, dass es neben den offiziellen Gründen für die Schließung von Google Reader auch noch bislang ungenannte rechtliche Gründe gibt. Offiziell begründet Google die Schließung des RSS-Synchronisations-Dienstes mit einer stärken Fokussierung auf wichtige Projekte sowie sinkenden Nutzerzahlen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es nun, dass auch mögliche Probleme mit dem Datenschutz und Wettbewerb bei der geplanten Schließung von Google Reader eine Rolle gespielt haben. Um Sicherzustellen, dass gegen keine geltenden Gesetze verstoßen wird, hätte Google dem RSS-Dienst weiteres Personal zuteilen müssen. Dabei hatte Google bereits Produkt-Manager und Entwickler von dem Dienst abgezogen, womit dies keine Option darstellte.

Im Gegensatz zu SketchUp 3D konnte der Google Reader aufgrund der tiefen Integration in Google Apps aber auch nicht verkauft werden, sodass die Schließung des Dienstes anscheinend der einzig gangbare Weg für Google ist. Mit der Fokussierung auf wenige Dienste versucht Google dem Bericht nach, die Entwicklung besser zu koordinieren und die bislang immer wieder aufgetretenen Datenschutzprobleme zu verhindern. Doch auch die Nutzerzahlen haben für Google eine Rolle gespielt. Ein Dienst, mit dem Google kein Geld verdient, sollte nach Erfahrung eines ehemaligen Reader-Entwicklers, mindestens 100 Millionen Nutzer vorweisen können.
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Mittwoch, 13. März 2013

Das iPad als Medium im Unterricht

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Überlegungen, die Vielzahl an Schulbüchern in den Taschen der Schüler durch ein einziges Tablet, auf dem alle relevanten Lehrwerke vorhanden sind, zu ersetzen, sind nicht neu. In der Paul Elementary School in Minidoka County, Idaho, ist vor zweieinhalb Monaten ein Pilotprojekt gestartet worden, um Schüler mit dem iPad lernen zu lassen. Durchgeführt wird dieses Projekt von iSchool Campus, das sich als Ziel eine "Smart School" gesetzt hat.
In einem YouTube-Video wird ein erstes Resummee dieses Pilotprojektes anhand von Interviews mit der Schulleiterin, mehreren Lehrern und des District IT Director vorgenommen. Übereinstimmend berichten sie davon, dass die Grundschüler (Elementary Schools umfassen die Jahrgänge 1-5 und unterrichten in der Regel 6- bis 11-Jährige) im Umgang mit den iPads größere Lernmotivation zeigen würden, mehr Verantwortung beim eigenen Lernen übernehmen könnten und kreativer seien. Weiterhin sei die Einführung des Tablets auch für die Finanzen gut, weil über 20.000 Kopien pro Monat gespart würden. Schulbücher sind noch nicht komplett ersetzt, aber die Schulleiterin Colleen Johnson sieht darin nur noch eine Frage der Zeit. Im Rahmen des Projekts wurde auch eine Integration von Macs in die Klassenräume realisiert.
Die Diskussion, ob Schulbücher durch ein Tablet ersetzt werden können oder sollten, ist auch in Deutschland in vollem Gange. Gute Argumente gibt es sowohl dafür als auch dagegen; die Einbindung von Computern und Tablets in die Schulen wird aber sicherlich auch hier weiter ausgebaut werden, ob als Schulbuch-Ersatz oder -Ergänzung.

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Mittwoch, 6. März 2013

Telekoms "Entertain to go" auf unbestimmte Zeit verschoben

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Wie die Deutsche Telekom in ihrem Service-Forum nun bestätigte, ist der Start des Programms "Entertain to go", der bereits für 2012 erwartet wurde, bis auf Weiteres ausgesetzt. Als Verknüpfung zwischen Fernsehen und mobilen Geräten wie iPhone und iPad geplant, sollten Kunden durch Buchung dieses Programms die Möglichkeit haben, das TV-Programm auch auf ihren tragbaren Apple-Geräten zu schauen, sofern sie ihren DSL- und TV-Zugang bei der Deutschen Telekom abrechnen. Dazu sollten nicht nur die öffentlich-rechtlichen, sondern auch die privaten Sender gehören. Die Übertragung wäre sowohl über WLAN als auch UMTS möglich gewesen. Die monatlichen Kosten sollten zusätzlich 5€ betragen.
Einige erwarteten die Einführung dieses Programms zur gerade stattfindenden CeBit in Hannover, nun wurde aber just in diesen Tagen die Verschiebung ohne konkreten neuen Termin bekanntgegeben. Stattdessen konzentriert sich die Telekom nun auf ihre jüngst veröffentlichte Partnerschaft mit Fon zur Einrichtung eines möglichst dichten WLAN-Netzes in Deutschland.
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Montag, 4. März 2013

Telekom und FON planen Aufbau eines dichten WLAN-Netzes in Deutschland

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Wie die Deutsche Telekom heute mitteilte, plant das Unternehmen einen deutlichen Ausbau seines Angebots an WLAN-Hotspots. Zu diesem Zweck wurde eine Partnerschaft mit dem spanischen Konzern FON eingegangen, das mit über 7 Millionen Hotspots weltweit der größte WLAN-Betreiber ist. Gemeinsam wollen sie ab Sommer dieses Jahres mit dem Angebot WLAN TO GO den gegenwärtigen Stand von 12.000 Telekom-Hotspots auf 2,5 Millionen im Jahr 2016 erhöhen.
Die Telekom übernimmt dabei die Methode von FON: Das private WLAN von teilnehmenden Kunden wird in ein verschlüsseltes, internes und ein unverschlüsseltes, öffentliches WLAN gesplittet. Somit teilt jeder Kunde seinen Anschluss mit anderen Teilnehmern, erhält umgekehrt aber auch bei ihnen Zugang zu deren Breitbandanschluss. Auf diese Weise haben sich in Ländern wie Großbritannien, Brasilien, Frankreich, Belgien, Kroatien und den Niederlanden umfangreiche WLAN-Netze entwickelt. Nach dem Motto "Egal, wohin sie gehen, ihr WLAN ist künftig schon da." soll am Ende dieser Entwicklung ein möglichst flächendeckendes WiFi-Spot-Angebot stehen, das den Anforderungen einer mit Smartphones und Tablets ausgestatteten Gesellschaft entspricht und gleichzeitig die Mobilfunknetze entlastet. Zumindest in Ballungszentren ist das ein realistisches Ziel.
Die Splittung eines Routersignals in zwei unabhängige Funknetze soll Sicherheit und Datenschutz der Kunden gewährleisten. Der Befürchtung, WLAN TO GO-Router hätten wegen der Teilnahme anderer Nutzer langsamere Geschwindigkeiten zur Folge, soll durch Priorisierung des Datenverkehrs im internen WLAN entgegen getreten werden.
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