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Sonstiges

Dienstag, 15. April 2014

David Fincher führt bei Steve-Jobs-Film nicht Regie

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Sony Pictures hatte im Jahr 2010 großen Erfolg mit Social Network, einem kritischen Blick auf den Aufstieg von Facebook und dessen CEO Mark Zuckerberg. Maßgeblich dafür war die gute Zusammenarbeit zwischen Regisseur David Fincher, Drehbuchautor Aaron Sorkin und Produzent Scott Rudin. Für den auf der Biographie von Walter Isaacson basierenden Film über den früheren Apple-CEO Steve Jobs wollte Sony Pictures auf die gleiche Erfolgsformel wie in Social Network setzen und die drei angesprochenen Personen erneut damit betrauen, eine Ikone des Silicon Valleys auf die Leinwand zu bringen.

Die Verhandlungen mit Fincher waren zwar schon weit fortgeschritten, sind laut einem Bericht inzwischen aber gescheitert. Hauptgrund dafür seien die hohen Geldforderungen des Regisseurs, der neben Social Network bereits in den 90ern mit Filmen wie Sieben und Fight Club für Furore bei Kritikern und Publikum gesorgt hat – ein Vorschuss von 10 Millionen US-Dollar sei Sony Pictures entschieden zuviel gewesen.

Zudem habe Fincher nicht nur volle kreative Kontrolle über den Film gefordert, sondern auch beim Marketing das letzte Wort haben wollen. Finchers exorbitante Forderungen nach Geld und Entscheidungshoheit ließen sich nicht mit dem selbstverordneten Sparkurs von Sony Pictures vereinbaren – das Filmstudio achte nach den kommerziellen Flops After Earth und White House Down stärker denn je auf das verwendete Filmbudget. Weder der Regisseur noch das Filmstudio äußerten sich bisher zum kolportierten Ende der Verhandlungen.
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Freitag, 11. April 2014

Apple: Wir sind von Heartbleed nicht betroffen

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Die schwere OpenSSL-Sicherheitslücke „Heartbleed“ sorgt im Web seit Tagen für große Aufregung. Schnell kam die Frage auf, ob auch Apple von dem Problem betroffen ist. Das kalifornische Unternehmen sagte gestern in einer Stellungnahme, dass weder die hauseigenen Betriebsysteme OSX und iOS noch die „entscheidenden Webdienste“ vom OpenSSL-Bug betroffen seien – Daten von Apple-Nutzern, die bei Drittanbietern wie Facebook oder Google gespeichert sind, könnten aber trotzdem ausgespäht worden sein.

Der über zwei Jahre alte Fehler „Heartbleed“ in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL gilt schon jetzt als eine der schlimmsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets, da mehr als die Hälfte der Webserver auf der Welt OpenSSL für verschlüsselte Verbindungen verwenden. Heartbleed ermöglicht es Angreifern, bestimmte Teile des Arbeitsspeichers von Servern auszulesen und sensible Nutzerdaten wie Namen oder Passwörter zu ergattern.

Zudem waren wohl auch die geheimen Schlüssel diverser SSL-Server sichtbar – Betrüger können sich damit gegenüber Nutzern als eben diese, eigentlichen sicheren, Server ausgeben. Nicht nur für Online-Banking wäre das im Missbrauchsfall eine Katastrophe in schier grenzenlosem Ausmaß. Ebenso denkbar sind gefälschte Programm-Aktualisierungen über die Autoupdate-Funktion einer Software, die OpenSSL benutzt.

Der Fehler ist inzwischen zwar behoben, konnte aber mehr als zwei Jahre ausgenutzt werden – zudem ist unklar, wie lange die einzelnen Anbieter für die Softwareaktualisierung ihrer Server benötigen. Daher sollten Nutzer schnellstens ihre Passwörter bei Webdiensten wie Google, Facebook oder Yahoo ändern, um einen Missbrauch der vielleicht gestohlenen Daten zu verhindern. Mashable hat bereits bei diversen Unternehmen bzgl. des OpenSSL-Bugs angefragt und anhand dessen eine Liste darüber erstellt, wer betroffen ist und wer nicht .
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Mittwoch, 9. April 2014

USA: Amazon überholt Apple im kommerziellen Videostreaming

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Über das Apple TV kann man Videos online ausleihen oder kaufen und per Stream anschauen; ähnliche Angebote gibt es auch von anderen Unternehmen. Einer Untersuchung von Qwilt zufolge rutschte der Apple-Dienst in puncto Streaming-Traffic im März 2014 auf Platz 5 ab, da Amazon mit seinem neuen Streaming-Dienst Amazon Instant Video einen deutlichen Datenverkehrsaufschwung von 94% seit März letzten Jahres erfuhr. US-Marktführer bleiben allerdings weiterhin Netflix und YouTube. Hulu rutschte ebenfalls hinter Amazon auf Platz 4. Der in Deutschland bekannte Dienst Watchever spielt in den USA keine Rolle.

Bild von http://data.mactechnews.de/468389.jpg

Da sich die Untersuchung allerdings auf die Rolle Amazons konzentriert, kann man zu den anderen Diensten keine konkreten Zahlen oder Entwicklungen herauslesen. Ebenfalls ist unklar, wie die Autoren den Traffic eines Apple TVs gemessen haben. Amazon verkündete unterdessen in einer Pressemitteilung das Übertreffen der beiden Konkurrenten Apple und Hulu unter Berufung auf diese Untersuchung. Kürzlich kündigte das Unternehmen mit dem Fire TV einen direkten Konkurrenten für das Apple TV an.
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Dienstag, 8. April 2014

EuGH kippt Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung

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In einer Reaktion auf die Terroranschlägen von Madrid (2004) und London (2005) erließ die EU-Kommission eine Richtlinie mit der Nummer 2006/24/EG, die die Mitgliedstaaten zur anlasslosen Speicherung aller Verbindungsdaten wie Telefongesprächen, Internetsessions oder E-Mail-Kontakten verpflichtete. In Deutschland wurde sie 2008 eingeführt, aber 2010 durch das Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt, da sie gegen das Fernmeldegeheimnis verstößt.

Jetzt hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) durch Vorlage der Verfassungsgerichte von Irland und Österreich entschieden, dass die gesamte EU-Richtlinie gegen die Charta der Grundrechte der Europäischen Union verstößt. Damit ist sie als von Beginn an unwirksam zu betrachten; die Verpflichtung zur Einführung von Vorratsdatenspeicherung entfällt somit.

Nichtsdestotrotz entschied der EuGH - wie damals bereits das Bundesverfassungsgericht - dass Datenspeicherung grundsätzlich legitim sei. Eine neue Richtlinie, die dann in nationales Recht umgewandelt werden muss, ist somit weiterhin möglich. Sie müsste allerdings den Vorgaben des heutigen Urteils folgen: Erstens darf der staatliche Zugang zu diesen Daten nur bei schweren Straftaten erfolgen und muss einer gerichtlichen Kontrolle unterliegen. Zweitens muss die Dauer der Speicherung genauer geregelt werden. Bisher war die Dauer auf mindestens 6 Monate und höchstens 2 Jahre beschränkt. Drittens müssten Missbrauchsrisiken bei den speichernden Telefonunternehmen wirksamer bekämpft und viertens dürften die Daten nur innerhalb der EU gespeichert werden.

Bundesjustizminister Maas (SPD) hält durch das Urteil einen deutschen Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung, wie ihn der Koalitionsvertrag vorsieht, für unnötig. Bundesinnenminister de Maizière (CDU) dagegen sieht weiterhin die Notwendigkeit zu einer Neuregelung.
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Montag, 7. April 2014

Steve Wozniak bietet sich bei Apple an und kritisiert Steve Jobs

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Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat sich in einem Interview überraschend eindeutig zu seinen beruflichen Absichten im Zusammenhang mit Apple geäußert: „Wenn ich den Eindruck hätte, ich könnte bei Apple wieder eine ausschlaggebende Rolle spielen, wäre ich gerne wieder dabei.“ Er sei dem Unternehmen gegenüber nie illoyal gewesen, auch wenn er immer mal wieder kritisch über einzelne Produkte spricht. Apple sei „die Firma meines Lebens.“ Wozniak ist trotz seines Rückzugs vom kalifornischen Unternehmen in den 1980ern offiziell immer noch Mitarbeiter von Apple und bezieht laut eigenen Angaben „das niedrigste Gehalt“.

„The Woz“ äußerte sich zudem wiederholt kritisch über die seiner Meinung nach oft überhöhte Darstellung des früheren Apple-CEOs Steve Jobs: „Vieles, was über mich, Steve und Apple erzählt wird, ist falsch.“ Zum Beispiel „dass wir die ersten Apple-Computer gemeinsam entwickelt hätten. Ich habe sie alleine konzipiert. Ich habe das ja alles mal in meiner Autobiografie beschrieben.“

Über seine Arbeit am Apple II, der fast 10 Jahre der Umsatzbringer für Apple war, sagt Wozniak: „Ich wollte die Technologie so entwickeln, dass sich jeder Mensch einen eigenen Computer leisten konnte. Aber Steve Jobs schwebte dabei nicht als Eingebung über mir. Er hatte ja keinerlei technische Arbeit geleistet. Nachdem ich mich immer mehr zurückgezogen hatte, hat er es zwar versucht – er entwickelte den Apple III, dann den Apple-Lisa-Computer, der viel zu teuer war. Das waren alles Fehlschläge. Seine Umsetzungskompetenz war armselig, er legte falsche Kostenkalkulationen zugrunde.“ Jobs habe erst nach der Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 die Reife besessen, ein Unternehmen zu leiten, so Wozniak.
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Mittwoch, 26. März 2014

Bald dunkelhäutige Emoji-Charaktere?

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Viele Menschen benutzen Emojis in ihren Textnachrichten, um ihnen damit einen Unterton, eine zugehörige Miene oder einfach eine Verschönerung zu verleihen. Apple stellt dafür eine Vielzahl von Charakteren zur Verfügung, von klassischen Emoticons über Tiere, Symbole bis hin zu Gesichtern. Immer wieder kommt Kritik daran auf, dass sämtliche Gesichter hellhäutig sind; selbst die Finger-Icons, die in eine Richtung zeigen, sind hell. Ein Ostasiate dagegen existiert bereits unter den Emoji-Charakteren. In den USA leben etwa 40 Millionen Afroamerikaner.

Eine Anfrage an Apple von MTV Act hatte die Zusicherung zur Folge, dass Apple größere Vielfalt im Emoji-Set anstrebe. Dabei müsse man allerdings mit dem Unicode Consortium zusammen arbeiten, denn die Emojis sollen plattformübergreifend gleich angezeigt werden, was am besten über eine Einbeziehung der Schriftzeichen-Standards erreicht werde. Ein Zieldatum oder konkrete Themen für die Erweiterung wurden nicht genannt. Neben einer Hinzunahme dunkelhäutiger Emojis wäre noch eine Vielzahl weiterer Gruppen denkbar, etwa Indianer, Kopftuchträgerinnen, Vollbartträger oder bestimmte Berufsgruppen. Die Liste ließe sich noch ewig fortsetzen, wenn man alle Möglichkeiten in das Emoji-Set integrieren wollte. Mit iOS 6 erhielten die Emojis bereits eine Erweiterung: ein lesbisches und ein schwules Pärchen.
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Dienstag, 25. März 2014

Video zeigt Abrissarbeiten für den neuen Apple Campus

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Die Arbeiten am neuen Apple Campus sind in vollem Gange und Apple hat bereits einen Großteil der alten Gebäude abgerissen. Grundstück und Bauten des Geländes stammten von HP, Apple übernahm allerdings die Anlage, um dort das neue Hauptquartier zu errichten und bis zu 14.000 Mitarbeitern Platz zu bieten. Ein Video zeigt jetzt Eindrücke von den Abrissarbeiten. Der Ursprung des Videos ist nicht bekannt, es handelt sich aber um offizielles Videomaterial, das intern bei Apple zirkuliert.

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Donnerstag, 20. März 2014

Spielt Christian Bale Steve Jobs?

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Nachdem der Independent-Film "Jobs" mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle auf wenig Gegenliebe bei den Zuschauern stieß, ruhen die Hoffnungen auf Drehbuch-Autor Aaron Sorkin sowie (dem wahrscheinlichen) Regisseur David Fincher. Der Film wird nicht das ganze Leben des Apple-Mitgründers Steve Jobs erzählen, stattdessen rücken drei wesentliche Wegmarken in den Fokus. Zum einen soll die Vorstellung des ersten Macintosh im Jahr 1984 und zum anderen die Vorstellung des ersten iPod im Jahr 2001 zu sehen sein. Darüber hinaus will Sorkin aber auch die Entwicklung des NeXT-Computers thematisieren, der erstmals 1988 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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War bislang noch nicht bekannt, wer die Rolle des Steve Jobs übernimmt, so gibt es nun ernstzunehmende Hinweise. Angeblich möchte der Regisseur David Fincher den bekannten Schauspieler Christian Bale gewinnen und ihm die Hauptrolle angedeihen lassen. Vom Batman-Darsteller Bale gab es bislang noch keinerlei Stellungnahme, die Filmemacher scheinen es aber ernst zu meinen. Angeblich sei Fincher nur zur Übernahme der Regie bereit, wenn Christian Bale zusage und als Hauptdarsteller zur Verfügung sehe.
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Dienstag, 18. März 2014

Allison Johnson spricht über Steve Jobs Marketing-Philosophie

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Allison Johnson arbeitete von 2005 bis 2011 als Vice President of Worldwide Marketing bei Apple. In diese Zeit fallen bedeutende Innovationen der Apple-Geschichte wie das erste iPhone und das erste iPad. Auf der 99U-Konferenz von Behance gab sie kürzlich ein Interview, in dem sie über ihre Zeit bei Apple und über Steve Jobs’ Ansichten über Marketing und seine Verbundenheit mit Apple sprach.

Die Worte „Marketing“ und „Branding“ hörte der ehemalige Apple-Chef offensichtlich nicht gerne. Laut Johnson klangen sie für ihn zu sehr nach Verkaufswerbung, wohingegen er seine Marketing-Strategie lieber als „unterrichten, was ein Gerät kann“ als „verkaufen“ ansah. Seine Auftritte bei Produktvorstellungen habe er dementsprechend gestaltet und sehr genossen. Wichtig war ihm das Thema Geheimhaltung: Erst ein fertiges Produkt solle offiziell vorgestellt und auf den Markt gebracht werden. Darin sieht Johnson einen großen Unterschied zum Konkurrenten Google, der »Beta-Produkte« wie Google Glass verkaufe, um es anhand von Kundenrückmeldungen zu optimieren.

Anhand von zwei Anekdoten verdeutlichte Johnson die emotionale Verbundenheit von Jobs mit seiner Firma. Im Positiven sei es sein Glücksgefühl beim Release der Beatles auf iTunes. Dieser war deswegen so bedeutend für ihn, weil die von ihm sehr bewunderte Boy-Band der 1960er Jahre einen jahrelangen Markenrechtsstreit mit seiner Firma um die Marke „Apple“ führte. Im Negativen habe Jobs’ Leidenschaft zu einer Niedergeschlagenheit im Rahmen der »Antennagate« genannten Kritik am iPhone 4 geführt. Die vierte iPhone-Generation hatte seine Antenne im Gehäuserand; wurde dieses beim normalen Halten von der Hand abgedeckt, konnte das zu Empfangsschwierigkeiten führen. Dieser Konstruktionsfehler hatte ebenfalls Rechtsstreitigkeiten zur Folge.

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Montag, 3. März 2014

Tim Cook im Profil: Haunted Empire - Apple After Steve Jobs

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Bald drei Jahre ist Tim Cook bei Apple als CEO tätig, nachdem Apple-Mitbegründer Steve Jobs an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben war. Die Ernennung kam nicht überraschend, musste Cook in den Jahren zuvor bereits immer wieder die Rolle des CEO mit übernehmen, wenn Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen eine Pause benötigte. Allerdings war Cook für Mitarbeiter, Investoren, Medien und Kunden ein relativ unbeschriebenes Blatt. In den vergangenen Jahren zeichnete sich aber bereits ab, dass Tim Cook in vielen Dingen einen Gegenpol zu Steve Jobs darstellt. Er ließ Apple soziale Verantwortung in Form von Spendeninitiativen übernehmen, gab häufiger Interviews und zeigte sich insgesamt auskunftsfreudiger, wenn es um Apples zukünftige Produkte und Strategie ging.

Dennoch bleibt Tim Cook auf gewisse Weise ein Mysterium, welches das bald erscheinende Buch "Haunted Empire: Apple After Steve Jobs" etwas lüften dürfte. Niemand soll mit Cook eng befreundet gewesen sein, der in Robertsdale, Alabama den Großteil seiner Kindheit und Jugend verbrachte. Nach seinem Studium an der Auburn University begann er seine Karriere bei IBM. In dieser Zeit konnte er einen Master of Business Administration an der Duke University abschließen und verließ schließlich IBM. Stattdessen sorgte er für eine Umsatzverdoppelung beim Computer-Händler Intelligent Electronics, bevor er von Compaq als COO angeworben wurde. Obwohl Apple 1998 noch sehr angeschlagen war, konnte man Tim Cook als COO (Chief Operating Officer) an Bord holen. Er gestaltete in den Folgejahren die Produktion effizienter und sorgte für ein energischeres Auftreten gegenüber Zulieferern.

Obwohl Cook sehr verschlossen sein soll, kann das Buch auch einige Details aus dem Privatleben zusammentragen. So gönnt er sich wenig Freizeit, besucht aber regelmäßig ein Fitness-Center, fährt leidenschaftlich gerne Fahrrad und klettert an Felsen empor. Im Urlaub ist er meist in einem der US-amerikanischen Nationalparks anzutreffen. Darüber hinaus ist er für wohltätige Zwecke engagiert. Er verschenkt sein Lufthansa Meilenkonto, arbeitet zu Thanksgiving in einer Suppenküche oder sammelt auf verschiedenen Veranstaltungen Spenden für gute Zwecke ein. Hier unterstützt er insbesondere Betroffene von Multiple Sklerose, nachdem er sich durch eine Fehldiagnose intensiv mit der Nervenerkrankung beschäftigt hatte.

Das Buch "Haunted Empire: Apple After Steve Jobs" erscheint am 18. März und lässt sich bereits jetzt zum Preis ab 12,95 Euro vorbestellen. (Amazon: )
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Donnerstag, 27. Februar 2014

Wird David Fincher Regisseur von Sonys "Steve Jobs"-Film?

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Regisseur David Fincher hat sich in Hollywood bereits einen Namen gemacht und kann zahlreiche Preise und Nominierungen für seine Filme von "Alien 3" über "Fight Club" bis hin zu "The Social Network" vorweisen. Nun heißt es in Medienberichten, dass sich David Fincher in Verhandlungen mit Sony Pictures befindet, um vielleicht die Regie des auf der offiziellen Biografie beruhenden "Steve Jobs"-Films zu führen. Sollten die Verhandlungen gelingen, würden alle an "The Social Network" beteiligten Personen vom Drehbuch-Autor Aaron Sorkin bis hin zum Produzenten Scott Rudin auch beim Jobs-Film involviert sein.

Aaron Sorkin hatte aber angedeutet, dass der Film über "Steve Jobs" anders strukturiert sein wird als "The Social Network", das vom Aufstieg Facebooks und Mark Zuckerbergs handelt. So will Sorkin beim "Steve Jobs"-Film drei Schlüsselszenen aus dem Leben des Apple-Mitbegründers hervorheben. Zum einen soll die Vorstellung des ersten Macintosh im Jahr 1984 und zum anderen die Vorstellung des ersten iPod im Jahr 2001 zu sehen sein. Darüber hinaus will Sorkin aber auch die Entwicklung des NeXT-Computers thematisieren, der erstmals 1988 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Bild von http://data.mactechnews.de/466511.jpg

Ob nun David Fincher die Regie führen wird, hängt vor allem davon ab, ob ihm das Drehbuch zusagt. Laut Hollywood Reporter soll Fincher sehr wählerisch bei der Wahl seiner Filmprojekte sein und auch schon mal eine Pause von mehreren Jahren einlegen, wenn sich kein passendes Projekt findet.
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Montag, 24. Februar 2014

Steve Jobs wäre heute 59 Jahre alt geworden

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Der im Herbst 2011 verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs wäre heute 59 Jahre alt geworden. Am 24. Februar 1955 wurde Steve Jobs in San Francisco als Sohn von Joanne Schieble und Abdulfattah Jandali geboren, aber bereits kurz darauf von Paul Jobs und Clara Jobs adoptiert. Schon früh entwickelt Jobs sein Interesse für die damals noch am Anfang stehende Computer-Technik, in deren Zuge er Steve Wozniak traf und schließlich am 1. April 1976 Apple Computer Inc. gründete.

Nach anfänglichen Erfolgen verließ Jobs aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem übrigen Management das Unternehmen und baute in den folgenden Jahren das Animationsstudio Pixar sowie den Computerhersteller NeXT auf. Nachdem NeXT von Apple übernommen wurde, befand sich Steve Jobs nach einigem Zögern wieder an der Spitze des damals angeschlagenen Unternehmens. Jobs verschlankte die Modellpalette, trennte sich von wenig erfolgsversprechenden Entwicklungen und führte Apple wieder auf den Erfolgsweg zurück.


2003 wurde bei Steve Jobs Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In den Folgejahren legte Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen längere Pausen ein, in denen Apples aktueller CEO Tim Cook stellvertretend die Geschicke von Apple leitete. Im August 2011 trat Jobs schließlich den Chefposten an Tim Cook ab und trat auf der Keynote zum iPhone 4S auch nicht mehr auf. Sein letzter offizieller Auftritt war die Ansprache vor dem Stadtrat Cupertinos (7.6.2011), um Apples Neubaupläne des Campus zu genehmigen. Zuvor hatte er auf der WWDC 2011 seine letzte Bühnenpräsentation gegeben und iCloud vorgestellt.
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Freitag, 21. Februar 2014

Jonathan Ive hatte beinahe sein Design-Studium aufgegeben

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Die Arbeit von Jonathan Ive fällt jedem sofort ins Auge, der ein Apple-Gerät sieht. Der in London geborene Jonathan Ive ist seit 1992 bei Apple und bekam nach der Rückkehr von Steve Jobs zu Apple besonderes Vertrauen ausgesprochen. Das Design der Apple-Produkte ist seitdem maßgeblich von Jonathan Ives Ideen geprägt, zu seinem ersten großen und viel beachteten Projekt zählt der erste iMac. Auch das Oberflächen-Design von Software fällt seit etwas mehr als einem Jahr in den Verantwortungsbereich von Jonathan Ive - eine Disziplin, in der ihm allerdings mehr Kritik zuteil wird, als für das Design der Apple-Hardware.

In einem Interview mit dem Telegraph ging der britische Designer Tom Karen auch auf seinen Kollegen Jony Ive ein. Karen habe schon mit Ives Vater gearbeitet, der ein Silberschmied war, später aber Industrie-Design lehrte. Eines Tages wandte sich Ives Vater an Tom Karen, um über seinen Sohn Jonathan zu sprechen. Jony Ive studierte zu dieser Zeit in Newcastle, spielte aber ernsthaft mit dem Gedanken, das Studium aufzugeben und sich nicht mehr mit Industriedesign zu beschäftigen. Karen wurde gebeten, Ive von diesen Plänen abzubringen - erfolgreich, denn Ive schloss sein Studium ab, gründete erst ein eigenes Unternehmen, kam 1992 als Berater zu Apple und wurde 1997 im Alter von 30 Jahren zum "Senior Vice President of Industrial Design".
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Mittwoch, 29. Januar 2014

Apples neue Retail-Chefin wird zur "Dame of the British Empire" ernannt

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Lange musste Apple suchen bis im vergangenen Oktober endlich bekannt gegen wurde, wer den vakanten Posten des Retail-Chefs übernimmt. Die Wahl fiel auf Angela Ahrendts, die als "Senior Vice President of Retail and Online Stores" sowohl für den Retail-Bereich als auch die Online-Stores verantwortlich ist. Angela Ahrendts wurde jetzt eine große Ehre zuteil: Zusammen mit Melinda Gates erhält sie den Titel "Dame of the British Empire" - das weibliche Pendant zum "Sir", wie ihn beispielsweise Apples Chef-Designer Jonathan Ive erhielt. Ahrendts wurde 1960 in Indiana geboren und war fast ihr komplettes Berufsleben lang in der Modebranche tätig. Seit 2006 ist sie CEO der britischen Luxusmarke Burberry, irgendwann in den kommenden Wochen wechselt Ahrendts dann offiziell zu Apple. Von Apple heißt es "this spring", ein genaues Datum ist nicht bekannt.
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Mittwoch, 22. Januar 2014

Schneefräse beschädigt Apples Glaswürfel-Store in New York

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Einer der bekanntesten und auch vom Design her außergewöhnlichsten Apple Stores ist der Glaswürfel in New York. Der Apple Store Fifth Avenue ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr geöffnet und bedient die Kunden seit mehr als fünf Jahren. Dabei zählt Apples Glaswürfel-Store zu einer der häufig fotografierten Attraktionen New Yorks. Beim Würfel handelt es sich genau genommen gar nicht um den Store an sich, sondern um den Eingangsbereich zum unterirdisch gehaltenen Store. Vor zweieinhalb Jahren hatte Apple den Würfel renoviert und von 90 auf nur noch 15 große Glaselemente reduziert. Das Ziel war, die Gestaltung des Würfels und die minimalistische Architektur noch besser zur Geltung kommen zu lassen.

In der vergangenen Nacht kam es jedoch zu einem Unfall. Eine Schneefräse stieß versehentlich in den Glasbau und ließ eines der Glaspanele splittern. Von unten bis oben zieht sich nun ein enges Netz an Sprüngen durch das Glasbauteil, das zwar weiterhin stabil bleibt, allerdings ausgetauscht werden muss. Kostenpunkt für ein Glaspanel ohne Arbeitskosten: Rund 450.000 Dollar. Der Apple Store Fifth Avenue bleibt weiterhin geöffnet; Apple befürchtet wohl nicht, dass sich das Glaspanel in Kürze auflösen und in Tausende Scherben zerspringen könnte.

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