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iOS 14.6: AirTags im „Verloren“-Modus mit neuer Möglichkeit zur Benachrichtigung

Nach dem umfangreichen Update auf iOS 14.5 befindet sich nun iOS 14.6 in der Beta-Phase. Bislang sind kaum neue Features bekannt: Möglicherweise feilt Apple an einer Möglichkeit, die Inhalte von Apple Music in HiFi-Qualität streamen zu können. Wer bereits über AirTags verfügt und einen genauen Blick in die „Wo ist?“-App geworfen hat, ist aber vielleicht über eine Änderung gestoßen, die so manchen Anwender erfreuen dürfte. Diesem steht nun erstmals eine Alternative zur Telefonnummer bereit, wenn er einen Finder um Kontaktaufnahme bittet.


AirTag zeigt Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bei Fund an
Wer AirTags sein Eigen nennt, möchte davon nie Gebrauch machen müssen: Mithilfe des „Verloren“-Modus erhält der Nutzer eine Nachricht auf sein iPhone, sobald Informationen zum Aufenthaltsort vorliegen. Außerdem kann der Anwender seine Telefonnummer für den Finder bereitstellen, um diesem die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Mit iOS 14.6 legt Apple noch einmal nach: Wer Bedenken hat, die Telefonnummer mit anderen Personen zu teilen, kann sich für eine E-Mail-Adresse entscheiden. Diese wird jedem angezeigt, der ein AirTag oder ein anderes Apple-Gerät findet, welches sich im entsprechenden Modus befindet. Allzu viel Flexibilität räumt Cupertino aber nicht ein: So ist es Nutzern nicht möglich, beide Kontaktinformationen einzuspeichern, sodass dem Finder die Wahl überlassen wird.

Weitere Neuerungen
Neben dieser Neuerung arbeitet Apple wohl nur an Kleinigkeiten für das kommende Update: So scheint iOS 14.6 die Apple Card Family in ausgewählten Ländern zu unterstützen – das Unternehmen kündigte die Familienfreigabe für die Kreditkarte noch für den Mai an. Außerdem wird die Podcasts-Anwendung mit einigen Features versehen, um mit dem in Kürze verfügbaren Service Podcasts+ kompatibel zu sein. Wer die Beta-Version nicht installieren möchte, muss sich vermutlich nicht mehr lange gedulden: Mit dem finalen Release von iOS 14.6 ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Kommentare

eiq
eiq11.05.21 10:56
Warum nicht anonym wie bei "Sign in with Apple"?
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birdzilla
birdzilla11.05.21 11:40
Sehr gut mit der AirTag-Alternative „E-Mail“. Hatte mich schon geärgert, dass ich umsonst eine Adresse angelegt habe, die keine Rückschlüsse auf meine Identität zulässt. Bei Festnetznummern kann man auch ohne Eintrag im Telefonbuch auf den Ort schließen und bei Mobilnummern geht ggf. einiges über WhatsApp und Co. Freut mich also, dass Apple noch darauf gekommen ist oder aber drauf gebracht wurde.
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Hotzenplotz2
Hotzenplotz211.05.21 22:06
"Allzu viel Flexibilität räumt Cupertino aber nicht ein: So ist es Nutzern nicht möglich, beide Kontaktinformationen einzuspeichern, sodass dem Finder die Wahl überlassen wird." ????

sollte wohl heißen:
... sodass dem Nutzer die Wahl überlassen wird, sich entweder für die eMail oder Telefonnummer zu entscheiden.
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ruphi12.05.21 00:28
Hotzenplotz2
"Allzu viel Flexibilität räumt Cupertino aber nicht ein: So ist es Nutzern nicht möglich, beide Kontaktinformationen einzuspeichern, sodass dem Finder die Wahl überlassen wird." ????

sollte wohl heißen:
... sodass dem Nutzer die Wahl überlassen wird, sich entweder für die eMail oder Telefonnummer zu entscheiden.
Ähm, ich glaube du hast die Nachricht einfach nicht verstanden..
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birdzilla
birdzilla12.05.21 09:55
Hotzenplotz2
"Allzu viel Flexibilität räumt Cupertino aber nicht ein: So ist es Nutzern nicht möglich, beide Kontaktinformationen einzuspeichern, sodass dem Finder die Wahl überlassen wird." ????

sollte wohl heißen:
... sodass dem Nutzer die Wahl überlassen wird, sich entweder für die eMail oder Telefonnummer zu entscheiden.

Kann man so oder so verstehen: Der Nutzer muss sich entscheiden, was er hinterlegt und somit hat der Finder nicht die Wahl der Kontaktaufnahme. Der Finder kann also nur über den vom Nutzer hinterlegten Weg kontaktieren.
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