Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Musikvideo: iPhone 11 Pro setzt "Stupid Love" von Lady Gaga monumental in Szene

Wenn es noch eines Beweises für die Video-Qualitäten des iPhone 11 Pro bedurft hätte, spätestens seit heute liegt er vor: Das Musikvideo zu Lady Gagas neuer Single "Stupid Love" wurde mit einem solchen Smartphone aus Cupertino gedreht. Das Ergebnis überzeugt sowohl Fans als auch Fachpresse.


Außerirdische Tribal-Queen im rosafarbenen Bikini
Lady Gaga hat es wieder getan: Die – neben Madonna - wohl wandlungsfähigste Pop-Künstlerin der Gegenwart erfindet ihr Aussehen und ihren Stil im Musikvideo zur neuen Single "Stupid Love" einmal mehr völlig neu. Nach der Mitwirkung am Film "A Star Is Born" und dem darin enthaltenen Balladen-Duett "Shallow" mit Bradley Cooper präsentiert sie sich jetzt als außerirdische Tribal-Queen - einmal im rosafarbenen Bikini und dann wieder in einem spacigen hautengen Outfit.


Rockig angehauchte Popnummer
Das Musikvideo zu "Stupid Love", einer rockig angehauchten Popnummer mit treibenden Rhythmen, hat Regisseur Daniel Askill in Szene gesetzt. Zum Einsatz kam beim Dreh allerdings keine teure Kamera-Ausrüstung, sondern ein iPhone 11 Pro. Das wird im Text zum Video, welches heute auf YouTube veröffentlicht wurde, ausdrücklich erwähnt. Dem fertigen Clip ist an keiner Stelle anzumerken, dass er "nur" mit einem Smartphone aufgenommen wurde, was die Leistungsfähigkeit von Apples Flaggschiff einmal mehr unterstreicht.

Fans und Fachpresse sind begeistert
Die Fachpresse zeigt sich angetan von Lady Gagas neuestem Werk, vor allem das Video wird in den höchsten Tönen gelobt. Billboard beschreibt den Clip unter anderem mit den Worten "intergalactic" und "epic". Auch die Fans der New Yorker Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, sind begeistert. Auf Twitter stieg "Stupid Love" in den vergangenen Stunden zu einem der am häufigsten diskutierten Themen auf. Auf YouTube wurde das Musikvideo kurz nach dem Erscheinen bereits gut 1,3 Millionen Mal abgerufen – Tendenz stark steigend. Abzuwarten bleibt, ob Lady Gaga mit dem neuen Musikvideo einen Trend begründet und in Zukunft weitere Künstler, Produzenten und Regisseure auf iPhones zurückgreifen, um derartige Videoclips in Szene zu setzen.

Kommentare

eastmac
eastmac28.02.20 14:52
Ich bin zu alt dafür, mir gefällt der gar nicht. ;(
+7
Zerojojo28.02.20 16:13
Das ist weit mehr als nur ein dahergeschludertes Musikvideo, wo drei Minuten lang gezappelt wird, als wäre ein Elektroschocker ins knappe Höschen reingetackert. Es ist eine sinnliche Meditation darüber, was es in der heutigen Gesellschaft noch bedeutet, ein Mensch zu sein. Perfekt verkörpert wird die Angst, nicht reinzupassen, von der stets steigenden Taktung überrollt zu werden (siehe 1:50, als Lady Gaga sich alleine zwischen den Gruppen wiegt wie eine Tulpe im Sturm, die nicht weiß, wie sie die an ihr zehrenden Kräfte bändigt). Wir kämpfen um Zugehörigkeit und Anerkennung (siehe 2:04), um uns dann in der Uniformität doch wieder einsam zu fühlen. Erinnert an das frühe Schaffen von Fritz Lang und Terrence Malick.
Ein stilles Kleinod von einem Meisterwerk. Dass ein iPhone dessen Werden beiwohnen durfte sollte für Apple eine große Ehre sein.
+14
Mecki
Mecki28.02.20 16:34
einer rockig angehauchten Popnummer
Unter "rockig" verstehe ich was anderes. Das Elektropop in Reinkultur für mich. Keine schlechte Nummer, aber nicht wirklich innovativ, klingt wie aus den Resten vergangener Kunstwerke zusammengeschnitten.

Und das Video... naja, Musikvideos waren nie so das meine. Sie lenken vom eingeschlichen Kunstwerk ab und wenn der Song ohne Video nichts taugt dann taugt er auch nicht mit Video. Was mich an diesem Video etwas stört ist, dass man genau erkennen kann, wann etwas im Freien und wann im Studio gedreht wurde. Und zwar am Licht (Lichtstärke, Lichtrichtung, Ausleuchtung der Personen, Schattenwurf am Boden). Mischt man Freiszenen mit Studioszenen, dann muss man versuchen beides male in etwa gleiche Lichtverhältnisse herzustellen, sonst zerstört das die Illusion.
-1
ruphi28.02.20 17:46
Zerojojo
Das ist weit mehr als nur ein dahergeschludertes Musikvideo, wo drei Minuten lang gezappelt wird, als wäre ein Elektroschocker ins knappe Höschen reingetackert. Es ist eine sinnliche Meditation darüber, was es in der heutigen Gesellschaft noch bedeutet, ein Mensch zu sein. Perfekt verkörpert wird die Angst, nicht reinzupassen, von der stets steigenden Taktung überrollt zu werden (siehe 1:50, als Lady Gaga sich alleine zwischen den Gruppen wiegt wie eine Tulpe im Sturm, die nicht weiß, wie sie die an ihr zehrenden Kräfte bändigt). Wir kämpfen um Zugehörigkeit und Anerkennung (siehe 2:04), um uns dann in der Uniformität doch wieder einsam zu fühlen. Erinnert an das frühe Schaffen von Fritz Lang und Terrence Malick.
Ein stilles Kleinod von einem Meisterwerk. Dass ein iPhone dessen Werden beiwohnen durfte sollte für Apple eine große Ehre sein.
😂 made my day
+5
depeche101mode28.02.20 17:56
Hmm, ist auch nicht meins.... ich stamme aus einer anderen Zeit, wobei ich für neues offen bin, was allerdings nicht aus dem mainstream kommt...
0
Eventus
Eventus28.02.20 19:41
Wir schreiben das Jahr 2020 … und das Video sieht aus wie Aussenteams in Star Trek: The Original Series auf Planetenkulissen aus Pappe.
Live long and prosper! 🖖
+5
DogsChief
DogsChief28.02.20 19:51
Ich erinnere mich an einen sehr schönen Thread zum Thema "Musik" hier im Forum Lady Gaga war - glaube ich - nicht dabei

Hier:
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
0
globalls
globalls28.02.20 21:36
wette, wenn ich das mit meinem iPXs aufgenommen hätte, wär das auch keinem aufgefallen.
Gottseidank muß ich mir solche Videos nicht ständig ansehen.

und ja, wie Eventus schreibt:
Eventus
Wir schreiben das Jahr 2020 … und das Video sieht aus wie Aussenteams in Star Trek: The Original Series auf Planetenkulissen aus Pappe.
das ist mir auch gleich aufgefallen!
Muss ich denn alles selber machen?
0
RyanTedder28.02.20 21:40
Ich verstehe nicht was der Musikgeschmack mit dem Jahrgang zu tun hat. Ich bin mit 80er und 90er Musik aufgewachsen und kann mir das kaum noch anhören. Ich bin froh das aktuelle Musik soviel frischen Wind bringt, nur bekommt das keiner mit wenn man nur Radio hört. Die waren Perlen sind halt nicht in den Charts, wobei die Charts deswegen nicht automatisch schlecht sind. Man sollte sich aber auch mal die Genre Charts und Neuerscheinungen regelmäßig anschauen.

Ich finde das neue Lied samt Video ebenfalls gut, obwohl ich absolut kein Gaga Fan bin. Muss ich auch nicht, jeder Künstler hat mal einen Glücksgriff.
Mich würde ja interessieren mit welcher Ausrüstung gefilmt wurde, denn mit den Standart Objektiven war der Lensflare sicherlich nicht möglich.
+2
Alebron
Alebron28.02.20 21:49
Ich höre ziemlich unterschiedliche Musik, von Hammerfall bis... ja, auch Lady Gaga. Dieses Lied finde ich aber eher schwach und würde nicht in meine Playlist kommen.
Telephone und Applause finde ich viel besser als Song, die schaffen es auch in meine Playlist, zwischen Billy Idol und Black Sabbath
0
FlyingSloth
FlyingSloth28.02.20 22:06
Was da als Video besonders sein soll ist mir ein Rätsel. Alle Berghintergründe sind Matte Paintings aus dem Rechner und die Tänzer sind vor grün aufgenommen und eher schlecht als Recht gekeyed. Die Verbindung der 2 Elemente ist auch alles andere als homogen und lässt den Key sofort erkennen. Wahrscheinlich auch deswegen, weil das Videomaterial eines iPhones kompressionsbedingt wirklich nicht fürs Keying gedacht ist.
Fly it like you stole it...
0
Hot Mac
Hot Mac29.02.20 08:32
Chapeau!
Das ist schon sehr gut gemacht.
Was man mit einem »Handy« anstellen kann ...
Filme wie »Blair Witch Project« hätten heutzutage keine Chance mehr, Kultstatus zu erreichen.

Geschmack ist keine Frage des Alters und Musik ist sowieso zeitlos.
Die Gaga ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, verfügt aber über ein Talent, das den populären Hupfdohlen abgeht.
+1
stepa9929.02.20 17:46
Musikgeschmack beiseite. Der Clip mit einem iPhone gedreht begeistert umso mehr.

Für sowas war früher eine sauteure Videoausrüstung nötig
0
Mr BeOS
Mr BeOS29.02.20 18:19
Ich denke mal, dass der Plot so gewählt wurde, dass es relativ einfach war mit einem Smartphone dieses Video aufzunehmen.
Erinnert mich an Videos aus dem Rockbereich, wo auf die Band draufgehalten wird, welche wieder und wieder den gewünschten Titel wiederholt und man ein paar verschiedene Einstellungen nimmt, daraus dann das Musikvideo macht.

Ist nett in Bezug auf bewegte Bilder, aber nicht wirklich innovativ oder inspiriert, da zumeist der Inhalt des Textes, so er denn eine Botschaft hat, nicht unterstützt wird.
Musik lehnt an 80er an mit ein wenig “Mad Max“ Optik (auf ulkige Art und Weise).

Was Lady Gaga betrifft, ist sie nicht unbedingt in meiner Musiksammlung zu finden, ich empfinde sie aber sehr wohl als herausragende Künstlerin, die weiß was sie will und in der Lage ist, das dann auch umzusetzen.
Nicht gleich klingen wollend wie anderes, was zur gleichen Zeit stattfindet, vielmehr mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, einen Klang abzuliefern, der im Moment der VÖ anders ist. - Um mit der Partei zu sprechen - Lady Gaga, denn sie ist sehr gut.

stepa99
Was die Ausrüstungsanforderungen betrifft, kenne ich einige Leute, die schon lange mit Spiegelreflexkameras Musikvideos gemacht haben.
Lange durchgehende Sequenzen werden meist nicht gemacht, da im Schnitt der Film entsteht.
http://www.youtube.com/watch?v=ggCODBIfWKY ..... “Bier trinkt das Volk!“ - Macht Claus Nitzer alkoholfrei
+1
eyeofthestorm03.03.20 20:43
Hot Mac
Chapeau!
Das ist schon sehr gut gemacht.

Das Video? Ein Apple Marketing Deal mit einem unwürdigem Video. Apple hätte mit Sofi Tukker arbeiten sollen, müssen, unbedingt! Aber man wollte nicht. Ich habs vorgeschlagen! Vergeblich, wie man sieht. Wird trotzdem den Erfolg haben, Apple gewinnt immer
0
eyeofthestorm03.03.20 20:48
Mr BeOS

Was die Ausrüstungsanforderungen betrifft, kenne ich einige Leute, die schon lange mit Spiegelreflexkameras Musikvideos gemacht haben.
Lange durchgehende Sequenzen werden meist nicht gemacht, da im Schnitt der Film entsteht.

Nachdem die RED den Lüfter auch schnell anschmiss, konnte und kann man ebenso mit DSLR oder DSLM drehen. Warum auch nicht? Geht selbst mit einem iPhone, wenn das Licht gut gesetzt ist. Frag Gaga!
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.