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Bloomberg: iOS 27 mit vielen Aufräumarbeiten – "Code Cleanup" für Performance und Stabilität

Hier den Code anpassen, dort etwas hinzufügen, an anderer Stelle etwas ersetzen, ohne aber anschließend aufzuräumen – über die Jahre können sich so nutzlose Altlasten im Projekt ansammeln, die unter Umständen sogar unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Für iOS 27 (und natürlich auch macOS 27) hat Apple laut Bloomberg die Entscheidung getroffen, sich genau dieser Problematik anzunehmen. Nachdem es über lange Zeit hinweg immer deutlichere Beschwerden aus den Entwicklerteams gab, keine Zeit für Aufräumen und Fehlerbehebungen eingeräumt zu bekommen, soll es beim nächsten Major Release anders laufen.


Code-Aufräumen als eines der wichtigsten Ziele
Wie schon mehrfach berichtet, will Apple mit den nächsten Major Releases nur ein großes Thema hinsichtlich neuer Features in den Mittelpunkt stellen. Die tiefe Integration der neuen Siri-Generation bzw. Gemini-basierter Modelle zählt als wichtigstes Projekt. Abgesehen davon werde man jedoch das Projekt "Code Cleanup" mit Nachdruck verfolgen: Alten Code finden und beseitigen, um Performanceproblemen, Bugs und beeinträchtigter Akkulaufzeit zu entgegnen. Den zunehmend häufig zu hörenden Kritikpunkt bezüglich schlechterer allgemeiner Softwarequalität scheint man somit wahrgenommen zu haben und nimmt ihn ernst.

Performance, Stabilität, Akkulaufzeit
Bessere Performance sei jedoch nicht nur durch die genannten Aufräumarbeiten, sondern auch durch Aktualisierungen von Apps geplant. Vor allem solche Programme, die schon etwas mehr Zeit auf dem Buckel haben, sollen Optimierungen erhalten. Ein wichtiges Ziel lautet dabei, allen Geräten mehr Akkulaufzeit zu ermöglichen – und zugleich Nutzern das Gefühl zu geben, dass alles geschmeidiger und reibungsloser läuft. Im vergangenen Monat hatte Mark Gurman berichtet, der Fokus liege zwar nicht mehr auf der Entwicklung eines "Snow Tahoe" analog zu Snow Leopard – dennoch widme man sich wesentlich stärker Aspekten, die in den letzten Jahren wohl zu kurz kamen.

Kommentare

Gusch16.02.26 10:01
Weniger Feature-Druck, mehr Fokus auf Qualität klingt jedenfalls nach einer sinnvollen Priorisierung. Guter und eigentlich überfälliger Schritt.

Neue Features sind schön, aber Performance, Stabilität und Akkulaufzeit merkt man im Alltag sofort. Wenn Apple hier wirklich aufräumt statt nur drüberzupatchen, profitieren wir doch alle.
+19
claudiusw
claudiusw16.02.26 10:13
Das Problem mit der "Aufräum-Release" ist, dass Mac User mit einem Intel iMac 27" bei der "unaufgeräumten" Verion 26.x zurückbleiben, da lt. Apple Version 26.x die letzte Version für die Intel Macs sein soll. Als Besitzer eines Intel iMac 27" habe ich deshalb beschlossen bei Version 15.7 (Sequoia) zu verbleiben. Allein der Verlust des Lauchpads in macos 26, dass ich sehr oft nutze, bringt mich nicht dazu auf macos 26 umzusteigen.
You can­not cre­ate good ty­pog­ra­phy with Arial.
-4
Gummibando16.02.26 10:14
Das Gleiche bitte auch für den Mac.
Snow macOS 27.
-2
Stefanie Ramroth16.02.26 10:31
Auch hinsichtlich Speicherhunger dürften die Versionen einiges an Overhead mitbringen.
Dass die Betas teilweise auch Macs mit großzügiger RAM Ausstattung ins Paging bringen ist wenig überraschend.
Aber auch die Releases sind nicht sparsam mit dem teuren Apple-Memory.
+4
esc
esc16.02.26 10:31
Ich glaube das wünschen sich hier die meisten seit Jahren
+16
MetallSnake
MetallSnake16.02.26 10:43
Gummibando
Das Gleiche bitte auch für den Mac.
Snow macOS 27.
Immer diese Leute die nur die Überschrift aber nicht den Artikel lesen und trotzdem kommentieren 🙄
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+17
zinne
zinne16.02.26 10:43
Ach, das heisst es doch jedes Mal …und dann doch nicht, weil irgendwas mit KI.
+6
MLOS16.02.26 10:59
Hatten wir ja schonmal bei iOS 12. Und seither nicht mehr. Wenn das also mit den 27er Versionen kommt, hätte man eine schöne stabilere Version und danach geht der Zirkus wieder vor vorne los, wenn es gleich wie in der Vergangenheit läuft.
Performance, Stabilität und Qualität war mal das Merkmal von Apple Software. Das sollte der Standard für jede neue Version sein. Neue Features können ja auch gemächlich eingeführt werden.
Ich habe zudem das Gefühl, dass in den letzten Jahren so viele Features dazugekommen sind, die die Systeme unnötig aufgebläht haben. Früher war es so, dass Apple Features nur dann implementiert hat, wenn sie wirklich einen Mehrwert lieferten und auch so konzipiert waren, dass sie intuitiv zu nutzen waren. Bei den heute dutzendfach verschachtelten Menüs ist davon nicht mehr viel übrig.
Ich finde es auch beachtlich, was macOS inzwischen „im Leerlauf“ an Speicher benötigt. Bei Windows hatte man sich einst darüber lustig gemacht, dass es 8 GB RAM „im Leerlauf“ beansprucht. macOS ist da oberflächlich betrachtet nicht besser.
+12
xcomma16.02.26 11:15
Ich glaube ich muss meine Erwartungshaltung an Apples Software Engineering & QA runterschrauben (und ja ich denke man durfte was anderes vom Premium-Unternehmen Apple erwarten). Wenn man so eine "Runde einschieben" muss und das darüberhinaus noch so publik gemacht wird, scheint die Kacke echt am Dampfen zu sein.

Aber wie so oft ist der Fehler nicht bei den Engineers zu suchen, sondern wie man dem Text entnehmen konnte, wurde ihnen generell wenig Zeit eingeräumt dafür. Klassischerweise - wie so oft - sind die Hauptverantwortlichen natürlich im Management zu suchen.
+5
win00216.02.26 11:29
Wann gab es denn Verbesserungen, die wirklich Nutzen haben, also keine Kosmetik. Mir fällt ein: quickview, time machine, spotlight.
Mehr fällt mir spontan nicht ein.
-1
TheGeneralist
TheGeneralist16.02.26 11:42
Höchste Zeit dafür ist es meines Erachtens schon seit so einigen Jahren.
Ich nehme mal an, die technische Schuld ist mittlerweile so stark angewachsen, dass Apple deutlich merkt, dass sie sich damit bei der Erreichung zentraler Geschäftsziele zunehmend selbst im Weg stehen (z.B. Liquid Glass stabil aufsetzen, AI Funktionen stabil integrieren).

Drücke die Daumen, dass sie nun genug Druck verspüren, um den seit langem nötigen Stabilisierungs-Release dieses Jahr nun endlich durchziehen...und danach hoffentlich auch bei einem höheren Stabilitätsniveau bleiben, statt wie in den letzten Jahren jede Menge halbgare, schlecht funktionierende Features reinzukippen, Bugs ungelöst zu lassen und immer wieder in dieselben regression Bugs zurückzufallen...
+5
Nebula16.02.26 12:23
Ich hoffe nicht, dass die KI den Code bereinigen soll. Aber dann hätte man zumindest eine gute Ausrede, wenn Hintertüren auffallen. Die hat dann die böse KI eingebaut.
-3
Unwindprotect16.02.26 12:35
RAM ist dazu da benutzt zu werden. Es bringt wenig, wenn ein System so geschrieben ist, das es von 32GB immer nur 8 GB benutzt.

Wichtiger als die Speichernutzung ist wie das System imstande ist den Speicher effizient zu verwalten. Heißt: Es ist sinnvoll Speicher zu nutzen um das System insgesamt zu beschleunigen, weil Daten bereits im Speicher vorliegen und nicht erst geladen werden müssen. Sobald jedoch Speicher für eine neue Aufgabe benötigt wird, muss es möglich sein schnell verwendete Bereiche freizugeben/umzulagern/auszulagern um der Anforderung nachkommen zu können.
+6
Retrax16.02.26 12:43
Bevor wir uns gegenseitig hypen sollten wir erstmal abwarten was am Ende wirklich "aufgeräumter" und "optimierter" released wird.

Ich hoffe auch, dass Apple die "richtigen" Prioritäten setzt. Aber solange das nur durch Gerüchteseiten wabert bleib ich da eher erstmal vorsichtig optimistisch.
+4
Mr.Tee16.02.26 12:50
Wie lange kann man denn eigentlich mit einem alten code noch weiter arbeiten bzw. den updaten? Stößt man da nicht iwann an die grenzen? Da ist es doch sinnvoller aktuell einen code neu anzufangen um für die Zukunft ready zu sein
-4
MacSquint
MacSquint16.02.26 13:18
In den letzten Jahren gab es zu viel Schischi und zu wenig echten Benefit.
Beim Mac bleibt es über Jahre bei bekannten Problemen und hiccups bei vielen Funktionen, die schon da sind.
Wenn da Apple mal drangehen würde…
Auch wieder mehr Übersichtlichkeit und Klarheit im GUI und Menüführung, wofür Apple mal stand…
Es braucht wirklich nicht diesen Design und Feature Overkill - auf dem Mac schon gar nicht!
(und Softwareabos auch nicht - nur mal so am Rande)
+2
MLOS16.02.26 13:30
Mr.Tee
Wie lange kann man denn eigentlich mit einem alten code noch weiter arbeiten bzw. den updaten? Stößt man da nicht iwann an die grenzen? Da ist es doch sinnvoller aktuell einen code neu anzufangen um für die Zukunft ready zu sein

Wenn man immer weitere schnelle Fixes einbaut, um Probleme anzugehen, die aber eigenntlich viel tiefer liegen, etwa schlechte Designentscheidungen (damit ist nicht das UI gemeint), wächst irgendwann ein undurchdringliches Konstrukt heran, das nur schwer zu warten ist. Überall herrschen unvorhersehbare Seiteneffekte.
Mit Refactoring kann man das dann wieder bereinigen. Das ist aber aufwendig und kostet viel Zeit. Das Management will halt lieber neue Features und Refactoring ist meistens egal.
So entstehen riesige technische Schulden, eben dieser Flickenteppich, an dem man dann herumwerkeln darf, obwohl es schon längst bessere Ansätze gibt, um bestimmte Sachen zu lösen.
Um die Frage aus meiner Erfahrung in unserer Firma zu beantworten: Man kann leider sehr lange mit altem, schwer wartbaren Code arbeiten und tut das auch. Irgendwann ist aber die Grenze erreicht, da ja auch diese schwere Wartbarkeit Erweiterungen im Code immer aufwendiger werden lässt. Das ist eine Goldgrube für super tolle Bugs.
Apple scheint das, so wie sich die Software von allen Seiten zeigt, also nicht nur für den User, sondern auch für die Entwickler in Sachen Frameworks und Schnittstellen, sehr stark auszureizen.
+4
wicki
wicki16.02.26 15:36
Im Artikel steht:
„ Alten Code finden und beseitigen, um Performanceproblemen, Bugs und beeinträchtigter Akkulaufzeit zu entgegnen.“

An „altem Code“ ist sehr oft überhaupt nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil - er ist sehr oft elegant, effizient und fehlerfrei.

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Fehler oder Performanceprobleme beseitigt würden, und nicht „alter Code“.
Better necessarily means different.
-1
WahrFa16.02.26 17:43
Ich möchte mal ein wenig optimistisch an die Sache rangehen. Seit ein paar Tagen habe ich iOS 26.3 auf meinem iPhone und muss sagen, ich bin positiv überrascht. Deutlich bessere Performance und auch bisher keine Bugs mehr, alle die ich so kannte sind seitdem weg. (Vorher hier und da alle möglichen kleineren Bugs und Mikroruckler, zäh laufende und stockende Animationen etc.)
Entweder Zufall und Glück oder es tut sich bereits etwas?
+2
Michael Lang17.02.26 08:08
Ich denke das mit dem Aufräumen ist der grundlegenden Umstrukturierung geschuldet, die die Implementierung von KI (Apple Intelligence mit Siri2.0) so mit sich bringt.
Wenn Apple das wirklich tief ins System verwurzeln will, muss man zwangsläufig auch aufräumen und alten Code überarbeiten.

Ich lass mich überraschen, was Apple da so abliefern wird. Hoffe alles läuft etwas effizienter und Smoother. Und natürlich hoffe ich, dass die KI Integration sinnvoll nutzbare und systemweite Verbesserungen bringt.
Vor allem Safari könnte einen Schub nach vorne gebrauchen.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
+1

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