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Forum>MacTechNews>Gibt es einen Song, der Euch am Herzen liegt?!

Gibt es einen Song, der Euch am Herzen liegt?!

Hot Mac
Hot Mac10.12.1918:44
Hallo Leute,

eigentlich gehört dieser Thread in die Rubrik »Out Of Topic«, aber eigentlich auch wieder nicht.

Unlängst hat mich mein ältester Sohn (17) nach meinem Lieblingslied oder dem Song, der mich in meinem Leben bislang am meisten berührt hat, gefragt.
Ich konnte darauf nicht ad hoc erwidern.
Ich lebe mein Leben seit nunmehr 47 Jahren, die vorerwähnte Frage wurde mir aber noch nie gestellt.

Nun frage ich Euch!
Gibt es einen oder mehrere Songs, mit denen Ihr ein Gefühl oder sonst etwas verbindet?!

Ich freue mich auf Eure Beiträge.
+12

Kommentare

Bobbes
Bobbes10.12.1918:55
Ich habe noch 10 Jahre mehr auf dem Buckel Musik höre ich intensiv seit knapp 50 Jahren. Und da gibt es eigentlich einige....aber "Here comes the flood" von Peter Gabriel schoss mir da direkt in den Kopf!
+5
LoMacs
LoMacs10.12.1919:03
Hot Mac
Gibt es einen oder mehrere Songs, mit denen Ihr ein Gefühl oder sonst etwas verbindet?!
Gib mal eine Vorlage, dann machen da sicher ein paar mit.
Bin übrigens 46 mit einem 15-jährigen ältesten Sohn, da würde ich schon gerne gewappnet sein.
+2
Hot Mac
Hot Mac10.12.1919:47
LoMacs

Mein Sohn (spielt, wie ich, Gitarre) steht auf Brian Setzer, dessen Orchester und die Stray Cats.
Seine Schwester (fünf Minuten älter) hört nur John Mayer.

Meine Top Five:
• Luciano Pavarotti »Caruso«
• Gary Moore »Parisienne Walkways«
• Sinéad O’Connor »Nothing Compares 2 U«
• Zac Brown Band »My Old Man«
• Tom Waits »Innocent When You Dream«

...
0
zu Alt10.12.1919:50
Gefühle, die ich mit nem Song verbinde - Crosstown Traffic von Jimi Hendrix fällt mir da ganz spontan ein.

Berührt hat mich immer Red Rain von Peter Gabriel und wenns um besondere Konzerte geht, dann kann ich spontan sagen:
Frank Zappa in Prag (sein letztes Rockkonzert),
Frank Zappa in Frankfurt (Yellow Shark - sein letzter Bühnenauftritt) und
Dweezil Zappa - Zappa Plays Zappa in NY mit Terry Bozio und Steve Vai.

Das letzte verrückte Konzert war 2018 in Toronto - Hollywood Vampires.

Tja und das coolste was ich jemals auf der Bühne sah, war Miles Davis 1991 in der Hollywood Bowl.

Echte Musik scheint leider (zumindest im Radio) auszusterben. Schade.
+1
zu Alt10.12.1919:53
Oh, das steht noch auf meiner Liste! Ich muss Tom Waits unbedingt noch auf der Bühne sehen. Trampled Rose, Downtown Train... genial!

Hot Mac
LoMacs

Mein Sohn (spielt, wie ich, Gitarre) steht auf Brian Setzer, dessen Orchester und die Stray Cats.
Seine Schwester (fünf Minuten älter) hört nur John Mayer.

Meine Top Five:
• Luciano Pavarotti »Caruso«
• Gary Moore »Parisienne Walkways«
• Sinéad O’Connor »Nothing Compares 2 U«
• Zac Brown Band »My Old Man«
• Tom Waits »Innocent When You Dream«

...
0
AppleUser2013
AppleUser201310.12.1920:02
Ne gibt keinen Song... Also Britney Speres Oops, i did it again....
Ernsthaft...Für mich gibt es nicht den Song...sondern eben das Werk....

Pink Floyd
Tangerine Dream
Beatles
alan parsons project
Tom Waits
Herbie Hancock
George Duke
Bach, Bethoven, Mozart, Hayden, Mahler, Verdi, MonteVerdi, Händel, Henze, Bernstein, Debussy, Schönberg....
usw. usw.

Dank meines Studiums, ist Musik ein großes Schaffen, wo jeder Song oder Werk seine eigenen Stärken und Schwächen hat.
Und vorallem die Eigenheiten sind etwas wichtiges. Deswegen sehe ich nie nur einen Song...Egal

Wenn es um Kitsch geht und wenn es darum geht, was mich wahrlich bewegt hat....

Peter Gabriel vom Album New Blood Titel Downside Up
+3
adiga
adiga10.12.1920:14
Oh, da gibt es einige, nur mal die, welche mir auf die Schnelle einfallen:
• John Denver - Countryroads
• AC/DC - Highway to hell
• China - Sign in the sky
• Span - Alperose
• Falco - Kommissar
• Spider Murphy Gang - Skandal im Sperrbezirk
• Gene Vincent - Be-Bop-A-Lula
• Carl Orff - Carmina Burana
• Yello - Claro que si / Oh yeah
• The Clash - London Calling
• The Sex Pistols - Pretty Vacant
• Alice Cooper - Poison (habe ich gerade dieses Jahr gesehen. Was der alte Herr immer noch rauslässt an seinen Konzerten, alle Achtung!)

Da gibt es in einem langen Leben noch einiges mehr, das waren mal ein paar, die ich immer wieder gerne LAUT höre.
0
u_wolf
u_wolf10.12.1920:25
Jimi Hendrix - All along the watchtower
Dave Matthews Band - All Along The Watchtower (Live in the Central Park)
Gary Clark Jr. - When my train pulls in
Carla Bley - Rawalpindi Blues (Escalator over the hill with Jack Bruce)
Spooky Tooth with Pierre Henry - Prayer

Für Hendrix live würde ich bis Tonga reisen, hab ihn leider zu Lebzeiten verpasst.
+2
Hot Mac
Hot Mac10.12.1920:35
u_wolf
Gary Clark Jr. - When my train pulls in
Gary Clark junior ist der Hammer.
Ich mag seine Interpretation von » Bright Lights, Big City«.

In Amsterdam habe ich Beth Hart und Joe Bonamassa gesehen/gehört – wow, mir fehlen noch heute die Worte.
Diese Frau ist so unglaublich ...
0
larsvonhier10.12.1920:40
Ganz schwierig, sich da zu entscheiden... immer sehr stimmungsabhängig.
Unter meinen Top 25 Songs wären sicherlich:
:
Talking Heads - Listening Wind
Grace Jones - Sunset Sunrise
Leonard Cohen - You Want It Darker
David Bowie - Thursday´s Child (großartiges Video, btw!)
Heaven 17 - Let´s All Make a Bomb
Peter Heppner - Meine Welt
Brockdorff Klang Labor - Festung Europa
Monaco - Sedona
Joe Cocker - First We Take Manhattan
Laurie Anderson - World Without End
Gary Numan - My Last Day
Udo Lindenberg - Wenn Du mein Kind wärst
Björk - Bachelorette
Madness - La Luna
Röyksopp - Monument
:
(A propos Alan Parsons - das neueste Album finde ich mittelmässig, aber die Scheibe von 2004 "A Valid Path" habe ich zufällig gefunden und neben den alten Werken ins Herz geschlossen).
0
Tai10.12.1920:40
@U_wolf

Daumen hoch für Rawalpindi - EOTH - allTimeFav
Contact in red square - Blondie
Thank you for sending me an angel - Talking Heads
30 Seconds over Tokyo - Pere Ubu
Strenges Mädchen Joachim Witt
Nagorny Karabach - Einstürzende Neubauten
Biko (die deutsche Version) - P. Gabriel
+2
Dante Anita10.12.1920:44
„Wirh a little help from my friends“, gesungen von Joe Cocker (R.I.P.). Erinnert mich immer an die Serie „Wunderbare Jahre“. Ach Winnie Cooper 🥰, nochmal Teenager müsste man sein. 🙂

Wenns was aktuelles sein soll gerne „Morgenrot“ vom Herbert Pixnel Projekt, einfach episch zum Runterkommen.
+2
zu Alt10.12.1920:45
Er war und ist ein linkshändiges Wahnsinnsgenie.



u_wolf
Jimi Hendrix - All along the watchtower
Dave Matthews Band - All Along The Watchtower (Live in the Central Park)
Gary Clark Jr. - When my train pulls in
Carla Bley - Rawalpindi Blues (Escalator over the hill with Jack Bruce)
Spooky Tooth with Pierre Henry - Prayer

Für Hendrix live würde ich bis Tonga reisen, hab ihn leider zu Lebzeiten verpasst.
0
zu Alt10.12.1920:48
Oh ja! Die Neubauten habe ich auf dem Zepplinfeld in NBG gesehen und war in HH in der Elbharmonie. Genial.
Tai
@U_wolf

Nagorny Karabach - Einstürzende Neubauten
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Hot Mac
Hot Mac10.12.1920:48
Erzählt mal die Geschichten, die Ihr mit den Songs verbindet!
Das wäre doch schön, oder?
+3
Mia
Mia10.12.1920:50
Aretha Franklin - One Step Ahead

Vor laaaaaaaanger Zeit bei Liebeskummer.
+1
Kapeike
Kapeike10.12.1920:55
schönes Thema, sehr schönes Thema!

Es gibt in jedem Fall einige Platten, die mich spontan an ein Gefühl bzw. Gefühle erinnern, bei denen ich auch heute noch in mir nachfühlen und nacherleben kann, was damals so alles in mir vorging.

1981 Abi-Abschlussfahrt nach Ungarn (ziemlich ungewöhnlich damals, hinter den eisernen Vorhang zu fahren) lief bei uns ständig Gaucho von Steely Dan, mit dem Gefühl, unbesiegbar zu sein. Wenn wir gekonnt hätten, wären wir in riesigen amerikanischen Straßenkreuzern die Boulevards in Budapest entlanggefahren, immer auf de Suche nach dem nächsten Kick. In Wirklichkeit waren wir auf unseren Schulbusfahrer angewiesen und sind erdkundlich-informativ zum Donauknie gefahren worden - aber, Leute, was soll‘s, wir waren jung! Im Hotel haben wir mit den Mädels immer Rumors von Fleetwood Mac hoch- und runtergesungen, was zu einigen schönen entspannten Nächten geführt hat

1985 - Steve McQueen von Prefab Sprout. Wer jemals im Leben unglücklich verliebt gewesen ist und das Glück oder das Pech hatte, dass ihm diese Platte gerade vor die Füße fiel, der fragt sich heute noch: Woher weiß eigentlich Paddy McAloon nicht nur, wie es sich anfühlt, so unglücklich zu sein, sondern auch noch, wie es verdammt noch mal zu klingen hat? Ich glaube, viel glücklicher im Unglück war ich seitdem nicht mehr, ebenso wie ich nie wieder so unglücklich vor Glück war. Ich denke, ihr wisst was ich meine.

1988 - Talk Talks Spirit of Eden. Bis heute gibt es für mich keine bedeutendere Platte, wenn es darum geht, auszudrücken, wozu Musik in der Lage ist, wenn jemand konsequent seinem Traum folgt. Die Wandlung von einer - zwar etwas sperrigeren - New Wave Band mit einigen Hits zu einer Mischung aus verschrobenen Außenseitertum und qualitätsmusikalischen Höhenfliegern hat die Band nicht nur ihren Vertrag gekostet, sondern auch jede Menge Fans. Dafür aber neue, lebenslange Freundschaften besiegelt. Ich kenne die Platte in all meinen Fasern in- und auswendig, ich habe sogar neben dem auditiven Eindruck ein genaues visuelles Bild dieser Musik vor Augen, obwohl ich nie ein Video dazu gesehen habe. Das musste ich auch nicht, denn die Musik ist so bildhaft, das springt mich förmlich an. Und wenn heute ein Mensch mir sagt, dass Spirit of Eden zu seinen Lieblingsplatten zählt, dann weiß ich, dass da ein Freund vor mir steht, dass ich mit dieser Person niemals streiten werde und dass ich diesem Menschen notfalls mein Leben anvertrauen würde.
+7
zu Alt10.12.1921:23
1984 in nem alten umgebauten VW Bus mit meiner damaligen grossen Liebe (die Flamme war dann doch recht schnell erloschen) zum ersten Surfurlaub auf Sylt gefahren. Auf Kassette lief pausenlos David Bowie "Helden" und "V2-Schneider" Was war das für eine geile Zeit.
+1
larsvonhier10.12.1922:43
Und auch hier, leider: Die DeppenTrollNerds, die neg. Wertungen vergeben.
Facepalm.
0
u_wolf
u_wolf10.12.1922:51
This is the story of my music:

My friend Jack eats sugarlumps
My friend Jack eats sugarlumps
Sugarman hasn't got a care
He's been traveling everywhere
Been on a voyage across the ocean
Heard the sweet sounds of wheels in motion
He's seen the hawk fly high to hail the setting sun
My friend Jack eats sugarlumps
My friend Jack eats sugarlumps
Sugarman hasn't got a care
He's been traveling everywhere
Seen all the people in the city
And the bright lights, they're awful pretty
He's followed dusty tracks into eternity
Eatin' sugar made in Cuba
Tried to grow it in Japan
On the West Coast he's real famous
Kids all call him Sugarman
My friend Jack eats sugarlumps
My friend Jack eats sugarlumps
Sugarman hasn't got a care
He's been traveling everywhere
Been on a voyage across the ocean
Heard the sweet sounds of wheels in motion
He's seen the hawk fly high to hail the setting sun
My friend Jack eats sugarlumps
My friend Jack eats sugarlumps
Sugarman hasn't got a care
He's been traveling everywhere
0
Kapeike
Kapeike10.12.1922:57
Larsvonhier: naja, die Ausgangsfrage hattest du aber nicht gerade beantwortet. Es ging um Songs mit denen du ein Gefühl verbindest, und nicht einfach um eine Liste mit 25 Lieblingssongs. Daher (vielleicht auch wegen deines Posts) hat TO Hot Mac das noch mal abgefragt: Erzählt mal die Geschichte...

Wenn ich jetzt die Ausgangslage „songs, mit denen du ein Gefühl verbindest“ und deine unkommentierte Liste in Einklang bringen müsste, muss auch ich sagen, dass deine Antwort „nicht hilfreich“ im Sinne der Ausgangsfrage war. Ein in meinen Augen nachvollziehbarer Daumen runter, den ich überhaupt nicht trollig finde.

Schade, dass du gleich pauschal von Trollerei ausgehst, nur weil es dir offenbar nicht passt
+4
Tirabo10.12.1923:32
Brahms 2. Klavierkonzert.

Es war mein erstes klassisches Werk, was ich als Kind zufällig im eigenem neuen Radio gehört habe und welches mich sofort gefesselt hat.

Von da an war ich als damals 7-Jähriger ganz fest entschlossen, Klavier spielen zu lernen. Der Weg dahin aber war sehr sehr steinig...
Im Jahr 1999, da war ich 29, aber durfte ich dann dieses Konzert im Rahmen des Konzertexamens mit dem Orchester der Musikhochschule aufführen.
Dieser Moment war ein ganz besonderer und völlig überwältigender für mich. Die totale Aufregung, das totale Glücksgefühl, das Werk spielen und aufführen zu dürfen, dem ich meine Leidenschaft für diese Musik und letztendlich für den zukünftigen Weg meines Lebens zu verdanken hatte!

Im gleichen Jahr im Dezember wurde mir auch ein Kunstförderpreis meiner Stadt verliehen. Zwei Wochen später starb meine Mutter plötzlich nach trotz 15 Jahren langer Krankheit. Ich konnte drei Jahre nicht mehr spielen, es hat mir einfach den Boden unter den Füßen weggehauen. Es war einfach zu viel.

Bis heute aber verbinde ich mit dem Werk etwas ganz besonderes, es ist mein Baby, ich liebe es und werde es immer lieben und mit mir später ins Grab nehmen, wenn ich einmal am Ende angelangt bin❤️

Öffentlich gespielt habe ich es nicht mehr, weil ich nach 3 Jahren als „Trauertherapie“ das Tontechnik-Studium anging...
+8
Kapeike
Kapeike10.12.1923:38
Tirabo: ich höre seit Jahren eigentlich keine Klassik mehr, aber jetzt werde ich in jedem Fall eine Ausnahme machen. Kannst du eine Einspielung empfehlen?
+1
Oceanbeat
Oceanbeat11.12.1900:49


Gentle Giant

Gegen Ende meiner Schulzeit habe ich Tage und Nächte bei einer befreundeten WG verbracht. Fünf junge Musiker; das ganze Haus war voll mit Musikinstrumenten und jeder von ihnen besaß eine umfangreiche Plattensammlung. Wenn Sie nicht gerade selber Musik machten, wurde die Hütte in adäquater Weise beschallt, bis die Bullen wieder vor Tür standen. Für mich war die musikalische Vielfalt die ich dort erleben durfte ein richtiges Schlüsselerlebnis. Den Jungs habe ich es zu verdanken, das ich mich auch heute noch als Hobbytrommler betätige.

Ganz besonders nachhaltig beeindruckt haben mich aber die Platten von Gentle Giant.
In den 70ern konnte ich Sie einmal live in Hannover spielen sehen. So viele Instrumente hatte ich bisher noch nie auf einer Bühne versammelt gesehen - unfassbar virtuos die Brüder. Für mich eine absolut spannende Musik weil man kaum erahnen kann, was nach den nächsten vier Takten passiert - immer noch eine Überraschung und ich höre Sie bis heute gern, sie begleitet mich also fast mein Leben lang.

Mist, es geht ja um einen Song und nicht um eine Band, sorry. Dann nehme ich „I canˋt find my way Home" in der Fassung von Blind Faith...
„Wenn das Universum expandiert, werden wir dann alle dicker...?“
+3
ÄNDY
ÄNDY11.12.1901:05
Als Musiker, kann ich nur meine Helden erwähnen, Beatles, Stones, Kinks und vieles andere, was die 60er und 70er Jahre so zu bieten hatten.
Vielleicht habe ich noch den einen oder anderen schönen Song, der einigen von euch gefällt:
0
Tirabo11.12.1901:09
Kapeike
Tirabo: ich höre seit Jahren eigentlich keine Klassik mehr, aber jetzt werde ich in jedem Fall eine Ausnahme machen. Kannst du eine Einspielung empfehlen?

Sehr gerne!

Emil Gilels mit Eugen Jochum und den Berliner Philharmonikern. Erschienen 1995 bei der Deutschen Grammophon.
Die gibts auch bei Apple-Music, allerdings aber in einer für Apple sehr mieserablen Datei-Qualität, also lieber auf YouTube hören, da ist es (fast) wie im Original:

Ich kenne kaum eine Einspielung, die so lyrisch und zart, und klangvoll, stürmisch und leidenschaftlich tiefgehend, aber gleichzeitig so unglaublich akkurat und präzise ist. Gleichzeitig eine herausragende tontechnische Aufnahme, so unglaublich plastisch und dynamisch mit perfekter Mikrofonierung und Abmischung.

Gerade das Allegro Appasionato (2.Satz) ist so stürmisch leidenschaftlich und zart gebrechlich zugleich, völlig im Widerspruch, was es so unfassbar macht!
+1
Weia
Weia11.12.1902:32
Schwierig, schwierig, ob 5 oder 25, eigentlich unmöglich.
AppleUser2013
Für mich gibt es nicht den Song...sondern eben das Werk....
Das kann ich gut nachvollziehen. Andererseits gibt es praktisch immer einzelne Stücke, die für mich bedeutsamer sind als das Gesamtwerk. Manchmal auch von Künstlern, mit denen ich ansonsten nicht so viel anfangen kann, während ich umgekehrt manche Künstler insgesamt sehr schätze, es aber nicht die herausragenden einzelnen, für sich stehenden Stücke gibt (Pink Floyd wären da ein Beispiel für mich). Also habe ich hier doch versucht, einzelne Stücke aufzulisten. Denn die sind es letztlich auch, an die sich persönliche Erinnerungen knüpfen können.

Platz 1 fällt mir leicht, das Lied hockt bei mir uneinholbar auf dem Thron, nicht wegen persönlicher Erinnerungen, sondern weil es bei Anlegen meiner Wertmaßstäbe die Quintessenz der Musik des 20. Jahrhunderts und eine gewisse Vollkommenheit repräsentiert. Bei allen anderem spielen Emotionen und assoziierte Erlebnisse eine Rolle, da dürften die Plätze veränderlicher sein. Ich habe mich auf ein Stück pro Autor und 20 Stücke beschränkt.

1. Yes, Soundchaser
2. Johann Sebastian Bach, Cellosuite No. 1 G-Dur BWV 1007
3. Neil Diamond, I’ve Been This Way Before
4. Richard Wagner, Wotans Abschied (Der Ring des Nibelungen, 3. Akt Walküre)
5. U2, Where the Streets Have No Name
6. Birdy, Vogelfrei No. 9
7. The Warning, Dust to Dust
8. Keith Jarrett, The Köln Concert Part 1
9. Peter Gabriel, Come Talk to Me
10. R.E.M, Nightswimming
11. Sophie B. Hawkins, The One You Have Not Seen
12. Aribert Reimann, Solo für Violoncello
13. Jimmy Page & Robert Plant Unledded (Live), Kashmir
14. Damien Rice & Lisa Hannigan, I Remember
15. The Naked And Famous, I Kill Giants
16. Marillion, Afraid of Sunlight
17. Talking Heads, Listening Wind
18. Ultravox, Vienna
19. Wishbone Ash, The Pilgrim
20. Radiohead, Airbag

Hot Mac
Erzählt mal die Geschichten, die Ihr mit den Songs verbindet!
Naja, das könnte ja ewig und drei Tage dauern.

Eine Geschichte erzähle ich, von dem dankbaren Thema der ersten großen Liebe. Das ist ja nun für sehr viele eine äußerst einschneidende Lebenserfahrung, für mich war das aber nochmals potenziert, da ich mich als Waisenkind ohne jeglichen familiären Kontext durchs Leben hangelte und entsprechende Sehnsucht nach Bindung hatte. Meine erste Beziehung hielt auch 2 Jahre, was im Alter von 16 – 18 ja eine Ewigkeit ist. Aber dann kriselte es, und meine Freundin erbat sich eine Auszeit, um sich darüber klar zu werden, was sie wollte. In dieser auf ein paar Monate angelegten Phase haben wir uns praktisch nicht gesehen, aber einmal rief sie an und fragte mich, ob ich Lust hätte, abends mit ihr auszugehen. Natürlich hatte ich. Wir hatten beide noch kein Auto, sehr wohl aber eine Freundin von ihr, die sich als unser Chauffeur anbot.

Nur leider war die Freundin chronisch unpünktlich, und so kam es, dass ich eine geschlagene, endlose dreiviertel Stunde zuhause darauf warten musste, abgeholt zu werden. Das war in einer unglaublich heißen Sommernacht im Juni 1976 (1976 war das einzige Jahr, das zuvor so heiß war wie dann 2018). Um die Zeit zu überbrücken, habe ich wieder und wieder The Pilgrim von Wishbone Ash gespielt, von einem Live Album (Live Dates), das ich mir kurz zuvor gekauft hatte, weil bei einer vorangegangenen Klassenfahrt nach Berlin dieses Album ununterbrochen im Bus gelaufen war – es war die einzige Musikkassette, die jemand von uns dabei hatte, da wir nicht wussten, dass wir im Bus „unsere“ Musik würden über die Busanlage hören dürfen, und nur ein Wishbone-Ash-Fan schlau genug war, „seine“ Musik mitzubringen. So wussten wir nach dieser Klassenfahrt alle besser über Wishbone Ash als über Berlin Bescheid …

The Pilgrim ist ein Instrumentalstück aus zwei Teilen, der zweite rockig, der erste aber äußerst elegisch. Letzteres entsprach genau meiner endlosen Sehnsucht in dieser heißen Sommernacht und hat sich mir tief eingegraben. Schließlich wurde ich abgeholt und verbrachte einen traumhaft schönen Abend mit meiner Freundin in irgendeiner Bar. Sie war sonst körperlich eher zurückhaltend und selten so zärtlich wie an diesem Abend. Ich war im siebten Himmel. Später sollte sich herausstellen, dass das mein allerletzter Abend mit ihr war.

Seitdem sind diese Nacht und The Pilgrim untrennbar für mich verbunden. Ich kann das Lied nicht hören, ohne mich sofort in einer unglaublich heißen Sommernacht zu befinden, und ich kann mich in keiner solchen Sommernacht befinden, ohne mit meinem inneren Ohren dieses Lied zu hören.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Weia
Weia11.12.1904:07
Kapeike
Larsvonhier: naja, die Ausgangsfrage hattest du aber nicht gerade beantwortet. Es ging um Songs mit denen du ein Gefühl verbindest, und nicht einfach um eine Liste mit 25 Lieblingssongs.
Hmm, ich finde, Songs, mit denen man ein Gefühl verbindet und Lieblingssongs sind mehr oder weniger Synonyme. Ich wüste nicht, wie ich da einen Unterschied machen sollte.

Und die Frage war zunächst nicht, welche Gefühle man damit verbindet. Das lässt sich ja in der Tat nur für ganz wenige Lieder erzählen, ohne hier Bücher zu schreiben.

Der Thread hier entstand aus einem anderen, und da gab es die Verständigung, dass es kaum möglich sei, so eine Frage mit nur einem oder auch ganz wenigen Liedern zu beantworten. Wer von dort kam, hat die Ausgangsfrage hier vielleicht anders verstanden. Mir ging es jedenfalls so.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
larsvonhier11.12.1907:56
Weia: Exakt! Danke.

Und es haben vor mir auch schon Leute Listen von Songs unkommentiert gepostet, ohne Daumen-Reaktionen.
Könnte zu jedem der Songs einiges schreiben, aber hey, gibt auch nur wieder entsprechende Reaktionen und war eingangs nicht gefragt. Für mich hakt sich dieses Forum hier in vielen Threads immer mehr ab. Schade. Bei MR läuft es trotz einigen hunderttausend Usern mehr (und meist Amis) anders ab. (Ja, "dann geh doch zu Netto", habe verstanden).
-1
Jaguar1
Jaguar111.12.1908:19
Da gibt es natürlich einige!

Spontan kam mir direkt "Trude Herr - Niemals geht man so ganz" in Sinn. Die Geschichte dazu ist nicht schön und braucht wohl auch nicht weiter erläutert werden
„Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen, aber selten etwas besseres.“
0
eyeofthestorm11.12.1909:10
Hot Mac
Erzählt mal die Geschichten, die Ihr mit den Songs verbindet!
Das wäre doch schön, oder?

Mr Vain - der Track versetzt mich heute noch bei den ersten Takten in eine extrem wehmütige Stimmung, ich habe den Anfang des Projektes persönlich erlebt und das tragische Ende von Torsten viel näher als mir lieb ist. Für mich ist der Song ein Zeichen von Vergänglichkeit und ein Sinnbild wie schmal der Grat zwischen Himmel und Hölle ist. Ach, da werde ich schon wieder sentimental...

Meine absolute Nummer EINS: Rhythm is a dancer - "Der Dancer" gibt mir immer noch Kraft und Euphorie, wenn der Song in Hr3 läuft oder in einer der zahlreichen Shows im TV. Er hilft mir neue Ziele zu erreichen und nie aufzugeben und gibt mir eine unglaublich positive Energie, die Story dazu ist noch viel persönlicher und war beruflicher Natur. Unvergessliche Zeiten und ich habe viel gelernt in den paar Jahren, von den Schöpfern des Songs. Menschlich, beruflich - nicht musikalisch

Und gute Songs die berühren, ohne Geschichte?

Seasons in the Sun - Der Song bringt immer die melancholische Seite in mir zum schwingen. Ganz ohne persönliche Geschichte.


Eagles - Hotel California Live (Hell Freezes Over 1994) - Gibt es besser einsetzende Percussions? Meine Lieblingsversion. Egal worüber ich mich aufrege, die Nummer bringt mich immer wieder runter...
+3
Ely
Ely11.12.1909:47
Bei mir spielt Musik eine sehr große Rolle. Je nach Stimmung, Lust, Laune, Wetter, etc. laufen extrem unterschiedliche Stilrichtungen, das deckt die komplette Spannbreite von Metal, Pop, Elektro, Rap/HipHop bis Klassik (da vor allem Klavier und Chor). Aber kein Mainstream (und besonders kein Deutsch-Rap, das ist in meinen Ohren Affengerülpse).

Es gibt aber ein Lied, das ich seit einer halben Ewigkeit habe, über 3000 mal gelaufen ist und gerne höre, wenn es draußen grau und neblig ist.

Harold Budd - The White Arcades

In solchen Momenten, besonders wenn ich draußen bin, bin ich komplett geerdet, aller rundherum verschwindet, nur ich, der Nebel, die leere Landschaft und dieses sehr ruhige Lied. Geist und Körper fahren komplett runter. Das würde ich als "Berühren" bezeichnen.
0
Caliguvara
Caliguvara11.12.1909:50
The Show Must Go On - Queen
Kein Song gibt mir so viel Kraft wie dieses Lied. Sich wieder aufzurappeln und weiter zu machen wenns im Leben mal drunter und drüber geht. Das Lied habe ich noch als blutjunger Teenager gehört und damals natürlich auch nur halb verstanden. Aber das Gefühl von damals ist geblieben, die Kraft die mir dieses Lied gibt: egal wie dreckig es Dir geht, The show must go on also lächle und kämpfe Dich weiter durch, es wird wieder besser auch wenn Du es jetzt nicht glaubst. Egal was passiert: immer weiter machen, dich nicht unterkriegen lassen, The Show Must Go On.

Als zweites Werk übrigens die berühmten Vier Jahreszeiten. Wenn ich richtig wütend bin, weil ich mich zuhause gezofft habe oder irgendwas richtig mies läuft, höre ich erst ein Lied deftigen Lärmes (Painkiller von Three Days Grace, Pleasure Seeker von Social Distortion) und danach dieses Opus von Vivaldi. Innerhalb von 20mn ist mein inneres Gleichgewicht wieder soweit hergestellt, dass ich bisher zumindest immer eine normale Diskussion führen konnte. Womit wir wieder bei Queen wären… 😉



Gehen wir mehr in ideologische Werte, "Welche 10 Lieder müssten für Dich die Menschheit überdauern, könntest Du nur 10 retten, welche würdest Du im Sinner der Menschheit auswählen?", dann wäre die Liste vielleicht doch noch mal anders…
„Don't Panic.“
+1
mactelge
mactelge11.12.1910:10
"Ich bin der Asphalt-Cowboy von Dortmund-Aplerbeck" von Didi Hallervorden.

Je nach Stimmung auch mal mit 33 U/min oder bei Bluthochdruck mit 78.
„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
0
ssb
ssb11.12.1910:46
Was für ein geiler Thread. Danke an den TE und an die bisherigen Posts. Die Frage ist aber so schwer zu beantworten. Einige von meinen Favoriten wurden hier schon genannt - daher nur kurz:

  • Alan Parsons Project - Tales of Mystery and Imagination: das habe ich soo oft gehört, da kann ich gar nicht alle Gefühle und Erinnerungen beschreiben, für mich eines der genialsten Alben, das je produziert wurde. Ich habe mehrere Vinyl-Versionen, CD und BluRay in HD Audio. Auch das Konzert mit Alan Parsons war genial.
  • Can - You Doo Right (Monster Movie): als ich das entdeckt hatte war ich grad sehr verliebt, reicht das als Begründung?
  • Foyer Des Arts - Familie, Pubertät und Haarwuchs (Ein Kuss in der Irrtumstaverne): das einzige Mal, dass ich im Plattenladen beim Anhören des Albums fast vor Lachen umgefallen bin, nur das Kabel des Kopfhörers hat mich daran gehindert - einfach skuril. Max Goldt ist schon einzigartig.
  • Frans Bak - The Killing (Soundtrack zu The Killing): die einzige TV-Serie die mich richtig gefesselt hat - ich meine das dänische Original, nicht den US-Abklatsch
  • Paul Simon - alle Songs von (Graceland): einfach schön und ich höre das immer wieder gerne.
  • Beethoven - 9. Symphonie mit H. v. Karajan, Berliner Symphoniker: abgesehen davon, dass damit die Spieldauer einer Audio-CD definiert wurde... ich hatte sie an Weihnachten von meiner Oma bekommen und am 1. Feiertag (laut) reingehört... da kamen mir Tränen, so sehr hat mich das bewegt. Schönes Deja-Vue in Clockwork Orange...
  • Andreas Vollenweider - alle Songs auf (Behind the gardens, behind the wall, under the tree...): hatte ich mit 15 bei einer Jugendandacht gehört und war sehr berührend.
  • Michael Rother - alle Songs auf (Katzenmusik): war ein Tipp vom Goofy-Magazin (wer kennt das noch) und ich habe es nicht bereut, mir die Scheibe zu kaufen. Selten konnte Musik Gefühle so gut vermitteln und zum Glück sind das positive Gefühle.
  • Amon Düül II - Archangles Thunderbird (Yeti): schräg und klingt so, als hätten sie zum ersten Mal Instrumente in der Hand - aber das passte zu meinen ungestümen Zeiten
  • Dead Kennedys - California über alles (Fresh Fruits for Rotting Vegetables): wenn es mir schlecht ging, ich sauer oder enttäuscht war - das Teil laut, richtig laut, anhören und das drückt all die Wut raus.
  • Ton Steine Scherben - Macht kaputt was euch kaputt macht (Keine Macht für Niemand): auch hier kann man Frust rauslassen - und es ist teilweise noch immer inhaltlich aktuell.
  • Novalis - Sommerabend (Sommerabend): was zum Träumen und das sollte man hin und wieder tun
  • Sweet Smoke - Baby Night (Just a poke): wer das Cover kennt, weiß um die Verbindung
  • Simeon Soul Charger - Swallowing Mouth (Meet me in the Afterlife): insgesamt eine geile Band, die 70er in die Moderne gebracht hatte, die habe ich mehrmals live gesehen aber sie haben sich mittlerweile aufgelöst.
  • Philipp Glass (Komponist) - Koyaanisqatsi (Soundtrack): der Film hatte mich in der ZDL-Schule umgehauen und der Soundtrack macht das noch immer. Speziell aber einzigartig
  • Dire Straits - Six Blade Knife: mit der CD hatte ich mir damals meinen ersten Kopfhörer ausgesucht (Bayer Dynamic DT 880) und den Kauf habe ich nie bereut, ich habe ihn noch immer. Die CD war dann auch meine erste CD, die ich gekauft hatte. Eine von vielen, aber allein das macht sie besonders.
  • Kraftwerk - Vom Himmel hoch (Autobahn in der Phillips Doppelalbum-Fassung). Das war eine meiner ersten Vinyl-Scheiben und damit begann meine Sammelleidenschaft.

Ach ich könnte die Liste noch ewig weiterführen. Abgesehen von CDs, die ich als DJ-Bemusterung bekommen hatte, hat eigentlich jede eine Geschichte, mal mehr, mal weniger.

Ich habe das Glück, dass ich als DJ (seit 27 Jahren) in einem kleinen Club auflege, in dem 70er Rock, Krautrock, etc. gerne gehört wird. Ist eine der ältesten Diskotheken in Bayern. Da kann ich viele der Sachen auch mal richtig laut hören Heute Abend bin ich wieder dort...

Zur Zeit bewegt mich noch ein Lied von Pouya Raufyan, das gibt es noch nicht auf CD und das möchte ich grad ändern
+5
Marky11.12.1910:52
Pink Floyd "shine on you crazy diamond"

Wenn David Gilmour mit seiner Gitarre nach dem Intro einsetzt, habe ich jedes Mal Gänsehaut ohne Ende, selbst nach all den Jahren. Speziell auf dem Live-Album "dedicated sound of thunder" kommt das super zur Geltung. Mein Dad hörte Pink Floyd, so war es meine erste musikalische Berührung als Kind (werde jetzt 54) und das hörte nie auf. Habe die Band 89 in den USA live gesehen und es war das mit Abstand schönste Konzert ever. Ich verbinde mit dem Song diverse Momente im Leben, würde aber keinen speziellen herauspicken wollen.

Ich mag generell eher ältere Musik. Pink Floyd (wie gesagt), alte Bowie Platten, die alten Queen und Genesis, Alan Parsons, E.L.O., Barclay James Harvest, SAGA, Santana, und so weiter. Mit den aktuellen Charts kann ich seit locker 15 Jahren nichts mehr anfangen und bin meinen Kids dankbar, dass sie wissen, wie man Kopfhörer nutzt
+4
ssb
ssb11.12.1911:03
Oh - ich vergaß:
Anyone's Daugther - Piktors Verwandlungen: eine sehr schöne und romantische Umsetzung des Textes von Hermann Hesse. Das hat schon manchmal bei der Anbahnung einer Beziehung geholfen Ich habe die Jungs auch schon 2 Mal live gesehen und ich würde es mir sehr wünschen, wenn sie Piktor noch mal aufführen würden.
Das musste ich einfach ergänzen, weil es unwahrscheinlich ist, dass es noch genannt wird

Übrigens hier noch die Seite der Disko - wenn ihr den Club mal besuchen wollt, gebt mir Bescheid, dann können wir uns treffen...
0
Hot Mac
Hot Mac11.12.1911:19
Mein erster Berufswunsch?
Ich wollte 1981 Ace Frehley ersetzen.
Leider war ich damals erst neun Jahre alt, so mussten Gene und Paul KISS ohne mich zum Erfolg führen.
+1
ssb
ssb11.12.1911:28
Arghh - noch eine Ergänzung. Meine Frau liest hier zwar nicht mit, aber wenn sie es würde, könnte es schwierig werden, wenn ich unseren Hochzeitswalzer nicht erwähne: Nothing Else Matters von Metallica. Der Song passte auch, weil es zu der Zeit einige "Widrigkeiten" in unserem Leben gab und das "alles andere ist uns egal" war genau das richtige Statement.

Aber versprochen: die letzte Ergänzung - Musik begleitet mich einfach stetig und da gibt es zu jedem Erlebnis ein Stück und umgekehrt. Zum Glück wiederholen sich manche Lieder, sonst wäre der Soundtrack meines Lebens jetzt schon sehr dick
+1
Bodensee11.12.1911:29
Ich war bei meinem ersten Besuch überhaupt in den USA aus purem Zufall (Flugausfall und Verschiebung beim Rückflug) dabei beim legendären Concert in Central Park, das das Duo Simon & Garfunkel am 19. September 1981in New York gegeben haben....seitdem ist ihre Musik meine Musik, besonders "Bridge over troubled waters" oder "The Sound of Silence".
+3
DogsChief
DogsChief11.12.1911:29
Einiges von Willie Nelson, Johnny Cash, Garth Brooks, Peter Maffay. Aber ganz oben auf meiner Liste sind Pink Floyd und Manfred Mann, Jethro Tull, Alan Parsons und Charly Antolini on Top. Ich werde im Februar 58. Also das Meiste von dem oben genannten ist Musik aus meiner Jugend
„Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )“
+1
Werner11.12.1911:33
Schönes Thema, ich könnte Seiten vollkrizzeln und in Gefühlen versinken... statt dessen den Hinweis auf Rick Beato (https://www.youtube.com/user/pegzch/featured) und dort "What makes this Song great" oder "Best ( ) of all Times". Kann sein, dass man seine Lieblingsschätzchen noch mal ganz anders hört.
+1
MetallSnake
MetallSnake11.12.1911:43
zu Alt
Oh ja! Die Neubauten habe ich auf dem Zepplinfeld in NBG gesehen und war in HH in der Elbharmonie. Genial.

Wie hast du es geschafft für das Konzert in der Elbphilharmonie ein Ticket zu bekommen? Erst war die Seite überlastet, als man dann drauf kam war es schon ausverkauft. Ich bin dann auf das Konzert 2 Tage vorher in Osnabrück ausgewichen.

Ich fands gemein als sie Halber Mensch angestimmt haben, alle jubeln und plötzlich wechseln sie das Lied.
„Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.“
+1
Hot Mac
Hot Mac11.12.1912:04
Als ich noch eine kleines Menschenkind war, spielte eigentlich jeder in meiner Familie ein Instrument und wer keines spielte, der sang im Kirchenchor.

Meine Mutter hörte gerne Santana und Eric Clapton.
Wahrscheinlich habe ich mich deshalb in den Siebzigern für die Gitarre entschieden.

Ich hatte als kleiner Junge eine Doku (damals gab’s nur drei Fernsehprogramme) über Robert Johnson gesehen und war von jetzt auf gleich mit dem Blues-Virus infiziert.
Ich liebte den Blues, ohne ihn jemals gehabt zu haben.

Dann kamen die Achtziger und brachten Eddie Van Halen, Yngwie Malmsteen und die anderen Griffbrettraser auf meinen Schirm.
Man könnte sagen, dass ich die NDW komplett verpasst habe.

In den Neunzigern griff Gott in mein Leben ein und brachte den Blues zurück.
Er ist bis heute geblieben ...
0
dylan196511.12.1912:32
Tangled Up In Blue
+1
zu Alt11.12.1912:39
Ich hatte großes Glück. Ein Freund von mir war gerade bei mir in Kanada zu Besuch und wühlte in meiner Plattensammlung. Er sah die Scheibe “Halber Mensch” und wollte mal reinhören, weil das Cover so eklig aussieht.....

Die Musik fand er nicht gerade prickelnd und meine dann “was soll ich denn bei dem Konzert?” Er hatte zwei Karten von seinem Chef und keine Ahnung wer oder was die Neubauten sind. Ne halbe Stunde später war mein Flug gebucht
MetallSnake
zu Alt
Oh ja! Die Neubauten habe ich auf dem Zepplinfeld in NBG gesehen und war in HH in der Elbharmonie. Genial.

Wie hast du es geschafft für das Konzert in der Elbphilharmonie ein Ticket zu bekommen? Erst war die Seite überlastet, als man dann drauf kam war es schon ausverkauft. Ich bin dann auf das Konzert 2 Tage vorher in Osnabrück ausgewichen.

Ich fands gemein als sie Halber Mensch angestimmt haben, alle jubeln und plötzlich wechseln sie das Lied.
+1
Statler_RGBG
Statler_RGBG11.12.1913:06
Ich mach da nun auch mal mit: Heart and Shoulder von Heather Nova

Damit verbinde ich einen ganzen Lebensabschnitt - ein paar Jahre. Unter anderem auch ein Konzert von Heather Nova, für das ich damals ins Allgäu gefahren bin.
+1
zu Alt11.12.1913:16
Ich schon wieder

Es gibt zwei weitere Konzerte, die ich live erleben durfte, deren emotionale Hintergründe sicher keiner Erklärung bedarf....

1990 Roger Waters The Wall in Berlin auf dem ehemaligen Todesstreifen
und
1992 The Freddie Mercury Tribute im Wembley Stadium
+1
Bigflitzer11.12.1913:27
Tougher then the Rest von Bruce Springsteen
0
Weia
Weia11.12.1913:45
Was ich bemerkenswert finde: Es gibt kaum Überschneidungen, obwohl hier, wenn ich das richtig verstehe, doch sehr viele aus einem ähnlichen biographischen Background kommen (ältere weiße Männer ).

Klar hat man Vorlieben, von denen einem bewusst ist, dass sie eher wenige teilen, aber wenn man Musik überhaupt liebt und sie eine große Bedeutung im eigenen Leben hat, dann – so hätte ich erwartet – gibt es Stücke oder jedenfalls Komponisten/Interpreten, die bei so gut wie jedem auftauchen.

Ich hätte z.B. gedacht, dass zumindest bei so gut wie allen vor 1970 Geborenen U2 in irgendeiner Form eine Rolle spielt. De facto bin ich aber der Einzige hier.

Ausgerechnet Listening Wind von den Talking Heads, das ich stets als „Geheimtipp“ von mir wahrgenommen habe, findet sich auch noch bei larsvonhier. Das ist, wenn ich nichts übersehen habe, aber das einzige Stück überhaupt, das in diesem Thread zweimal auftaucht.

Sonst keinerlei Überschneidungen. Erstaunlich, wie unterschiedlich nicht nur Menschen selbst innerhalb einer eng umgrenzten Population sind, sondern wie vielfältig auch die Musik ist, die ihnen zur Verfügung steht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3

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