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iFixit zerlegt die AirTags 2 – und nimmt den Lautsprecher unter die Lupe

Egal ob erste oder zweite Generation, AirTags sind nicht für Zugang auf das Innenleben konstruiert – sieht man einmal von der leicht zu wechselnden Batterie ab. Dennoch gab es viele Berichte, dass es häufig zu Zweckentfremdungen der Suchetiketten kam, indem diese für Stalking eingesetzt wurden. Den Lautsprecher konnte man recht einfach außer Gefecht setzen, sodass keine Warnsignale mehr erschallten. iFixit hat jetzt die AirTags 2 unter die Lupe genommen und vor allem auch untersucht, ob ein besserer Schutz gegen derlei Manipulationen vorherrscht. Dabei kommt man zu einem anderen Fazit als ein kürzlich erschienener Bericht.


Lautsprecher-Manipulation: Kein Schutz, weiterhin sehr simpel
Es reicht aus, drei kleine Clips zu lösen, anschließend liegt die Hauptplatine des AirTags frei. Direkt in der Mitte thront der Lautsprecher, welcher nun, wie von Apple versprochen, wesentlich lauter und somit über größere Entfernungen hinweg zu hören ist. iFixit kann allerdings wie erhofft keine besseren Schutzvorkehrungen ausfindig machen. Es reicht aus, zwei kleine Drähte zu trennen – und schon funktioniert der Lautsprecher im Gegensatz zum restlichen AirTag nicht mehr. Warum sich Apple nicht die Mühe machte, zumindest Manipulationen zu erkennen und dann zu warnen, ist unverständlich. Vorher wie nachher lässt sich das Suchetikett somit sehr einfach zweckentfremden. Anderes Vorgehen gegen missbräuchliche Verwendung wurde bislang nicht bekannt.


Neue Antennenkonstruktion
iFixit zeigt im Video zudem die überarbeitete Antennenkonstruktion, welche auf zwei neue Chips setzt. Hier ist vor allem der U2-Chip als zentraler Bestandteil zu nennen, um die Erfolgschancen bei der Suche nach einem AirTag zu erhöhen. Um vom Vorteil präziserer Ortung Gebrauch machen zu können, muss es aber bekanntlich ein iPhone 15 oder neuer sein. Als Systemvoraussetzung hierfür gilt iOS 26.2.1, also die erst vor einigen Tagen erschienene Aktualisierung.

Einzelner AirTag, 35 Euro
AirTags-Viererpack, 119 Euro
AirTags-Viererpack, vorherige Generation, 79 Euro

Kommentare

Geegah
Geegah06.02.26 13:08
Im Text steht:
Warum sich Apple nicht die Mühe machte, zumindest Manipulationen zu erkennen und dann zu warnen, ist unverständlich.
Das verstehe ich nicht. Wo soll denn die Warnung kommen? Bei Stalker? Der weiss doch, dass er den AirTag manipuliert hat.
-3
EOTT
EOTT06.02.26 13:56
Geegah
Im Text steht:
Warum sich Apple nicht die Mühe machte, zumindest Manipulationen zu erkennen und dann zu warnen, ist unverständlich.
Das verstehe ich nicht. Wo soll denn die Warnung kommen? Bei Stalker? Der weiss doch, dass er den AirTag manipuliert hat.

Der Airtag könnte ja den Betrieb einstellen. Ich schätze aber, dass es nicht so einfach ist, die Manipulation zu erkennen. Wenn man den Lautsprecher durch einen Chip ersetzt, der sich last-technisch wie der Lautsprecher verhält, dürfte das erkennen ziemlich schwer fallen. Ein Mikro zum "Hören" wäre das einzige Sichere, was mir ad hoc einfällt. Aber möchte schon ein Mikro in jedem Airtag haben.
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Nebula
Nebula06.02.26 14:15
Sie könnten Bewegungssensoren einbauen und den periodisch ein Testsignal abspielen. Die Vibrationen müsste der Sensor dann registrieren, ansonsten explodiert das Teil.
»Wir sind hier, um eine Delle im Universum zu hinterlassen.« – Steve Jobs
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haschuk06.02.26 14:29
EOTT
Geegah
Im Text steht:
Warum sich Apple nicht die Mühe machte, zumindest Manipulationen zu erkennen und dann zu warnen, ist unverständlich.
Das verstehe ich nicht. Wo soll denn die Warnung kommen? Bei Stalker? Der weiss doch, dass er den AirTag manipuliert hat.

Der Airtag könnte ja den Betrieb einstellen. Ich schätze aber, dass es nicht so einfach ist, die Manipulation zu erkennen. Wenn man den Lautsprecher durch einen Chip ersetzt, der sich last-technisch wie der Lautsprecher verhält, dürfte das erkennen ziemlich schwer fallen. Ein Mikro zum "Hören" wäre das einzige Sichere, was mir ad hoc einfällt. Aber möchte schon ein Mikro in jedem Airtag haben.

Der Lautsprecher stellt letztendlich einen Widerstand dar. Diese Detektion wäre einfach zu machen. Hilf aber nix, wenn ein entsprechender Widerstand eingelötet wird.

Natürlich könnte man dem Lautsprecher auch noch einen Chip verpassen, dessen Kennung abgefragt wird. Nur mit Sicherheitsmechanismen kostet dann halt ein Stück 100€...
+1
Dunnikin
Dunnikin06.02.26 14:35
Man könnte den AirTag bei einer Manipulation unbrauchbar machen, er zerstört sich selbst, wenn z. B. der Lautsprecher entfernt wird.

Da hilft es auch nichts mehr, hinterher was dranzulöten, was den Lautsprecher simuliert, der AirTag ist ja schon im Eimer.
+2
fleissbildchen06.02.26 15:41
Ich finde es sehr gut, dass man den Lautsprecher einfach deaktivieren kann.

Wenn man den Tag als Diebstahlschutz verwendet, wird er unbrauchbar, wenn er den Dieb durch lautes Piepsen auf sich aufmerksam macht.
+1
Peter Longhorn06.02.26 16:04
fleissbildchen
Ich finde es sehr gut, dass man den Lautsprecher einfach deaktivieren kann.

Wenn man den Tag als Diebstahlschutz verwendet, wird er unbrauchbar, wenn er den Dieb durch lautes Piepsen auf sich aufmerksam macht.
Nur ist das Ding halt offiziell nicht für Diebstahlschutz gemacht.
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