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MacBook Pro M1 Max: Beobachtungen nach drei Wochen Nutzung im Alltag

Vor fast genau drei Wochen traf unser MacBook Pro 16" in fast vollständiger Maximalausstattung (M1 Max, 32 GPU-Cores, 32 GB Ram, 4 TB SSD) in der MacTechNews-Redaktion ein – und seitdem wird das potente Laptop hauptsächlich für die Entwicklung in Apples Programmierumgebung Xcode eingesetzt. Meist zeigt sich erst nach einigen Wochen, wie gut oder schlecht ein neuer Computer ist. Lesen Sie hier, wie sich das Gerät im Alltag schlägt.


Ausleuchtung des Bildschirms am Rand mangelhaft, kein Blooming im Alltag
Das MacBook Pro 14" und 16" sind die ersten Macs mit internem Mini-LED-Bildschirm. Der Vorteil: Schwarze Flächen werden komplett abgedunkelt – die Hintergrundbeleuchtung "schimmert" nicht mehr durch. Der Nachteil: Da die "Auflösung" der Mini-LEDs geringer ist als die Auflösung des Bildschirms, können nicht gezielt einzelne Bildpunkte abgeschaltet werden, sondern nur Bereiche. Die Konsequenz daraus ist Blooming – helle Elemente auf schwarzem Hintergrund haben einen leuchtenden Rand. Zuerst das Positive: Beim normalen Arbeiten ist kein Blooming feststellbar – und Desktop-Hintergründe mit schwarzen Rändern sehen sehr gut aus. Wenn man aber genau hinsieht, kann man allerdings Blooming beim Mauszeiger feststellen, wenn sich dieser auf einer schwarzen Fläche befindet – aber nur wenn man gezielt darauf achtet.

Doch die neue Hintergrundbeleuchtung hat einen weiteren Nachteil: Am Display-Rand ist die Helligkeit in einem Bereich von 2 mm etwas geringer. Dies fällt beispielsweise auf, wenn eine komplett weiße Fläche am Bildschirmrand dargestellt wird:


Es handelt sich hierbei aber um ein sehr kleinen Mangel, welcher nur bei sehr genauem Hinsehen überhaupt auffällt.

120 Hz – (momentan) kein echter Mehrwert
Zum ersten Mal unterstützt Apple mit den neuen MacBook-Pro-Modellen die Darstellung mit mehr als 60 Hz – Apple nennt das ProMotion. Apple führte diese Funktion bereits vor einigen Jahren beim iPad Pro ein, doch bisher mussten sich Macs mit 60 Hz begnügen. Im Alltag ist dieser Vorteil aber (zumindest momentan) vernachlässigbar: Die höhere Bildwiederholrate fällt eigentlich nur beim Verschieben von Fenstern auf, da momentan noch kaum Apps angepasst sind. Sogar Apples Safari nutzt beim Scrollen noch 60 Hz.

Notch – Gewöhnung lässt Notch verschwinden
Sieht man zum allerersten Mal ein neues MacBook Pro, sticht besonders bei hellen Hintergründen die "Notch" deutlich hervor, in welcher die FaceTime-Kamera untergebracht ist. Doch genau wie bei längerer Nutzung eines iPhones mit Notch fällt diese nach einiger Gewöhnung nicht mehr auf – selbst bei hellen Desktop-Bildern. In die Quere kommt die Notch auch kaum – die meisten Apps haben so wenig Menüleisten-Einträge, dass diese in den allermeisten Fällen komplett auf der linken Seite des Notchs Platz finden.

Wünschenswert wäre jedoch eine systemseitige Option, die komplette Menüleiste in Schwarz darzustellen. Zwar gibt es Dritthersteller-Programme, welche diese Option bieten – doch eine in macOS eingebaute Option wäre sinnvoll.

Schnelle Reaktion beim Anschluss externer Bildschirme
Intel-Macs benötigen meist einige Zeit, bis externe Bildschirme gefunden und angesteuert werden. Auch wenn von einem Intel-MacBook externe Schirme abgestöpselt werden, dauert es manchmal einige Sekunden, bis der interne Bildschirm wieder ein Bild zeigt. Dies ist beim MacBook Pro mit M1 nicht mehr der Fall: Externe Bildschirme werden schnell gefunden und angesteuert – und beim Abstecken zeigt der interne Bildschirm sofort wieder ein Bild. Getestet haben wir dies mit einem LG-USB-C-Bildschirm, einem HDMI-Bildschirm direkt am HDMI-Anschluss sowie einem USB-C-auf-HDMI-Adapter.

Akkulaufzeit: Spektakulär
Der M1, M1 Pro und M1 Max sind sehr effiziente Chips – das kommt sowohl der Wärmeentwicklung wie auch der Akkulaufzeit zugute. Mit einem neuen MacBook Pro 16" muss man sich hier kaum noch Gedanken machen: In unserem Anwendungsfall (Xcode, ständiges Kompilieren, zuteilen Nutzung des iOS-Simulators, nebenher stets Abspielen von Filmen) zeigte das MacBook nach fünfeinhalb Stunden noch einen Akkustand von 50%. Dies bedeutet, dass man selbst als Entwickler an einem normalen Arbeitstag getrost auf das Netzteil verzichten kann. Zum Vergleich: Intel-basierende MacBooks halten bei ähnlichen Aufgaben meist drei bis vier Stunden durch, bis der Akku komplett den Geist aufgibt.


Schnelles Aufwachen, schnelles Touch ID
Meist brauchen Intel-MacBooks ein paar Sekunden, bis diese nach Aufwachen aus dem Ruhezustand wirklich einsatzfähig sind. Dies ist beim MacBook Pro mit M1 Max nicht mehr feststellbar – sofort nach Aufklappen geht das Display an und das MacBook reagiert auf Eingaben.

Auch Touch ID ist angenehm schnell: Brauchte ein älteres MacBook Pro 15" aus dem Jahr 2016 stets eine gewisse Zeit, bis der Fingerabdruck erkannt wurde, reicht bei den neuen Geräten ein kurzes Auflegen auf den (nicht sonderlich ansehnlichen) Fingerabdrucksensor komplett aus.

Fazit
Das MacBook Pro mit M1 Max ist ein echtes Arbeitstier: Jedwede Aufgabe eines Software-Entwicklers erledigt das schnelle MacBook mit Bravour – und völlig ohne Lüfterlärm und unangenehme Abwärme. Die Akkulaufzeit ist beeindruckend, die CPU- und GPU-Performance ebenso. Apple hat es geschafft, das nahezu perfekte Laptop für den professionellen Einsatz zu bauen.

Natürlich gibt es auch ein paar (kleine) Kritikpunkte: Die Dicke ist nach wie vor im Vergleich zu den dünneren Vorgängermodellen störend und bei einigen Anwendern findet keine "Gewöhnung" an die Notch statt. Doch diese "Problemchen" treten durch die schier unglaubliche Performance des Mobilgerätes in den Hintergrund – Apple ist hier ein großer Wurf für professionelle Anwender gelungen.

Kommentare

verstaerker
verstaerker18.11.21 12:36
danke, sehr interessant sowas zu lesen
+12
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.11.21 12:37
verstaerker
Gern. Wenn noch Fragen da sind, kann ich die gerne beantworten.
+10
colouredwolf18.11.21 12:43
ein sehr schönes Gerät. Ich habe dasselbe, aber mit 24 graphic cores, dafür mit 64 GB RAM.
Die Dicke fällt mir nicht auf, das ist ja nur ein gefühlter Dickenunterschied, der vor allem am Rand auftritt.
Ich bin vom MBP 15 von 2017 umgestiegen. Es ist ein klein wenig größer, es ist ein klein wenig schwerer - aber mir fällt das nicht auf. Der Keistungszuwachs ist so brachial.
Aber das schönste: die M-Chips entwickeln so wenig Wärme, und verlieren so sehr wenig Energie. Ist ähnlich wie der Umstieg von einem Verbrenner auf ein BEV, wo man ja auch brachiale Leistung bei geringstmöglichem Verbrauch hat.
Und bei beiden der schöne Nebeneffekt - die Stille. Ich höre mein MBP nicht mehr. Hab jetzt mal bewusst die Batterie auf maximale Leistung gestellt, mal schauen, ob ich es schaffe, den Lüfter an zu bekommen.Eine Wohltat, dieses Gerät
+5
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.11.21 12:45
colouredwolf
Dir fällt die Dicke echt nicht auf? Ich bin von einem MBP 15" 2016 umgestiegen (identisches Gehäuse zu deinem 2017er) und mir kommt das 2016er jetzt im Vergleich wie ein MacBook Air vor. Das 2021er ist ECHT "fett" finde ich. Jedes mal, wenn ich das hochhebe, denke ich, mein Uralt-2010er-17" in der Hand zu haben.
+6
sambuca2318.11.21 12:51
Ich nutze meinen M1 14 Macbook fast nie im Batteriebetrieb, es ist immer am Stromnetz angeschlossen. Schadet dies dem Akku?
+2
esc
esc18.11.21 12:53
Ich hoffe Apple bringt noch ein weiteres 15“ oder 16“ MacBook, mit geringerer Dicke und niedrigeren Preis.
Ich könnte auch gut mit dem M1 leben, benötige die zusätzliche Leistung eigentlich nicht.
0
Bonsy18.11.21 12:54
Nur, damit ich es der Vollständigkeit erwähnt habe:
Viele der aufgezählten "Boosts" sind auch schon mit dem MacBook Air M1 spürbar. Natürlich nicht die Kompilierungs-Geschwindigkeit, da hab ich auch keinen Vergleich. Aber die Reaktionszeit mit externen Monitoren ist sehr niedrig, das "Aufwachen" sehr schnell, sowie die Eingabe-Reaktion von Touch ID auch nicht spürbar. Beim Akku verhält es sich auf die Leistung bezogen relativ ähnlich.

Wie gesagt, mir ist bewusst, dass es um den Vergleich zu älteren (Intel-)Modellen geht, aber für Menschen, die keine Hochleistungs-Aufgaben zu erledigen haben (Videoschnitt, Coding, usw.) bietet das "billige" Modell auch schon einige der oben genannten Vorteile.
Aber Danke für die Erfahrungsberichte, ich bin auch weiterhin gespannt!
+9
StarTrek18.11.21 12:56
sambuca23

Ja auch das schadet dem Akku.
Dieser muß auch mal entladen werden, also bewegt werden sage ich immer.
Sonst ist der Akku hinüber wenn du ihn mal brauchst.

Also des öfteren ohne Netzteil betreiben.
-5
Deichkind18.11.21 12:59
sambuca23
Wenn ich nur nach meinem MacBook Pro 17" von 2010 und dem MacBook Air von 2014 ginge, würde ich sagen nein. Aber diversen Berichten nach hat sich die Qualität der Akkus anscheinend verschlechtert. Darum gilt jetzt wohl, häufiges Entladen schadet genau so wie ständiger Netzbetrieb, der ja nicht heißt, dass ständig geladen wird, sondern nur, dass nach Entladen auf 95 % der vollen Kapazität -- oder wo auch immer die Schwelle bei den modernen MacBooks ist -- wieder aufgeladen wird.
-3
Bonsy18.11.21 13:00
StarTrek
sambuca23Ja auch das schadet dem Akku.
Dieser muß auch mal entladen werden, also bewegt werden sage ich immer.
Sonst ist der Akku hinüber wenn du ihn mal brauchst.

Also des öfteren ohne Netzteil betreiben.

Keine Ahnung, ob das zusammenhängt, aber ich denke, dass es sich mittlerweile schon etwas anders verhält. Korrigiere mich bitte, wenn das falsch ist.

Ich habe mein Air M1 seit 10 Monaten und er steht bei 29 Ladezyklen, sowie 100% der maximalen Kapazität. Außerdem hört er bei 80% auf zu laden und läuft so wie ich es verstanden habe rein über Netz. Wird also sehr wenig beansprucht. Da hat Apple ja beim Ladevorgang optimiert.
Ist es also wirklich (noch immer) so essentiell regelmäßig zu entladen?
+6
michimaier18.11.21 13:14
@Bonsy / @Sambuca
Seit gestern (also nach ca 2 Wochen Nutzung) steht mein MB 14" auf 80% Akku trotz Netzteil,... und bleibt unverändert,... ist das Monterey das sich da um den Akku kümmert? Kann mir das jemand sagen?
( Netzteil leuchtet orange aber lädt nicht - konstant auf 80% -
System-Profiler Akku zustand 100% / Zyklen 2 )
0
Bonsy18.11.21 13:20
michimaier
@Bonsy / @Sambuca
Seit gestern (also nach ca 2 Wochen Nutzung) steht mein MB 14" auf 80% Akku trotz Netzteil,... und bleibt unverändert,... ist das Monterey das sich da um den Akku kümmert? Kann mir das jemand sagen?
( Netzteil leuchtet orange aber lädt nicht - konstant auf 80% -
System-Profiler Akku zustand 100% / Zyklen 2 )

Ich kann dir nicht sagen, ob es das erst seit Monterey gibt, aber du kannst es in den Einstellungen nachschauen:
Oben rechts auf die Batterie klicken Systemeinstellungen "Batterie" links "Batterie" auswählen und dann gibt es den Punkt "Optimiertes Laden der Batterie".
+4
markuspb15g4
markuspb15g418.11.21 13:30
Also ich nutze zum Schonen des Akkus im MBP seit 6 Monaten „AlDente 1.2“. Im stationären Betrieb stelle ich meistens 50 % ein, dann stoppt der Ladevorgang eben dort. Wenn ich das MBP unterwegs benötige, dann stelle ich „AlDente“ davor auf 100 % und der Akku wird voll aufgeladen. Sehr schade, dass MacOS so eine Funktion nicht fix eingebaut hat!
+5
skid_KM18.11.21 13:31
Das wichtigste für mich (an meinem 16'' M1Max): Ruhe.

Compile: Ruhe
Automatisierte Tests laufen lassen (5min alle Kerne zu >95% ausgelastet): Ruhe

Ich habe iStat Menus (V6.61) installiert, um die Lüfter gezielt hochzufahren. Sonst wüsste ich auch nach 2 Wochen produktiver Arbeit noch nicht, wie die sich anhören .
+12
TheGeneralist
TheGeneralist18.11.21 13:42
Danke für den Erfahrungsbericht.
Denke wie immer im Leben gilt "YMMV", vermute es werden aber viele wohl ähnlich empfinden wie der Autor.
Die 120Hz werden im Laufe der Zeit vermutlich noch intensiver bemerkbar werden (sind ja mittlerweile zumindest schon in der Safari Technology Preview angekommen).

Wer die gebotene Leistung auch abruft, findet in den neueren MBP sicherlich ein extrem leistungsfähiges Arbeitspferd, das ihm wirklich weiterhilft. Die Sache mit der Dicke teile ich allerdings auch - bereits beim direkten Vergleich in der Verkaufspräsentation fällt doch ziemlich deutlich auf, dass die "Neuen" ganz schöne Bretter sind im Verhältnis zur Vorgänger-Generation - auch wenn die reinen Zahlen (Maße, Gewicht) das gar nicht so sehr widerspiegeln, aber das Empfinden ist bei mir so.
Für das 13" M1 MBP (das ich seit knapp einem Jahr besitze) spricht aus meiner Sicht im direkten Vergleich nur noch der geringere Preis, der schlankere Formfaktor und die Touch Bar - in allen anderen Bereichen sind die "großen" MBP zumindest auf Augenhöhe (z.B. Akkulaufzeit) oder haben - in den meisten Belangen - echt die Nase vorn.
+3
aMacUser
aMacUser18.11.21 14:26
Gibt es eigentlich Erfahrungen, wie sich die "Qualität" des Akkus (Kapazität/Lebensdauer) langfristig verhält, wenn man den Mac den ganzen Tag an der Dockingstation betreibt und so der Akku durchgehend auf 100% steht? Früher hat man ja immer gesagt, dass das eigentlich gar nicht gut für Akkus ist.
Der Akku von meinem aktuellen MacBook Pro (2014) war nämlich nach fünf Jahren "Dauerstrom" über MacSafe ziemlich hinüber (aufgebläht, grottige Laufzeit). Und da im Dezember das neue MacBook Pro (M1 Pro) kommt, und das dann sehr viel an einer Dockingstation hängt, frage ich mich, wie es da mit dem Akku langfristig aussieht.
0
Raziel118.11.21 15:15
aMacUser
Gibt es eigentlich Erfahrungen, wie sich die "Qualität" des Akkus (Kapazität/Lebensdauer) langfristig verhält, wenn man den Mac den ganzen Tag an der Dockingstation betreibt und so der Akku durchgehend auf 100% steht? Früher hat man ja immer gesagt, dass das eigentlich gar nicht gut für Akkus ist.
Der Akku von meinem aktuellen MacBook Pro (2014) war nämlich nach fünf Jahren "Dauerstrom" über MacSafe ziemlich hinüber (aufgebläht, grottige Laufzeit). Und da im Dezember das neue MacBook Pro (M1 Pro) kommt, und das dann sehr viel an einer Dockingstation hängt, frage ich mich, wie es da mit dem Akku langfristig aussieht.


Wurde doch oben schon besprochen: 100% ist für den Akku auf Dauer sehr schlecht. Aber das System limitiert den Ladevorgang auf 80% somit sollte dein Akku bei dauerhafter Verwendung mit Anschluss auch nur 80% Ladestand haben. Trotzdem solltest du ihn alle 2-3 Wochen minimum mal wenigstens einen Zyklus gönnen.
+1
a_berger18.11.21 15:35
skid_KM
Das wichtigste für mich (an meinem 16'' M1Max): Ruhe.

Ja, das spontane Lüftergepuste von 0 auf Hundert hat mich auch immer genervt. Da haben auch Zusatztools nichts ändern können, das die (Intel-)CPU recht heiß wurde und deshalb eben gepustet werden musste.
Wenn Wünscheabend wäre, würde ich mir einen Mini mit dem M1 Max, RAM selber und stino nVME SSD wünschen.
+2
Fontana
Fontana18.11.21 16:22
Hm, Topnotch funktioniert bei mir nicht. Da wird nichts schwarz. Ecken abrunden geht. Notch aber bleibt.
Ein König von wenig.
+1
Fontana
Fontana18.11.21 16:41
Witzig. Auf dem anderen User geht es.
Alles frisch installiert, ab Time-Machine.
Ein König von wenig.
+1
frodo200718.11.21 18:18
Die Dicke ist nach wie vor im Vergleich zu den dünneren Vorgängermodellen störend ...

Der Unterschied beim MacBook Pro 16":
2019: 1,62 cm
2021: 1,68 cm

Also nur 0,6 Millimeter. Ist das wirklich so relevant?
+7
Andy8518.11.21 18:55
markuspb15g4
Also ich nutze zum Schonen des Akkus im MBP seit 6 Monaten „AlDente 1.2“. Im stationären Betrieb stelle ich meistens 50 % ein, dann stoppt der Ladevorgang eben dort. Wenn ich das MBP unterwegs benötige, dann stelle ich „AlDente“ davor auf 100 % und der Akku wird voll aufgeladen. Sehr schade, dass MacOS so eine Funktion nicht fix eingebaut hat!
ja das nutze ich am M1 Air auch und werde es im neuen MB-Pro auch wieder nutzen
wobei ich noch nicht sicher bin ob ich ihn auf 80 oder 50% halten sollte
aber pro Woche mal ein Zyklus durch ist nicht verkehrt
+1
marcel15118.11.21 19:00
Mendel Kucharzeck
colouredwolf
Dir fällt die Dicke echt nicht auf? Ich bin von einem MBP 15" 2016 umgestiegen (identisches Gehäuse zu deinem 2017er) und mir kommt das 2016er jetzt im Vergleich wie ein MacBook Air vor. Das 2021er ist ECHT "fett" finde ich. Jedes mal, wenn ich das hochhebe, denke ich, mein Uralt-2010er-17" in der Hand zu haben.
Ich komme vom MBP 2012, nein mir fällt die Dicke nicht auf, ist dünner geworden.
+3
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.11.21 19:13
frodo2007
Die puren Angaben werden dem nicht gerecht. Bei den vorherigen MBPs war der Boden abgerundet, daher waren die Seiten deutlich schmaler. Wenn du die Gelegenheit hast: Nimm mal ein 2021er MBP 16" in die Hand, dir fällt das sicher auch sofort auf.
+2
michimaier18.11.21 20:47
@Bonsy
Genau das wars! Vielen Dank!
0
markuspb15g4
markuspb15g418.11.21 21:48
Andy85
markuspb15g4
Also ich nutze zum Schonen des Akkus im MBP seit 6 Monaten „AlDente 1.2“. Im stationären Betrieb stelle ich meistens 50 % ein, dann stoppt der Ladevorgang eben dort. Wenn ich das MBP unterwegs benötige, dann stelle ich „AlDente“ davor auf 100 % und der Akku wird voll aufgeladen. Sehr schade, dass MacOS so eine Funktion nicht fix eingebaut hat!
ja das nutze ich am M1 Air auch und werde es im neuen MB-Pro auch wieder nutzen
wobei ich noch nicht sicher bin ob ich ihn auf 80 oder 50% halten sollte
aber pro Woche mal ein Zyklus durch ist nicht verkehrt

Definitiv 50 %, da bei 80 % die „kalendarische Alterung“ viel höher ist. 😉
0
kaizen18.11.21 23:12
Habt ihr auch den Effekt dass das Kontrollzentrum Speicher frisst? Hatte die Tage den Fall dass es 20GB Speicher beansprucht hat. Schiesse ich es ab benutzt es 29MB um nach kurzer Zeit schon wieder 1GB zu verbrauchen.
Das Leben ist wie ein Brot. Irgendwann wird es hart.
+1
klingf19.11.21 02:26
Die Touchbar ist eine große Errungenschaft auf dem Weg in die nächsten Notebookgenerationen. Sie ebnet den Weg zu einer Eingabe per Tastatur mit flexibler Beschriftung und in eine Welt, bei der Computer virtuos zwischen den Sprachen und Schriftsystemen laufend wechseln könnten. Die haptische Komponente ist noch ungenügend, aber die Idee unbedingt pflegenswert. Apple pflegt Hard- und Software. Man konnte im Bereich IPhone/IOS erstmalig für Blinde eine Touchbedienung App-übergreifend realisieren. Eine geschlossene Herstellerkultur, die auch im Bereich der Touchbar elementare Innovationsprozesse anstossen hätte können. Ich finde es extrem schade, dass man an der Stelle seine eigene Innovationskultur aufgegeben hat. Schnelle Systeme die wenig Energie brauchen sind der Zeitgeist, soweit so gut... aber Mehrwerte der Plattform sind gerade dann ein Argument, wenn ich eben nicht mehr, wie bisher mit Windows-Kompatibilität punkten kann. In der Praxis kommt eben doch mehr zur Anwendung, als optimierte Plattformprogramme. Ich als Power-Apple-User bin begeistert von der M1-Umsetzung, möchte aber an dieser Stelle mal klar aussprechen, dass ich mich auch ein bisschen veralbert vorkomme, bei derartigem Marketinggeposere. Wir posten ständig, wie grandios es ist, doppelt so lange am Akku zu arbeiten, wie schnell und leise das jetzt geht. Das werden 'die Anderen' auch bald deutlich besser können. Aber unsere Touchbar und beispielsweise den Mehrwert 'gratis noch einen Windows Notebook zu haben' - das sind definitiv auch Minderungen an der bisherigen Lösung. Letztendlich ist daher auch ein Preisvergleich zwischen den Vorgängern und den aktuellen Modellen blödsinn. Für den einen passt es eben und für den Anderen eben nicht (mehr). Und die Touchbar zu opfern ist ein Bruch in der Linie 'Technologien von der das Haus Apple überzeugt ist' investitionssicher an den Kunden zu bringen. Wirklich schade drum!
+4
fadenschein19.11.21 07:12
Ja, die rechenleistungstechnische Überlegenheit ist vergänglich wie die Jugend.
Aber die Touchbar in ihrer zuletzt vorliegenden technischen Umsetzung stellt nicht für jeden einen Mehrwert an. Ich habe beispielsweise meinen Neukauf bewusst so lange herausgezögert, bis die Touchbar weg war.
klingf
Die Touchbar ist eine große Errungenschaft auf dem Weg in die nächsten Notebookgenerationen. Sie ebnet den Weg zu einer Eingabe per Tastatur mit flexibler Beschriftung und in eine Welt, bei der Computer virtuos zwischen den Sprachen und Schriftsystemen laufend wechseln könnten. Die haptische Komponente ist noch ungenügend, aber die Idee unbedingt pflegenswert. Apple pflegt Hard- und Software. Man konnte im Bereich IPhone/IOS erstmalig für Blinde eine Touchbedienung App-übergreifend realisieren. Eine geschlossene Herstellerkultur, die auch im Bereich der Touchbar elementare Innovationsprozesse anstossen hätte können. Ich finde es extrem schade, dass man an der Stelle seine eigene Innovationskultur aufgegeben hat. Schnelle Systeme die wenig Energie brauchen sind der Zeitgeist, soweit so gut... aber Mehrwerte der Plattform sind gerade dann ein Argument, wenn ich eben nicht mehr, wie bisher mit Windows-Kompatibilität punkten kann. In der Praxis kommt eben doch mehr zur Anwendung, als optimierte Plattformprogramme. Ich als Power-Apple-User bin begeistert von der M1-Umsetzung, möchte aber an dieser Stelle mal klar aussprechen, dass ich mich auch ein bisschen veralbert vorkomme, bei derartigem Marketinggeposere. Wir posten ständig, wie grandios es ist, doppelt so lange am Akku zu arbeiten, wie schnell und leise das jetzt geht. Das werden 'die Anderen' auch bald deutlich besser können. Aber unsere Touchbar und beispielsweise den Mehrwert 'gratis noch einen Windows Notebook zu haben' - das sind definitiv auch Minderungen an der bisherigen Lösung. Letztendlich ist daher auch ein Preisvergleich zwischen den Vorgängern und den aktuellen Modellen blödsinn. Für den einen passt es eben und für den Anderen eben nicht (mehr). Und die Touchbar zu opfern ist ein Bruch in der Linie 'Technologien von der das Haus Apple überzeugt ist' investitionssicher an den Kunden zu bringen. Wirklich schade drum!
+4
Megaseppl19.11.21 08:35
Mendel Kucharzeck
verstaerker
Gern. Wenn noch Fragen da sind, kann ich die gerne beantworten.
Ja wie heißt es denn nun??
+1
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