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MacBook Pro 2021 mit M1 Max: Beobachtungen nach einigen Tagen Nutzung

Apple stellte vor zwei Wochen auf dem "Unleashed"-Event die nächste Generation des MacBook Pro vor – und das Gerät verdient den "Pro"-Zusatz: Die Performance ist über jeden Zweifel erhaben und man findet trotz intensiver Suche wenige Kritikpunkte an dem Laptop. Da sich die Stärken und Schwächen eines neuen Macs meist erst nach einigen Tagen wirklich zeigen, hier eine Ergänzung der ersten Beobachtungen von letzter Woche.


Lautsprecher – WOW
Apple hob auf dem Event die Qualität der integrierten Lautsprecher hervor und welche Fortschritte man bei der Entwicklung gemacht habe. Die sechs internen Speaker sollen für 80 Prozent mehr Bass sorgen und eine halbe Oktave tiefere Töne erzeugen können als die Vorgängergeneration. Kommend von einem 2016er MacBook Pro 15" ist der Fortschritt wirklich beachtlich: Natürlich können Laptop-Lautsprecher nicht die heimische Anlage ersetzen – dennoch ist die Tonqualität beachtlich. Sitzt man direkt vor dem Laptop, hat man den Eindruck, dass der Ton nicht nur aus dem Gerät stammt, sondern sich im Raum verbreitet.

Bildschirm – Naja
Das MacBook Pro 2021 ist der erste Mac mit einem Mini-LED-Bildschirm: Hier erhellen viele kleine LEDs den Bildschirm, welche sich gezielt abschalten lassen. Der Vorteil: Der LCD-Schirm kann sattes Schwarz darstellen – die sonst stets aktive Hintergrundbeleuchtung kann gezielt deaktiviert werden. Doch da nur 8.000 (14") oder 10.000 (16") LEDs zum Einsatz kommen, ist ein pixelgenaues Ausschalten nicht möglich – und dies erzeugt einen Effekt, der als Blooming bekannt ist: Helle Elemente auf schwarzem Hintergrund erzeugen einen leicht helleren Bereich in der direkten Umgebung.

Zuerst das Gute: Blooming ist beim normalen Arbeiten oder beim Betrachten eines Fotos oder Filmes gar nicht bis kaum feststellbar. Bootet das MacBook, ist um den hellen Apfel auf schwarzem Hintergrund ein leichtes Blooming feststellbar.

Das Negative: Vergleicht man den von Apple stark beworbenen Bildschirm mit älteren MacBooks, ist beim Vergleich kaum ein Unterschied zu erkennen. Er ist lediglich beim direkten Vergleich und bei sehr genauer Betrachtung etwas heller, doch ein maßgeblicher Unterschied ist nicht feststellbar – besonders bei gängigen Alltagsaufgaben.

Höhere Menüleiste – Naja
Das neue MacBook Pro zeigt eine höhere Menüleiste, um den "Notch" nicht in den Bildinhalt ragen zu lassen. Eigentlich eine gute Idee – doch stellt man die Bildschirmskalierung auf die kleinere Variante um, skalieren auch die Menuleistenelemente mit. Dies führt dazu, dass die höhere Menüleiste so noch ungewohnter als zuvor aussieht:


Durch die kleineren Fonts wirkt so die Menüleiste noch deutlich höher, als sie sowieso schon ist. Aber zumindest ist die Usability nicht eingeschränkt: Die Menuleistenelemente reagieren auch, wenn man über oder unter den Text klickt.

Hitze – kaum vorhanden
Oftmals werden Laptops nicht am Schreibtisch, sondern auf den Oberschenkeln platziert: Und viele Laptop ("auf dem Schoß") verdienen den Namen eigentlich nicht. Denn: Die Unterseite vieler Macs und PCs erwärmt sich selbst bei Alltagstätigkeiten so stark, dass es unangenehm ist.

Das MacBook Pro mit M1 Pro und M1 Max verdient allerdings die Bezeichnung tatsächlich: Bei Alltagstätigkeiten erwärmt sich das Gerät nicht merklich – und selbst beim Umwandeln eines Filmes von 4K auf Full HD mittels Handbrake kann das MacBook auf dem Schoß verbleiben, ohne Verbrennungen zu befürchten. Lüfter sind hier nur zu hören, wenn man den Kopf nah an das Gerät bewegt – kein Vergleich mit vergangenen Intel-Modellen, welche hier die Klangkulisse eines Staubsaugers erzeugten.

Externe Bildschirme – kein Problem
Schließt man an ein Intel-MacBook mit dedizierter Grafikkarte externe Bildschirme (in diesem Fall ein 4K-Bildschirm und ein zusätzliches Full-HD-Display) an, schaltet das Laptop stets komplett auf die dedizierte Grafikkarte – welche deutlich mehr Energie benötigt. Mehr Energie bedeutet mehr Abwärme – und daher hört man bei der Nutzung von größeren, externen Bildschirmen bei Intel-MacBooks fast durchgängig den Lüfter. Zwar ermöglichen, anders als GMA-basierte MacBooks, die dedizierten Grafikkarten zumindest eine flüssige Nutzung von größeren, externen Bildschirmen – doch der Lüfterlärm ist störend.

Anders an MacBooks mit Apple Silicon: Die M1-MacBooks konnten bereits einen externen Bildschirm ansteuern – und zwar flüssig und ohne Lüfterlärm. Da ist natürlich auch der M1 Max keine Ausnahme: Dem M1 Max scheint ein externer 4K-Schirm und ein Full-HD-Display nichts auszumachen – weder wird das Gehäuse wärmer, noch ist die Darstellung in irgendeiner Form ruckelig.


Efficiency Cores – nützlich
Der M1 bringt vier Effizienz-Kerne und vier Performance-Kerne mit – doch mit dem M1 Pro und Max ändert Apple dies (bei den meisten Geräten) auf acht Performance-Kerne und (nur noch) zwei Efficiency-Cores. Richtet man einen Mac neu ein und kopiert viele Dokumente, Code-Dateien und Fotos auf das neue Gerät, springt schnell Spotlight an und führt meist zu einem zähen Arbeiten (und im Falle von Intel-basierten MacBooks zur vollen Lüfterdrehzahl). Apple hat dieses Verhalten deutlich angepasst: Die meisten Aufgaben, wie zum Beispiel das Indexieren von Spotlight, das initiale Abrufen von vielen Mails und das Herunterladen der iCloud-Foto-Bibliothek, laufen nun ausschließlich auf den Effizienz-Kernen ab:


Dies hat zur Konsequenz, dass man die Hintergrundaufgaben nun den Arbeitsfluss nicht mehr bremsen. Und im Falle unseres MacBook Pro mit M1 Max blieb auch hier das Gerät angenehm kühl und die Lüfter nicht hörbar.

MagSafe – Gut, aber weniger USB-C
Zum Jubel vieler verbaut Apple nun wieder einen MagSafe-Ladeanschluss. Grundsätzlich ist dies zu begrüßen, da dieser ein Herunterfallen des Gerätes wirkungsvoll verhindert, wenn man über das Stromkabel stolpert. Der MagSafe-Anschluss arbeitet wie gewohnt und ist im Falle der 2021er MacBooks sicher am Gerät durch Magnete arretiert – ein versehentliches Abstöpseln wegen zu schwacher Magnete ist nicht zu befürchten.

Doch Apple entschied sich dazu, nur noch drei statt (wie bei den meisten Vorgänger-MacBook-Pro-Modellen) vier USB-C/Thunderbolt-Ports zu verbauen. Je nach Anordnung auf dem Schreibtisch ist dies etwas ärgerlich: Auf der rechten Seite findet sich nun nur noch ein USB-C-Anschluss, so dass im Falle von zwei externen Bildschirm ein Kabel um das MacBook herumgelegt werden muss.

Gehäuse – Schwer, unhandlich
Das 2021er MacBook Pro ist dicker als der Vorgänger – und schwerer. Einerseits ist dies sehr zu begrüßen, da nun die (unglaublich hohe) Performance die Gestaltung des Gerätes vorgibt und nicht das Aussehen. Doch nach wenigen Tagen hat sich gezeigt, dass die zusätzliche Dicke und das Gewicht tatsächlich die Portabilität einschränken. Im konkreten Nutzungsfall (Gerät wird meist zu Hause auf Schreibtisch, Couch oder Bett verwendet) ist dies ein zu vernachlässigender Nachteil. Will man jedoch das MacBook als komplett mobile Arbeitsstation nutzen, sollten man das MacBook Pro 2021 zuvor einmal im Geschäft unter die Lupe nehmen, ob das Gewicht und die Dicke ein Problem darstellen.

Alltägliche Performance – schlichtweg beeindruckend
Nach ein paar Tagen Nutzung ist festzustellen: Der M1 Max absolviert jede Aufgabe, welche ein Softwareentwickler ihm zuteilt, mit Bravour. Kompilieren in Xcode erledigt der M1 Max um ein Vielfaches schneller als ein Core i7 – und dabei völlig ohne Geräuschkulisse (ein gesonderter Performance-Vergleich bezüglich Xcode wird in den kommenden Tagen auf MTN erscheinen). Auch Arbeiten in Photoshop, selbst in großen Dokumenten, erwärmen nicht mal das Gehäuse. Apple ist hier ein ganz großer Wurf gelungen – das Gesamtpaket aus Performance, Akkulaufzeit und Energieeffizienz wäre ohne Apple-eigene Chips nicht möglich gewesen.

Kommentare

verstaerker
verstaerker01.11.21 10:28
danke für den kritischen Bericht! Das sagt mehr als zig Videos irgendwelcher Youtuber

was ich allerdings nicht sehe, warum die Zusätzliche Dicke (die ja eigentlich kaum gegeben ist) und Gewicht für die Zielichgruppe ein Nachteil sein soll.

Wem Ultramobilität wichtig ist und jeder Millimeter und Gramm zählen ,der greift doch eher zu nem MBA.
In meinem Rucksack macht es keinen Unterschied ob das Ding 1-2mm dicker ist und vielleicht 200g mehr wiegt

Begeistert bin ich echt das endlich kein Lüfterlärm durch das bloße anschließen eines externen Monitors und minimalen Aufgaben zu befürchten ist.
Das hatte mir vor 5-6 Jahren bei meinem Versuch mein MBP als Mobil und Desktop Computer einzusetzen , einen Strich durch die Rechnung gemacht.
+34
RobRoy01.11.21 10:37
Könnt ihr einen Vergleich ziehen beim kompilieren von Code der nicht mit Xcode entwickelt worden ist.
Z.b Java mit Ellipse oder IntelliJ ?

Ist halt Xcode viel besser abgestimmt oder hat man diesen Sprung auch mit Java ?
+1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck01.11.21 10:41
verstaerker
was ich allerdings nicht sehe, warum die Zusätzliche Dicke (die ja eigentlich kaum gegeben ist) und Gewicht für die Zielichgruppe ein Nachteil sein soll.

Ich denke ich gehöre zur Zielgruppe (Software-Entwickler) und mich nervt die zusätzliche Dicke. Mein MBP "pendelt" stets zwischen Schreibtisch, Couch und Bett im Haus (auf die Arbeit nehme ich es nicht mit, dort habe ich einen Mac mini M1) und selbst zu Hause nervt mich das zusätzliche Gewicht und die unhandliche Höhe. Schon 2x wäre mir das Teil beinahe aus der Hand gefallen, weil ich das Gewicht meines MBP 15" 2016 erwartet habe – das wirkt dagegen wie ein MacBook Air! Aber nicht vergessen: Das ist meine Einschätzung, andere wiederum wird es vielleicht gar nicht stören.

Ansonsten bin ich aber begeistert von dem Teil!
+13
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck01.11.21 10:43
RobRoy
Ein Bericht aus Entwicklersicht wird noch die Woche kommen – allerdings nur mit Xcode. Mit anderen IDEs habe ich NULL Erfahrungen, um da irgendetwas fundiertes zu schreiben. Und bei unseren Bericht soll es um konkrete Hands-On-Erfahrungen geben, wie sich das MBP 2021 für Entwickler schlägt.
+7
domtom
domtom01.11.21 10:45
Für die Leute die in der Windows-Welt arbeiten müssen wird es eng...

0
Scrembol
Scrembol01.11.21 10:46
Ich hatte jetzt auch endlich im lokalen MediaMarkt mal die Gelegenheit die Teile anzuschauen und ein bisschen auszuprobieren:

1. das Design fand ich in Echt deutlich hübscher, als auf Fotos/YouTube.
2. das 14" Gerät wirkt echt riesig im vgl. zum alten 13er und es könnte für anspruchsvollere Mobilnutzer eine echte Alternative darstellen.
3. die Lautsprecher des 16er sind unfassbar überragend für Laptop-Lautsprecher. Die sind echt nochmal um Welten besser, als die in meinem 2019er 16er, die ich schon auch echt gut finde für zwischendurch.
4. 120hz ProMotion in einem Laptop hat weit weniger Wow-Effekt, als in iPhone und iPad, wo man den Screen direkt am Finger hat. Dennoch nett. Bildqualität fand ich auch nicht wesentlich besser, als bei meinem jetzigen 16er.
5. Geschwindigkeit kann man schlecht testen in einem Laden. Alle Programme waren nahezu instant geöffnet, aber mehr kann ich nicht beurteilen.
6. Gewicht fand ich beim anheben okay. Für die gebotene Power mehr als okay.
Meine neue Single YOUR EYES - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+20
colouredwolf01.11.21 10:57
Weniger USB-C?
Mehr Thunderbolt 4!!
50% mehr Konnektivität.
Am Alten MBP waren 4 Steckdosen, die sich zwei Thinderbolt-Ports teilten.
Jetzt hab ich 3 Thunderpolt-Ports, also 50% mehr Bandbreite.
Sollte ich mehr als 3 Thunderbolt-Kabel einstecken wollen brauch ich halt ein Thunderbolt-Hub
+11
Wauzeschnuff01.11.21 11:04
Schöner Bericht. Eine Kleinigkeit, die Grammatik betreffend:
Dies führt dazu, dass die höhere Menüleiste so noch ungewohnter wie zuvor aussieht:

“ungewohnter“ => Komparativ => verlangt ‚als‘, also „ungewohnter als“

Ich weiß, ist etwas erbsenzählerisch, aber mir läuft es jedesmal kalt über den Rücken, wenn ich sowas lese oder höre. Und ich lebe in Bayern, höre es also ständig …
+28
MetallSnake
MetallSnake01.11.21 11:07
Wauzeschnuff
Ich weiß, ist etwas erbsenzählerisch, aber mir läuft es jedesmal kalt über den Rücken, wenn ich sowas lese oder höre. Und ich lebe in Bayern, höre es also ständig …

Ich lebe in Niedersachsen und höre das auch ständig. Ich denke das hört man in ganz Deutschland ständig.

Und wenn wir schon beim Thema sind
um den "Notch" nicht in den Bildinhalt ragen zu lassen

Der Notch - Die Notch - Das Notch
Was ist richtig? In meinen Ohren ganz klar "die Notch", bin ich da der einzige?
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
+16
Wauzeschnuff01.11.21 11:11
colouredwolf

Zumal im stationären Betrieb ja der externe Monitor als Hub herhalten kann (so mach‘ ich es seit zwei Jahren), und mobil/ bei Präsentationen will man sicher nicht zig externe Geräte dran bammeln.
+4
X-Jo01.11.21 11:12
Wauzeschnuff
[…]
“ungewohnter“ => Komparativ => verlangt ‚als‘, also „ungewohnter als“
[…]
Oder redundant: „… ungewohnter als wie zuvor …“.
+8
Dunkelbier01.11.21 11:14
X-Jo
Oder redundant: „… ungewohnter als wie zuvor …“.
In Hessen geht das Problemlos
Im Zweifel einfach beides.
+5
MacRS01.11.21 11:17
MetallSnake
um den "Notch" nicht in den Bildinhalt ragen zu lassen

Der Notch - Die Notch - Das Notch
Was ist richtig? In meinen Ohren ganz klar "die Notch", bin ich da der einzige?
Soweit ich weiß wird der deutsche Artikel für ein englisches Wort immer aus der deutschen Übersetzung gebildet. Die Frage ist halt, ob es eindeutig als "die Kerbe" übersetzt werden kann.
+6
MacRS01.11.21 11:19
MTN
Gehäuse – Schwer, unhandlich
Das sind MacBook Pros, sprich Desktop Replacements oder gar Workstation Replacements. Das muss so. Viel zu lange hat Apple hier viel zu ähnliche Produktlinien gefahren.
+13
Megaseppl01.11.21 11:22
domtom
Für die Leute die in der Windows-Welt arbeiten müssen wird es eng...
Kommt auf die Aufgabe an...
Ich hatte gestern folgende:
Raytracing eines Bildes in Blender.
Macbook Pro mit m1 Max: 58 Minuten
Windows-PC mit RTX 3080: 8 Minuten

Liegt hier einfach daran, dass Blender mit OptiX bei einer aktuellen NVidia-Karte einfach heftig abgeht während auf dem Mac via CPU gerechnet wird. Hier fehlt die Softwareimplementierung von Blender für Metal um die GPU-Cores zu nutzen- aber selbst dann werden die wegen fehlender Raytracing-Hardware nicht aufholen können, sondern lediglich mit der deutlich langsameren OpenCL-Implementierung von Windows-Blender gleichziehen.
Es gibt zahlreiche Beispiele wo ein Windows-Rechner aus Performance-Gründen besser ist. Oft ist es softwarebedingt, manchmal hardwarebedingt. (Umgekehrt natürlich ebenfalls, vor allem wenn Apples Coprozessoren zum Einsatz kommen)
Scrembol
4. 120hz ProMotion in einem Laptop hat weit weniger Wow-Effekt, als in iPhone und iPad, wo man den Screen direkt am Finger hat.
Soweit ich weiß, unterstützt derzeit kaum eine Anwendung das ProMotion, selbst zum Beispiel Safari nicht. Auf mich wirkt es zumindest nicht wie 120, die ich auch zuvor schon nativ am Mac Mini über die eGPU in 49 Zoll nutze.
.
+7
Bitsurfer01.11.21 11:23
Das Macbook Pro ist also dicker als sein Vorgänger?
So wie ich das sehen ist das aktuelle M1 0.64" dick was 1.55cm sind
Mein 16er ist 0.64" dick was 1.62cm sind.

Das M1 ist nicht dicker sondern sieht wohl nur dicker aus weil beim alten die untere Gehäusekante hochgezogen ist wodurch ein schmaler Eindruck entsteht. Das ist wohl technisch beding weil die Kühleinlässe seitlich sind über die ganze länge. Wie ist das beim neuen? Wo sind da die Lufteinlässe?
-1
Hitman01.11.21 11:24
MacRS
MTN
Gehäuse – Schwer, unhandlich
Das sind MacBook Pros, sprich Desktop Replacements oder gar Workstation Replacements. Das muss so. Viel zu lange hat Apple hier viel zu ähnliche Produktlinien gefahren.
Genau ,
MBP = schwer und etwas unhandlich , dafür aber leise und brutal schnell ,
MBA = leicht und für die schwächelnden Reporter / Redakteure
+4
MetallSnake
MetallSnake01.11.21 11:27
Bitsurfer
Das Macbook Pro ist also dicker als sein Vorgänger?
So wie ich das sehen ist das aktuelle M1 0.64" dick was 1.55cm sind
Mein 16er ist 0.64" dick was 1.62cm sind.

Kommt drauf an von welchem der drei M1 MBPs du sprichst.
Das vorherige 16" Modell war 1,6cm dick das neue 16" Modell ist 1,68cm dick.
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
0
Bitsurfer01.11.21 11:31
Megaseppl
domtom
Für die Leute die in der Windows-Welt arbeiten müssen wird es eng...
Kommt auf die Aufgabe an...
Ich hatte gestern folgende:
Raytracing eines Bildes in Blender.
Macbook Pro mit m1 Max: 58 Minuten
Windows-PC mit RTX 3080: 8 Minuten

Liegt hier einfach daran, dass Blender mit OptiX bei einer aktuellen NVidia-Karte einfach heftig abgeht während auf dem Mac via CPU gerechnet wird. Hier fehlt die Softwareimplementierung von Blender für Metal um die GPU-Cores zu nutzen- aber selbst dann werden die wegen fehlender Raytracing-Hardware nicht aufholen können, sondern lediglich mit der deutlich langsameren OpenCL-Implementierung von Windows-Blender gleichziehen.

Das kommt schon nocht.

https://www.golem.de/news/3d-software-apple-wird-blender-sponsor-fuer-macos-support-2110-160343.html
+3
Megaseppl01.11.21 11:34
Bitsurfer
https://www.golem.de/news/3d-software-apple-wird-blender-sponsor-fuer-macos-support-2110-160343.html
Ja ich weiß, aber wie geschrieben: Dann wird es vielleicht mit OpenCL/CUDA gleichziehen, aber nicht mit OptiX.
Für mich ist das aber auch absolut in Ordnung. Ich hab den dicken PC ja zum rendern. Zum Modellieren ist der Mac sehr gut.
0
Deppomat01.11.21 11:34
Ob klein "Pro" oder "Consumer" bedeutet, ist eine Frage der Perspektive, und Apple hat die Perspektive in den letzten Jahren mehrmals gewechselt. Das erste Macbook Air war teurer als die größeren Modelle, weil es einen technischen Aufwand bedeutete, so kompakt zu bauen. Später wurde das Air das Einsteigermodell. Ebenso mußte man in der Baureihe iPhone XS/XR und 11Pro/11 einen Aufpreis bezahlen, wenn man das kompaktere Gerät - das Pro - haben wollte. Jetzt gerade haben sie umgeschwenkt, die Pro-Telefone sind schwerer als die günstigeren, und die Pro-Rechner klobig. Kann man so machen, aber ich würde drauf hinweisen wollen, daß Miniaturisierung grundsätzlich schon eher eine Mehrleistung ist.

Ähnliche Diskussion wie in der Kindheit bei den "Top-Ass"-Spielen Gewinnt der schwerere oder der leichtere Sportwagen den Vergleich? Höherer oder niedrigerer Verbrauch? VierzylinderSTICH!!!
+5
TiBooX
TiBooX01.11.21 11:35
MetallSnake

Notch

Kerbe, Aussparung
Ist ja nicht so, als gäbe es in der Deutsch Sprache keine Words dafür.

Ich verstehe uns Deutsche sowieso nicht.
Wie exportieren erfolgreich das sehr schöne Wort “Kindergarten” und verhuntzen es selber zu “Kita”. (fassungslos)
“Gesundheit” oder “G’sundheit” hat es auch in den englischen Sprachraum geschafft (sogar in ein Apple Werbevideo mit Justin Long) aber wir wollen es abschaffen. (Gesichtspalme)
So ein tolles Wort wie “Zeitlupe” kennen die ENs nicht mal, das heißt da “Langsame Bewegung” (Slow Motion).

Und was wären wir erst ohne Goethe?
“Vor Ihro Kayserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.“ — Götz von Berlichingen
Quelle:
Ist sogar noch “deftiger” als gedacht.

*ich hatte in Deutsch steht’s eine 4 oder schlechter.
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+11
F303
F30301.11.21 11:41
Deppomat
Ähnliche Diskussion wie in der Kindheit bei den "Top-Ass"-Spielen Gewinnt der schwerere oder der leichtere Sportwagen den Vergleich?

Im Gegensatz zu den Macs stellt sich diese Frage bei Sportwagen eben nicht, da weniger Gewicht bei gleichem Antrieb immer mehr Performance bedeutet. Bei Rechnern ist es hingegen meist eher die Frage Performance ODER geringes Gewicht.
The brain is a wonderful organ. It starts working the moment you get up in the morning and does not stop until you get into the office. – Robert Frost
+1
Ebreichsdorfer01.11.21 11:42
Gehäuse/Gewicht:

Ich bin von meinem 2014-15" MBP nun auf die 14" Variante gewechselt und bin extrem zufrieden. Das alte 15er war mir zuletzt schon viel zu groß und unhandlich. Ich war aber dennoch über das Gewicht des neuen 14"-Gerätes überrascht. Aber die Größe ist mehr als ausreichend für meine Anwendungen.

Frage an die Experten: Gibt es schon Tipps wo man tolle Hüllen kaufen kann?
+2
bobby8301.11.21 11:47
TiBooX
Ich verstehe uns Deutsche sowieso nicht.
Wie exportieren erfolgreich das sehr schöne Wort “Kindergarten” und verhuntzen es selber zu “Kita”. (fassungslos)

Meines Erachtens sind das zwei versch. Begriffe:
Kita = Kindertagesstätte: 6 Monate - 3 Jahre
Kindergarten: 3 - 6 Jahre

"Gesundheit" wird sich noch lange halten, denke ich. Nur weil der Knigge meint, es sei unhöflich (weil man damit assoziieren könnte, der andere sei krank, wenn er niesen müsse), wird es nicht sofort verschwinden.
+11
Deppomat01.11.21 11:50
F303
Im Gegensatz zu den Macs stellt sich diese Frage bei Sportwagen eben nicht, da weniger Gewicht bei gleichem Antrieb immer mehr Performance bedeutet. Bei Rechnern ist es hingegen meist eher die Frage Performance ODER geringes Gewicht.
Es war auch nicht als direkter Vergleich gemeint Aber mir geht in dieser hitzigen Diskussion oft ein bißchen verloren, daß es grundsätzlich schwerer und aufwendiger ist, Dinge klein zu konstruieren. Die Leute tun so, als wäre das irgendwie lazy.

Und nebenbei habe ich mich erinnert, daß wir als Kinder zu doof waren für das Quartett: Es hat einfach immer "mehr" gewonnen. Also höherer Verbrauch, höheres Gewicht, höherer Preis, egal. Damit war der eh schon schwer schlagbare Lamborghini Countach vollends unschlagbar.
+3
mactelge
mactelge01.11.21 11:57
MetallSnake
Wauzeschnuff
Ich weiß, ist etwas erbsenzählerisch, aber mir läuft es jedesmal kalt über den Rücken, wenn ich sowas lese oder höre. Und ich lebe in Bayern, höre es also ständig …

Ich lebe in Niedersachsen und höre das auch ständig. Ich denke das hört man in ganz Deutschland ständig.

Und wenn wir schon beim Thema sind
um den "Notch" nicht in den Bildinhalt ragen zu lassen

Der Notch - Die Notch - Das Notch
Was ist richtig? In meinen Ohren ganz klar "die Notch", bin ich da der einzige?

Gendergerecht: die Notchin.
Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!
+2
Bitsurfer01.11.21 11:58
MetallSnake

Kommt drauf an von welchem der drei M1 MBPs du sprichst.
Das vorherige 16" Modell war 1,6cm dick das neue 16" Modell ist 1,68cm dick.

Stimmt hab ich mich verkuckt. Das vorige war exakt 16.2mm da neue 16.8mm. Also 0.6mm dicker. Und die 0.6mm merkt man? Habt ihr ein Messchrauben an den Fingern eingebaut?
+5
verstaerker
verstaerker01.11.21 12:19
Mendel Kucharzeck
verstaerker
was ich allerdings nicht sehe, warum die Zusätzliche Dicke (die ja eigentlich kaum gegeben ist) und Gewicht für die Zielichgruppe ein Nachteil sein soll.

Ich denke ich gehöre zur Zielgruppe (Software-Entwickler) und mich nervt die zusätzliche Dicke. Mein MBP "pendelt" stets zwischen Schreibtisch, Couch und Bett im Haus (auf die Arbeit nehme ich es nicht mit, dort habe ich einen Mac mini M1) und selbst zu Hause nervt mich das zusätzliche Gewicht und die unhandliche Höhe. Schon 2x wäre mir das Teil beinahe aus der Hand gefallen, weil ich das Gewicht meines MBP 15" 2016 erwartet habe – das wirkt dagegen wie ein MacBook Air! Aber nicht vergessen: Das ist meine Einschätzung, andere wiederum wird es vielleicht gar nicht stören.
Okay, auf jeden Fall interessant zu hören , wiviel da die Gewöhnung an bestimmte Form/Gewicht ausmacht.
0
verstaerker
verstaerker01.11.21 12:21
Bitsurfer
MetallSnake

Kommt drauf an von welchem der drei M1 MBPs du sprichst.
Das vorherige 16" Modell war 1,6cm dick das neue 16" Modell ist 1,68cm dick.

Stimmt hab ich mich verkuckt. Das vorige war exakt 16.2mm da neue 16.8mm. Also 0.6mm dicker. Und die 0.6mm merkt man? Habt ihr ein Messchrauben an den Fingern eingebaut?

der Unterschied ist ja das die Dicke von den Seiten zur Mitte hin langsam zunahm (der Rand ist bei meinem MBP16 2019 nur ca 9mm dick... jetzt ist er direkt 1,68cm dick. Denke schon das das auffällt
+4
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