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Bloomberg: Apple kündigt neues MacBook Pro zwischen September und November 2021 an

Im letzten Sommer kündigte Apple an, zukünftig nicht mehr auf Intel-Chips zu setzen, sondern fortan auf eigene Prozessoren. Anfänglich wurde Apple von einigen belächelt, da es sich bei den eigenen Chips um von Smartphone-Chips abgeleitete Designs handelt – doch seit der Konzern die M1-Macs im letzten Herbst präsentierte, sind die Unkenrufe komplett verstummt. Apple überraschte die gesamte IT-Welt mit äußerst leistungsfähigen und effizienten Prozessoren, welche in der jeweiligen Klasse die angebotenen Intel-Chips deutlich übertreffen.


Apple stellte zuerst im November 2020 das MacBook Pro 13", das MacBook Air und den Mac mini auf die neuen M1-Prozessoren um – im Frühjahr folgte der schließlich die Ablösung des 21,5"-iMacs. Anders als bei denen im November präsentierten Modellen handelte es sich beim M1-iMac um ein komplett neues Design.

MacBook Pro mit "Apple Silicon" als Nächstes
Doch noch stehen einige Intel-Modelle aus, welche Apple in Zukunft auf eigene Chips umstellt. Bisher verwendete Apple in allen Modellen den gleichen Prozessor – leistungsfähigere Ausbaustufen der Apple-Chips präsentierte der Konzern bislang nicht . Doch es wird allgemein erwartet, dass Apple als Nächstes einen komplett neu gestalteten Nachfolger der MacBook-Pro-Reihe präsentiert. Die beiden Geräte sollen mit 14"- und 16"-Bildschirm daherkommen – und zwar mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, welches Apple bereits beim iPad Pro und dem Pro-XDR-Display einsetzt.

Fertigungsschwierigkeiten beim Display
Doch genau bei den Displays kommt es zu Lieferengpässen – und diese sind laut Bloomberg der Grund, warum Apple die Vorstellung erst für den kommenden Herbst plant. Der gewöhnlich äußerst gut informierte Mark Gurman von Bloomberg will erfahren haben, dass Apple die neuen Modelle zwischen September und November 2021 präsentiert.

Bereits im letzten Herbst hielt Apple insgesamt drei Events ab, auf welchen der Konzern ein neues iPad Air, den HomePod mini, das iPhone-12-Lineup und die ersten M1-Macs vorstellte – und auch in diesem Herbst plant Apple laut Bloomberg ein ähnliches Produkt- und Event-Feuerwerk.

Schwierige Liefersituation erwartet
Es wird allgemein angenommen, dass viele Kunden den Kauf eines MacBook Pro 16" nach Ankündigung der Umstellung auf eigene Chips aufschoben – daher könnte die Liefersituation der neuen Modelle im kommenden Herbst sehr angespannt sein. Bereits nach der Vorstellung der ersten M1-Macs im letzten Herbst mussten sich manche Kunden bis Anfang 2021 gedulden, bis die Bestellung schließlich eintraf.

Kommentare

MrWombat
MrWombat19.07.21 09:18
Teile beinahe jeder Vorhersage (Vorhersagungen For Dummies):
  • Zeitraum - passend zu den üblichen Aktualisierungszyklen
  • Produktionsprobleme
  • Bevorstehende Lieferprobleme
  • Neue Displays
Bitte weiter aufzählen, sollt ich was übersehen haben
+11
Crypsis8619.07.21 09:32
Und 2 Absätze darüber, welche Produkte jetzt schon den M1 haben und wann Apple den Umstieg angekündigt haben dürfen natürlich auch nicht fehlen
+5
Deppomat19.07.21 10:06
Crypsis86
Und 2 Absätze darüber, welche Produkte jetzt schon den M1 haben und wann Apple den Umstieg angekündigt haben dürfen natürlich auch nicht fehlen
Die sog. „Macworld school of journalism“
0
Peter Eckel19.07.21 10:15
Lest es einfach heute Abend, falls Ihr nicht einschlafen könnt
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
+4
Leichtbau
Leichtbau19.07.21 10:49
Wir wünschen uns doch alle ein Apple Display, welches nicht so teuer ist wie das aktuelle XDR.

Wenn jetzt die kleineren Displaygrößen in Mini-LED ab 13" bereits zu Lieferverzögerungen führen, können wir uns ein preisgünstigeres Display wohl erst einmal abschminken? Ich glaube nicht, dass Apple einem mit Mini-LED ausgerüsteten MacBook Pro ein großes Display in herkömmlicher Technik hinzugesellen würde.

Aber vielleicht kommt ja was in OLED-Technologie, zumindest vom Hauslieferanten LG scheint da jetzt ein 4K-Display in 32" zu kommen.
Vielleicht schafft LG da ein Variantenpanel in höherer Auflösung.

Ein schnelles, auch im clamshell-Betrieb lautloses MacBook in Kombination zu einem schönen Apple Display wäre für mich sogar reizvoller als ein größerer neuer iMac.
+1
Freaky300
Freaky30019.07.21 11:04
Die Preise fürs MBP 16 M1X mit 32GB Ram 32GPU Kernen und 1 TB Speicher wären mal interessant
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pstoehr19.07.21 11:24
Freaky300
Die Preise fürs MBP 16 M1X mit 32GB Ram 32GPU Kernen und 1 TB Speicher wären mal interessant
Naja, den dann aufgerufenen Preis werden nur die wenigsten bezahlen wollen/können.
Wobei man sich schon fragen kann, wieviele Kunden einen Laptop mit 32GPU Kernen wirklich benötigen. Der Markt ist vermutlich sehr überschaubar!
0
MacRS19.07.21 11:42
Leichtbau
Wir wünschen uns doch alle ein Apple Display, welches nicht so teuer ist wie das aktuelle XDR.

Wenn jetzt die kleineren Displaygrößen in Mini-LED ab 13" bereits zu Lieferverzögerungen führen, können wir uns ein preisgünstigeres Display wohl erst einmal abschminken? Ich glaube nicht, dass Apple einem mit Mini-LED ausgerüsteten MacBook Pro ein großes Display in herkömmlicher Technik hinzugesellen würde.

Aber vielleicht kommt ja was in OLED-Technologie, zumindest vom Hauslieferanten LG scheint da jetzt ein 4K-Display in 32" zu kommen.
Vielleicht schafft LG da ein Variantenpanel in höherer Auflösung.

Ein schnelles, auch im clamshell-Betrieb lautloses MacBook in Kombination zu einem schönen Apple Display wäre für mich sogar reizvoller als ein größerer neuer iMac.
Grundsätzlich Zustimmung. So ein abgespecktes XDR wäre wirklich fein für den neuen iMac bzw. einen externen Monitor. OLED kann ich mir aber aktuell nicht vorstellen. Ein 4K-OLED-Panel von LG ist ja was Feines - zum Zocken oder so. Aber wenn ums Arbeiten geht, ist die Pixeldichte einfach zu gering. Ich sitze gerade vor solch einem Display (kein OLED!) und das ist einfach nicht das gleiche wie am iMac nebenan. OLED dauert bei scheinbar ohnehin noch. Klar könnte Apple einen Auftrag an LG schreiben so ein Teil zu bauen, das wäre aber custom Das kriegen die schon hin, aber erst mal muss Apple scheinbar seinen Mini-LED-Trip durchmachen.
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Michael Lang aus Rieder19.07.21 16:41
pstoehr
Freaky300
Die Preise fürs MBP 16 M1X mit 32GB Ram 32GPU Kernen und 1 TB Speicher wären mal interessant
Naja, den dann aufgerufenen Preis werden nur die wenigsten bezahlen wollen/können.
Wobei man sich schon fragen kann, wieviele Kunden einen Laptop mit 32GPU Kernen wirklich benötigen. Der Markt ist vermutlich sehr überschaubar!

Wieso?
Wäre doch endlich mal Zeit, dass Apple auch im GPU Bereich etwas halbwegs adäquates zu den HighEndlösungen im X86-Bereich zu bieten hätte. Und dafür braucht man wohl viele Kerne. Schau mal wieviel Kerne zB eine RTX 3080 hat....(OK., dass ist ein Monster für den Desktopbereich, aber es gibt wohl einige die diese Leistung haben möchten)
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pstoehr19.07.21 18:08
Hi,
Michael Lang aus Rieder
pstoehr
Freaky300
Die Preise fürs MBP 16 M1X mit 32GB Ram 32GPU Kernen und 1 TB Speicher wären mal interessant
Naja, den dann aufgerufenen Preis werden nur die wenigsten bezahlen wollen/können.
Wobei man sich schon fragen kann, wieviele Kunden einen Laptop mit 32GPU Kernen wirklich benötigen. Der Markt ist vermutlich sehr überschaubar!

Wieso?
Wäre doch endlich mal Zeit, dass Apple auch im GPU Bereich etwas halbwegs adäquates zu den HighEndlösungen im X86-Bereich zu bieten hätte. Und dafür braucht man wohl viele Kerne. Schau mal wieviel Kerne zB eine RTX 3080 hat....(OK., dass ist ein Monster für den Desktopbereich, aber es gibt wohl einige die diese Leistung haben möchten)
und was wäre jetzt ein Einsatzbereich in dem man so eine Grafikleistung auf einem OS X Laptop sinnvoll einsetzen würde?
Zocken vermutlich nicht und wenn man sich mal anschaut wie flüßig aktuelle Bildbearbeitungssoftware auf dem MacBook Air mir 8 Kernen läuft, da wird es wohl nur sehr wenige geben, die für so ein Performance-Monster tiefgenug in die Tasche greifen werden.
Und ob das für Apple aktuell hohe Priorität hat muss man auch erst mal sehen. Man darf ja nicht vergessen dass das alles SoCs sind. Und da ne Spezialversion mit einem TB SSD, 32 GPU-Kerne und vermutlich genauso viele CPU Kerne, rechnet sich vermutlich nicht.
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