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Forum>Off-Topic>Wird Telegram in Deutschland zensiert?

Wird Telegram in Deutschland zensiert?

Stefan S.
Stefan S.11.01.2223:33
Das ist ja mal schräg:
Wer die Telegram-App aus dem Google-Playstore heruntergeladen hat(te) und mit deutscher IP unterwegs war, bekam beim Kanal von Reitschuster angezeigt:
This Message can‘t be displayed on Telegram apps downloaded from the Google Play Store.


Das ist ja mal krass!
Quelle
Auf iOS habe ich mir den Kanal mal angeguckt, da kann ich jetzt keine Probleme finden.
Aber wenn das stimmt, das wäre heftig, egal ob das ein Versehen war oder nicht, allein, dass das technisch möglich ist.
Und falls das kein Versehen war, dann Gute Nacht, Telegram.

Bin ja mal gespannt, wie das weitergeht…
-52

Kommentare

AppleUser2013
AppleUser201317.01.2219:54
Nun; Jemand, der das Virus leugnet, gleichzeitig die Regierung stürzen will... und einen Bürgerkrieg herbeiträumt und von der Todesstrafe für die Politiker fantasiert...
Robby555
die haben genauso alle das Recht ihre eigene Meinung kund zu tun ohne diffamiert oder schlecht geredet zu werden.

Wirklich?
+8
spheric
spheric17.01.2219:59
Der hier auch?
Verschwörungstheoretiker nach Hetze bei Telegram in Psychiatrie eingewiesen

Auf seinem Telegram-Kanal mit mehreren Tausend Followern ruft ein Verschwörungstheoretiker zum Erschießen von Polizisten auf.
Jetzt wurde der Mann in eine psychiatrischen Einrichtung eingewiesen.
Artikel beim RND:
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+4
Robby55517.01.2220:22
AppleUser2013
Nun; Jemand, der das Virus leugnet, gleichzeitig die Regierung stürzen will... und einen Bürgerkrieg herbeiträumt und von der Todesstrafe für die Politiker fantasiert...
Robby555
die haben genauso alle das Recht ihre eigene Meinung kund zu tun ohne diffamiert oder schlecht geredet zu werden.

Wirklich?

Wenn du schon zitierst dann mach das anständig und schneide dir nicht irgendwelche Sätze zurecht. Ich habe folgendes geschrieben und dazu stehe ich:

"Das mag deine Meinung sein und es ist richtig sie öffentlich zu vertreten aber sie ist eben nur eine von fast 84 Millionen alleine nur in Deutschland und fast 8 Milliarden weltweit. Und die haben genauso alle das Recht ihre eigene Meinung kund zu tun ohne diffamiert oder schlecht geredet zu werden. Keine Seite hat die Weisheit mit dem Löffel gegessen und das Recht anderen vorzuschreiben was die denken oder sagen dürfen."

Der Aufruf eine bestimmte Person zu ermorden ist keine freie Meinungsäußerung und der Täter gehört von Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert und bestraft, also Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit. Es ist nicht Telegrams Job. Sonst könnten sich auch Diktaturen darauf berufen, dass Dissidenten sich über Telegram zu dort illegalen Aktionen verabreden oder dazu aufrufen.
-5
Weia
Weia17.01.2220:44
piik
Du unterlässt die Basics sauberer Aurgumentation. Warum?
Das hältst Du mir ja gerne vor und ich weiß schon wieder nicht, inwiefern.

Vielleicht um abzukürzen, weil mir bei dem Thema jene Leidenschaft abgeht, die Dich offensichtlich antreibt?

Du legst Deiner Argumentation einen bestimmten Wahrheitsbegriff zugrunde und zeigst dann, dass der sich nicht aufrechterhalten lässt. OK.

Dann schlage ich vor, den Begriff Wahrheit, statt ihn für etwas zu vergeuden, das es so nicht gibt, eben für Übereinkünfte der Scientific Community zu verwenden. Das ist Dir aber auch wieder nicht recht. Es macht den Eindruck, als sei es Dir sehr wichtig, den Satz Wahrheit gibt es nicht formulieren zu können (was eben nicht mehr ginge, wenn Wahrheit anders definiert würde). Warum? Was ist damit gewonnen?
Weia
Ja, und die Übereinkünfte der scientific community nennt man im Alltag eben Wahrheit und die Aufkündigung einer bislang geltenden Übereinkunft Falsifikation.
Nein, das ist eine absolut unzulässige Verplatterei. Übereinkünfte sind Übereinkünfte und eben genau keine Wahrheit.
Die Konsenstheorie der Wahrheit ist eine etablierte philosophische Wahrheitstheorie.
Das ist nämlich kein Pseudounterschied, sondern einer, der einen unterschied macht.
Nämlich welchen?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
gfhfkgfhfk17.01.2220:46
piik
Was letztlich zählt, ist den mehr oder minder breite Konsens der scientific community - sonst nichts.
Das ist das absolut unobjektivste Argument, welches es gibt! Die subjektiven Meinungen sind für die Beurteilung der Qualität eines Modells ohne jede Bedeutung. Was zählt sind ist die Übereinstimmung der Rechnungen des Modells mit dem Messwerten (eine hundertprozentige Übereinstimmung gibt es allerdings nie), und hierbei ist sehr wichtig, dass man das auch für zukünftige Ereignisse hinreichend gut vorhersagen kann. Bei den schon bekannten Messwerten besteht die Gefahr, dass man durch bewusste oder unbewusste Manipulation eine höhere Übereinstimmung des Modells mit den Messwerten konstruiert. Das ist gerade bei Modellen mit vielen Freiheitsgraden sehr leicht möglich.

Bei Popper geht es darum, dass man Modelle mit Hilfe von statistischen Tests auf ihre Übereinstimmung mit den Messwerten testet. Die Falsifikation ist das Überprüfen der Modelle mit den Messwerten, und das ist immer möglich Solche Fragen wie „Existiert Gott“? lassen sich nicht falsifizieren, und sind somit metaphysische Fragen und gehören nun einmal nicht zur Physik bzw. allgemein zur Naturwissenschaft.
piik
Jede empirische Überprüfung kann fehlerhaft sein. Sie kann durch Zufallseffekte verzerrt oder durch nicht bedachte und nicht kontrollierte aber konfundierte Variablen verunreinigt sein oder aber bei der Interpretation der Effekte wurden Fehler gemacht. Vielleicht haben auch nur die HiWis gepfuscht. All das ist möglich.
Genau deshalb gilt der Grundsatz der Reproduzierbarkeit. Schlamperei und Fehler sind keine Argument gegen die Argumentationslinie von Popper. Es mag auch Probleme geben Modell A gegen Modell B abzugrenzen, aber das sollte uns dazu bewegen sich darüber Gedanken zu machen, wie man das dennoch hinbekommt in dem man die Versuchsaufbauten verbessert.
piik
Aus diesem Grund kann es nicht nur keinen Beweis durch Empirie, sondern auch keine Widerlegung durch Empirie geben.
Achja? Ich kann also durch Messwerte für die klassische Mechanik nicht widerlegen, dass die kinetische Energie sich proportional zu m*sqrt(V) verhält? Ich kann also nicht testen, dass sich die kinetische Energie eher proportional zu 1/2 m*V² verhält? Vorsicht mit dem was Du schreibst.
piik
Die Sache ist deutlich komplexer als das Poppersche Kalkül glauben machen will.
Hast Du denn Poppers „Logik der Forschung“ jemals gelesen? Mir scheint, dass Du das nie getan hast.
+9
piik
piik17.01.2223:30
Weia
piik
Du unterlässt die Basics sauberer Aurgumentation. Warum?
Das hältst Du mir ja gerne vor und ich weiß schon wieder nicht, inwiefern.

Vielleicht um abzukürzen, weil mir bei dem Thema jene Leidenschaft abgeht, die Dich offensichtlich antreibt?
Ist das schlimm, dass mich das Thema interessiert (<- unterstellte Leidenschaft) und besser, wenn man da distanzierter ist?
Weia
Du legst Deiner Argumentation einen bestimmten Wahrheitsbegriff zugrunde und zeigst dann, dass der sich nicht aufrechterhalten lässt. OK.

Dann schlage ich vor, den Begriff Wahrheit, statt ihn für etwas zu vergeuden, das es so nicht gibt, eben für Übereinkünfte der Scientific Community zu verwenden. Das ist Dir aber auch wieder nicht recht. Es macht den Eindruck, als sei es Dir sehr wichtig, den Satz Wahrheit gibt es nicht formulieren zu können (was eben nicht mehr ginge, wenn Wahrheit anders definiert würde). Warum? Was ist damit gewonnen?
Ist es so schwierig? Es ist aus Gründen der Redlichkeit und intellektuellen Sauberkeit quasi verboten, etwas, das nicht zu retten ist, einfach so hinzubiegen und hinzubasteln, dass die Umdefinition einer Rechthaberei gleich kommt. Da geht sogar Popper weiter. Er wusste, dass es mit einem "Beweis" für etwas (ergo Wharheit) schwierig ist. Also hat er den Kniff gemacht, die Sache negativ anzugehen. Sein Motto: Beweise sind nicht möglich, nur Falsifikationen (Prinzip: 1 empirisches Gegenbeispiel widerlegt eine These). Dass das ein logischer Kurzschluss ist, und dass eine Falsifikation nichts anderes als ein Negativbeweis ist, das fiel ihm nicht auf.

Also: Eine Übereinkunft ist keine Wahrheit. Nie und nimmer. Das zu versuchen ist unredlich und mindestens logische Schlamperei.
Eine Übereinkunft ist eine Übereinkunft. Exakt das und nichts anderes.
Weia
Die Konsenstheorie der Wahrheit ist eine etablierte philosophische Wahrheitstheorie.
Sicher ist sie das. Genauso wie der Positivismus, Popper, Feyerabend und wie sie alle heißen.
Meine Argumente betreffen eben auch die (in meinen Augen) leichtfertige Jonglage mit wichtigen Begriffen, wie es die Szene rund um Habermas macht. Meine Behauptung ist: So geht das nicht, das ist nicht schlüssig, sondern eine geisteswissenschaftliche X-fürU-Verkaufstechnik. Dort wird ganz viel vermischt, was nicht zusammenpasst.
Das ist nämlich kein Pseudounterschied, sondern einer, der einen unterschied macht.
Nämlich welchen?
[/quote]
Etwas so zu benennen, wie es Sprachgebrauch ist, und nicht es mit Gewalt bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen.
Was ist damit gewonnen, wenn man Wahrheit synonym für den Stand der Übereinkunft der scientific community verwendet?
1. Man kann den Begriff Wahrheit retten und muss ihn nicht dort lassen, wo er hin gehört (in die formale Logik).
2. Der Blick wird vernebelt, weil mit Wahrheit völlig andere Konzepte assoziiert werden, die weitgehend von einem naiven Wahrheitsbegriff ausgehen. Es wird suggeriert, dass es eine Wahrheit geben könne, wo es doch lediglich pragmatische Konzepte wie Übereinkünfte sind, nach denen wir uns richten können. Es wird vernebelt, dass es sich um Menschengemachtes und nichts ewig-ätherisches "Höheres" handelt. Mithin ist der Wahrheitsbegriff antidemokratisch, reaktionär, antiquiert und inhuman.

Begriffe wie Stand der Wissenschaft (genauer Stand der Diskussion der jeweiligen scientific community) sind nahe an dem, was es wirklich ist. Wir orientieren uns an menschengemachten Modellen, die keinen Anspruch auf Gültigkeit an sich haben, sondern lediglich (permanent vorläufige) Modelle.

Das ist, finde ich ein relevanter Unterschied.
-1
tranquillity
tranquillity17.01.2223:41
→ gfhfkgfhfk Danke für deine Antwort. Hatte keine Zeit piik zu antworten. Hätte aber ähnliches geschrieben.
0
piik
piik17.01.2223:58
gfhfkgfhfk
piik
Was letztlich zählt, ist den mehr oder minder breite Konsens der scientific community - sonst nichts.
Das ist das absolut unobjektivste Argument, welches es gibt! Die subjektiven Meinungen sind für die Beurteilung der Qualität eines Modells ohne jede Bedeutung. Was zählt sind ist die Übereinstimmung der Rechnungen des Modells mit dem Messwerten (eine hundertprozentige Übereinstimmung gibt es allerdings nie), und hierbei ist sehr wichtig, dass man das auch für zukünftige Ereignisse hinreichend gut vorhersagen kann. Bei den schon bekannten Messwerten besteht die Gefahr, dass man durch bewusste oder unbewusste Manipulation eine höhere Übereinstimmung des Modells mit den Messwerten konstruiert. Das ist gerade bei Modellen mit vielen Freiheitsgraden sehr leicht möglich.

Bei Popper geht es darum, dass man Modelle mit Hilfe von statistischen Tests auf ihre Übereinstimmung mit den Messwerten testet. Die Falsifikation ist das Überprüfen der Modelle mit den Messwerten, und das ist immer möglich Solche Fragen wie „Existiert Gott“? lassen sich nicht falsifizieren, und sind somit metaphysische Fragen und gehören nun einmal nicht zur Physik bzw. allgemein zur Naturwissenschaft.
piik
Jede empirische Überprüfung kann fehlerhaft sein. Sie kann durch Zufallseffekte verzerrt oder durch nicht bedachte und nicht kontrollierte aber konfundierte Variablen verunreinigt sein oder aber bei der Interpretation der Effekte wurden Fehler gemacht. Vielleicht haben auch nur die HiWis gepfuscht. All das ist möglich.
Genau deshalb gilt der Grundsatz der Reproduzierbarkeit. Schlamperei und Fehler sind keine Argument gegen die Argumentationslinie von Popper. Es mag auch Probleme geben Modell A gegen Modell B abzugrenzen, aber das sollte uns dazu bewegen sich darüber Gedanken zu machen, wie man das dennoch hinbekommt in dem man die Versuchsaufbauten verbessert.
piik
Aus diesem Grund kann es nicht nur keinen Beweis durch Empirie, sondern auch keine Widerlegung durch Empirie geben.
Achja? Ich kann also durch Messwerte für die klassische Mechanik nicht widerlegen, dass die kinetische Energie sich proportional zu m*sqrt(V) verhält? Ich kann also nicht testen, dass sich die kinetische Energie eher proportional zu 1/2 m*V² verhält? Vorsicht mit dem was Du schreibst.
piik
Die Sache ist deutlich komplexer als das Poppersche Kalkül glauben machen will.
Hast Du denn Poppers „Logik der Forschung“ jemals gelesen? Mir scheint, dass Du das nie getan hast.

Ich finde Deine Position recht naiv. Du versuchst, das reale Geschehen in eine feste Form zu pressen, die dann nur noch entfernte Ähnlichkeit mit der praktischen Wirklichkeit hat.
Objektivität? Das ist das gleiche Problem wie mit der Wahrheit. Da wissenschaftliche Modelle nicht von Göttern gemacht wurden und werden, ist eine Objektivität unmöglich. Wir sind alle SUBJEKTE. Niemand von uns kann sagen, ob eine Aussage "objektiv" ist und wie sehr (im Vergleich mit anderen). Eine Chimäre also. Wie ein Geist.
Und in der Wissenschaft menschelt es sehr. Da gibt es Motive wie Ehrgeiz. Kampf um Forschungskohle. Macht. Popularität. Politische Relevanz. Und vieles mehr.
Trotz dessen und manchmal auch sogar deswegen mäandert Wissenschaft um die für Menschen bestmöglichen Konzepte herum und optimiert und erweitert sie langfristig. Betrugsversuche und Irrtümer werden mehr oder midner fix korrigiert. Zumindest ist das empirisch zu sehen. Und es ist ja garnicht anders möglich. Weil wir Menschen sind. Also Menschenaffen mit ausreichend Gehirn, um immer komplexere Modelle zu erschaffen, obwohl die zum reinen Überleben der Art nicht Voraussetzung sind. Wissenschaft ist auf der anderen Seite ein sehr demokratischer Prozess. Mir gefällt das

Deine Beispiele treffen genau den Kern. Wenn Wissenschaftler Modelle aufstellen und testen, dann tun sie das. Andere prüfen das, dann diskutieren sie. Manche finden dabei Grenzen (z.B. relativistische). Ganz abgesehen von zufälligen Effekten, Rauschen, Messfehlern, unsauberen Operationalisierungen etc. und pp.
Es gibt nun keinen Herrn (oder Frau) Objektiv, der dann feststellen könnte: "Dieses Modell ist objektiv richtig und das andere nicht."
Stattdessen werden sich in Deinem supertrivialen Beispiel Wissenschaftler austauschen und mit weit überwiegender Mehrheit zu Schluss kommen: "Dieses eine Modell passt besser zu den Daten, die wir erhoben haben. Also akzeptieren wir (vorläufig) dieses Modell als das bessere".
So läuft das, und man nennt das Intersubjektivität - nicht Objektivität - auch wenn Dir das nicht egfällt.

Das mit Popper ist schon länger her bei mir. Ich kann ihn nicht wörtlich zitieren, kenne aber seine Grundgedanken (und die seiner Anhänger).

Fehler bei den empirischen Tests, die immer und überall vorkommen, wie man leicht feststellen kann, sind genau das zentrale Argument gegen die holzschnittartige Logik von Popper, die Du vertrittst.
Wenn Du schon in der Physik bist, dass weißt Du auch, dass jenseits der platten alten Sachen heute Modelle extrem von der Messgenauigkeit abhängen. Es werden riesige Anstrengungen unternommen, z.B. in der Elementarteilchenphysik und der Astronomie, Dinge mit sehr vielen Stellen hinterm Komma zu erfassen und das reproduzierbar, um Zufälligkeiten ausschließen zu können und letztlich in einem Diskussionsprozess qua Fachzeitschriften und analogen Veröffentlichungen zwischen konkurrierenden Modelle differenzieren zu können. Das sind dann die angestrebten Übereinkünfte. Die können revidiert werden (was ja das Gute an diesem Vorgehen ist).
Noch was: Heute wird davon ausgegangen, dass kein Modell absolut immer und überall gilt. Jedes Modell hat seinen Geltungsbereich. Demnach gäbe es also nach Weia Wahrheit mit begrenztem Geltungsbereich und nach Dir Objektivität mit beschränktem Geltungsbereich. Das ist halt etwas albern und eine ziemlich unmoderne Sicht.

Früher hat man gedacht, dass es Objektivität gibt (die Römer wollten gerne die typisch menschlichen Zutaten wie Emotionen und Affekte aus so gut wie allem Öffentlichen raushalten). Später dann nach der Aufklärung merkte man, dass es schwierig wird mit absoluten Konzepten und versuchte sich in "Anäherung an die (wahlweise) Objektivität oder Wahrheit" zu retten. Aber wenn man nicht feststellen kann, ob man mehr oder weniger dicht dran ist, klappt auch dieser Rettungsversuch nicht.
In den 80er des 20. Jahrhunderts versuchte man dann stattdessen ein Konzept wie die Viabilität (ob etwas gut funktioniert). Das ist sicher weniger metaphysisch wie die geradezu vorkantianischen Wahrheitskonzepte, aber es gibt zunehmend mehr Physiker und Geisteswissenschaftler, die zur Einsicht kommen, dass man für eine adäquate Beschreibung von Wissenschaft solche Krücken nicht braucht, und dass Kriterien wie empirische Überprüfbarkeit und Konsens (plus ein paar Nebenkriterien) für die praktische Wissenschaft völlig ausreichend und adäquat sind. Dies macht eben deutlich, dass Wissenschaft so menschlich ist, wie andere Lebens- und Wirklichkeitsbereiche auch. Dieses Metamodell der Wissenschaft ist als einziges sparsam in Ockhamschen Sinne und daher im Vergleich der diversen Metamodelle von der Antike bis heute überlegen.
+1
Steph@n
Steph@n18.01.2201:40
Habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen.
Bei Reitschuster kann ich zwar die Beiträge sehen aber wenn ich auf die Kommentare gehe kommt:
+1
Weia
Weia18.01.2202:57
piik
Ist das schlimm, dass mich das Thema interessiert (<- unterstellte Leidenschaft) und besser, wenn man da distanzierter ist?
Nein, überhaupt nicht. Das war doch keine Wertung, nur eine (von Dir gewünschte) Erklärung dafür, warum ich da nicht so differenziert (aus Deiner Sicht: zu undifferenziert) argumentiere wie Du.
Weia
Es macht den Eindruck, als sei es Dir sehr wichtig, den Satz Wahrheit gibt es nicht formulieren zu können (was eben nicht mehr ginge, wenn Wahrheit anders definiert würde). Warum? Was ist damit gewonnen?
Ist es so schwierig? Es ist aus Gründen der Redlichkeit und intellektuellen Sauberkeit quasi verboten, etwas, das nicht zu retten ist, einfach so hinzubiegen und hinzubasteln, dass die Umdefinition einer Rechthaberei gleich kommt.
Ja, das ist so schwierig. Dass, was Du als unredlich, verboten, rechthaberisch, unsauber und unzulässig etikettierst, ist immerhin die Position eines der respektiertesten Philosophen der Gegenwart weltweit. Deswegen muss nicht stimmen, was er sagt, aber Du kannst nicht so tun, als sei das eine vollkommen absurde Position, die nur vertreten könne, wer den Hauptschulabschluss nicht geschafft habe. Dadurch habe ich zunächst überhaupt nicht verstanden, was Du meinst.
Also: Eine Übereinkunft ist keine Wahrheit. Nie und nimmer. Das zu versuchen ist unredlich und mindestens logische Schlamperei.
Eine Übereinkunft ist eine Übereinkunft. Exakt das und nichts anderes.
Nein, so apodiktisch formuliert weise ich das entschieden zurück. Wie kann jemand, der von Wahrheit im nicht-logischen Sinne nichts wissen will, seine Position mit einem derartigen Absolutheitsanspruch gegenüber allen Denkalternativen vertreten? Allein das ist schon ein Widerspruch in sich.
Etwas so zu benennen, wie es Sprachgebrauch ist, und nicht es mit Gewalt bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen.

Was ist damit gewonnen, wenn man Wahrheit synonym für den Stand der Übereinkunft der scientific community verwendet?
1. Man kann den Begriff Wahrheit retten und muss ihn nicht dort lassen, wo er hin gehört (in die formale Logik).
2. Der Blick wird vernebelt, weil mit Wahrheit völlig andere Konzepte assoziiert werden, die weitgehend von einem naiven Wahrheitsbegriff ausgehen. Es wird suggeriert, dass es eine Wahrheit geben könne, wo es doch lediglich pragmatische Konzepte wie Übereinkünfte sind, nach denen wir uns richten können. Es wird vernebelt, dass es sich um Menschengemachtes und nichts ewig-ätherisches "Höheres" handelt. Mithin ist der Wahrheitsbegriff antidemokratisch, reaktionär, antiquiert und inhuman.

Begriffe wie Stand der Wissenschaft (genauer Stand der Diskussion der jeweiligen scientific community) sind nahe an dem, was es wirklich ist. Wir orientieren uns an menschengemachten Modellen, die keinen Anspruch auf Gültigkeit an sich haben, sondern lediglich (permanent vorläufige) Modelle.

Das ist, finde ich ein relevanter Unterschied.
Ich nicht.

Der Inhalt von Begriffen wandelt sich. Ich verstehe diesen Begriff im Sinne von Stand der Wissenschaft und sehr viele andere (sicher nicht alle) tun das auch. Das ist eben das aufgeklärte Verständnis von Wahrheit, das wir heute erreicht haben.

Du hast nochmals wortreich klargemacht, was ich schon in meinem letzten Beitrag vermutete: Du assoziierst mit Wahrheit ein anderes, ewig-ätherisches „Höheres“ (das meinte ich mit der ironischen Frage, wer Dich im Religionsunterricht damit gequält hat), das Du so entschieden ablehnst (antidemokratisch, reaktionär, antiquiert und inhuman), dass Du unbedingt sagen können willst, es gäbe gar keine Wahrheit. Mit einem zeitgemäßeren Wahrheitsbegriff löst sich Dein Problem aber in Luft auf.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
timp
timp18.01.2213:42
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de
„Never argue with an idiot. He'll bring you down to his level and then beats you with experience.“
+10
Gfurther18.01.2213:56
Wie ich geschrieben habe, wurde diese Rechtsprechung auf Basis der Drittwirkung der Grundrechte entwickelt, also dass auch Private unter bestimmten Voraussetzungen die Grundrechte trotz Privatautonomie beachten müssen. In angloamerikanischen Rechtskreisen würde man Case-Law dazu sagen. In Deutschland heißt es richterliche Rechtsfortbildung.
Wurzenberger
Gfurther
Als die Rechtssprechung zur verbotenen Diskriminierung an der Club-Tür entwickelt wurde, gab es dass AGG noch nicht.
Auf Grundlage welcher Gesetze wurden damals Urteile gefällt?
-2
gfhfkgfhfk18.01.2214:33
piik
… Betrugsversuche und Irrtümer werden mehr oder minder fix korrigiert. …
Deshalb versucht man z.B. noch immer die Supersymmetrie zu finden? Thesen werden eben nicht schnell beerdigt, sondern mit allen Mittel verteidigt.
piik
Stattdessen werden sich in Deinem supertrivialen Beispiel Wissenschaftler austauschen und mit weit überwiegender Mehrheit zu Schluss kommen: "Dieses eine Modell passt besser zu den Daten, die wir erhoben haben. Also akzeptieren wir (vorläufig) dieses Modell als das bessere".
So läuft das, und man nennt das Intersubjektivität - nicht Objektivität - auch wenn Dir das nicht egfällt.
Woher weiß man, dass etwas „besser“ ist, wenn es keine objektiven Beurteilung für das „besser“ existiert?
+2
Robby55518.01.2218:28
timp
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de

Und was hat das jetzt mit dem Telegram Problem zu tun? Es geht darum ob unter gewissen Umständen zensiert wird und nicht darum ob Reitschuster oder wer auch immer sonst auf seinem Kanal Fake News verbreitet. Selbst der Stern hat mal die falschen Hitler Tagebücher veröffentlicht. Kann bei schlampiger Recherche immer mal passieren, deswegen soll man ja als gut informierter Bürger mehrere Informationsquellen von links bis rechts nutzen.
-11
LoCal
LoCal18.01.2218:52
Robby555
timp
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de

Und was hat das jetzt mit dem Telegram Problem zu tun? Es geht darum ob unter gewissen Umständen zensiert wird und nicht darum ob Reitschuster oder wer auch immer sonst auf seinem Kanal Fake News verbreitet. Selbst der Stern hat mal die falschen Hitler Tagebücher veröffentlicht. Kann bei schlampiger Recherche immer mal passieren, deswegen soll man ja als gut informierter Bürger mehrere Informationsquellen von links bis rechts nutzen.

Der Unterschied ist, dass seriöse Medien dann auch dazu stehen und den Fehler aufarbeiten: so wie der Stern bei den Hitler-Tagebüchern, der Spiegel bei dem einen Typen, der Geschichten erfunden hat, …
Reitschuster & Co ducken sich weg und löschen, wenn es zu unangenehm wird.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
+14
Robby55518.01.2222:00
LoCal
Robby555
timp
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de

Und was hat das jetzt mit dem Telegram Problem zu tun? Es geht darum ob unter gewissen Umständen zensiert wird und nicht darum ob Reitschuster oder wer auch immer sonst auf seinem Kanal Fake News verbreitet. Selbst der Stern hat mal die falschen Hitler Tagebücher veröffentlicht. Kann bei schlampiger Recherche immer mal passieren, deswegen soll man ja als gut informierter Bürger mehrere Informationsquellen von links bis rechts nutzen.

Der Unterschied ist, dass seriöse Medien dann auch dazu stehen und den Fehler aufarbeiten: so wie der Stern bei den Hitler-Tagebüchern, der Spiegel bei dem einen Typen, der Geschichten erfunden hat, …
Reitschuster & Co ducken sich weg und löschen, wenn es zu unangenehm wird.

Ich kann kein weg ducken oder löschen erkennen:
-7
wolfgag
wolfgag18.01.2222:45
Stefan S.
Schau Dir halt den Screenshot an

Das ist eine Falschmeldung, die vor Gericht als Verleumdung ausgelegt werden dürfte - logisch das so was blockiert wird.

Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.
+5
piik
piik19.01.2201:15
gfhfkgfhfk
piik
… Betrugsversuche und Irrtümer werden mehr oder minder fix korrigiert. …
Deshalb versucht man z.B. noch immer die Supersymmetrie zu finden? Thesen werden eben nicht schnell beerdigt, sondern mit allen Mittel verteidigt.
Auch bei anderen Theorien sind die Diskussionen gelegentlich zäh - halt menschlich
gfhfkgfhfk
piik
Stattdessen werden sich in Deinem supertrivialen Beispiel Wissenschaftler austauschen und mit weit überwiegender Mehrheit zu Schluss kommen: "Dieses eine Modell passt besser zu den Daten, die wir erhoben haben. Also akzeptieren wir (vorläufig) dieses Modell als das bessere".
So läuft das, und man nennt das Intersubjektivität - nicht Objektivität - auch wenn Dir das nicht egfällt.
Woher weiß man, dass etwas „besser“ ist, wenn es keine objektiven Beurteilung für das „besser“ existiert?
Das ist doch exakt mein Argument!
Man "weiß" es eben nicht, wenn man "wissen" mit Gewissheit übersetzt. Die community meint eben, dass dies aufgrund der Tests bzw. der Passung von empirischen Daten und Theorie so sei. Diese Meinung wiederum kann fehlerhaft sein. Niemand hat Zugriff auf die ominöse Objektivität. Deshalb läuft die Suche nach guten Modellen ja über regelgeleitete Suche, Überprüfbarkeit, Transparenz und Diskussion. Es gibt nichts anderes. Jeder andere bekannte Ansatz greift auf fragwürdige Prämissen zurück (Wahrheit, Objektivität, Falisizierbarkeit ect. und pp.).
-2
AppleUser2013
AppleUser201319.01.2206:09
Krass; Man hetzt eben solange, bis das Gegenteil bewiesen ist und will es dennoch nicht wahrhaben...
Leider gibt es kein Entkommen und muss wirklich in letzer Instanz den Fehler zugeben...
Das Prinzip Reitschuster funktioniert...leider...
Widerlich

Dennoch sehr gut; Das Internet vergisst nicht...

Aber schlimm genug, dass solche Systeme funktionieren und der Mensch selbst nicht mehr hinterfragt, sondern sich im Internet mit anderen aufheizt, um zu zeigen, wer man ist. Ein Teil des künstlichen Konstrukt, um Menschen zu verunsichern, in Angst zu versetzen usw... Ich hoffe; Der Reitschuster "geilt" sich an den radikalen Kommentaren auf unter seinen News und fühlt sich wie ein bestätigter und verehrter Held in einer Zeit, wo ja Faschismus und geradezu die Apokalypse uns droht...

Tja heutzutage kann auch der letzte "Arsch" ein Vorbild sein im Internet Zeitalter...
Schade...
+9
Antonium19.01.2210:57
timp
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de

Zum Thema Volksverpetzer ein aktueller Beitrag von Reitschuster.de
https://reitschuster.de/post/wie-corona-faktenchecker-agitation-betreiben/

oder achgut.com

https://www.achgut.com/artikel/das_ist_fakt_ach_wirklich


"Nur wer sich umfassend informieren und diskutieren kann, ist in der Lage, selbst zum Faktenchecker zu werden und sich ein eigenes Urteil zu bilden."

Also beide Seiten lesen und EIGENE Meinung bilden!
-14
pünktchen
pünktchen19.01.2211:21
Zur umfassenden Information trägt die geistige Gülle mit der du dein Gehirn vergiftest nur leider nichts bei.

Typisch ist bei dem Beitrag auf achgut auch wieder das Gegreine dass man "geächtet" und in seiner Meinungsfreiheit beschränkt werde nur weil einem jemand nachweist dass man mal wieder Blödsinn verzapft hat.

Wenn einen niemand mehr ernst nimmt dann liegt das manchmal halt nicht an der Bosheit der Anderen.
+8
marm
marm19.01.2211:49
Für die Zeit, wenn die Corona-Pandemie mal irgendwann zur Endemie wird, kann sich Herr Reitschuster schon mal Gedanken machen, was sein neues Aufregerthema ist. Bis zum Eintritt ins Rentenalter immer den Rächer der Unterdrückten zu spielen und eine hysterische Minderheit aufzupeitschen, um weiter Klicks, Spenden und Werbegelder zu kassieren, das stelle ich mir ziemlich nervenaufreibend vor. Seriöse Zeitungen werden den Herrn Reitschuster bestimmt nicht mehr einstellen.
Wäre er mal Russland-Experte geblieben Er galt als scharfer Kritiker, seine neuen Fans sind ja sicherlich eher Russland-affin. Bei den Demos finden sich derzeit auch Leute zusammen, die sich sonst eher gegenseitig die hohle Rübe einhauen würden.
+4
tranquillity
tranquillity19.01.2212:55
Sehr lesenswerter Artikel zu den Corona-„Spaziergängen“:



Hier werden sehr schön die Strippenzieher herausgestellt. Zum großen Teil alles Bekannte aus der Pegida / Reichsbürger / Rechtsradikalen -Szene.
Schade dass so viele Leute da blind mitlaufen, auch wenn ihre Anliegen ja zum Teil vielleicht berechtig sind bzw. vieles auch auf falschen Informationen und Vorstellungen beruht.
+7
pogo3
pogo319.01.2213:19
Ich lese hier immer so ein wenig mit, wenn ich mal Zeit hab, man muss ja auch mal schlafen, essen und arbeiten. Muss hier wohl keiner mehr, denn dann hätte man gar nicht die immense Zeit die hier für einen Stammtisch verbraten wird und wäre schon am Ende seiner physischen Möglichkeiten angekommen. Der Stammtisch. Der ist leider, die Neuzeit, online gegangen. Ansonsten hätte jetzt längstens der Wirt gesagt: "So Freunde, letzte Rundn, und dann schleichts eich". Das es ein Stammtisch ist kann ich nur vermuten, aber es wird wohl keine Frau zugegen sein, was zumeist deutliches Indiz für einen Stammtisch ist. Wenn doch eine dabei sei, mal einen Fingerzeig bitte. Weiteres Merkmal, es sind die da, die immer da sind. Auf bayerisch: Do hockan de, de immer do hockan. Und noch ein sicheres Merkmal eines typischen Stammtisches: viel Gerede, nichts kommt bei raus. Viele gerede, geschreibe, null komma null Erkenntnisgewinn. Wie soll das auch gehen, jeder weiß ja schon alles noch besser als der andere. Was mir auffällt, der Online-Stammtisch hat aber doch schon zumindest eine Sache gebracht, neue Autokratien. Ganz neu: die Link-Autokratie. Alles was man denkt, und dann auch als Behauptung raushaut, wird mit einem, natürlich hieb- und stichfesten, Link bewiesen. Es gibt für alles, wirklich alles, einen Link. Einen Helfer in der Not. Reichen die Argumente nicht, muss der Link ran. So wie ein Schiedsrichter, soll er scheiden zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, Freund oder Feind, Gaudi oder Verdruss. Und das tut er, worauf der Online-Stammtisch sich verlassen kann, absolut zuverlässlich. Der Link beherrscht was nicht gedacht, gesagt und gewusst werden kann. Direkt unheimlich.

Nur gut, dass man online nicht so einfach Messerstechen kann, weil beim Original, dem analogen Stammtisch, hat ja jeder sein Schnaklmesser (bayrisch für ein aufklappbares Kleinmesser, nicht vergleichbar mit einem "Buffer", einem Großmesser, so was ähnliches wie ein Schlachtmesser, passt aber leider nicht in eine Hosentaschn) schon in der Hosentaschn deponiert. Für den Fall aller Fälle, wenn es gar keine Einsicht geben mag. Dann wäre die Sache auch ohne den Wirt erledigt, oder wie man hier so sagt: "Ausgredt is abgstochen". Und so wird es im Online-Stammtisch nie enden. Niemals. Es wird immer weiter gehen. Weil das Hirn, das denkt immer weiter. Einfach so. Das können aber auch nur die Männer, weil irgendwer muss ja dafür sorgen dass mer ned verhungert, wenn man schon nicht auf die Jagd kann. Obwohl, das macht ja jetzt der Lieferdienst. Verfluchte Neuzeit. Lieferdienst, Essen, Denken, Schreiben. Oh Gott, es wird immer weiter gehen.

Tip noch: man verkrampft immer so vor einer Tastatur. Mal rausgehen, an die frische Luft. Sauerstoff ist gut für das Hirn, und macht sanftmütig. Die Bewegung baut Aggressionen ab, das Kiefer wird locker. Gut für die Zähne. Einen Link ? Nein. Das weiß man doch.

Frage noch: Wer is den der Reitschuster ?
Ich mein ja nur, ich kenn den nicht. Hock nur selten an Stammtischen.

Nix für unguad.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
+6
beanchen19.01.2213:28
Robby555
Ich habe folgendes geschrieben und dazu stehe ich:
...
Der Aufruf eine bestimmte Person zu ermorden ist keine freie Meinungsäußerung und der Täter gehört von Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert und bestraft, also Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit. Es ist nicht Telegrams Job.
Nun ist es aber leider so, dass der Aufruf auch weiter im Netz stehen bleibt und die Leser kaum alle wissen können, dass der Urheber bereit verurteilt ist.
Es ist also Telegrams Job einem Antrag von offizieller Seite nachzukommen.
Sonst könnten sich auch Diktaturen darauf berufen, dass Dissidenten sich über Telegram zu dort illegalen Aktionen verabreden oder dazu aufrufen.
Tun sie doch längst! Und wenn der entsprechende Dienst nicht spurt, wird er halt ganz verboten oder das Internet ganz abgeschaltet.

Auch hier wieder die Frage: in Diktaturen werden auch Polizeikräfte dazu benutzt gegen unliebsame Bürger vorzugehen. Müssen wir deswegen hier die Polizei abschaffen?
Wenn hier etwas auf einer sauberen Rechtsgrundlage geschieht, ist es egal, ob woanders dasselbe aus weniger lauteren Gründen geschieht.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+7
Antonium19.01.2213:45
tranquillity
Sehr lesenswerter Artikel zu den Corona-„Spaziergängen“:



Hier werden sehr schön die Strippenzieher herausgestellt. Zum großen Teil alles Bekannte aus der Pegida / Reichsbürger / Rechtsradikalen -Szene.
Schade dass so viele Leute da blind mitlaufen, auch wenn ihre Anliegen ja zum Teil vielleicht berechtig sind bzw. vieles auch auf falschen Informationen und Vorstellungen beruht.



-12
pünktchen
pünktchen19.01.2215:13
Was willst du uns jetzt sagen? Alles gelogen weil die Zeit einem Milliardär gehört?

Du bist doch nur sauer dass es in Deutschland gerade keinen Alfred Hugenberg oder Rupert Murdoch gibt! Gib die Hoffnung nicht auf, vielleicht wird ja noch was aus Mathias Döpfner.

Wenn dir die Presse der Reichen suspekt ist dann lies doch die taz (Genossenschaft), den Guardian (Stiftung) oder Fachzeitschriften wie "der rechte rand" (Verein).
+8
beanchen19.01.2216:18
Robby555
LoCal
Robby555
timp
Zum Thema Reitschuster ein aktueller Beitrag von Volksverpetzer.de

Und was hat das jetzt mit dem Telegram Problem zu tun? Es geht darum ob unter gewissen Umständen zensiert wird und nicht darum ob Reitschuster oder wer auch immer sonst auf seinem Kanal Fake News verbreitet. Selbst der Stern hat mal die falschen Hitler Tagebücher veröffentlicht. Kann bei schlampiger Recherche immer mal passieren, deswegen soll man ja als gut informierter Bürger mehrere Informationsquellen von links bis rechts nutzen.

Der Unterschied ist, dass seriöse Medien dann auch dazu stehen und den Fehler aufarbeiten: so wie der Stern bei den Hitler-Tagebüchern, der Spiegel bei dem einen Typen, der Geschichten erfunden hat, …
Reitschuster & Co ducken sich weg und löschen, wenn es zu unangenehm wird.

Ich kann kein weg ducken oder löschen erkennen:
Aha, der Oberstleutnant, den es laut volksverpetzer.de mit Quelle Bundeswehr, nicht gibt, hat sich persönlich bei reitschuster.de gemeldet und klar gestellt, dass der Brief nicht von ihm ist. Und aus Gründen der Authentizität bleibt die ursprüngliche Behauptung im Netz, nur ohne den Namen der Quelle, die es nicht war oder die es nicht gibt. 🤡
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+8
gfhfkgfhfk19.01.2216:28
piik
gfhfkgfhfk
Woher weiß man, dass etwas „besser“ ist, wenn es keine objektiven Beurteilung für das „besser“ existiert?
Das ist doch exakt mein Argument!
Ich darf Dich daran erinnern, was Du geschrieben hast:
piik
Stattdessen werden sich in Deinem supertrivialen Beispiel Wissenschaftler austauschen und mit weit überwiegender Mehrheit zu Schluss kommen: "Dieses eine Modell passt besser zu den Daten, die wir erhoben haben. Also akzeptieren wir (vorläufig) dieses Modell als das bessere".
Woher weiß, dass etwas besser ist, wenn es nach Deiner Aussage kein Maß für „besser“ existiert? Du widersprichst Dir in Deiner Aussage selbst. Entweder gibt es objektives Maß für die Korrelation eines Modells mit den Messwerten (z.B. den Chi-Qquadrat-Test) oder es existiert nicht, dann kann man aber das „besser“ gar nicht mehr beurteilen. Ich halte Deinen Standpunkt für nicht haltbar, weil er sich selbst widerspricht.
+1
Robby55519.01.2218:09
beanchen
Robby555
Ich kann kein weg ducken oder löschen erkennen:
Aha, der Oberstleutnant, den es laut volksverpetzer.de mit Quelle Bundeswehr, nicht gibt, hat sich persönlich bei reitschuster.de gemeldet und klar gestellt, dass der Brief nicht von ihm ist. Und aus Gründen der Authentizität bleibt die ursprüngliche Behauptung im Netz, nur ohne den Namen der Quelle, die es nicht war oder die es nicht gibt. 🤡

Der Reitschuster hat sich dafür, dass er einer Ente auf dem Leim gegangen ist bei seinen Lesern entschuldigt. Damit hat er seine Schuldigkeit getan und genau das sollte jeder halbwegs anständige Journalist tun wenn er einen Sch... geschrieben hat.
-7
Whizzbizz
Whizzbizz19.01.2219:28
Robby555

Der Reitschuster hat sich dafür, dass er einer Ente auf dem Leim gegangen ist bei seinen Lesern entschuldigt. Damit hat er seine Schuldigkeit getan und genau das sollte jeder halbwegs anständige Journalist tun wenn er einen Sch... geschrieben hat.

…und dann den Sch… vielleicht auch wieder entfernen.
„Reflect. Repent. Reboot. - Order Shall Return“
+8
beanchen19.01.2219:44
... und nicht gleich einen neuen Scheiß schreiben.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+5
Robby55519.01.2220:03
Whizzbizz
Robby555

Der Reitschuster hat sich dafür, dass er einer Ente auf dem Leim gegangen ist bei seinen Lesern entschuldigt. Damit hat er seine Schuldigkeit getan und genau das sollte jeder halbwegs anständige Journalist tun wenn er einen Sch... geschrieben hat.

…und dann den Sch… vielleicht auch wieder entfernen.

Warum löschen, der Sch... gehört nun mal zu dieser Geschichte. Die Printmedien nehmen auch nicht die gestrige Zeitung zurück nur weil die Artikel darin heute von der Wirklichkeit eingeholt wurden. Selbst Zeitungen von vor 100 Jahren können heute noch in Archiven gelesen werden.
-7
Tirabo19.01.2220:43
Robby555
Whizzbizz
Robby555

Der Reitschuster hat sich dafür, dass er einer Ente auf dem Leim gegangen ist bei seinen Lesern entschuldigt. Damit hat er seine Schuldigkeit getan und genau das sollte jeder halbwegs anständige Journalist tun wenn er einen Sch... geschrieben hat.

…und dann den Sch… vielleicht auch wieder entfernen.

Warum löschen, der Sch... gehört nun mal zu dieser Geschichte. Die Printmedien nehmen auch nicht die gestrige Zeitung zurück nur weil die Artikel darin heute von der Wirklichkeit eingeholt wurden. Selbst Zeitungen von vor 100 Jahren können heute noch in Archiven gelesen werden.

Sind doch auch die Printmedien, oder? Was soll man noch zururücknehmen was bereits gedruckt und veröffentlicht wurde?
Seriöse (die Betonung liegt auf diesem Wort) Medienredaktionen drucken dann übrigens Korrekturen, die in den nächsten Ausgaben veröffentlicht würden. Das ist ja in den Redaktionen schließlich auch ein alltäglicher und ständiger Diskussionsprozess bezüglich der sich stetig verändernden und aktualisierten Fakteneinordnung.
Das alles betrifft jetzt aber nicht die völlig unseriösen Knall- und Krawallmedien vom Schlage wie die Bild oder den Focus, für den Reitschuster dann auch tätig war. Passt ja im Prinzip auch wieder zusammen

Also die ganzen Quacksalber, Gauckler und Scharlatane, dazu gehören auch Astrologen und auch alle Esoteriker, „glaubten“ ja immer schon recht zu haben, oder zumindest wissen und wussten sie, dass es immer genug Menschen gab/gibt, die jeden Scheiß glauben den man ihnen erzählt. Man muss es nur ideologisch clever und manipulierend genug verkaufen. Das trifft ja dann auch auf Sekten zu, bei denen dann ein einzelner Mensch alleine teilweise kollektive Ausbeutung bis kollektiven Suizid herbeimanipulieren kann (Der Angriff auf das Capitol war so ein Beispiel, wie man die Meute manipulierend aufstacheln kann).
Veränderungen der Erkenntnisse oder Anpassungen an aktualisierte Faktenlage gibst da ja erst gar nicht, warum auch, hat ja mit Erkenntnisgewinnung nicht zu tun, sondern ist ja (wahnhaft) ideologische Pathologie. Glauben halt. Davon lebt auch die Kirche zum Beispiel bis heute.
+8
KoGro19.01.2221:38
pogo3
[…]
Nix für unguad.

Wenigstens oana mit am Hirn!

Danke!
+2
Stefan S.
Stefan S.19.01.2221:39
Innenministerin Faeser: Telegram-App soll aus App-Stores entfernt werden
Nur die Meinungen, die uns genehm sind, dürfen sich vernetzen.
Internet, wie wir es uns schon immer gewünscht haben.
Komm, gib mir noch ne Rote Pille (oder war‘s die Blaue?)

Entspannt Euch, Pandemie ist beendet:
Aufhebung fast aller Maßnahmen: Johnson erklärt Corona-Pandemie für beendet.

… sagen auch die Schweden: (Ich nähme auch andere Quellen als Reitschuster)
Professor Sönnerborg vom Karolinska Institutet (KI) beschrieb, dass es unmöglich sei, die aktuelle Omikron-Variante von einer harmlosen Erkältung zu unterscheiden. Wohl aber von der Influenza, da letztere wesentlich schwerere Symptomatik mit sich führe

Spanien auch:


Israel auch.
Nur Deutschland macht evidenzbasierte Politik. Impfstatus gilt nur 3 Monate. Und Österreich 6 Monate. und Schweiz 12 Monate.
Oder hatte gar Ken Jebsen Recht mit Impfzwang-Geraune? Ungeimpfte werden zu Asozialen abgestempelt?

Mein Eindruck ist, die Bundesregierung will schnell noch ein paar Impfungen loswerden.

Übrigens war Reitschuster der, der in der RKI-Konferenz derjenige war, der wissen wollte, wie Covidtote definiert wurden. Erst seither gibt es die Formulierung an/mit Corona. Und dieses Spielchen geht ja noch dauernd weiter. Die einzige Zeitung, die sich für ihre Regierungstreue Blindheit entschuldigt hat, war die dänische Zeitung Ekstra Bladet

während der Chef der Rignier-Gruppe verraten hat, dass seine Produkte angewiesen wurden regierungstreu zu berrichten, also von wegen 4.Gewalt kontrolliert doch nicht die Regierung. Man, bin ich froh, dass der Spiegel gut gesponsert von BMGF wird. Stellt euch das Chaos vor, Bill Gates sagt, wir (aha, wer ist wir?) werden 7 Mrd. Menschen impfen, und der Spiegel sagte das Gegenteil. Aber, puh, gerade nochmals gut gegangen.

Bei manchen Themen reichen mir regierungstreue Medien nicht. Und falls ihr dort mal ein Haar in der Suppe findet, ist das gut, zeigt es euren wachen Geist. Wer mal eine ganze Mülltüte voller Schamhaare des Spiegel sich anschauen will ist bei Thomas Röper gut aufgehoben.
Warum wollt ihr anderen vorschreiben vordenken, was sie zu lesen haben?
-9
Stefan S.
Stefan S.19.01.2221:42
wolfgag
Das ist eine Falschmeldung, die vor Gericht als Verleumdung ausgelegt werden dürfte - logisch das so was blockiert wird.
Äh, vor Gericht, vielleicht. Wenn eine öffentliche Person Kracher raushaut wie, wir werden 7 Mrd Menschen impfen, dann kann es sein, dass die Gericht das anders bewerten als Du.
-7
Stefan S.
Stefan S.19.01.2221:53
AppleUser2013
Dennoch sehr gut; Das Internet vergisst nicht...
Vielleicht rettet uns das noch Mal den Arsch.
AppleUser2013
und der Mensch selbst nicht mehr hinterfragt,
Du bist auch der Mensch.
AppleUser2013
sondern sich im Internet mit anderen aufheizt, um zu zeigen, wer man ist.
Aufgeheizt wir selbst hier in diesem Thread.
AppleUser2013
um Menschen zu verunsichern, in Angst zu versetzen usw...
Schon vergessen, dass das die Strategie der Bundesregierung und aller angeschlossenen Medienhäuser von Beginn an war?
Erinnere Dich an den geschaßten Ministerialbeamten oder in Österreich an die geleakten E-Mails.
Oder an die Pandemie-Übungen kurz vor Corona. Das hat man aus der Schweine-Grippe-Impfmüdigkeit analysiert und es diesmal mit Angst versucht. Und: Angst wirkt.
AppleUser2013
Der Reitschuster "geilt" sich an den radikalen Kommentaren auf unter seinen News
wenigstens gibt es dort noch die Möglichkeit zu Kommentaren.
Das gibt es bei nordbayern.de nur noch bei völlig harmlosen Themen,
AppleUser2013
wo ja Faschismus und geradezu die Apokalypse uns droht...
Hm. Berufsverbote um einen Impfzwang zu kaschieren, da kann ich seinen Unmut schon verstehen.
-7
Stefan S.
Stefan S.19.01.2221:56
Warum glauben die Menschen in Ihrer Bubble, dass die Anderen in einer Bubble leben?
-9
Stefan S.
Stefan S.19.01.2222:02
Und hier ein Interview für Weia, Piik etc zum Thema Wissenschaft:
Die Grundlagenphysik ist seit langem in einem Zustand der Degeneration: Die Theorien sind zu Science Fiction mit Gleichungen geworden, die Experimente oft eine recht hirnlose Gigantomanie. Wissenschaft war früher, sagen wir vor hundert Jahren, die kompromisslose Wahrheitssuche Einzelner, heute ist sie oft ein bürokratisches Monstrum, das mehr Pfründe sichert als Erkenntnis bringt. Wenn man sich damit beschäftigt, wie Einstein und seine Zeitgenossen an die großen Fragen der Natur herangegangen waren, kann man sagen: Ja, das ist ein Albtraum.
-14
Stefan S.
Stefan S.19.01.2223:09
spheric
Hier wird Rockefeller dauernd genannt, aber nie in antisemitischer Konnotation:
-7
spheric
spheric20.01.2200:55
Stefan S.
wolfgag
Das ist eine Falschmeldung, die vor Gericht als Verleumdung ausgelegt werden dürfte - logisch das so was blockiert wird.
Äh, vor Gericht, vielleicht. Wenn eine öffentliche Person Kracher raushaut wie, wir werden 7 Mrd Menschen impfen, dann kann es sein, dass die Gericht das anders bewerten als Du.
Wir sind jetzt bei 4,6 Milliarden Geimpften von insgesamt knapp 8 Milliarden. Nach einem Jahr.

Ich halte das nicht für unrealistisch.

Warum sollte das jemand nicht sagen dürfen?
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+3
marm
marm20.01.2201:03
spheric
Warum sollte das jemand nicht sagen dürfen?
Es ging Stefan um das „wir“, also Gates, Rothschild, GAVI und die WHO. Ach ja und der Fauci mit seinem mRNA-Patent.
Wird bei ID2020 mittlerweile auf den RFID-Chip verzichtet?
Tja, nichts ist, wie es scheint, nicht wahr Stefan?
Was macht eigentlich der Serienheld Soros? Der tauchte in keiner deiner Groschenromane auf.
+6
Stefab
Stefab20.01.2201:10
gfhfkgfhfk
Ich darf Dich daran erinnern, was Du geschrieben hast:
piik
Stattdessen werden sich in Deinem supertrivialen Beispiel Wissenschaftler austauschen und mit weit überwiegender Mehrheit zu Schluss kommen: "Dieses eine Modell passt besser zu den Daten, die wir erhoben haben. Also akzeptieren wir (vorläufig) dieses Modell als das bessere".
Woher weiß, dass etwas besser ist, wenn es nach Deiner Aussage kein Maß für „besser“ existiert? Du widersprichst Dir in Deiner Aussage selbst. Entweder gibt es objektives Maß für die Korrelation eines Modells mit den Messwerten (z.B. den Chi-Qquadrat-Test) oder es existiert nicht, dann kann man aber das „besser“ gar nicht mehr beurteilen. Ich halte Deinen Standpunkt für nicht haltbar, weil er sich selbst widerspricht.
Da geht es doch wohl nur um die entsprechende Ausdrucksweise, oder? Sonst gibt es IMHO schon Theorien und Thesen die besser oder schlechter mit den Beobachtungen (oder Daten) übereinstimmen.
Beispiel Gravitation, so wie so von Newton beschrieben, lassen sich die meisten Beobachtungen (in unserem Sonnensystem) mit hoher Genauigkeit berechnen, trotzdem gab es Unstimmigkeiten. Mit der Relativitätstheorie sind viele davon wieder beseitigt worden und einige Sachen vorausberechnet worden, die dann auch so eintraten.
Allerdings auch da gibt es wieder neue Unstimmigkeiten: wenn man damit z.B. die Bewegungen in der Galaxie betrachtet, muss man davon ausgehen, das nicht sichtbare dunkle Materie mehr Masse hat, als die ganze sichtbare Materie (ähnlich wie früher bei Anwendung des Newton Modells über einen weiteren Planeten auf einer Umlaufbahn innerhalb von Merkur spekuliert wurde).
Entsprechend gibt es heute wieder neue/angepasste Theorien, die versuchen ohne der dunklen Materie auszukommen (siehe z.B. ).
Also finde ich schon, dass man sagen kann, dass die Relativitätstheorie die Gravitation besser beschreibt, als das Newtonsche Gravitationsgesetz, aber ob es jetzt die endgültige Erklärung ist oder irgendwann jemand etwas "besseres" findet? Wer weiß …
+2
Nebula
Nebula20.01.2201:15
Warum muss alles, wo Telegram dranklebt immer so ausarten – also nicht nur die Kanäle dort, sondern auch die Threads, die die App thematisieren? Liegt es am Wort?
„»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein“
+1
barty75
barty7520.01.2205:32
Tirabo
Veränderungen der Erkenntnisse oder Anpassungen an aktualisierte Faktenlage gibst da ja erst gar nicht, warum auch, hat ja mit Erkenntnisgewinnung nicht zu tun, sondern ist ja (wahnhaft) ideologische Pathologie. Glauben halt. Davon lebt auch die Kirche zum Beispiel bis heute.
Oder auch der Islam, nur mal der Vollständigkeit halber...
+2
spheric
spheric20.01.2207:01
Stefan S.
spheric
Hier wird Rockefeller dauernd genannt, aber nie in antisemitischer Konnotation:
Cool. Möchtest Du mir noch mehr Verschwörungs-Seiten zeigen, auf denen die Rothschilds nicht erwähnt sind, um zu beweisen, dass deren Erwähnung nichts mit Antisemitismus zu tun hat?

(Und ach Gottchen, was ’ne geile Seite: “PATH war in allem möglichen Bösen involviert — wir schreiben nicht, was, oder dass die Todesfälle völlig andere Ursachen hatten, aber unser Buch-Schwurbel widmet ihnen ein ganzes Kapitel. Kannste hier kaufen!”

Ich wusste gar nicht, dass Bill Gates Microsoft “kontrolliert”. Ist aber irgendwie zentraler Punkt dieser Geschichte da… Gottseidank ist da Artikel ja gespickt mit Quellenangaben — „Lesen Sie dazu in meinem Buch 1, 2 oder 3!“ )
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+6
tjost
tjost20.01.2207:56
Ich habe über das ganze "Redefreiheit", "Meinungsfreiheit" und so weiter nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Privilegien in einer App oder einem sozialem Netzwerk nicht schützenswert sind.
Wie meine ich das?
Nun gibt es mehr und mehr auch gerade kriminelle Machenschaften in solchen "Netzwerken". Mehr und mehr werden sie missbraucht um populistisches Gedankengut zu verbreiten und neue "Lemminge" in den eigenen Strudel zu ziehen. So sehr das große Firmen wie Google, Facebook, Apple und andere sich gezwungen sehen Kommentare oder gesamte Kanäle zu blockieren oder zu löschen. Warum? Na das sieht man ja hier im Threat.

Was allerdings ist schützenswert? Recht auf Demonstration, Recht auf eigene Entfaltung im freien Raum. Alles unter den Gesichtspunkten der Vernunft und der Verantwortung auch anderen gegenüber. (Dies wird im Internet nicht getan)

Und die sozialen Netzwerken? Nun wie wäre es damit: Wenn man sich anmeldet in einem solchen Netzwerk (am besten mit einer eindeutigen internationalen ID) dann sieht man immer noch nichts an Beiträgen. Man muss Kanäle finden und diese abonnieren. Allerdings müssen diese Kanäle eine spezifische und richtige Inhaltsbeschreibung anbieten bevor man sich überhaupt da anmeldet. Sollte diese Beschreibung nicht stimmen kann man den Kanal melden.

Meine Meinung.
+2
Wurzenberger
Wurzenberger20.01.2208:04
Stefan S.
spheric
Hier wird Rockefeller dauernd genannt, aber nie in antisemitischer Konnotation:
Seit wann ist Rockefeller Jude?
+4
X-Jo20.01.2211:30
Stefan S.
Innenministerin Faeser: Telegram-App soll aus App-Stores entfernt werden
Nur die Meinungen, die uns genehm sind, dürfen sich vernetzen.
[…]
Das Problem sind ja nicht die Meinungen, sondern dass Telegram strafbare Handlungen (Morddrohungen und -aufrufe, usw.) zulässt.
Gegen Meinungsaustausch und Stammtischdiskussionen hat niemand (in Worten: Niemand) etwas (selbstverständlich auch nicht unser »System/Diktatur/Regime«). Bitte nicht alles schwärzer sehen/machen, als es ist!
+7

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