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Forum>Off-Topic>Wird Telegram in Deutschland zensiert?

Wird Telegram in Deutschland zensiert?

Stefan S.
Stefan S.11.01.2223:33
Das ist ja mal schräg:
Wer die Telegram-App aus dem Google-Playstore heruntergeladen hat(te) und mit deutscher IP unterwegs war, bekam beim Kanal von Reitschuster angezeigt:
This Message can‘t be displayed on Telegram apps downloaded from the Google Play Store.


Das ist ja mal krass!
Quelle
Auf iOS habe ich mir den Kanal mal angeguckt, da kann ich jetzt keine Probleme finden.
Aber wenn das stimmt, das wäre heftig, egal ob das ein Versehen war oder nicht, allein, dass das technisch möglich ist.
Und falls das kein Versehen war, dann Gute Nacht, Telegram.

Bin ja mal gespannt, wie das weitergeht…
-52

Kommentare

colouredwolf16.01.2202:06
und dabei darf man nie vergessen, dass Telegram vom FSB kuriert wird.
+1
bernddasbrot
bernddasbrot16.01.2202:31
Oh weil, das Zensur-Geschwurbel hier ist schon heftig. Wäre schöne ein mancher mal das Thema "Zensur" wirklich verstehen würde und nicht alles seltsam vermischt würde.

Wir reden hier ja überhaupt nicht von "freier Meinungsäußerung", sondern davon, was Plattformbetreiber in ihrem "Privatraum" machen - oder eben nicht.

Wisst ihr überhaupt, was "Zensur" ist??

Dass man über Telegram überhaupt so viel Zeit und Energie verschwendet, ist mir auch ein Rätsel ...
+9
X-Jo16.01.2211:06
bernddasbrot
[…]
Dass man über Telegram überhaupt so viel Zeit und Energie verschwendet, ist mir auch ein Rätsel ...
Ja liebes Brot, an der Zeit- und Energieverschwendung hast du dich doch auch beteiligt!
-2
piik
piik16.01.2211:14
tranquillity
piik
Nochmal kurz was zur Wissenschaft und zu Theorien und Hypothesen.
Es ist kein Fakt und nicht mal allgemein akzeptiert, dass Thesen solange gelten würden, bis sie falsifiziert sind.

Das ganze fusst auf einen schon älteren Verständnis von Poppers Logik …

Finde das sehr bedenklich, was du da schreibst. Für mich hört sich das nach ziemlicher Beliebigkeit an. Poppers kritischer Rationalismus geht natürlich im Endeffekt davon aus, dass es auch eine Wahrheit gibt, der man sich annähert durch Hypothesen, die solange gelten, bis sie falsifiziert werden. Vielleicht hast du Recht und es gibt Sachverhalte, die keine „Wahrheit“ besitzen. Dann wäre Poppers Weg ziellos.

Kannst du mir Quellen zu deiner Kritik nennen? Die Kritik von Habermas und Luhmann ist mir bekannt, trifft aber m.E. nicht die von dir beschriebenen Punkte.
Ob Du das bedenklich findest, ist nicht mal gar kein Argument, sondern emotionaler Ausdruck. Tatsächlich will Popper mit seiner aus heutiger Sicht halbgaren Aktion den Wahrheitsbegriff retten. Aber da es die schlicht nicht geben kann, ist das erfolglos. Wahrheit kann es nur im Bereich der Logik geben, denn da ist der Begriff operational definiert. In der Philosophie ist er mystisch und in der Alltagssprache illusionär. Du kannst Dich mal fragen, ob es vor Gericht um Wahrheit geht, und wie man messen könnte, ob ein Urteil mehr oder wenige nah an der Wahrheit ist. Sowas ist unmöglich.
Neben Luhmann hilft schlichte Logik (wenn man mit Wahrheit operiert, gerät man immer in logische Widersprüche, wie bei jedem absoluten Konzept) und z.B das Buch: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“. Leicht zu lesen. Zwar nicht durchgängig stringent, aber den Kern trifft es.
0
beanchen16.01.2211:17
Antonium
Weia

Es ging hier nicht um einzelne versus viele, sondern um einzelne Beiträge sperren versus den Nutzer insgesamt sperren. Mein Punkt war, dass das Filtern so feingranuliert ist, dass auch einzelne Beiträge eines ansonsten unangetasteten Nutzer gefiltert werden können. Darüber, wie häufig das auftritt, habe ich überhaupt nichts gesagt.

Gut, dann anders formuliert. Die Algorithmen zum Filtern/Sperren sind wohl mittlerweile so verfeinert, daß man nicht mehr ganze accounts komplett sperren muß.
Wie weit man damit mittlerweile schon ist, zeigt z.B. auch an die Meldung vom August über das geplante Scannen von Fotos direkt auf den iPhones.
Da wird einfacher Text eher eine Fingerübung sein.
https://www.heise.de/news/iCloud-Apple-scannt-bislang-nur-E-Mails-auf-Missbrauchsfotos-6174505.html

Ist das jetzt besser ausgedrückt?
An der Ausdrucksweise ist nichts auszusetzen, nur leider ist der Inhalt komplett falsch. Filter arbeiten geradezu rudimentär. Sie können weder gefährliche / verbotenen Inhalte von Prosa unterscheiden, noch Pornografie von Kunst. Da kann dann auch schon mal die nackte Marmorfigur zu einer Sperre führen, während die Bombenbauanleitung im Netz bleibt.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+1
beanchen16.01.2211:36
Weia
Die Aussage von tjost ist nicht nur erbärmlich in ihrem Untertanengeist, sondern darüber hinaus schlicht logisch inkonsistent.
Du verwechselst die Erkenntnis menschlicher Unzulänglichkeiten mit Untertanengeist.
Kontrollierte Freiheit ist ein Oxymoron.
Wir leben also in einem oxymoronen Staat? Mit all den Gesetzen, Beschränkungen, ...
Dieses ökonomische Konzept hat nichts mit der Freiheit des Denkens zu tun.
Vom Denken hat ja auch niemand gesprochen. Oder siehst du das posten illegaler Inhalte als "halblautes Denken"?
Die Frage ist doch aber gerade, ob diese Eingriffe notwendig oder auch nur hinnehmbar sind.
Ja, diese Eingriffe sind notwendig, mit der von tjost genannten Begründung. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Es steht für Freiheit, die in Staaten der Unterdrückung aber sowieso schon stark eingeschränkt ist. Das darf kein Argument dafür sein, in einem geregelten Rechtsstaat alles und Jeden frei gewähren zu lassen.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+6
beanchen16.01.2211:43
Robby555
beanchen
Robby555
Telegram ist es nicht von daher gilt eben das Gesetz was in dem Land wo Telegram ansässig ist.
Okay, man muss sich also nur ein Land mit zulässiger Kinderheirat suchen um übers Internet vierzehnjährige Jungfrauen anzubieten.
Im Übrigen wird eine Sperre in Deutschland überhaupt nichts ändern. Es gibt mittlerweile etliche Alternativen aus allen möglichen Ländern, sogar aus den USA - wie heißt nochmal der Dienst den Trump ins Leben gerufen hat? Die Karawane zieht weiter.
Mord wird es auch immer geben. Warum also weiter versuchen dagegen vorzugehen?
Mord zu verfolgen und zu verurteilen ist richtig aber es ist wichtig, dass eben der einzelne Verbrecher dran ist und nicht alle User eines Messengers unter Generalverdacht gestellt werden.
Um Mord und andere Tötungsdelikte zu verhindern, wird unter anderem der Waffenbesitz in den meisten sozialisierten Ländern stark eingeschränkt. Hier werden alle unter Generalverdacht gestellt.
Das ist nicht ok und was viele nicht verstehen ist, dass das Internet eben nicht an Grenzen endet, die Rechtssprechung eines Landes aber schon.
Was viele nicht verstehen, "DAS" Internet gibt es nicht. Und es gibt keinen Grund warum man zwar ein paar Elektronen unkontrolliert über die Landesgrenze kommen lassen sollte, einen gedruckten Text aber nicht. Faschistische Schriften, in den USA geduckt und erlaubt, werden immer wieder vom Zoll konfisziert. Faschistische Internetseiten sollen in Deutschland aber frei einsehbar sein? Wem da nicht auffällt, dass da was nicht stimmt ...
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+3
beanchen16.01.2211:49
Hot Mac
Eigentlich müsste man den User Antonium sperren ...
Bitte nicht, das würde doch nur sämtliche Verschwörungstheorien bestätigen.
Es muss möglich sein Kontra zu geben. Dabei geht es nicht darum ihn zu überzeugen, es geht darum solche Meinungen nicht umkommentiert im Netz zu lassen. Und es muss möglich sein gegen ihn vorzugehen, wenn die Posts nicht nur falsch sind sondern den Boden des legalen verlassen.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+10
beanchen16.01.2212:00
Weia
Antonium
Ebenso gibt es eine Relativitätstheorie, eine Theorie, die nicht stimmen muß
Keine Theorie muss stimmen. Wenn die allgemeine Relativitätstheorie aber nicht stimmen würde, dann würden wir uns unentwegt verfahren. GPS basiert nämlich darauf.
Wir sind heute auf einem wissenschaftlichen Niveau, bei dem kaum noch bestehenden Wahrheiten als grundsätzlich falsch entlarvt werden. Neue wissenschaftlich Erkenntnisse zeigen nur immer wieder, dass bestehende Wahrheiten nicht vollständig sein können, da sie nicht alles (neuere Beobachtungen) erklären.

Deswegen verstehe ich auch das hier nicht:
cybermike
tjost
Ja eine Theorie gilt nach wissenschaftlicher Anerkennung allerdings als Fakt bis einer das Gegenteil beweisen kann anders als bei einer These die von Anfang an nur eine einfache Behauptung sein kann.
Wissenschaft ist in meinen Augen auch nur Raten auf hohem Niveau Überspritzt dargestellt aber kann man mal drüber nachdenken.

Erschreckend ....
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+4
beanchen16.01.2212:08
Stefan S.
Mal ein OT-Zwischenfazit:
Das Thema Corona hat uns (die Gesellschaft) ganz schön am Arsch. Das erkennt man an den extremen Daumenzahlen.
Edit: Und an der hohen Anzahl von Posts
Die Gesellschaft ist sich beim Thema Corona weitgehend einig. Das Thema bietet nur irgendwelchen, prozentual zu vernachlässigenden Vollpfosten die Möglichkeit durch Agitation die Gesellschaft zu spalten, um es dann auf das Thema an sich oder die Mehrheit zu schieben.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+15
beanchen16.01.2212:10
pünktchen
Stefan S.
Mal ein OT-Zwischenfazit:
Das Thema Corona hat uns (die Gesellschaft) ganz schön am Arsch.

Und ich dachte das Thema sei angebliche Zensur auf/von Telegram.
Das kommt darauf an, wie man das "O" versteht.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+3
beanchen16.01.2212:21
piik
Ob Du das bedenklich findest, ist nicht mal gar kein Argument, sondern emotionaler Ausdruck.
Was er mit dem Satz eindeutig zum (emotionalen) Ausdruck bringt. Immer wieder lustig wie Leute einem was beweisen wollen, was einem selbst völlig klar ist.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+3
Robby55516.01.2212:36
beanchen
Robby555
beanchen
Robby555
Telegram ist es nicht von daher gilt eben das Gesetz was in dem Land wo Telegram ansässig ist.
Okay, man muss sich also nur ein Land mit zulässiger Kinderheirat suchen um übers Internet vierzehnjährige Jungfrauen anzubieten.
Im Übrigen wird eine Sperre in Deutschland überhaupt nichts ändern. Es gibt mittlerweile etliche Alternativen aus allen möglichen Ländern, sogar aus den USA - wie heißt nochmal der Dienst den Trump ins Leben gerufen hat? Die Karawane zieht weiter.
Mord wird es auch immer geben. Warum also weiter versuchen dagegen vorzugehen?
Mord zu verfolgen und zu verurteilen ist richtig aber es ist wichtig, dass eben der einzelne Verbrecher dran ist und nicht alle User eines Messengers unter Generalverdacht gestellt werden.
Um Mord und andere Tötungsdelikte zu verhindern, wird unter anderem der Waffenbesitz in den meisten sozialisierten Ländern stark eingeschränkt. Hier werden alle unter Generalverdacht gestellt.
Das ist nicht ok und was viele nicht verstehen ist, dass das Internet eben nicht an Grenzen endet, die Rechtssprechung eines Landes aber schon.
Was viele nicht verstehen, "DAS" Internet gibt es nicht. Und es gibt keinen Grund warum man zwar ein paar Elektronen unkontrolliert über die Landesgrenze kommen lassen sollte, einen gedruckten Text aber nicht. Faschistische Schriften, in den USA geduckt und erlaubt, werden immer wieder vom Zoll konfisziert. Faschistische Internetseiten sollen in Deutschland aber frei einsehbar sein? Wem da nicht auffällt, dass da was nicht stimmt ...

Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte. Andere Länder sind anders gestrickt, das EU-Land Tschechien hat z.B. das Recht auf Waffenbesitz 2021 in die Verfassung mit aufgenommen

Was gedruckte Schriften aus den USA betrifft ist es auch eine Art von Zensur. Warum aber hingegen manch religiöses Gedankengut hingegen hierzulande nicht auch so gehandhabt wird verstehe wer will. Die Ausbreitung von faschistisches Gedankengut verhindern kann der Zoll auch nicht, übers Internet kommt jeder der danach sucht auch dran von daher nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. Nicht vergessen, die Gedanken sind frei - das gilt auch für die andere Seite, nicht nur für die Guten.
-14
beanchen16.01.2212:41
Robby555
Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte.
Au Backe! Die NRA lässt Grüßen. Vielleicht bekommst du da ja einen Werbevertrag.
Andere Länder sind anders gestrickt, das EU-Land Tschechien hat z.B. das Recht auf Waffenbesitz 2021 in die Verfassung mit aufgenommen.
Ach echt? Interessant auch, was lupenreine Demokraten so in Polen, Ungarn ... beschließen.

Wenn die es anderweitig mit der Freiheit doch nur auch so ernst meinen würden.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+13
Robby55516.01.2212:48
beanchen
Robby555
Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte.
Au Backe! Die NRA lässt Grüßen. Vielleicht bekommst du da ja einen Werbevertrag.
Andere Länder sind anders gestrickt, das EU-Land Tschechien hat z.B. das Recht auf Waffenbesitz 2021 in die Verfassung mit aufgenommen.
Ach echt? Interessant auch, was lupenreine Demokraten so in Polen, Ungarn ... beschließen.

Kannst gerne auch die Schweiz als Alternative nehmen wenn dir die Länder Osteuropas missfallen:

Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit etwas beschließt auch wenn es nicht immer das ist was dir oder mir gefällt. Das Ergebnis ist zu respektieren.
-5
Hot Mac
Hot Mac16.01.2212:50
beanchen
Hot Mac
Eigentlich müsste man den User Antonium sperren ...
Bitte nicht, das würde doch nur sämtliche Verschwörungstheorien bestätigen.
Warum zitierst Du nur die Hälfte meines Satzes?
Wie stehe ich denn jetzt bei den Lesern, die nicht alle Beiträge gelesen haben, da?

Jeder, auch Antonium, darf seine Meinung kundtun.
Der Vorerwähnte hat allerdings mehrfach gegen die Regeln des Anstands und infolgedessen auch gegen die Regeln dieses Forums verstoßen.
+8
Hot Mac
Hot Mac16.01.2212:55
Robby555
Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit etwas beschließt auch wenn es nicht immer das ist was dir oder mir gefällt. Das Ergebnis ist zu respektieren.
Ich schreibe das mit einem Augenzwinkern: Ich befürchte, dass die Demokratie nicht für jeden geeignet ist.
+4
beanchen16.01.2212:57
Robby555
Kannst gerne auch die Schweiz als Alternative nehmen wenn dir die Länder Osteuropas missfallen:
Ja die Schweiz, ein Land das schon immer komplett unter Waffen stand, kann schwerlich andere Gesetze erlassen, wenn eh jeder Haushalt das Sturmgewehr im Schrank hat.
Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit etwas beschließt auch wenn es nicht immer das ist was dir oder mir gefällt. Das Ergebnis ist zu respektieren.
Falsch, das Ergebnis ist zu akzeptieren oder mit demokratischen Mitteln zu ändern. Meinen Respekt verdienen nationalistische Länder mit Großmannssucht nicht.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+7
beanchen16.01.2213:01
Hot Mac
Warum zitierst Du nur die Hälfte meines Satzes?
Weil ich was gegen Vollzitate habe.
Wie stehe ich denn jetzt bei den Lesern, die nicht alle Beiträge gelesen haben, da?
Ich glaube du berufst dich oft genug darauf alles von dir lesen zu müssen um jetzt diese Karte zu spielen.
Aber sorry, ich wollte dich wirklich in keinem schlechten Licht zeigen. Mea culpa!
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+3
tjost
tjost16.01.2213:04
beanchen
Weil ich was gegen Vollzitate habe.

Hier fühlt sich jemand ganz toll hinter seinem Pseudonym. Respekt.
-6
beanchen16.01.2213:06
Hot Mac
Ich schreibe das mit einem Augenzwinkern: Ich befürchte, dass die Demokratie nicht für jeden geeignet ist.
Wenn die Demokratie nur in den Bereichen herhalten muss, in denen sie die Macht der herrschenden stärkt, ist es keine Demokratie. Die EU hat auch bereits mehrere Verfahren gegen einige Länder deswegen angestrengt.
Ansonsten bin ich mir den Unzulänglichkeiten der Demokratie bewusst. Mangels eines besseren Systems bin ich uneingeschränkt für die Demokratie. Allerdings über Ländergrenzen hinaus.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
beanchen16.01.2213:06
tjost
beanchen
Weil ich was gegen Vollzitate habe.
Hier fühlt sich jemand ganz toll hinter seinem Pseudonym. Respekt.
Das musst du mir erklären. Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+1
Hot Mac
Hot Mac16.01.2213:07
beanchen
Ich glaube du berufst dich oft genug darauf alles von dir lesen zu müssen um jetzt diese Karte zu spielen.
Das schmerzt, beanchen.
Jetzt fühle ich mich ganz leer in meinem Inneren, dabei hatte der Sonntag so sonnig angefangen ...
0
beanchen16.01.2213:18
Hot Mac
beanchen
Ich glaube du berufst dich oft genug darauf alles von dir lesen zu müssen um jetzt diese Karte zu spielen.
Das schmerzt, beanchen.
Jetzt fühle ich mich ganz leer in meinem Inneren, dabei hatte der Sonntag so sonnig angefangen ...
Ich merke es, du bist so getroffen, dass du den Spieß jetzt umdrehst und auch von mir nur die Hälfte zitierst.
Aber immerhin, du hattest heute schon Sonne, ich nicht.

Um es, auch für tjost, zu erklären: ich versuche immer nur das zu zitieren, auf was ich mich in meinem Kommentar beziehe und was relevant scheint. Es tut mir Leid, wenn ich da mal daneben greife. Mit meiner Anonymität hat das allerdings wenig zu tun. In der Diskussion mir Freunden handele ich nicht anders. Unter ihrem Pseudonym sind hier übrigens fast alle unterwegs. Den Spruch könnte man also unter fast jeden Kommentar setzen.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
Hot Mac
Hot Mac16.01.2213:24
beanchen
Ich merke es, du bist so getroffen, dass du den Spieß jetzt umdrehst und auch von mir nur die Hälfte zitierst.
Nein, nichts liegt mir ferner!
Schon seit meiner frühen Jugend will ich den Damen gefallen.
+2
beanchen16.01.2213:26
Hot Mac
beanchen
Ich merke es, du bist so getroffen, dass du den Spieß jetzt umdrehst und auch von mir nur die Hälfte zitierst.
Nein, nichts liegt mir ferner!
Schon seit meiner frühen Jugend will ich den Damen gefallen.
Ich kann nicht für die ganze Damenwelt sprechen aber zumindest für mich ist Humor ein Hauptkriterium.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
Hot Mac
Hot Mac16.01.2213:42
beanchen
Ich kann nicht für die ganze Damenwelt sprechen aber zumindest für mich ist Humor ein Hauptkriterium.
Den 👍 habe ich vergeben.
Dislikes kommen für mich nicht infrage.
+2
beanchen16.01.2213:47
Bin ich auch nicht davon ausgegangen. Wenn du mal nach oben scrollst, steht unter jedem meiner Kommentare ein Dislike. Irgendjemandem bin ich wichtig.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
Robby55516.01.2213:47
marm
Robby555
[Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte.
Der Clou an einer Demokratie ist nicht, dass die Mehrheit über alles entscheidet (dagegen spricht der Minderheitenschutz eines Rechtsstaates, die Gewaltenteilung, Notwendigkeit für Kompromisse, da die Macht nicht in einer Hand ist usw.), sondern das Wichtigste ist, dass die Bevölkerung die Regierung abwählen kann (ohne Waffen).

Erdogan oder Putin wurden auch mit Mehrheit gewählt. Als er die Mehrheit nicht mehr hatte, wurde das Präsidialsystem angepasst, Opposition verhaftet usw. So eine Art Mehrheit hatte er immer. Der Test für die Demokratie ist, ob die Regierung wie Erdogan, Trump, Putin usw. abgewählt können. Das motiviert auch schon während der Amtszeit.

Gerade deswegen braucht eine echte Demokratie auch Volksabstimmungen. Nur diesen Schritt traut man sich in Deutschland nicht zu gehen, es könnte ja plötzlich zu anderen Ergebnissen führen als es den Regierenden lieb ist. Als Beispiel könnte man den Atomausstieg und Kohleausstieg nehmen, nach Fukushima aus reinem Aktionismus auf den Weg gebracht ist es bei den aktuellen Strompreisen fraglich ob heute noch von über 50 % der Wahlberechtigten so gewünscht. Eine Volksabstimmung wie in der Schweiz würde schnell ein klares Bild und einen Handlungsrahmen für die Regierung ergeben.

Der selbe Fehler wurde auch beim Übergang der EG zur EU oder bei der Aufnahme neuer Länder gemacht, kaum ein Bürger konnte darüber entscheiden ob er das alles so haben wollte. Länder in denen über den Beitritt abgestimmt wurde haben sich teilweise dagegen entschieden - siehe die Schweiz oder Norwegen. Auch wir EU-Bürger durften nie darüber abstimmen ob z.B. ein Land wie Bulgarien in die EU aufgenommen werden soll.
-16
beanchen16.01.2213:58
Robby555
marm
Erdogan oder Putin wurden auch mit Mehrheit gewählt. Als er die Mehrheit nicht mehr hatte, wurde das Präsidialsystem angepasst, Opposition verhaftet usw. So eine Art Mehrheit hatte er immer. Der Test für die Demokratie ist, ob die Regierung wie Erdogan, Trump, Putin usw. abgewählt können. Das motiviert auch schon während der Amtszeit.
Gerade deswegen braucht eine echte Demokratie auch Volksabstimmungen.
Als ob eine Volksabstimmung in der Türkei oder Russland irgend etwas ändern würde. marm sprach von massiver Beeinflussung durch die Regierung. Das wäre bei Volksabstimmungen vor denen erst mal festgelegt wird, wer das abstimmungsberechtigte Volk ist, nicht anders. In diesen Ländern ist erst mal Demokratie an sich nötig.
In Deutschland können auch 16 Jahre Kohl und 16 Jahre Merkel zu Ende gehen, einerseits ganz ohne Waffengewalt aber andererseits auch ganz ohne Volksabstimmung.
Wenn man dann politische Leichen ausgräbt, nur weil einem der ganz große Wechsel zu riskant ist, ist das eine Entscheidung, die nach deinen Worten zu akzeptieren ist.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+5
Robby55516.01.2214:12
beanchen
Wenn man dann politische Leichen ausgräbt, nur weil einem der ganz große Wechsel zu riskant ist, ist das eine Entscheidung, die nach deinen Worten zu akzeptieren ist.

Wenn das in einer direkten Demokratie durch eine Volksabstimmung so bestimmt wurde dann ja. Und was in andere Länder gewählt oder nicht gewählt wurde geht uns nichts an außer man hat vielleicht warum auch immer eine zweite Staatsbürgerschaft und somit auch das dortige Wahlrecht.
-9
beanchen16.01.2214:26
Robby555
Und was in andere Länder gewählt oder nicht gewählt wurde geht uns nichts an außer man hat vielleicht warum auch immer eine zweite Staatsbürgerschaft und somit auch das dortige Wahlrecht.
Kommt auf ein allgemeines Verständnis an. Ich möchte eine EU, die über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit hinausgeht. Staaten, die nur die Hand aufhalten und ansonsten nichts mit der EU zu tun haben wollen, sogar verstärkt eine nationale Schiene fahren, sind mir zuwider. Das betrifft dann auch den einzelnen Wähler / die Wahl: ich kann nicht globale Vorteile einfordern und national wählen. Es geht mich also sehr wohl was an, wenn in Ungarn die EU-Politik mitbestimmt werden soll, man sich dort aber ansonsten eine Scheißdreck um die anderen kümmert. Es geht mich auch an, was in der Türkei politisch passiert, wenn dort ein EU-Beitritt angestrebt wird. Übrigens etwas, was du ja durch Volksabstimmung selbst mitentscheiden möchtest.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+10
Mr BeOS
Mr BeOS16.01.2214:32
Robby555
Gerade deswegen braucht eine echte Demokratie auch Volksabstimmungen. Nur diesen Schritt traut man sich in Deutschland nicht zu gehen, es könnte ja plötzlich zu anderen Ergebnissen führen als es den Regierenden lieb ist. Als Beispiel könnte man den Atomausstieg und Kohleausstieg nehmen, nach Fukushima aus reinem Aktionismus auf den Weg gebracht ist es bei den aktuellen Strompreisen fraglich ob heute noch von über 50 % der Wahlberechtigten so gewünscht. Eine Volksabstimmung wie in der Schweiz würde schnell ein klares Bild und einen Handlungsrahmen für die Regierung ergeben.
Thema war?
OT
Volksabstimmungen sind ein hoch komplexes Thema.
Brexit mit Desinformationskampagne und dem dann folgenden Ergebnis mal als Beispiel.

Dem Atomaustieg war zuvor der Ausstieg vom Austieg vorangegangen.
Als dann plötzlich einer Physikerin auffiel das Atomenergie doch gefährlich ist.
Das hat Mrd€ gekostet. - Was Atomstrom angeht werden die waren Kosten an die nächsten Generationen weitergegeben. Dabei Gewinne privatisiert und die Kosten auf alle umgelegt.

Wie oft und bis zu welcher politischen Ebene oder Thematik sollte eine Volksabstimmiung erfolgen?
Ändert sich die Meinung der Bürger iinnerhalb von 2 Jahren wird wieder alles umgedreht?
Ist es effektiv sich nach “täglichen“ Wasserständen zu orientieren wenn es um langfristige Politik geht?

Wie sieht es denn im alltäglichen Leben aus? Vertraue ich mich Menschen an von denen ich meine sie wären Fachleute auf ihrem Gebiet oder stehe ich bei einem Handwerker, Juristen überall daneben und stelle alles in Frage?

Unsere Demokratie mag behäbig sein, doch ist mir dieses System lieber als wichtige Entscheidungen an “social“-media Plattformen und Agenturen und Agitatoren abzugeben.
On topic:
Habe bis jetzt noch nichts lesen können das der Schreiber “Fakten Fakten Fakten“ sich darum bemüht hätte Fakten zu liefern.

Einen schönen Sonntag
„http://www.youtube.com/watch?v=ggCODBIfWKY ..... “Bier trinkt das Volk!“ - Macht Claus Nitzer alkoholfrei“
+9
Hot Mac
Hot Mac16.01.2214:34
Robby555
Und was in andere Länder gewählt oder nicht gewählt wurde geht uns nichts an außer man hat vielleicht warum auch immer eine zweite Staatsbürgerschaft und somit auch das dortige Wahlrecht.
Ich bin mir nicht sicher, ob »uns« das nichts angeht.
Es gibt einen Haufen Leute, die in Europa die Vorzüge der Demokratie genießen, aber einen Autokraten gewählt haben und das auch künftig tun werden.

»Es geht uns nichts an ...«
Das ist der Spruch derer, die aus Überzeugung wegschauen, die ihre Scheuklappen gerne tragen, weil das Denken für sie zu anstrengend ist.
+12
Robby55516.01.2215:10
Mr BeOS
Wie oft und bis zu welcher politischen Ebene oder Thematik sollte eine Volksabstimmung erfolgen?

Als kurze Antwort darauf verweise ich auf die Schweiz. Das System mag dort vielleicht auch nicht perfekt sein aber es hat sich über viele viele Jahrzehnte sehr gut bewährt und könnte ein gutes Vorbild für Deutschland sein.
+2
spheric
spheric16.01.2215:12
Robby555
marm
Robby555
[Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte.
Der Clou an einer Demokratie ist nicht, dass die Mehrheit über alles entscheidet (dagegen spricht der Minderheitenschutz eines Rechtsstaates, die Gewaltenteilung, Notwendigkeit für Kompromisse, da die Macht nicht in einer Hand ist usw.), sondern das Wichtigste ist, dass die Bevölkerung die Regierung abwählen kann (ohne Waffen).

Erdogan oder Putin wurden auch mit Mehrheit gewählt. Als er die Mehrheit nicht mehr hatte, wurde das Präsidialsystem angepasst, Opposition verhaftet usw. So eine Art Mehrheit hatte er immer. Der Test für die Demokratie ist, ob die Regierung wie Erdogan, Trump, Putin usw. abgewählt können. Das motiviert auch schon während der Amtszeit.

Gerade deswegen braucht eine echte Demokratie auch Volksabstimmungen. Nur diesen Schritt traut man sich in Deutschland nicht zu gehen, es könnte ja plötzlich zu anderen Ergebnissen führen als es den Regierenden lieb ist.
Du ignorierst komplett, dass es unterschiedliche Formen "echter" Demokratie gibt. Eine davon ist die repräsentative Demokratie, in der wir Leben.

Und dass wir hier keine einfache Mehrheitsdiktatur haben, wie sie eine "reine" Demokratie in ihrer einfachsten Form darstellen würde, hat gute historische Gründe. Wir haben ja auch, wie erwähnt, einen im Grundgesetz verankerten Minderheitenschutz. Dazu gehören auch regional starke, aber absolut gesehen kleine Minderheiten, die sich in Direktmandaten repräsentiert sehen können.

Die Gefahr einer direkten Demokratie lässt sich wunderbar in Kalifornien sehen, wo im Referendum zu Proposition 8 eine Mehrheit für die Diskriminierung homosexueller Paare stimmte — was wiederum prompt durch das oberste Gericht als verfassungswidrig kassiert wurde.

Oder, wie erwähnt, im Brexit.

Oder beim "Minarettverbot" in der Schweiz.
Als Beispiel könnte man den Atomausstieg und Kohleausstieg nehmen, nach Fukushima aus reinem Aktionismus auf den Weg gebracht ist es bei den aktuellen Strompreisen fraglich ob heute noch von über 50 % der Wahlberechtigten so gewünscht. Eine Volksabstimmung wie in der Schweiz würde schnell ein klares Bild und einen Handlungsrahmen für die Regierung ergeben.
Krasser Revisionismus.

Der versprochene Atomausstieg war maßgeblich für den Wahlerfolg von rot/grün 1998 verantwortlich und wurde DAMALS bereits durchgesetzt.

Merkel hat ihn ENTGEGEN des Mehrheitswillens auf Wunsch der Energielobby wieder kassiert und konsequent jegliche Anstrengung in erneuerbare Energien zurückgefahren und -zigtausende Jobs in der Solarbranche nach China abwandern lassen.
Den erneuten Atomausstieg hat sie erst nach Fukushima als Reaktion auf klare Umfragewerte (60%!) in der deutschen Bevölkerung wieder in Gang gesetzt — allerdings diesmal auf Kosten der Steuerzahler und nicht, wie ursprünglich durchgesetzt, auf Kosten der Energieunternehmen.

Das ganze war eine Farce, die den Steuerzahler langfristig Zigmilliarden kostet und uns um Jahrzehnte zurückgeworfen hat.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+7
beanchen16.01.2215:23
Robby555
... aber es hat sich über viele viele Jahrzehnte sehr gut bewährt ...
Auch das ist faktisch falsch. Um auf den heutigen Stand zu kommen musste es vielfach reformiert werden, was selten aufgrund von Volksabstimmungen selbst geschehen ist. So wurde das Frauenstimmrecht durch eine Volksabstimmung sehr spät eingeführt und wegen der kantonalen Regelungen nicht mal bundesweit. Erst eine Klage in den Neunzigern führte zu einer allgemeinen Einführung.
Bitte nicht falsch verstehen, die Schweiz hat von viel Ahnung. Als Bürgerin Deutschlands schaue ich neidvoll auf die Umsetzung von Großprojekten. Aber auf das politische System bilden sich die Schweizer meiner Meinung nach zu viel ein.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+7
Weia
Weia16.01.2217:33
piik
Tatsächlich will Popper mit seiner aus heutiger Sicht halbgaren Aktion den Wahrheitsbegriff retten. Aber da es die schlicht nicht geben kann, ist das erfolglos. Wahrheit kann es nur im Bereich der Logik geben, denn da ist der Begriff operational definiert. In der Philosophie ist er mystisch
Nanana, das ist aber auch nur eine mögliche erkenntnistheoretische Position, und ob die wahr ist …

Was hindert Dich daran, Wahrheit auch in der Naturwissenschaft operational zu definieren? Als wahr gilt, was gegenwärtig noch nicht falsifiziert ist.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
spheric
spheric16.01.2217:38
Weia
piik
Tatsächlich will Popper mit seiner aus heutiger Sicht halbgaren Aktion den Wahrheitsbegriff retten. Aber da es die schlicht nicht geben kann, ist das erfolglos. Wahrheit kann es nur im Bereich der Logik geben, denn da ist der Begriff operational definiert. In der Philosophie ist er mystisch
Nanana, das ist aber auch nur eine mögliche erkenntnistheoretische Position, und ob die wahr ist …

Was hindert Dich daran, Wahrheit auch in der Naturwissenschaft operational zu definieren? Als wahr gilt, was gegenwärtig noch nicht falsifiziert ist.
Genauer: Als wahr gilt, was falsifizierbar ist, aber gegenwärtig noch nicht falsifiziert worden ist.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+3
Weia
Weia16.01.2218:17
beanchen
Weia
Die Aussage von tjost ist nicht nur erbärmlich in ihrem Untertanengeist, sondern darüber hinaus schlicht logisch inkonsistent.
Du verwechselst die Erkenntnis menschlicher Unzulänglichkeiten mit Untertanengeist.
Tue ich nicht. In der affirmativen Form, in der tjost das vorträgt, ist das ein Ausdruck von tiefsitzendem Selbsthass. Im Mittelalter hätte er sich dafür kasteit und sich seinen Rücken blutig geschlagen, um gottgefällig zu sein. Heute fordert er halt nur, dass sich Menschen staatlichen Institutionen unterordnen müssen (bis auf ihn, wenn er das fordert), um ein ehrenwerter Staatsbürger zu sein.

Derart allgemeine Aussagen über die conditio humana können niemals schlichte „Erkenntnis“ über vermeintliche Fakten sein, sondern sind ein Stück weit immer auch regulative Idee, eine Antwort auf die Frage, wie wollen wir werden? Wie wollen wir uns entwerfen? (Der Zustand „der Menschheit“ ist ja nichts Unabänderliches, was nur „erkannt“ werden muss.) Dass in der Aussage die Unabänderlichkeit des Status quo steckt und auch noch bejaht wird, markiert das Reaktionäre und Lustfeindliche an dieser Position.
Kontrollierte Freiheit ist ein Oxymoron.
Wir leben also in einem oxymoronen Staat? Mit all den Gesetzen, Beschränkungen, ...
Du wirfst erneut Freiheit des Denkens und gesellschaftliche Freiheit durcheinander.

Außerdem würde ich niemals behaupten, wir würden in einem freien Staat leben. Freier als manch andere, ja. Frei? Nein.
Dieses ökonomische Konzept hat nichts mit der Freiheit des Denkens zu tun.
Vom Denken hat ja auch niemand gesprochen. Oder siehst du das posten illegaler Inhalte als "halblautes Denken"?
Tue ich. Ich bin ein strikter Gegner jeglicher Tabuisierung von Gedanken, ob es nun die Holocaustlüge ist oder was auch immer. Gedanken müssen widerlegt werden, nicht unterdrückt. Assertorische Inhalte können niemals illegal illegitim sein, nur falsch. Deutschland steht diesbezüglich ziemlich unrühmlich da.
Die Frage ist doch aber gerade, ob diese Eingriffe notwendig oder auch nur hinnehmbar sind.
Ja, diese Eingriffe sind notwendig, mit der von tjost genannten Begründung.
So schließt sich der Kreis, daher Untertanengeist: Denn mit tjosts Argument wird dann gerechtfertigt, dass wir uns selbst in Fesseln legen. Wenn das kein masochistischer Kern ist …

Und deshalb ist die Begründung von tjost falsch.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Es steht für Freiheit, die in Staaten der Unterdrückung aber sowieso schon stark eingeschränkt ist. Das darf kein Argument dafür sein, in einem geregelten Rechtsstaat alles und Jeden frei gewähren zu lassen.
Doch, was das Denken betrifft. Alles andere wäre ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Kein Staat sieht sich selbst als „Staat der Unterdrückung“; die eigenen Maßnahmen hält er stets für gerechtfertigt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia16.01.2218:20
spheric
Genauer: Als wahr gilt, was falsifizierbar ist, aber gegenwärtig noch nicht falsifiziert worden ist.
Yep.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Weia
Weia16.01.2218:31
beanchen
Robby555
Mord zu verfolgen und zu verurteilen ist richtig aber es ist wichtig, dass eben der einzelne Verbrecher dran ist und nicht alle User eines Messengers unter Generalverdacht gestellt werden.
Um Mord und andere Tötungsdelikte zu verhindern, wird unter anderem der Waffenbesitz in den meisten sozialisierten Ländern stark eingeschränkt. Hier werden alle unter Generalverdacht gestellt.
Waffen sind zum Verletzen/Töten gedacht und zu nichts sonst. Daher hat es nichts mit Generalverdacht zu tun, sie zu verbieten, denn es gibt keine gute Anwendung für sie. Für Worte gibt es die. Daher lässt sich das nicht vergleichen.
Was viele nicht verstehen, "DAS" Internet gibt es nicht.
Doch, das ist ja das Schöne daran, dass es jeglicher Provinzialität trotzt.
Und es gibt keinen Grund warum man zwar ein paar Elektronen unkontrolliert über die Landesgrenze kommen lassen sollte, einen gedruckten Text aber nicht. Faschistische Schriften, in den USA geduckt und erlaubt, werden immer wieder vom Zoll konfisziert. Faschistische Internetseiten sollen in Deutschland aber frei einsehbar sein? Wem da nicht auffällt, dass da was nicht stimmt ...
Natürlich ist das ein Widerspruch, der aber in Richtung Internet aufzulösen ist und nicht in Richtung deutsche Kleingeistigkeit und gestrige Institutionen wie Zoll.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
Weia
Weia16.01.2218:43
beanchen
Hot Mac
Eigentlich müsste man den User Antonium sperren ...
Bitte nicht, das würde doch nur sämtliche Verschwörungstheorien bestätigen.
Es muss möglich sein Kontra zu geben. Dabei geht es nicht darum ihn zu überzeugen, es geht darum solche Meinungen nicht umkommentiert im Netz zu lassen.
100% Zustimmung.
Und es muss möglich sein gegen ihn vorzugehen, wenn die Posts nicht nur falsch sind sondern den Boden des legalen verlassen.
Wie könnten sie nicht nur falsch sein, sondern den Boden des Legalen verlassen?
beanchen
Weia
Keine Theorie muss stimmen. Wenn die allgemeine Relativitätstheorie aber nicht stimmen würde, dann würden wir uns unentwegt verfahren. GPS basiert nämlich darauf.
Wir sind heute auf einem wissenschaftlichen Niveau, bei dem kaum noch bestehenden Wahrheiten als grundsätzlich falsch entlarvt werden. Neue wissenschaftlich Erkenntnisse zeigen nur immer wieder, dass bestehende Wahrheiten nicht vollständig sein können, da sie nicht alles (neuere Beobachtungen) erklären.
Ich habe nirgendwo Gegenteiliges behauptet. Mein Aussage bezog sich einzig auf das Prinzip.
beanchen
Die Gesellschaft ist sich beim Thema Corona weitgehend einig.
Ist sie? Beim Thema Impfpflicht?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Weia
Weia16.01.2218:53
Robby555
Der Waffenbesitz wird in den meisten "sozialisierten Ländern" deswegen verboten oder stark eingeschränkt weil die sogenannten Oberen Angst haben, dass das Volk sie sonst vielleicht zu leicht davon jagen könnte.
Waffen, ausgeklügelte Apparaturen, um anderen Menschen gezielt Schmerzen zuzufügen, sie zu verletzen oder gar zu töten, sind das Widerlichste, was der menschliche Geist je hervorgebracht hat. Mehr als diese Einsicht braucht es nicht, um sie zu verbieten.

Wieder einmal ein Fallbeispiel dafür, dass Sätze, in denen „das Volk“ und „die Oberen“ vorkommen, nie stimmen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
tjost
tjost16.01.2218:57
Weia
beanchen
Weia
Die Aussage von tjost ist nicht nur erbärmlich in ihrem Untertanengeist, sondern darüber hinaus schlicht logisch inkonsistent.
Du verwechselst die Erkenntnis menschlicher Unzulänglichkeiten mit Untertanengeist.
Tue ich nicht. In der affirmativen Form, in der tjost das vorträgt, ist das ein Ausdruck von tiefsitzendem Selbsthass. Im Mittelalter hätte er sich dafür kasteit und sich seinen Rücken blutig geschlagen, um gottgefällig zu sein. Heute fordert er halt nur, dass sich Menschen staatlichen Institutionen unterordnen müssen (bis auf ihn, wenn er das fordert), um ein ehrenwerter Staatsbürger zu sein.

Derart allgemeine Aussagen über die conditio humana können niemals schlichte „Erkenntnis“ über vermeintliche Fakten sein, sondern sind ein Stück weit immer auch regulative Idee, eine Antwort auf die Frage, wie wollen wir werden? Wie wollen wir uns entwerfen? (Der Zustand „der Menschheit“ ist ja nichts Unabänderliches, was nur „erkannt“ werden muss.) Dass in der Aussage die Unabänderlichkeit des Status quo steckt und auch noch bejaht wird, markiert das Reaktionäre und Lustfeindliche an dieser Position.



Die Erkenntnis die Du über mich erlangt hast hast Du aus welchem meiner Kommentare genau?
Selbsthass würde ich das nicht nennen eher eine allgemeine Unzufriedenheit.
Im Zweifel verstehe ich Die Aussage von Dir auch einfach nicht und fühle mich zu unrecht von jemanden bewertet der mich nicht kennt.
Darum werde ich jetzt einmal Nachfragen auf was Du dich beziehst und wie Du auf deinen Rückschluss kommst.

Was mir schon klar ist das mein Aussage über die Wissenschaft und verzeiht mir das es nicht genauestens definiert habe, ich falle immer darauf rein das ich den Menschen ein gewisses selbständiges Denken zutraue, falsch verstanden wird. Ich bin halt ein leichtes Opfer auf das mein einprügeln kann. @weia hat es allerdings schon gut zusammen gefasst.

Wer was nicht versteht kann doch nachfragen.
0
beanchen16.01.2219:27
tjost
Wer was nicht versteht kann doch nachfragen.
Man bekommt nur nicht immer eine Antwort.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
0
Weia
Weia16.01.2219:34
Robby555
Gerade deswegen braucht eine echte Demokratie auch Volksabstimmungen.
Auch, aber nicht nur. Volksabstimmungen haben auch problematische Aspekte.
Nur diesen Schritt traut man sich in Deutschland nicht zu gehen, es könnte ja plötzlich zu anderen Ergebnissen führen als es den Regierenden lieb ist.
Du mit Deinem Argwohn gegen „die da oben“. Glaubst Du, es gibt Frauen, Männer und Regierende? Warum sollte den Regierenden anderes „lieb sein“ als Frauen und Männern?
Als Beispiel könnte man den Atomausstieg und Kohleausstieg nehmen, nach Fukushima aus reinem Aktionismus auf den Weg gebracht ist es bei den aktuellen Strompreisen fraglich ob heute noch von über 50 % der Wahlberechtigten so gewünscht. Eine Volksabstimmung wie in der Schweiz würde schnell ein klares Bild und einen Handlungsrahmen für die Regierung ergeben.
Das ist doch ein gutes Beispiel. Verantwortliche Entscheidungen setzen immer auch ein Verständnis der Sache voraus, was einschließt, welche kurz- und auch längerfristige Folgen Entscheidungen haben. Das ist bei einem solch komplexen Thema wie der Energieversorgung, das physikalische sowie langfristige ökonomische und ökologische Fragestellungen beinhaltet, kaum von jedem einzelnen zu leisten.

Bei der Atomkraft haben viele, die so ein argwöhnisches Oben-Unten-Denken wie Du haben, viele Jahre behauptet, „die da oben“ würden nur zur Atomkraft stehen, weil sie sich den wirtschaftlichen Interessen der Konzerne „da oben“ beugen würden. Als dann angestoßen durch, wie das im Leben eines jeden von uns bisweilen passiert, ein spezifisches Ereignis ein überfälliges Umdenken erfolgte und sich die Regierung endlich einen Ruck gab, ist das aber auch wieder nicht richtig, sondern „Aktionismus“.

Dass Du selber vermutest, dass die aktuellen Strompreise die Entscheidungsfindung beeinflussen könnten, ist doch das beste Beispiel für die Problematik einer solchen Abstimmung, denn es wäre ja ein Zeichen aberwitziger Unreife und Kurzsichtigkeit, eine solche grundlegende, Jahrzehnte und Jahrhunderte prägende Entscheidung von etwas so lächerlich Unbedeutendem wie dem aktuellen Strompreis abhängig zu machen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+7
beanchen16.01.2219:52
Weia
Du wirfst erneut Freiheit des Denkens und gesellschaftliche Freiheit durcheinander.
Ich werfe da gar nichts durcheinander. Von der Freiheit des Denkens hat bis dahin niemand gesprochen. Das hast du erst eingebracht.
Tue ich. Ich bin ein strikter Gegner jeglicher Tabuisierung von Gedanken, ob es nun die Holocaustlüge ist oder was auch immer. Gedanken müssen widerlegt werden, nicht unterdrückt.
Prinzipiell denke ich ähnlich. Es gibt allerdings Grenzen, die sich für mich aus dem Freiheitsbegriff ergeben; die Freiheit des Einzelnen ...
Hast du schon mal von der Holocaust Lüge gelesen, ohne dass gleichzeitig die Daseinsberechtigung der Juden infrage gestellt wurde?
Oder im Zusammenhang mit Corona, "Gedanken" sind "der Staat lügt" aber niemals "hängt Politiker XY". Das ist illegal, um deine nächste Frage zu beantworten:
Weia
Wie könnten sie nicht nur falsch sein, sondern den Boden des Legalen verlassen?
Weia
beanchen
Die Gesellschaft ist sich beim Thema Corona weitgehend einig.
Ist sie? Beim Thema Impfpflicht?
Mit der Impfpflicht hast du dir das Teilthema herausgesucht, das sicher das kontroverseste ist. Trotzdem denke ich passt auch hier "weitgehend" bei mittlerweile 63% Zustimmung.
Weia
Waffen sind zum Verletzen/Töten gedacht und zu nichts sonst. Daher hat es nichts mit Generalverdacht zu tun, sie zu verbieten, denn es gibt keine gute Anwendung für sie.
Generalverdacht hätte ich an dieser Stelle in Anführungszeichen setzen müssen, denn auch wenn ich deine Aussage teile macht der Staat hier sehr wohl eine Unterscheidung: der Gebrauch einer Waffe zur Jagd, als Sport und bei Polizei und Militär zur Verteidigung, sowie letzteres auch bei gefährdeten Einzelpersonen. Wer also nach den Maßgaben eine Waffe nicht "braucht", wird unter den Generalverdacht gestellt damit etwas illegales zu tun.
Vom Generalverdacht bei Worten habe ich ja nicht gesprochen.
Was viele nicht verstehen, "DAS" Internet gibt es nicht.
Doch, das ist ja das Schöne daran, dass es jeglicher Provinzialität trotzt.
Das findest du, ich halt nicht. Den Hauch von Internationalität bekomme ich auch ohne Gewalt, Pornografie und Betrug.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
Weia
Weia16.01.2220:28
tjost
Die Erkenntnis die Du über mich erlangt hast hast Du aus welchem meiner Kommentare genau?
Aus
tjost
Die Menschheit hat bewiesen das sie mit Freiheit und der dahinrein gehenden Verantwortung nicht umgehen können.
Meine Schlussfolgerung ist vielleicht hart, aber sie ist auch nicht auf Dich persönlich (den ich als Person gar nicht kenne) gemünzt, sondern auf den Geist, der in dieser Aussage steckt, von wem auch immer sie vorgebracht wird. Du hast halt sozusagen das Pech, hier im Forum Repräsentant dieser Äußerung zu sein.
Selbsthass würde ich das nicht nennen eher eine allgemeine Unzufriedenheit.
Im Zweifel verstehe ich Die Aussage von Dir auch einfach nicht und fühle mich zu unrecht von jemanden bewertet der mich nicht kennt.
Darum werde ich jetzt einmal Nachfragen auf was Du dich beziehst und wie Du auf deinen Rückschluss kommst.
Die Aussage habe ich eigentlich schon weiter oben in meiner Antwort auf beanchen um 18:17 Uhr erläutert.

Den zitierten Satz hast Du als Begründung dafür herangezogen, Telegram zu sperren. Du willst also eine große Zahl von Menschen in ihrer Freiheit der Kommunikation einschränken, weil es „die Menschheit“ nicht verdient hat, weil sie unmündig ist. Da Du Teil der Menschheit bist, erklärst Du dich damit selbst für unmündig und plädierst implizit dafür, Dich einem wie auch immer gearteten Vormund zu unterwerfen, weil Du (wie alle anderen auch) es nicht wert bist, frei zu sein. Das alles folgt rein logisch aus Deinem zitierten Satz und ich kann es nicht anders verstehen als als (möglicherweise tief verborgenen) Selbsthass und ein Plädoyer für Sippenhaft.

Die Unzufriedenheit mit dem Status quo könnte ja stattdessen auch dazu führen, aufzustehen und emphatisch für Mündigkeit zu werben und zu kämpfen.

Bei Dir ist die Reaktion aber resignativ und Resignation geht leicht über in eine politisch reaktionäre Position, die dafür sorgen will, dass auch andere wenigstens kein lustvolleres Leben führen können als man selbst.
Was mir schon klar ist das mein Aussage über die Wissenschaft […] falsch verstanden wird.
Diesbezüglich habe ich Dich ja ausdrücklich verteidigt.
Ich bin halt ein leichtes Opfer auf das mein einprügeln kann. @weia hat es allerdings schon gut zusammen gefasst.
Ich hoffe, Du meinst damit, ich hätte Deine These zur Wissenschaft gut zusammengefasst und nicht etwa die Einprügelei auf Dich.

Ich bin halt ein leichtes Opfer auf das man einprügeln kann verstärkt übrigens in seiner Wehleidigkeit (ob zutreffend oder nicht, und möglicherweise ganz ungerechtfertigt) den Eindruck des Selbsthasses. (Wie gesagt, ein Eindruck, der sich im Forum durch solche Formulierungen ergibt, kein Urteil über Deine Person!)
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Weia
Weia16.01.2220:30
beanchen
tjost
Wer was nicht versteht kann doch nachfragen.
Man bekommt nur nicht immer eine Antwort.
Die Gefahr ist bei mir relativ gering.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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