Tim Cook berät Donald Trump: Innovative Weiterbildungsangebote für Arbeitskräfte

Tim Cook zeigt sich erneut politisch aktiv. Der Apple-Chef schließt sich einer neuen Beratergruppe der US-Regierung an, die vom Handelsministerium der USA bekanntgegeben wurde. Das American Workforce Policy Advisory Board umfasst 25 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und dem Bildungssektor. Tim Cook zählt zu den Wirtschaftsrepräsentanten, die der Trump-Regierung mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen bei Schulungsprogrammen für Schüler und Arbeitskräften unterstützend zur Seite stehen sollen. Auch IBM-CEO Ginni Rometty ist vertreten.


Strategie für innovative Weiterbildungsangebote
Die Vorschläge der Beratergruppe richten sich an den „National Council for the American Worker“. Dabei handelt es sich um ein Gremium des Weißen Hauses, das sich um „erschwingliche, relevante und innovative“ Bildungs- sowie Weiterbildungsangebote für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitskräfte in den USA kümmert.

Vor allem die Herausforderungen der globalisierten und zunehmend auch digitalisierten Arbeitswelt zählen zu den Themenschwerpunkten des Beirats. Da es aufgrund von Umwälzungen auf dem Jobmarkt hin zu mehr Technologie, Automation und künstlicher Intelligenz immer neue Ansprüche an die Fertigkeiten und Kompetenzen von Arbeitskräften gebe, seien entsprechend innovative Schulungsprogramme vonnöten, so das Council.

US-Präsident Donald Trump führte das Council im Juli 2018 ein. Der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross leitet den National Council for the American Worker gemeinsam mit Präsidententochter und -beraterin Ivanka Trump.

Folgende Mitglieder zählen zum American Workforce Policy Advisory Board:

  • Jay Box, President, Kentucky Community and Technical College System
  • Walter Bumphus, President & CEO, American Association of Community Colleges
  • Jim Clark, President & CEO, Boys & Girls Clubs of America
  • Tim Cook, CEO, Apple
  • Tom Donohue, CEO, U.S. Chamber of Commerce
  • Juanita Duggan, President & CEO, National Federation for Independent Business
  • Elizabeth Goettl, President & CEO, Cristo Rey Network
  • Marillyn Hewson, Chairman, President, & CEO, Lockheed Martin
  • Eric Holcomb, Governor, Indiana
  • Barbara Humpton, CEO, Siemens USA
  • Al Kelly, CEO, Visa
  • Vi Lyles, Mayor, Charlotte, North Carolina
  • Bill McDermott, CEO, SAP America
  • Sean McGarvey, President, North America’s Building and Trades Unions
  • Doug McMillon, President & CEO, Walmart
  • Craig Menear, Chairman, President, & CEO, Home Depot
  • Michael Piwowar, Executive Director, Milken Institute
  • Scott Pulsipher, President, Western Governors University
  • Kim Reynolds, Governor, Iowa
  • Ginni Rometty, Chairman, President, & CEO, IBM
  • Scott Sanders, Executive Director, National Association of State Workforce Agencies
  • Johnny C. Taylor, Jr., President & CEO, Society for Human Resource Management
  • Jay Timmons, President & CEO, National Association of Manufacturers
  • Sheree Utash, President, WSU Tech
  • Marianne Wanamaker, Professor, University of Tennessee

Kommentare

Hot Mac
Hot Mac14.02.19 17:52
Tim Cook berät Donald Trump
In Sachen Frisur?
Trump gilt doch als be­ra­tungs­re­sis­tent.
+4
teorema67
teorema6714.02.19 17:55
Ich würde mich nicht mit Trump einlassen. Am Ende verdreht er alles
Vornehme Leute haben immer viel Müll (badisches Sprichwort)
+4
Melebe14.02.19 21:46
Am Gesicht von Tim sieht man..... er ist mit seinem Latein schon am Ende....
An Trump haben sich schon andere Berater die Zähne ausgebissen hehehehe
+4
Dante Anita15.02.19 08:41
Insidern zufolge wird das erste Weiterbildungsthema: „How to build a wall“ 😂

Ich glaube die werden ihre Beratungstätigkeit eben so schnell entnervt einstellen wie ihre Vorgänger.
0
Doyle15.02.19 09:41
Aber groß getönt, wenn Trump Präsident wird, verlegt man den Firmensitz nach Europa .
https://www.macwelt.de/news/Apple-verlaesst-Kalifornien-fall s-Trump-gewinnt-9959167.html

wir natürlich bei den Jüngern wieder ignoriert
-3
Phileas15.02.19 11:08
Doyle
Aber groß getönt, wenn Trump Präsident wird, verlegt man den Firmensitz nach Europa .
https://www.macwelt.de/news/Apple-verlaesst-Kalifornien-fall s-Trump-gewinnt-9959167.html

wir natürlich bei den Jüngern wieder ignoriert
Scroll deinen Quatsch mal nach unten. Da steht:
Achtung: Es handelt sich bei diesem Beitrag um einen Aprilscherz (Artikeldatum 1.4.2016) der in keinem Zusammenhang mit dem Wahlausgang steht.
+3
Phileas15.02.19 11:14
teorema67
Ich würde mich nicht mit Trump einlassen. Am Ende verdreht er alles

Das American Workforce Policy Advisory Board umfasst 25 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und dem Bildungssektor – aus Sorge das "alles verdreht" wird, hat teorema67 seine Teilnahme abgesagt.
-2
sierkb15.02.19 12:22
Das hier ist wohl mehr der Grund und der eigentliche Kern hinter dem Wort "Beratung" – wie allseits bekannt ist, ist Trump beratungsresistent (selbst bzgl. der eigenen Leute) – es sind also mit Sicherheit andere Gründe als ausgerechnet Beratung, warum man um den mächtigsten Mann der Welt (und offenbar erst recht diesen) he­r­um­schar­wen­zelt und ihm nahe sein will:

MTN (24.07.2017): Wegen Trump: Apples Kosten für Lobbyarbeit steigen massiv
MTN, 24.07.2017
Apple zählte immer zu den Großunternehmen, die vergleichsweise wenig für politische Lobbyarbeit ausgaben. Google und Facebook nahmen beispielsweise meist doppelt bis vierfach so viel Geld in die Hand, um sich in politischen Diskussionen oder bei Gesetzesvorhaben Gehör zu verschaffen. Allerdings war bei Apple Jahr für Jahr eine deutliche Steigerung zu vermerken. Der größte Anstieg erfolgte im zweiten Kalenderquartal 2017, denn die Ausgaben stiegen auf 2,2 Millionen Dollar. Dies ist noch einmal wesentlich mehr als jene 1,4 Millionen Dollar, die im ersten Jahresquartal anfielen. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch 1,12 Millionen Dollar. Im offiziellen Bericht sind unter anderem Klimaschutz, regenerative Energien, Datenschutz, Privatsphäre, Einwanderung, Arbeitserlaubnis, Exportregulationen sowie Genehmigungsverfahren medizinischer Geräte als "Lobbying Activity" vermerkt.

Auslöser des massiven Anstiegs

Der Grund für Apples stark steigende Lobbyausgaben hat einen Namen: Trump. Apple vertritt in den meisten wesentlichen Politikfeldern konträre Ansichten und macht aus der Ablehnung der aktuellen Politik auch kein Geheimnis. Dennoch ist es für ein Unternehmen wir Apple essenziell, Konflikte mit der aktuellen Regierung nicht eskalieren zu lassen, weswegen intensiv nach Möglichkeiten gesucht wird, die Verhältnisse im eigenen Interesse zu verändern - zumal es auch Politikfelder gibt, in denen für Apple vorteilhafte Gesetze möglich sind.

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