Mini-LED-Displays für iPad Pro und MacBook Pro: Neue Hinweise zum Produktionsstart

Die Gerüchte um ein neues iPad Pro mit Mini-LED-Display kursieren schon seit einiger Zeit. Mittlerweile gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Apple im Laufe der nächsten Monate zumindest das große 12,9-Zoll-Modell mit der entsprechenden Technologie ausstattet. Eine neue Meldung gibt jetzt weitere Hinweise auf den bevorstehenden Wechsel der Display-Technologie beim iPad Pro. Digitimes zufolge wird der taiwanische Zulieferer Ennostar bald mit der Produktion von Mini-LED-Displays für die kommende Generation des 12,9-Zoll-Geräts beginnen. Die Massenfertigung startet demnach zum Ende des ersten Quartals oder im Laufe des zweiten Quartals.


Mini-LED-Panels von taiwanischem Zulieferer
Die Zulieferer Epistar and Lextar Electronics haben gemeinsam Ennostar gegründet, um die Mini-LED-Produktion möglichst effizient vorantreiben zu können. Laut der Meldung kümmert sich Epistar exklusiv um die Mini-LED-Chips des iPad-Pro-Panels. Lextar steuert die Einheiten zur Hintergrundbeleuchtung bei. Apple setzt auf die für iPads neue Display-Technologie, um damit die Vorteile klassischer LCD-Panels mit einigen OLED-Vorzügen zu verbinden. Beispielsweise sind damit der Kontrast und die Schwarzwerte besser als bei normalen LCD-Modellen.

Mini-LED exklusiv für 12,9-Zoll-Modell
Mini-LED gilt bei der nächsten 12,9-Zoll-Variante des iPad Pro zwar als so gut wie sicher, doch hinsichtlich des 11-Zoll-Modells gibt es kaum Hinweise. Apple könnte sich dazu entschieden haben, die neue Technologie zunächst nur beim größten iPad einzusetzen und erst in den Folge-Generationen an das kleinere Modell weiterzureichen. Beide neuen 2021er iPad Pro erhalten zudem höchstwahrscheinlich eine aufgebohrte Variante von Apples A14-Chip, der deutlich leistungsstärker als der A12Z der aktuellen Pro-Modelle agiert. Auch 5G-Support ist laut Berichten geplant.

Wann Apple die neue Generation des iPad Pro auf den Markt bringt, ist unsicher. Apple-Insider und Bloomberg-Journalist Mark Gurman dementierte zuletzt Meldungen, wonach Apple ein Event für den 16. März vorsieht. Der vom Unternehmen anvisierte Zeitabschnitt für die Veröffentlichung des neuen iPad Pro sei die erste Jahreshälfte 2021. Wann genau es in den kommenden Monaten soweit ist, bleibt abzuwarten.

MacBook Pro erhält ebenfalls Mini-LED
Ennostar soll zusätzlich zum iPad Pro auch neue Modelle des MacBook Pro mit Mini-LED-Panels ausstatten. Das geht ebenfalls aus der Digitimes-Meldung hervor. Zulieferer-Insider Ming-Chi Kuo zufolge sei mit entsprechenden Displays für das 16-Zoll-Modell und zusätzlich für eine komplett neue 14-Zoll-Variante zu rechnen. Die Massenproduktion beginne aber später als beim iPad Pro. Zudem plane Apple ein Comeback diverser Anschlüsse wie HDMI, SD Card und MagSafe. Die neuen Geräte kommen nach aktuellem Kenntnisstand in der zweiten Jahreshälfte 2021 auf den Markt, so Kuo.

Kommentare

julius_71023.02.21 13:14
Bitte nicht wieder das alte Macsafe einführen.... wenn dann das neue MagSafe vom iPhone12 zusätzlich irgendwo auf der Rückseite vom Display nurzbar machen.... 15W würden reichen um den Akku zumindest Nachts aufzuladen oder die Lebensdauer während der Nutzung etwas zu verlängern. Das wäre praktisch. Auch gerne für die neuen iPads
Aber bitte nicht wieder nen neuen Anschluss für Macs... das nervt nur
Will endlich ein Kabel, Bzw das neue magsafe, für alle Geräte.
-4
ApfelErik23.02.21 13:36
Den Rückzug bezüglich der Anschlüsse an den MacBooks kann ich nicht nachvollziehen. Das Argument für USB C war doch, dass sich langfristig alles, also Aufladen sowie das Anschließen verschiedenen Zubehörs, über einen einzigen Steckertyp machen lässt. Wieso will Apple das jetzt wieder ändern? Wenn Apple hier zurückgeht, wird wahrscheinlich auch der Druck auf andere Hersteller sinken, alles USB C-kompatibel zu gestalten, und somit die Umstellung deutlich länger dauern, was ich schade finde.
+8
Bitsurfer23.02.21 13:40
Magsafe ist zwar toll, aber auch doof. Ich lade aktuell mit dem Macbook Ladegerät auch das iPad. Dann bräuchte ich wieder 2 Ladegeräte.

Abgesehen davon habe ich schon lange den magnetischen USB-C Adapter installiert.
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FuXx23.02.21 14:25
Ich fände ein Magsafe in Form des Smart-Connectors beim iPad nicht schlecht.
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AJVienna23.02.21 14:50
ApfelErik
Wenn Apple hier zurückgeht, wird wahrscheinlich auch der Druck auf andere Hersteller sinken, alles USB C-kompatibel zu gestalten, und somit die Umstellung deutlich länger dauern, was ich schade finde.
Nur diese blöde SD Karte will da einfach nicht reinpassen. Habe schon alles versucht...
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ApfelErik23.02.21 15:09
AJVienna
ApfelErik
Wenn Apple hier zurückgeht, wird wahrscheinlich auch der Druck auf andere Hersteller sinken, alles USB C-kompatibel zu gestalten, und somit die Umstellung deutlich länger dauern, was ich schade finde.
Nur diese blöde SD Karte will da einfach nicht reinpassen. Habe schon alles versucht...
Stimmt, da muss ich zurückziehen; der SD Kartenslot macht doch Sinn
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KingBradley
KingBradley23.02.21 15:52
ApfelErik
Den Rückzug bezüglich der Anschlüsse an den MacBooks kann ich nicht nachvollziehen. Das Argument für USB C war doch, dass sich langfristig alles, also Aufladen sowie das Anschließen verschiedenen Zubehörs, über einen einzigen Steckertyp machen lässt. Wieso will Apple das jetzt wieder ändern? Wenn Apple hier zurückgeht, wird wahrscheinlich auch der Druck auf andere Hersteller sinken, alles USB C-kompatibel zu gestalten, und somit die Umstellung deutlich länger dauern, was ich schade finde.

Das Argument war doch damals schon absolut hirnrissig. Und gefühlt mehrheitlich nur von Apple Usern verteidigt.

Die 1-2 Mrd (oder wie viele sind es?) USB-A Geräte bzw USB-A Kabel da draußen haben sich automatisch in Luft aufgelöst als Apple nur USB-C verbaute?🤷🏻‍♂️

Apple hat damals damit eine „Umweltsverschmutzung“ verursacht:
Millionen von Usern die neue UCB-C Kabel oder Adapter kaufen mussten.

Man hätte einfach 1 USB-A Anschluss an den Geräten behalten sollen und alles wäre gut gewesen.🎊
+1
Fucko23.02.21 16:26
KingBradley
ApfelErik
Den Rückzug bezüglich der Anschlüsse an den MacBooks kann ich nicht nachvollziehen. Das Argument für USB C war doch, dass sich langfristig alles, also Aufladen sowie das Anschließen verschiedenen Zubehörs, über einen einzigen Steckertyp machen lässt. Wieso will Apple das jetzt wieder ändern? Wenn Apple hier zurückgeht, wird wahrscheinlich auch der Druck auf andere Hersteller sinken, alles USB C-kompatibel zu gestalten, und somit die Umstellung deutlich länger dauern, was ich schade finde.

Das Argument war doch damals schon absolut hirnrissig. Und gefühlt mehrheitlich nur von Apple Usern verteidigt.

Die 1-2 Mrd (oder wie viele sind es?) USB-A Geräte bzw USB-A Kabel da draußen haben sich automatisch in Luft aufgelöst als Apple nur USB-C verbaute?🤷🏻‍♂️

Apple hat damals damit eine „Umweltsverschmutzung“ verursacht:
Millionen von Usern die neue UCB-C Kabel oder Adapter kaufen mussten.

Man hätte einfach 1 USB-A Anschluss an den Geräten behalten sollen und alles wäre gut gewesen.🎊

Ich weiß nicht. ICh fand die Entscheidung nicht so schlecht. Ich habe mir ein Aufsteck-hub gegönnt, der hat sd-karte mehrmals usb-A und HDMI dran. habe ich ja fast nie gebraucht, weil zu Hause auf dem Schreibtisch steht ein TB3-Dock, aber für unterwegs völlig ausreichend. Es wäre völlig bescheuert, jetzt wieder davon abzuwandern. Zumal ich mittlerweile nur noch USB-C in der Bude habe. Ich meine mal ehrlich: wozu braucht ihr ständig USB-A? Praktisch nie.
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TorstenW23.02.21 17:01
Fucko
Ich meine mal ehrlich: wozu braucht ihr ständig USB-A? Praktisch nie.

Externe Festplatten, Audio Interface, Webcam, DVD-Player, USB-Sticks zum Verleihen, weil ich keine Lust habe mehrere hundert GB irgendwo hochzuladen, Midi-Keyboard..

Nenn mich oldschool, aber ich hab ungefähr 20 Peripheriegeräte, die USB-A haben und ich habe wenig Lust die durch USB-C Geräte zu ersetzen, was zum Teil auch gar nicht geht..
+5
Maniacintosh
Maniacintosh23.02.21 21:55
TorstenW
Nenn mich oldschool, aber ich hab ungefähr 20 Peripheriegeräte, die USB-A haben und ich habe wenig Lust die durch USB-C Geräte zu ersetzen, was zum Teil auch gar nicht geht..

Man muss diese Geräte ja auch gar nicht ersetzen. USB-C ist nur ein anderer Stecker, aber noch immer USB. Daher tun es in der Regel eben auch relativ einfache passive Adapter oder - wenn das USB-Kabel am Gerät nicht fest verbaut ist - USB-C auf USB-B-Kabel.
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TorstenW24.02.21 01:50
Ich habe nur auf die Frage geantwortet, wo sich jemand offenbar nicht vorstellen konnte, dass es Leute gibt, die noch extensiv USB-A Geräte nutzen.
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