Mac-Zukunft, Entwicklungs-Milliarden – und weniger iPhone-Abhängigkeit

Apple verkündete gestern die Finanzzahlen für April bis Juni und konnte mit Rekordumsätzen glänzen. Diese verdankt das Unternehmen vor allem der neuen Boom-Sparte, nämlich dem Dienste-Sektor. Angesichts eines gesättigten Computer- und Smartphone-Marktes setzte Apple damit offensichtlich auf das richtige Pferd. Gäbe es im laufenden Quartal dieselben Umsätze, so wäre die Dienste-Sparte allein bereits groß genug, um in die Liste der 500 größten Unternehmen weltweit aufgenommen zu werden.

Der Quartalsbericht offenbart aber auch an anderer Stelle Apples solide Aufstellung. Der Mac ist nach iPhone und Diensten zwar "nur" die drittgrößte Sparte, mit 5,8 Milliarden Dollar Quartalsumsatz liegt der Sektor aber dennoch auf Rekordstand. Nur einmal konnte Apple in einem zweiten Jahresquartal mehr Umsatz als diesmal erzielen. Ganz offensichtlich trifft die Aufstellung des Mac-Sektors den Geschmack der Kunden besser denn je.


Vage Zukunftsausblicke
Angesichts der seit vielen Jahren leidenden PC-Branche handelt es sich dabei um ein bemerkenswertes Ergebnis. Während der Pressekonferenz betonte Tim Cook noch einmal überdeutlich, wie viel man für den Mac plane. Ohne ins Detail zu gehen, deutete Cook an, es gebe "besondere" Gründe, sich auf die Zukunft zu freuen. Geschnitten mit einer anderen, überbetonten Aussage, die zum Kauf der Intel-Modemsparte fiel ("wir wollen ALLE Technologien gerne selber machen), kann dies als weiterer Hinweis auf große Umstellungen gelten. Für 2020 erwartet die Branche nämlich erste ARM-basierte Macs.

Noch mehr Milliarden in Entwicklung
Um weiterhin ganz vorne mitspielen zu können und neue Trends nicht zu verpassen, investiert Apple Milliarden in Entwicklung und Forschung. Dem Quartalsbericht zufolge ist ein weiterer rasanter Anstieg der Ausgaben festzustellen. 4,25 Milliarden Dollar flossen in die Forschungseinrichtungen – 600 Millionen Dollar mehr als im Vorjahresquartal. Neben teuren Projekten wie der Automobil-Entwicklung wiesen Apples Stellenausschreibungen der letzten Monate zudem darauf hin, dass AR und KI zu immer stärkeren Schwerpunkten werden. Einen näheren Blick auf Apples Forschungsfelder wirft auch dieser Artikel:

Aufstellung: Smartphone-Hersteller mit Diensten
Sortiert man Apples Sparten wie eingangs erwähnt nach reinen Umsätzen, dann handelt es sich bei Apple weiterhin um einen Smartphone-Hersteller, der neben zahlreichen Dienste auch noch Computer, Tablets und Uhren verkauft. Der Anteil des iPhones am Gesamtumsatz ging allerdings deutlich zurück, von 75 Prozent auf unter 50 Prozent. Dass es dem Unternehmen gelang, trotz einer schwächelnden Sparte (iPhone) und zudem einem eingebrochenen Markt (China) weiterhin Rekordumsätze zu erzielen, sagt viel darüber auf, wie grundsolide Apple arbeitet. Frühzeitig gelang es offensichtlich, auf Trends zu reagieren und die notwendigen Umstellungen vorzunehmen. Das iPhone bleibt das wichtigste Standbein, die Abhängigkeit des Unternehmens vom iPhone sank aber.

Kommentare

Metty31.07.19 11:06
Angesichts eines gesättigten Computer- und Smartphone-Marktes ...
Also so ich kann diese Aussage nicht nicht stehen lassen. Ich denke nicht, dass der Computer Markt gesättigt ist. Gerade Apple hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft Mac Produkte anzubieten, die in Kundenerwartung, Qualität und Preis-Leistungsverhältnis überzeugend waren. Der "immer flacher" Trend ist nicht unbedingt das was Kunden dringend benötigen. Wenn man hier den Fokus etwas anders legen würde, könnte der angeblich gesättigte Markt ganz anders aussehen. Nicht nur Mac Enthusiasten würden vermehrt zugreifen, nein auch Windows Nutzer wären eher zu einem Umstieg bereit. In habe in den letzten 20 Jahren mehr als 100 Leute von Windows auf Mac gebracht. In den letzten 3 Jahren konnte und wollte ich niemanden mehr dafür überzeugen. Apple, bitte gibt mir handfeste Hardware Argumente dafür.
+1
Zerojojo31.07.19 11:08
Sehr beeindruckend, wie es Apple immer wieder gelingt, sich neu zu erfinden. Vom Computerhersteller zum iPodhersteller zum Smartphonehersteller zum Anbieter eines kompletten Ökosystems samt eigener Dienste, das den Erfolg in der Summe der einzelnen Teile anstatt eines einzelnen Produkts findet. Bin gespannt, wo das noch hingeht.
+12
Eventus
Eventus31.07.19 11:46
Metty
Gerade Apple hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft Mac Produkte anzubieten, die in Kundenerwartung, Qualität und Preis-Leistungsverhältnis überzeugend waren. Der "immer flacher" Trend ist nicht unbedingt das was Kunden dringend benötigen.
Naja, offenbar sehen sehr viele Käufer das anders als du. Die meisten wollen handliche Laptops, keine Schlepptops.
Live long and prosper! 🖖
+1
Cliff the DAU
Cliff the DAU31.07.19 11:51
Eventus
Metty
Gerade Apple hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft Mac Produkte anzubieten, die in Kundenerwartung, Qualität und Preis-Leistungsverhältnis überzeugend waren. Der "immer flacher" Trend ist nicht unbedingt das was Kunden dringend benötigen.
Naja, offenbar sehen sehr viele Käufer das anders als du. Die meisten wollen handliche Laptops, keine Schlepptops.

Metty hat recht
„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.“
-1
Retrax31.07.19 11:57
Eventus
Die meisten wollen handliche Laptops, keine Schlepptops.

Ich will einen neuen 21,5" iMac:

- neues "amazing" Design.

- Retina im Einsteigermodell (wär Zeit).

- nur noch SSDs.

Also:

21,5" Retina, 500 GB SSD, 16 GB RAM

Das ganze ummantelt von einem edlen Edelstahl / Titan Gehäuse (Orientierung am neuen Mac Pro).

alles BTO natürlich _und_ für unter 2000€

Das wär mal was @Apple!
+5
johnnytravels
johnnytravels31.07.19 11:58
Zerojojo
Sehr beeindruckend, wie es Apple immer wieder gelingt, sich neu zu erfinden. Vom Computerhersteller zum iPodhersteller zum Smartphonehersteller zum Anbieter eines kompletten Ökosystems samt eigener Dienste, das den Erfolg in der Summe der einzelnen Teile anstatt eines einzelnen Produkts findet. Bin gespannt, wo das noch hingeht.

/s ???
Eventus
Naja, offenbar sehen sehr viele Käufer das anders als du. Die meisten wollen handliche Laptops, keine Schlepptops.

Als die Macbooks dicker waren, wurden sie auch gekauft (auch parallel zu den dünneren). Kann man daraus ableiten, dass „sehr viele Käufer“ es anders sehen als du und komplettere Geräte bevorzugen?
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
+7
flyingangel31.07.19 12:08
Metty
Also so ich kann diese Aussage nicht nicht stehen lassen.
Also stimmst du der Aussage zu
Metty
Gerade Apple hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft Mac Produkte anzubieten, die in Kundenerwartung, Qualität und Preis-Leistungsverhältnis überzeugend waren.
Andere Anbieter auch nicht oder sogar noch weniger. Außerdem weiß der Kunde eh nicht was er will. (Zitat Steve Jobs: „It's really hard to design products by focus groups. A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“
Metty
Der "immer flacher" Trend ist nicht unbedingt das was Kunden dringend benötigen.
Stimmt, benötigen nicht, aber wollen und geil finden!
Metty
Wenn man hier den Fokus etwas anders legen würde, könnte der angeblich gesättigte Markt ganz anders aussehen. Nicht nur Mac Enthusiasten würden vermehrt zugreifen, nein auch Windows Nutzer wären eher zu einem Umstieg bereit. In habe in den letzten 20 Jahren mehr als 100 Leute von Windows auf Mac gebracht. In den letzten 3 Jahren konnte und wollte ich niemanden mehr dafür überzeugen.
Das Problem ist, dass immer mehr Leute keinen klassischen Computer mehr benötigen! Ich selbst verwende mein MacBook kaum noch. iPad und iPhone finden immer mehr Verwendung. Und da die Hardware immer mehr in den Hintergrund gerät werden Dienste immer wichtiger. Musik, Filme, Spiele und Programme immer zur Verfügung zu haben und stets darauf zugreifen zu können unabhängig einzelner Geräte ist die Zukunft. Es ist nicht mehr erforderlich seine mp3s zu synchronisieren, stets die Software aktuell zu halten und Updates zu installieren oder die Daten von einem Gerät auf ein anderes zu kopieren. Es ist einfach da!
-2
Eventus
Eventus31.07.19 12:15
johnnytravels
Als die Macbooks dicker waren, wurden sie auch gekauft (auch parallel zu den dünneren). Kann man daraus ableiten, dass „sehr viele Käufer“ es anders sehen als du und komplettere Geräte bevorzugen?
Man kann. Mann kann aber auch festhalten, dass man früher zwischen dünn & leicht und «komplett» wählen musste. Mittlerweile reicht die Leistung der dünnen, leichten Geräte sehr vielen Kunden komplett.
Live long and prosper! 🖖
+1
bjbo31.07.19 12:44
Eventus
Man kann. Mann kann aber auch festhalten, dass man früher zwischen dünn & leicht und «komplett» wählen musste. Mittlerweile reicht die Leistung der dünnen, leichten Geräte sehr vielen Kunden komplett.

Reicht die Leistung, natürlich. Aber immer dünner etc ist trotzdem nicht die Lösung. Etwas dicker, dafür aber RAM und Festplatte selbst erweitern können und vielleicht ein etwas größerer Akku würde trotzdem allen gefallen. Ich denke sogar, dass Apple dann mehr absetzen würde.

Natürlich zulasten der Optionen, dann würde kaum jemand noch die Apotheker-Preise für RAM und SSd-Erweiterungen freiwillig bezahlen. Oder Apple würde dann auch dort endlich vernünftige Preise aufrufen.
+4
Konqi
Konqi31.07.19 12:46
johnnytravels
/s ???
... wohlmöglich sponsored content
+2
Zerojojo31.07.19 13:22
Konqi
johnnytravels
/s ???
... wohlmöglich sponsored content

Woher die Aufregung? Dass sich Apple immer wieder neu erfindet und dabei extrem erfolgreich bleibt ist schwer zu leugnen und meiner Ansicht nach sehr beeindruckend.
Damit will ich nicht sagen, dass ich alle Entwicklungen großartig finde. Ich sitze hier an einem MBP 2012 und habe ein iPhone 4s im Rucksack. Kann also wenig persönliche Erfahrung über aktuelle Geräte teilen.
+4
johnnytravels
johnnytravels31.07.19 13:29
Eventus
Mann kann aber auch festhalten, dass man früher zwischen dünn & leicht und «komplett» wählen musste. Mittlerweile reicht die Leistung der dünnen, leichten Geräte sehr vielen Kunden komplett.

Man muss immer noch wählen zwischen ‚dünn und leicht‘ und ‚komplett‘. Leider verläuft die Trennlinie nicht mehr quer durch das Apple-Portfolio, sondern zwischen macOS- und Windows-Rechnern.
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
+2
ocrho31.07.19 13:31
Meine Vermutung zum überraschend positiven abschneiden der Mac-Sparte ist, dass die Verkäufe bei den Unternehmenskunden gestiegen sind und bei den Privatkunden eingebrochen sind.

Ich habe in den letzten vier Jahren keine aus meinem Bekanntenkreis einen Mac-Wechsel empfohlen, weil die Aufpreise für eine vernünftige 256 GB SSD oder gar 0,5 TB sehr hoch sind.

Bei Unternehmenskunden sind die SSD-Preise kein Problem, weil Unternehmensmitarbeiter für eine bessere Teamarbeit oft harte Arbeitsanweisungen haben jede Datei direkt in der Unternehmenseigenen Cloud zu speichern. Da reicht sogar ein 64 GB SSD dann aus.
+3
Eventus
Eventus31.07.19 13:36
bjbo
Reicht die Leistung, natürlich. Aber immer dünner etc ist trotzdem nicht die Lösung. Etwas dicker, dafür aber RAM und Festplatte selbst erweitern können und vielleicht ein etwas größerer Akku würde trotzdem allen gefallen.
8 GB RAM genügt meist, mehr RAM braucht nur mehr Akku. Wer wirklich viel RAM benötigt, ist Profi genug, dies bereits beim Kauf zu wissen. Ist Zusatz-RAM bei Apple teuer? Ja, aber eben, wer das wirklich braucht, kann sich das in der Regel leisten.

Festplatte selber erweitern? Man tippt auf 1 TB bei iCloud und gut ist! Gleichzeitig für alle Geräte und alle im Familien-Account.

Mehr Akku? Mehr Energie ja, aber der Akku hält schon länger als in früheren Geräten und statt einen schweren Akku im Gerät immer und überall mitschleppen zu müssen, nimmt man das Netzteil mit – Steckdosen gibts in jedem guten Café, sehr vielen Zügen und in Hotels, Büros und Wohnungen sowieso.
Live long and prosper! 🖖
-5
bjbo31.07.19 14:05
Eventus
8 GB RAM genügt meist, mehr RAM braucht nur mehr Akku. Wer wirklich viel RAM benötigt, ist Profi genug, dies bereits beim Kauf zu wissen. Ist Zusatz-RAM bei Apple teuer? Ja, aber eben, wer das wirklich braucht, kann sich das in der Regel leisten.
Können schon, aber warum eigentlich unnötig müssen? Nur damit in Cupertino goldene Zahnbürsten zum putzen der Klos verwendet werden können?
Eventus
Festplatte selber erweitern? Man tippt auf 1 TB bei iCloud und gut ist! Gleichzeitig für alle Geräte und alle im Familien-Account.
Und wenn man keine Cloud verwenden möchte? 1. ist man dann daran gebunden und muss das dann monatlich/jährlich zahlen. 2. muss man, wenn das nicht mehr nutzen möchte mühsam alles sichern.
Eventus
Mehr Akku? Mehr Energie ja, aber der Akku hält schon länger als in früheren Geräten und statt einen schweren Akku im Gerät immer und überall mitschleppen zu müssen, nimmt man das Netzteil mit – Steckdosen gibts in jedem guten Café, sehr vielen Zügen und in Hotels, Büros und Wohnungen sowieso.
Ja, das ist so. Aber würde es stören? Sicher niemanden. Aber wieso schwerer Akku? Das Netzteil wiegt nichts oder wie?
+5
Eventus
Eventus31.07.19 14:34
bjbo
Können schon, aber warum eigentlich unnötig müssen? Nur damit in Cupertino goldene Zahnbürsten zum putzen der Klos verwendet werden können?

Und wenn man keine Cloud verwenden möchte? 1. ist man dann daran gebunden und muss das dann monatlich/jährlich zahlen. 2. muss man, wenn das nicht mehr nutzen möchte mühsam alles sichern.

Ja, das ist so. Aber würde es stören? Sicher niemanden. Aber wieso schwerer Akku? Das Netzteil wiegt nichts oder wie?
Warum viel für RAM zahlen? Weil alle Alternativen ein schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, namentlich Windows-Rechner.

Cloud als Service regelmässig zahlen? Naja, irgendwie muss man alles zahlen. Und ggf. später alles anderswo mühsam speichern? Naja, ohne Cloud müsste mans immer anderswo speichern und mühsam synchronisiert halten (denn wer hat schon nur einen Rechner? – allein schon das iPhone ist mittlerweile wie ein Computer, zumindest so, dass es oft nützlich ist, auch dort auf alle Daten und Dateien zugreifen zu können).

Und ja, das Netzteil wiegt auch, aber man muss es nicht immer und überall mitnehmen, anders als einen Akku.
Live long and prosper! 🖖
-5
subjore31.07.19 15:11
Eventus
bjbo
Reicht die Leistung, natürlich. Aber immer dünner etc ist trotzdem nicht die Lösung. Etwas dicker, dafür aber RAM und Festplatte selbst erweitern können und vielleicht ein etwas größerer Akku würde trotzdem allen gefallen.
8 GB RAM genügt meist, mehr RAM braucht nur mehr Akku. Wer wirklich viel RAM benötigt, ist Profi genug, dies bereits beim Kauf zu wissen. Ist Zusatz-RAM bei Apple teuer? Ja, aber eben, wer das wirklich braucht, kann sich das in der Regel leisten.

Festplatte selber erweitern? Man tippt auf 1 TB bei iCloud und gut ist! Gleichzeitig für alle Geräte und alle im Familien-Account.

Mehr Akku? Mehr Energie ja, aber der Akku hält schon länger als in früheren Geräten und statt einen schweren Akku im Gerät immer und überall mitschleppen zu müssen, nimmt man das Netzteil mit – Steckdosen gibts in jedem guten Café, sehr vielen Zügen und in Hotels, Büros und Wohnungen sowieso.

Wie viel Akku kostet wohl ein 16 gb ram Speicher bei einem MacBook. Früher hatte das bei einem iPhone bestand. Allerdings hat ein MacBook einen rund 10 mal so großen Akku wie ein iPhone.
Man kann MacOS mit 8 gb betreiben, aber es gibt eigentlich keinen Grund nicht Standardmäßig 16 gb zu benutzen.
Ich glaube der einzige Grund weshalb es Apple nicht einfach Standard macht ist, dass sie es noch nicht hinbekommen haben überall 32 gb als Option anzubieten. Sie wollen überall eine Option haben mit der sie gut Geld verdienen können.
+4
johnnytravels
johnnytravels31.07.19 16:15
Datenmengen werden, bei gleichbleibend langsamen oder teuren Datenverbindungen (zumindest in D) immer größer, schon alleine, weil das digitale Leben eines Nutzers immer weiter in die Vergangenheit zurückreicht. Ich würde mir mehr gefallen lassen, wenn die Rechner zu aktuellen Preisen standardmäßig mit 512GB SSD und 16GB Ram (der zusätzliche Stromverbrauch ist minimal und könnte durch einen etwas größeren Akku kompensiert werden) daherkämen und die Upgrades erschwinglich wären. Optimal wären trotzdem wechselbare Komponenten (zumindest SSD und Ram), dazu mindestens ein USB-A Port und HDMI sowie ein Akku, der nicht nur bei optimaler Gesundheit über den Tag reicht ( iPhone wo Akkus nach zwei Jahren gedrosselt wurden, weil sie nicht mehr genug Kapazität für durchschnittliche Leistung hatten).
Dann wäre ein aktuelles Macbook Pro kein fauler Kompromiss mit Verweis auf eine vage Zukunft oder ‚Evolution‘ mehr, der erst von den üblichen daumengesteuerten Verdächtigen hier im Forum schöngeredet werden muss.
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
0
Michael Lang31.07.19 17:28
Für 2020 erwartet die Branche nämlich erste ARM-basierte Macs.

Die Branche erwartet das? Oder erwarten das nur ein paar Mac-Enthusiasten zB. Hier im Forum?

Ich denke immer noch, dass es noch ein wenig dauert, bis es rein ARM-basierte Macs geben wird.

Michael
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
+6
RamUwe
RamUwe01.08.19 08:08
Wie ich solche Verallgemeinerungen immer liebe
Eventus
8 GB RAM genügt meist, mehr RAM braucht nur mehr Akku. Wer wirklich viel RAM benötigt, ist Profi genug, dies bereits beim Kauf zu wissen. Ist Zusatz-RAM bei Apple teuer? Ja, aber eben, wer das wirklich braucht, kann sich das in der Regel leisten.

Mag für Dich zutreffen, dass Dir 8GB genügen. Anwendungsprofile sind aber verschieden und nicht jeder möchte auslagern. Dass man das immer vor'm Kauf weiß und entsprechend kauft, wäre zwar schön, ist aber auch nicht immer gegeben. Anwendungsprofile ändern sich zudem mit der Zeit, v.a. wenn man sich nicht jedes Jahr ein neues Gerät kauft oder kaufen kann. Bei den Anforderung des OS und der Programm ist das ja auch so.
Eventus
Festplatte selber erweitern? Man tippt auf 1 TB bei iCloud und gut ist! Gleichzeitig für alle Geräte und alle im Familien-Account.

Wer das möchte, für den wäre das eine Option. Aber kein Internet, nix Cloud. Wohnen ja nicht alle in der Stadt, wo es Glasfaser und 1GBit-Anschlüsse o.ä. gibt. Auf'm Land sieht es da oft anders aus. Zudem dürfen und gehören bestimmte Daten nicht in die (Fremd-)Cloud. Auch hier gibt es unterschiedliche Anwendungsszenarien, die nicht mit Deinem übereinstimmen müssen.
Eventus
Mehr Akku? Mehr Energie ja, aber der Akku hält schon länger als in früheren Geräten und statt einen schweren Akku im Gerät immer und überall mitschleppen zu müssen, nimmt man das Netzteil mit – Steckdosen gibts in jedem guten Café, sehr vielen Zügen und in Hotels, Büros und Wohnungen sowieso.

Mehr Akku wäre schön. Komfortabler und auch ökologischer wäre für mich ein austauschbarer Akku auf alle Fälle. Die Steckdose muss man ja auch erst einmal finden.
+2
Eventus
Eventus01.08.19 09:45
RamUwe
Wie ich solche Verallgemeinerungen immer liebe
Aber du erwartest, dass die Geräte mehr Akku und austauschbare Komponenten haben, also für alle Nutzer weniger kompakt sind, obschon nur deinesgleichen immer und überall mehr Akku mitschleppen und Zugangsklappen/-deckel/-schächte haben wollen?
Live long and prosper! 🖖
-1
RamUwe
RamUwe01.08.19 13:50
Eventus
RamUwe
Wie ich solche Verallgemeinerungen immer liebe
Aber du erwartest, dass die Geräte mehr Akku und austauschbare Komponenten haben, also für alle Nutzer weniger kompakt sind, obschon nur deinesgleichen immer und überall mehr Akku mitschleppen und Zugangsklappen/-deckel/-schächte haben wollen?

Bitte richtig lesen!

Ich erwarte gar nichts. Ich habe nur gesagt, was m.E. und für mich komfortabler und ökologischer wäre.

Mehr Akku schadet doch nicht. Wüsste nicht, dass sich darüber jemand beschweren würde. Und warum muss größerer und austauschbarer Akku immer gleich bedeuten, dass das Gerät weniger kompakt ist. Dein Rückschluss erschließt sich mir nicht. Ich fand das letzte PowerBook G4 nicht weniger kompakt, obwohl man den Akku tauschen konnte. Kompakt heißt nicht gleich flach, jedenfalls nicht für mich.

Und wer sind meinesgleichen?
RamUwe
Mehr Akku wäre schön. Komfortabler und auch ökologischer wäre für mich ein austauschbarer Akku auf alle Fälle. Die Steckdose muss man ja auch erst einmal finden.

-1
Eventus
Eventus01.08.19 17:30
RamUwe

mehr Akku = mehr Gewicht

austauschbarer Akku = keine in kompakte Gehäuse massgeschneidert verteilten Akkus, sondern ein Akku aus einem Stück, dazu Befestigungen und ev. Deckel

Ich hatte früher ein PowerBook mit zwei Slots, wahlweise für Laufwerke oder Akkus. Beeindruckend, aber platzverschwendend.
Live long and prosper! 🖖
-2
RamUwe
RamUwe01.08.19 22:29
Eventus
mehr Akku = mehr Gewicht

Und? Dafür auch mehr Laufzeit. Warum kauft man sich sonst ein kompaktes Notebook?
Eventus
austauschbarer Akku = keine in kompakte Gehäuse massgeschneidert verteilten Akkus, sondern ein Akku aus einem Stück, dazu Befestigungen und ev. Deckel

Nicht zwangsläufig. Austauschbar = nicht verklebt. Das wäre immerhin schon was.
Eventus
Ich hatte früher ein PowerBook mit zwei Slots, wahlweise für Laufwerke oder Akkus. Beeindruckend, aber platzverschwendend.

Deine Meinung! Wenn der Platz genutzt wurde, sehe ich da keine Platzverschwendung.
+1

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