Drei neue Macs in macOS Big Sur 11.0.1 angedeutet

Neue Macs kündigen sich normalerweise schon einige Wochen vorher durch eindeutige Hinweise an. Einerseits gilt die bekannte eurasische Produktdatenbank als Fundgrube, dort lässt sich bevorstehende Hardware oft schon Monate vorher finden, anderseits gibt es immer wieder auch Hinweise in den Systemtiefen. Nachdem die zehnte Beta von macOS Big Sur 11.0 bereits einen neuen Mac referenzierte, sind in der gerade erst veröffentlichten ersten Beta von macOS Big Sur 11.0.1 nun zwei weitere Modelle aufgetaucht – womit Apple drei Baureihen nennt, die bald erscheinen dürften.


Bundles zu neuen Macs
Neben den Bundles 2020e für den iMac 27" oder 2020c für das MacBook Pro 13" waren auch 2020h, 2020f, 2020g zu finden – zwei davon kamen wie erwähnt mit der neuen Beta hinzu. Es ist zwar nicht hundertprozentig sicher, dass es sich dabei um "Apple Silicon"-Macs handelt, angesichts des Zeitpunkt sollte man aber tendenziell eher von ARM- als von Intel-Geräten ausgehen. Auch bezüglich der Produktlinien kann man begründet spekulieren. Einer der Identifier bezieht sich ziemlich sicher auf das ARM-MacBook, welches die Leakergemeinde einhellig vorhersagt. Dieses wird wohl den Weg in die neue Chip-Ära einleiten und vor allem die Effizienzvorteile der A-Chips ausspielen.

MacBook Pro? iMac?
Ebenfalls im Gespräch war der ARM-basierte iMac, wenngleich dieser wohl nicht vor dem Frühjahr 2021 erscheint, sowie ein weiteres Notebook. Ob es neben dem MacBook weiterhin noch ein MacBook Air gibt, ist fraglich. Denkbare Kandidaten für eine zügige ARM-Aktualisierung wären auch das MacBook Pro sowie der Mac mini. Ming-Chi Kuo hatte im Sommer ausgeführt, das MacBook Pro könnte noch in diesem Jahr auf Apple Silicon umgestellt werden.

Gerade erst sorgte aber die Erwähnung eines Intel-basierten MacBook Pro 2020 für Aufsehen, welches Apple in einer Updatebeschreibung nannte. Da es sich um ein Update für Boot Camp handelte, das bekanntlich für ARM-Macs nicht zur Verfügung steht, muss es sich um ein Intel-Modell handeln (siehe: ). Theoretisch möglich wäre damit, dass dieses Modell mit einem der drei neuen Identifier gemeint ist.

Kommentare

Crypsis8629.10.20 19:44
Prosser, wo bist du, wenn man dich mal braucht?
+3
TiBooX
TiBooX29.10.20 20:15
Crypsis86
Prosser, wo bist du, wenn man dich mal braucht?

Heißt der nicht ‚Poser‘ ?!
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+2
aMacUser
aMacUser29.10.20 20:38
Ich hoffe nur, dass sich die ARM MacBook Pros nicht bis 2022 hinziehen. Denn ich würde gerne Ende nächstes Jahr mein bisheriges MacBook Pro (2014) gegen ein neues Modell tauschen (sofern es nicht vorher den Geist aufgibt, mein MacBook und iPhone liefern sich gerade ein Wettrennen, wer früher aufgibt). Und am liebsten natürlich direkt mit ARM
+3
rmac29.10.20 21:08
aMacUser
Ich hoffe nur, dass sich die ARM MacBook Pros nicht bis 2022 hinziehen. Denn ich würde gerne Ende nächstes Jahr mein bisheriges MacBook Pro (2014) gegen ein neues Modell tauschen (sofern es nicht vorher den Geist aufgibt, mein MacBook und iPhone liefern sich gerade ein Wettrennen, wer früher aufgibt). Und am liebsten natürlich direkt mit ARM

Was machst du falsch? Ich hab kenne kein Apple-Produkt, das aufgibt.
Schon gar nicht die wunderbaren MBPs aus 2014.
Weitergereichte MacBooks aus 2008, 2009 und 2010 sind in meinem Umfeld noch immer täglich in Benutzung. Ebenso mein MBP 1st Retina von 2012, ein iMac von 2008, und auch der iMac von 2000 tut's noch nur nicht mehr täglich. Das MacBook 12" von 2017 ist der beste Laptop den ich je hatte. Beim Arbeits-MBP 13" von 2018 hat sich bei der Butterfly-Tastatur eine Taste gelöst, mehr nicht.
Und bei den iPhones ebenso: vom 4er über 5s und SE - top modern und ausdauernd. Dagegen hat mein iPhone X den schwächeren Akku aber auch das ist kein "Geist aufgeben".
+1
Sideshow Bob
Sideshow Bob29.10.20 21:23
Da Thunderbolt doch maßgeblich mit Intel verknüpft ist - heißt es da beim Umstieg auf ARM dass Thunderbolt als "alter Zopf" gleich mit abgeschnitten werden wird?
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dan@mac
dan@mac29.10.20 21:33
Sideshow Bob
Da Thunderbolt doch maßgeblich mit Intel verknüpft ist - heißt es da beim Umstieg auf ARM dass Thunderbolt als "alter Zopf" gleich mit abgeschnitten werden wird?
Nein, Thunderbolt soll es laut Apple weiterhin geben.
+4
Bitsurfer29.10.20 23:59
Sideshow Bob
Da Thunderbolt doch maßgeblich mit Intel verknüpft ist - heißt es da beim Umstieg auf ARM dass Thunderbolt als "alter Zopf" gleich mit abgeschnitten werden wird?
Nö. USB 4.0 ist Thunderbolt.
-3
aMacUser
aMacUser30.10.20 02:05
Bitsurfer
Nö. USB 4.0 ist Thunderbolt.
Nein, ist es nicht. USB 4.0 enthält viele Dinge aus Thunderbolt, aber ist nicht das selbe oder gleiche wie Thunderbolt (4). Bei USB haben die es wieder geschafft, alles maximal kompliziert zu machen. Was eine USB-Buchse alles kann, ist nämlich immer noch nicht eindeutig. Bei Thunderbolt 4 ist das anders. Eine Thunderbolt 4 Schnittstelle kann alles, was sich USB 4.0 irgendwie vorstellen kann und noch ein wenig mehr.
+3
aMacUser
aMacUser30.10.20 02:06
Sideshow Bob
Da Thunderbolt doch maßgeblich mit Intel verknüpft ist - heißt es da beim Umstieg auf ARM dass Thunderbolt als "alter Zopf" gleich mit abgeschnitten werden wird?
Intel vergibt Lizenzen dafür. Also prinzipiell kann Apple sich einfach eine Lizenz dafür kaufen und es selbst im ARM implementieren.
0
adiga
adiga30.10.20 08:49
aMacUser
Ich hoffe nur, dass sich die ARM MacBook Pros nicht bis 2022 hinziehen.
Bei mir geht es um den iMac 27" (oder grösser). Mein 2012er ist diesen Frühling abgeraucht und ich warte nun sehnsüchtig auf einen Ersatz in Apple Silicon. Da wäre mir Ende Jahr am liebsten, aber Frühling 2021 wäre auch noch akzeptabel. Aber erst 2022?

Hoffen wir, dass Apple wie schon beim letzten Mal sehr schnell die komplette Mac-Linie auf die neue Architektur umsetzt.
mac
Was machst du falsch? Ich hab kenne kein Apple-Produkt, das aufgibt.
Schon gar nicht die wunderbaren MBPs aus 2014.
Gute Frage. Hat nicht jeder das gleiche Glück. Während mein MBP 2006 noch immer läuft (ok, auch der zweite Akku ist mittlerweile unbrauchbar), ist wie oben erwähnt, mein iMac nach acht Jahren abgeraucht. Ewig leben auch Apple Produkte nicht. Und acht Jahre sind eine gute Zeit. Früher™ musste ich meine Windows-PC schon nach drei Jahren wechseln, weil sie nicht mehr brauchbar waren (immer ressourcenhungrigeres Betriebssystem).
+1
aMacUser
aMacUser30.10.20 10:02
rmac
Was machst du falsch? Ich hab kenne kein Apple-Produkt, das aufgibt.
Schon gar nicht die wunderbaren MBPs aus 2014.
Das Ding ist vor ein paar Jahren mal im Sommer zweimal kurz hintereinander überhitzt. Der Akku war schon ziemlich hinüber (ich bin irgendwie generell nicht Akkuschonend, aber mittlerweile ich natürlich ein neuer drin) und hatte sich ein wenig aufgebläht. Dadurch wurden die Lüftungskanäle blockiert (was ich halt erst zu spät bemerkt habe). Als es dann im Sommer schließlich kochendheiß wurde in meiner Dachgeschosswohnung, hat das MacBook innerhalb von ein paar Tagen zweimal eine Notabschaltung wegen Überhitzung gemacht. Und ich gehe davon aus, dass dabei ein paar Komponenten in Mittleidenschaft gezogen wurden. So passiert es regelmäßig, dass die Hintergrundbeleuchtung vom Display einfach mal einen Tag lang etwas flackert. Das WLAN ist relativ instabil bei mir (verwende deswegen jetzt meist LAN). Und generell tut er sich mit Leistung etwas schwer, er geht extrem schnell in den maximalen Lüftermodus und so (was früher nicht so war).
Vielleicht habe ich einfach Pech mit Technik. Auch wenn das für mich als Informatiker etwas unpraktisch ist
+2

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