Computerbedienung der Zukunft: Apples Ansatz beginnt mit der AR-/VR-Brille

Im kommenden Jahr hält eine ganz neue Produktkategorie Einzug in Apples Sortiment, darin stimmen so ziemlich alle Marktexperten und Leaker überein. Nach jahrelanger Entwicklung, schon seit 2015 gibt es konkrete Meldungen und sogar einen mehr als verräterischen Unfallbericht, soll es 2022 endlich so weit sein. Eine normale Brille mit der erforderlichen Technologie in den Bügeln sei zwar noch Zukunftsmusik, die Marktreife eines AR-/VR-Headsets steht aller Wahrscheinlichkeit nach aber bevor. Mehrfach zu hören war, Apple verbaue ein Kamerasystem, dessen Leistungsfähigkeit alle bisherigen Lösungen weit übersteigt. Genau diesen essenziellen Komponenten widmet sich nun ein weiterer Bericht.


Augen-Tracking als nächster Schritt der Bedienung von Computern
Um den Nutzer zumindest in seiner optischen Wahrnehmung vergessen zu lassen, dass er die Umgebung nur über ein Display sieht, muss beispielsweise die Augenstellung präzise ermittelt werden. Dazu komme ein spezieller Transmitter zum Einsatz, der nicht nur Augenbewegung und physische Informationen, sondern auch Blinzeln erfasst. Eye-Tracking gelte ohnehin als eine der wichtigsten Entwicklungen hinsichtlich zukünftiger Mensch-Maschine-Interaktionen, Apple leiste hier intensive Forschungsarbeit. Andere VR-Headsets basieren auf Bedienung per externem Controller, Apple wolle hingegen einen Weg einschlagen, der bislang an den technischen Möglichkeiten scheiterte.

Iris-Erkennung – wohl eher für die richtige Brille
Gleichzeitig forsche Apple auch an Nutzererkennung per Iris-Scan. In einer zukünftigen Version, vermutlich dann in der "Brillen-Variante" des Jahres 2023 oder 2024, sei dadurch beispielsweise Authentifizierung für Bezahlvorgänge via Apple Pay ein realistisches Alltagsszenario. Das VR-Headset richte Apple hingegen nicht darauf aus, es durchgängig bei sich zu führen oder auf der Straße zu tragen. Ob es daher sinnvoll wäre, Iris-Erkennung in das Headset zu integrieren, bleibt fraglich. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was das erste marktreife Projekt leistet – und ob es angesichts der erwarteten vierstelligen Preise mehr als nur ein Produkt für winzigste Nischen bleibt.

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