Apples Cash Cow: Der Speicherpreis-Wahnsinn geht in eine neue Runde – Kommentar

Es ist schon wieder passiert! Nach der Vorstellung der Mac- und iPad-Neuheiten am vergangenen Dienstag reiben sich die Anwender einmal mehr die Augen über Apples Preisgestaltung. Vor allem ein Faktor hat in jüngster Vergangenheit zu einem massiven Preisanstieg geführt: interner Massenspeicher.

Noch vor wenigen Jahren waren Festplatten (HDD) mit rotierenden Magnetscheiben und zappelnden Schreib/Leseköpfen die dominierende Art zur Datenspeicherung. Die Kapazitäten der Festplatten stiegen permanent und fast exponentiell. Waren es in den frühen Achtzigern noch 10 oder 20 Megabyte, die auf riesigen, lauten Festplatten zu Preisen von etwa 2.000 - 3.000 DM gespeichert werden konnten (beispielsweise die Modelle für Atari und Amiga), stieg die Speicherdichte schnell. Etwa Mitte der Neunziger kam mit der überdimensionalen Quantum "Big Foot" die erste Verbraucher-Festplatte mit 4 GB auf den Markt. Heute erreichen Konsumer-HDDs Kapazitäten bis 10 Terabyte und mehr. Das heißt, auf einer modernen 10-TB-Festplatte können Millionen mal mehr Daten als auf den ersten Desktopfestplatten gespeichert werden. Und selbst kleine 2,5" Mobilfestplatten bieten heute Platz für 4 TB und mehr.

Und das für einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag!

Einige 4-TB-Mobilfestplatten unterschreiten sogar schon die 100-Euro-Marke. Und 10 TB Desktop-Festplatten bekommt man bereits ab ca. 300 Euro.

Mit der Entwicklung der sogenannten SSD (Solid State Disk) ist der Festplatte aber in den letzten ca. 10 Jahren ein Konkurrent erwachsen, welcher der HDD in fast jeder Hinsicht überlegen ist. SSDs sind viel schneller (insbesondere die aktuellsten Generationen), kleiner, leichter, energieeffizienter und haben keine beweglichen Teile, womit sie im Betrieb auch deutlich robuster sind. Ihr größter Nachteil: SSDs sind im Verhältnis zum gebotenen Speicherplatz erheblich teurer. Und genau das scheint die Industrie – insbesondere Apple – weidlich auszunutzen.


Die jüngsten Apple-Neuvorstellungen zeigen krasse Auswüchse dieses Trends. Beispiel: Das neue MacBook Air kommt in der Grundausstattung mit (für heutige Computer-Verhältnisse) jämmerlichen 128 GB SSD-Speicher. Optional bietet Apple – bezogen auf die Basisversion des Air für 1.349 Euro – 256 GB, 512 GB oder 1,5 TB. Einen sinnvollen Zwischenschritt von 1 TB hat Apple sich vermutlich ganz bewusst gespart, um die Kunden gleich zur Maximalausstattung zu drängen. Der Aufpreis auf 1,5 TB kostet satte 1.500 Euro, also mehr als das ganze Notebook mit CPU, GPU, RAM, Schnittstellen, Display, Gehäuse, Tastatur u.s.w. Wobei von den 1,5 TB genau genommen noch die 128 GB der Basisversion abgezogen werden müssen, die man ja auch bezahlt hat.


Beim neuen iPad Pro 12,9" treiben die optionalen SSD Speicheraufrüstungen den Preis ebenfalls in schwindelerregende Höhen für Tablets. Für 1 TB statt 64 GB in der Grundausstattung verdoppelt sich der Kaufpreis auf annähernd 2.000 Euro (oder sogar mehr als 2.000 € für die Cellular-Version).


Ein Mac mini lässt sich mittels Optionen – hauptsächlich für RAM und SSD – von 899 Euro Grundpreis auf beinahe 5.000 Euro hoch treiben. – Aber Cook hatte bei der Vorstellung des neuen mini ja schon betont, dass es sich um ein Produkt für professionellen Bedarf oder Prosumer handelt.


Exemplarisch für den Aufpreis-Wahnsinn sind auch die Zusatzkosten für 4 TB im aktuellen MacBook Pro 15“ Topmodell (Grundpreis 3.299 Euro): [bedeutungsschwere Pause…] 3.840 Euro Aufpreis – Boom! Wobei dies rechnerisch sogar nur der Preis für 3,5 TB ist, weil im Grundpreis 512 GB SSD-Speicher enthalten sind.

Dabei muss man zwar berücksichtigen, dass Apple stets die schnellsten verfügbaren SSD-Bausteine für die jeweilige Geräteart verbaut, und die kosten tatsächlich eine Menge Geld. Doch beim Vergleich mit Marktpreisen für Handelsübliche PCIe SSDs vergleichbarer Leistung wird schnell deutlich, dass Apple seine Aufpreispolitik hier bis zur Schmerzgrenze ausreizt.

Und schmerzhaft wird es insbesondere beim Beispiel des MacBook Air. Viele Nutzer möchten gerade im Mobilbetrieb gerne "alle" ihre Daten dabei haben. Also beispielsweise größere Foto- und Musiksammlungen, oder sie benötigen viel Platz für Videobearbeitung. Natürlich kann man am MacBook Air dank Thunderbolt 3 extern schnelle SSDs wie die Samsung X5 (Testbericht) oder Sonnet Fusion (Testbericht) anschließen, was aber den Transport- und Verkabelungsaufwand erhöht und damit die Vorteile der kompakten Ausmaße eines MacBook Air konterkariert. Im Falle von stationären Macs kann man extern angeschlossene Komponenten eher verschmerzen, weil man sie nicht mitschleppen und ständig an- und abstöpseln muss.

So muss man sich entscheiden: Entweder 1.500 Euro zusätzlich zum Basispreis des MacBook Air für 1,5 TB internen SSD-Speicher investieren, oder etwa 640 Euro für beispielsweise eine Samsung X5 mit 1 TB (oder 1.275€ für 2 TB; Amazon), die man aber extern betreiben muss. – Falls man keine so schnellen Massenspeicher benötigt, kann man mit der Anschaffung günstigerer externer SATA-SSD oder einer HDD entsprechend noch mehr Geld sparen.


Kommentare

uLtRaFoX!
uLtRaFoX!03.11.18 08:54
Ich finde die Apple Preise einfach nur noch unverschämt und finde keine einzige Argumentation mehr, die diese Preise rechtfertigt. Nein, ich bin nicht sauer, weil ich mir die Produkte nicht leisten kann, ich will es nur nicht. Hinzu kommt noch das allseits bekannte Problem, das alles nur noch verklebt und verlötet ist, wofür ich auch keinerlei Argumentation mehr finden kann.

Apple sitzt auf einem riesigen Haufen Kohle, Tim Cook ist aber noch lang nicht müde, noch mehr Barreserven anzusparen. Ganz davon ab, dass er ein mega unsympathischer Kerl ist auf der Bühne.

Ihr könnt mich jetzt ja meinetwegen roasten, aber ich gehe jetzt in das zehnte Jahr, indem ich mir keinen neuen Mac kaufe.
+81
macuser96
macuser9603.11.18 08:58
Ich denke, dass die Zahl derer, die wirklich 1,5 TB an Daten ständig und immer dabei haben "müssen", relativ klein ist. Im Normalfall sollten es für ein Notebook wohl auch 256 GB tun, den "Rest" hat man auf einer großen externen ausgelagert und zusätzlich eine kleine portable für die wichtigen Jobs unterwegs.

Dass die Speicherpreise bei Apple - auch und vor allem für RAM(!) - längst über jede Schamgrenze hinaus viel zu hoch sind, darüber müssen wir natürlich nicht diskutieren.
+10
Tomboman03.11.18 09:00
Also dem Artikel kann ich nur zustimmen.

Für mich persönlich, war der Aufpreis auf 2TB in MacBook Pro in Ordnung, weil ich ihn beruflich brauche, und der Speed der SSD ist einfach unglaublich (meine externe Samsung T5 ist deutlich langsamer)

Wenn ich aber meine Eltern oder im Freundeskreis schaue, die brauchen für bisschen surfen und Pages einfach nicht diesen Speed

Wird zwar nicht kommen, aber eine Option wäre toll, dass ich entscheiden kann, möchte ich eine normale (und trotzdem noch super schnelle) SSD oder bin ich bereit für die schnellste einfach mehr zu zahlen
+24
Lefteous
Lefteous03.11.18 09:02
Der “Industrie“ da irgendeine Mitschuld zu geben, halte ich für völligen Quark. Es gibt gewiss nicht viele SSD-Hersteller, aber da ist schon ausreichend Konkurrenz da, damit da niemand auf dumme Gedanken kommt.
Um es ganz klar zu sagen, Schuld ist allein Apple. Ich könnte mit deren Mondupdatepreisen leben, wenn Apple halt mal endlich m.2-Slots einführen würde. Allerdings sind die Basispreise inzwischen auch einfsch nur noch teuer, das ist auch eine Verschlechterung gegenüber früher.
+24
OpDraht
OpDraht03.11.18 09:02
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass hier die Politik dem Unternehmen Einhalt gebieten wird. Soll Apple es ruhig weiter auf die Spitze treiben, umso wahrscheinlicher wird es, dass gerade in Brüssel dieses Thema zur Diskussion kommt. Speichermedien müssen im Sinne der Kundenfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Marktfreiheit wechselbar bleiben, schreibt doch mal euch bekannte Abgeordnete direkt an. 🙂
+13
RyHoRuK03.11.18 09:08
wie wäre es denn mal mit einem Artikel zum Thema....

wie organisiert man seine Daten, damit man auch mit 128GB SSD, z.B. im neuen Mac mini arbeiten kann? Was lagert man wie am saubersten aus. Nimmt man extern HDD oder auch SSD und HDD oder oder oder.

Ich weiß nicht wie es den anderen Usern geht, aber mich würde sowas brennend interessieren und wäre eine Reaktion auf diese Preisentwicklung.
+21
RyHoRuK03.11.18 09:10
Tomboman

für ein bisschen surfen und Pages reichen 128GB aber auch vollkommen aus, oder? 😉
-4
Frost03.11.18 09:10
Tomboman
aber eine Option wäre toll, dass ich entscheiden kann, möchte ich eine normale (und trotzdem noch super schnelle) SSD oder bin ich bereit für die schnellste einfach mehr zu zahlen

Das sind doch nur ein paar Euro um welche sich der Preis da
veraendern wuerde.
Eine aktuelle absolute Top SSD, die Samsung 970 Pro kostet
in der 512GB M.2 Ausfuehrung z.B. ~170 Euro
die "einfache" 960 Evo liegt bei ~150 Euro das sind gerade
mal 20 Euro Unterschied, bei einem so teuren Produkt wie
dem MacBook oder auch einem Mac mini macht das quasi nichts aus.
+6
Megaseppl03.11.18 09:13
son / MTN
Doch die Weiterentwicklung und vor allem die Massenproduktion schneller SSD-Bausteine zu günstigeren Preisen scheint seit längerem zu stagnieren.

Eigentlich überhaupt nicht.
Die SSD-Preise haben sich in den letzten 12 Monaten mehr als halbiert - nur nicht bei Apple.
+33
hakken
hakken03.11.18 09:16
Und das aufgrund von Überproduktion.
+9
Frost03.11.18 09:18
Megaseppl
Die SSD-Preise haben sich in den letzten 12 Monaten mehr als halbiert

Richtig und dies wird auch erst einmal so bleiben.
Ich gehe davon aus 2019 werden Top SSDs der 1TB M.2
Sorte im unteren 200 Euro Bereich zu haben sein.
+10
aibe
aibe03.11.18 09:19
Bei aller Überlegenheit von SSDs bitte nicht vergessen, dass diese nicht wirklich als langfristige Backuplösung (also Daten rauf und über sehr lange Zeiträume irgendwo lagern) geeignet sind!
+11
julius_71003.11.18 09:21
Gestern erst wieder bei OnePlus gesehen.
Beim OnePlus 6T kostet das Upgrade von 128gb auf 256gb 50€
Beim iPhone XR liegt der Preisunterschied zwischen 128gb und 256gb bei 110€!!? Wieso???
Und beim iPhone XS gibt es die für mich sinnvolle 128gb Größe erst garnicht weswegen man direkt zur 265gb Variante greifen muss, die dann 170€ mehr kostet... genau wie bei den neuen iPad Pro Modellen. Allein um noch mehr Geld zu machen.
Ich war, und bin immer ein großer Fan von Apple gewesen und habe selbst unzählige Apple Geräte, aber diese Preise nerven mich inzwischen nur noch. Es regt mich richtig auf wenn mir jemand erzählt, dass er sich 256gb gekauft hat beim iPhone zb. Weil dann durch diesen Kauf Apple bestätigt wird das ihre Preise in Ordnung sind. Und das ist sehr schade weil an sich Apple immer noch die besten und schönsten Produkte (für mich) anbietet.
+20
QuickSilverEX
QuickSilverEX03.11.18 09:21
Apple verhält sich wirtschatflich sinnvoll, die Konkurrenz ist einfach so schlecht, dass sie diese Preise verlangen können.
Man muss allerdings sagen, dass Apple nahezu schon immer Mondpreise verlangt hat. Selbst damals, zu Zeiten von Macintosh. Auch mit Anbruch der neuen Ära (iMac) war das Preisleistungsverhältnis schwach im Vergleich zu Windowsrechnern. Der Trumpf war das Gesamtpaket aus Hardware und Software.

Und so ist es noch heute. Aufgrund der abartigen Preise überlege ich nach Alternativen. Nur welche gibt es da? HP, Lenovo oder Surface? Windows?

Ich nutze Windows auf einem Shuttle Office PC und es fühlt sich im Vergleich zu OSX völlig veraltet an. Nach wie vor müllt sich Windows von alleine zu und wird langsamer und chaotischer, ganz zu schweigen von der GUI. Alleine der Ruhemodus eines OSX ist um Welten besser.
+4
john
john03.11.18 09:23
Einige 4-TB-Mobilfestplatten unterschreiten sogar schon die 100-Euro-Marke.
„sogar schon“?

meine letzten externen 2,5“ platten mit 4tb hab ich vor über 2 jahren für 75 euro gekauft (seagate expansion portable)
Megaseppl
son / MTN
Doch die Weiterentwicklung und vor allem die Massenproduktion schneller SSD-Bausteine zu günstigeren Preisen scheint seit längerem zu stagnieren.

Eigentlich überhaupt nicht.
Die SSD-Preise haben sich in den letzten 12 Monaten mehr als halbiert - nur nicht bei Apple.

this!
biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.
+7
Papierlos
Papierlos03.11.18 09:28
RyHoRuK
wie wäre es denn mal mit einem Artikel zum Thema....

wie organisiert man seine Daten, damit man auch mit 128GB SSD, z.B. im neuen Mac mini arbeiten kann? Was lagert man wie am saubersten aus. Nimmt man extern HDD oder auch SSD und HDD oder oder oder.

Ich weiß nicht wie es den anderen Usern geht, aber mich würde sowas brennend interessieren und wäre eine Reaktion auf diese Preisentwicklung.

Ich finde die Frage gut. Weil ich mich für den Mac Mini interessiere, habe ich geschaut, was ich brauche. Probleme macht nur Software, die auf der internen SSD speichern wie Mail. Wenn ich eine Datenbank auslagere, komme ich danach auf gerade mal 60 GB. Fotos, Musik, Dokumente kann alles auf NAS (wo es bereits ist) oder unterwegs auf externe SSD.
Was mir fehlt als Info: Welche Clouds sind schnell? Spiel es eine Rolle, ob eine Cloud schnell ist? Hier der einzige Link, den ich dazu gefunden habe: Ich wollte sogar mal einen Thread zur Cloud-Geschwindigkeit aufmachen.
+4
Bitsurfer03.11.18 09:37
Ich habe 2012 mein 15" Retina 4-Core mit 16GB und 768GB für 3340.- CHF gekauft.
Das neue MBP 2.2, 6-Core mit 16GB und 1TB kostet bei Apple 3357.20 CHF.

Who cares?
-6
nacho
nacho03.11.18 09:56
Für mich sind die 64GB Versionen in der heutigen Zeit nur Lockvogel Modelle, Apple weiss genau das damit kaum jemand was anfangen kann.
+9
Borbarad03.11.18 09:59
Das Problem ist eigentlich gar nicht die Update oder Preispolitik von Apple sondern der Startpunkt. 256GB sollten einfach von vorne herein zum Basispreis eingebaut sein und von diesem Punkt dann die Updates zu den gleichen Preisen.

Aber was Preise angeht da war Apple mal richtig günstig. Mein 15“ MBP Topmodell von 2018 mit i7 4Core und 2,8GHz, 16GB 512GB hatte neu im Laden (Digitec) etwa 2400,- EUR gekostet ..... heute nicht drüber nachdenken...

Oder auch die 5K iMacs waren und sind sogar noch immer richtig preiswert...

B
+10
Bitsurfer03.11.18 09:59
Papierlos
RyHoRuK
wie wäre es denn mal mit einem Artikel zum Thema....

wie organisiert man seine Daten, damit man auch mit 128GB SSD, z.B. im neuen Mac mini arbeiten kann? Was lagert man wie am saubersten aus. Nimmt man extern HDD oder auch SSD und HDD oder oder oder.

Ich weiß nicht wie es den anderen Usern geht, aber mich würde sowas brennend interessieren und wäre eine Reaktion auf diese Preisentwicklung.

Ich finde die Frage gut. Weil ich mich für den Mac Mini interessiere, habe ich geschaut, was ich brauche. Probleme macht nur Software, die auf der internen SSD speichern wie Mail. Wenn ich eine Datenbank auslagere, komme ich danach auf gerade mal 60 GB. Fotos, Musik, Dokumente kann alles auf NAS (wo es bereits ist) oder unterwegs auf externe SSD.
Was mir fehlt als Info: Welche Clouds sind schnell? Spiel es eine Rolle, ob eine Cloud schnell ist? Hier der einzige Link, den ich dazu gefunden habe: Ich wollte sogar mal einen Thread zur Cloud-Geschwindigkeit aufmachen.
Ich habe das mit dem Mini einfach organisiert. An dem hängt noch eine 2TB 2.5“ HD und eine 6TB HD. Der Mini hat nur eine 128GB SSD eingebaut. Alle Daten, auch die iTunes Mediathek, landen auf der 2TB, die 6TB ist das TimeMachine Backup für alle Devices. Der Mini (Server) macht alles und mehr was ein NAS könnte, also brauch ich kein NAS.
+6
DeepVolt
DeepVolt03.11.18 10:07
nacho
Für mich sind die 64GB Versionen in der heutigen Zeit nur Lockvogel Modelle, Apple weiss genau das damit kaum jemand was anfangen kann.

Hmm, bei 128GB im Mac käme ich bei der Argumentation ja noch mit, auch bei den vor 2/3 Jahren noch üblichen 16GB im iPhone (Gab glaube ich letztes Jahr noch das iPhone 6 16GB neu zu kaufen) kann ich das nachvollziehen, aber 64GB im iPhone als unbenutzbar zu postulieren finde ich dann schon gewagt...
+16
HMW03.11.18 10:07
uLtRaFoX!
Ihr könnt mich jetzt ja meinetwegen roasten, aber ich gehe jetzt in das zehnte Jahr, indem ich mir keinen neuen Mac kaufe.
... weil der alte Mac immer noch so super läuft, was der Beweis für die überragende Qualität ist
+3
subjore03.11.18 10:09
Vor allem ich würde sogar mehr Geld ausgeben, wenn ich dafür was anständiges mehr bekomme. So würde ich wohl zu 500 GB greifen. Würden die die Option 200 Euro günstiger machen und würden für 400 Euro mehr 2 TB anbieten, dann würde ich wohl zu den 2 TB greifen. Bei den aktuellen Preisen undenkbar.
Ich hätte lieber halb so schnelle SSDs die nur halb so viel kosten.
+6
macymesser03.11.18 10:10
Also ich kann mir das nur so erklären, dasssie die Leute mit Gewalt in die iCloud zwingen wollen. Dort sind 2TB ja vergleichsweise günstig. Nur leider dann auch die NSA gut zugänglich.
+1
Bitsurfer03.11.18 10:11
Bitsurfer
Ich habe 2012 mein 15" Retina 4-Core mit 16GB und 768GB für 3340.- CHF gekauft.
Das neue MBP 2.2, 6-Core mit 16GB und 1TB kostet bei Apple 3357.20 CHF.

Who cares?

Nachtrag.
Den Dollarkurs sollte man fairerweise auch berücksichtigen. Der ist zum € seit 2012 10-15% abgetaucht, währen zu CHF immer noch weitestgehend gleich ist. Deshalb hier gleich. Apple kann da wenig dafür wenn wegen der € Schwäche die Dinger teurer werden.
-4
elektronikengel
elektronikengel03.11.18 10:22
Obwohl ich das neue Air bestellen werde, gehe ich mit den meisten hier konform. Die Speicherpreise sind nutzerfeindlich.
128 GB reichen mir. Ich mache diesen Aufpreis nicht mit. Ich brauche nicht 30 GB Musik oder/und Fotos. Bei Arbeitsspeicher kann ich leider nicht sparen.

Was die Beobachtung des Personals angeht, empfinde ich das auch so. Weitgehend unsympathisch. Tim Cook als hätte er einen Stock im Arsch. Angela Ahrends, einfach nur grauenhaft gekleidet. Lippenbekenntnisse ohne Leidenschaft. Ganz schlechte Performer. Als würden Vermögensverwalter Leidenschaft simulieren.

Das neue Air selbst überzeugt mich. Endlich ein Rechner ohne Schnickschnack und Halbherzigkeiten wie Touchbar oder Core-M-Unsinn.
Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Misserfolgs (Oscar Wilde)
+15
simos03.11.18 10:25
Samsung 970 EVO (Endkundenpreise!!!!)
500GB - 120€
1TB - 250€
2TB - 500€

MacBook Air Upgrade von 128GB
500GB - 500€
1,5TB - 1500€

Mac Mini Upgrade von 128GB
500GB - 480€
1TB - 960€
2TB - 1920€

——————

Ich würde mir in der Sekunde ein neues MacBook Pro kaufen, aber ich seh’s nicht ein, dass ich über 500€ an „Apple Steuer“ für eine sinnvolle Konfiguration (512GB / 16GB) zahlen muss.
+28
DanAm
DanAm03.11.18 10:29
macymesser
Also ich kann mir das nur so erklären, dasssie die Leute mit Gewalt in die iCloud zwingen wollen. Dort sind 2TB ja vergleichsweise günstig. Nur leider dann auch die NSA gut zugänglich.


Das denke ich auch, dass Apple sich mehr in Richtung Services bewegen möchte.
Nur dann würde ich an Apples Stelle die Einstiegspreisen der Geräte günstiger machen, um so mehr Marktanteile zu generieren und dadurch auch mehr Cloud- und andere Dienstleistungen verkaufen zu können.

Den aktuellen Mac Mini in der geringsten Konfiguration z. B. für 599,- €.
Tastatur und Maus zusammen für 120,- €, beim Kauf des Minis.

Ein MacBook für 899,- Euro.

iMac kann ja als Edelvariante des Minis meinetwegen teurer bleiben.

Aber mit diesen Preismodellen
würde Apple mehr Marktanteile generieren und auch mehr Cloud, Apps, iTunes-Inhalte etc. verkaufen.
+2
Antagonist17503.11.18 10:34
Also ich war fest entschlossen mir ein neues MBA zu kaufen, aber 1500€ Aufpreis für den Speicher ist mir zu heftig 2850€ für ein MBA ohne Bluetooth 5.0 und True tone Display.
Ich habe die letzten sechs Jahre mit dem kleinen Speicher 128GB gelebt und habe die gleichen Argumente angeführt, die hier auch genannt werden, aber ehrlich ich habe es bereut. Ich möchte meinen Kram nicht überall her suchen müssen und nicht mehr irgendwelche Festplatten dran hängen haben, dass war alles Mist.
Ich habe mir jetzt ein MBP i5 1TB Touchbar für 2400€ gekauft. 450€ weniger und eher besser als das Air. Weil mit bluetooth 5.0 und besserem Display, schnellerem Prozessor, mehr Anschlüssen.
Da freue ich mich jetzt auch drauf, beim MBA hätte ich mich nicht wohl gefühlt.
+17
RyHoRuK03.11.18 10:36
Papierlos
RyHoRuK
wie wäre es denn mal mit einem Artikel zum Thema....

wie organisiert man seine Daten, damit man auch mit 128GB SSD, z.B. im neuen Mac mini arbeiten kann? Was lagert man wie am saubersten aus. Nimmt man extern HDD oder auch SSD und HDD oder oder oder.

Ich weiß nicht wie es den anderen Usern geht, aber mich würde sowas brennend interessieren und wäre eine Reaktion auf diese Preisentwicklung.

Ich finde die Frage gut. Weil ich mich für den Mac Mini interessiere, habe ich geschaut, was ich brauche. Probleme macht nur Software, die auf der internen SSD speichern wie Mail. Wenn ich eine Datenbank auslagere, komme ich danach auf gerade mal 60 GB. Fotos, Musik, Dokumente kann alles auf NAS (wo es bereits ist) oder unterwegs auf externe SSD.

und mich würde hier genau interessieren neben dem was man alles auslagern kann und soll auch wie man das sauber realisiert.
Wie gesagt ich denke das wäre mal ein toller Artikel.
+11
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen