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Apple Mac Studio M1 Ultra: Hands-On und erster Eindruck des Supercomputers für den Schreibtisch

Das war vielleicht ein Wechselbad der Gefühle. Nach der Bestellung des Mac Studio und des Studio Display am Abend ihrer Vorstellung sorgten die genannten Liefertermine für Spannung. Bis zum Donnerstag vor dem Stichtag der ersten Auslieferung hieß es bei Apple: Lieferung am 18.03. Dann wechselte die Anzeige in der Apple Bestellübersicht auf „Versand“. Es dauerte noch eine Weile, bis das beauftragte Transportunternehmen DHL Express die Tracking-Informationen bereitstellte. Die lautete nun aber auf Montag den 21.03. Kurz danach änderte auch Apple seine Prognose auf dieses Datum. Damit war der für dieses Wochenende geplante „Hands-On-Bericht“ geplatzt. Am Freitag Morgen jedoch standen die Trackinginformationen plötzlich auf "HEUTE". Laut Verlauf befand sich das Gerät schon im nahegelegenen Auslieferungszentrum und die Sendung sollte bis 22 Uhr des selben Tages zugestellt werden. Zum Glück kam der Mac dann doch etwas früher am Tag, so gegen 12:30 Uhr, sodass ich nun berichten kann.

Vorab: Das zum gleichen Zeitpunkt bestellte Studio Display trifft leider erst später ein. Als Lieferzeitpunkt nennt Apple den Zeitraum zwischen dem 24. und 31 März. Sobald es da ist, berichtet Rewind auch darüber ausführlich. Ebenfalls zusammen mit dem Mac Studio hatte ich ein Magic Keyboard mit Touch ID und Ziffernblock geordert. Die Tastatur traf bereits vergangene Woche Donnerstag, zwei Tage nach Bestellung, bei mir ein.

Eine lange Vorstellung des neuen Mac Studio und dessen Varianten erspare ich mir und Ihnen. Wer sich für das Gerät interessiert, wurde von MTN schon ausführlich über alle Details informiert. Der von mir bestellte Mac Studio ist die Basisausstattung der Version mit M1 Ultra. Also mit 64GB RAM, 1TB SSD, 20 Core CPU und 48 Core GPU.


Der Hardware-Lieferumfang ist, wie bei Apple inzwischen üblich, auf das absolute Minimum reduziert. Neben dem Mac ist nur noch ein passendes Netzkabel (Stecker Typ C6, auch Mickey Maus oder Kleeblattstecker genannt) im Karton zu finden. Auch wenn Apple in dieser Hinsicht häufig Gewinnmaximierung vorgeworfen wird – was sicherlich ein Aspekt ist – sind die mit der reduzierten Verpackung und dem auf das allernötigste begrenzten Zubehör einhergehenden ökologischen Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Ich persönlich finde es gut, dass nicht in jeder Verpackung irgendwelche Kabel oder Gimmicks liegen, die womöglich gar nicht benötigt werden.

Das Gehäuse des Mac Studio war seit seiner Vorstellung Gegenstand zahlreicher Diskussionen hinsichtlich des Designs. Um es kurz zu machen: Ich mag es! Der Mac Studio ist klein, clean, zeitlos und hervorragend verarbeitet.

Hier wirkt nichts billig, so wie in der PC-Welt gang und gäbe. Das Alu-Case des Mac Studio ist in Natura genau so perfekt, wie es auf den vielen fotorealistischen Renderings aussieht. Jedes einzelne der zahlreichen kleinen Löcher an dem runden Standsockel und der Rückseite sind aufs Mµ (Mü) präzise gelasert (oder wie auch immer die gemacht werden). Die Kanten und die matt perlgestrahlte Oberfläche sind ebenfalls makellos. In der Hand fühlt sich das kleine „Powerhaus“ an, als wäre es aus einem massiven Block geschnitten. Selbst das gewebeummantelte Netzkabel ist sehr edel, dabei flexibel und es fällt glatt. – Kleine Dinge machen auch einen Unterschied.


Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Vor allem keine Schrauben. Auch nicht an der Unterseite. Nur eine kleine Öffnung zur Befestigung eines Kabelschlosses sticht dort hervor. Auf dem runden Sockel prang groß der „Mac Studio“ Schriftzug. Ob und wie das Gehäuse zu öffnen ist, habe ich noch nicht eruiert. Einfach den runden Deckel an der Unterseite aufdrehen geht jedenfalls nicht.



Mac Studio: Please start the engine!
Da das Studio Display erst später eintrifft und ich hier nur meinen bislang eingesetzten iMac Pro mit integriertem Monitor habe, soll als Interims-Bildschirm erst mal mein 4K-Fernseher herhalten. Eine passende HDMI-Schnittstelle hat der Mac Studio ja zum Glück.

Netzwerkkabel, HDMI, Stromkabel sind dran. Ich drücke die Powertaste an der Rückseite. – Was mich eigentlich gar nicht stört, aber die Taste ist etwas schlecht fühlbar, weil sie praktisch nahtlos im Gehäuse sitzt und nicht konkav ist. Und… ohh, was war das für ein dünner Start-Chime aus dem Mini-Speaker im Gehäuse des Mac Studio? Das klang aus dem iMac doch wesentlich erhabener.

Noch eine kleine Auffälligkeit: Der Mac Studio hat an der Unterseite einen runden Kranz als Stellfläche und zum Schutz für empfindliche Oberflächen (siehe Bild der Unterseite), aber die ist wie Teflon. Kabel oder Karte an der Front einstecken und der Mac rutscht, wenn man ihn nicht mit der anderen Hand festhält, im schlimmsten Fall wie ein Stück Seife vom Tisch. Passende Anti-Rutsch-Lösungen dürften schon bald im Zubehörhandel auftauchen. Aber vielleicht ist das von Apple beabsichtigt, um den Mac Studio leichter drehen und an die hinteren Anschlüsse gelangen zu können. Falls ja: mein Ding ist es nicht und ich werde etwas rutschhemmendes unterlegen.

Beim ersten Startvorgang gilt meine Aufmerksamkeit zunächst der Geräuschentwicklung. Subjektiv ist der Mac Studio doch einen Hauch lauter, als der iMac Pro. Ich muss die Aussage aber später noch verifizieren, da der Mac im Moment von den Lüftern in meinem 4K-Fernseher übertönt wird. (Ich hasse Lüfter!)

Ein Vorteil des iMac Pro im Gegensatz zum normalen iMac 27“ war, dass er auch unter Last erst spät anfing, die internen Lüfter hochzudrehen. Der Mac Studio dürfte noch viel seltener außer Atem geraten – hoffe ich. Ich werde das mit einem Belastungstest (Focus Stacking in Photoshop) demnächst ausprobieren.

Mit der Datenmigration werde ich noch warten, bis das Studio Display eingetroffen ist. Bis dahin muss ich mit dem iMac Pro meine Arbeit fortsetzen. Aber vielleicht steht ein macOS-Update an? Yep. Während der Einrichtungsprozedur (siehe Bilder) bietet mir der Mac ein Update an. – Was leider genau so unerträglich langsam vonstatten geht, wie mit allen anderen Macs.

Hier ein paar Fotos von der Einrichtung:

Ich habe nicht JEDES Fenster Fotografiert. Der Ablauf dürfte den meisten ja bekannt sein. Zuerst sucht der Mac nach Tastatur und Maus, dann kommt die Sprach- und Landesauswahl, diverse Hinweise, dann (in diesem Fall) ein System-Update, anschließend habe ich meine Daten von einer Thunderbolt SSD migriert (was schneller ging, als das System-Update). Zuletzt noch an der iCloud ID anmelden und es wird (sofern vorhanden) noch angeboten, Touch-ID der Tastatur einzurichten.

Der TV, welcher mir übergangsweise als Monitorersatz dient, bis das Studio Display eintrifft, wurde übrigens sofort an HDMI erkannt und die richtige Auflösung eingestellt.

Vom iMac zum Headless-Mac: Ein Schritt vor oder einer zurück?
Mit der Vorstellung des Mac Studio fielen zum Leidwesen vieler Fans die 27“ iMacs aus dem Programm. Das wurde ausführlich diskutiert. Falls jemand fragen sollte, ob ich einen Nachteil darin sehe, vom iMac auf einen Desktop-Mac zu wechseln, lautet die Antwort: Nein!

Grundsätzlich gefällt mir das Konzept eines kleinen Desktop-Computers mit separatem Bildschirm besser. Nach dem Mac Pro 2013 (der „Tonne“) gab es für mich jedoch keine bessere Alternative als den iMac Pro. Nun ist es genau umgekehrt, was mir persönlich entgegen kommt.

Der Mac Studio ist im Vergleich zum Mac Pro 2013 noch kompakter, leiser und einfacher von Staub freizuhalten (keine Öffnungen an der Oberseite). Er bietet für meine Zwecke gerade genug und die richtigen Anschlüsse, um alle meine permanenten Peripheriegeräte anzuschließen. Zudem sind an der Vorderseite zwei weitere leicht zugängliche USB-C-Ports (beim Ultra sogar Thunderbolt 4) und ein schneller UHS-II SD-Kartenslot vorhanden. Die waren beim iMac an der Rückseite sehr schlecht zu erreichen. Deswegen nutzte ich mit dem iMac Pro stets einen externen Hub, der jetzt entfallen kann – einschließlich dessen Stromkabel und Klotznetzteil. Dafür brauchen Mac und Display jetzt zwei Steckdosen, anstatt nur eine beim iMac.


Selbst die Verkabelung ist mit dem Mac Studio plus externem Display verblüffender Weise schlanker, als mit dem „All-In-One“-iMac. Künftig führen weniger Kabel durch den Schwenkarm zum Monitor. Beim iMac waren es vier Strippen: Ein relativ dickes Stromkabel, LAN, Upstream zum Hub und ein weiteres Upstream-Kabel zu einem USB-Interface. Der Kabelbaum und das Gewicht des iMac machten den Schwenkarm weniger beweglich. Mit dem Studio Display ist das künftig besser und ich kann zudem kürzere Kabel am Mac verwenden. Der Wegfall des „Kinns“ unter dem Display und der damit verbundenen Platzgewinn ist ein weiteres Plus für meine Arbeit.

Nicht zuletzt ist da natürlich die Tatsache, dass sich Computer und Bildschirm auf diese Weise separat und zeitlich getrennt voneinander ersetzen lassen.


Wer braucht eigentlich so viel Leistung?
Ich wurde in den Kommentare nach meinen Beweggründen für den Kauf des Mac Studio gefragt und ob ich dessen Leistung denn überhaupt benötige, bzw. ob der iMac Pro nicht mehr ausreiche. So einfach ist das nicht zu beantworten.

Jeder hat seine eigenen Gründe und Prioritäten, wenn es um die Anschaffung eines neuen Computers (oder Autos, oder Kamera, oder Rasenmähers…) geht, solange nicht die absolute Notwendigkeit für einen Austausch beispielsweise wegen eines Defektes besteht. Sogar gefühlte Lebensqualität kann bei solchen Entscheidungen eine Rolle spielen. Darum sind Fragestellungen, ob die Leistung des Vorgängers nicht mehr reiche, zu kurz gegriffen.

Die Gründe für meinen Umstieg vom iMac Pro auf den Mac Studio sind vielfältig und nicht rein auf die Leistungssteigerung zurückzuführen. Wenn es nur danach ginge, könnte ich sicher noch einige Jahre mir dem iMac Pro auskommen. Zu den Gründen im Einzelnen:

  • Ich benötige schon beruflich bedingt einen Mac auf möglichst aktuellem technischen Stand. Etwa, um aktuellste Peripheriegeräte oder iOS-Devices testen zu können, oder neueste Systemfunktionen in meine Artikel einbeziehen zu können.
  • Umstieg auf Apple Silicon: Intel-Macs unterstützen bestimmte Features nicht, was in der Zukunft wahrscheinlich noch stärker eine Rolle spielen wird. Zukunftssicherheit auf möglichst lange Sicht ist der Aspekt.
  • Dazu gehört: Ein neuer Mac bietet entsprechend länger Sicherheit für die Unterstützung von System-Updates. Bis der Mac Studio wieder ersetzt wird, brauche ich mir über solche Dinge keine Gedanken zu machen.
  • Einen Mac, der nur ca. vier oder fünf Jahre alt ist, kann man gebraucht besser verkaufen, als einen der zehn Jahre alt ist. Vor allem, wenn er noch im Software-Support ist. Höherer Erlös erleichtert die Anschaffung des neuen Mac. (Auch wenn der iMac Pro mit der Vorstellung des Studio gerade an Wert eingebüßt hat.) Und der Käufer des gebrauchten Mac hat noch länger gut von dem Gerät.
  • Arbeitsplatzoptimierung: Ich kann mit dem Mac Studio auf das bislang unumgängliche Thunderbolt-Dock auf meinem Tisch verzichten. Unter dem neuen Monitor ohne das „Kinn“ des iMac ist mehr Platz für Testgeräte.
  • Geringerer Stromverbrauch ist ein netter Nebeneffekt.
  • Auch wenn ich die maximale Performance des Mac Studio nur selten benötige, ist der Leistungszuwachs insgesamt dank geringerer Latenzen und Wartezeiten in der Summe doch ein spürbarer Gewinn.
  • Als Belohnung für mich selbst und zur Optimierung sämtlicher Workflows. Schließlich ist der Mac mein wichtigstes Werkzeug und ich verbringe täglich viele Stunden davor.
  • Last but not least: Ich bin nun mal ein Nerd!


Vorläufiges Fazit
Der erste Eindruck vom neuen Mac Studio ist großartig und wird der „Apple-Experience“ vollauf gerecht. Irgendwie ist es stets etwas ganz besonderes, einen brandneuen Mac in Betrieb zu nehmen.

Bis das Studio Display eintrifft und der Mac Studio endgültig den Platz des iMac Pro übernimmt, dauert es noch einige Tage. Erst wenn das Setup komplett eingerichtet, alle Daten migriert und das System voll einsatzfähig an seinem Platz ist, werde ich einige zusätzliche Performancetests vornehmen. Über das Display berichte ich, sobald es eingetrudelt ist.

Bis dahin schon mal viel Spaß an alle frisch gebackenen Mac-Studio-Nutzer. Für diejenigen, die vielleicht noch etwas auf ihren neuen Super-Mac warten müssen: Ruhe bewahren. Es lohnt sich!

Mac Studio im Apple Store: ()
Studio Display im Apple Store: ()
Magic Keyboard im Apple Store: ()

Kommentare

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex19.03.22 08:19
Schöner Bericht, perfekt für die frühe Zugfahrt

Ich sehe den Studio irgendwo als erster richtigen Nachfolger des 2013er Mac Pros- und ja, deine Tonnw hat mir damals auch gute Dienste geleistet Dann musste er aber leider für mehr Leistung weichen… jetzt bin ich mit dem M1 Max Book endlich wieder dort, wo ich seit 2016 wieder war: Ein kraftvoller Alleoundrechner, den ich überall nutzen kann.

Von daher kommt der Studio leider nicht in frage für mich. Aber in der Zukunft ist er vielleicht DIE Lösung. Falls nicht doch noch ein größerer Performance iMac kommt - wovon ich immernoch überzeugt bin.
+1
froyo5219.03.22 08:46
Mein Mac Studio wurde auch bereits geliefert. Bin noch beim Einrichten.
+3
Thesedays19.03.22 08:52
Danke für das Hands-on, mein Neid ist dir gewiss.
Da du auch das neue Keyboard hast, eine Frage, ist es tatsächlich vollständig inkompatibel mit Intel Macs oder funktioniert lediglich Touch ID nicht?

Bei mir wird es langsam Zeit, das alte Keyboard (Gen1) in Rente zu schicken und dann hätte ich gerne eins, was bei zukünftigen Anschaffungen auch gleich Touch ID unterstützt.
+3
macuser96
macuser9619.03.22 09:21
Jetzt poppen halt mal überall die Reviews mit dem Ultra auf, klar. Ich warte noch auf ein paar Berichte über den Max, interessiert mich mehr. V.a. in Zusammenhang mit DaVinci Resolve.
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex19.03.22 09:26
macuser96
Jetzt poppen halt mal überall die Reviews mit dem Ultra auf, klar. Ich warte noch auf ein paar Berichte über den Max, interessiert mich mehr. V.a. in Zusammenhang mit DaVinci Resolve.

Hab hier das 16" M1 Max Book mit Vollausstattung.
Was interessiert dich denn genau?
+4
Jörg H.19.03.22 09:31
Danke für den Test.

Könntet ihr den Xcode-Test mit Mac-Stammbaum nochmals mit dem Mac Studio machen? Das wäre toll, danke.
+1
sonorman
sonorman19.03.22 09:32
Thesedays
…Da du auch das neue Keyboard hast, eine Frage, ist es tatsächlich vollständig inkompatibel mit Intel Macs oder funktioniert lediglich Touch ID nicht? …
Ich habe die neue Tastatur noch nicht am iMac Pro ausprobiert, aber das wäre mir neu, dass sie damit nicht funktioniert. Könnte sein, dass der Pairing-Prozess anders ist. Beim Mac Studio habe ich die Tastatur mit dem Kabel an den Mac angeschlossen, woraufhin sie automatisch erkannt und per Bluetooth verbunden wird.

Ich schreibe später noch mal einen ausführlicheren Artikel über das neue Keyboard.
+8
chevron
chevron19.03.22 09:37
Ist das da an der Unterseite wirklich eine Öffnung für ein Kensington Lock? Wie soll das funktionieren? Das wäre dann aus meiner Sicht genauso ein Fail wie die Lightning Buchse an der Unterseite der Maus.

Könnte mir vorstellen, dass man damit vielleicht den (magnetisch?) gehaltenen Boden abziehen kann.
-2
becreart
becreart19.03.22 09:41
chevron
Könnte mir vorstellen, dass man damit vielleicht den (magnetisch?) gehaltenen Boden abziehen kann.

Nein, wird über 4 Schrauben gehalten
+2
Thesedays19.03.22 09:43
sonorman
Ich habe die neue Tastatur noch nicht am iMac Pro ausprobiert, aber das wäre mir neu, dass sie damit nicht funktioniert.

Apple nennt auf der eigenen Seite lediglich die M1 Geräte als kompatibel, daher die Frage.
Vielen Dank aber schon mal und ich freue mich auf den Test zum Keyboard.
0
sonorman
sonorman19.03.22 09:45
chevron
Ist das da an der Unterseite wirklich eine Öffnung für ein Kensington Lock? …
Für ein Kabelschloss, ja. Aber wohl nicht für die Standard-Kensington-Dinger. Die sind in der Tat zu groß. Es wird vermutlich bald ein passendes Schloss dafür geben.
+3
FlyingSloth
FlyingSloth19.03.22 09:48
Viel Viel Spass mit dem neuen Mac. Ist schon ein sehr gelungenes Teil!
Fly it like you stole it...
+3
Murx19.03.22 09:52
Hab den ersten Teardown der Ultraversion auf YouTube bei MaxTech gesehen. Die Ssd kann man tauschen, die sieht aber nicht nach Standard aus, ist sehr kurz..

Ich hab wieder mal verlernt, wie man verlinkt, wollte den Kommentar aber auf die Schnelle loswerden, sorry
0
Murx19.03.22 09:55

Klappt das?
+3
chevron
chevron19.03.22 10:00
sonorman
Es wird vermutlich bald ein passendes Schloss dafür geben.

Warum überrascht mich das jetzt nicht… Kostet dann bestimmt 89€
0
maculi
maculi19.03.22 10:03
sonorman
Du schreibst du willst einen "Belastungstest (Focus Stacking in Photoshop)" machen. Dazu eine kleine (oder vielleicht auch nicht ganz so kleine) Bitte. Man hört ja öfter, das die Adobeprogramme nicht wirklich gut die vorhandene Hardware ausreizen können. Könntest du bitte vor dem Test die Aktivitätsanzeige starten und dokumentieren, wie die einzelnen Kerne ausgelastet sind? Zum Vergleich dann dasselbe noch mit Affinity Photo wäre auch spannend. Danke.
+11
struffsky
struffsky19.03.22 10:16
maculi
sonorman
Du schreibst du willst einen "Belastungstest (Focus Stacking in Photoshop)" machen. Dazu eine kleine (oder vielleicht auch nicht ganz so kleine) Bitte. Man hört ja öfter, das die Adobeprogramme nicht wirklich gut die vorhandene Hardware ausreizen können. Könntest du bitte vor dem Test die Aktivitätsanzeige starten und dokumentieren, wie die einzelnen Kerne ausgelastet sind? Zum Vergleich dann dasselbe noch mit Affinity Photo wäre auch spannend. Danke.
Auf dem MacBook Pro Max gräbt sich Photoshop beim Bildprozessor ein. Nach etwa tausend Bildern wird es immer langsamer und zäher und es gibt Speicherlecks. Da hilft dann nur von vorne anzufangen.
+7
nova.b19.03.22 10:38
Es dürfte sich bei der Oberfläche um eine Anodisierung bzw. Eloxierung handeln.
Ein Verfahren, das sich in den letzten 50 Jahren rasant entwickelt hat bis hin zu dekorativen Möglichkeiten (Farbigkeit).
Dabei wird die Oberfläche in einem elektrischen Verfahren oxidiert, im Ergebnis wird die Oberfläche widerstandsfähiger. Es entsteht eine homogene richtungsfreie Oberfläche.
+6
macuser96
macuser9619.03.22 10:53
Gammarus_Pulex
macuser96
Jetzt poppen halt mal überall die Reviews mit dem Ultra auf, klar. Ich warte noch auf ein paar Berichte über den Max, interessiert mich mehr. V.a. in Zusammenhang mit DaVinci Resolve.

Hab hier das 16" M1 Max Book mit Vollausstattung.
Was interessiert dich denn genau?

Naja, arbeitest du mit DaVinci Resolve? Mit 6K RAW Material? Ist damit flüssiges Arbeiten möglich ohne langes Zwischenrendern? Exportrendern interessiert mich nicht, das kann so lange dauern wie es will, aber ich will flüssig arbeiten können. Also ein paar Spuren, samt Übergängen, Grading und Titel natürlich.

Der Ultra ist mir zu teuer, mich würde der Max in Mindestausstattung interessieren. Keine Ahnung ob der von den Specs her mit deinem MBP vergleichbar ist.
0
piik
piik19.03.22 11:42
Murx

Klappt das?
Really shocking how complex the Mac Studio is build
0
scheibe brot
scheibe brot19.03.22 11:49
hey sonorman,
mach doch mal blender rendering mit den hier beschrieben vorgaben, haben wir hier im forum schon ausprobiert.
von meinen kleinen macbook pro 21 bis zum max wurde verglichen, würde mich und bestimmt andere doch auch sehr interessieren wie dein studioteil abschneidet..
+5
itomaci
itomaci19.03.22 11:52
sonorman
Thesedays
…Da du auch das neue Keyboard hast, eine Frage, ist es tatsächlich vollständig inkompatibel mit Intel Macs oder funktioniert lediglich Touch ID nicht? …
Ich habe die neue Tastatur noch nicht am iMac Pro ausprobiert, aber das wäre mir neu, dass sie damit nicht funktioniert. Könnte sein, dass der Pairing-Prozess anders ist. Beim Mac Studio habe ich die Tastatur mit dem Kabel an den Mac angeschlossen, woraufhin sie automatisch erkannt und per Bluetooth verbunden wird.

Ich schreibe später noch mal einen ausführlicheren Artikel über das neue Keyboard.

Gratulations sonorman zu Deiner neuen Studio rocket
und danke für Deine ersten eindrücke. Ich habe mich für einen aufgemotzten Mac mini entschieden. Studio ist für mich 300% overdosed. Mini kommt am 4.4. Das schlimmste: das Studio display kommt erst mitte Mai. . .. eine harte geduldsprobe. Bin mega gespannt auf Deine Display erfahrungen. Schönes WE allen MTN lesern
+4
Murx19.03.22 12:16
Piik
Jaaa, du musst bei den Jungs die Show (Wooow!) gedanklich ausblenden.
Mir ging es hauptsächlich um die Info, dass im Studio nicht ALLES verlötet ist.
Die Frage ist, wie viel wird eine passende SSD kosten, gibt es welche von Drittanbietern usw.
Und hat man dann auch Bock und Zeit, sich die Arbeit zu machen oder setzt gleich auf vermutlich günstigere externe Platten / NAS
+2
Bitsurfer19.03.22 14:13
macuser96
Gammarus_Pulex
macuser96
Jetzt poppen halt mal überall die Reviews mit dem Ultra auf, klar. Ich warte noch auf ein paar Berichte über den Max, interessiert mich mehr. V.a. in Zusammenhang mit DaVinci Resolve.

Hab hier das 16" M1 Max Book mit Vollausstattung.
Was interessiert dich denn genau?

Naja, arbeitest du mit DaVinci Resolve? Mit 6K RAW Material? Ist damit flüssiges Arbeiten möglich ohne langes Zwischenrendern? Exportrendern interessiert mich nicht, das kann so lange dauern wie es will, aber ich will flüssig arbeiten können. Also ein paar Spuren, samt Übergängen, Grading und Titel natürlich.

Der Ultra ist mir zu teuer, mich würde der Max in Mindestausstattung interessieren. Keine Ahnung ob der von den Specs her mit deinem MBP vergleichbar ist.
Der Max im Studio in Mindestausstattung ist dasselbe wie das Macbook Pro Max.
+2
esc
esc19.03.22 14:31
Danke für den schönen Bericht.
Grundsätzliche Frage zum Aufsetzen des neuen Macs, setzt du den Mac als neues Gerät auf oder als Backup vom bestehenden iMac?
Am Montag sollte ich meinen iMac M1 erhalten und mir stellt sich die Frage, ob ich den neuen aus einem Backup von meinem MacBook Pro aufsetzen soll?
Wie verhält sich das ganze mit den bestehenden Backups aus Time Machine, kann ich diese weiterhin verwenden?
0
sonorman
sonorman19.03.22 15:37
esc
Danke für den schönen Bericht.
Grundsätzliche Frage zum Aufsetzen des neuen Macs, setzt du den Mac als neues Gerät auf oder als Backup vom bestehenden iMac?
Während der Installation nach dem ersten Start wird man irgendwann gefragt, ob man Daten von einem anderen Mac oder aus einem Time Machine Backup übernehmen will. Ich habe meine Time Machine SSD angeschlossen und daraus alle Daten, Programme und Accounts übernommen. Danach ist der Mac praktisch eine 1:1-Kopie des alten Mac. (Sogar der Name des Mac wird übernommen, den sollte man dann ändern.)

Es gibt aber einige Einstellungen, die man eventuell manuell neu anpassen muss, was vermutlich auch mit der anderen Hardware zusammenhängt. Aber im Grunde kannst Du damit sofort weiterarbeiten wie gewohnt. Wie oben beschrieben, ging die Datenmigration sehr flott. Aber das hängt natürlich auch von der Menge der Daten und der Geschwindigkeit des Time Machine-Laufwerks ab. Ich habe da eine sehr schnelle SSD.
Wie verhält sich das ganze mit den bestehenden Backups aus Time Machine, kann ich diese weiterhin verwenden?
Ich habe meine zwei Time Machine Laufwerke noch nicht am Mac Studio angeschlossen, aber ja. In den Systemeinstellungen > Time Machine werden die bisherigen Backup-Laufwerke angezeigt und Du haast dann folgende Möglichkeiten:

+4
esc
esc19.03.22 15:42
Danke für die ausführliche Erklärung.
0
seahood
seahood19.03.22 16:14
Noch mehr würde mich der bericht über die Trinnov interessieren...
Think different! 
-1
sonorman
sonorman19.03.22 16:20
seahood
Noch mehr würde mich der bericht über die Trinnov interessieren...
Meinen Bericht über den Trinnov kannst Du hier lesen.
+3
piik
piik19.03.22 16:34
Murx
Piik
Jaaa, du musst bei den Jungs die Show (Wooow!) gedanklich ausblenden.
Mir ging es hauptsächlich um die Info, dass im Studio nicht ALLES verlötet ist.
...
Das war keine Persiflage meinerseits. Ich bin wirklich verblüfft, wie komplex der Aufbau ist. Meiner Ansicht nach überkomplex. Das Nichteinlöten der vielen Buchsen aufs Mainboard ist nicht ausschließlich positiv (Tauschbarkeit), sondern auch teurer und fehleranfälliger, wegen der vielen Konnektoren.
Aber stimmt: Das eigentlich Verblüffende ist, dass:
1. die SSD nicht verlötet, also wechselbar ist, und
2. dass es scheinbar einen zweiten Slot für eine SSD gibt - zumindes bei Ultra.
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