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Meinung: Mac Studio ist der richtige Schritt für Apples Portfolio (iMac 27“ das Opfer)

Einen Tag vor dem Apple Event am vergangenen Dienstag ging ein gewisser YouTuber namens Luke Miani offenbar mit dem richtigen Tipp an die Öffentlichkeit und verkündete frech den Mac Studio. MTN berichtete. Gut, mit dem selbst in Auftrag gegebenen Renderings lag er nicht ganz richtig, aber doch nah genug am tatsächlichen Produkt, um das Gerücht als Volltreffer ansehen zu können. Nur den im neuen Mac Studio angebotenen M1 Ultra und dessen genaue Spezifikationen kannte auch Miani noch nicht ansatzweise.


Wie üblich bei solch wichtigen Neuvorstellungen gehören zu den ersten Kommentaren immer diejenigen, die sich über das ach so misslungene Design beschweren. Inzwischen ist das für mich fast nur noch leicht lästiges Rauschen im Kommentar-Dschungel, denn es spielt letztlich keine Rolle. Der Mac Studio ist minimalistisch aber zeitlos gestaltet – wie von Apple nicht anders gewohnt – und hat ordentlich Power. So viel, dass mancher Besitzer eines Mac Pro von 2019 seine Kaufentscheidung inzwischen womöglich bedauert und sich mit der internen Erweiterbarkeit seines Gerätes tröstet.

Apropos Preis: Der Mac Studio ist mit M1 Max bei uns ab 2.299 Euro erhältlich und mit M1 Ultra ab 4.599 Euro. Als „Headless“-Mac benötigt er natürlich noch einen Monitor. Wer schon einen passenden hat, ist fein raus. Ansonsten kommt das ebenfalls neu vorgestellte Apple Studio Display mit 27“ Diagonale gerade recht, kostet aber ziemlich deftige 1.749 Euro. Das ist zusammen genommen kein Pappenstiel und vor allem im Vergleich zum bisherigen iMac 27" (ohne Pro) ein ziemlicher Mehrpreis. Aber auch ordentlich Mehr-LEISTUNG. Bedenkt man, dass der Mac Studio selbst in der Einstiegsvariante Leistung auf Mac Pro-Niveau und darüber hinaus bietet, ist das dennoch ein verlockendes Angebot von Apple. Noch besser sieht es preislich im Vergleich mit dem iMac Pro von 2017 aus. Siehe weiter unten. Für diejenigen, die 27" möchten, aber nicht wesentlich über 2.000 Euro ausgeben wollen oder können, ist das vermutlich kein großer Trost. Ihnen bleibt nur die Alternative Mac mini mit einem Fremdbildschirm.


Entscheidend für das Line-up ist aber, dass der Mac Studio die lange Zeit klaffende Lücke zwischen dem Mac mini und dem Mac Pro als echte Desktop-Lösung mit hoher Rechenleistung und freier Monitor-Wahl schließt. Nur eben auf Kosten der iMac-Modelle mit integriertem 27“ 5K-Display, einschließlich dem iMac Pro. Wie berichtet gibt es ab sofort nur noch M1-iMacs mit maximal 24“-Bildschirm.


Das muss aber nicht bedeuten, dass es nie wieder einen iMac mit größerem als 24“-Bildschirm geben wird. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass Apple ein solches Gerät mit dem gerade vorgestellten M1 Ultra auf den Markt bringen wird. Vielleicht später mal mit einem M2 Pro/Max? Wer weiß? Für hier und jetzt ist der Mac Studio das Gerät der Wahl und auch ich habe mich dazu entschieden, meinen iMac Pro aus 2017 damit in Rente zu schicken.

Lieferung in Etappen
In der Videopräsentation versprach Apple für alle neu vorgestellten Produkte eine Lieferbarkeit ab dem 18. März. Große Nachfrage direkt nach der Vorstellung sorgte aber – nicht zum ersten Mal – für schnell ansteigende Lieferzeiten. Meine Bestellung ging quasi in der Minute an Apple, als die Keynote endete. Ergebnis: Der Mac Studio mit M1 Ultra in Basiskonfiguration soll tatsächlich am 18. März bei mir eintreffen. So das Versprechen in der Auftragsbestätigung. Das gleichzeitig bestellte Studio Display ist aber erst für den Zeitraum zwischen dem 24. und 31. März avisiert. Das heißt, der neue Mac muss erst mal an einem anderen Bildschirm eingerichtet werden, wofür ich meinen Fernseher via HDMI auserkoren habe. Mal sehen, wie das klappt.


Ebenfalls gleichzeitig wurde ein Magic Keyboard mit Touch ID und Ziffern­block bestellt. Die Zahlungsbestätigung dafür traf unmittelbar nach der Bestellung ein, die Lieferung erfolgte am vergangenen Donnerstag.

Wenn alles klappt werde ich ca. eine Woche nach der Inbetriebnahme des Gesamtsystems inklusive neuem Monitor meinen Erfahrungsbericht mit der neuen Hardware veröffentlichen.


Warum der Mac Studio eine gute Entscheidung von Apple war
Jahrelang schallte in den Foren, Kommentaren und sozialen Medien der Ruf nach einem „Headless“-iMac durch die virtuellen Hallen. Nun ist er da. Der Kunde hat beim Mac Studio die Wahl zwischen sehr viel Leistung (M1 Max) und noch viel mehr Leistung (M1 Ultra). Auch das Preisgefüge ist recht breit gefächert und reicht von 2.299 Euro bis rund 9.200 Euro für den M1 Ultra in Maximalkonfiguration. Wie beim iMac gibt es dabei keine internen Erweiterungsmöglichkeiten. Der Mac Studio ist ein „Plug-and-Forget“-Computer, der sich weniger an die Klientel des Mac Pro richtet.

Dass der 27“ iMac (Pro) damit wegfällt, dürfte vielen nicht gefallen, aber es ist die logische Konsequenz. Es ergibt für Apple wenig Sinn, einen ähnlich leistungsstarken iMac neben dem Mac Studio anzubieten, der preislich je nach Ausstattung auf einem sehr ähnlichen Niveau angesiedelt wäre. Nur zum Vergleich: Der iMac Pro kostete mich Ende 2017 rund 6.460 Euro. Und zwar inklusive Maus und Tastatur (wobei ich die mitgelieferte Magic Maus 2 aber gar nicht nutzte), Plus 89 Euro für ein Vesa-Kit. Der Mac Studio (M1 Ultra) mit Studio Display und Tastatur mit Touch ID kommt nun auf eine Summe von 6.533 Euro. Also fast exakt der gleiche Preis, jedoch mit doppelt so viel RAM und insgesamt einem substanziellen Leistungszugewinn.


Als ich mich Ende 2017 für einen iMac Pro entschied, war auch der zusätzliche Platzgewinn auf dem Desktop durch den Wegfall des Desktop-Computers (bis dahin „die Tonne“) ein gutes Argument für mich. Doch wie sich herausgestellt hat, war das in der Praxis eher Makulatur. Durch die relativ wenigen Anschlüsse direkt am iMac musste ich stets mit einem Thunderbolt-Dock auf dem Schreibtisch arbeiten. Das braucht auch nicht viel weniger Platz als ein kleiner Mac und kann jetzt wegfallen. Ansonsten ändert sich beim Verkabelungsaufwand für mich kaum etwas. Die Anschlusspunkte verlagerten sich nur an andere Stellen.

Es macht in der Summe aller Dinge und in vielen Situationen keinen großen Unterschied, ob der Computer im Display steckt, oder in einem eigenen kleinen Gehäuse auf oder unter der Tischplatte steht. Die „Headless“-Variante hat aber den großen Vorteil einer freien Monitor-Wahl. So können Computer und Monitor getrennt voneinander neu angeschafft bzw. ersetzt werden, wenn das nötig werden sollte. Hätte es damals schon etwas ähnliches wie den Mac Studio gegeben, wäre meine Wahl vermutlich darauf statt auf den iMac Pro gefallen.


Ein weiterer Vorteil, der sich schon jetzt für mich abzeichnet, ist der Wegfall des „Kinns“ unter dem iMac, sowie der etwas schmalere Rand. Aufgrund wechselnder Komponenten aus dem Audiobereich, die ich unterhalb des Bildschirms positionieren muss, verschafft mir das spürbar mehr Spielraum.


Vorab-Fazit
Meine Vorfreude auf den neuen Mac ist wie immer groß. Nur gut, dass die Wartezeit wohl nicht zu lange werden wird. Sobald die Geräte eingetroffen sind, werde ich ausführlich berichten.

Für die Zukunft erscheint mir der Mac Studio als „Mini auf Steroiden“ eine gute Lösung für zahlreiche Anwender zu sein. Der Verlust des großen iMacs dürfte noch lange für Wehklagen unter den Fans des All-in-One-Mac sorgen. Für Abwanderungswellen wird das jedoch kaum sorgen. Wohin denn auch? Apple hat in meinen Augen durchaus die richtigen Entscheidungen getroffen, was sich bestimmt auch in den Verkaufszahlen widerspiegeln wird.

Kommentare

froyo5212.03.22 08:23
Mein Mac-Studio ist für den 31.03. avisiert. Werde ihn mit dem schon vorhandenen DELL U4332Q betreiben. Mein jetziger Mini kommt als Backup in den Büroschrank.
+2
Kaji12.03.22 08:28
Headless Mac mit ordentlich Power haben sich ja viele gewünscht und alles was man bisher gesehen hat macht einen sehr guten Eindruck. Ebenso haben sich viele ein neues Display von Apple gewünscht, aber 1.749 Euro ohne HDR, ohne ProMotion, ohne FaceTime-Kamera, ohne höhenverstellbaren Standfuß (460 Euro Aufpreis) ... ohne Worte
+1
basisbild
basisbild12.03.22 08:48
Kaji
Headless Mac mit ordentlich Power haben sich ja viele gewünscht und alles was man bisher gesehen hat macht einen sehr guten Eindruck. Ebenso haben sich viele ein neues Display von Apple gewünscht, aber 1.749 Euro ohne HDR, ohne ProMotion, ohne FaceTime-Kamera, ohne höhenverstellbaren Standfuß (460 Euro Aufpreis) ... ohne Worte

Der Monitor hat doch eine FaceTime Kamera!
+12
Quickmix
Quickmix12.03.22 08:50
Bin gespannt. Mein Mac Studio + Studio Display kommt 1 Woche später. Logic freut sich schon
0
holk10012.03.22 08:57
Es klafft aber eine große Lücke. Mit 24 Zoll Bildschirm könnte ich ja noch leben. Aber warum soll es kein „iMac Pro“ mit der Rechenpower des MacBook Pro und 32 GB RAM geben? Für die meisten (anspruchsvollen) Normalanwender reicht das absolut und die Kosten bleiben bei 3000,- und nicht dem Doppelten.
+15
Vincent12.03.22 08:57
Für Abwanderungswellen wird das jedoch kaum sorgen. Wohin denn auch?
Für mich war der iMac 27" seit Jahren der Mac der Wahl und kostenmäßig an der Schmerzgrenze. Die Kombi aus Mac Studio und Studio Display kommt für mich nicht infrage . Was also tun?
+20
TheGeneralist
TheGeneralist12.03.22 09:14
Guter Artikel, bin gespannt auf den angekündigten Erfahrungsbericht!
Die Perspektive des Autors ist wohl eher die des Pro-Anwenders - aber auch für User mit weniger hohen Ansprüchen an die Performance hat das Konzept durchaus seine Vorteile. Ich hatte schon vorher entschieden, meinen iMac 27" 5K late 2014 durch ein MBP M1 und einen Monitor abzulösen, bin aber mit dem bisher hier verkauften LG Ultrafine 5K, den ich ein paar Monate mit meinem MBP M1 im Einsatz hatte, nicht wirklich warm geworden - das Display war zwar gut, die eingebaute Peripherie (Kamera, Lautsprecher etc.) aber ziemlich schlecht und für den Home Office Alltag untauglich - habe mich daher wieder vom Ultrafine getrennt und benutze derzeit nach wie vor meinen 2014er iMac.
Mit dem Studio Display gibts nun genau den Monitor, den ich gerne von Anfang an gehabt hätte und der - natürlich gegen einen Aufpreis - die bessere Peripherie integriert.

Bedeutet natürlich Umdenken - und ja, die Nutzer die gerne einen 27" iMac für um die 2000€ gehabt hätten, müssen für die nun verfügbare vergleichbare Alternative - Studio Display mit Mac Mini M1 - merklich tiefer in die Tasche greifen. Die Modularisierung hat aber auch durchaus Vorteile - beispielsweise für meinen Use Case bringt es die "Mobilisierung" des Mac (von iMac auf MacBook) und die Möglichkeit, bei Monitor und Rechner separat über den optimalen Zeitpunkt einer Neuanschaffung zu entscheiden.
+6
holk10012.03.22 09:14
Der iMac 24 ist technisch weitgehend identisch mit dem MacBook Air mit der Begrenzung auf 16 GB RAM. Selbst der iMac 21,5 ermöglichte 32 GB und höherwertige Prozessoren Selbst wer diesen iMac austauschen möchte, kann nicht mal 32 GB behalten.
+4
maculi
maculi12.03.22 09:15
holk100
Hast du mal ein Bild vom inneren des aktuellen Minis gesehen? Da ist noch richtig viel Luft drin, und Gehäuse, Netzteil und Lüfter stammen vom Intel-mini (sprich, sie sind völlig überdimensioniert). Es sollte überhaupt kein Problem sein, eine zurechtgeschnitzte Platine mit dem M1 Pro dort einzubauen und zu betreiben.
Es ist durchaus denkbar, das dann, wenn sich die Liefersituation bei den MBPs mit dem M1 Pro irgendwann mal entspannt Apple (dafür braucht es nicht mal eine Veranstaltung, eine Pressemitteilung würde es auch tun) einen Mini mit Pro rausbringt. Wegen der hohen Nachfrage und um dem Studio nicht die Show zu stehlen haben sie am Dienstag darauf verzichtet, aber mit etwas Glück ist das eben nur aufgeschoben. Warten wir es ab.
+4
eames12.03.22 09:15
Die Frage stellts sich mir auch. Der M1Pro mit 64GB Ram würde mir absolut genügen.

Ausser ein MacbookPro gibts aber kein Gerät mit dieser Ausstattung. Es fehlt nun das Mittelfeld….

Die iMacs mit 24/27/xx“ oder zumindest der macMini könnten die Lücke füllen.
+2
Kaji12.03.22 09:17
basisbild
Kaji
Headless Mac mit ordentlich Power haben sich ja viele gewünscht und alles was man bisher gesehen hat macht einen sehr guten Eindruck. Ebenso haben sich viele ein neues Display von Apple gewünscht, aber 1.749 Euro ohne HDR, ohne ProMotion, ohne FaceTime-Kamera, ohne höhenverstellbaren Standfuß (460 Euro Aufpreis) ... ohne Worte

Der Monitor hat doch eine FaceTime Kamera!

Du hast völlig recht, sorry.
Ich habe meine Gedanken nicht richtig zu Papier gebracht. Eine FaceTime-Kamera ist vorhanden, es wäre aber die Gelegenheit gewesen FaceID auf den Mac zu bringen und diese Funktion fehlt leider. Aber eine normale FaceTime Kamera ist vorhanden.
+5
Retrax12.03.22 09:24
Quickmix
Bin gespannt. Mein Mac Studio + Studio Display kommt 1 Woche später. Logic freut sich schon
Welche Austattung - wenn man fragen darf?
holk100
Es klafft aber eine große Lücke. Mit 24 Zoll Bildschirm könnte ich ja noch leben. Aber warum soll es kein „iMac Pro“ mit der Rechenpower des MacBook Pro und 32 GB RAM geben? Für die meisten (anspruchsvollen) Normalanwender reicht das absolut und die Kosten bleiben bei 3000,- und nicht dem Doppelten.

Der Markt ist definitiv vorhanden.
Also ich glaube immer noch an einen großen iMac - eben kein 27er aber dafür ein 30er oder 32...

Aber nicht dieses Jahr. Aber in 2023 kann ja viel passieren...

In 2022 wird jetzt die Transition mit dem Mac Pro abgeschlossen und erste Iterationen mit dem M2 (Mac Book Air, Mac Book Pro, iMac 24") erblicken das Licht...

Nach meinem pers. Empfinden legt Apple ein unglaubliches Entwicklungstempo vor. Sei es die Transition, die weiteren Mx Versionen oder die Software,...

Ich komm kaum noch mit das alles zu verarbeiten - aber Apple macht es richtig!
+6
holk10012.03.22 09:27
maculi
holk100
Hast du mal ein Bild vom inneren des aktuellen Minis gesehen? Da ist noch richtig viel Luft drin, und Gehäuse, Netzteil und Lüfter stammen vom Intel-mini (sprich, sie sind völlig überdimensioniert). Es sollte überhaupt kein Problem sein, eine zurechtgeschnitzte Platine mit dem M1 Pro dort einzubauen und zu betreiben.
Es ist durchaus denkbar, das dann, wenn sich die Liefersituation bei den MBPs mit dem M1 Pro irgendwann mal entspannt Apple (dafür braucht es nicht mal eine Veranstaltung, eine Pressemitteilung würde es auch tun) einen Mini mit Pro rausbringt. Wegen der hohen Nachfrage und um dem Studio nicht die Show zu stehlen haben sie am Dienstag darauf verzichtet, aber mit etwas Glück ist das eben nur aufgeschoben. Warten wir es ab.
Das ist ja möglich. Ich, wie wohl die große Mehrheit der iMac Besitzer sind vom All das n One Konzept absolut überzeugt und wollen nicht gezwungen werden, das ganze Konzept aufzugeben und wieder zu einen getrennten Bildschirm gezwungen zu werden. Aus Preisgründen dann auch noch zu einem Fremdfabrikat. Für einen hochzufrieden 21,5 Zoll iMac Besitzer ist der neue Apple 27 Bildschirm auch völlig übertrieben. Wir wollen einfach nur die Technik und Möglichkeiten des MacBook Pro im 24 iMac.
+2
milk
milk12.03.22 09:52
holk100
Für einen hochzufrieden 21,5 Zoll iMac Besitzer ist der neue Apple 27 Bildschirm auch völlig übertrieben. Wir wollen einfach nur die Technik und Möglichkeiten des MacBook Pro im 24 iMac.
Wenn du jetzt mit dem 21,5“ iMac „hochzufrieden“ bist, dann verstehe ich nicht, was dir beim M1 iMac fehlt. Die Performance ist in allen Bereichen um
Welten über dem Intel iMac. Lediglich die Beschränkung auf 16 GB RAM könnte für einige wenige Anwendungen knapp sein, aber die sehe ich eher selten auf kleinen iMacs.
+6
deus-ex12.03.22 09:53
Bin trotzdem der Meinung das ein iMac mit größerem Bildschirm (27" oder 30") und M1 Pro CPU genau in das Portfolio passen würde.

Liegt dann genau zwischen Mac Mini und iMac 24" (M1) und Mac Studio (M1 Max/Ultra)
+6
Bitsurfer12.03.22 09:54
Ansonsten kommt das ebenfalls neu vorgestellte Apple Studio Display mit 27“ Diagonale gerade recht, kostet aber ziemlich deftige 1.749 Euro. Das ist zusammen genommen kein Pappenstiel und vor allem im Vergleich zum bisherigen iMac 27" (ohne Pro) ein ziemlicher Mehrpreis.
Moooooment. Wenn man es mit der Sparbrötchenvariante eines 27“ imac vergleicht, ja.
Mein 2019 imac mit 32GB Ram 1TB SSD und i9 8-Core hat fast auf den Euro genau soviel gekostet wie ein Mac Studio mit Max Prozi und 1TB SSD und Studio-Display.
Wer die leistung des Studio Mac nicht braucht kann sich statt dessen einen M1 mini hinstellen.
+6
tk69
tk6912.03.22 10:11
Jetzt gibts halt wieder mehr Kabel… 🙄 #modularität
0
maceric
maceric12.03.22 10:13
Also mein 2020er mit i9 mit 1TB SSD und selbst aufgerüsteten Speicher zu 64 GB liegt knapp über 3000 Euro. Da fehlen mir noch 1000 Euro zur genannten Kombination.
Bitsurfer
Moooooment. Wenn man es mit der Sparbrötchenvariante eines 27“ imac vergleicht, ja.
Mein 2019 imac mit 32GB Ram 1TB SSD und i9 8-Core hat fast auf den Euro genau soviel gekostet wie ein Mac Studio mit Max Prozi und 1TB SSD und Studio-Display.
Wer die leistung des Studio Mac nicht braucht kann sich statt dessen einen M1 mini hinstellen.
+7
sonorman
sonorman12.03.22 10:13
Bitsurfer
Moooooment. Wenn man es mit der Sparbrötchenvariante eines 27“ imac vergleicht, ja.
Mooooooment. 😉
Ein paar Absätze weiter schrieb ich doch:
Der iMac Pro kostete mich Ende 2017 rund 6.460 Euro. Und zwar inklusive Maus und Tastatur (wobei ich die mitgelieferte Magic Maus 2 aber gar nicht nutzte), Plus 89 Euro für ein Vesa-Kit. Der Mac Studio (M1 Ultra) mit Studio Display und Tastatur mit Touch ID kommt nun auf eine Summe von 6.533 Euro. Also fast exakt der gleiche Preis, jedoch mit doppelt so viel RAM und insgesamt einem substanziellen Leistungszugewinn.
Ich habe also nicht nur die „Sparbrötchenvariante“ in Betracht gezogen.
+2
UWS12.03.22 10:21
Sagen wir mal so…mich verbindet ja eine innige Hassliebe mit Apple, weil sie manchmal etwas seltsame Dinge entscheiden oder einfach nur, weil sie einen mangels Roadmap im Unklaren lassen und so Kaufentscheidungen komplizierter machen.

Aber, Hut ab, sie haben m. E. momentan (und da rechne ich den kommenden Mac Pro schonmal mit hinein) die beste Produktpalette, die ich bisher von ihnen gesehen habe.

Ja, die Sache mit dem großen iMac ist seltsam bis ärgerlich, mal abwarten, ob das so bleibt. Ja, die Preise sind teils heftig. Und ja, die fehlende interne Erweiterbarkeit bei RAM und SSD ist teuer und auch in Sachen Langlebigkeit mglw. kritisch.

Dafür bieten sie aus meiner Sicht eine wirklich gute und zuverlässige Hardware (ich hoffe bei der Software wird dann auch so verfahren ) und es gibt tatsächlich die Produkte, die ich über Jahre immer haben wollte…von denen ich aber dachte, dass sie nie kommen werden
+5
G4cube12.03.22 10:23
holk100
Der iMac 24 ist technisch weitgehend identisch mit dem MacBook Air mit der Begrenzung auf 16 GB RAM. Selbst der iMac 21,5 ermöglichte 32 GB und höherwertige Prozessoren Selbst wer diesen iMac austauschen möchte, kann nicht mal 32 GB behalten.

Also höherwertig waren die CPUs beim kleinsten iMac nun wirklich nicht. Und der M1 mit 16 GB steckt aufgrund seiner Architektur den i7 8700 mit 32 GB locker in die Tasche.

Wünschenswert wäre bestimmt, dass Apple beim iMac 24“ auch den M1 Pro anbieten würde.
+9
spinat12.03.22 10:25
Ich hätte gerne meinen iMac 27 5K aus dem Jahr 2019 abgelöst, um von einem besserem Apple Display, einer besseren Kamera, besserem Klang und einer besseren Tastatur zu profitieren, aber dafür stelle ich mir zusätzlich keinen Mac Studio und auch keinen Mac Mini auf den Schreibtisch. Die rohe Performance brauche ich nicht mal ansatzweise zur Softwareentwicklung, mich interessieren andere Aspekte an Computern mehr, der gesamte Eindruck, Service, Ausfallsicherheit. Mangels eines passenden Angebots bleibt mein Budget für Apple ungenutzt und ich warte ab, was sich Apple bis 2024 ausdenkt. Bis dahin kann ich meinen iMac 2019 und mein MacBook Air M1 ganz locker beruflich nutzen.
+7
Deppomat12.03.22 10:31
Schon cool. Ergibt auch Sinn, daß sie den jetzt bringen und erst in einer Weile nen (noch stärkeren) Mac Pro. Das war damals beim iMac Pro ja auch der Schachzug.

Interessehalber werd ich mal verfolgen, ob der Ultra bei Musikproduktion viel bringt, oder man doch eher für ungenutzte GPU- und Videodecoder-Möglichkeiten zahlt. Werde persönlich aber eh beim Laptop bleiben, das Leistungs-Highend ist für meine Arbeitsweise unwichtig. Stabilität bei niedrigsten Latenzen interessiert mich, da passiert ja immer erstaunlich wenig…
0
Hot Mac
Hot Mac12.03.22 10:36
Mir gefällt das Display sehr gut.
Ich hab zwar selbst ein XDR, aber dieser Monitor könnte dem ein oder anderen MBP/MBA-User gefallen.

Klar, ist nicht günstig, aber man gönnt sich ja sonst nichts.
+2
Michael12.03.22 10:38
Ich hätte auch gerne meinen iMac 27“ von 2011 abgelöst. Aber leider hat Apple jetzt keinen Rechner mehr den ich für mich für passend halte? Die Zusammenstellung Mac Studio und das 27“ Display ist schon toll, aber zu teuer und zu Überdimensioniert. Der macMini hat mir dann allerdings zu wenig Speicher.
Mal Abwarten ob es doch noch einen iMac geben wird oder der MacMini aufgebohrt wird. So muss mein alter iMac noch ein bisschen halten 🙂
Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)
+6
exi
exi12.03.22 10:40
Ich freu mich schon auf die Bastelanleitungen auf YouTube: Wie bekomme ich den MacStudio ins iMac 27"-Gehäuse.
+3
macuser96
macuser9612.03.22 10:40
Ich finde ein Argument sollte auch die Nachhaltigkeit sein. So stimmig das Konzept iMac auch sein mag: Jedesmal, wenn es einen nach mehr Rechenpower gelüstet, musste man auch immer ein tolles und einwandfreies Display austauschen.
Das ist nun nicht mehr nötig. Für mich spricht nichts dagegen, das Studio Display in Zukunft mindestens 10 Jahre zu benutzen.
+7
AndreasDV12.03.22 10:46
Das was Apple mit dem iMac 27" gemacht hat, nenne ich Gewinnmaximierung. Hätten sie wieder einen iMac mit den Max angeboten, wären sie bei 3000-3200€ gelandet. So aber können sie viel mehr verlangen weil, Apple halt. Und für mich gibt es momentan kein Mac Rechner, der mir preislich zusagt
+7
Bitsurfer12.03.22 10:57
maceric
Also mein 2020er mit i9 mit 1TB SSD und selbst aufgerüsteten Speicher zu 64 GB liegt knapp über 3000 Euro. Da fehlen mir noch 1000 Euro zur genannten Kombination.
Bitsurfer
Moooooment. Wenn man es mit der Sparbrötchenvariante eines 27“ imac vergleicht, ja.
Mein 2019 imac mit 32GB Ram 1TB SSD und i9 8-Core hat fast auf den Euro genau soviel gekostet wie ein Mac Studio mit Max Prozi und 1TB SSD und Studio-Display.
Wer die leistung des Studio Mac nicht braucht kann sich statt dessen einen M1 mini hinstellen.

Dann hast du was anderes.
Wenn ich den Mac Studio Max 1TB konfiguriere mit Studiodisplay lande ich ziemlich genau da. Nämlich bei 4119.-, excl. Tastatur und Maus

Mein Mac
--------
3,6 GHz 8‑Core Intel Core i9 Prozessor der 9. Generation (Turbo Boost bis zu 5,0 GHz)
32 GB 2666 MHz DDR4 Arbeitsspeicher
Radeon Pro 580X mit 8 GB GDDR5 Grafikspeicher
1 TB SSD Speicher
Magic Mouse 2
Magic Keyboard – Französisch, Schweiz
Zubehörkit
CHF4,244.50
0
spinat12.03.22 11:05
macuser96
Ich finde ein Argument sollte auch die Nachhaltigkeit sein. So stimmig das Konzept iMac auch sein mag: Jedesmal, wenn es einen nach mehr Rechenpower gelüstet, musste man auch immer ein tolles und einwandfreies Display austauschen.
Das ist nun nicht mehr nötig. Für mich spricht nichts dagegen, das Studio Display in Zukunft mindestens 10 Jahre zu benutzen.

Einen iMac kann man ebenso gut 10 Jahre nutzen. Wer seinen iMac nach 3 bis 5 Jahren gebraucht verkauft, der sorgt dafür, dass ihn jemand noch lange benutzen kann, bevor er hoffentlich recycelt wird. Problematisch ist die Rückgabe relativ neuwertiger Geräte an Apple, weil die Geräte dann zu früh recycelt werden und vom Markt verschwinden.
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