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Forum>MacTechNews>Was ist denn mit www.macupdate.com los?

Was ist denn mit www.macupdate.com los?

Rantanplan
Rantanplan25.12.0516:01
Sind die auch gekapert worden? Von Religionsfanatikern?

„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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Kommentare

450MHZsindausreichend30.12.0516:26
Ties-Malte
[quote]@@ 450MHZsindausreichend:
Deine Kommentare sind immer wieder erfrischend!

ich hab ja auch sonst nichts zu sagen......leider
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herrmueller
herrmueller30.12.0516:40
jogoto,
Du vergisst das Christen den Auftrag von Jesus haben das Evangelium zu verkündigen auf der ganzen Welt. Alles andere ist pure Ignoranz.
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jogoto30.12.0517:24
herrmueller

Oh, gegenüber Klinkenputzer Gottes bin ich gerne ignorant. Das resultiert aus meiner Hoffnung, dass sich die wichtigen Werte, auch die des Christentums, ohne penetrantes Geschwafel durchsetzen.
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0517:26
herrmueller:
Das kommt aber drauf an, wie man den Missionsgedanken interpretiert. Wenn ein aktives Werben als tendenziell abstoßend und ein enger Glaubensbegriff als gefangennehmend und eben gerade nicht befreiend empfunden wird, nützt er nichts. Mir persönlich imponieren "gute Taten" (Luther), die auf persönlichen Überzeugungen fußen, ohne dass ihnen ein deutlich sichtbares Prädikat "christlich" anhängt, deutlich mehr. So gibt es möglicherweise verschiedene Formen Menschen anzusprechen.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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jogoto30.12.0517:27
jogoto
herrmueller

Oh, gegenüber Klinkenputzer Gottes bin ich gerne ignorant. Das resultiert aus meiner Hoffnung, dass sich die wichtigen Werte, auch die des Christentums, ohne penetrantes Geschwafel durchsetzen.

Ergänzung: ...von inner heraus. Oder wie immer so schön gesagt wird: aus tiefstem Herzen.
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Quiiick
Quiiick30.12.0518:36
herrmueller
... Du vergisst das Christen den Auftrag von Jesus haben das Evangelium zu verkündigen auf der ganzen Welt. Alles andere ist pure Ignoranz.
Das ist tatsächlich der absolute Fundamentalismus! =-O
Erst war ich mir nicht recht sicher, doch nun ist jeder Zweifel verflogen. Beängstigend stelle ich fest, dass diese Haltung hierzulande scheinbar noch immer nicht ausgestorben ist. Es mag hart klingen, aber genau wie du argumentiert auch die Kaida, die Taliban und last but not least auch G.W. Bush.
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0518:55
Nee, Quiiick, da gibt's nun wirklich ein paar Unterschiede. Denn in dem Punkt (auch wenn ich mich damit nicht sehr leicht tue) hat herrmueller Recht: Es gibt im Christentum das Verkündigungsgebot Jesu. Nur besteht das im Verbreiten der Liebesbotschaft, und da gibt es ja nun doch ein paar Unterschiede zum Bomben-Terror der Al kaida, etc… bei allem, was Recht ist.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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herrmueller
herrmueller30.12.0518:59
Quiiick
Dann zieh Dich warm an, Quiiick, bei soviel Paranoia. Aber trotzdem sei Dir gesagt das es sich um eine "Frohe Botschaft" handelt und nicht um ein Bombenattentat. Du scheinst den Unterschied wohl nicht zu kennen. Als kleiner Rat: Setzt Dich mal mit den reden Jesu auseinander, bevor Du solche Sätze von Dir gibst, denn dann wird Dir schnell klar das es keine "lebensfeindliche", sondern "lebensspendende" Botschaft ist.

Dann schüttle ich mal meinen Staub von den Schuhen und geh! So long.
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herrmueller
herrmueller30.12.0519:01
Ganz genau Ties-Malte.
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herrmueller
herrmueller30.12.0519:02
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jogoto30.12.0519:03
Ties-Malte

Ich glaube Quiiick meint, wie ich, nicht den Inhalt der Botschaft, sondern den Trieb "etwas" verbreiten zu müssen. Ich scheue aber trotzdem auch solche Vergleiche.
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oliver
oliver30.12.0519:05
und ich glaube – nein, ich weiß - die antwort auf die alles entscheidende frage lautet: "42". (das stand auch in einem buch).
„multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind. -- terry pratchett“
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Quiiick
Quiiick30.12.0519:06
Ties-Malte
Ich sagte "... wie du argumentiert auch... " nicht "... wie du handelt auch ...".
Ein wichtiger Unterschied!
Mit dem Terror der Kaida hat das also nicht direkt was zu tun. Indirekt aber schon, nur das würde wohl zu weit führen um hier zu erörtern.
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450MHZsindausreichend30.12.0519:08
und ich dachte immer die meinten 24
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0519:16
oliver
und ich glaube – nein, ich weiß - die antwort auf die alles entscheidende frage lautet: "42". (das stand auch in einem buch).

sowieso.

Ties-Malte
Und die Galaxis ist eigentlich nichts anderes als ein Staubkorn in der hinteren Ecke des Bücher-Regals, mindestens drei Dormillion-Tage entfernt!
(Anhalter…)

(@@ Quiiick:
ist klar. )
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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vote with a bullet
vote with a bullet30.12.0519:23
ne,ne is die zahl 23 ....
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oliver
oliver30.12.0519:26
aber in meinem buch steht 42! amp;
„multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind. -- terry pratchett“
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vote with a bullet30.12.0519:40
jo,jo in meinem buch steht 23 und so isses....;-)
und ausserdem ist die erde, eine scheibe...so
musste ja mal raus...;-)
greetz
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oliver
oliver30.12.0519:47
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jeder, der bei klarem verstand ist muss doch begreifen, dass die antwort nur 42 lauten kann!


und außerdem: gib mir mein schäufelchen wieder
„multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind. -- terry pratchett“
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vote with a bullet30.12.0519:56
ne,ne du ich bleib bei der 23, steht so geschrieben in meinem buch...;-)
bin nämlich sehr stur...
und dass schäufelch behalt ich...so,jetzt hab ich dier's aber gezeigt...;-)
greetz

ps.: mein buch ist das richtige...:-y
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Schnapper30.12.0519:57
hermueller
In meinen Augen war Jesus ein charismatischer Wanderprediger mit einigen bei verschiedenen Religionsgemeinschaften aufgeschnappten Phrasen. Manche Passagen, die Jesus in der Bergpredigt zugeschrieben werden, fanden sich beispielsweise fast wortwörtlich in den Qumranrollen, die zu großen Teilen schon vor dem Leben Jesu verfasst wurden. Hier hat Jesus einfach abgekupfert...

Die historische Person Jesus hatte einfach mehr Aufmerksamkeit erregt als die vielen anderen Wanderprediger seiner Zeit. Aber dazu braucht es kein göttliches Wirken - Charisma und rhetorische Grundfähigkeiten dürften da ausreichen.

Auch sind einige seiner Lehren durchaus widersprüchlich. Auf der einen Seite predigte er die Feindesliebe und Gewaltlosigkeit, auf der anderen Seite warf er Händler gewaltsam aus dem Tempel oder fordert gar seine Jünger auf, Waffen zu kaufen. Nicht gerade sehr „christlich“, oder?


Wie auch immer, intelligente Menschen zeichnet in meinen Augen u.a. Toleranz aus. Aus diesem Grund freu ich mich, dass Du Dein Glück im Glauben gefunden hast - und ich meins in der Freiheit, an Zufall statt an göttliche Fügung zu glauben.
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oliver
oliver30.12.0519:59
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so, dann behalte ich dafür das eimerchen! *ätsch*

PS: nein, mein buch!
„multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind. -- terry pratchett“
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jogoto30.12.0520:06
Ties-Malte

Woher hast Du nur die ganzen Bilder? Von Larson gibt es ein ähnliches wie Dein "Moses im Bade". Dort teilt der junge Moses die Milch in seinem Glas.
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vote with a bullet30.12.0520:14
oliver
bäh ...;-)
greetz

ps.: nein, mein buch ist das richtige..
is auch ganz alt ....10000000000000000000000000 jahre alt....mindestenz
da hats noch garkeine sprache oder so gegeben...
so jetzt guckst du;-):-y
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camaso
camaso30.12.0520:52
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camaso
camaso30.12.0520:55
Tja, falsche Schrift
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Schnapper30.12.0521:00
camaso, ich kann dir nicht ganz folgen...
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camaso
camaso30.12.0521:13
So, jetzt lesbar, halt als Pic.
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0521:22
Schnapper: Hast du deine Thesen bzg. Qumran der "Verschlusssache Jesus" entnommen? Die "Erkenntnisse" dieses Buches sind wissenschaftlich allerdings sehr umstritten. Die Schriften der Rollen sind sehr uneinheitlich und unterschiedlich datiert, etc. Aber selbst wenn es in Qumran Gruppen gegeben haben sollte, die schon vorher pazifistische Thesen diskutiert haben (wahrscheinlicher ist aber eine Diskussion Jesu Thesen zur Zeit des Urchristentums) - was sollte das für Auswirkungen haben?

Feindesliebe heißt übrigens nicht, sich alles gefallen zu lassen! Die Annahme von Pazifismus als Passivität ist ein weit verbreiteter Irrglaube! Warum hätte Jesus die Händler nicht aus dem Tempel werfen sollen? An der Stelle wird gezeigt, dass Jesus nicht nur lieb, brav, nett und hilfsbereit (Hochzeit von Kanaan/Liebe Gottes), sondern auch zornig und gewaltig sein kann, ganz Mensch eben, und er wendet sich gegen den größten Widersacher Gottes - den schnöden Mammon, das Geld (die Sache mit dem Kamel und dem Nadelöhr) inmitten des Tempels. Ah, und die Stelle mit den zwei Schwertern… jaja, die reichten in der Tat, um die Räuber abzuschrecken, aber nicht für eine bewaffnete Fehde, und nur ein paar Verse weiter (bitte das dann auch mitnehmen) heißt es: "Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Lukas 22, 49-51, Matthäus 26, 52-53) - Also nix Widerspruch. Aber selbst wenn der historische Jesus und der spirituelle Jesus auseinanderfallen würden, hätte es auf die Religion als solche keinen Einfluss.

jogoto:
Ich sammle die - ist ein kleines Hobbie. Und Moses ist da natürlich ganz besonders dankbar! Wer also ähnliche Karten bzgl. Religion hat - gerne zuschicken. :o)
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0521:26
camaso: Nun kommen die ganz harten Geschütze zur Auswahl der DiskussionsteilnehmerInnen…?
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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camaso
camaso30.12.0521:36
Ties-Malte

Naja, ich versuche, ein gewisses Gegengewicht zu bringen zu der Gehässigkeit einiger. Mag hart sein für den einen oder anderen...

Ich tät mich übrigens freuen auf ein Zipchen mit den hübschen Bildern drin
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Schnapper30.12.0522:19
ties-malte
Nein, nicht „Verschlusssache Jesus”, auch wenn das Buch noch auf der Liste der „Bücher, die ich noch lesen will“ steht. Die Qumran-Rollen wurden ja schon 1950 entdeckt, plusminus 5 Jahre, wenn ich mich nicht irre. Seither gab es schon zig Dutzend Veröffentlichungen, die sich mit dem Inhalt und den Parallelen zum Neuen Testament beschäftigen.

Tatsächlich handelt es sich ja bei den Rollen um verschiedenste Aufzeichnungen, die von mehreren Autoren über mindestens 150 Jahre (wenn ich mich recht erinnere) zusammengetragen wurden. In einigen der Rollen wurden eben auch Texte gefunden, die fast 1:1 die Bergpredigt wiedergeben, aber eben schon vor Jesu Geburt niedergeschrieben wurden. Woraus sich wiederum folgern lässt, dass Jesus einige seiner „Weisheiten“ bei anderen Wanderpredigern aufgeschnappt hat - und das wiederum widerspricht der Tatsache, seine Lehren wären direkt „vom Vater zum Sohn“ weitergegeben, also direkt Gottes Wort. Und diese Tatsache reduziert die historische Person Jesus vom Gottessohn zum einfachen Wanderprediger, der sich gut verkaufen konnte.

Um jetzt den Bogen zu einem anderen „Wanderprediger“ zu schlagen: „Pazifismus durch Passivität“ hat - sehr eindrücklich und in meinen Augen wesentlich inspirierender als Jesus - vor einem halben Jahrhundert Mahatma Gandhi praktiziert.

In diesem Sinne: Peace
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Digitalo
Digitalo30.12.0522:23
Bis zu meinem letzten Posting ist es mir um die Aussage von Pseudemys gegangen. Um die Auseinandersetzung darüber, ob etwas 'Übersinnliches' möglich sei oder beweisbar nicht.
Wenn ich das richtig einschätze, betreffen die meisten Postings Punkte des Christentums.
Bei Einigen davon wird's mir mulmig beim Lesen.

herrmueller
Da unterstellst du jemandem eine Paranoia, dem anderen eine zwangsläufig vorhandene Verblendung, definierst im selben Beitrag, welche Schlussfolgerung ein klarer Verstand und offene Augen zu ziehen haben, obwohl deine 'Beweisführung' (Beweisführungen haben ebenfalls mit dem gebrauchen des Verstandes zu tun) weit davon erwähnt ist, wirklich eine zu sein. Den Gedanken, Flora und Fauna, sich selbst überlassen, würden zu Grunde gehen, was, wie du sagst, man überall beobachten kann (ich nicht, wo? ... und, gehen sie zu Grunde, weil sie sich selbst überlassen, von Gott verlassen sind?) sind für mich abstrus und haben ebenfalls nichts mit einer Beweisführung zu tun.
Seinen eigenen Glauben zu haben ist das eine. Mit jenen, die ihn nicht uneingeschränkt mit dir teilen oder dir gar etwas entgegenhalten verbal so umzugehen, wie du es tust das Andere. Es sind Äusserungen, die für mich einen fundamentalistisch anmutenden Beigeschmack haben (ob du tatsächlich eine fundamentalistische Haltung hast, weiss ich nicht, da ich dich nicht kenne). Und da drehen sich bei mir die Warnsirenen. Fundamentalismus und Fanatismus verbrüdern sich schnell, wenn sie Gelegenheit dazu haben.

Einen Gedanken noch: Christen hätten den Auftrag, das Christentum weiterzutragen, sagst du (mit anderen Worten, ich formuliere es mit Absicht so, wie ich es eben getan habe). Hast du dir die Mühe gemacht, der Frage nachzugehen, wie dies gemeint gewesen sein könnte, damals, als dieser Auftrag formuliert worden ist? Wie steht es im Urtext? Was hat diese Formulierung in damaligen Kontext bedeutet? Wie nahe ist die deutsche Übersetzung am Original geblieben? Ich selbst weiss es nicht, meine aber, wenn man mit Vehemenz einen Auftrag vertritt, oder etwas als Wahrheit postuliert, sollte man zumindest wissen, welcher Inhalt gemeint gewesen ist, als er vor bald zweitausend Jahren ausgesprochen worden war. Die Deutsche Übersetzung dieser alten Texte (die oft mehrere Übersetzungsschritte hinter sich haben), stimmen manchmal bis zur Unkenntlichkeit nicht.
Ein Beispiel: 'Macht euch die Erde untertan'. Was wir heute unter diesem Ausdruck verstehen, besagt das ursprünglich verwendete Wort in keiner Weise.
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camaso
camaso30.12.0522:27
Vor einem halben Jahrhundert war Gandhi schon tot, Jesus lebt heute noch.
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camaso
camaso30.12.0522:30
Digitalo
Und genau Dein letztes Beispiel zeigt, wie wenig Du Dich damit befasst hast und Deine Worte von ein paar Zeilen weiter oben befolgst. Bitte schau den ganzen Kontext an, denke darüber nach, meditiere ev. sogar, dann komm zurück (so in 3 Jahren etwa) und schreib noch einmal darüber.
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Digitalo
Digitalo30.12.0522:34
Ties-Malte
Meine Kinder wären noch so froh, sie könnten bei Baden oder Duschen trocken bleiben... da haben sie noch viel zu üben...
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camaso
camaso30.12.0522:34
Digitalo
Dein Zitat lautet in der direkten Übersetzung ungefähr so:
"Fruchtet und mehret euch und füllet die Erde und bemächtigt euch ihrer!"
Ziemlich eindeutig, nicht?
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Digitalo
Digitalo30.12.0522:37
camaso
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camaso
camaso30.12.0522:42
Schnapper
Ich stelle fest, dass Du verschiedenes nicht zulassen willst. Das wesentlichste ist die Sache mit den Prophezeiungen: Vieles, was Jesus auf der Erde tat, wurde z.T. wörtlich Jahrhunderte vorher prophezeit. Deiner Meinung nach, hat er nachgeschwatzt. Dann wäre er zumindest ein hoch gebildeter Wanderprediger gewesen, der sich ausgezeichnet auskannte in den alten Schriften.

Zur Genauigkeit der Übertragungen zitiere ich Wikipedia:
"Großes Aufsehen erregte die aus der Zeit um 200 v. Chr. stammende Jesaja-Rolle. Sie ist weit über 1000 Jahre älter als alle bisher gefundenen hebräischen Bibelmanuskripte. Auf 7,34 Meter gibt sie nahezu lückenlos den Text des Propheten Jesaja wieder. Dieser deckt sich bis auf wenige unbedeutende Abweichungen mit der bis dato ältesten vollständigen Bibelhandschrift, nämlich der des Codex Leningradensis, und zeugt somit von der Genauigkeit der Überlieferung biblischer Texte."
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camaso
camaso30.12.0522:43
Digitalo
camaso

Ja?
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Bodo
Bodo30.12.0523:00
camaso
"Vor einem halben Jahrhundert war Gandhi schon tot, Jesus lebt heute noch."
Wo?




Es gibt nur einen lebenden Gott! Und der heist Steven P. Jobs!

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vote with a bullet
vote with a bullet30.12.0523:12
Bodo
camaso
"Vor einem halben Jahrhundert war Gandhi schon tot, Jesus lebt heute noch."

WO???


in den gehirnen einiger sektenanhänger...
und kommt mir nicht mit christentum wäre keine sekte...
8n
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Digitalo
Digitalo30.12.0523:15
camaso
Da warte ich keine drei Jahre, wenn du so schnell gesehen hast, wie wenig ich mich damit befasst haben soll.

Die Übersetzung, die mir geläufig ist, lautet etwa: '... vermehret euch und macht euch die Erde untertan'. (Lutherbibel?)
Ich muss gestehen, dass ich dein vorletztes Posting nicht so ganz verstehe.

Ich versuchs nochmals.
Was ich sagen wollte (war's missverständlich geschreiben' ? ), ist, dass der Ausdruck des 'untertan-Machens eine schlechte Übersetzung der ursprünglichen Textstelle sei. Ich kann's nicht genau zitieren, da ich es vor längerem gelesen habe und auch nicht mehr genau wüsste wo. Aus der Erinnerung meine ich, das Wort im ursprünglichen Text habe auch Bedeutungen wie 'Sorge tragen zu...', 'achtsam umgehen mit...' eingeschlossen.

Wenn also eine Übersetzung lautet : '... macht euch die Erde untertan,' und eine vielleicht sinngenauere. '... bemächtigt euch ihrer und geht achtsam mit ihr um', so besteht ein beträchtlicher Unterschied, oder?

Ich will damit die Schwierigkeit ansprechen, die entsteht, wenn beinahe zweitausend Jahre alte Texte in eine heutige Sprache übertragen werden müssen. Wenn das Interesse daran besteht, zu erfassen, was gemeint gewesen sein könnte, und man hat eine Übersetzung, die den Sinn eines Wortes nicht richtig wiedergibt, gelangt man auf eine falsche Fährte.

Das Wort 'bemächtigen' und der Ausdruck, sich etwas 'untertan-Machen' unterscheiden sich ja schon um einiges.

Es geht mir nicht um Spitzfindigkeiten. Doch gerade, weil die Bibel oft als Wegweiser, aber auch als Rechtfertigung ( zB. Kreuzzüge) beigezogen wird, scheinen mir solche Genauigkeiten nicht nebensächlich.
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0523:20
Schnapper:
Mahatma Gandhi war mitnichten passiv! Im Gegenteil beinhaltet Pazifismus, wie ich oben schon schrieb, ein hohes Maß an Aktivität und übrigens auch ein hohes Maß an militärischen und taktischen Wissen, auf das es ja zu reagieren gilt. Mit Aktivität ist also Nachdenken, strategische Analyse und ggf. Initiativhandeln (auch im Kleinen) gemeint. Jesus stand nicht einfach nur rum, um sich schlagen zu lassen, sondern er neigte den Kopf und hielt in seinem Gleichnis die linke Wange hin! Gandhi versammelte die Menschen sehr bewusst und riet ihnen, sich hinzusetzen. Das sind wohlüberlegte, wohldurchdachte Aktivitäten.

Ach, und das Geld für "Verschlusssache Jesus" (das Buch diente im Wesentlichen der Bloßstellung der kath. Kirche) spare dir lieber, ehrlich, lohnt sich nicht.

camaso:
kriegste.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
Ties-Malte30.12.0523:29
Digitalo
Ich will damit die Schwierigkeit ansprechen, die entsteht, wenn beinahe zweitausend Jahre alte Texte in eine heutige Sprache übertragen werden müssen.

Vor allem dann, wenn die Texte nicht vollständig erhalten sind und/oder einzelne Worte nur schwer zu lesen sind. Fehlt ein Akzent? Schlusig geschrieben? Absicht? Nachträglich verändert? Was dachte sich der Redakteur (denn zunächst wurde mündlich tradiert)? Was sagen Zeugen, stimmt das so? Oder gibt es Widersprüche? Was bedeutet das eine, was das andere? Was hat das für Auswirkungen auf Lebensdaten - ist dieser oder jener doch erst später da oder dort gewesen? Was bedeutet das für die Zeugenaussagen? etc. pp. Und Worte, die nur ein- oder zweimal belegt sind - was bedeuten sie? Was ist regionale Alltagssprache, gab es Übersetzungsfehler, u.s.w. - da sind einfach ´ne Menge Fragen zu klären.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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camaso
camaso30.12.0523:38
Digitalo
Deshalb habe ich ja die Übersetzung direkt aus dem hebräischen Urtext angefügt, damit Du Luther vergessen kannst. Luther war Politiker und hat seine Übersetzungen den damaligen Erfordernissen angepasst. So hat er bspw. den Johannesprolog (aus dem Griechischen) falsch übersetzt und damit praktisch alle nachfolgenden Übersetzungen geprägt. Er übersetzte:

Joh. 1,1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 1,2 Dasselbige war im Anfang bei Gott."

Im Original (siehe Bild) heisst es aber:
"(1) Im Urbeginne war der Logos und der Logos war erschaffend zu Gott hin gewendet und ein Gott war der Logos. (2) Dieser war im Urbeginne erschaffend zu Gott hingewendet."

Ein gewaltiger Unterschied, nicht?

Ich denke, wer sich wirklich damit beschäftigen will, braucht nicht drei Jahre, der braucht ein Leben. Und selbst dann wird man Christus nicht ganz erfassen/verstehen können. Wie auch, wenn man Mensch bleibt?
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camaso
camaso30.12.0523:43
Ties-Malte
Digitalo
Ich will damit die Schwierigkeit ansprechen, die entsteht, wenn beinahe zweitausend Jahre alte Texte in eine heutige Sprache übertragen werden müssen.

Vor allem dann, wenn die Texte nicht vollständig erhalten sind und/oder einzelne Worte nur schwer zu lesen sind. Fehlt ein Akzent? Schlusig geschrieben? Absicht? Nachträglich verändert? Was dachte sich der Redakteur (denn zunächst wurde mündlich tradiert)? Was sagen Zeugen, stimmt das so? Oder gibt es Widersprüche? Was bedeutet das eine, was das andere? Was hat das für Auswirkungen auf Lebensdaten - ist dieser oder jener doch erst später da oder dort gewesen? Was bedeutet das für die Zeugenaussagen? etc. pp. Und Worte, die nur ein- oder zweimal belegt sind - was bedeuten sie? Was ist regionale Alltagssprache, gab es Übersetzungsfehler, u.s.w. - da sind einfach ´ne Menge Fragen zu klären.

Natürlich ist das auch wichtig zu beachten. So gibt es von etlichen Büchern der Bibel eine Unzahl von "Urtexten". Welchen soll man nun nehmen? Ich beziehe mich hier auf den Urtext, den Aland als heutigen Quasistandard definierte. In seinen Büchern gibt er aber massenhaft Hinweise auf andere Urtexte, so dass der geneigte Übersetzer sich ein umfassenderes Bild machen kann.
Insofern ist mein obiger Beitrag zu relativieren.
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Ties-Malte
Ties-Malte31.12.0500:00
Klar, Aland ist Standard.

Ich meide übrigens auch den Begriff "Urtext", der auf eine eindeutige Quelle als ältesten und verlässlichen Text hinweist. Es gibt halt diverse Quellen, einige sehr verlässlich belegt, andere weniger.
Naja, und Luther hat nicht gefälscht, aber, wie soll ich sagen, zielgerichtet, sehr frei und seinem Verständnis entsprechend übersetzt. Ist doch auch klar: Jede Übersetzung bringt (Verständnis-)Probleme mit sich, kann jeder nachvollziehen, der einen zeitgenössischen Text übersetzen muss. Das ist mit einem alten Text aus anderem kulturellen Umfeld mit bestimmten Zielen unter gegebenen Umständen nicht einfacher. Und wenn dieser Text schon damals übersetzt wurde (LXX)… Aber so ist das eben: Ein Text muss ausgelegt werden. (Ich bevorzuge übrigens die Zürcher ).
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Digitalo
Digitalo31.12.0500:07
Ties-Malte
Digitalo
Ich will damit die Schwierigkeit ansprechen, die entsteht, wenn beinahe zweitausend Jahre alte Texte in eine heutige Sprache übertragen werden müssen.

Vor allem dann, wenn die Texte nicht vollständig erhalten sind und/oder einzelne Worte nur schwer zu lesen sind. Fehlt ein Akzent? Schlusig geschrieben? Absicht? Nachträglich verändert? Was dachte sich der Redakteur (denn zunächst wurde mündlich tradiert)? Was sagen Zeugen, stimmt das so? Oder gibt es Widersprüche? Was bedeutet das eine, was das andere? Was hat das für Auswirkungen auf Lebensdaten - ist dieser oder jener doch erst später da oder dort gewesen? Was bedeutet das für die Zeugenaussagen? etc. pp. Und Worte, die nur ein- oder zweimal belegt sind - was bedeuten sie? Was ist regionale Alltagssprache, gab es Übersetzungsfehler, u.s.w. - da sind einfach ´ne Menge Fragen zu klären.

In diesem Sinn hab ich's gemeint. Danke.


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Digitalo
Digitalo31.12.0500:16
camaso
Digitalo
Deshalb habe ich ja die Übersetzung direkt aus dem hebräischen Urtext angefügt, damit Du Luther vergessen kannst. Luther war Politiker und hat seine Übersetzungen den damaligen Erfordernissen angepasst. So hat er bspw. den Johannesprolog (aus dem Griechischen) falsch übersetzt und damit praktisch alle nachfolgenden Übersetzungen geprägt. Er übersetzte:

Joh. 1,1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 1,2 Dasselbige war im Anfang bei Gott."

Im Original (siehe Bild) heisst es aber:
"(1) Im Urbeginne war der Logos und der Logos war erschaffend zu Gott hin gewendet und ein Gott war der Logos. (2) Dieser war im Urbeginne erschaffend zu Gott hingewendet."

Ein gewaltiger Unterschied, nicht?

Ich denke, wer sich wirklich damit beschäftigen will, braucht nicht drei Jahre, der braucht ein Leben. Und selbst dann wird man Christus nicht ganz erfassen/verstehen können. Wie auch, wenn man Mensch bleibt?

Auch hier... In diesem Sinne meine ich es.
Nein, drei Jahre genügen für solches nicht.
Es geht ja dabei auch um Lebens- und nicht um Jahresfragen.
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