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Was ist denn mit www.macupdate.com los?
Was ist denn mit www.macupdate.com los?
Rantanplan
25.12.05
16:01
Sind die auch gekapert worden? Von Religionsfanatikern?
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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Kommentare
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jogoto
28.12.05
13:50
Alieninnovations
Blöder Spruch. Sogesehen ist alles frei. Wenn du wegen eines günstigen Aldi Angebots in der Werbung dort hin rennst, erwartest du dort diese Ware und vielleicht auch noch andere zu bekommen, Punkt. Du wärst glaube ich auch etwas angepieselt, wenn du dich erst durch diverse "Informationsstände" des CDU-Ortsvereins, der Zeugen Jehovas, des Tierschutzvereins, usw drängeln müsstest, um überhaupt zu Aldi zu gelangen.
Das Internet ist frei, also soll der macupdate Admin doch eine Seite aufmachen, auf der sich gläubige Christen treffen. Von mir aus beschränkt auf gläubige Macianer. Wenn es diese als solche kennzeichnet, kann ich, wenn ich es nicht sehen will, einen großen Bogen drumherum machen...
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jogoto
28.12.05
13:51
Rantanplan
Danke Du sprichst mir aus der Seele
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Quiiick
28.12.05
15:04
Ties-Malte
... Religion und Glaube sind Privat-Sache, die Trennung von Kirche und Staat eine wichtige Errungenschaft (aus meiner Sicht). Das ist der Grund, warum mich der Text auf der macupdate-Seite befremdete. (Obwohl es i.d.R. kein Problem darstellt, Produkte und die Buddha-Figur zu kombinieren, um bestimmte Emotionen an das Produkt zu koppeln) ...
Richtig, richtig!
Und wie ich auch schon eingangs bemerkte, "befremdet" ist die präzise Beschreibung dessen, was MacUpdate hier am 25.12.2005 geboten hat. Nicht mehr und nicht weniger ...
Spielst du übrigens mit der Kombination von Buddha-Figur/Produkt auf ein real existierendes Beispiel an? Wenn ja, welches?
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Ties-Malte
28.12.05
15:20
Quiiick
Spielst du übrigens mit der Kombination von Buddha-Figur/Produkt auf ein real existierendes Beispiel an? Wenn ja, welches?
Öh… nö, also nicht bewusst. Aber alles, was mit Transzendentaler Meditation zu tun hat, Joga, und Entspannung, wird nach meiner Wahrnehmung nicht als störend, sondern im Gegenteil eher als bereichernd und, je nach dem, anregend oder beruhigend wahrgenommen, ob mit oder ohne Buddha im Hintergrund. Mag daran liegen, dass man diese Elemente (Symbolgehalt!) in erster Linie säkular wahrnimmt, im Gegensatz zu einem Jesus am Kreuz.
P.S.
Digitalo
Was ich nicht so ganz verstehe, ist die Gehässigkeit. Jedenfalls empfinde ich in manchem Posting etwas in dieser Art.
Hab gerade noch mal quergelesen… könnte was dran sein. Daher möchte ich dich, Pseudemys, falls ich dich persönlich verletzt haben sollte, in aller Form um Entschuldigung bitten. Inhaltlich bleibe ich zwar bei meiner Meinung, aber möglicherweise bin ich im Ausdruck über manches Ziel hinausgeschossen.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Quiiick
28.12.05
15:57
Ties-Malte
Aber alles, was mit Transzendentaler Meditation zu tun hat, Joga, und Entspannung, wird nach meiner Wahrnehmung nicht als störend, sondern im Gegenteil eher als bereichernd und, je nach dem, anregend oder beruhigend wahrgenommen
Ich denke, es liegt eher daran, dass der Buddhismus nicht mit [von mir bereits oben erwähnten] ähnlichen Gräueltaten wie beispielsweise der Inquisition in Verbindung gebracht werden kann oder solches, falls existent, hierzulande schlicht unbekannt ist.
Der Buddhismus scheint aus meiner persönlichen, agnostischen Position heraus mit Abstand die friedfertigste, intelligenteste und somit die beste aller Religionen zu sein!
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herrmueller
28.12.05
16:16
Quiiick
Der Buddhismus scheint aus meiner persönlichen, agnostischen Position heraus mit Abstand die friedfertigste, intelligenteste und somit die beste aller Religionen zu sein!
Ist ja auch die einzigste Religion die Gott auschliesst, vielleicht sagt sie Dir deswegen zu. Sie erhebt den Menschen zu Gott.
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Quiiick
28.12.05
16:22
Die einzigste? Dann muss es ja die besteste sein!
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Ties-Malte
28.12.05
16:25
Jepp, die zugehörigen Assoziationen machen den Unterschied, das denke ich auch.
Das, was im Christentum das "Doppelgebot der Liebe" ist (Matthäus 22, 37-40), findet sich in ähnlicher Form (also sinngemäß) in nahezu jeder Religion wieder. Trotzdem: Wir
verbinden
mit Buddhismus das Gegenteil von Gewalt, obwohl die Trennschärfe im Buddhismus selbst gar nicht so eindeutig ist:
"
Frage:
Ist eine Situation denkbar, in der der Buddhismus Gewalt rechtfertigen könnte, um noch mehr Gewalt und größeres Leid zu verhindern?
Dalai Lama:
Man muß grundsätzlich unterscheiden: Es gibt Handlungen, die zwar wie Gewalt erscheinen, in Wirklichkeit aber keine Gewalt sind, sondern anderen helfen. Und es gibt Handlungen, die zwar nützlich oder hilfreich anmuten, in Wirklichkeit aber Gewalt sind und den anderen schädigen. Im Buddhismus ist die Motivation wichtig, die einer Handlung zugrundeliegt, und das Resultat, das die Handlung erbringt. Das Mittel, also wie dieses Resultat mit einer guten Motivation zustandegebracht wird, ist zweitrangig. So lassen sich theoretisch Situationen denken, in denen Gewalt gerechtfertigt ist, praktisch aber ist dies sehr schwierig, weil es kaum möglich ist, die genauen Auswirkungen einer Gewalthandlung vorauszusehen. Deshalb ist es besser, sie zu unterlassen."
(Q:
Neben der theoretischen Rechtfertigung des Mittels der Gewalt unter bestimmten Umständen (etwas laks: Der Zweck heiligt die Mittel) lassen sich halt auch historische, in Verbindung mit dem Buddhismus stehende Aspekte finden. Wie gesagt, Religion lässt sich immer auch für fragwürdige Ziele instrumentalisieren, religiöse Schriften sind voll von u.a. politisch motivierten Aussagen. Menschlich halt.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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herrmueller
28.12.05
16:29
Mit dem Unterschied das der Hinduismus seine Leute verrecken läßt, da sie ja selbst Schuld sind und ihr Karma ausbügeln müssen und das der Koran Gewalt gegen ungläubige/andersgläubige Predigt. Das hat Jesus nicht getan, sondern zur Liebe aufgerufen. Was die Kirchen, angeblich in Seinem Namen, getan haben hat mit wirklichen Glauben an Jesus Christus nichts das geringste zu tun.
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Quiiick
28.12.05
16:38
herrmueller
Hinduismus = Buddhismus!?
Dass ich nicht lache. Informiere dich doch bitte etwas besser.
Zudem: die Trennung von "wirklichen Glauben an Jesus Christus" und "Taten der Kirche" halte ich für nicht ganz zulässig. Man kann sich's aber natürlich auch einfach machen ...
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Ties-Malte
28.12.05
16:40
herrmueller
… und das der Koran Gewalt gegen ungläubige/andersgläubige Predigt.
Oh oh… Also beim Hinduismus halte ich mich raus, ist nicht mein Schwerpunkt. Aber beim Islam bitte nicht so pauschal - es stimmt so einfach nicht, auch wenn es solche
Auslegungen
(wie im fundamentalistischen Christentum oder ultraorthodoxen Judentum auch) gibt. Gewalt im Islam mit seinen diversen Ausrichtungen ist, entgegen dem derzeit gängigen Vorurteil, stets ultima ratio, aus der Situation der Bedrängung heraus! Es ist
keine per se
gewalttätige Religion!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Alieninnovations
28.12.05
16:43
Weist was mich an der Sache eigentlich stört.
Wir hier in Deutschland schimpfen über andere Ländern weil sie andere Absondern.
Aber schau her...
kopf schütteln
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herrmueller
28.12.05
16:52
Naja, warten wir noch ein paar Jahre ab. Dann wird sich zeigen wer Frieden stiftet und wer nicht. In den USA geht es mittlerweile heftig ab.
Und zum Islam, bekenne Dich doch mal unter Islamisten zu Jesus Christus und das Du getauft bist. Mal sehen wie friedlich die dann noch bleiben.
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Ties-Malte
28.12.05
17:11
herrmueller:
Du begehst den selben Fehler wie diejenigen, die das Christentum pauschal mit dem Hinweis auf die Kreuzzüge kritisieren. Zur Durchsetzung machtpolitischer Ansprüche lässt sich Vieles instrumentalisieren, Religion ist da ein besonders probates Mittel, Sprache ein anderes. Gerade das Christentum übrigens steht dem Islam relativ nahe, mit dem Unterschied, dass Jesus aus Sicht des Islams ein Prophet unter vielen war. Noch mal: Bitte Vorsicht mit Vorurteilen, die letztlich nur zur Desintegration beitragen.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
28.12.05
17:19
P.S.
bekenne Dich doch mal unter Islamisten…
Stelle noch einen ulterorthodoxen Israelischen Rechtsaußen und einen amerikanischen christlich-fundamentalistischen Rechtsaußen dazu, dann hauen sich diese Extremisten gegenseitig die Köppe ein. Nur mit Religion hat das höchstens noch entfernt zu tun.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
28.12.05
17:31
Sie war´s, sie wa…
Don Quijote:
Ich mag besonders die kleinen Kiesel, wenn ich darf. Hat man länger was davon…
(Naja, vielleicht auch noch eine Tüte mit den mittleren.)
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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herrmueller
28.12.05
18:17
Sehr witzig, glaube kaum das wirkliche Christen sich an Kreuzigung und dergleichen beteiligen. Wenn doch sollten sie mal überlegen was Jesus wirklich gelehrt hat.
Ties-Malte:
woraus ich hinaus will ist das "die Christen" diejenigen sind die gekreuzigt, gesteinigt, gepeinigt und verfolgt werden und nicht umgekehrt. Die Christen sind es, die um Jesu willen verachtet sind. Wie man an diesem Thread ja auch so ein wenig erkennen kann.
Also nochmal: Kein Christ sollte selbst zur Waffe greifen, sondern eigentlich die andere Wange auch hinhalten. Ich gebe zu, das ist harter Tobak.
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Eszett
28.12.05
18:28
TiesMalte
>(..)Es ist keine per se gewalttätige Religion!(..)
Hast Du den Quran gelesen? Es ist immer leicht, irgendwelche Behauptungen aufzustellen und sich damit als Gutmensch oder Grünenwähler zu präsentieren, leichter als zu den Quellen zu gehen und selber nachzuforschen. Du brauchst den Quran nicht mal zu kaufen, es gibt ihn in jeder gut sortierten öffentlichen Bücherei. Sicherheitshalber solltest Du Dir aber die Sunna mitbesorgen, sonst fehlt Dir ein wichtiger Teil.
Für den Fall, daß etwas drinsteht, was Du nicht gut findest: Und komm dann nicht mit "Ist ja auch nur ein Buch, das nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde"!
PS: Vielleicht steht ja sinngemäß das gleiche drin wie bei Buddha oder Matthäus. Dann können wir uns alle freuen (und eine Fatwa gegen Osama schreiben
).
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Ties-Malte
28.12.05
18:42
herrmüller:
ad 1) Das war eine Anspielung auf Monty Pythons´ "Das Leben des Brian".
ad 2) historisch sehr fragwürdig! Ja, es gab Christenverfolgung, Christen waren aber (und sind noch immer?) genauso auch Verfolger im Namen dessen, der sich sicher dagegen verwahrt hätte. Die Geschichte des Judentums ist eine der Verfolgung, und auch die des Islam ist in weiten Teilen eine der Verfolgung. Nun die Christen als aktuell immer noch Verfolgte zu bezeichnen (
… das "die Christen" diejenigen sind die … verfolgt werden und nicht umgekehrt.
), verdreht die Tatsachen aufs Gröbste! Ähm, du hattest aber Geschichtsunterricht?
ad 3) Nein, nicht eigentlich, keine Einschränkung! Er soll! Aber nicht, um Gewalt durch Hinnahme noch aktiv zu fördern, sondern, im Gegenteil, diese gewaltlos auf geradezu revolutionäre Art und Weise zu verhindern! (Rechte Wange hinhalten - was bedeutet das? Sich mit dem Hand
rücken
schlagen zu lassen, und nun kannste mal überlegen, was das bedeutet.)
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Ties-Malte
28.12.05
18:51
ß:
Was das mit "Grünwähler" zu tun haben soll, weiß ich nicht (im Übrigen ist "Gutmensch" ein reaktionär geprägtes Schimpfwort, welches ich strikt von mir weise. Aber ja (auch wenn wir schon lange OT sind), ich habe mich mit dem Islam beschäftigt, bin aber selbst kein Muslim; ganz sicher rede ich kein Zeugs einfach nur daher. o.k.? (Falls es dieser Rechtfertigung bedarf
). Ich bestreite keinesfalls, dass es aggressive Strömungen gibt, aber ich habe etwas gegen Pauschalverurteilungen auf Grund von Vorurteilen.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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herrmueller
28.12.05
19:00
Ties-Malte:
Tcha, dann weiss ich nicht was mit den ganzen Missionaren ist, die in China waren und nicht mehr nach Hause kamen, weil sie umgebracht wurden wegen ihres Glaubens an Jesus Christus. Genau das geht auch in vielen Islamischen Staaten ab. Die Medien schweigen sich darüber aus.
Das geht HEUTE so ab und Christenverfolgung ist so aktuell wie eh und je.
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Ties-Malte
28.12.05
19:04
Jepp, da gebe ich dir Recht (obwohl: doch, es wird wahrgenommen), auch das findet statt. Religiöser Wahn und die Verfolgung von Minderheiten sorgen überall auf der Welt für Ungerechtigkeit und Leid!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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herrmueller
28.12.05
19:04
Aber genau diese Pauschalverurteilung gibt es gegenüber den Christentum. Sobald ich sage ich glaube an Jesus Christus wird damit die Kirche und all die Greueltaten in Verbindung gebracht die sie getan hat.
Denn nicht überall wo Christ draufsteht ist auch Christ drin.
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herrmueller
28.12.05
19:09
Um keinen Namen zu nennen: Der Verfasser dieses Threads hat sich auch nicht gerade "freundlich-unparteiisch" ausgedrückt, nämlich das er einen "harmlosen Hinweis auf Jesus Christus" als "Religionsfanatiker" abstempelt. Das finde ich nicht ok und trifft die andere Seite des Extrems.
Genauso ärgert mich dieses lästern und spotten über Dinge die sie nicht kennen und kommen sich so unglaublich Weise vor weil sie Gott für ein Hirngespinst halten. Ja sollen sie doch, aber immer schön friedlich dabei bleiben und den anderen trotzdem achten.
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Ties-Malte
28.12.05
19:23
herrmueller:
Es gibt sie
auch
gegenüber dem Christentum. Wollen mal nicht so tun, als ob
die Christen an sich
die Verfolgten wären - es trifft einen Teil (schlimm genug). Überall, wo Menschen meinen, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, wo Ignoranz und mangelnde Akzeptanz des Nächsten die Oberhand gewinnen: Ob in China oder Tibet, in Deutschland oder den USA, in Israel oder Palästina: Wichtig ist der Respekt vor dem Nächsten, egal, welcher Religion er angehört.
Zu Rantanplans Äußerung gegenüber der Homepage (kurzfristig, ist ja rausgenommen) s. auch die Diskussion heute Mittag (harmlos?). Immerhin, er bezieht Stellung, das ist doch o.k.? Warum sollte er sich unparteiisch verhalten? Ich fand die Seite, so wie ich sie in Erinnerung habe, nicht fanatisch (sie gehört da m.E. halt einfach nicht hin), habe aber keinen weiteren background. Sollten sich die Leute bei macupdate doch auf die Kreationisten in den USA beziehen und diese mit ihrem statement stützen wollen, muss ich Rantanplan jedoch ausdrücklich beipflichten!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Rantanplan
28.12.05
19:28
herrmueller
Quiiick
Der Buddhismus scheint aus meiner persönlichen, agnostischen Position heraus mit Abstand die friedfertigste, intelligenteste und somit die beste aller Religionen zu sein!
Ist ja auch die einzigste Religion die Gott auschliesst, vielleicht sagt sie Dir deswegen zu. Sie erhebt den Menschen zu Gott.
Das ist Unsinn. Der Buddhismus schließt Gott oder Götter nicht aus, sie sind für die buddhistische Lehre einfach nicht relevant. Ob man als Buddhist an einen Gott oder viele Götter glaubt, das ist dem Buddhismus schlicht und ergreifend egal. Er läßt dir die Freiheit an Götter zu glauben oder es zu lassen.
Wie du allerdings ansatzweise richtig erkannt hast: beim Buddhismus steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht irgendwelche fiktiven Konstrukte wie Gott oder Götter. Ein sehr erfrischender Standpunkt. Wäre ich nicht Agnostiker, würde ich vielleicht dem Buddhismus zuneigen.
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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herrmueller
28.12.05
19:31
Ich finde nicht gut wie heftig die Auseinandersetzungen zwischen denen sind, aber die "Wissenschaft" meint die Wahrheit "gefunden" zu haben. Wo verhalten die sich denn anders?
Im übrigen glaube ich auch an die Schöpfung durch einen Schöpfer, sprich Gott und um noch genauer zu sein den Gott der Bibel.
Aber deswegen so auf die Barrikaden zu gehen wie in den USA halte ich für daneben.
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Ties-Malte
28.12.05
19:35
herrmueller
… aber die "Wissenschaft" meint die Wahrheit "gefunden" zu haben.
Die `Wahrheit´ - wer spricht von der? Eine Theorie gilt stets bis zum Beweis des Gegenteils. Pardon, aber bevor ich die Schöpfungslehre in den Bio-Kanon aufnehme, lehre ich lieber die des Spaghettie-Monsters!
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Rantanplan
28.12.05
19:41
herrmueller
Lies meinen Beitrag von 28.12.05, 12:48 und versuche ihn zu verstehen. Wenn ich zu macupdate.com gehe, erwarte ich ungefragt auch keine detailierte Darstellung der sexuellen Vorlieben des Betreibers.
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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0
herrmueller
28.12.05
19:46
Ok, ich vergaß, es geht garnicht um die Wahrheit. Ja dann können wir das Thema auch beenden.
Naja, spätestens nach den Tod werden wir es wissen.
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herrmueller
28.12.05
19:50
Rantanplan
Tcha Du wirst auch nicht gefragt ob Du sterben willst oder nicht, irgendwann musst auch Du gehen und wirst nicht gefragt. Tcha und dann?
Hilfreich?
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Ties-Malte
28.12.05
19:55
herrmueller
Naja, spätestens nach den Tod werden wir es wissen.
Ja, genau!
Ich kann dir sagen, was ich für die Wahrheit halte (sprich, woran ich glaube), würde aber doch nie behaupten, dass diese (also meine) Wahrheit absolut ist. Solche Menschen hat es gegeben, und wir wissen, wohin das führte.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Hilfreich?
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herrmueller
28.12.05
19:56
Seit wann leben Steine?
Hilfreich?
0
Ties-Malte
28.12.05
19:56
DQ: *rotfl*
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
19:56
Ich glaube nicht an die Wiedergeburt im Sinne von Reinkarnation. Ein Leben in dem sich alles entscheidet.
Hilfreich?
0
Rantanplan
28.12.05
19:57
herrmueller
Rantanplan
Tcha Du wirst auch nicht gefragt ob Du sterben willst oder nicht, irgendwann musst auch Du gehen und wirst nicht gefragt. Tcha und dann?
Dann geht das Licht aus und ich bin Futter für die Würmer. Ganz einfach. Du meinst also, nur weil der Tod unabwendbar ist, muß man auch alles andere, was einem so begegnet, ergeben hinnehmen? Wenn du das meinst....
... warum schreibst du dann hier gegen meinen Kommentar an? Nimm ihn einfach hin, er ist so unabwendbar wie der Tod
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
20:00
Ties-Malte,
da gebe ich Dir recht. Aber wenn GOTT selbst sagt das JESUS der Retter der Welt ist, so hat GOTT das gesagt und nicht ICH? Also ist es Gottes Wahrheit und somit absolut und nicht von mir.
Ich glaube das was Gott gesagt hat und ich glaube das ER es wirklich gesagt hat.
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
20:02
Du irrst Rantanplan. Nur weil Du nicht weisst was danach ist heist das noch lange nicht das danach NICHTS ist.
Aber wie ich schon sagte, wir werden es erfahren. Hoffe nur das vorher noch viele den richtigen Schritt tun.
Hilfreich?
0
vb
28.12.05
20:12
gibts hier tatsächlich welche, die an adams rippe usw glauben? allen ernstes??
will niemand zu nahe treten - nur fragen.
„Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...“
Hilfreich?
0
Ties-Malte
28.12.05
20:15
herrmueller
Ich glaube das was Gott gesagt hat und ich glaube das ER es wirklich gesagt hat.
Ja, das glaube ich auch. Nur: Die Offenbarung wurde von Zeugen übermittelt, mündlich tradiert, irgendwann aufgeschrieben mit dem jeweiligen Duktus der Schriftsteller, eine Auswahl (Kanon) getroffen, etc., weiste alles selber. Dass Gott selbst die Feder gehalten hat, glaube ich nicht.
Ich glaube. Aber ich setze meine Religion, an der ich immer wieder auch zweifle, nicht absolut. Es gibt viele Wege, und das Haus des Herrn hat viele Zimmer.
(Sorry, nur jetzt bitte keine Zitatenschlacht, sonst nehme ich das sofort zurück!
)
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
20:19
Ja ich. Ich finde es logische das Gott Adam und Eva mit Seinen Händen baute, als das ich von einem Affen abstamme und mich in Jahrmillionen "entwickelt" haben soll. Jeder weiss das die Technik sich nicht selbst weiter entwickelt und das durch eine Explosion keine Ordnung entsteht. Das Flora und Fauna, sich selbst überlassen zugrunde geht und nicht besser wird. Das kann man überall beobachten.
Und trotzdem soll sich das Leben langsam entwickelt haben von einer niederen Lebensform bis hin zum Menschen? Ich bitte euch, wer glaubt denn sowas?
Ich glaube Gott hat die ganze Welt geschaffen und jedes Tier und jede Pflanze "ein jegliches nach seiner Art".
Und jetzt kannste ja ablästern.
Hilfreich?
0
vote with a bullet
28.12.05
20:21
get your cinnamo bun...
only 1.50 bucks...
amen...
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
20:24
Ties-Malte
Genau, deswegen bleibe ich Gott gegenüber immer ein Fragender. Aber das Wichtigste ist, das ich den Schöpfer auch wirklich die Ehre gebe die ihm gebührt und nicht Ihn verachte und verspotte.
Hilfreich?
0
vb
28.12.05
20:29
herrmueller
Und trotzdem soll sich das Leben langsam entwickelt haben von einer niederen Lebensform bis hin zum Menschen? Ich bitte euch, wer glaubt denn sowas?
Und jetzt kannste ja ablästern.
ich glaube sowas. lästern tu ich aber nicht - ich denk mir meinen teil, das gebietet mir schon meine erziehung.:-)
„Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...“
Hilfreich?
0
herrmueller
28.12.05
20:39
Don Quijote
Das sind genau die Worte die die "Schlange" im Garten Eden zu Adam und Eva gesagt hat: "Und ihr werdet sein wie Gott". Welch eine heftige Lüge und was darauf folgte kann man nachlesen (ob man es glaubt ist eine andere Frage) und der Tod kam in die Welt.
Fazit: Wer heute noch meint er selbst ist Gott, der hat das Flüstern des Teufels im Ohr was Adam und Eva von vor ca. 6000 Jahren schon hörten. Und die Bibel sagt uns das der Teufel ein Lügner von Anfang an ist.
(Klar das muss ich Glauben, beweisen kann ich das nicht)
Hilfreich?
0
MacMark
28.12.05
20:42
*** Chips & Bier hol ***
„@macmark_de“
Hilfreich?
0
Ties-Malte
28.12.05
21:14
vb
gibts hier tatsächlich welche, die an adams rippe usw glauben?
Du musst das so sehen (oder darfst, wenn du willst
), dass man für viele Phänomene Erklärungen (naturwissenschaftliche wie mythologische) gesucht hat. Wie und warum vermehren sich Menschen, was ist das mit der Liebe und der Gemeinschaft der Menschen, u.s.w. (s. dazu z.B. (ganz nett geschrieben) hier:
kleiner Ausschnitt im Anhang).
Auch das Himmelszelt, an dem die Sterne aufgehängt sind, und die Schleusen, aus denen es regnet, all diese Dinge waren damals quasi state of the art der Wissenschaft.
"…
Am Beginn der Erzählung werden wir in die mythische Zeit versetzt: Der Tag, an dem Gott Himmel und Erde machte, der Tag, an dem alles anders war als heute – Zeit vor der Zeit, Zeit vor der Kultur. Schon ganz am Anfang spielt der Erzähler mit den hebräischen Worten für Mensch (Adam) und Acker (Adama). Er zeigt: Mensch und Acker gehören zusammen. Wie sie zusammengehören folgt dann: Der erste Mensch – nicht der erste Mann! – ist aus dem Acker geschaffen worden. Schon hier klingt an, was dem Menschen am Ende der Erzählung mitgeteilt wird: “Staub bist du...”. ?Dieser Staub wird durch den ´Hauch des Lebens´ zum Menschen, zum lebenden Wesen. Der Mensch verdankt sein Leben Gott, er ist Gottes Geschöpf, Gottes Werk – das ist dem biblischen Erzähler ein wichtiges Anliegen. Gott schafft also den Menschen, aber nicht als Mann, auch nicht als Mann mit dem Eigennamen ´Adam´. ´Adam´ bezeichnet hier den Menschen als Gattungsbezeichnung. Da es nur einen gibt, macht die Unterscheidung in Mann und Frau noch gar keinen Sinn.
[Es folgt die Schaffung des Gartens Eden als Mittelpunkt der Welt, wo man Gott ganz nahe ist. Das Paradies. …]??Der Grund für dieses zweite Schöpferhandeln: Die Schöpfung Gottes ist noch nicht wirklich gut, der Mensch ist allein.
…
Das Ziel – Gemeinschaft von Mann und Frau – ist noch nicht erreicht: Gott muß wieder als Schöpfer handeln. Das ist eine ganz entscheidende Aussage: Gott handelt als Schöpfer! ?So wie er den Menschen gebildet hat, bildet er nun die Frau – der Mensch liegt dabei im Tiefschlaf. Die Frau wird jedoch nicht aus Erde, Staub, Acker gebildet, sie ist das einzige Geschöpf in dieser Erzählung, das nicht aus der Erde gebildet ist! Und dennoch ist die Tradition nie darauf gekommen, eine Überordnung der Frau über alle anderen Geschöpfe vorzunehmen. Die Frau wird von Gott aus einer ´Rippe´ des Menschen gebildet. Dahinter stehen uralte Vorstellungen, die in der Bibel an einer ganz anderen Stelle noch einmal aufscheinen: Im Buch Ezechiel berichtet der Prophet von einer Vision, in der Gottes Geist die Gebeine wieder zum Leben erweckt. Die Knochen bleiben von den Toten am längsten erhalten. In vielen Kulturen findet sich die Vorstellung, daß aus den Knochen der Toten (Menschen, wie auch Tiere) neues Leben entstehen kann. ?Die ´Rippe´ oder ´Seite´, aus der Gott ganz handwerklich die Frau ´baut´ steht vor allem aber für die enge Gemeinschaft von Mann und Frau. Das ist das wichtigste Ziel des Erzählers: Obwohl doch der Mensch im Tiefschlaf gelegen hatte erkennt er sofort, daß er und die Frau zusammengehören. Mann und Frau gehören von Anfang an zusammen. ?Und erst jetzt verwendet der biblische Erzähler die Begriffe Frau (Ischa) und Mann (Isch) – erst nach der Erschaffung der Frau wird der Mensch zum Mann. Vorher hatte er sich von den Tieren abgegrenzt, durch die Bennenung der Tiere, nun erfährt er sich selbst als Mann. Und hier wird, sofort nach der Aussage der Gleichheit (Fleisch von meinem Fleisch) die soziale Wirklichkeit des biblischen Erzählers deutlich: Der Mann ´leitet den Namen der Frau von seinem Namen ab´, das Abgeleitete ist das Untergeordnete.?Dann spricht der Erzähler, staunend über die Anziehung zwischen Mann und Frau: Die Liebe zwischen beiden kann die familiären Bindungen sprengen. Und: In der Liebe werden beide zu ´Einem Fleisch´. Das heißt: Erst in der Gemeinschaft der Liebe ist Gottes Schöpfungsziel erreicht, ist die Schöpfung gut, denn “nicht gut ist, daß der Mensch allein sei”. ?Zu diesem guten Zustand der Schöpfung gehört auch der folgende Vers: Mann und Frau sind nackt, schämen sich aber nicht: Das Miteinander der Menschen ist ungetrübt. Auch hier wird wieder mythologische Urgeschichte erzählt, ein Zustand vor der Zeit, ein Zustand, ´als noch nicht´ war, wie es heute ist.
Damit ist ein wichtiger Einschnitt erreicht: Der gute Urzustand wird nun durch die Erzählung vom sogenannten ´Sündenfall´ zerstört. ?Wie kommt das Böse in die Welt, warum ist die Welt so wie sie ist, warum gibt es so viel Leid – alles Fragen, die sich dem biblischen Erzähler und allen Menschen immer wieder stellen.
…"
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Schnapper
28.12.05
21:37
Es gibt keinen Gott. Es hat nie einen Gott gegeben. Das geistige Konstrukt "Gott" dient(e) nur dazu, seit Urzeiten gesellschaftliche Schichtentrennungen zu begründen. Schon in den primitivsten Kulturen gibt es den Schamanen, den Auserwählten, den Medizinmann, Göttersohn, Geisterseher, der den Kontakt mit einer höheren Macht vortäuscht, um sich über die anderen Stammesmitglieder zu erheben, sie zu kontrollieren und zu manipulieren.
Religion ist nur ein Mittel, die Massen zu kontrollieren. Das hat über Jahrtausende hinweg funktioniert und funktioniert heute noch.
Man muss sich nur vor Augen führen, dass die Aussagen eines alten Bayern (oder davor eines alten Polen) - legitimiert nur die die Wahl anderer, ebenso alter Männer - plötzlich als absolut wahres Wort Gottes angesehen wird.
Nein, Religion ist nichts anderes als ein Machtmechanismus, und der Glaube ist das Schmiermittel, damit die Räder nicht knirschen...
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Ties-Malte
28.12.05
21:50
Warum muss bloß immer die katholische Kirche herhalten, um das gesamte Christentum zu kritisieren - als hätte es die Reformation nie gegeben?
Nichts gegen Feuerbach, Schnapper, aber die Absolutheit, mit der du feststellst, Gott gäbe es nicht, finde ich schon beachtlich.
Ach so, meinst du das Konstrukt "Religion" oder das Konstrukt "Kirche"? Ja, und dann würden mich noch die hellenistischen Konstrukteure interessieren - welche waren denn das?
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Pseudemys
29.12.05
00:19
herrmueller
Ja ich. Ich finde es logische das Gott Adam und Eva mit Seinen Händen baute, als das ich von einem Affen abstamme und mich in Jahrmillionen "entwickelt" haben soll. Jeder weiss das die Technik sich nicht selbst weiter entwickelt und das durch eine Explosion keine Ordnung entsteht. Das Flora und Fauna, sich selbst überlassen zugrunde geht und nicht besser wird. Das kann man überall beobachten.
Und trotzdem soll sich das Leben langsam entwickelt haben von einer niederen Lebensform bis hin zum Menschen? Ich bitte euch, wer glaubt denn sowas?
Niemand, der bei Sinn und Verstand ist,
glaubt
das.
Aber man kann es -
wissen
. Tja, tatsächlich!
In dem man nämlich einfach die evidenten Beweise für die Evolution zur Kenntnis nimmt, die in vielen guten Büchern auch für den interessierten Laien nachvollziehbar studiert werden können.
Zur Kenntnis nehmen muß man sie aber schon!
Wer sich weigert, durch Galileo Galileis Fernrohr zu schauen, um weiterhin behaupten zu können, die Erde ist der Mittelpunkt des Universums (siehe dazu auch Brechts vorzügliches Stück „Leben des Galilei“, dessen großartige Inszenierung mit Ekkehard Schall in der Titelrolle ich am Berliner Ensemble noch erleben durfte), der kann nun mal für sich nicht reklamieren, für ernst genommen zu werden.
Ich glaube Gott hat die ganze Welt geschaffen und jedes Tier und jede Pflanze "ein jegliches nach seiner Art".
Und jetzt kannste ja ablästern.
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