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iPhone 12 Pro und Samsung Galaxy Note20 Ultra im Geschwindigkeitsvergleich

Dass es sich beim iPhone 12 in all seinen Varianten um das schnellste iPhone handelt, das Apple bislang auf den Markt brachte, steht völlig außer Zweifel – und ist auch nicht weiter verwunderlich. Interessanter hingegen ist ein Vergleich mit potenten Smartphones anderer Hersteller – die nicht nur auf völlig andere Hardware, sondern auch auf ein anderes Betriebssystem setzen. Samsung gilt gemeinhin als einer der größten Konkurrenten Cupertinos – das aktuelle Flaggschiff-Modell des koreanischen Konzerns hört auf den Namen „Galaxy Note20 Ultra“ und zählt zu den leistungsstärksten Telefonen auf dem Markt. Da ergibt es durchaus Sinn, beide Geräte einem Geschwindigkeitsvergleich zu unterziehen.


A14 vs. Snapdragon 865+
Das iPhone 12 Pro und das Samsung Galaxy Note20 Ultra teilen sich einige Gemeinsamkeiten: Beide Geräte verfügen über drei Kameras auf der Rückseite und ermöglichen hohe Datenraten über 5G. Samsungs Spitzenmodell lässt sich außerdem mit einem Stift bedienen, kann mit zusätzlichem Speicher erweitert werden und punktet mit einem Display, das bis zu 120 Hz wiederzugeben vermag. Das Galaxy Note20 Ultra wird von einem Snapdragon 865+ angefeuert, dem satte 12 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Apples Pro-Modelle müssen sich mit halb so viel RAM begnügen und greifen auf die Rechenleistung des neuen A14 Bionic zurück. Dieser sorgte bereits in Benchmarks für Aufsehen – und ließ die Konkurrenz weit hinter sich.

Quelle: Screenshot aus dem Video von PhoneBuff

Pfeilschnelles iPhone 12 Pro
Der YouTube-Kanal PhoneBuff präsentiert einen überaus professionell gehaltenen Vergleichstest beider Geräte: Ein Roboterarm geht verschiedene Apps durch und lässt auch leistungsintensive Arbeiten mit beiden Smartphones verrichten. Wenig komplexe Anwendungen wie jene von Facebook und Starbucks zeigen noch keine großen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen dem iOS- und dem Android-Gerät. Beim Rendern eines Videos mit Adobe Brush geht das Apple-Smartphone aber uneinholbar in Führung – selbst das Multitasking weiß beim iPhone 12 Pro trotz des deutlich geringeren Arbeitsspeichers zu überzeugen.

Fazit
Vor einem Jahr war die Sache weit weniger eindeutig: Das iPhone 11 Pro musste sich sogar seinem Vorgänger, dem XS, geschlagen geben. Das iPhone 11 Pro Max war wiederum außerstande, Samsungs damaliges Flaggschiff-Modell (Galaxy Note10+) zu übertreffen – was vor allem am Multitasking und den vier GB RAM lag, die dem Apple-Gerät zur Verfügung standen. Nun stößt ein iPhone den bisherigen Platzhirsch vom Thron – das Plus an Arbeitsspeicher scheint sich bezahlt gemacht zu haben.

Kommentare

Tirabo05.11.20 13:20
Im Alltag spielt das alles keine Rolle, gerade wenn man kein Konkurrenzprodukt zur Hand hat.
Daher sind diese Tests eigentlich überflüssig und dienen nur der ideologischen Befriedigung.

Meine Meinung. Bei mir zählt das Betriebssystem und die Tatsache, dass das iPhone -wenn man es pfleglich behandelt- seine Wertigkeit lange behalten kann, weil Apple die iPhones sehr lange noch mit Updates versorgt. Das ist nachhaltiger.
+10
macStefan05.11.20 13:26
Tirabo
Im Alltag spielt das alles keine Rolle, gerade wenn man kein Konkurrenzprodukt zur Hand hat.
Daher sind diese Tests eigentlich überflüssig und dienen nur der ideologischen Befriedigung.

Meine Meinung. Bei mir zählt das Betriebssystem und die Tatsache, dass das iPhone -wenn man es pfleglich behandelt- seine Wertigkeit lange behalten kann, weil Apple die iPhones sehr lange noch mit Updates versorgt. Das ist nachhaltiger.

Ein Speedtest ist kein Droptest, es werden jedes Jahr genug neue Telefone in der ersten Woche von Youtubern zerdeppert nur um diese Frage zu beantworten.
+2
subjore05.11.20 13:36
Jetzt könnte er als Vergleich auch nochmal das iPhone 12 antreten lassen. Dazu muss er den Roboterarm noch nicht mal anpassen, da es gleich groß ist.
Dann könnte man sehr schön sehen wie viel von dem Vorsprung durch den erhöhten Arbeitsspeicher kommt
+4
Tirabo05.11.20 13:43
@macstefan

ein Droptest (stimmt, es müssen nicht zig Tests sein) kann ja wenigstens noch aufschlussreich sein, weil er die Robustheit eines einzelnen Geräts aufdecken kann. Daraus habe ich damals Rückschlüsse (inclusive der von iFixit veröffentlichten Reparaturkosten) zum iPhone X gezogen und mir ein Folio-Case angeschafft. Bis jetzt nichts kaputt.
+1
stepa9905.11.20 14:03
Egal wie man es nimmt, das 12er dürfte auch in 4-5 Jahren nicht zum alten Eisen gehören. Sowohl wegen der Updates, als auch durch die Hardware.

Das nenne ich Nachhaltig. Außerdem bekommt man dann immer noch gutes Geld beim Wiederverkauf (gute Pflege vorausgesetzt)

Das ist der große Nachteil der Androiden!

Die Performance der 12er ist schon jetzt einfach nur Spitze. Ich gehe davon aus, dass beim nächsten iOS Update Apple, sogar noch mehr aus den 12er iPhones herausholt. Das alles wird messbar, aber wahrscheinlich nicht mehr fühlbar sein.

Bereits das iPhone 11 war rasend schnell und gehört immer noch Performance mäßig zur Oberliga
+3
Frost05.11.20 15:18
stepa99
Außerdem bekommt man dann immer noch gutes Geld beim Wiederverkauf (gute Pflege vorausgesetzt)

Aber nur wenn man das Basismodel mit der kleinsten Speichergroesse gekauft hatte. Bei den Modellen mit mehr Speicher faellt der Verlust eindeutig hoeher aus.
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stepa9905.11.20 15:49
Frost
stepa99
Außerdem bekommt man dann immer noch gutes Geld beim Wiederverkauf (gute Pflege vorausgesetzt)

Aber nur wenn man das Basismodel mit der kleinsten Speichergroesse gekauft hatte. Bei den Modellen mit mehr Speicher faellt der Verlust eindeutig hoeher aus.
Würde ich nicht sagen. Ein iPhone mit 128 GB verkauft man im allgemeinen leichter, als eins mit nur 64 GB. Außerdem zielt der Vergleich auf ein Android Smartphone. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung 😉
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68040
6804005.11.20 21:37
Ich habe im Moment noch ein Xr 128 GB und steige demnächst auf ein 12 Pro Max 256 GB um weil ich a) gerade noch keine Brille benötige und hoffe auf dem größerem Display einfach besser lesen zu können und b) 256 GB weil der Speicher vom Xr beinahe voll ist und ich das Pro Max schon wieder 4 Jahre nutzen möchte wie mein iPhone 6. Beim 6er iPhone musste ich mir ein 64 GB Modell kaufen weil 32 GB beim Kauf nicht verfügbar war. Nach 4 Jahren waren die 64 GB gerammelt voll und ich war froh nicht das 32 GB Modell gekauft zu haben. Ich will einfach alle meine Fotos, Videos am Gerät haben und nicht über iCloud nachladen müssen. Basisspeicher interessiert mich irgendwie gar nicht.
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Bodo_von_Greif06.11.20 09:30
Eins habe ich in jahrzehntelanger Benutzung von IT Geräten gelernt:

Kauf bei iPhones immer den maximalen Speichausbau.
Die Anschaffungskosten sind für die Nutzungsdauer vernachlässigbar.

Gruss,

Bodo
[x] nail here for new monitor
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teorema67
teorema6706.11.20 14:44
Bodo: Stimmt genau. Bei nicht erweiterbaren Geräten ist Buy big immer gut, wenn man sie lange nutzen will.
... aber wenn bei dieser Variante die tödlichen Verläufe nicht so gravierend sind ... (Maischberger)
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stepa9908.11.20 00:03
teorema67
Bodo: Stimmt genau. Bei nicht erweiterbaren Geräten ist Buy big immer gut, wenn man sie lange nutzen will.
Kommt darauf an. Ich würde mal sagen, mit 128 GB kann man in den meisten Fällen nichts falsch machen. Weniger würde ich schon im Hinblick, auf den späteren Wiederverkauf nicht nehmen.

Ich sehe das so. Wenn man heute ein iPhone z. B. mit 64 GB kauft, weil man meint es reicht ja, so mag das im Moment stimmen. Jetzt möchte man aber das iPhone 4 Jahre nutzen. Bereits nach 1-2 Jahren wird man merken, man hätte besser das 128 GB Modell oder noch größer genommen.

Dann wieder 2 Jahre später, verkauft man das iPhone, weil man ein neues kauft. Das Problem, zu diesem Zeitpunkt dürften bereits 128 GB Standard sein. Also bekommt man für das 64 GB Gerät erheblich weniger, als wenn man eines mit mindestens 128 GB hätte.

Es gilt immer vorausschauend zu kaufen
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