TechTicker: Neuheiten von Magnat, Electrocompaniet, beyerdynamic und Sennheiser

MAGNAT HUMIDOR – KOMPAKTLAUTSPRECHER MIT STIL
Man muss kein Zigarrenraucher sein, um diese Lautsprecher attraktiv zu finden. Ja selbst militante Nichtraucher könnten dem Charme der neuen Kompaktlautsprecher Magnat Humidor durchaus verfallen. Der Name Humidor steht für hölzerne Behälter, in denen Zigarren unter kontrollierter Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Traditionell werden solche Kistchen oft mit viel handwerklicher Liebe gebaut und haben ein besonderes Flair. Genau diese besondere Ausstrahlung ist es, die Magnat mit den Humidor-Lautsprechern aus Echtholz-Zedernfurnier und mit champagnerfarbenen Metallelementen vermitteln will. Look+Style sind aber kein Selbstzweck. Die Lautsprecher sollen selbstverständlich auch fantastisch gut klingen. Alle technischen Voraussetzungen sind dafür in den 140 x 245 x 258 großen Gehäusen vorhanden. Wie zum Beispiel phasen- und amplitudenoptimierte Frequenzweichen, eine sorgfältige akustische Abstimmung der Gehäuse oder High-Tech-Materialien für die Treiber. Für den Tiefmitteltöner kommt beispielsweise eine spezielle Keramik-Aluminium-Sandwich-Membran zum Einsatz.


Was die Magnat Humidor leider nicht bieten, ist der herrliche Duft (unverbrannter) Tabakblätter, der einem beim Öffnen eines Zigarren-Humidors entgegen strömt. Dafür wird man mit garantiert nicht krebserregenden Klangwogen entschädigt. Der Preis dafür: 799 Euro/Paar, ab sofort im Handel.

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ELECTROCOMPANIET STREAMINGPLAYER ECM-1
Der norwegische Hersteller Electrocompaniet hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf in der HiFi-Szene erarbeitet. Auch im Digitalbereich. Mit dem neuen ECM-1 bringen die Skandinavier jetzt einen Audio-Streamer mit umfangreichen Fähigkeiten für knapp unter 3.000 Euro in den Handel.


Der ECM-1 bietet die Möglichkeit eine interne Festplatte zu installieren und unterstützt den MIMO Standard für die WiFi Verbindung. Auch per AirPlay kann er angesteuert werden. Der ECM-1 basiert auf dem Wandler ECD-2 und verfügt über 4 Digitaleingänge (2x RCA, 2x Toslink) sowie einen USB-Anschluss für eine externe Festplatte und eine vollsymmetrische Class A Ausgangsstufe. Im Laufe des Jahres soll zusätzlich zu den bereits integrierten Streaming-Diensten Qobuz, Tidal und Spotify noch Deezer hinzu kommen. Per Software-Update soll später außerdem MQA-Playback ermöglicht werden.


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REISELADEGERÄT OMNIA TA502 UND PeAk II UNIVERSALKABEL
Weltenbummler kennen das Problem: Unterschiedliche Stecker machen das Aufladen der digitalen Gadgets unterwegs zu einem Glücksspiel. Mit dem OMNIA TA502 bietet der Hersteller ADAM Elements einen besonders kompakten und universell nutzbaren Lader an. Der Anwender schiebt einfach den Steckeradapter, der im jeweiligen Land erforderlich ist, aus dem Gehäuse, bis er einrastet. Der OMNIA TA502 unterstützt Spannungen von 100 bis 240 V. Die beiden USB-Buchsen vom Typ-A liefern einen Ladestrom von 5 V/2,5 A – ausreichend, um die Akkus von zwei Geräten gleichzeitig aufzuladen. Eine 6 A/250 V Sicherung dient als Überspannungsschutz und schützt so Ladegerät sowie angeschlossene Geräte. Zwei Status-LEDs informieren den Anwender über den Ladefortschritt. Der Adapter ist ab sofort ab ca. 40 Euro erhältlich (Amazon).


Ebenfalls praktisch ist das Universalkabel Trio aus der Kabelserie PeAK II. An einem Ende befindet sich ein USB-A-Stecker, am anderen Ende hat er allerdings gleich drei unterschiedliche Stecker: Lightning (MFi-zertifiziert), USB Typ-C und Micro-USB. Somit kann es sowohl mit iOS- als auch Android-Geräten verbunden werden. Das Trio soll noch im Dezember in verschiedenen Farben verfügbar sein und rund 30 Euro kosten.


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BEYERDYNAMIC IMPACTO UNIVERSAL MOBIL-DAC
Mit dem Impacto essential hat beyerdynamic im April einen besonders spannenden DAC für die mobile Nutzung vorgestellt. Die große Einschränkung lag darin, dass der Impacto essential aus technischen Gründen nicht an Apples iDevices nutzbar ist, doch genau das ändert sich jetzt mit der um einen magnetisch haftenden Akku ergänzten Version "Universal". Der Impacto ist aus verschiedenen Gründen ein heißer Kandidat für den vielleicht besten Mobil-DAC seiner Art. Warum das so ist, werde ich in Kürze in einem ausführlichen Testbericht darlegen.


Der beyerdynamic Impacto universal ist ab sofort zum Preis von 379 Euro erhältlich. Wer schon einen Impacto essential besitzt, kann den für iDevices erforderlichen Akku für 59 Euro als Zubehör nachrüsten.


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SENNHEISER HD 660 S – OFFENER SPITZENKOPFHÖRER
Ein neuer offener Spitzenkopfhörer, "der die Herzen von HiFi-Fans höher schlagen" lassen soll, ist für 499 Euro von Sennheiser verfügbar. Der HD 660 S ist Nachfolger des äußerst beliebten HD 650. Die Technik wurde an entscheidenden Stellen weiterentwickelt. So konnte der Hersteller den Klirrfaktor des akustischen Systems durch eine optimierte Kontrolle der Membranbewegungen noch weiter verringern. Außerdem wurde die Impedanz auf 150 Ohm verringert, um besser mit HiRes Mobilplayern zu harmonieren. Sein volles Klangpotential soll der HD 660 S aber mit symmetrischer Verbindung an entsprechend ausgerüsteten Kopfhörerverstärkern entfalten. Ein Test ist geplant, doch der Termin dafür steht noch nicht fest. (Amazon)



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LEICA NOCTILUX-M 1:1,25/75 ASPH.
Sie suchen noch etwas Kleines für den Gabentisch? Wie wäre es mit diesem schicken neuen Leica Objektiv?

Das Noctilux-M 1:1,25/75 Asph. ist ein enorm Lichtstarkes High-End Objektiv für Portraits. Mit seinen optischen Eigenschaften ermöglicht es eine hauchdünne Tiefenschärfeebene für besonders gelungenes Bokeh. Bei gleichem Abstand soll die Tiefenschärfe sogar noch schmaler sein, als bei dem noch etwas lichtstärkeren Noctilux-M 50mm f/ 0.95 ASPH. Auch die Abbildungsleistung soll demgegenüber noch mal verbessert worden sein. Nähere Informationen zu dem Objektiv finden Sie auch hier.

Hier ein paar Beispielbilder des US-Fotografen Sean Hopkins. (Weitere Beispielaufnahmen hier.)


Ach so, der Preis für das Optik-Juwel: Bescheidene 11.900 Euro.

Kommentare

dogdoc03.12.17 11:21
Der Straßenpreis des 660 ist ja (momentan) höher als der des 700. Welcher ist wohl besser? Das schreit doch nach einem Vergleichstest! 😊
+1
nane
nane03.12.17 12:32
Kopfhörerverstärkertest jetzt!
Also darauf freue ich mich wie ein Schnitzel. Endlich erfahren wir „normalos“ auch einmal, was so ein Teil leistet. Bin gespannt wie sonst was... *freu*
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+1
yoxx03.12.17 17:36
Ich verstehe den Sinn von "Streamingplayern" nicht. Nicht falsch verstehen: Ich streame ja auch - Spotify vom Mac per Airplay oder Toslink in den Verstärker. Oder iTunes Match mit dem iPhone auf die Boxen. Oder eine beliebige Quelle mit Yamahas Musiccast in verschiedene Räume meiner Wohnung...
Wenn nun ein Verstärker irgendwelche Streamingdienste integriert hat - wie sucht man da nach Titeln? Oder wählt Playlisten aus? Per App nehme ich an - aber warum dann nicht gleich die dezidierte App des Streaming Dienstes nehmen? Wo ist der Vorteil?
+2
mat6303.12.17 17:44
Es geht um die Qualität, also den Klang. In aller Regel greifen Streaming-Player über ihre Apps direkt auf die Dateien zu und umgehen die Apple-Auflösung und wandeln dann die Signale in eigenen Wandlern auf Analog um - und genau darauf kommt es an. Muss man aber mal im direkten Vergleich hören.
Auf dem Mac höre ich zB Musik über Amarra an. Und schon da hört man einen ziemlichen Unterschied.
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yoxx03.12.17 18:11
Ah danke - habe es gleich mal ausprobiert. Ich habe einen Yamaha RX-A10606 Verstärker - und konnte damit per iPad App die Wiedergabe vom Spotify meiner Frau kapern (sie hat per AirPlay von ihrem iMac auf den Boxen in der Küche abgespielt) und im Wohnzimmer wiedergeben. Interessanterweise auch skippen und stoppen. Das fand sie jetzt nicht so toll. . Dabei ist dem iPad die Spotify App gar nicht installiert...
Klangmäßig kann ich jetzt auf die schnelle (und v.a. bei Stings gejammere) keinen Unterschied feststellen. Aber schon möglich dass jetzt direkt auf Spotify zugegriffen wird und im Yamaha gewandelt wird. Ich selbst höre ja nur meinen eigenen Krempel und spiele vom Mac in den Verstärker...
mat63
... In aller Regel greifen Streaming-Player über ihre Apps direkt auf die Dateien zu und umgehen die Apple-Auflösung und wandeln dann die Signale in eigenen Wandlern auf Analog um...
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FoneBone
FoneBone03.12.17 21:21
yoxx
Klangmäßig kann ich jetzt auf die schnelle (und v.a. bei Stings gejammere) keinen Unterschied feststellen. Aber schon möglich dass jetzt direkt auf Spotify zugegriffen wird und im Yamaha gewandelt wird.

Kein Wunder, die Streamingqualität von Spotify ist auch sehr gering. Die kommt selbst an CD-Qualität nicht heran.
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Bitsurfer03.12.17 22:40
yoxx
Ich verstehe den Sinn von "Streamingplayern" nicht. Nicht falsch verstehen: Ich streame ja auch - Spotify vom Mac per Airplay oder Toslink in den Verstärker. Oder iTunes Match mit dem iPhone auf die Boxen. Oder eine beliebige Quelle mit Yamahas Musiccast in verschiedene Räume meiner Wohnung...
Wenn nun ein Verstärker irgendwelche Streamingdienste integriert hat - wie sucht man da nach Titeln? Oder wählt Playlisten aus? Per App nehme ich an - aber warum dann nicht gleich die dezidierte App des Streaming Dienstes nehmen? Wo ist der Vorteil?
Sorry, musst du mir mal erklären. Du hast einen Yamaha RX A1060 AV Receiver. Dieser hat den Streamingplayer integriert. Und du fragst nach dem Sinn? Autonome Streamingplayer haben einen anderen Sinn, nämlich dass man daran einen audiophilen Stereoverstärker anschliesst. Und diese arbeiten analog, nicht digital. Können also gar nicht streamingfähig sein. Und irgendwie müssen die digalen inhalte an den Verstärker kommen. AV Receiver haben ein anderes Einsatzgebiet. Audiophil steht nicht an vorderster Priorität.
+1
yoxx04.12.17 09:40
Bitsurfer
Sorry, musst du mir mal erklären. Du hast einen Yamaha RX A1060 AV Receiver. Dieser hat den Streamingplayer integriert. Und du fragst nach dem Sinn? ...
Na ja, das ganze Streaming Ding steht auf meiner Prioritätenliste nicht besonders weit oben, habe mich kaum damit beschäftigt. Ich höre zwar wirklich viel Musik - aber auch die ganze High-End Klang Optimierung ist mir nicht so wichtig. Meine Ohren sind nicht mehr so dolle - habe meine Jugend in echt kleinen Proberäumen mit Rockmusik verbracht. Und als Bassist stehst du immer direkt neben dem Schlagzeuger, auf Ohrenhöhe mit den Crash- und Ride-Becken . Mit meinem Equipment höre ich z.B. keinen Unterschied zwischen Flac und mp3 320. Habe Blindtests durchgeführt...
Ich habe mir jetzt aber Sonormans Aritkel zu Qobuz durchgelesen und verstehe, dass es um die DA-Wandlung geht, bzw. auf welchem Gerät sie durchgeführt wird. Ich dachte, wenn man den im Yamaha eingebauten Streamer nutzt müsste man die ganzen Playlisten etc. neu erstellen oder könnte sie gar nicht benutzen. Das war denn auch DIE Erkenntnis gestern, dass die Spotify App (auf Mac oder iOS) die Infos ganz unkompliziert an den Yamaha übergibt!
Mit dem AV Receiver bin ich übrigens super zufrieden - ordentlich Wumms für TV und HiFi, mehrere Zonen und Multiroom per Musiccast.
Danke Euch für die Infos!
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chill
chill05.12.17 09:36
„Man muss kein Zigarrenraucher sein, um diese Lautsprecher attraktiv zu finden“

Stimmt. Ich kann mit diesem „Zigarre und Glas Whisky“ Gehabe überhaupt nicht anfangen. Das sind so ganz seltsame Leute die das pflegen. Ganz schick sind die Lautsprecher dennoch.
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