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TechTicker Extra: iFi ZEN DAC jetzt noch besser; Audirvana Studio kommt auf den Mac und PC

IFI AUDIO ZEN DAC V2: DER BESTE KLEINE DAC/KOPFHÖRERVERSTÄRKER IST JETZT NOCH BESSER
Seit seiner Vorstellung vor knapp zwei Jahren gilt der iFi Audio ZEN DAC (Testbericht) als einer der besten bezahlbaren Lösungen für stationäre D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker. Für (aktuell) 169 Euro (Amazon) bietet der kleine und eigenständig gestaltete ZEN DAC nicht nur eine hochwertige Wandlersektion, sondern auch einen ausgezeichnet klingenden und vielseitig einsetzbaren Verstärkerpart für kabelgebundene Kopfhörer.


Dass jetzt nach kaum zwei Jahren ein ZEN DAC V2 die Bühne betritt, hat einen Grund, mit dem auch diverse andere Hersteller zu kämpfen haben. Nach einem Großbrand in einer japanischen Chipfabrik, gibt es eine extreme Knappheit, die nicht nur viele Audiohersteller betrifft, sondern auch die Autoindustrie. (Siehe auch diesen Artikel auf Tagesschau.de) Der bislang im ZEN DAC zusammen mit einem BurrBrown-DAC verwendete XMOS-Prozessor war wohl nicht mehr zu bekommen. Es ist aber eine etwas hochwertigere Variante verfügbar, die mit 16 statt nur 8 Kernen arbeitet. Dieser kommt nun im ZEN DAC V2 zum Einsatz. Und wo die Schaltung schon mal überarbeitet werden musste, haben die iFi-Macher auch gleich noch einen hochwertigeren, rauschärmeren Taktgenerator eingebaut. Auf der analogen Seite bleibt das Gerät unverändert. Der ZEN DAC V2 ersetzt logischerweise den bisherigen ZEN DAC, der so wie bisher nicht mehr hergestellt werden kann.


Der leistungsstärkere XMOS-Chip in Verbindung mit dem besseren Taktgeber hat zumindest das Potential, den Klang noch mal einen Hauch zu verbessern. Ein ganz konkreter Vorteil ist hingegen, dass der neue V2 nun auch MQA-Files voll entfalten kann. Somit ist der neue ZEN DAC V2 nicht mehr nur MQA Renderer, sondern vollwertiger MQA Decoder. Insbesondere für Tidal-Nutzer ist das eine gute Nachricht. Über seine USB 3.0 Schnittstelle verarbeitet der ZEN DAC V2 PCM bis 32 Bit 384 kHz, DXD, DSD256 und eben MQA.


169 Euro ist der UVP für den ZEN DAC V2. (Amazon) Aber Vorsicht! Neben der Chip-Knappheit wirken sich auch die zuletzt extrem gestiegenen Frachtkosten bei zahlreichen Herstellern immer mehr aus. Der aktuelle Preis wird sich vermutlich nicht mehr lange halten lassen. Eine deutliche Preissteigerung (geschätzt zwischen 10 und 20 Prozent) liegt in der Luft und wird (nicht nur bei iFi) vermutlich noch in diesem Sommer unvermeidlich sein. Siehe dazu auch den letzten Beitrag in diesem TechTicker. Wer zu lange zögert, zahlt drauf.


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AUDIRVANA STUDIO VERSCHMILZT PRIVATE MUSIKSAMMLUNG MIT ONLINE-STREAMING
Audirvana Plus, das ursprünglich nur auf dem Mac verfügbar war und erst später auch für Windows portiert wurde, ist eine der beliebtesten Musikverwaltungs- und Player-Apps auf Mac/PC. Die Software zeichnet sich unter anderem durch eine (für anspruchsvolle Hörer) hörbar bessere Klangperformance gegenüber beispielsweise Apples Music-App aus, verarbeitet so gut wie alle HiRes-Formate, dazu DSD und MQA und kann Endgeräte u.a. via USB oder per UPnP über das Netzwerk ansteuern. Seine komfortable und übersichtliche Oberfläche ist da nur das Sahnehäubchen.

Neben der Verwaltung und Wiedergabe der eigenen digitalen Musiksammlung unterstützt Audirvana auch Musikstreaming über Qobuz, Tidal oder HighresAudio. Was die Nutzer aber schon lange vermissen, ist der Support für Internetradio.

Mit Audirvāna Studio (das A mit Makron soll wohl auf ein langes A hinweisen) ist ab 16. Mai eine "aufgebohrte" Variante verfügbar. Diese wird neben der lange vermissten Webradio-Unterstützung vor allem die Möglichkeit bieten, die private Musiksammlung mit Inhalten von Online-Streamingdiensten gemeinsam zu verwalten und zu durchsuchen. Etwas, das die serverbasierte aber deutlich teurere Lösung Roon schon lange beherrscht. Das komplett überarbeitete Interface von Audirvāna Studio soll die Musiksuche auf zudem deutlich komfortabler machen.

Audirvāna Studio bietet neben dem überarbeiteten Interface Verbesserungen des Core Players, der jetzt nativ für Apple Silicon und Windows 10 optimiert ist.


Der Hersteller schreibt: "Mit Audirvāna Studio können Sie jetzt gemischte Favoriten und Wiedergabelisten aus Ihrer lokalen Bibliothek und Online-HD-Streaming-Diensten erstellen, Ihre Wiedergabelisten und Dateien mit einzigartigen Werkzeugen einfach verwalten, alle Quellen auf einmal durchsuchen, fehlende Musik-Metadaten wiederherstellen und vieles mehr."

Damit nähert sich die insbesondere auf dem Mac sehr populäre Streaming-App zumindest in Grundzügen ein wenig den Möglichkeiten von Roon an. Allerdings ist Audirvana auch weiterhin keine Serverapplikation. Das heißt, die Anwendung läuft nur auf einem Mac oder PC aber nicht auf dedizierten Musikservern. Als Alternative zur Steuerung am Bildschirm mit Maus gibt es die Audirvana Remote App für iOS. Diese dient als Fernbedienung der auf dem Mac/PC laufenden Anwendung. So ähnlich, wie damals die Remote App für iTunes.

Zum Schluss die wohl unerfreulichste Nachricht: Audirvāna Studio ist Abo-Software. Rund 70 Euro im Jahr oder 7 Euro pro Monat verlangt der französische Anbieter und schreibt: "Aktuelle Nutzer der Versionen 2 und 3.5 können die neue Software testen und erhalten einen Vorzugspreis für den Wechsel zu Audirvāna Studio bis Ende Juli 2021, während Käufern einer erst kürzlich erworbenen Lizenz eine kostenlose Umwandlung ihres Kaufs in ein Abonnement angeboten wird."

Es wird sich zeigen, ob Audirvāna Studio damit erfolgreich sein wird. Zum Vergleich: Der Preis für eine zeitlich unlimitierte Audirvana 3.5 Lizenz (inkl. Remote App) betrug zuletzt 97,58 Euro. Davor konnte man eine Ein-Plattform-Lizenz beispielsweise für Mac (in Deutschland) zum Preis von 59 Euro erwerben, eine Remote-App (z. B. für iPad) kostete rund 10 Euro zusätzlich.

Kommentare

scheibe brot
scheibe brot15.05.21 09:01
abo ist shice und tschüss!
+19
ruphi
ruphi15.05.21 09:07
Ich frage mich immer, wie Softwarehersteller auf die Idee kommen, für ein 1-Jahres-Abo fast so viel zu verlangen wie zuvor für die unbefristete Nutzung. Das wird doch von fast jedem Kunden als Abzocke empfunden, oder nicht?
+27
struffsky
struffsky15.05.21 09:08
Meine Squeezebox kann auch meine Sammlung und meine Spotifytitel gemeinsam anzeigen. Der Server läuft auf der Diskstation, die I-devices steuern mit dem wunderschön gestalteten iPeng. Das System ist locker zehn Jahre alt und läuft wunderbar. Allerdings brauchte es etwas Zuwendung weil Logitech manche Funktion mittlerweile unterbinden will.
0
Borimir15.05.21 09:18
Habe AUDIRVANA schon vor längerem den Rücken gekehrt. Immerhin sind die jetzt ehrlich und sagen einem dass die regelmäßig Kohle haben wollen. "Früher" musste man gerne mal eine neuer Version kaufen weil die "alte" plötzlich auf dem neuen OS nicht mehr uneingeschränkt lauffähig war. So funktionierte dann AirPlay nicht mehr. Und anstatt das zu fixen wurde ich als zahlender Kunden dann auf die neue (erneut zu zu zahlende) Version verwiesen. Vielen Dank aber wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was".
+10
scheibe brot
scheibe brot15.05.21 09:25
Borimir
Vielen Dank aber wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was".
aber sicherlich sind wir hier bei wünsch dir was, nur werden viele wünsche nicht erfüllt werden
+5
Nebula
Nebula15.05.21 09:38
Schade, dass es immer noch keine schöne, moderne und vor allem native Audio-Lösung für macOS gibt. Roon ist zwar ganz ansehnlich, aber die UX und das Feeling ist grottig. Irgendwas selbstgebasteltes mit .NET und OpenGL. Performant ist das leider auch nicht bei längeren Listen. Spaßig wird's, wenn Apple den OpenGL-Hahn zudreht.

Zumindest mein letzter Blick auf Audirvana war noch schlimmer. Fühlte sich wie eine Website an. Werde mir bei Zeiten aber dennoch mal die neue Version reinziehen, vielleicht haben sie ja gelernt.

Ich hoffe immer noch, dass die vielen tollen iOS-Apps wie Marvis, Soor, Cs: Music, Albums oder wie sie alle heißen mal den Weg zum Mac finden. Swinsian ist zwar nativ, aber altbacken und es fehlt das iOS-Pendant. Decibel hat sich etwas gemausert, ist aber immer noch eher eine Tabellenkalkulation.

Warum gerade die Macher der teuren Lösungen für Audiophile alle kein Geld in gute Interface-Designer investieren wollen, bleibt wohl immer ein Rätsel. Oder hat diese Usergruppe Freude an Tools wie JRiver oder die oben genannten?

Ich nutze zwar selber Roon, werde es nach peinlichen Partysituationen aber wohl niemanden mehr vor die Nase setzen. Kaum jemand versteht das Interface und jeder verbedient (Gesten ohne Wirkung) sich immerzu, weil es sich gerade unter iOS sehr fremdartig verhält.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
+5
froyo5215.05.21 09:45
Ich bleibe bei roon, weil es mehr Möglichkeiten bietet.
+1
Hot Mac
Hot Mac15.05.21 09:47
Mir hat Audirvana schon »damals« nicht so wirklich gut gefallen, es gab aber nichts Vergleichbares.

Roon finde ich gut.
Da ist aber auch noch ordentlich Luft nach oben …
0
sonorman
sonorman15.05.21 09:52
Nebula
Deine Kritik am Roon-Interface kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Es mag zwar nicht perfekt sein (was ist schon perfekt?), ist ALLEN anderen Lösungen in dieser Richtung aber um Lichtjahre voraus.
+1
Lang2115.05.21 10:03
ruphi
Ich frage mich immer, wie Softwarehersteller auf die Idee kommen, für ein 1-Jahres-Abo fast so viel zu verlangen wie zuvor für die unbefristete Nutzung. Das wird doch von fast jedem Kunden als Abzocke empfunden, oder nicht?

Ich denke, dass nur mit dem Verkauf von Lizenzen das Wachstum des Unternehmens arg limitiert bzw. der Cashflow bei sinkenden Verkäufen ein Problem wird. Mit einem Abo-Modell schafft man laufende und besser zu kalkulierende Einnahmen (ebenso mit Serviceverträgen je nach Industrie). Der Markt sieht zwar riesengroß (theoretisch) aus, ist aber am Ende doch limitiert, glaube ich. Es hören viele Musik, aber die Minderheit wird sich dafür eine Applikation wie Audirvana leisten.
0
adiga
adiga15.05.21 10:28
FI AUDIO ZEN DAC V2 ist ein geniales Teil. Wollte eigentlich den "alten" kaufen, der aber plötzlich bei meinem Händler aus dem Angebot gefallen ist und nirgendwo mehr erhältlich war. Nach kurzer Zeit erschien der neue aber im Angebot und gleich geordert. Seit Anfang Mai läuft der kleine DAC an einem Mac mini M1 mit AKG 701 (Austria) und ich bin begeistert. Für diesen Preis ein ausgezeichnetes Gerät.

Jetzt fehlen mir nur noch Tipps für gute KH mit Pentaconn.
+1
Krispo9915.05.21 10:36
sonorman
Nebula
Deine Kritik am Roon-Interface kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Es mag zwar nicht perfekt sein (was ist schon perfekt?), ist ALLEN anderen Lösungen in dieser Richtung aber um Lichtjahre voraus.

Was Nebula glaube ich meinte und wo ich zustimme, ist der Fall wenn Neulinge erstmalig Roon bedienen. Man braucht schon eine Weile um sich mit den grundlegenden Features vertraut zu machen, um das zu finden was man sucht und dann noch die vorhandene Wiedergabe nicht unterbricht.
Wäre natürlich ein tolles neues Feature für Roon wenn es hier einen alternativen Party-Wiedergabemodus gäbe der Beatsync und Überblendung könnte.
+1
sonorman
sonorman15.05.21 10:48
Krispo99
sonorman
Nebula
Deine Kritik am Roon-Interface kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Es mag zwar nicht perfekt sein (was ist schon perfekt?), ist ALLEN anderen Lösungen in dieser Richtung aber um Lichtjahre voraus.
Was Nebula glaube ich meinte und wo ich zustimme, ist der Fall wenn Neulinge erstmalig Roon bedienen. Man braucht schon eine Weile um sich mit den grundlegenden Features vertraut zu machen, um das zu finden was man sucht und dann noch die vorhandene Wiedergabe nicht unterbricht.
Wäre natürlich ein tolles neues Feature für Roon wenn es hier einen alternativen Party-Wiedergabemodus gäbe der Beatsync und Überblendung könnte.
Wie alle Anwendungen mit einer gewissen Komplexität hat auch Roon eine relativ steile Lernkurve. Für Einsteiger vermisse ich da auch so etwas wie ein „Quick Manual“ oder ein Chart, der alle wichtigen Bedienelemente einmal erklärt. Aber hat man sich erst mal eingearbeitet, ist Roon einfach konkurrenzlos. Auch im Hinblick auf seine Server-Struktur und die Anbindung an entsprechende Roon-Ready-Komponenten. Ich sehe da zur Zeit keine auch nur annähernd ebenbürtige Konkurrenz am Horizont.

Mit seinem Preis ist und bleibt Roon aber eine Minderheitenlösung für Audio-Nerds und ist nicht unbedingt was für Party-People. Ich kenne in meinem Umfeld aber niemanden, der die Investition in Lizenz und passende Hardware bereut hätte.
0
Peter Eckel15.05.21 10:56
Schade eigentlich, ich wollte gerade Audirvana testen. Abo Tonne. Pech gehabt (leider ich auch ).
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
+10
Antagonist17515.05.21 11:03
Durch die Bank wird für das Mietmodell zu viel verlangt. Auch beruflich sind einige Dinge nur noch zu mieten. Die Preise sind astronomisch im Vergleich zur Nutzung von Kaufversionen. Ich habe da ein Programm drin, welches nun pro Berechnung etwa 5€ kosten würde. Bei unserem Nutzungsverhalten. Oder nimmt man ein 365, dass kostet etwa 5€ pro Monat. Bei den 10 Briefen und drei Excel Tabellen im Jahr, für die ich das nutzen würde, ein stolzer Preis. Die extra "Glasperlen" die es dazu gibt machen es auch nicht besser.
Der elektro Kram kostet ja ohnehin schon ordentlich. Rundfunkgebühren, Handy Vertrag,Festnetz Vertrag, Neftlix und co, E-Paper, usw. usw. Da sind schnell mehr als hundert Euro weg.
+7
Krypton15.05.21 11:17
MTN TechTicker
Ein ganz konkreter Vorteil ist hingegen, dass der neue V2 nun auch MQA-Files voll entfalten kann. Somit ist der neue ZEN DAC V2 nicht mehr nur MQA Renderer, sondern vollwertiger MQA Decoder. Insbesondere für Tidal-Nutzer ist das eine gute Nachricht.
Den ZEN DAC selbst finde ich durchaus spannend.

Zu MQA hatte ich jedoch kürzlich ein Video gesehen, welches dem Kompressionsverfahren leider kein gutes Zeugnis ausstellt. Wenn das so stimmt, sollte sich jeder Hi-Res Liebhaber nach Alternativen (Lossless) umschauen. Wen es interessiert, kann das gern mal anschauen (englisch):

Ob der MQA-Support also wirklich eine gute Nachricht für Tidal-Nutzer ist, stellt das Video zumindest in Frage.
+2
Hot Mac
Hot Mac15.05.21 11:32
Ich hab eine »lebenslange« Roon-Lizenz erworben, finde Abo-Modelle aber nicht grundsätzlich schlecht, wenn meine/unsere Kohle auch wirklich in die Weiterentwicklung einer App – egal welche – einfließt.
Wenn nicht, kann so ein Jah­res­abon­ne­ment, was ja oft präferiert wird, weil’s einfach günstiger ist, im Nachhinein schon mal zum Ärgernis werden.
0
camaso
camaso15.05.21 12:33
Ich vermute, dass der Link oben im Text und auch das Bild falsch sind. Jedenfalls wird ein anderes iFi Gerät auf Amazon gezeigt, als das auf dem Bild im Text, nämlich der iFi Zen Blue HiFi Bluetooth Empfänger:



statt



, der dann auch 169€ kostet und nicht 149.
0
sonorman
sonorman15.05.21 12:53
Camaso
Stimmt, danke für den Hinweis auf den falschen Link.
Das mit den Preisen bei Amazon ist aber immer so‘ne Sache. Beim offiziellen deutschen iFi Audio Vertrieb () ist der „alte“ ZEN DAC für 149 Euro im Shop. – Allerdings nicht mehr vorrätig.

Ich habe den Text und die Links etwas geändert.
0
camaso
camaso15.05.21 13:03
Danke, aber der Link ist immer noch falsch, der zeigt auf den V1... "Mein" Link ist korrekt.

/edit
Beide sind V2, zumindest optisch.

/edit2
Die Kommentare sind allerdings schon etwas älter bei Deinem Link.

*confused*
0
sonorman
sonorman15.05.21 13:15
Ich glaube, die Bilder bei Amazon zeigen bei beiden Links den alten ZEN DAC. Der Neue ist (wenn ich richtig informiert bin) etwas dunkler und hat auch einen dunklen Drehregler, so wie auf dem ersten Bild im Text oben. Selbst auf der Seite des Herstellers sind die Bilder offenbar noch nicht alle aktualisiert. Einige haben den dunklen Knopf, andere wiederum nicht.

Im Zweifel einfach im Shop von WOD Audio ordern. Der wird schon den richtigen schicken.
+1
warp1015.05.21 13:33
Krypton
...
Den ZEN DAC selbst finde ich durchaus spannend.

Zu MQA hatte ich jedoch kürzlich ein Video gesehen, welches dem Kompressionsverfahren leider kein gutes Zeugnis ausstellt. Wenn das so stimmt, sollte sich jeder Hi-Res Liebhaber nach Alternativen (Lossless) umschauen. Wen es interessiert, kann das gern mal anschauen (englisch):
...

Ob der MQA-Support also wirklich eine gute Nachricht für Tidal-Nutzer ist, stellt das Video zumindest in Frage.
Das Video hatte ich auch gesehen und halte es für fragwürdig. Der Mann beschäftigt sich in erster Linie mit Tidal und MQA. Nicht z.B. mit Musik CD's, die ja auch MQA codiert sein können. Des weiteren mischt er unter die von Ihm eingereichte Musik einfach Testsignale und bemängelt dann, das dieses Testsignale nicht in der von Ihm gewünschten Form von Tidal ausgesendet werden. Dabei weiss er NICHTS vom Codierungsprozess, sondern schliesst nur aus den decodierten Testsignalen auf den Klang. Das halte ich für unseriös.
0
Krypton15.05.21 14:32
warp10
Krypton
...
Ob der MQA-Support also wirklich eine gute Nachricht für Tidal-Nutzer ist, stellt das Video zumindest in Frage.
Das Video hatte ich auch gesehen und halte es für fragwürdig. Der Mann beschäftigt sich in erster Linie mit Tidal und MQA. Nicht z.B. mit Musik CD's, die ja auch MQA codiert sein können. Des weiteren mischt er unter die von Ihm eingereichte Musik einfach Testsignale und bemängelt dann, das dieses Testsignale nicht in der von Ihm gewünschten Form von Tidal ausgesendet werden. Dabei weiss er NICHTS vom Codierungsprozess, sondern schliesst nur aus den decodierten Testsignalen auf den Klang. Das halte ich für unseriös.

Das Video ist sicher kontrovers und kann als einzelner «Messpunkt» keinen finale Aussage machen. Es werden im Video mehrere Dinge angesprochen, welche die Aussagen der MQA-Macher wiederlegen oder zumindest in fraglichem Licht dastehen lassen.

Er hat ja nicht nur seine eigenen Songs verwendet, sondern gezielt nach einem Beispiel gesucht, welches als MQA und gleichzeitig als Lossless angeboten wird (Sam Smith - The thrill of it all) und findet die Ungereimtheiten auch in diesem Track. Mit beiden (seinen und dem kommerziell angebotenen Stück) sind zumindest laut Video folgende Angaben von MQA selbst falsifiziert:

MQA: MQA retains 100% of the original recording
Video: In beiden Beispielen war bei MQA nicht dasselbe enthalten wie im Lossless Download. Es fehlten Frequenzen, es wurden welche im oberen Frequenzsprktrum hinzugefügt, Frequenzen wurden verändert und es war (auch hörbares) Rauschen bei MQA.

MQA: Devices or apps with MQA decoding capability… will also authenticate the file to guarantee that it is the definitive master recording from the studio
Video: die Authentifizierung sagt nichts aus. Das «blaue Licht» hat bei seinen Tracks geleuchtet, ohne dass er etwas «authentifiziert» hat und (im verlinkten Video) konnte das Audiofile problemlos zu über 30% zerstückelt werden, ohne dass das blaue Licht ausgegangen wäre.

Neben den Messtechnischen «Auffälligkeiten» war auch Töne im MQA-File zu hören, die im Master-File nicht in hörbaren Sprektrum
waren. Die Hochtonbereiche (20Khz+) wurden durch die «Origami-Falttechnik» in den hörbaren Bereich gefaltet aber später nicht mehr richtig aufgefaltet, so dass Hörbare Artefakte da waren.

Das Verhalten von MQA (keine Antwort, keine Erklärungsversuche, Löschung der Files von Tidal) spricht dann auch für sich.

Dass er keine CDs verwendet hat, liegt wohl am Test-Setup. Es ist aktuell wohl extrem schwierig, an einen unkomprimierten Master und an ein MQA-File zu kommen, das von diesem Master erzeugt wurde (das einzige Beispiel, das er gefunden hatte, war ja das Sam Smith Album) – das war dann auch der Grund, warum er selbst erzeugte Files ins Spiel brachte, um das testen zu können.

Bei jedem Lossless- oder anderen Audio-Format kann jeder selbst recht einfach die «Verlustlosigkeit» testen. Wenn MQA vorgibt, das und noch mehr zu können, dann sollte das auch irgendwie testbar sein. Wenn dann jeder Testversuch vereitelt, angegriffen oder abgewehrt wird (mit Löschung, Account-Sperre, Strohmännern in öffentlichen Diskussionen), dann riecht es zumindest nach Schlangenöl.
+7
macaldente
macaldente15.05.21 15:25
Antagonist175
...Oder nimmt man ein 365, dass kostet etwa 5€ pro Monat. Bei den 10 Briefen und drei Excel Tabellen im Jahr, für die ich das nutzen würde, ein stolzer Preis...

Ich hatte for vielen Jahren auch mal mit Libre Office und Open Office experimentiert - ganz ok aber mittlerweile auch redundant. Geschätzte 90 % der Leute kommen mit Pages-Number-Keynote sehr gut über die Runden. Die letzten Jahre habe ich nur mehr diese 3 Programme verwendet und nichts, absolut nichts, vermisst.
+3
athlonet15.05.21 15:45
Krypton
Zu MQA hatte ich jedoch kürzlich ein Video gesehen, welches dem Kompressionsverfahren leider kein gutes Zeugnis ausstellt. Wenn das so stimmt, sollte sich jeder Hi-Res Liebhaber nach Alternativen (Lossless) umschauen.

Vor allem sehe ich MQA als Lösung für ein Problem, das gar nicht existiert.
In Zeiten von Video-Streaming sollte Audio-Streaming im Lossless-Format nun wirklich kein Problem darstellen. Bei MQA geht es nur um's Geld verdienen. Das ist ein proprietäres Format, für das Lizenzgebühren anfallen.
Ich habe daher einen großen Bogen um Tidal gemacht und mich für Qobuz entschieden.
+6
Sindbad15.05.21 16:07
Audirvana - Schade, sehr schade.

Ich habe Audirvana bisher sehr gerne unterstützt durch den Kauf/Update der interessanten Software.

Aber nur gelegentlich (2-4x/Monat) höre ich bewusst gute Aufnahmen aus meiner Mediathek. Sonst nur beim Arbeiten nebenbei.
Kein Webradio, kein Streaming-Abo.

Nur für den etwas besseren Klang soll ich ein Abo von 70€/a abschließen ?

Tut mir leid. Für meine Benutzung ist das Abo zu teuer und Software-Abos schätze ich grundsätzlich nicht ("Abhängigkeitsgefühl" statt freie Kaufentscheidung).

Good Luck !
+8
ruphi
ruphi15.05.21 16:27
Lang21
Ich denke, dass nur mit dem Verkauf von Lizenzen das Wachstum des Unternehmens arg limitiert bzw. der Cashflow bei sinkenden Verkäufen ein Problem wird. Mit einem Abo-Modell schafft man laufende und besser zu kalkulierende Einnahmen (ebenso mit Serviceverträgen je nach Industrie). Der Markt sieht zwar riesengroß (theoretisch) aus, ist aber am Ende doch limitiert, glaube ich. Es hören viele Musik, aber die Minderheit wird sich dafür eine Applikation wie Audirvana leisten.
Hab prinzipiell auch gar nix gegen ein Abomodell, eben wegen dessen betriebswirtschaftlicher Vorteile für die Entwickler. Ich stoße mich schlicht an der Höhe der Abopreise. Und wenn es neben dem Abo keine anderen Erwerbsmöglichkeiten gibt.
Für mich wäre generell folgendes Angebot ideal:
  • Abo in variabler Länge: lebenslang, 1 Jahr, 1 Monat, 1 Woche (kann nützlich sein, s. Kommentar von Antagonist 175)
  • Lizenz für derzeitige Version, inkl. Kompatibilitätsupdates für nen gewissen Zeitraum, exkl. neuer Funktionen.
+4
Sindbad15.05.21 16:27
2016: Kauf 70 €
2017: Update 40 €
=> Bis heute 20 €/Jahr.

Damien Plisson sollte eine "Basic"-Variante (nur Klangverbesserung) für Einmalkauf oder 20 - 30 €/a anbieten.
+1
adiga
adiga15.05.21 17:28
Peter Eckel
Schade eigentlich, ich wollte gerade Audirvana testen. Abo Tonne. Pech gehabt (leider ich auch ).
Heute ist aber noch Kauf möglich. Habe ich vorhin gerade gemacht, da ich nach der Testphase Audirvana für meine Zwecke sehr gut finde (hatte noch alte Website offen, sollte aber auch über Webarchive.org funktionieren). Erst ab morgen wird wohl nur noch der Abo-Weg möglich sein.
0
Lang2115.05.21 18:18
Antagonist175
Durch die Bank wird für das Mietmodell zu viel verlangt. Auch beruflich sind einige Dinge nur noch zu mieten. Die Preise sind astronomisch im Vergleich zur Nutzung von Kaufversionen. Ich habe da ein Programm drin, welches nun pro Berechnung etwa 5€ kosten würde. Bei unserem Nutzungsverhalten. Oder nimmt man ein 365, dass kostet etwa 5€ pro Monat. Bei den 10 Briefen und drei Excel Tabellen im Jahr, für die ich das nutzen würde, ein stolzer Preis. Die extra "Glasperlen" die es dazu gibt machen es auch nicht besser.
Der elektro Kram kostet ja ohnehin schon ordentlich. Rundfunkgebühren, Handy Vertrag,Festnetz Vertrag, Neftlix und co, E-Paper, usw. usw. Da sind schnell mehr als hundert Euro weg.

Stimme zu. Im Schnitt zu viel.
+2
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