Test iFi Audio ZEN DAC – Kopfhörerverstärker mit DAC und Top-Klang zum Kampfpreis

Nach der Vorstellung des iFi Audio ZEN DAC vor drei Wochen im TechTicker war klar: den muss ich testen. Die technische Beschreibung in Kombination mit dem unverbindlichen Verkaufspreis von rund 150 Euro klang einfach zu gut, um wahr zu sein.

Kompakt
Marke iFi Audio
Bezeichnung ZEN DAC
Art Kopfhörerverstärker / DAC
Empf. Preis (€) 149
Verfügbarkeit sofort
Rekapitulieren wir noch mal:
Der ZEN DAC (Vertrieb: WOD Audio) ist kompakt und mit seinen Eigenschaften ideal für den Betrieb am Desktop geeignet. Per asynchronem USB wird wird er mit dem Mac oder PC verbunden und dient Digital/Analog-Wandler und Kopfhörerverstärker. Außerdem kann der ZEN DAC als Vorverstärker für Endstufen oder Aktivlautsprecher verwendet werden.


Die DAC-Stufe arbeitet mit einem Burr-Brown-Chip, der PCM und DXD Audio bis 24Bit/384kHz und DSD bis 12,4MHz (DSD256) verarbeitet. PCM und DSD werden dabei separat verarbeitet. Das heißt, DSD Datenströme können nativ behandelt werden. Üblicherweise wird für DSD-Datenströme in dieser Preisklasse immer das sogenannte DoP-Verfahren (DSD over PCM) eingesetzt. Der ZEN kommt ohne diese Konvertierung mit DSD zurecht. Das ist in dieser Klasse eine absolute Ausnahme, ebenso wie die In-Haus-Programmierung des XMOS-Chips für die Signalverarbeitung. Nutzer können sogar verschiedene Firmware-Versionen installieren um mit unterschiedlichen Filtern und deren klanglichen Auswirkungen zu experimentieren. Und zu guter Letzt ist der ZEN DAC auch noch MQA-kompatibel.
Die Analogstufe ist symmetrisch ausgelegt, was ebenfalls in dieser Preisklasse eine Rarität ist. Als Ausgänge für Kopfhörer stehen sowohl ein unsymmetrischer (6,35 mm Klinke) als auch ein symmetrischer 4,4 mm Pentaconn-Anschluss an der Front zur Verfügung. Zudem können über Stereo-Cinch-Buchsen oder eine weitere symmetrische Pentaconn-Buchse an der Rückseite Aktivlautsprecher oder Endverstärker angeschlossen werden. Noch besser: Per Schalter können die rückseitigen Ausgänge zwischen Festpegel und variabler Regelung umgeschaltet werden. Dadurch kann man den ZEN DAC wahlweise an Geräten mit eigener Lautstärkeregelung anschließen (was z. B. bei vielen Desktop-Aktivlautsprechern der Fall ist), oder er übernimmt selbst die Lautstärkeregelung, um beispielsweise Endstufen zu betreiben.


Der Kopfhörerausgang verfügt über eine umschaltbare Vorverstärkung (Gain Hi/Lo) für unterschiedlich empfindliche Kopfhörer. Ein weiteres Feature ist "TrueBass", welches für eine moderate Bassanhebung ohne Beeinflussung der Mitten sorgen soll, was insbesondere bei manchen offenen Kopfhörern hilfreich sein kann.

Das Gehäuse mit seinem rundlich geformten Korpus besteht nicht etwa aus Plastik, sondern komplett aus Metall. Der ZEN DAC ist dabei kaum größer als eine ausgestreckte Hand und passt somit auf jeden Desktop.


Für ähnlich gut ausgestattete Geräte muss man in der Regel das Zwei- bis Dreifache bezahlen. Oft sogar noch sehr viel mehr. Da muss doch irgendwo der Rotstift einen Strich durch die Rechnung machen, oder? Und zahlt sich der Aufwand auch in gutem Klang aus, oder ist der ZEN DAC am Ende doch nur ein Papiertiger?


Kommentare

Hot Mac
Hot Mac16.11.19 09:09
Vielen Dank für den Test.
Der Preis ist wirklich eine Kampfansage.
+3
aquacosxx
aquacosxx16.11.19 09:20
Ebenfalls Danke für den Test. Hatte schon drauf gewartet. Das Teil könnte mir für mein neues Desktoptsetup gefallen.

Gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber vielleicht hast du ja noch einen Tipp bezüglich passender aktiver LS für den ZEN DAC?
+1
Loc
Loc16.11.19 10:36
aquacosxx
... aber vielleicht hast du ja noch einen Tipp bezüglich passender aktiver LS ...
Ich bin zwar nicht Son., aber ich empfehle Dir die Neumann KH120.
too old to die young
+2
maculi
maculi16.11.19 10:39
Was die dauerbeleuchtung per LED angeht dürften sich viele Hersteller ein Beispiel an AVM nehmen. In der Oberfläche der Fritzboxen läßt sich problemlos einstellen, ob die LED leuchten soll bzw. mit welcher Helligkeit (statisch oder dynamisch). Dann hat jeder Nutzer die Möglichkeit, das entsprechend den eigenen Vorlieben einzustellen. Die Geschmäcker sind nunmal unterschiedlich, weshalb mit einer Einstellung niemals alle glücklich werden. Es sind eben auch solche Kleinigkeiten, die zeigen wie sorgfältig auf die Wünsche der Kunden eingegangen wird.
+1
struffsky
struffsky16.11.19 13:05
Danke für den spannenden Bericht. Gleich bestellt. Bin mal gespannt auf das Teil.
Weil du so ein Kopfhöhrerfan bist, Sonorman: teste doch mal die Teile von Bursonaudio. Denen eilt ein grandiose Ruf voraus…
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aquacosxx
aquacosxx16.11.19 13:39
Loc
aquacosxx
... aber vielleicht hast du ja noch einen Tipp bezüglich passender aktiver LS ...
Ich bin zwar nicht Son., aber ich empfehle Dir die Neumann KH120.

Jaja, die Neumänner. Sind prinzipiell im Preisrange, aber mir fast schon wieder zu groß. Zudem haben die nur einen sym. XLR Eingang. Da wüsste ich jetzt gerade nicht, wie ich die am ZEN DAC anschließen soll.

Vielleicht hat ja jemand noch Ideen.
0
sonorman
sonorman16.11.19 15:00
aquacosxx
Loc
aquacosxx
... aber vielleicht hast du ja noch einen Tipp bezüglich passender aktiver LS ...
Ich bin zwar nicht Son., aber ich empfehle Dir die Neumann KH120.
Jaja, die Neumänner. Sind prinzipiell im Preisrange, aber mir fast schon wieder zu groß. Zudem haben die nur einen sym. XLR Eingang. Da wüsste ich jetzt gerade nicht, wie ich die am ZEN DAC anschließen soll.

Vielleicht hat ja jemand noch Ideen.
Adam Audio T5V zum Beispiel (rund 340€/Paar) oder Yamaha hat auch günstige Monitore im Programm, wie den HS5.

Für symmetrische Eingänge brauchst Du, wie im Text erwähnt, einen passend konfigurierten Pentaconn-Adapter. Da kann Dir sicherlich ein guter HiFi-Händler weiter helfen. Die Adam T5V kannst Du auch mit Cinch betreiben.
+1
aquacosxx
aquacosxx16.11.19 16:48
sonorman

Danke. Ich bin jetzt noch mal in mich gegangen. Ich habe im Keller noch ein Paar Adam Audio Artist 5 stehen. Bei einer ist die Standbyschaltung defekt. Dürfte aber auf dem Desktop egal sein. Sind halt groß. Hatte gerade noch die aktiven von Elac (Navis) bzw. die KEF LS50W auf dem Schirm (ja, auch groß). Aber, das ist dann schon noch mal eine Investition. Der ZEN DAC käme dann zumindest als KHV in Betracht.
0
Pannacotta16.11.19 17:47
Vielen Dank für den Test! Das klingt wirklich vielversprechend.
Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach einem DAC, an den ich meinen über 20 Jahre alten HighEnd-CD-Spieler (damals galt er zumindest als HighEnd) per koaxialem oder optischen Digitalausgang anschließen kann. An dem DAC möchte ich dann Kopfhörer anschließen. Auf meiner Suche bin ich bisher nur auf den DAC MagicPlus von Cambridge Audio gestoßen und frage mich, ob dazu eine Alternative gibt.
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der_seppel
der_seppel16.11.19 17:49
Hört sich alles ganz gut an, sieht nur leider ziemlich beknackt aus das Teil. Da könnte ich nicht jeden Tag drauf gucken. Schade.
Kein Slogan angegeben.
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sonorman
sonorman16.11.19 17:53
Pannacotta
… an den ich meinen über 20 Jahre alten HighEnd-CD-Spieler […] per koaxialem oder optischen Digitalausgang anschließen kann. …
Aber genau das geht leider nicht. Der ZEN hat nur USB als Eingang. Kein Coax oder Toslink.

iFi hat aber auch DACs mit S/PDIF-Eingängen im Sortiment, wie den xDSD (). Die sind aber teurer.
+1
Pannacotta16.11.19 18:00
sonorman
Pannacotta
… an den ich meinen über 20 Jahre alten HighEnd-CD-Spieler […] per koaxialem oder optischen Digitalausgang anschließen kann. …
Aber genau das geht leider nicht. Der ZEN hat nur USB als Eingang. Kein Coax oder Toslink.
Ja, eben. Ansonsten gefällt mir der ZEN nämlich wirklich gut. Gibt es denn überhaupt noch DACs mit Coax oder Toslink als Eingang und Kopfhörerausgang?
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sonorman
sonorman16.11.19 18:49
Pannacotta
sonorman
Pannacotta
… an den ich meinen über 20 Jahre alten HighEnd-CD-Spieler […] per koaxialem oder optischen Digitalausgang anschließen kann. …
Aber genau das geht leider nicht. Der ZEN hat nur USB als Eingang. Kein Coax oder Toslink.
Ja, eben. Ansonsten gefällt mir der ZEN nämlich wirklich gut. Gibt es denn überhaupt noch DACs mit Coax oder Toslink als Eingang und Kopfhörerausgang?
Ja, ein Beispiel habe ich im Kommentar zuvor verlinkt.
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Frost16.11.19 21:53
Pannacotta
Gibt es denn überhaupt noch DACs mit Coax oder Toslink als Eingang und Kopfhörerausgang?

Jede Menge, spontan fallen mir dar der Hugo TT 2 von Chord
und der RME ADI-2 DAC ein.
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Tekl17.11.19 19:44
Kann das mal jemand mit der Stromversorgung genauer erklären? Was passiert da beim USB-Strom, was das Netzteil verhindert? Und an welcher Stelle passiert die Beeinflussung? Was genau passiert mit dem Klang? Gibt's Störgeräusche, eiert das Tempo oder klingt es einfach nur subjektiv besser? Hätte iFI die Optimierung des Stromzuflusses nicht auch direkt einbauen können? Auf dem ersten Blick wirkt das auf mich, als wolle man ein überteuertes Netzteil an den Menschen bringen.
+1
EvilDark18.11.19 06:52
Tekl
Kann das mal jemand mit der Stromversorgung genauer erklären? Was passiert da beim USB-Strom, was das Netzteil verhindert? Und an welcher Stelle passiert die Beeinflussung? Was genau passiert mit dem Klang? Gibt's Störgeräusche, eiert das Tempo oder klingt es einfach nur subjektiv besser? Hätte iFI die Optimierung des Stromzuflusses nicht auch direkt einbauen können? Auf dem ersten Blick wirkt das auf mich, als wolle man ein überteuertes Netzteil an den Menschen bringen.

Guten Morgen,
Genau das sehe ich auch so!

Ist doch immer wieder ganz schön viel Voodoo das hier mit viel Marketing-TamTam versucht wird „an die Frau/den Mann“ zu bringen. Spätestens wenn ich lese das „Audiooptimierte USB-Hubs den Klang verbessern“ ist mir klar das hier eher subjektiv als objektiv berichtet wird.
Hier werden Nullen und Einsen übertragen. Was soll da optimiert werden? Eine Null in eine genauere Null? Eine Eins in eine präzisere Eins? Selbst das Timing ist via USB als Argument ist total Murks da Daten Blockweise übertragen und gepuffter werden...

Solange ich nur selbst dran glaube klingt es natürlich auch besser! Realistisch sieht es jedoch ganz anders aus.

Im Blindtest fallen diese Glaubenden fast immer komplett durch! Und hatten dann als Ausrede fast immer ‚einen schlechten Tag‘... Warum auch seinen eigenen Ohren trauen? Immerhin „kann“ sich die aufwendige Werbung (mehr ist es nicht!) ja unmöglich irren...
Dabei „sagt“ uns Werbung dieser Art doch nur woran der HiFi/HighEnd Jünger aus Überzeugung sowieso nur glauben will.

Dieser DAC ist bestimmt sein Geld wert und auch absolut OKAY für den henkten der bereit ist das Geld dafür auszugeben, aber das Drum herum mit dem Tuning ist für mich schlicht Blödsinn und Voodoo, aber sicherlich nicht die 49€ wert.

VG,
EvilDark
Die richtige Codezeile zur richtigen Zeit am richtigen Ort, kann Berge versetzen! Wetten?
0
EvilDark18.11.19 07:26
Pannacotta
Vielen Dank für den Test! Das klingt wirklich vielversprechend.
Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach einem DAC, an den ich meinen über 20 Jahre alten HighEnd-CD-Spieler (damals galt er zumindest als HighEnd) per koaxialem oder optischen Digitalausgang anschließen kann. An dem DAC möchte ich dann Kopfhörer anschließen. Auf meiner Suche bin ich bisher nur auf den DAC MagicPlus von Cambridge Audio gestoßen und frage mich, ob dazu eine Alternative gibt.

Dann ist der ZEN nichts für Dich!
Aber schau' Dich mal bei xDuoo um da gibt es zu bezahlbarem Preis das was Du vielleicht suchst.

Ich selbst habe den Vorgänger XD-05 von diesem hier: http://en.xduoo.com/xduoo/En/ProductView.Asp?ID=38

...und bin total begeistert!
Würde ihn sofort wieder kaufen!

Bezogen habe ich in via deutschem Lager des Herstellers in der Bucht!

VG,
EvilDark
Die richtige Codezeile zur richtigen Zeit am richtigen Ort, kann Berge versetzen! Wetten?
0
Netzplaner18.11.19 11:57
Hallo zusammen,

kann mit diesen DAC auch direkt am USB-C eines IPad Pro 11 ohne funktionale Einschränkungen betreiben?
(mit sep. Stromversorgung/Netzteil für den ZEN-DAC)

Viele Grüße
0
Hot Mac
Hot Mac18.11.19 14:41
sonorman

Sagt Dir der SMSL Sanskrit 10th etwas?
Der wäre ja noch günstiger ...
Ist halt »nur« ein DAC.
0
sonorman
sonorman18.11.19 15:08
Hot Mac
Nein, den kenne ich nicht.
Das ist aber auch kein Kopfhörerverstärker. Und der scheint auch keinen deutschen Vertrieb zu haben, sondern wird direkt aus China verkauft.
0
Hot Mac
Hot Mac18.11.19 15:22
Ich schrieb ja, dass es »nur« ein DAC ist.
Gibt’s bei amazon
0
sonorman
sonorman18.11.19 15:29
Hot Mac
Ich schrieb ja, dass es »nur« ein DAC ist.
Ja sorry, das hatte ich übersehen. Zu hektisch!
0
Hot Mac
Hot Mac18.11.19 15:36
Macht doch nichts.

Übrigens kommt der ZEN in meinem Bekanntenkreis sehr gut an.
Nochmals vielen Dank für den Test.
+1
sonorman
sonorman18.11.19 19:45
Netzplaner
Hallo zusammen,

kann mit diesen DAC auch direkt am USB-C eines IPad Pro 11 ohne funktionale Einschränkungen betreiben?
(mit sep. Stromversorgung/Netzteil für den ZEN-DAC)

Viele Grüße
Ich habe das eben ausprobiert (am iPad Pro).
Funktioniert einwandfrei!
Du brauchst natürlich einen Adapter von USB-C auf -A, wie beispielsweise diesen , um ein USB-Kabel mit B-Stecker am ZEN anschließen zu können. Ansonsten ist alles Plug&Play.
+1
Netzplaner18.11.19 20:17
sonorman
.... Ansonsten ist alles Plug&Play.
Super, vielen Dank!
Damit habe ich das nächste Weihnachtsgeschenk im Kasten. Nach den technischen Daten des ZEN-DAC, sollte ein Fidelio X2HR mit seinen knapp 33 Ohm Impedanz sehr gut dazu passen.

Kleine Frage noch. Hattest du den ZEN-DAC ohne zusätzliche Stromversorgung mit dem IPAD Pro getestet?

Viele Grüße
0
sonorman
sonorman18.11.19 20:25
Netzplaner

Kleine Frage noch. Hattest du den ZEN-DAC ohne zusätzliche Stromversorgung mit dem IPAD Pro getestet?

Viele Grüße
Ich hab‘s mit Netzteil probiert. Aber erstaunlicherweise geht es auch ohne! Das iPad liefert genug Saft für den ZEN. Gucksu hier:


+2
Netzplaner18.11.19 22:15
sonorman
Netzplaner

Kleine Frage noch. Hattest du den ZEN-DAC ohne zusätzliche Stromversorgung mit dem IPAD Pro getestet?

Viele Grüße
Ich hab‘s mit Netzteil probiert. Aber erstaunlicherweise geht es auch ohne! Das iPad liefert genug Saft für den ZEN. Gucksu hier:


Vielen Dank!
Damit könnte ich erst einmal auf das Netzteil verzichten.

Viele Grüße
0
Tekl25.11.19 10:51
Bezieht sich der Lautstärke-Regler eigentlich nur auf die Front-Anschlüsse oder auch auf die Cinch-Buchsen der Rückseite?
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