Prosser: M1-iMac wird bunt – und der Mac Pro M1 schrumpft (mit Video)

Das Gehäusedesign der aktuellen iMac-Modelle hat zwar bereits rund neun Jahre auf dem Buckel, wirkt aber dennoch nicht angestaubt. Trotzdem wird Apple nach der übereinstimmenden Ansicht etlicher Apple-Auguren das Aussehen der hauseigenen Desktop-Computer anlässlich des Wechsels auf den M1-Prozessor in diesem Jahr neu gestalten. Bloomberg zufolge lehnt sich Apple dabei an den Stil des Pro Display XDR an.


Front des M1-iMac erinnert an das iPad Pro
Dem widerspricht jetzt der bekannte Leaker Jon Prosser in einem Video. Seinen Informationen zufolge verbindet Apple bei den M1-iMacs eine moderne Anmutung mit einer gehörigen Portion Nostalgie. Front und generelle Form der Geräte erinnern vom Aussehen her an das aktuelle iPad Pro. Herausragendes Merkmal ist die im Vergleich zum aktuellen iMac deutlich schmalere Display-Umrandung. Das Panel selbst weist allerdings im Unterschied zu den Premium-Tablets aus Cupertino keine abgerundeten Ecken auf. Anders als etwa von Mark Gurman prophezeit geht Prosser auch nicht davon aus, dass der Standfuß der M1-iMacs im Aussehen jenem des Pro Display XDR nachempfunden sein wird. Seine Render-Bilder zeigen einen Ständer im Design der aktuellen All-in-One-Rechner aus Cupertino.


Quelle: Jon Prosser

Quelle: Jon Prosser

Rückseite und Standfuß in fünf Farben
Bei der Gestaltung der Rückseite und des Standfußes der M1-iMacs setzt Apple laut Prosser auf eine Reminiszenz an einen legendären Vorgänger aus dem Jahr 1999. Erstmals in der Geschichte der All-in-One-Rechner mit LC-Display wird es nämlich wieder bunt. Die Kunden sollen die Wahl zwischen fünf Farben haben, welche den Optionen des aktuellen iPad Air entsprechen, also schwarz, weiß, grün, blau und roségold. Der Leaker bezieht sich bei dieser Angabe auf Prototypen, welche Apple angeblich bereits gefertigt hat. Allerdings sei nicht sicher, dass es tatsächlich alle fünf Varianten geben werde.


Quelle: Jon Prosser

Mac mini Pro erinnert an Power Mac G4 Cube
Auch zu einem kommenden Mac Pro mit Apple Silicon äußert sich der als zuverlässig geltende Leaker. Prosser will erfahren haben, dass Apple diesen erheblich kompakter gestaltet als die derzeitige Intel-Workstation. Das Gerät fußt vom grundsätzlichen Gehäusedesign her auf dem aktuellen Mac mini, wird allerdings etwa drei- bis viermal so hoch sein. Es erinnert entfernt an den legendären Power Mac G4 Cube aus dem Jahr 2000, somit kommt auch hier ein wenig Nostalgie ins Spiel. Zumindest was die Größe angeht, decken sich Prossers Aussagen im Wesentlichen mit den Prophezeiungen von Mark Gurman. Sowohl iMac M1 als auch Mac mini Pro M1 dürften spätestens im Herbst dieses Jahres erscheinen.

Kommentare

iMan
iMan24.02.21 19:44
Also ich weiß nicht. Das ist ja einfach der erste Alu-iMac von 2007 nur ohne Laufwerk und das Display einfach nur komplett auf der Vorderseite. Nicht, dass es hässlich wäre, keineswegs. Wenn aber schon ne Neuauflage von was altem, wäre mir da das Modell von 2002 lieber. Ein schwebendes 5K-Display was man dann auch in der Höhe verstellen und frei drehen kann wäre halt der Hammer. Schade, dass Apple das damals so schnell wieder aufgegeben hat. Einer der schönsten Macs überhaupt.
Always look on the bright side of life!
+18
MikeMuc24.02.21 19:46
Beim Pro ist doch mit das wichtigste, das er Steckplätze für PCI etc. hat. Da wird es bei “a la Cube G4“ aber nicht zu reichen, egal wie klein der Prozessor und sein Drumherum werden wird.
+4
iG3eVeRlasting
iG3eVeRlasting24.02.21 19:47
Die Farben kann ich mir einfach nicht vorstellen an einem iMac.
+1
TerenceHill
TerenceHill24.02.21 19:50
Das wird so nicht kommen. Sieht nicht Apple-like aus.
+2
TiBooX
TiBooX24.02.21 19:53
Warum bietet Apple nicht mal ein M1/Mx Hardware-Update an.
Ich erinnere mich meinen Mac II auf einen Mac II fx aufgerüstet zu haben.
Das sollte bei der Verkleinerung und dem thermischen Verbesserungen kaum ein Problem sein.
Platz und Luft ist reichlich im iMac und sogar im mini.
Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, aber ein solches Prozessor-Update wäre außerdem ein echtes Alleinstellungsmerkmal, würde Arbeit in zertifizierten lokalen Reparaturbetrieben erzeugen und macht such gut in der Recyclingbilanz (sogar ohne greenwashing), ‚Alten‘ Intel-Macs würde ‚neues‘ Leben eingehaucht (aber richtig!), Einsteiger könnten etwas Geld sparen, Apple verdient trotzdem gut un kanibalisiert nicht seine aktuellen Macs (weil kompakter und besser integriert, mehr Leistung), alle wären auf dem letzten macOS Stand.
Ich sehe Vorteile für alle Beteiligten (die sich endlich von Intel trennen wollen)
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
-1
Krypton24.02.21 19:57
Etwas schwebendes wie der iMac G4 «Lampe» würde mir auch gefallen. Den fand ich damals fantastisch.

MikeMuc
Beim Pro ist doch mit das wichtigste, das er Steckplätze für PCI etc. hat. Da wird es bei “a la Cube G4“ aber nicht zu reichen, egal wie klein der Prozessor und sein Drumherum werden wird.
Das abgebildete Würfeldings wird ja nicht der Mac Pro sonder ist als mini Pro bezeichnet. Ähnlich wie ein MacBook Pro oder ein iMac Pro muss der nicht unbedingt PCI-Karte schlucken, könnte aber eben mit dickem (12-Kern) Prozessor, stärkerer GPU und stärkerem Netzteil eine neue Nische besetzen. Eigentlich wollte ich die letzten Jahre immer so ein Ding. Ob es heute dafür aber noch groß einen Markt gibt, kann ich schlecht abschätzen.
Er hätte praktisch die Power eines großen iMac (Pro) aber du könntest deine eigenen Bildschirme dranhängen.

Bei den Farben bin ich mir auch nicht sicher. Wenn die aus der Palette des iPod nano 5g wären, würden die bestimmt wie geschnitten Brot über den Tresen gehen. Die eher traurigen und blassen Farben würde ich mir nicht hinstellen wollen. Aber da sind die Geschmäcker sicher verschieden.

Was das Design angeht, rechne ich eher mit etwas sehr dünnem. Theoretisch gesehen zeigt das iPad Pro wohin die Richtung geht. Wenn ein M1 mit mini-Kühlung und SSD only, aufgelöteter RAM etc. drin sind, müsste das Gerät technisch kaum Dicker als eben ein iPad werden. Etwas mehr kann für das Netzteil, den Netzstecker (vermulich das «tiefste» Element am Gerät und die Lautsprecher wird es schon sein. Für einen Klotz wie abgebildet oder wie der 2007er sehe ich aber keinen realistischen Grund. Was sollte da auch drin stecken?
+6
mikejuscrmn24.02.21 20:08
Endlich! Der iMac für den Garten, den Pool oder das Girlie-Zimmer. In allen drei Varianten natürlich wasserdicht: gegen Regen, Spritzwasser und Heulerei...
+8
smuehli
smuehli24.02.21 20:18
Schade, kein Flowerpower
+4
Herr_Rossi
Herr_Rossi24.02.21 20:29
MikeMuc
Bei den Farben bin ich mir auch nicht sicher. Wenn die aus der Palette des iPod nano 5g wären, würden die bestimmt wie geschnitten Brot über den Tresen gehen.

Beste Farben ever! Solche knalligen Farbtöne wollte ich immer für‘s iPhone.
Aber die würden sich bestimmt auch am Mac gut machen...
+4
Weia
Weia24.02.21 20:52
Krypton
Etwas schwebendes wie der iMac G4 «Lampe» würde mir auch gefallen. Den fand ich damals fantastisch.
Das war doch aber erklärtermaßen eine Notlösung, weil die Elektronik eben noch nicht im Display unterzubringen war und man noch ein optisches Laufwerk wollte.

Dieses Design stammt aus einer technisch vergangenen Epoche und wird nicht zurückkehren. Was sollte denn in den Fuß auch rein? Blei? Er muss ja gewichtig sein, sonst funktioniert das Ganze nicht, schon gar nicht bei den heutigen Bildschirmgrößen.
Das abgebildete Würfeldings wird ja nicht der Mac Pro sonder ist als mini Pro bezeichnet. Ähnlich wie ein MacBook Pro oder ein iMac Pro muss der nicht unbedingt PCI-Karte schlucken, könnte aber eben mit dickem (12-Kern) Prozessor, stärkerer GPU und stärkerem Netzteil eine neue Nische besetzen. Eigentlich wollte ich die letzten Jahre immer so ein Ding. Ob es heute dafür aber noch groß einen Markt gibt, kann ich schlecht abschätzen.
Was ist denn Deiner Meinung nach heute anders als die letzten Jahre?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+2
Hans.J
Hans.J24.02.21 20:55
MikeMuc
Beim Pro ist doch mit das wichtigste, das er Steckplätze für PCI etc. hat. Da wird es bei “a la Cube G4“ aber nicht zu reichen, egal wie klein der Prozessor und sein Drumherum werden wird.

Dann warte halt auf dem MacPro. Ich bin jedenfalls gespannt was der MiniPro bringt, sofern er wirklich kommt. Mein MacPro von 2009 wäre langsam reif für die Rente
+1
Dupondt24.02.21 21:15
Weia
Dieses Design stammt aus einer technisch vergangenen Epoche und wird nicht zurückkehren.

Sicher?



+4
Weia
Weia24.02.21 21:22
Dupondt
Weia
Dieses Design stammt aus einer technisch vergangenen Epoche und wird nicht zurückkehren.
Sicher?
Sicher.

Was auch immer dieses potthässliche Ding ist, ein Computer ist es ja offenkundig nicht.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-1
Landgraeber
Landgraeber24.02.21 21:35
Die iMacs sehen aus, als hätte sich Microsoft über Apple lustig gemacht.
Stay hungry, stay foolish.
+6
Murkel201224.02.21 21:57
So wird das hoffentlich nicht kommen. Das ist ja ein Rückschritt, nachdem der iMac über die Jahre immer flacher wurde. Die Farben dürften in den meisten Fällen relativ egal sein, sofern der iMac mit dem Rücken zur Wand steht. Ein Display mit abgerundeten Ecken wäre nachvollziehbar, das passt gut zum iPhone und dem iPad, das ist dann ein vertrauter Anblick.
0
Krypton24.02.21 22:17
Weia
Krypton
Etwas schwebendes wie der iMac G4 «Lampe» würde mir auch gefallen. Den fand ich damals fantastisch.
Das war doch aber erklärtermaßen eine Notlösung, weil die Elektronik eben noch nicht im Display unterzubringen war und man noch ein optisches Laufwerk wollte.

Dieses Design stammt aus einer technisch vergangenen Epoche und wird nicht zurückkehren. Was sollte denn in den Fuß auch rein? Blei? Er muss ja gewichtig sein, sonst funktioniert das Ganze nicht, schon gar nicht bei den heutigen Bildschirmgrößen.

Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Notlösung war. Rein ergonomisch und physikalisch war vieles gut und richtig. So konnte man etwa den Bildschirm einfach in der Höhe und Neigung verstellen und auch mal zu jemandem hindrehen. Höhe geht heute gar nicht, drehen nur durch drehen des kompletten Geräts. Aus meiner Sicht ein Rückschritt.

Dann war das CD/DVD Laufwerk so positioniert, dass man die Discs einfach und ohne jede Verrenkung einlegen und rausnehmen konnte. Auch das war bei den späteren Modellen nicht mehr möglich.

Weiterhin war das Wärme-Design ähnlich wie im Cube physikalisch gut gelöst. Die kalte Luft geht unten rein, die Warme oben, an der höchsten Stelle, raus. Der Kamin-Effekt wurde durch einen meist sehr leisen Lüfter unterstützt. MacPro-Röhre lässt grüßen. Dieses Luftstrom-Design ist aktuell weniger elegant gelöst.

Zu guter Letzt fand ich das Stecker- und Kabelmanagement besser gelöst. Die Kabel sind an der niedrigsten Stelle des Macs angesteckt und laufen von da fast unsichtbar hinter den Tisch. Aktuell sind sie zwar durch den Alu-Fuß zumindest von vorne verdeckt, schweben aber wie Girlanden herum. Das finde ich persönlich auch bei so ziemlich allen Monitoren unschön. Da macht man einen tollen, dünnen Design-Ständer, der auf Fotos hübsch aussieht und in der Realität wird das durch 2-3 runterhängende Kabel verschandelt. Für mich ist das ein Design-Fail, weil eben der reale Anwendungsfall (mit Kabeln) nicht bedacht und dafür gestaltet wurde.

Man könnte dann noch die Lautsprecher erwähnen. Die haben beim G4 zwar extra Kabel und extra Platz auf dem Tisch benötigt, der Klang war meiner Meinung aber besser, als alles was danach in den iMacs kam. Größere Stereobühne, klarer und direkter Sound und nicht der auf den Tisch geblasene und über die Tischplatte diffus verwirbelte Flachsound.

Ich denke auch nicht, dass genau «dieses» Design wiederkommt. Das will ich auch nicht haben. Aber die zugrundeliegenden Ideen könnten meiner Ansicht nach in ein neues und besseres Design überführt werden. Das XDR-Display hat ja auch wieder einen Standfuß, der eine Höhenverstellung und Neigung erlaubt. Blei ist dazu im Fuß nicht notwendig, es genügt eine andere Balance.

In den Fuß könnte etwa ein Teil der Elektronik, etwa das Netzteil und alle Anschlüsse. Wenn man ein iPad anschaut und hier die 70% des Volumens schluckende Batterie rausnimmt, könnte ein neuer iMac Screen selbst mit Logic-Board für sich selbst hauchdünn werden. Die «dicken» Teile (Netzteil, Netzkabel-Buchse, Ethernet-Buchse, USB-Anschlüsse, …) könnten so in einem kleinen Standfuß liegen. Das würde die Kabel wieder auf den Tisch und das Display bis auf eine Halterung komplett freischwebend machen. Für den Sound könnte noch ein kleiner Subwoofer in die Tischbox, während das Schwebedisplay ähnlich dem iPad die Mitten und Höhen an den Seiten (und nicht mehr nach unten) ausgibt.

Eine Moderne Interpretation dieses Designs sieht man etwa am Microsoft Surface-Studio, bei welchem man das Display gleich noch zur digitalen Arbeitsfläche absenken kann.



In eine ähnliche Kerbe zielte das Dell Display 210-ALYD. Auch hier waren alle Anschlüsse + Netzteil + Thunderbolt-Dock im Fuß und das an einem Arm schwebende Display ließ sich drehen und neigen.




Ob man diese Designs jetzt mag oder ob Apple das noch eleganter hin bekommen könnte, darüber kann man sich gern streiten. Mir ging es hauptsächlich um die Ergonomie und Eleganz dieses Designs. Alle seit dem iMac G5 haben das verloren.

Weia
Krypton
Das abgebildete Würfeldings wird ja nicht der Mac Pro sonder ist als mini Pro bezeichnet. Ähnlich wie ein MacBook Pro oder ein iMac Pro muss der nicht unbedingt PCI-Karte schlucken, könnte aber eben mit dickem (12-Kern) Prozessor, stärkerer GPU und stärkerem Netzteil eine neue Nische besetzen. Eigentlich wollte ich die letzten Jahre immer so ein Ding. Ob es heute dafür aber noch groß einen Markt gibt, kann ich schlecht abschätzen.
Was ist denn Deiner Meinung nach heute anders als die letzten Jahre?


Das betrifft wohl nur mich persönlich. Ich hatte lange selbstgebaute PCs, später nur Apple Laptops und bin dann 2014 mangels für mich brauchbarer Laptops (zu langsam, zu laute Lüfter, zu schwache Grafik, ständig Defektserien an GPU, Display, Keyboard) auf einen iMac umgestiegen.
Hier könnte ich mir durchaus wieder einen separaten Mac mini Pro vorstellen, aber viele Vorzüge des iMac sind heute nur noch sehr schwer mit Einzelkomponenten zu erreichen.

Hauptproblem ist hier das brillante 10-bit 5K Display. Auch 7 Jahre Später muss man auf dem Markt mit der Lupe nach was vergleichbarem suchen und kommt dann nur bei mittelmäßigen und in Plastik gegossenen Alternativen raus. Dann so Dinge wie die eingebaute Webcam, die automatische Helligkeitsanpassung mit Ambient-Light Sensor, TrueTone durch einen Farbsensor, die eingebauten und mittlerweile echt guten Mikrofone samt Umgebungsgeräusch-Unterdrückung. Das bekommst du selbst mit Mac mini, Display, Webcam und zusätzliche Mikros nicht einfach so hin. Wenn dann neue Funktionen wie FaceID am nächsten iMac kommen, wäre das auch nur im All-in-one möglich.

Kurz, der iMac ist zumindest für meine Zwecke einfach zu gut geworden, als dass separate Komponenten (wieder: für mich) einen Vorteil böten.
+26
MacRS24.02.21 23:09
Ein neuer iMac braucht für mich vor allem Videoeingänge sowie idealerweise eine Möglichkeit zusätzlichen oder austauschbaren Massenspeicher einbauen zu können.

Kommt kein Videoeingang, dann wird es sicher ein Headless-Mac werden, so sehr ich den iMac sonst mag, aber es ist ein Dealbreaker, dass man da nicht einfach mal ein Notebook dranhängen kann.
0
Eventus
Eventus24.02.21 23:12
Krypton
Danke für die hervorragende Darlegung der Designvorteile der «Nachttischlampe» bzw. eines solchen Designprinzips! 🙌
Live long and prosper! 🖖
+6
Weia
Weia25.02.21 00:56
Krypton
Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Notlösung war.
Es gibt mehrere Zitate von Steve Jobs und Jony Ive (ich habe leider keines griffbereit), wie unglücklich sie über diesen Zwischenschritt waren, weil die Technik für den dann folgenden iMac noch nicht reif war.
So konnte man etwa den Bildschirm einfach in der Höhe und Neigung verstellen und auch mal zu jemandem hindrehen. Höhe geht heute gar nicht, drehen nur durch drehen des kompletten Geräts. Aus meiner Sicht ein Rückschritt.
Höhe verstehe ich, Drehen verstehe ich überhaupt nicht. Beim Lampen-iMac konnte man den Monitor drehen, bei darauffolgenden iMac ist der Monitor das gesamte Gerät. Wo also ist da die Differenz zwischen Drehen des Monitors und Drehen des kompletten Geräts? (Und der Fuß hat sogar extra eine Gleitbeschichtung, damit das im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos geht.)
Weia
Was ist denn Deiner Meinung nach heute anders als die letzten Jahre?
Das betrifft wohl nur mich persönlich. […] viele Vorzüge des iMac sind heute nur noch sehr schwer mit Einzelkomponenten zu erreichen.
Nö, das kann ich (ganz im Gegensatz zu Deinen für mich nicht nachvollziehbaren Sympathien für das Klumpfuß-Design ) sofort verstehen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-1
TorstenW25.02.21 01:52
Die Farben sind mir sowas von schnuppe, aber ich hoffe dass der iMac so kommt.
Alleine nur wegen 4x USB-C und 4x USB-A.
Das wäre mein Traum...
+2
Der echte Zerwi25.02.21 06:07
Der neue iMac würde dann also aussehen wie die Cinema Displays ab 2003. Nur dünner.
0
MacRS25.02.21 07:32
Der echte Zerwi
Der neue iMac würde dann also aussehen wie die Cinema Displays ab 2003. Nur dünner.
Ich weiß nicht. Die 2003er Serie ist doch sehr viel eckiger als die hier gezeigten Konzepte, also nicht nur hinten flach, sondern auch an den Ecken. Hinzu kommen die Alukanten der letzten Cinema Display-Reihe. Nein, diese neuen iMacs würden von vorne vor allem dem Thunderbolt Display von 2011 ähnlich sehen.
0
MacRS25.02.21 07:34
Weia
Höhe verstehe ich...
Und dafür sollte Apple eine Lösung bieten, wenn sie wirklich ein ernsthaftes Arbeitsgerät anbieten wollen. Das kann doch nicht so schwer sein.
0
CJuser25.02.21 07:43
Also ich finde das obige Design, trotz seiner Schlichtheit, eigentlich ganz cool. Ich glaube aber nicht, dass dies 100% zutreffen wird. Es ist kein Apple Logo unterm Display vorhanden Und das ist seit 20 Jahren so.
Der Mac mini Pro könnte aber wirklich nochmal ein Hammer-Produkt werden, worauf viele gewartet haben! Und gerade deswegen braucht Apple ein preiswerteres Display im Programm.
+1
Stargate25.02.21 08:31
Das alles soll dann etwas "neues" sein. Da muss ich aber mal lachen.

Dieser iMac-Entwurf ist an Hässlichkeit kaum zu übertreffen und würde den iMac zu einem 0815-Display degradieren an dem nicht mal die 5 blassen Farben etwas wirklich innovativ-neues währen, denn das hatten wir schon beim Knubbel G3 iMac und ist ansicht eine alte Idee. Bei dem alten G3 iMac waren die Farben jedoch ein Hit. Stellt man sich dann noch die bei "neu" einhergehende relativ irreparable Hardware vor kann Apple oder auch Prosser das Teil sich in seine eigene Stube stellen.

Diese Einfallslosigkeit und Wiederholung alter Ideen ist frappierend.

Der G4 Cube war ein Flop weil nicht reif für die Zeit, der Tisch-Pro-Mülleimer glänzte auch sicher nicht wegen dem Klavierlack durch hohe Verkaufszahlen und da ist man offensichtlich absolut lernresistent und nur noch Wiederholungstäter. Bubi bubi noch einmal..

Es fehlt einfach an echter Innovation und das ist äusserst Schade.

Bei diesem Pfennigfuchser von CEO wundert mich das auch relativ wenig. Er kann es nicht anders obwohl er eigentlich zumindest in Sachen Design und Hardware den richtigen Lehrmeister vor hatte. Man könnte es auch Nachäffen nennen, keine eigenen Ideen ausser Umsatz um jedem Preis generieren.

Die gerade aktuelle Form des iMac ist mal gar nicht so schlecht, hier lässt sich relativ leicht etwas Pepp und auch andere Farben unterbringen,wenn man das will, jedoch keine langweilige pastellfarbene Farbentgleisung. Zumindest würde ich nach 15 Jahren mal zusehen das ich endlich ein randloses(eres) Display auf die Naht kriege und nicht nur immer alte Ideen neu aufwärme oder eine Hardware einbaue die weder zu reparieren noch zu erweitern ist. Auch würde ich endlich mal eine deutlich bessere Kamera verbauen und dafür sorgen das die dazu passende Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung erhält und sich auch mit mehreren Geräten koppeln lässt.

Das ist zwar nicht unbedingt etwas durchschlagend neues, wäre aber sicher ein Anreitz für die die sich seit Jahren mit irgend welcher 3-Party Hardware aus diesem Sumpf ziehen.

Der gerade noch aktuelle MacPro ist das beste Beispiel für stetige Wiederholung, selbst für "Pro" viel zu teuer und Design-technisch basierend auf der alten "Käsereibe" von den Jahren davor.

Wenn das nicht geht soll sich Apple zusammen mit Prosser wieder hinlegen.


PS: Was sollte das eigentlich in dem Bild in der Mitte werden...
Sieht aus wie ein HomePod mit angenageltem Display.

iPad, iPhone haben alle runde Ecken, der iMac wird dann eckig?
Im ganzen Leben nicht, so versenkt Apple ein Schlachtschiff.
-5
gfhfkgfhfk25.02.21 08:53
Weia
Das war doch aber erklärtermaßen eine Notlösung, weil die Elektronik eben noch nicht im Display unterzubringen war und man noch ein optisches Laufwerk wollte.
Der G4 verbrauchte weniger Strom als die später verbauten Intel CPUs und mit denen war das 27" Unibody Design inklusive SuperDrive möglich.

Es war damals eine bewusste Designentscheidung, den iMac G4 so zu gestalten wie man das tat und eben nicht den technischen Gegebenheiten geschuldet.
+2
MacRS25.02.21 09:09
iPad, iPhone haben alle runde Ecken, der iMac wird dann eckig?
Da hast Du Dich aber ordentlich verguckt.
0
lumopix
lumopix25.02.21 09:27
was ist mit den Monitoren "for the rest of us"? Sehen die dann auch aus wie das alte Cinema Display? Da bin ich doch froh, dass ich mir eines der letzten produzierten 27" Thunderbolt Displays gesichert habe, dann kann ich die nächste Dekade – in Kombination mit dem M1acbook Pro – aussitzen
0
steve.it25.02.21 09:36
Krypton
Etwas schwebendes wie der iMac G4 «Lampe» würde mir auch gefallen. Den fand ich damals fantastisch.

Weil die Zwangsversdongelung von Monitor und Rechner mit allen Nachteilen dann so richtig offensichtlich wird?

Mein M1 Mac mini ist x-mal kleiner als mein uralter PC, der unter dem Tisch steht. Dennoch stört der Mac mini mehr. Der steht auf dem Tisch und nimmt Platz weg und den Lüfter hört man bei genauem hinhören wenn es ruhig ist. Den PC hingegen ist unter dem Tisch „weg“.
Und wenn ich externe HDD oder 10Gbe Netzwerk per TB anschließen sollte, nimmt alles noch mehr Platz weg.

Daher ist das immer so ein Thema bzgl Mini PC, Cube und all in One Rechner vs. klassisches Computergehäuse.
+2
RyanTedder
RyanTedder25.02.21 09:44
Mit einem richtigen OS könnte man das iPad auch direkt als mini iMac verwenden. Naja träumen darf man ja 😅
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