Praxistest Riva Turbo X: Mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit Nachbrenner

Fazit

So unscheinbar der Riva Turbo X auf den ersten Blick erscheint, umso erstaunlicher ist seine tatsächliche Leistung, die so manchem die Kinnlade runterklappen lässt.

Es ist aber nicht nur seine erstaunliche Ausgangsleistung in Bezug zu seiner Gehäusegröße, die für ungläubige Blicke sorgt, sondern auch seine durchdachte Bedienung und vor allem die weit überdurchschnittlich hohe Akkusausdauer, die diesen mobilen Bluetooth Lautsprecher zu einer ernsthaften Empfehlung macht. Nicht zuletzt ist die Klangqualität für die geringen Gehäuseabmessungen aller Ehren wert, auch wenn ich noch mal deutlich betonen möchte, dass damit keine echten HiFi-Lautsprecher ersetzt und keine audiophilen Ansprüche bedient werden können. Was auch gar nicht das Ziel bzw. die Absicht der Riva-Entwickler war. Sie wollten einfach einen rundum gut durchdachten, mobilen BT-Lautsprecher entwickeln. Und das ist ihnen bestens gelungen. Ich muss schon sehr bemüht nach einem Haar in der Suppe Ausschau halten, um irgendeinen relevanten Minuspunkt zu finden, der nicht nach blinder und unsachlicher Nörgelei klingt.

Vielleicht ist es sein Preis von 399 Euro, der Grund zur Klage gibt. Doch der ist im Vergleich zur etablierten und namhaften Konkurrenz wie Bose oder B&W nicht überzogen. Wenn ich wirklich kleinlich sein soll, dann könnte ich vielleicht die fehlende Wasserfestigkeit oder die etwas simple Akkuanzeige monieren und das Gerät könnte sich nach einiger Zeit ohne Signal gerne in einen Standby-Modus schalten, bei dem auch die blau beleuchteten Tasten erlöschen. Ach ja, und vielleicht noch das etwas kabellastige Netzteil. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.

In Deutschland ist der Riva Turbo X erst seit kurzem Verfügbar und momentan direkt über den Vertrieb Audio Reference GmbH (Tel.: 040 / 53320-359) in Hamburg erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Gerät auch in Online-Shops verfügbar sein.



Plus/Minus Riva Turbo X

+ sehr kräftiger und ausdauernder Akku
+ enorme Lautstärkepegel möglich
+ klanglich für die Größe sehr überzeugend
+ gut durchdachte Bedienung und Handhabung
+ Ladefunktion für Mobilgeräte über USB-Buchse
+ ausreichend Kompakt
+ schöne Transporttasche mitgeliefert
+ Freisprechfunktion mit Geräuschkompensation
+ berührungslose Annäherungserkennung aktiviert die Tastenbeleuchtung
+ Sensortasten verschleißfrei und unempfindlich gegen Schmutz und Staub

– keine Standby-Automatik
– Akkuanzeige könnte detaillierter sein
– nicht wasserfest

Kommentare

gorgont
gorgont25.07.15 17:42
Wie machst du immer diese super Fotos?
touch eyeballs to screen for cheap laser surgery
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Maccabee
Maccabee27.07.15 11:15
Das hätte mich auch interessiert.
If you are not paying for it, you’re not the customer; you’re the product being sold.
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sonorman
sonorman27.07.15 17:34
"Technisch" gesehen ganz einfach:

Gute Digitalkamera / gutes Objektiv + stabiles Stativ + weiße Foto-Folie als Hohlkehle + Tageslicht durchs Fenster (kein Blitz, keine Studiolampen) + etwas Nachbearbeitung … Fertig.

Kostet aber trotzdem immer viel Zeit.
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