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Was passiert mit dem Vermögen von Steve Jobs? Laurene Powell Jobs hat die Hälfte gespendet

Steve Jobs mochte zwar bei Apple nur ein symbolisches Gehalt von einem Dollar bezogen haben, erhielt bei Apple aber auf andere Weise üppige Vergütungen – nämlich durch das bis dato größte je an einen CEO vergebene Aktienpaket. Sein Vermögen erzielte er dennoch weniger mit Apple (ca. 2 Milliarden Dollar Zuwachs) als mit Pixar/Disney. Zum Zeitpunkt des Verkaufs von Disney erhielt er Aktien im Wert von 3,9 Milliarden Dollar, die aber ganz erheblich im Wert stiegen. Seiner Ehefrau vermachte er nach seinem Tod damit rund 10 Milliarden Dollar. Der Wunsch des Apple-Mitgründers: Das Geld möge uns nicht überleben, sondern solle der Gesellschaft zurückgegeben werden.


Fünf Milliarden des 10-Milliarden-Erbes gespendet
Einem aktuellen Bericht zufolge ist das zumindest mit der Hälfte jener rund 10 Milliarden Dollar bereits geschehen. Das Geld fließt unter anderem über Emerson Collective (Impact-Investments und Philanthropie in den Bereichen Bildung, Migration, Umweltgerechtigkeit, Gesundheit, Medien) sowie die Waverley Street Foundation (Klima- und Umweltprojekte). Dennoch liegt das Vermögen der Jobs-Witwe laut Forbes noch bei fast 14 Milliarden Dollar, zu Spitzenzeiten waren es gar 20 Milliarden Dollar. Powell Jobs hatte aber in früheren Interviews bereits ausgeführt, dass sie kein "dynastisches Milliardenvermögen für die Kinder" aufbauen wolle – idealerweise solle alles in Stiftungen und Projekte umgeleitet werden. Mehrere Milliarden sind hierfür bereits verbindlich zugesagt.

Powell Jobs gilt als Kritikerin "moderner Philanthropie"
Im vergangenen Herbst übte sie zudem deutliche Kritik daran, wie andere Milliardäre Philanthropie handhaben. So kam der Salesforce-Gründer Marc Benioff in ihrem Essay nicht gut weg – denn hinter dessen Projekten stünden in Wahrheit sein eigenes Image und seine Machtbasis. Spenden sollten keine Auktion sein, in der die Preise an den höchsten Bieter gehen. Dies war eine direkte Reaktion auf Benioff Aussage, er sehe Wohltätigkeit als Wettbewerb an. Man beobachte "stille Korruption" in moderner Philanthropie, indem Interessen mit Geldgeschenken durchgesetzt würden, so Powell Jobs.

Kommentare

Kehrblech03.02.26 12:45
Mit den Spendenwettbewerben ist ja fast wie beim Adel im 18. Jhdt. … Na dann, auf zur französische Revolution, kann ich nur sagen. Und hoffentlich bald! Schrecklich ist nur, dass sich die Demokratie bei uns diskreditiert hat, in dem sie sich von den Reichen korrumpieren ließ, ihnen eine Gesetzgebung nach Maß zu servieren.
Und: mehr Frauen an die Macht!, denn Powell Jobs und die Ex Frau Bezos machen es viel richtiger als bisher jeder Mann!
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